taxonID	type	description	language	source
03CB87B41E2AFFF8FF70FA9FA3B9830D.taxon	description	Wirte aller Cleptes - Arten sind, soweit bekannt, Blattwespen. Die Cleptes - Weibchen schlüpfen, wie LINSENMAIER (1997 b) schreibt, oberflächlich in die Erde, um dort die Kokons verpuppungsreifer Larven oder auch der Puppen ihrer Wirts-Arten aufzubeissen und die Insassen mit ihrem Ei zu belegen. LINSENMAIER (1968) vermutete, dass die meisten Cleptes - Arten zwei Generationen im Jahr entwickeln. Auf der Peloponnes scheint dies aber bei keiner Art der Fall zu sein. Hingegen wird die Annahme Linsenmaiers, dass die Flugzeit der Cleptes - Arten offenbar sehr kurz ist, durch meine Beobachtungen bekräftigt. Insbesondere das Massenvorkommen von Cl. nitidulus und Cl. splendidus im Parnon-Gebirge im Juli 2010, wo ich beide Arten vorher nie gefangen hatte, lässt sich kaum anders erklären, da der potentielle Wirt dort konstant häufig ist. Zum Fang einiger Cleptes - Arten, die verborgen in der Vegetation leben und offenbar nur selten Blüten anfliegen, scheinen Gelbschalen besonders geeignet zu sein, wie meine jüngsten Fangerfolge im Juni 2013 auf der Hochebene von Soudena belegen.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E29FFF9FF70FD09A35B800C.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 8 - 15. Juli;: 24. Juni - 15. Juli. Neu für Griechenland. MÓCZÁR (1997 a) lagen von dieser Art, deren Verbreitungsgebiet von Mittel- und Südeuropa bis in den Osten Asiens reicht (LINSENMAIER 1997 b, MÓCZÁR 1997 a), keine Tiere aus Griechenland vor, wohl aber aus Albanien und Kleinasien. Als Flugzeit von Cl. nitidulus registrierte Móczár hauptsächlich die Monate Juni und Juli, in einigen Fällen auch August oder September. Die beiden nun dokumentierten Fundorte auf der Peloponnes befinden sich auf alpinen Hochebenen in ca. 1600 m Höhe, wo sich und jeweils in der ersten Juli-Hälfte in ausgedehnten Adlerfarn-Beständen auf der Unterseite von Farnwedeln aufhielten, jeweils zusammen mit Cl. splendidus. Im Parnon-Gebirge traten beide Arten dort am 8. / 9.7.2010 so zahlreich auf, dass ich mühelos Hunderte von Individuen mit dem Netz von Farnwedeln hätte abstreifen können. Wirte waren dort offenkundig Blattwespen der Gattung Aneugmenus (det. M. Kraus; Nürnberg), deren grüne Larven zusammen mit wenigen adulten Artgenossen und zahllosen orange gefärbten Schlupfwespen der Gattung Eridolius (det. Martin Schwarz / Linz) ebenfalls auf diesen Farnwedeln sassen. Derartige grüne Raupen, die aber auch zu anderen Blattwespen-Arten gehören können, beispielsweise z. B. zu Strongylogaster multifasciata (GEOFFROY) und St. xanthocera (STEPHENS) (beide in meinem Sammlungsmaterial; persönl. Mitteilung von M. Kraus), sind auf der Peloponnes fast überall auf Farn anzutreffen, so dass Cl. nitidulus vermutlich ebenso wie Cl. splendidus auch in tiefen Lagen vorkommt. Im Jahr 2013, als ich am 23. / 24. Juni abermals im Parnon-Gebirge war, konnte ich trotz langen Suchens auf dem Farn zunächst keine Cleptes entdecken, fing dann aber doch noch drei Cl. consimilis - und ein Cl. nitidulu s-. Die Flugzeit beider Arten beginnt dort also offenbar in der zweiten Juni-Hälfte. Eridolius ist offenkundig ebenfalls Parasitoid der Aneugmenus - Raupen, denn in mitgenommenen Raupen waren zahlreiche Schlupfwespen-Eier verankert. TURRISI (2009), der Cl. nitidulus erstmals für Sizilien auf dem Ätna nachgewiesen hat, zitiert alte Veröffentlichungen, in denen die Blattwespen Caliroa cerasi (L.), Nematus ribesii (SCOPOLI), N. salicis (L.) und N. nigricornis SERVILLE als Wirte genannt sind. Er vermutet, dass Cl. nitidulus auf Sizilien nur im Hochgebirge vorkommt. Coll. Arens: 9 Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1700 m 8.7.2010 (4 / 34, auf Farn), 9.7.2010 (4 / 47, auf Farn), 24.6.2013 (, auf Farn); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 15.7.1997 (4 / 5, auf Farn).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E28FFF9FF70FECFA2598598.taxon	description	B e l e g m a t e r i a l: 17 / 47 in der Coll. Arens. B e l e g t e F l u g z e i t und: 25. Mai - Mitte Juli. Die bisher einzige Fundmeldung aus Griechenland dieser in Europa und Asien weit verbreiteten Art ist die Angabe des Fundortes " Taygetos " durch MÓCZÁR (1997 a), ohne Nennung weiterer Daten und des Aufbewahrungsorts dieses Beleges. Die Biologie von Cl. splendidus scheint auf der Peloponnes sehr ähnlich zu sein wie bei Cl. nitidulus. In zwei Gebirgen traten diese beiden Arten jeweils zusammen auf der Unterseite von Farnwedeln auf, im Parnon-Gebirge in grosser Anzahl (siehe oben). Anders als Cl. nitidulus habe ich Cl. splendidus aber auch mehrmals in tiefen Lagen angetroffen, einmal sogar in Küstennähe an der Nordwest-Ecke der Peloponnes in offenem, teilweise landwirtschaftlich genutztem Gelände nördlich des Vorgebirges Mavro Vouna. Auch hier hielten sich zahlreiche Individuen auf der Unterseite von Farnwedeln auf. Bei den meisten anderen Nachweisen handelt es sich um Einzelfunde auf blühendem Rutenkraut (Ferula communis). Bei Cl. splendidus zeichnet sich auf der Peloponnes ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Fundorte und der Flugzeit ab: Kalogria (Küste) am 25. Mai; Perivolia (nordwestlich von Sparta) und Olympia Mitte Juni; Stymphalisches Becken (ca. 700 m) ab 23. Juni; Killini- und Parnon-Gebirge (jeweils ca. 1600 m) erst im Juli in Anzahl. Coll. Arens: B Kalogria / nördlich des Küstengebirges Mavro Vouna 25.5.1998 (1 / 8, überwiegend auf Farn); C Olympia / auf Rutenkraut-Blüten 16.6.2008 (1 / 1); J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 3.7.1996 (1 / 1); Ƈ Fehler! Textmarke nicht definiert. südöstlich von Perivolia / auf Rutenkraut- Blüten 16.6.1998 (); 9 Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1700 m 8.7.2010 (6 / 13, auf Farn), 9.7.2010 (8 / 14, auf Farn), 24.6.2013 (3); i nördlich von Kefalari 14.7.1997 (), 10.7.2006 (); j Stymphalia / nördlich des Dorfs / auf Rutenkraut-Blüten 23.6.2008 (); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 15.7.1997 (3, auf Farn). - Weiterer publizierter Fundort (MÓCZÁR 1997 a): Taygetos.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E28FFF6FF70FB38A3B18210.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 18. Juni - 21. Juli;: 17 - 19. Juli. MÓCZÁR (1997 a) führt für diese Art ausser Nachweisen aus Kleinasien, Rhodos und Russland auch ein aus dem Taygetos-Gebirge auf (" Greece, Taygetos, Morea mer. "; weitere Angaben zu diesem in MÓCZÁR 1998 b). Er fand diesen Beleg aber offenbar nicht vertrauenswürdig genug, um auch Griechenland als Teil des Verbreitungsgebiets anzugeben. Die neuen Fundorte auf der Peloponnes liegen im Tiefland oder im Mittelgebirge bis maximal 1000 m Höhe. Im Biologiezentrum Linz fand ich zwei unbestimmte dieser Art, die A. Zaykov im Jahr 1996 im bulgarischen Teil der Rhodopen gefangen hat. Europäische Nachweise ausserhalb des südöstlichen Balkans scheint es bisher nicht zu geben. Die morphologischen Unterschiede dieser Art gegenüber Cl. consilimis sind gering. Ausser durch die stärker eingedrückte Gesichtsfurche, die bei Cl. femoralis auch vor dem Frontocellus stets deutlich ausgebildet ist, dort aber bei Cl. consimilis fast immer fehlt, lassen sich die beiden Arten auch anhand einer geringfügig kräftigeren Punktierung auf Kopf, Pronotum und Abdomen bei Cl. femoralis voneinander trennen. Zudem sind T 3 und T 4 bei Cl. consimilis normalerweise markanter doppelt punktiert als bei Cl. femoralis. Die der beiden Arten unterscheiden sich, zumindest auf der Peloponnes, durch die Pronotum-Färbung: Bei den Cl. consilimis - ist das Pronotum vor der Querfurche nicht-metallisch dunkel gefärbt, bei den Cl. femoralis - ist es komplett metallisch gefärbt. Bei Kato Loussi habe zuletzt eine Anzahl von Cl. femoralis in Gelbschalen gefangen, die an verschiedenen Stellen unter Eichengebüsch plaziert waren. Dies spricht dafür, dass die Wirte dieser Art Blattwespen sind, deren Larven sich auf Eiche entwickeln. Adlerfarn, auf dem die vermutlichen Wirtslarven von Cl. consimilis leben (siehe oben), wuchs dort nicht. Coll. Arens:; Antikes Epidauros 18.6.1996 (); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (; erhalten aus der Coll. Aigner); o Kato Loussi / Hochebene / 1000 m 6.7.2001 (2), 19 - 21.6.2013 (2 / 16; in Gelbschalen unter Eichengebüsch). - Coll Linz: i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (), 19.7.1971 (3; davon 2: Linsenmaier det: Cl. consimilis), 21.7.1971 (); Mocia / 850 m 28.7.1965 (). - Weiterer publizierter Fundort (MÓCZÁR 1997 a): Taygetos.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E27FFF6FF70FCA3A1ED8435.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 17. Mai - 21. Juli;: 12. Mai - 23. Juni. Verbreitungsgebiet laut LINSENMAIER (1959 a, 1968, 1987) und MÓCZÁR (1997 a): Mittel- und Südeuropa, Kleinasien, Palästina und Algerien. Auf der Peloponnes ist Cl. scutellaris im Tiefland und in Höhenlagen bis ca. 1000 m eine der häufigeren Cleptes - Arten, von der aber meist nur einzelne oder wenige Individuen beim Blütenbesuch gefangen werden, vor allem auf Rutenkraut (Ferula communis). Von der Südhälfte der Peloponnes liegen bisher nur ganz wenige Belege vor. Coll. Arens: d Mykene 12.5.1996 (); g Mantinea / archäol. Gelände 16.6.1995 (); i nördlich von Kefalari 10.7.2006 (2), 23.6.2008 (1 / 1), 1.7.2010 (4); j Stymphalia / nördlich des Dorfs 22. / 23.6.2008 (9 / 1); o Kato Loussi / Hochebene / 1000 m 8. / 9.7.2006 (2). - Coll. Linsenmaier: 8 Sparta 17.5.1962 (2 / 1), e Alt-Korinth 29.5.1966 (1 / 1); j 2.7.1981 (1 / 1), 24.6.1982 (), ausserdem etliche Belege aus Mittelgriechenland. - Coll. Linz: e Alt-Korinth 22 - 25.5.1962 (), 1.6.1963 (6 / 1), 3.6.1963 (4); i 20 km nö. Stymphalischer See 21.7.1971 (). - Coll. Schwarz: e Alt-Korinth 31.5.1963 (2). - Coll. München: e Alt-Korinth 31.5.1963 (5 / 1), 3.6.1963 (10), 5.6.1963 (7).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E27FFF7FF70FA0EA0DE8354.taxon	description	MÓCZÁR (2001) nennt nur Griechenland als Verbreitungsareal dieser seltenen Art, die auf der Peloponnes in allen Höhenstufen vorkommt. Die meisten Nachweise stammen allerdings aus dem Mittelgebirge. Anmerkung: Von Zypern ist die Art nicht bekannt. Bei dem zypriotischen, das MÓCZÁR (2001, S. 922) versehentlich unter dem Namen Cl. parnassicus aufführt, handelt es sich um den Typus von Cl. maculatus LINSENMAIER, 1968. Coll. Arens: Zachlorou / 800 m 23 - 31.5.1960 (; erhalten aus der Coll. Linz; leg. Löberbauer; Linsenmaier det. 1964: Cl. splendens F.). - Coll. Linsenmaier: e Alt-Korinth 27.5.1966 (); j Stymphalia 24.6.1982 (). - Coll. Linz: S Skapeti / 37 ° 30 ' N 23 ° 18 ' E / 500 - 680 m 10.5.1992 (; leg. H. Rausch); Zachlorou / 800 m 23 - 31.5.1960 (3; Linsenmaier det. 1964: Cl. splendens F.). - Coll. München: Zachlorou 24.5.1960 (; leg. Kusdas; Linsenmaier det. 1961: Cl. splendens F.), 27.5.1962 (; leg. M. Schwarz; Linsenmaier det. 1965: Cl. splendens F.). - Weiterer publizierter Beleg (MÓCZÁR 2001): Zachlorou 28.5.1960 (1; leg. Kusdas; Linsenmaier det. 1961: Cl. splendens F.; Móczár det. 1997: Cl. parnassicus MOCS.). Mittelgriechische Belege: Coll. Linsenmaier: Levadia 29 - 31.5.1962 (2; Paratypen). - Coll. Linz: Phokis, Lidoriki-Gbg., W Penteoria, 28 ° 24 ' 12 '' N / 22 ° 16 ' 6 '' E, 660 m, 31.5.2009, leg. H. & R. Rausch ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E26FFF7FF70FBA4A408871F.taxon	description	Belegmaterial: Keine aktuellen Funde von der Peloponnes, aber 1 aus Böotien. Von dieser palärktischen, über ganz Europa verbreiteten Spezies ist in der Materialliste von MÓCZÁR (2001) nur ein einziger, alter Beleg aus Griechenland aufgeführt: 1 aus Cumani (= Koumani), einem Bergdorf nahe Pholoi in Elis (NW-Peloponnes), das MOCSÁRY (1889) als Cl. diana beschrieben hat. Paolo Rosa hatte kürzlich Gelegenheit, den diana - Typus im Budapester Museum nochmals zu überprüfen und die Richtigkeit von Móczárs Umdeutung zu bestätigen. Zwei weitere Cl. pallipes - aus Griechenland, die ebenfalls als Cl. diana bestimmt waren, deren genauere Funddaten ich nicht kenne, haben offenbar DALLA TORRE (1892) vorgelegen (siehe MÓCZÁR 2001). Ein bislang fehlinterpretiertes, mittelgriechisches dieser Art mit wesentlich jüngerem Fangdatum entdeckte ich in der Sammlung des Biologiezentrums Linz. Publizierter Fundort auf der Peloponnes (MOCSÁRY 1889):; Koumani (Elis). Mittelgriechischer Beleg: Coll. Linz: Theben Crec., 30.5.1969, leg. H. Rausch (; Linsenmaier det. 1973: Cl. splendens-, mit dem Vermerk: " könnte das noch unbekannte von parnassicus sein ").	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E26FFF7FF70FDE4A3D38513.taxon	description	Neu für Griechenland. Die nächstgelegenen Fundorte dieser paläarktischen, in Südeuropa aber seltenen Art befinden sich in Bulgarien und der Türkei (MÓCZÁR 2001). Die drei, die nun aus Griechenland vorliegen, wurden in drei verschiedenen Gebirgen (Parnon-, Killini- und Pindos-Gebirge) in Höhen zwischen 1250 m und 1600 m gefangen. Als Wirte nennt LINSENMAIER (1997 b) Blattwespen der Gattung Nematus. Coll. Arens: 9 Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 m 9.7.2007 (, auf kleinem Nadelbaum am Rande des Kambos). - Coll. Linz: Griechenland, Peloponnes, Killini-Gebirge / Evrostina o Sarantapiho, 38 ° 03 ' N / 22 ° 24 ' E, 1250 - 1350 m, 10.6.1990 (; leg. H. & R. Rausch, 90 / 34; zuvor unbestimmt). Mittelgriechischer Beleg in der Coll. Linz: Griechenland, Epirus, Pindos-Gebirge / W Katara-Pass, 39 ° 47 ' N / 21 ° 13 ' E, 1550 - 1600 m, 21 - 22.6.1993 (; leg. H. & R. Rausch, 93 / 67; zuvor unbestimmt).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E25FFF4FF70FE99A30183CB.taxon	description	Die Beschreibung dieser neuen Art, die bisher nur von einem einzigen Fundort nahe des Apollon-Tempels von Vassae (= Bassai) im Gebirge von Andritsena bekannt ist, folgt auf S. 606. Am Fundort konnte ich am 15. Juli 2007 zahlreiche und ein in einem lichten Flaumeichen-Wäldchen in ca. 1000 m Höhe fangen, östlich der Erhebung Profitis Elias und nordwestlich des berühmten Tempels. Das kroch aus einem grossen Haufen trockener Flaumeichen-Blätter heraus, der in einer Erosionrinne zusammengeschwemmt und von unzähligen Waldschaben verschiedenster Entwicklungsstadien besiedelt war. Ein Teil der hielt sich ebenfalls auf diesem Blätterhaufen auf. Einige von ihnen flogen von dort Farnwedel oberhalb der Rinne an, auf denen zu diesem Zeitpunkt jedoch keine grünen Blattwespen-Raupen sassen, wie man sie auf der Peloponnes sonst allenthalben auf Farnwedeln findet. Die übrigen liefen bzw. flogen in der Nähe der Erosionsrinne auf dem fast vegationsfreien Waldboden herum. Coll. Arens: I Andritsena / Vassae-Tempel 15.7.2007 (1 / 21).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E25FFF5FF70FC8CA1778024.taxon	description	Neu für die Peloponnes. Alle bisherigen griechischen Funde dieser Art, die aus Ungarn beschrieben wurde, aber auch in Kleinasien und Norditalien vorkommt (MÓCZÁR 2000 a bzw. P. Rosa, persönl. Mitteilung, s. u.), stammen aus niedrigen bis hohen Mittelgebirgslagen. Das galt bisher als unbekannt MÓCZÁR (2000 a), doch konnte ich zwei griechische im Biologiezentrum Linz, die MÓCZÁR (2000 a, 2001) offenbar nicht vorgelegen haben, als Cl. mocsaryi - identifizieren. Linsenmaier bzw. Schmidt hatten sie ebenso wie zwei zugehörige als Cl. nigritus interpretiert. Ein weiteres hat Linsenmaier als melanistisches Individuum von Cl. splendens bestimmt. Erwähnt hat Linsenmaier diese drei in seinen Veröffentlichungen nicht. Anhand von Photos liess sich ausserdem zweifelsfrei klären, dass auch das Holotypus- von Cl. graecus MÓCZÁR 2001 (der einzige bekannte Beleg dieses Taxons) ein Cl. mocsaryi - ist. Näheres zu dieser Synonymisierung findet sich in der Beschreibung der und, die ich auf S. 608 beifüge. Ein von der Pilion-Halbinsel in Mittelgriechenland, das Lisa STANDFUSS (2009) als Cl. mocsaryi interpretiert hat und das ich gerne überprüft hätte, wurde mir auf Anfrage nicht vorgelegt. Auch die Bitte um Photos oder Informationen zu diagnostischen Merkmalen blieb leider unbeantwortet. Coll. Arens: J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 20.7.1997 (); Zachlorou, 23 - 31.5.1960 (; erhalten aus der Coll. Linz; leg. Löberbauer; Linsenmaier det. 1964: Cl. splendens F., melanistisch). - Coll. Linz: Mocia / 850 m, 28.7.1965 (). Mittelgriechische Belege: Coll. Linsenmaier: Phokis, Parnassus, 13 km N Elaion, 38 ° 37 ' N / 22 ° 24 ' E, 79 / 29, 7.6.1979, leg. H. Rausch (; Linsenmaier det. 1980: Cl. nigritus -, Allotypus; det. 1992: Cl. mocsaryi -). - Coll. Linz: Phokis, Vounichora, 650 m, 38 ° 27 ' N / 22 ° 20 ' E, 4.6.1974, Griechenland- Ägäis-Expedition 1974, leg. H. & U. Aspöck, H. & R. Rausch (; J. Schmidt det. 1977: Cl. nigritus -); Griechenland, Phokis, Vounichora, 38 ° 27 ' N / 22 ° 20 ' E, 9.6.1976, leg. H. Rausch (; 79 / 27; J. Schmidt det. 1979: Cl. nigritus -); Euboea / Kandilion-Südabfall, 560 m, 38 ° 40 ' N / 23 ° 34 ' E, 30.5.1973, Griechenland-Ägäis-Expedition 1973, leg. H. & U. Aspöck, H. Rausch, P. Ressl (; Linsenmaier det. 1977: Cl. nigritus -).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E24FFF5FF73FED7A3798512.taxon	description	Neu für Europa. Das vorliegende ist den griechischen Cl. mocsaryi - sehr ähnlich, unterscheidet sich aber u. a. durch ein stärker gewölbtes Pronotum und intensiv metallisch rot gefärbte Vorderfemora. Das bisher unbekannte des Taxons ist vor allem durch das anders geformte Genital von den Cl. mocsaryi - klar unterschieden. Beschreibungen von und sind auf S. 610 beigefügt. Das Taxon rhodosensis, von dem bisher nur das Typus- bekannt war, ist von MÓCZÁR (2000 a) als Unterart von Cl. nigritus MERCET 1904 beschrieben worden, doch handelt es sich offenkundig um eine eigene, ostmediterrane Art. Cleptes nigritus hingegen scheint, wie von MÓCZÁR (2000 a) angegeben, nur auf der Iberischen Halbinsel vorzukommen. Vermeintliche Cl. nigritus aus Italien haben sich als fehlbestimmt erwiesen (Paolo Rosa, persönl. Mitteilung). Eine abschliessende Bestätigung dieser Neubewertung durch die Genitalisierung des nigritus - Typus im Madrider Museum steht aber noch aus. Gefangen habe ich das im Becken von Soudena südwestlich des Dorfs Kato Loussi in einer Gelbschale, die am Boden inmitten eines grossen Eichen-Gebüschs exponiert war. Exakt fünf Jahre später gelang an derselben Lokalität, wahrscheinlich sogar unter demselben Gebüsch, auch der Fang eines in einer Gelbschale. Der gemeinsame Fundort und die Merkmalsüberstimmungen lassen kaum Zweifel, dass und zusammenge- hören. Coll. Arens: o Kato Loussi / Hochebene / 1000 m 20.6.2008 (), 19.6.2013 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E24FFF5FF70FBEDA374870C.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 18. Mai - 5. Juni;: 12. Mai - 25. Mai. Eine Cleptes - Art, die bisher nur aus der nördlichen Peloponnes bekannt ist. Alle vorliegenden Individuen stammen aus tiefen Lagen, überwiegend aus Alt-Korinth, und wurden sämtlich Ende Mai / Anfang Juni gefangen. LINSENMAIER (1968) vermerkt, dass J. Schmidt und er die Art bei Blattläusen gefunden haben. Gleiches dürfte für W. Aigner gelten, dessen Sammlung die meisten der Belege aus Alt-Korinth enthielt und der dort datumsgleich mit J. Schmidt gesammelt hat. Das aus Olympia, der erste Wiederfund der Art seit 1966, sass auf Weinlaub nördlich des antiken Stadions. Coll. Arens: C Olympia 5.6.1995 (); e Alt-Korinth 13.5.1964 (; erhalten aus der Coll. Aigner); Coll. Linsenmaier: e Alt-Korinth, 24.5.1966 (1 / 1; Typus und Allotypus). - Coll. Linz: e Alt- Korinth 12.5.1964 (), 13.5.1964 (5), 15.5.1964 (3), 18.5.1964 (1 / 6), 20.5.1964 (3), 22.5.1964 (3; darunter 1 Paratypus), 25.5.1964 (2; darunter 1 Paratypus).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E23FFF3FF70FDBAA23F8058.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 18. Mai - 29. Juni;: 5. Mai - 21. Juni. Eine weitere Cleptes - Art, die bisher nur aus Griechenland bekannt ist (MÓCZÁR 1997 c). Zum Massenvorkommen dieser Art bei Alt-Korinth in den Jahren 1963 und 1964 vermerkt LINSENMAIER (1968), dass die Art " auf Steinen gefunden " wurde, also offenkundig nicht zusammen mit den orts- und datumsgleich gefangenen Serien von Cl. schmidti (s. o.), die auf der Vegetation " bei Blattläusen " angetroffen wurden. Zwei, die ich zuletzt in der Gipfelregion des Lykaion-Gebirges gefangen habe, liefen ebenfalls über Steine, eines über die Umfassungsmauer der Quelle oberhalb des antiken Hippodroms, das andere über die Steine eines Geröllfeldes. Die Form der Hinterecken des Propodeum variiert bei dieser Spezies sehr stark. Im einen Extrem springen die Hinterecken zahnartig oder sogar zapfenförmig nach hinten bzw. schräg hinten vor, im anderen Extrem sind sie nahezu rechtwinklig. Bei Exemplaren mit stark entwickelten Propodeum-Hinterecken sind tendentiell auch die Körperpunktierung gröber und die Ocellargruben grösser. Coll. Arens: B Kalogria / Felsküste 25.5.1998 (2); 14.5.2000 (); J Lykaion-Gebirge / Gipfelregion / 1100 - 1400 m 29.6.2013 (2); b Midea 28.5.1995 (2); e Alt-Korinth 22.5.1964 (; erhalten aus der Coll. Aigner); o Kato Loussi / Hochebene / 1000 m / in Gelbschale 21.6.2013 (). - Coll. Linsenmaier: e Alt-Korinth 5.6.1963 (, Allotypus), 29.5.1963 (, Typus), 19.5.1964 (5, darunter 4 Paratypen), 20.5.1964 (3, darunter 2 Paratypen), 22.5.1964 (3, darunter 2 Paratypen), 1.6.1964 (2, Paratypen), 27.5.1966 (, Paratypus); Q Tripolis 10.6.1966 (, Paratypus). - Coll. Linz: e Alt-Korinth 29.5.1963 (2; Paratypen), 31.5.1963 (2 / 4; darunter 1 Paratypus-), 1.6.1963 (), 2.6.1963 (2), 5.6.1963 (2; Paratypen), 5.5.1964 (), 7.5.1964 (8), 8.5.1964 (), 9.5.1964 (6), 10.5.1964 (), 12.5.1964 (1 / 2), 13.5.1964 (1 / 10), 15.5.1964 (1 / 6), 16.5.1964 (), 18.5.1964 (1 / 6), 19.5.1964 (1 / 24; darunter 13 Paratypus-), 20.5.1964 (1 / 11; darunter 10 Paratypus-), 21.5.1964 (3 / 7), 22.5.1964 (1 / 9), 25.5.1964 (1 / 6), 30.5.1964 (), 1.6.1964 (2 / 3); Zachlorou 27.5.1964 (), 29.5.1964 (); Goura 26.5.1964 (). - Coll. Schwarz: e Alt-Korinth 3.6.1963 (), 19.5.1964 (), 20.5.1964 (1 / 1), 21.5.1964 (1 / 1). - Coll. München: e Alt-Korinth 29.5.1963 (3 / 1), 30.5.1963 (), 31.5.1963 (), 19.5.1964 (2 / 18), 20.5.1964 (6), 21.5.1964 (7), 25.5.1964 (). - Weiterer, mir aus Nordgriechenland vorgelegter Beleg: 1, Olymp / Papa-Rema-Schlucht / ca. 600 m 2.6.2003 (Coll. Liebig). Auf der Peloponnes ist ausserdem mit folgenden Cleptes - Arten zu rechnen: Cl. orientalis DAHLBOM, 1854 und Cl. semicyaneus TOURNIER, 1879, mit nächstgelegenen Fundorten in Bulgarien und der Türkei (MÓCZÁR 1997 a, 1998); ausserdem Cl. ignitus (FABRICIUS, 1787) und Cl. putoni BUYSSON, 1886, die in Montenegro bzw. Jugoslawien und jeweils auch in der Türkei nachgewiesen sind.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E22FFF3FF70FE6AA3D98483.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 22. April – 14. September;: 12. Mai – 11. September. Auf der Peloponnes die häufigste Omalus - Art und in allen Höhenstufen bis hinauf in die Mattenregion der Hochgebirge zu finden. Als Wirte von O. auratus sind zahlreiche Grabwespen-Arten etlicher Gattungen nachgewiesen, überwiegend solche, die in Holz oder in Pflanzenstängeln nisten. Übersichten finden sich in STRUMIA (1997) und ROSA (2006). BLÖSCH (2003) hat O. auratus aber auch aus Kokons von Diodontus tristis (VANDER LINDEN) gezogen, was belegt, dass auch endogäisch nistende Grabwespen parasitiert werden. Coll. Arens: C Olympia 19.5.1996 (), 6.7.1996 (), 24.7.1997 (), 16.6.2008 (3); D antikes Samikon 4.7.1996 (2); E Kaiaphas-See 15.5.1997 (4), 12.5.2000 (1 / 8; auf Brombeer- Gesträuch), 12.7.2001 (), 30.5.2011 (2); F Neochori südlich von Zaharo 18.6.1997 (); I Andritsena / Vassae-Tempel 31.5.1998 (), 19.7.2006 (1 / 1); J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 3.7.1996 (1 / 2), 20.7.1997 (1 / 3), 1.6.1998 (); Lykaion-Gebirge / 800 - 1200 m 18.6.1998 (), 10.7.2001 (3); K Atsiholos / antikes Gortis 19.7.1997 (); M Voidokilia-Bucht 27.6.1997 (), 22.4.2014 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 27.6.1996 (), 2.6.2011 (1 / 1); R Bucht von Ageranos 8.6.1996 (1 / 1), 9.6.1998 (4); S Epidauros Limera 2.7.1997 (2); Y Sparta / Amyklai 6.6.2011 (); Z Mistras / Parori 10.7.1997 (); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 11.7.1997 ();: Drepano / auf sandigem Platz nahe Strand 8.7.2008 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes / meist auf Rutenkraut-Blüten 9.7.2008 (), 10.7.2008 (3 / 3), 2.7.2010 (2 / 1), 3.7.2010 (), 22.6.2013 (); i nördl. von Kefalari 14.7.1997 (), 10.7.2010 (); j Stymphalia / nördlich des Dorfs / auf Rutenkraut-Blüten 24.6.1996 (); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 15.7.1997 (); q zwischen Vasiliko und Thea / auf Rutenkraut-Blüten 23.6.1998 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 12.6.1961 (), 16.6.1961 (), 28.6.1992 (), 29.6.1992 (); C Olympia 10.6.1961 (), 2.7.1992 (2); Q 18 km südl. Tripolis 15.5.1962 (1 / 1); e Alt-Korinth 27.5.1966 (7); Patras 20.6.1966 (2), 25.6.1966 (). - Coll. Linz: X Taygetos-Ost / Prof. Ilias / 1500 - 1800 m 27.7.1976 (, leg. Ebmer); e Alt- Korinth: 14.7.1971 (2), 16.7.1971 (), 4.8.1971 (); S Sikyon 29.7.1966 (), 15.7.1971 (), 6.8.1971 (1 / 1); Mocia / 850 m 28.7.1965 (9); Zachlorou 23 - 31.5.1960 (5); NW Umg. Ana Zachlorou / 650 - 950 m 23 - 24.5.2005 (; leg. H. & R. Rausch). - Coll. Schwarz: Zachlorou 29.5.1962 (). - Coll. München: Zachlorou 28.5.1960 (1 / 2), 29.5.1960 (2), 31.5.1960 (2), 12.6.1960 (4 / 2). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 20.8.1983 (), 26 - 31.8.1983 (2), 4.9.1983 (), 8.9.1983 (), 11.9.1983 (), 12.9.1983 (), 14.9.1983 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E22FFF0FF70FA34A3F280CE.taxon	description	Neu für Griechenland. Der bisher einzige griechische Nachweis dieser in ganz Europa, in Kleinasien und auch im Kaukasus vorkommenden Art (LINSENMAIER 1959 a, 1987; ROSA 2006) gelang in der Mattenregion des Parnon-Gebirges, wo ich im Hochsommer ein von Nadelbäumchen käschern konnte, ebenso wie etliche andere aus Griechenland zuvor unbekannte Aculeata-Arten mit mitteleuropäischem Verbreitungsschwerpunkt. Als Wirte von O. triangulifer werden verschiedene Grabwespen genannt (siehe LINSENMAIER 1997 und ROSA 2006), darunter insbesondere Pemphredon lugubris (F.). Letztere Art, die von der Peloponnes bisher ebenfalls nicht gemeldet war, konnte ich in unmittelbarer Nähe des Fundorts von O. triangulifer inzwischen mehrfach fangen. Sehr wahrscheinlich ist somit P. lugubris auch auf der Peloponnes der Wirt dieser Goldwespe. Coll. Arens: 9 Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 m 8.7.2010 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E21FFF0FF70FD81A1D28260.taxon	description	Neu für die Peloponnes, dort bisher nur Funde im Mittelgebirge (ca. 1000 m). Von dieser Art, die ansonsten aus Italien, von Korsika und aus Südfrankreich nachgewiesen ist, war bislang aus Griechenland nur ein aus dem mittelgriechischen Vatos (Nomos Etolia Akarnania) bekannt (STRUMIA 1996). Meine beiden Funde im Lykaion-Gebirge stammen wahrscheinlich von einem mit Laubbäumen wiederaufgeforsteten Hang an der Nordflanke des Mittelgebirges, wo insbesondere die Blüten und grossen Blätter von Trompetenbäumen oft von zahlreichen Goldwespen besucht wurden. Coll. Arens: J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 3.7.1996 (), 1.6.1998 (1). - Coll. Linz: Trachy- Gebirge, SE Kandila, 37 ° 46 ' 7 '' N / 22 ° 23 ' 28 E, 950 - 1050 m MSL, 15.5.2005, 2005 / 22, leg. H. & R. Rausch (; zuvor unbestimmt).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E21FFF0FF70FC13A1698432.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 5. Juni - 3. Juli;: 4. Mai - 10. Juli. Eine paläarktische Art, die über weite Teilen Europas bis nach Nordafrika und Zentralasien verbreitet ist (LINSENMAIER 1997 b, 1999; ROSA 2006). Auf der Peloponnes ist sie offenbar ziemlich selten und scheint dort nur in tieferen Lagen zu fliegen. Der bisher höchste Fundort ist Mantinea (ca. 700 m), wo mehrere Rutenkraut-Blüten (Ferula communis) neben einem grossen Brombeer-Dickicht besuchten. Als Wirte werden Grabwespen der Gattung Trypoxylon angegeben (z. B. LINSENMAIER 1997; ROSA 2006), aber auch (HEINRICH 1964) die Grabwespe Rhopalum coarctatum (SCOPOLI). Coll. Arens: Y Sparta / Amyklai 4.5.1996 (2); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 7.7.2001 (), 9.7.2008 (3), 10.7.2008 (4), 3.7.2010 (). - Coll. Linsenmaier: 8 Sparta 5.6.1961 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E21FFF1FF70FA0DA29283E8.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 24. Juni - 15. Juli;: 17. Juni - 11. Juli. Neu für Griechenland. LINSENMAIER (1959 - 1999) hat dieses Taxon, das in Zentraleuropa und im Mittelmeergebiet beheimatet ist (LINSENMAIER 1997 b, 1968, 1999; ROSA 2006), stets als Unterart von O. aeneus interpretiert, zuletzt mit Zweifeln. Rosa hingegen fasst es, ebenso wie bereits MORGAN (1984), als eigenständige Art auf. Die weitgehende lebensräumliche Trennung der beiden Taxa auf der Peloponnes, die meine Funddaten anzeigen, stützen diese Deutung, der ich mich anschliesse. Auf der Peloponnes scheint O. puncticollis ebenso wie in Italien (ROSA 2006) ein montanes Faunenelement zu sein, das ich fast ausschliesslich in der Mattenregion der Hochgebirge gefangen habe. Die Fundorte von O. aeneus auf der Peloponnes hingegen liegen im Tiefland oder im Mittelgebirge bis maximal ca. 1450 m Höhe. Der einzige Fundort, an dem ich beide Arten gefangen habe, ist ein Waldweg im Parnon-Gebirge knapp unterhalb der Mattenregion. Als Wirte von O. puncticollis wurden verschiedene Passaloecus - Arten beobachtet (siehe ROSA 2006; auch BLÖSCH 2000, S. 187), was gut zu meinen Befunden passt. Denn Grabwespen dieser Gattung, insbesondere P. gracilis (CURTIS), flogen in grosser Anzahl dieselben Nadelbäumchen in der Mattenregion des Parnon-Gebirges an, auf denen ich die meisten O. puncticollis gefangen habe. Coll. Arens: X Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / 1400 m / im Bergwald nahe Barbara-Quelle / auf Farn 15.7.2008 (); Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / in der Mattenregion auf Nadelbäumchen / 1700 - 2000 m 12.7.2007 (); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 m 11.7.1997 (2); Parnon-Gebirge / Hochebene und Gipfelregion westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1900 m 11.7.1997 (), 8.7.2007 (4; auf Nadelbäumchen); 9.7.2007 (6 / 1; dito), 13.7.2008 (; auf Farn), 8.7.2010 (2), 9.7.2010 (), 24.6.2013 (2; auf Nadelbäumchen). - Coll. Linz: Parnon-Gebirge / Umg. Ag. Ioannis / 1550 m 16 - 17.6.2006 (; leg. H. & R. Rausch).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E20FFF1FF70FCABA1298437.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 6: 15. April - 21. Juli;: 12. Mai - 12. Juli. Eine holarktische Art, die auf der Peloponnes bisher nur bis in Höhen von etwa 1450 m nachgewiesen ist, meist in der Nähe von Brombeer-Gesträuch. Auch am höchsten Fundort, einem Waldweg im Parnon-Gebirge, gibt es grosse Brombeer-Dickichte, in denen diese Goldwespe bzw. ihr Wirt vermutlich nistet. Als Wirte wurden Grabwespen der Gattungen Passaloecus, Pemphredon und Psenulus (siehe ROSA 2006 und KUNZ 1989) registriert, wobei einschränkend zu berücksichtigen ist, dass O. aeneus lange mit O. puncticollis vermengt wurde (s. o.). STRUMIA (1997) zog bei Pisa aus einer Niströhre zwei von O. aeneus zusammen mit zwei von Psenulus pallipes (PANZER). Coll. Arens: E Kaiaphas-See 12.7.2001 (2), 12.5.2000 (, auf Brombeer-Gesträuch); I Andritsena / Vassae-Tempel 21.7.1997 (), 30.5.1998 (); <Troizen 15.4.2000 (); 9 Parnon- Gebirge / Waldweg sw des Meg. Tourla / 1450 m / in Gelbschale 8.7.2010 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 10.7.2008 (); q im Flusstal bei Chekali 23.6.1998 (). - Coll. Linsenmaier: 8 Sparta: 17.5.1962 (2). - Coll. Linz: Zachlorou / 700 - 800 m 23 - 31.5.1960 (2 / 5).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E20FFEEFF70FAD8A1328321.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 12. April - 15. Juli;: 31. Mai - 10. Juli. Eine über ganz Europa einschliesslich Skandinaviens und in Westasien verbreitete Art (LINSENMAIER 1959 a, 1997 b). Als Wirte nennt Linsenmaier Grabwespen der Gattungen Passaloecus und Pemphredon. ROSA (2006) zitiert Passaloecus turionum DAHLBOM und P. gracilis (CURTIS) als Wirtsangabe anderer Autoren. Auf der Peloponnes kommt O. biaccinctus in allen Höhenstufen bis hinauf in die Mattenregion der Hochgebirge vor. Coll. Arens: B Kalogria 21.6.1995 (), 24.5.1998 (), 25.5.1998 (); C Olympia 5.6.1995 (), 5.7.1996 (); J Gipfelregion des Lykaion-Gebirge 23.6.1997 (; 800 - 1400 m), 10.7.2001 (; 800 - 1200 m); L Mavromati / Ithome-Berg 24.6.1997 (), 2.6.1998 (); O Avia / Ausgang der Kambos- Schlucht 19.5.1997 (); S Epidauros Limera 9.6.1996 (), 23.5.1997 (), 2.7.1997 (), 12.6.1998 (); X Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / 1400 m / auf Farn 15.7.2008 (2); Z Mistras / Parori / in der Langadha-Schlucht 6.6. 2011 (); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 m 11.7.2008 (), 8.7.2010 (; in Gelbschale); <Troizen 3.6.1997 (2 / 1); e Alt-Korinth 7.6.1997 (); Ƈ Sikyon 12.4.2011 (); m Killini-Gebirge / im Bergwald südlich von Ano Trikala / 1400 m 30.6.2010 (); n Chelmos-Gebirge / Xerokambos / 1600 - 1800 m 21.6.2008 (); p Erymanthos- Gebirge / südlich von Michas 24.6.1998 (; 1300 - 1700 m), 5.7.2001 (; 600 - 1200 m). - Coll. Linz: Zachlorou / 700 - 800 m 23 - 31.5.1960 (7 / 4); Megaspileon 26 - 30.5.1962 (). - Coll. München: Zachlorou 28.5.1960 (3), 29.5.1960 (), 31.5.1960 (1 / 1), 12.6.1960 (5); Megaspileon 11.6.1960 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3FFFEFFF70FD1AA2B9800C.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Mitte April - Mitte Oktober. Auf der Peloponnes im Tiefland eine ziemlich häufige Art, aber einzelne Funde auch aus etwas höheren Lagen (bis ca. 700 m) und einmal sogar in der Mattenregion des Panachaikon-Gebirges. Das Verbreitungsgebiet von O. bogdanovi reicht vom südlichen Russland über Kleinasien und den Balkan westlich bis Italien (LINSENMAIER 1959 a, 1968; ROSA 2006). Als Wirte vermutet ROSA (2006) Grabwespen aus den Gattungen Trypoxylon oder Pemphredon. Auf der Peloponnes fing ich im Frühjahr 2014 an einer Wegböschung bei Avia und in den Dünen bei Neochori, wo zu dieser frühen Jahreszeit keine anderen potentiellen Wirte zugegen waren, jeweils ein Pärchen von O. bogdanovi unmittelbar vor den Niströhren von Diodontus minutus (F.). Entsprechende Beobachtungen hatte ich bereits im Jahr 1996 bei Amyklai gemacht, so dass diese kleine, häufige Grabwespen-Art zweifellos ein bzw. der Wirt auf der Peloponnes ist.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3EFFEFFF73FECFA1B1853E.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 14 - 24. Juni;: 24. Mai - 15. Juli. Neu für die Peloponnes. Diese von Nordafrika über Süd- und Mitteleuropa bis Westasien verbreitete Art (LINSENMAIER 1999) kommt auf der Peloponnes offenbar nur in den Hochgebirgen vor, überwiegend alpin oberhalb von 1600 m. Die bisher tiefsten Fundorte liegen in etwa 1450 m Höhe im Parnon-Gebirge bzw. in etwa 1000 m im Erymanthos- Gebirge. Diese ausschliesslich montanen Funddaten lassen mich vermuten, dass ein fehlinterpretiert ist, das STANDFUSS (2009) von der Pilion-Halbinsel meldet. Andere griechische Fundmeldungen der Art sind mir nicht bekannt. Als Wirte von O. bidentulus werden kleine Grabwespen angegeben (Übersicht in ROSA 2006), doch die bisher vermuteten oder beobachteten Arten aus den Gattungen Psenulus, Pemphredon und Trypoxylon kommen im alpinen Habitat auf der Peloponnes als Wirte nicht in Betracht. Eher ist zu vermuten, dass hier eine Diodontus - Art der Wirt ist, insbesondere D. luperus SHUCKARD oder eine andere, evtl. noch unbeschriebene Diodontus - Art, die ich beide mehrfach im Hochgebirge syntop mit O. bidentulus gefangen habe. Coll. Arens: X Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / 1600 - 1900 m 14.6.1996 (); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 17.6.1996 (4), 11.7.1997 (3), 7.7.2007 (1 / 1); Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1700 m 23 - 24.6.2013 (2 / 2); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 23.6.1996 (2), 15.7.1997 (); Killini- Gebirge / / 1600 - 1900 m 24.6.2008 (1 / 5); n Chelmos-Gebirge / Xerokambos / 1600 - 1800 m 10.6.1997 (3, an Storchschnabel), 11.6.1997 (), 21.6.2008 (); p Erymanthos-Gebirge / südlich von Michas 24.5.1996 (, 900 - 1300 m), 12.6.1997 (3, 1300 - 1700 m); Erymanthos-Gebirge / Olenos- Gipfelregion / 1700 - 2221 m 24.6.1998 (1 / 2), 7.7.2006 (), 3.7.2007 (); r Panachaikon- Gebirge / Gipfelregion östlich Patras / 1600 - 1950 m 25.6.1998 (). - Coll. Linz: n Chelmos- Gebirge / 1800 m 8.6.1960 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3EFFEFFF73FBD1A31284BD.taxon	description	B e l e g m a t e r i a l: 2 in der Coll. Arens. Neu für Europa. Diese Art war bisher nur aus der Türkei sowie von Rhodos, wo Paolo Rosa im Jahr 2001 sechs Exemplare gefangen hat (Haraki, Gaidouras River, 22 / 23. Juni 2001), bekannt. Auf der Peloponnes habe ich beide auf einem Brombeer-Dickicht am Südende des Kaiaphas-See gefangen, nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Der Wirt dieser einfarbig grünen, relativ grossen Art ist unbekannt, doch ist zu vermuten, dass es sich um eine Grabwespe handelt, die in Brombeer-Stängeln nistet. Coll. Arens: E Kaiaphas-See / auf Rubus-Gesträuch 12.5.2000 (2).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3EFFECFF73FA5EA40D805C.taxon	description	Neu für Griechenland. Eine seltene Art in Südeuropa und Westasien (LINSENMAIER 1959 a). Als Wirt nennt BUYSSON (1891) die Grabwespe Pemphredon lethifer (SHUCK.) (= Cemonus unicolor (F. )), in deren Nestern Abeille ein Exemplar dieser Goldwespe gefunden habe. Coll. Arens: <Troizen / auf mit Honigtau benetzten Blättern eines Aprikosenbaums 28.4.2000 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3DFFECFF70FD51A30584D9.taxon	description	Es sei jedoch angemerkt, dass TRAUTMANN (1926) in derselben Veröffentlichung auch Chrysis separata (von ihm als Chrysis elegans var. separata interpretiert) anhand von Belegen aus " Zante (Schmiedeknecht) " beschrieben hat. Zwei überprüfte aus der Typenserie (Coll. Linsenmaier bzw. Naturkundemuseum Berlin) gehören zweifellos zu dieser Art, die ansonsten nur aus dem Nahen Osten und (?) Nordafrika bekannt ist (LINSENMAIER 1999). Ein Versehen bei der Etikettierung ist daher denkbar, zumal Schmiedeknecht im Jahr 1890 eine Expedition nach Ägypten und Palästina geleitet hat. Ob sein Sammel-Aufenthalt auf Zakynthos eine Zwischenstation dieser Reise war, liess sich noch nicht klären. In Italien sind die Belege für die dortigen Fundmeldungen von O. omaloides (siehe Chrysis. net) nicht auffindbar (pers. Mitt. von P. Rosa). Sollte sich das Vorkommen von O. omaloides in Südeuropa zweifelsfrei belegen lassen, wären die Zweifel gegenüber dem Beleg von Zante freilich hinfällig.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3DFFECFF73FEFCA29883BE.taxon	description	Neu für Griechenland. Als Wirte dieser ebenfalls seltenen, aber von Skandinavien bis Nordafrika und Westasien verbreiteten Art (LINSENMAIER 1997 b, 1999) vermuten Linsenmaier und NIEHUIS (1995) endogäisch nistende Grabwespen. KUNZ (1989) verweist mit Vorbehalt auf eine Beobachtung, derzufolge Diodontus tristis (VANDER LINDEN) in Norddeutschland ein Wirt sein könnte. Funddaten von SAURE (1998) stützen letztere Vermutung, doch hält Saure auch Trypoxylon figulus (L). für einen möglichen Wirt. Beide Grabwespen-Arten kommen auf der Peloponnes vor. Coll. Linz: e Alt-Korinth 3.6.1964 (; leg. J. Schmidt).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3CFFEDFF70FEDCA17B8508.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 10. Mai - 3. Juli;: 27. April - 25. Juni. Eine grössere Art, die auf der Peloponnes nur im Tiefland bis hinauf in die arkadischen Becken (ca. 700 m) vorzukommen scheint. Als ihr Verbreitungsgebiet gibt LINSENMAIER (1999) Mittel- und Südeuropa, Nordafrika und Westasien an, doch fehlt sie in den Faunenlisten für Deutschland (NIEHUIS 2001) und die Schweiz (LINSENMAIER 1997 b), so dass mir ihr Vorkommen nördlich der Alpen fraglich erscheint. Die Angabe von BLÖSCH (2000, S. 442), dass Mimesa equestris (F.) und Mimesa lutaria (F.) Wirte von E. spinus seien, ist somit vermutlich hinfällig, zumal er an andernorts im selben Buch (S. 146) andere Elampus - Arten (O. panzeri und O. constrictus) als Parasitoide dieser Grabwespen ohne Quellenangabe nennt. Die Form der Analplatte ist bei den vorliegenden Exemplaren sehr variabel (siehe auch LINSENMAIER 1968, S. 12) und daher als Bestimmungsmerkmal weitgehend ungeeignet. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal gegenüber O. sanzii ist das Feld unterhalb der Mesopleuren-Querleiste, das bei O. spinus höher (höher als breit beim; schwach quer beim) ist als bei O. sanzii (quer beim; stark quer beim). Dementsprechend ist die konkave Vorderkante dieses Feldes bei O. spinus viel länger als bei O. sanzii. Coll. Arens: B Kalogria / im Pinienwald 27.4.1995 (2), 12.5.1997 (5); a Amarianos 10.5.1996 (); g Mantinea / archäol. Gelände 25.6.1996 (); Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes / auf Rutenkraut-Blüten 2.7.2010 (2), 3.7.2010 (), 22.6.2013 (). - Coll. Linsenmaier: Z Mistras 16 - 17.5.1962 (), 24.6.1992 (); 8 Sparta 15.5.1962 (3). - Coll. Schwarz: P Kalamata 30.5.1962 (), 15.5.1964 (2).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3CFFEAFF73FBCBA33182B5.taxon	description	Diese in Mitteleuropa und dem Mediterrangebiet weit verbreitete Art (LINSENMAIER 1999; ROSA 2006) scheint auf der Peloponnes selten zu sein. Wirte sind nicht bekannt. Die Abgrenzung gegenüber anderen Arten, insbesondere O. panzeri und O. constrictus, ist problematisch, da sowohl die Form der Analplatte (siehe dazu auch LINSENMAIER 1968, S. 12) wie auch die Mesopleuren-Kontur variabel sind. Paolo Rosa, der tiefere Kenntnisse der Untergattung besitzt als ich, interpretiert das Pärchen in meiner Sammlung aber als O. sanzii. In der Coll. Linsenmaier befindet sich ein aus Attika (6 / 1941, leg Hunsch), das von ihm als O. constrictus determiniert ist und dem aus Sikyon in jeder Hinsicht sehr ähnlich ist, abgesehen davon, dass die Mesopleuren-Vorderkante oberhalb der Querleiste etwas stärker gewölbt ist und die Analplatte etwas schmaler ist. Zwei weitere peloponnesische (5 km S. of Monemvasia 26 - 31.8.1983) sah ich im Jahr 1997 in der Kopenhagener Sammlung. Das eine hat Linsenmaier als O. constrictus, das andere als O. panzeri bestimmt. Im Januar 2013 konnte der Kustos beide leider nicht mehr finden, so dass ein Vergleich mit dem übrigen Belegmaterial und eine Überprüfung von Linsenmaiers Determination vorerst nicht möglich war. STANDFUSS (2009) führt O. panzeri, nicht aber O. sanzii in ihrer Goldwespen-Liste der mittelgriechischen Pilion-Halbinsel auf. Ich halte es für offen, zu welcher der fraglichen Arten ihre Fänge gehören. Coll. Arens: O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 2.6.2011 (; auf Blättern eines Buschs in einer Hecke); S Sikyon 7.8.1966 (; erhalten aus der Coll. Aigner). Als weitere Art der Gattung ist auf der Peloponnes Omalus (Pseudomalus) violaceus SCOPOLI, 1763 zu erwarten, zumal der am häufigsten genannte Wirt Pemphredon lugubris (F.) (siehe LINSENMAIER 1987; BLÖSCH 2000; ROSA 2006) dort vorkommt. Griechische Belege sind mir allerdings nicht bekannt, doch da diese seltene, in Europa und Asien aber weit verbreitete Art auch in Bulgarien und der Türkei (Belege im Biologiezentrum Linz) sowie in Norditalien (ROSA 2005, 2006) vorkommt, gehört sicherlich auch Griechenland zu ihrem Verbreitungsgebiet. Auf Kreta sind ausserdem Omalus (Philoctetes) deflexus (ABEILLE, 1878) und Omalus (Philoctetes) abeillei (BUYSSON, 1893) nachgewiesen (LINSENMAIER 1959 a, ROSA 2005), wobei Linsenmaier die kretischen Belege von O. deflexus offenbar zuletzt der sehr ähnlichen Art O. chobauti (BUYSSON, 1896) zugeordnet hat (LINSENMAIER 1999). Darüber hinaus ist mit etlichen weiteren Arten aus der Untergattung Elampus auf der Peloponnes zu rechnen, von denen manche aber in ihrem ganzen Verbreitungsgebiet (siehe ROSA & SOON 2013) sehr selten sind: O. albipennis (MOSCÁRY, 1889), O. bidens (FÖRSTER, 1853), O. constrictus (FÖRSTER, 1853), O. foveatus (MOCSÁRY, 1914), O. panzeri (FABRICIUS, 1804) und O. pyrosomus (FÖRSTER, 1853).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3BFFEAFF70FC46A33F846F.taxon	description	Obwohl viele Holopyga - Arten weit verbreitet und regional häufig sind, sind ihre Wirte, wie LINSENMAIER (1997 a) und ROSA (2006) vermerken, meist so gut wie unbekannt geblieben. Vermutlich werden durchwegs Grabwespen parasitiert.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3BFFEBFF70FA20A1418293.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 22. April - 2. Juli;: 21. April - 2. Juli. Eine circummediterrane Art, die bis in das wärmere Mitteleuropa und ins westliche Asien verbreitet ist (LINSENMAIER 1997 b). Auf der Peloponnes kommt sie fast nur im Tiefland vor. Die einzigen etwas höher gelegenen Fundorte (600 - 900 m) sind Mantinea, Orchomenos und Stymphalia. Im Sommer oft in grösserer Anzahl auf Doldenblütlern. Die im Frühling manchmal zahlreich an bestimmten Stellen nahe am Boden in bzw. auf krautiger Vegetation. Wirte sind nicht bekannt. Coll. Arens: B Kalogria / Dünen oder Felsküste 22.5.1998 (2), 23.5.1998 (3), 14.5.2000 (); F Neochori südlich von Zaharo 11.5.2000 (1 / 1); M Voidokilia-Bucht 10.5.1995 (3 / 2), 27.6.1997 (), 21. / 22.4.2014 (1 gesehen / 24); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 14.5.1995 (1 / 1), 5.5.2000 (4 / 25), 2.6.2011 (3), 20.4.2014 (9); Ƈ Pirgos Dirou 17.5.1995 (1 / 1); P Vathia 16.5.1995 (1 / 1); Q Kap Tenaro 16.5.1995 (1 / 2), 11.6.1998 (2), 4.5.2000 (4; auf der äussersten Kapspitze); R Bucht von Ageranos 9.6.1998 (3 / 5), 4.6.2011 ();: Drepano 7.4.1995 (); <Troizen 28.4.2000 (2); b Midea 28.5.1995 (1 / 1); c Argos / Larissa-Berg 20.6.1996 (2); Argos / archäol. Gelände 29.5.1997 (2); e Alt-Korinth 11.5.1993 (6), 29.5.1995 (), 22.6.1996 (1 / 1), 5.6.1997 (), 21.4.2000 (); h Orchomenos 25.6.1996 (); j Stymphalia / nördlich des Dorfs 24.6.1996 (), 22.6.2008 (1 / 3), 23.6.2008 (7). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 13.6.1961 (); C Olympia 10.6.1961 (2), 26.6.1992 (3 / 3); Z Mistras 6.6.1961 (3 / 13), 15.5.1962 (5 / 4), 24.6.1992 (2); 8 Sparta 17.5.1962 (3 / 2); e Alt-Korinth 27.5.1962 (6 / 2); j Stymphalia 2.7.1981 (1 / 1). - Coll. Linz: Argolis 24.5.1982 (1 / 2); e Alt-Korinth 28.5.1963 (5), 29.5.1963 (2), 30.5.1963 (2), 31.5.1963 (6), 1.6.1963 (6), 2.6.1963 (2 / 3), 5.6.1963 (1 / 2), 19.5.1964 (), 21.5.1964 (1 / 1), 22.5.1964 (4), 25.5.1964 (2), 28.5.1964 (), 30.5.1964 (1 / 1), 3.6.1964 (). - Coll. Schwarz: e Alt-Korinth 23.5.1962 (), 31.5.1963 (6), 28.5.1963 (2 / 26), 3.6.1963 (1 / 1), 19.5.1964 (1 / 4), 22.5.1964 (2), 31.5.1964 (), 3.6.1964 (). - Coll. München: e Alt-Korinth 29.5.1963 (3), 30.5.1963 (), 31.5.1963 (), 1.6.1963 (11), 2.6.1963 (5), 5.6.1963 (2), 21.5.1964 (1 / 1), 25.5.1964 (2), 31.5.1964 (3), 3.6.1964 (2).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3AFFEBFF73FC24A1BC8420.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 1. Juni - 3. Juli;: 15. Mai - 4. Juni. Diese im westlichen Asien weit verbreitete Art (LINSENMAIER 1968) ist in Europa bisher nur in Griechenland nachgewiesen. Linsenmaier hat die dortige, relativ fein punktierte Population als Subspecies H. mlokosiewitzi spartana LINSENMAIER, 1968 interpretiert. Auf der Peloponnes ist die Art offenbar selten; alle bisherigen Funde stammen aus tiefen Lagen. Wirte sind nicht bekannt. Coll. Arens: 8 Sparta / Menelaion 4.6.1996 (). - Coll. Linsenmaier: Patras 3.7.1992 (; Allotypus); 8 Sparta 15.5.1966 (3; Typus und Paratypen). - Coll. Linz: Alt-Korinth 1.6.1964 (), 3.6.1964 (2). - Coll. Schwarz: P Kalamata 15.5.1964 (); e Alt-Korinth 31.5.1963 (). - Coll. München: e Alt-Korinth 31.5.1963 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E3AFFE8FF73FAD3A2E08084.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 16. Juni - 7. August;: 14. Mai - 7. August. Eine östliche Art, die bisher aus Südost-Europa, Kleinasien und dem Iran gemeldet ist (LINSENMAIER 1959 a, 1968). Auf der Peloponnes wurde sie bisher fast nur im Tiefland gefunden; der höchste Fundort ist Kefalari (ca. 700 m). Wirte sind nicht bekannt. Coll. Arens: C Olympia / auf Rutenkraut-Blüten 16.6.2008 (2); O Avia / Ausgang der Kambos- Schlucht 14.5.1995 (), 27.6.1996 (), 25.6.1997 (2), 28.6.1997 (); i nördlich von Kefalari 23.6.2008 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 12.6.1961 (), 2.7.1992 (); C Olympia 7.6.1966 (), 18.6.1966 (1 / 2), 26.6.1992 (9), 2.7.1992 (). - Coll. Linz: O Rizomilos 3.8.1966 (); P Kalamata 2.8.1966 (); e Alt-Korinth 1.8.1965 (); e Solomos bei Korinth 2.8.1965 (), 3.8.1965 (); S Sikyon 7.8.1965 (2), 25.7.1966 (1 / 1), 30.7.1966 (4 / 4), 7.8.1966 (3 / 1), 5.8.1971 (2), 6.8.1971 (3); U Ephrostina 28.7.1966 (3). - Coll. München: C Olympia 28.6.1964 (2; leg. Grünwaldt; Kusdas det. H. punctatissima).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E39FFE8FF70FC3AA231854A.taxon	description	Coll. Linz: S Sikyon 5.8.1971 (; Typus)	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E39FFE9FF70FB0CA3C68394.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 20. Mai - 6. August;: 27. Mai - 5. August. Vermutlich eine circummediterrane, östlich bis mindestens bis Mittelasien verbreitete Art (LINSENMAIER 1999). Auf der Peloponnes ist sie durch ihre europäische Subspecies H. punctatissima reducta LINSENMAIER, 1959 vertreten, die sich durch eine merklich feinere Punktierung von der kleinasiatischen Nominatform unterscheidet (siehe auch ARENS 2004 a) und in Südeuropa westlich bis Südfrankreich verbreitet ist (LINSENMAIER 1959 a). Analog zu H. vigora und H. vigoroidea kommt die Art auf der Peloponnes vom Tiefland bis hinauf in die arkadischen Becken (ca. 700 m) vor, ist aber deutlich häufiger. Wirte sind nicht bekannt. Coll. Arens: C Olympia / auf Rutenkraut-Blüten 16.6.2008 (2); D antikes Samikon 4.7.1996 (), 18.6.1997 (), 28.5.1998 (); F Neochori südlich von Zaharo 1.7.1996 (2); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 28.6.1996 (), 25.6.1997 (), 26.6.1997 (), 28.6.1997 (1 / 2); Q Kap Tenaro / bei Alikes auf Fenchelblüten 1.7.1997 (9 / 7, davon 1 / 1 abgegeben an P. Rosa); Q Kap Tenaro 29.6.1997 (2), 11.6.1998 (), 3.6.2011 (2, auf Feigenblättern, über tiefem Bodenloch hinter den Tempelruinen); Y Sparta / Amyklai 6.6.2011 (); 8 Sparta / am Eurotas-Ufer unterhalb des Menelaions / auf Fenchel-Blüten 15.7.2006 (), 10.7.2007 (1 / 1), 14.7.2008 (2 / 1); b Midea 19.6.1996 (); Ƈ Examilia 14.6.1995 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 10.7.2008 (), 2.7.2010 (1 / 2), 10.7.2010 (1 / 1); i nördlich von Kefalari 10.7.2006 (, Zwergexemplar), 23.6.2008 (); k am Stymphalischen See 10.7.2006 (); q im Flusstal bei Chekali 23.6.1998 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11 - 17.6.1961 (8 / 6), 25.6.1966 (), 25.6.1992 (), 2.7.1992 (1 / 5), 1.7.1992 (2), 28.6.1992 (); C Olympia 7.6.1966 (1 / 2), 18.6.1966 (1 / 1), 25.6.1992 (1 / 1), 2.7.1992 (); S 5 km S. of Monemvasia 24.6.1983 (); Z Mistras 6.6.1961 (2 / 1); 8 Sparta 5.6.1961 (); e Alt-Korinth 27.5.1966 (2); j Stymphalia 3.7.1981 (2); Patras 20.6.1966 (1 / 2). - Coll. Linz: O Rizomilos 1.8.1966 (2 / 2), 2.8.1966 (2 / 6), 3.8.1966 (2 / 2); e Alt-Korinth 20.5.1964 (), 16.7.1971 (); e Solomos bei Korinth 1.8.1965 (3), 3.8.1965 (1 / 1), 5.8.1965 (); S Sikyon 25.7.1966 (), 30.7.1966 (3), 5.8.1971 (3), 6.8.1971 (2); i 20 km nö. Stymphalischer 17.7.1971 (1 / 4), 19.7.1971 (2 / 4), 21.7.1971 (), 22.7.1971 (), 6.8.1971 (); U Ephrostina 28.7.1966 (). - Coll. München: C Olympia 29.6.1964 (); e Alt-Korinth 21.6.1964 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 24.7.1983 (), 2.6.1983 (), 5.8.1983 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E39FFE8FF73FE37A3AA8299.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Mitte Juni - Mitte Juli. Bis zu ihrer Beschreibung in meiner Revision der Holopyga - Arten auf der Peloponnes (ARENS 2004 a) wurde diese Spezies mit H. vigora vermengt. Nachgewiesen ist sie bisher nur aus Griechenland und Kleinasien. Auf der Peloponnes stammen die meisten Funde aus ca. 700 m Höhe, jedoch liegt auch ein aus Sikyon nahe der Küste vor. Die Art scheint also auf der Peloponnes eine ähnliche Verbreitung zu besitzen wie H. vigora. Belege von der Süd-Peloponnes fehlen bisher. Wirte sind nicht bekannt. Coll. Arens: Ƈ Kato Asea 16.6.1995 (; Typus); g Mantinea / archäol. Gelände 16.6.1995 (; Paratypus), 25.6.1996 (5; Paratypen); Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 7.7.2001 (; Paratypus), 9.7.2008 (), 3.7.2010 (), 22.6.2013 (); i nördlich von Kefalari 23.6.2008 (), 1.7.2010 (3). - Coll. Linsenmaier: Zachlorou / 800 m, 19 - 28.6. / 3 - 13.7.1960, leg. E. Schütze (1; Linsenmaier det. H. vigora; Punktierung des Abdomens sehr grob und locker). - Coll. Linz: S Sikyon 5.8.1971 (); i 20 km nö. Stymphischer See 17.7.1971 (), 19.7.1971 (; Paratypus).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E38FFE6FF73FD27A2478014.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 17. Mai - 7. August;: 10. Mai - Ende August. Eine weitere ziemlich häufige Holopyga - Art auf der Peloponnes, die oft vergesellschaftet mit H. punctatissima reducta vorkommt und ebenfalls vorwiegend im Tiefland bis zur Höhenstufe der arkadischen Becken zu finden ist. Die bisher höchsten Fundorte sind Kastanea (ca. 950 m) und der Bergwald unterhalb des Styx-Wasserfalls im Chelmos- Gebirge (ca. 1300 m). Die Verbreitung dieser Art ausserhalb Griechenlands ist unklar, da Linsenmaier sie mit anderen Arten vermengt hat. Sie scheint aber circummediterran und östlich wenigstens bis nach Persien vorzukommen. Auch von dieser Art ist der Wirt bisher unbekannt ge- blieben. Coll. Arens: B Kalogria 8.7.1996 (), 18.5.2000 (), 1.7.2007 (1 / 1); C Olympia 6.7.1996 (), 20.7.2006 (); D antikes Samikon 4.7.1996 (), 5.7.1996 (); F Neochori südlich von Zaharo 1.7.1996 (2), 22.7.1997 (8, davon eines abgegeben an P. Rosa), 11.5.2000 (); M Voidokilia- Bucht 10.5.1995 (2), 29.6.1996 (3), 30.6.1996 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 27.6.1996 (2), 25.6.1997 (1 / 1), 28.6.1997 (), 5.7.2000 (2), 4.7.2010 (); Q Kap Tenaro / bei Alikes auf Fenchelblüten 1.7.1997 (); R Bucht von Ageranos 1.7.1997 (), 9.6.1998 (1 / 2); S Epidauros Limera 22.5.1995 (); Z Mistras / Parori 10.7.1997 (); 8 Sparta / am Eurotas-Ufer unterhalb des Menelaions / auf Fenchel-Blüten 10.7.2007 (), 14.7.2008 (); d Mykene 18.7.1997 (, abgegeben an P. Rosa); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 7.7.2001 (), 10.7.2010 (1 / 2); i nördlich von Kefalari 14.7.1997 (2), 1.7.2010 (); l Kastanea 13.7.1997 (); n Chelmos-Gebirge / im Bergwald unterhalb des Styx / ca. 1300 m 20.6.2013 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11.6.1961 (), 13.6.1961 (), 16.6.1961 (), 18.6.1966 (2 / 1), 20.6.1966 (), 25.6.1992 (), 2.7.1992 (5 / 4); Olympia 26.6.1962 (2), 7.6.1966 (1 / 4), 18.6.1966 (), 26.6.1992 (1 / 3), 2.7.1992 (5); 8 Sparta 15.5.1962 (2), 17.5.1962 (2 / 2); Q Tripolis 9.6.1961 (); S Sikyon 5.8.1971 (); j Stymphalia 2.7.1981 (); Patras 20.6.1966 (). - Coll. Linz: O Rizomilos 1.8.1966 (), 2.8.1966 (), 3.8.1966 (1 / 3); e Alt-Korinth 16.7.1971 (), 20.7.1971 (); S Sikyon 25.7.1966 (1 / 1), 26.7.1966 (), 29.7.1966 (1 / 1), 30.7.1966 (4 / 5), 7.8.1966 (2 / 2), 5.8.1971 (4 / 4), 6.8.1971 (); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (8 / 4), 19.7.1971 (9 / 4), 21.7.1971 (1 / 1), 22.7.1971 (2), 6.8.1971 (1 / 1); U Ephrostina 28.7.1966 (); Mocia / 850 m 28.7.1965 (6 / 2), 31.7.1965 (4 / 3); Umgeb. Zachlorou / 600 - 700 m, 31.5. - 1.6.1993 (; leg. H. & R. Rausch); Kalavrita 5.8.1966 (). - Coll. Schwarz: P Kalamata 13.5.1964 (), 15.5.1964 (). - Coll. München: P Kalamata 15.5.1964 (; leg. M. Schwarz).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E37FFE6FF73FC73A2AE843D.taxon	description	Im Rahmen dieser Erfassung erstmals in Griechenland nachgewiesen. Diese Art ist offenbar in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet selten, das von Norddeutschland und Italien bis mindestens nach Zentralasien reicht (LINSENMAIER 1959 a, 1987; ARENS 2004 a; NIEHUIS 1998; ROSA 2006). Die beiden montanen Funde auf der Peloponnes sind die bisher weitaus südlichsten Belege dieser Spezies, jedoch habe ich inzwischen auch ein aus Bulgarien (Coll. Linz) gesehen. Wirte sind nicht bekannt. Coll. Arens: I Andritsena / Vassae-Tempel / ca. 1000 m 10.5.2000 (); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1400 - 1600 m 17.6.1996 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E37FFE6FF70FEA7A2A082C0.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 13. Mai - 23. Juni;: 26. April - 20. Juni. Nach meiner Interpretation (ARENS 2004 a) ist H. generosa diejenige grössere Spezies aus dem früher (LINSENMAIER 1959 a) als " gloriosa - Gruppe " bezeichneten Artenkreis, die auch in Mitteleuropa vorkommt. Linsenmaier hat sie vor allem mit der Art vermengt, die ich unter dem Namen H. amoenula führe. Vermutlich ist ovata DAHLBOM 1854 ein Synonym von generosa (FÖRSTER 1853). Die auf der Peloponnes vorkommende Unterart H. generosa virideaurata LINSENMAIER 1951 lässt sich anhand ihrer gleichmässig zarten Punktierung des Abdomens und anderer Merkmale gut von syntopen H. amoenula und H. punctatissima reducta unterscheiden (siehe ARENS 2004 a). Sie fliegt merklich früher im Jahr als diese letzteren beiden Arten, ist ziemlich selten und scheint nur im Tiefland vorzukommen. Als Wirt der mitteleuropäischen Nominatform hat VEENENDAAL (2012) kürzlich die Grabwespe Astata boops (SCHRANK) beobachtet. Coll. Arens: D Antikes Samikon 17.5.1996 (); F Neochori südlich von Zaharo / Dünen 26.4.2014 (2); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 14.5.1995 (); Ƈ südöstlich von Perivolia / auf Rutenkraut-Blüten 16.6.1998 (1 / 1). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 18.6.1966 (); C Olympia 10.6.1963 (); Z Mistras 6.6.1961 (); 8 Sparta 15 - 17.5.1962 (6 / 5); e Alt-Korinth 27.5.1966 (3); Patras 20.6.1966 (1 / 1), 26.6.1982 (). - Coll. Linz: P Kalamata 14.5.1964 (2); e Alt-Korinth 13.5.1964 (). - Coll. Schwarz: e Alt-Korinth 19.5.1964 (3, 22.5.1964 (). - Coll. Milano: 5 km östlich Olympia, 22.5.1987 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E37FFE7FF73FADEA27A80E4.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 7. Juni - 30. Juli;: 7. Juni - 5. August. Eine südeuropäisch-kleinasiatische Art, die auf der Peloponnes vornehmlich in tiefen Lagen bis ca. 700 m vorkommt, aber auch im höheren Mittelgebirge (Lykaion-Gebirge) anzutreffen ist. Wirte sind nicht bekannt. Coll. Arens: C Olympia 16.6.2008 (); F Neochori südlich von Zaharo 22.7.1997 (); J Lykaion- Gebirge / 800 - 1400 m 3.7.1996 (2), 20.7.1997 (3); M Voidokilia-Bucht 27.6.1997 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 25.6.1997 (2); f Lechaion 22.6.1996 (); g Mantinea / archäol. Gelände 10.7.2008 (); Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 9.7.2008 (2), 10.7.2008 (), 2.7.2010 (), 3.7.2010 (), 22.6.2013 (); q im Flusstal bei Chekali 23.6.1998 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11.6.1961 (), 27.6.1992 (), 30.6.1992 (), 1.7.1992 (); C Olympia 7.6.1966 (1 / 7), 2.7.1996 (1 / 1), 26.6.1992 (), 2.7.1992 (); j Stymphalia 3.7.1981 (); Patras 20.6.1966 (). - Coll. Linz: O Rizomilos 1.8.1966 (5), e Alt-Korinth 24.7.1965 (), 26.7.1965 (); e Solomos bei Korinth 1.8.1965 (3); S Sikyon 30.7.1966 (1 / 2), 5.8.1971 (); i 20 km nö. Stymphalischer See 19.7.1971 (); Mocia / 850 m 31.7.1965 (). - Coll. Kopenhagen (alle det. Arens im Januar 2013): S 5 km S. of Monemvasia 8.7.1985 (), 11.6.1983 (), 15.6.1983 (), 26 - 31.8.1983 (2).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E36FFE7FF70FD97A30385F9.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Anfang Juni - Anfang August. Verbreitung laut LINSENMAIER (1997 a, 1999): Mittel-, Süd- und Osteuropa, Nordafrika und Vorderasien. Von der Peloponnes liegen bisher nur Funde aus tiefen Lagen bis ca. 700 m vor. Die griechische Population gehört nach der Systematik Linsenmaiers zur ssp. appliata LINSENMAIER, 1959. Die Wirte sind nicht sicher bekannt. MOLITOR (1935) gab die Grabwespe Cerceris quadrifasciata (ROSSI) an, die auf der Peloponnes als ein montanes Faunenelement aber keinesfalls als Wirt in Frage kommt. HAUPT (1956) hielt Bembecinus tridens (F.) und evtl. Dinetus pictus (F.) für Wirte von H. chrysonota. SAURE (1998) hingegen vermutet eine Bindung an Grabwespen der Gattung Tachysphex, insbesondere an T. unicolor (PANZER) und T. nitidus (SPINOLA). Coll. Arens: O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 27.6.1996 (2), 28.6.1996 (), 28.6.1997 (), 3.6.1998 (); R Bucht von Ageranos 9.6.1998 (); 8 Sparta / am Eurotas-Ufer unterhalb des Menelaions 15.7.2006 (), 14.7.2008 (2 / 2); g Mantinea / archäol. Gelände 25.6.1996 (); Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 7.7.2001 (3 / 1), 9.7.2008 (1 / 1), 2.7.2010 (1 / 2), 10.7.2010 (2 / 1), 22.6.2013 (1 / 2); i nördlich von Kefalari 23.6.2008 (); j Stymphalia / nördlich des Dorfs / auf Rutenkraut-Blüten 22.6.2008 (); q im Flusstal bei Chekali 23.6.1998 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 16.6.1961 (2), 28.6.1992 (), 30.6.1992 (), 1.7.1992 (); C Olympia, 26.6.1992 (); 8 Sparta 5.6.1963 (); Q Tripolis 2.7.1988 (); Patras / Riza 28.6.1961 (). - Coll. Linz: O Rizomilos 1.8.1966 (5), 3.8.1966 (2 / 3); S Sikyon 29.7.1966 (2), 30.7.1966 (2 / 2), 15.7.1971 (), 6.8.1971 (); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (), 19.7.1971 (); U Ephrostina 28.7.1966 (2); Mocia / 850 m 31.7.1965 (). - Coll. München: C Olympia 28.6.1964 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 24.7.1985 (; Bestimmung überprüft im Januar 2013).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E36FFE4FF70FA9BA2A1859B.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Anfang Juni - Mitte September. Auf der Peloponnes in tiefen Lagen bis ca. 700 m häufig, seltener im Mittelgebirge bis ca. 1200 m. Auch bei dieser sehr weit verbreiteten und in grossen Teilen Europas häufigen Spezies sind die Wirte unbekannt. SMITH (1862) nannte Mimumesa unicolor (VANDER LINDEN), eine Grabwespe, die auf der Peloponnes aber viel zu selten ist, um dort als (alleinige) Wirtsart in Frage zu kommen. Auch Cerceris quadrifasciata (PANZER), die auf der Internet-Seite Chrysis. net als möglicher Wirt aufgeführt ist, scheidet auf der Peloponnes als Haupt-Wirt aus, wo diese Grabwespe nur selten und ausschliesslich montan vorkommt. Die hohe Zahl von Individuen sowohl von H. ignicollis wie auch von H. minuma, die ich bei Mantinea auf Rutenkraut-Blüten neben einem grossen Brombeer- Dichicht sukzessive gefangen habe, lässt mich vielmehr vermuten, dass beide Arten Parasitoide von rubicolen Grabwespen sind. Coll. Arens: C Olympia 6.7.1996 (2), 17.6.1997 (2), 16.6.2008 (3); F Neochori südlich von Zaharo 1.7.1996 (), 18.6.1997 (2); J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 20.7.1997 (); Ƈ Diavolitsi / Karnasi 12.6.1995 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 27.6.1996 (), 25.6.1997 (), 28.6.1997 (); R Bucht von Ageranos 1.7.1997 (3), 9.6.1998 (5); U Kap Malea / zwischen Palaeokastro und Agia Marina 5.7.1997 (); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 7.7.2007 (1 / 1); 8 Sparta / am Eurotas-Ufer unterhalb des Menelaions 14.7.2008 (3 / 1); Ƈ südöstlich von Perivolia 16.6.1998 (); b Midea 28.5.1995 (); e Alt-Korinth 22.6.1996 (); g Mantinea / archäol. Gelände 10.7.2008 (); Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 7.7.2001 (6 / 1), 9.7.2008 (1 / 8), 10.7.2008 (2 / 16), 16.7.2008 (2), 2.7.2010 (9), 3.7.2010 (2 / 3), 10.7.2010 (1 / 6), 22.6.2013 (1 / 2); i nördlich von Kefalari 14.7.1997 (6 / 3), 8.7.2001 (), 23.6.2008 (2); j Stymphalia / nördlich des Dorfs 23.6.2008 (2), 1.7.2010 (); o Kato Loussi / Hochebene / 1000 m 11.6.1997 (), 21.6.2013 (); q im Flusstal bei Chekali 23.6.1998 (2 / 2). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 12 - 16.6.1961 (15 / 5), 27.6.1992 (1 / 1), 29.6.1992 (), 30.6.1992 (), 2.7.1992 (2); C Olympia 10.6.1961 (3), 26.6.1992 (9 / 6), 2.7.1992 (3 / 1); S 5 km S. of Monemvasia 27.7.1985 (; Zwergexemplar); 8 Sparta 15.5.1962 (3), 18.5.1962 (); Z Mistras 27.6.1992 (); e Alt- Korinth 27.5.1966 (3); j Stymphalia 3.7.1981 (4 / 5); Patras 23.6.1982 (), 20.6.1966 (2). - Coll. Linz: O Rizomilos 1.8.1966 (2 / 1), 2.8.1966 (), 3.8.1966 (1 / 3); e Alt- Korinth 30.5.1963 (), 13.5.1964 (2 / 1), 15.5.1964 (1 / 1), 18.5.1964 (1 / 1), 22.5.1964 (), 16.7.1971 (2), 20.7.1971 (); e Solomos bei Korinth 1.8.1965 (6 / 8), 2.8.1965 (1 / 2), 3.8.1965 (2 / 3), 5.8.1965 (); S Sikyon 29.7.1966 (), 30.7.1966 (2), 7.8.1966 (2 / 2), 5.8.1971 (2), 6.8.1971 (1 / 1); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (3 / 5), 19.7.1971 (4 / 1), 20.7.1971 (), 21.7.1971 (), 22.7.1971 (); Mocia / 850 m 28.7.1965 (1 / 2), 31.7.1965 (3 / 2); Kalavrita 5.8.1966 (1 / 2). - Coll. Schwarz: Zachlorou 27.5.1964 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 1 - 8.7.1982 (3), 24.6.1983 (), 1.7.1983 (), 29.7.1983 (), 8.8.1983 (), 14.8.1983 (), 26 - 31.8.1983 (4 / 2), 4.9.1983 (), 16.9.1983 (), 23.9.1983 (), 17.5.1984 (), 30.6.1984 (), 22.6.1985 (), 23.6.1985 (), 26.6.1985 (), 27.6.1985 (2 / 2), 1.7.1985 (), 4.7.1985 (), 5.7.1985 (4), 6.7.1985 (), 7.7.1985 (2), 8.7.1985 (2 / 1), 10.7.1985 (), 11.7.1985 (), 12.7.1985 (2), 13.7.1985 (), 14.7.1985 (), 21.7.1985 (), 30.7.1985 (), 31.7.1985 (), 9.8.1985 (), 4.8.1985 (), 12.8.1985 (), 17.8.1985 (), 20.8.1985 (), 23.8.1985 (), 30.8.1985 (), 25.9.1985 (), 12 - 17.7.1991 (2). - Coll. Prosi: U Kap Malea / NO Prof. Ilias 15.6.2005 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E35FFE5FF73FB3CA12C80D4.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 25. Juni - 16. September;: 27. April - 31. August. Diese von Ungarn über Bulgarien, Griechenland und Kleinasien bis in den Iran verbreitete Art (LINSENMAIER 1959 a, 1968, 1987) scheint auf der Peloponnes nur in tiefen Lagen bis ca. 700 m vorzukommen, meist vergesellschaftet mit H. ignicollis, von der sie im männlichen Geschlecht nur schwer zu unterscheiden ist (siehe ARENS 2011 a). Wirte sind nicht bekannt. Fast alle peloponnesischen Belege von H. ignicollis und H. minuma im Museum Kopenhagen habe ich im Januar 2013 überprüft und einige Fehlbestimmungen Linsenmaiers korrigiert. Coll. Arens: B Kalogria 14.6.1997 (), 23.6.1998 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 25.6.1997 (1 / 1); Q Kap Tenaro / bei Alikes auf Fenchelblüten 1.7.1997 (); U Kap Malea / zwischen Palaeokastro und Agia Marina 5.7.1997 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 7.7.2001 (2), dito / auf Rutenkraut-Blüten neben Rubus-Dickicht 2.7.2010 (10 / 30), 3.7.2010 (11 / 6), 10.7.2010 (3 / 1). - Coll. Linsenmaier: S 5 km S. of Monemvasia 16.6.1983 (), 4.9.1983 (); e Alt-Korinth 27.5.1966 (2); T Xilokastron 28.5.1966 (). - Coll. Linz: O Rizomilos 1.8.1966 (1 / 1), 3.8.1966 (3); e Solomos bei Korinth 2.8.1965 (), 3.8.1965 (2); i 20 km nö. Stymphalischer See 19.7.1971 (); Mocia / 850 m 31.7.1965 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 25.6.1983 (), 26 - 31.8.1983 (2 / 2), 16.9.1983 (), 4.7.1985 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E34FFE5FF73FE67A14B85E8.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 11. Juni - 31. August;: 13. Mai - 9. Juli. Eine in Südeuropa weit verbreitete Art, die östlich mit einer gröber punktierten Unterart (ssp. caucasica MOCSÁRY 1889) bis mindestens nach Armenien vorkommt (LINSEN- MAIER 1959 a, 1968, 1987, 1997 a; NIEHUIS 1998; ROSA 2006). Mitteleuropa scheint nicht zum Verbreitungsgebiet zu gehören, da sich vermeintliche Nachweise in Deutschland als von H. austrialis erwiesen haben (NIEHUIS 1998, 2001). Auf der Peloponnes kommt sie in allen Höhenstufen von der Küste bis in die Mattenregion der Hochgebirge vor. Als Wirte vermutet ROSA (2006) rubicole Grabwespen. Coll. Arens: B Kalogria / Dünen oder Felsküste 13.5.1997 (); 9 Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 m / auf Nadelbäumchen 9.7.2007 (2); e Alt-Korinth 5.6.1997 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11.6.1961 (2), Olympia 26.6.1992 (). - Coll. München: Zachlorou 29.5.1960 (), 27.5.1964 (). - Coll. Rosa: n Chelmos-Gebirge / 1500 m 1 - 3.7.2003 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 22.6.1985 (), 26 - 31.8.1983 (2). - Coll. Milano: Kalogria 26 - 28.5.1987 (). Als weitere Holopyga - Art ist auf der Peloponnes mit H. lucida (LEPELETIER, 1806) zu rechnen, deren Verbreitungsgebiet (siehe LINSENMAIER 1959 a, 1968, 1987, 1997 a; ROSA 2006) sehr ähnlich zu sein scheint wie bei H. inflammata, von der sie sich nur schwer unterscheiden lässt. Viele der vermeintlichen H. lucida in den Sammlungen sind allerdings fehlbestimmte H. inflammata oder H. austrialis, weshalb eine umfassende Prüfung des vorhandenen Belegmaterials zu Korrekturen der Verbreitungskarte führen könnte. So scheint auch die Angabe von LINSENMAIER (1997 b) irrtümlich gewesen zu sein, dass H. lucida in Deutschland vorkomme, denn NIEHUIS (2001) führt sie für die dortige Fauna nicht mehr auf.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E34FFE2FF70FAD3A400845A.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 12. Mai - 26. August;: 10. Mai - 20. Juli. Eine paläarktische Art. Auf der Peloponnes ist sie vom Tiefland bis in die Mattenregion der Hochgebirge überall verbreitet, in höheren Lagen aber ziemlich selten. Als Wirte sind verschiedene Cerceris - Arten bekannt (Übersicht in ROSA 2006). Die zeichnen sich durch etwas breitere, stärker abgesetzte, vorne mehr abgestumpfte und ausserdem erheblich stärker aufgebogene und nach innen verdrehte Spitzen der Parameren gegenüber H. aureicolle niemelai aus. Hieran lassen sich die dieser beiden Arten weitaus sicherer unterscheiden als anhand der Form der Mitteltibien-Grube. Das Abdomen ist normalerweise glänzender und mit stärkerem Goldschimmer als bei H. aureicolle niemelai. Die von H. nobile lassen anhand des grösseren und (fast) ungefurchten Tuberkels auf dem 2. Sternit gut von H. aureicolle niemelai - unterscheiden. Coll. Arens: B Kalogria 19.5.1993 (3), 12.5.1997 (), 13.5.1997 (), 27.5.2011 (3); C Olympia 5.6.1995 (); 6.7.1996 (), 16.6.2008 (); D antikes Samikon 17.5.1996 (2), 15.5.1997 (), 18.6.1997 (), 12.5.2000 (); F Neochori südlich von Zaharo 29.5.1998 (2); J Lykaion- Gebirge / 800 - 1400 m 20.7.1997 (); Ƈ Diavolitsi / Karnasi 12.6.1995 (); M Voidokilia-Bucht 10.5.1995 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 19.5.1997 (), 25 - 26.6.1997 (1 / 2); 8 Sparta / Menelaion 6.6.2011 (); Sparta / am Eurotas-Ufer unterhalb des Menelaions 7.7.1997 (), 15.7.2006 (), 14.7.2008 (1 / 1); Ƈ südöstlich von Perivolia / auf Rutenkraut-Blüten 16.6.1998 (); 9 Parnon-Gebirge / im Wald südwestlich des Meg. Tourla / 1200 - 1400 m 14.7.2006 (1 / 5); Parnon- Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 11.7.1997 (4), 13.7.2006 (), 7.7.2007 (4 / 2), 8.7.2007 (), 11.7.2008 (2; in Gelbschale); Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1700 m 9.7.2007 (1 / 1); 12.7.2008 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 7.7.2001 (), 9.7.2008 (1 / 8); 10.7.2008 (2 / 6), 2.7.2010 (8), 3.7.2010 (2 / 5), 10.7.2010 (6 / 2), 22.6.2013 (1 / 5); i nördlich von Kefalari 14.7.1997 (1 / 3), 1.7.2010 (); j Stymphalia / nördlich des Dorfs / auf Rutenkraut-Blüten 22.6.2008 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 12.6.1961 (1), 16.6.1961 (1 / 1), 27.6. - 2.7.1992 (2); C Olympia 10.6.1961 (1 / 1), 26.6.1992 (); Patras 12.6.1963 (; Linsenmaier det.: " H. luculentum, doch existieren keine Unterschiede zu H. nobile "). - Coll. Linz: C Olympia 16.5.1964 (); n Chelmos- Gebirge / bei Agridion / 1000 m, 18.7.1974 (; leg. Ebmer). - Coll. Schwarz: Zachlorou 29.5.1962 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 26 - 31.8.1983 (). - Coll. Milano: T Xilokastro 17.5.1985 (). Anmerkung zu Hedychrum luculentum FÖRSTER, 1853 Linsenmaier nannte mir brieflich ein Belegexemplar dieser Art von der Peloponnes (; Patras 12.6.1963), das er aber im 2. Nachtrag zu seiner Chrysididen-Revision (LINSEN- MAIER 1968) trotz der ausdrücklichen Nennung erster griechischer Nachweise anderer Hedychrum - Arten nicht aufgeführt hat. Bei einer Überprüfung erwies sich dieses in jeder Hinsicht als übereinstimmend mit griechischen H. nobile, weshalb ich es dieser Art zuordne (siehe oben). Ob H. luculentum überhaupt eine gute Art ist, halte ich für fraglich, denn das Genital kleinasiatischer, die nach der Systematik Linsenmaiers zur Unterart H. luculentum bytinskii gehören, ist exakt so geformt wie bei griechischen H. nobile. Und zugleich scheint letztere Art, die in Europa so weit verbreitet und häufig ist, noch nie auch aus Kleinasien gemeldet worden zu sein (siehe die Verbreitungsangaben von LINSENMAIER 1951 ff.). Diese beiden Sachverhalte sprechen sehr dafür, dass es sich bei dem bisher als H. luculentum bytinskii interpretierten Taxon um die östliche, gröber punktierte und etwas abweichend gefärbte Erscheinungsform von H. nobile handelt.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E33FFE3FF70FAFDA3F58500.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 17. Mai - 5. August;: 15. Mai - 31. Juli. Dieses über ganz Europa verbreitete Taxon (LINSENMAIER 1959 a) kommt auf der Peloponnes vornehmlich montan bis hinauf in die Mattenregion der Hochgebirge vor, ist aber auch in tiefen Lagen zu finden. Der Auffassung von ROSA (2005, 2006), dass es sich um eine eigene, von der kleinasiatischen Art H. aureicolle verschiedene Spezies handele, schliesse ich mich nicht an. Die bisherige, auf LINSENMAIER (1959 a) zurückgehende Interpretation erscheint mir plausibler, derzufolge die ssp. niemelai die westliche, feiner punktierte Erscheinungsform von H. aureicolle ist, also ein weiterer Fall eines West-Ost- Gradienten in der Grobheit der Punktierung vorliegt (siehe dazu auch ARENS 2004 a). Als Wirte wurden verschiedene Cerceris - Arten festgestellt (Übersicht in ROSA 2006), die alle auch auf der Peloponnes vorkommen. Die beste Übereinstimmung meiner Funddaten besteht mit C. quadricincta (PANZER) und C. arenari a (L.), wogegen die ebenfalls in der Literatur als Wirte genannten C. quadrifasciata (PANZER) und C. ruficornis (F.) auf der Peloponnes weniger als Wirte in Betracht kommen, weil sie dort entweder sehr selten oder fast ausschliesslich im Tiefland zu finden sind. Gleiches gilt für C. quinquefasciata (ROSSI), die NIEHUIS (1995) als Wirt vermutet. Coll. Arens: H Antikes Alifira 19.6.1997 (); I Andritsena / Vassae-Tempel 15.7.2007 (); J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 3.7.1996 (1 / 2), 23.6.1997 (1 / 1), 20.7.1997 (1 / 3), 18.6.1998 (2), 10.7.2001 (9); Lykaion-Gebirge / Gipfelregion / 1100 - 1400 m 14.7.2007 (6), 29.6.2013 (2); L Mavromati / Ithome-Berg 26.6.1996 (), 1.6.2011 (), 2.6.1998 (); W Taygetos- Gebirge / zwischen Pigadia und Langada-Pass / 800 - 1300 m 4.6.1998 (); X Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / 1550 - 1700 m 11.7.2007 (2); Ƈ südöstlich von Perivolia / auf Rutenkraut-Blüten 16.6.1998 (); 9 Parnon-Gebirge / im Wald südwestlich des Meg. Tourla / 1000 - 1400 m 14.7.2006 (2); Parnon- Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 11.7.1997 (), 11.7.2008 (2), 8.7.2010 (; in Gelbschale); Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1700 m 13.7.2008 (2); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 9 - 10.7.2008 (1 / 2), 2.7.2010 (), 3.7.2010 (), 22.6.2013 (); i nördlich von Kefalari 14.7.1997 (); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 23.6.1996 (2); p Erymanthos-Gebirge / südlich von Michas 23.6.1995 (2; 1300 - 1900 m), 18.6.2013 (; 1600 - 1800 m). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 13.6.1961 (); Z Mistras 6.6.1961 (2); 8 Sparta 5.6.1961 (), 15.5.1962 (), 17.5.1962 (3 / 2); Q Tripolis 9.6.1961 (). - Coll. Linz: i 20 km nö. Stymphalischer See 19.7.1971 (); Mocia / 850 m 28.7.1965 (3), 31.7.1965 (); Megaspileon 11.6.1960 (); Kalavrita 5.8.1966 (); Patras Umgeb. / Fteri 29.7.1965 (). - Coll. Rosa: m Killini-Gebirge / Ano Trikala / 1500 m 27 - 30.6.2003 (3 / 4), 4.7.2003 (3). - Coll. Milano: Skotini, M. Oligirtos, versante S, 27.5.1989 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E32FFE0FF73FBB3A237809E.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 6. Mai - 18. Juni;: 6. Mai - 15. Juli. Merkwürdigerweise ist diese ebenfalls sehr weit verbreitete Hedychrum - Art in Griechenland offenbar überall selten, obwohl ihr wichtigster Wirt Philanthus triangulum dort ziemlich häufig ist. Ich selbst habe H. rutilans während meiner vielen Sammelreisen über die Peloponnes nur ein einziges Mal gefunden (im Killini-Gebirge in 1600 m Höhe, dort aber etliche) und auch die österreichischen Kollegen haben unter Tausenden Goldwespen, die sie dort gesammelt haben, nie ein Exemplar gefangen. Lediglich Linsenmaier hat die Art im Tiefland der NW-Peloponnes in den 60 iger Jahren in Anzahl gefunden, durchwegs ungewöhnlich kleine Individuen, die er als Unterart subparvulum LINSENMAIER 1968 beschrieben hat. Als Wirt dieser " ökologischen, sehr lokalen Form " vermutete er " Philanthus venustus, evtl. auch Cerceris ". Sollte diese Vermutung zutreffen, wäre die Seltenheit von H. rutilans noch rätselhafter, da diese kleinere, südeuropäische Philanthus - Art auf der Peloponnes noch weitaus häufiger ist als Ph. triangulum. Unter Zugrundelegung des biologischen Artbegriffs sind diese kleinen Individuen natürlich lediglich als Form oder Varietät zu bewerten. Die Frage, ob H. intermedium DAHLBOM 1845 der gültige Name der Art ist, hat ROSA (2006) ausführlich erörtert. Coll. Arens: m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 15.7.1997 (9; alle mit normaler Körpergrösse). - Coll. Linsenmaier (darunter Typus und etliche Paratypen der ssp. subparvulum LINSENMAIER 1968): N Pyrgos 11.6.1961 (4), 13.6.1961 (), 17.6.1961 (1 / 5), 18.6.1966 (1 / 1); C Olympia 10.6.1961 (2), 10.6.1963 (), 11.6.1963 (), 7.6.1966 (); Patras 28.6.1961 (; bei Riza), 6.5.1962 (1 / 1).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E31FFE0FF73FE31A35B8571.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 24. Juni - 27. Juli;: 8. Juni - 12. Juli. Neu für Griechenland, dort nur montan oberhalb 1200 m, vornehmlich in der Matten- und Gipfelregion der Hochgebirge in Höhen zwischen 1500 m und 2200 m. Einziger Wirt dieser paläarktischen Art ist auf der Peloponnes Cerceris rybyensis (L.), die dort mit einer weissgefärbten Unterart (ssp. dittrichi SCHULZ) ebenfalls nur montan vorkommt. Die Wirt-Parasitoid-Beziehung ist so signifikant, dass alle anderen Cerceris - und sonstigen Grabwespen-Arten, die in der Literatur als weitere Wirte von H. gerstaeckeri genannt werden (Übersicht in ROSA 2006), für die Peloponnes auszuschliessen sind. Coll. Arens: J Lykaion-Gebirge / Gipfelregion / 1100 - 1400 m 29.6.2013 (1); X Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / 1600 - 2200 m 8.7.1997 (5 / 7), 9.7.1997 (4 / 1), 16.7.2006 (2 / 2), 11.7.2007 (4 / 6), 12.7.2007 (2 / 4), 15.7.2008 (5 / 4), 28.6.2013 (1 / 4); 9 Parnon- Gebirge / im Wald südwestl. des Meg. Tourla / 1200 - 1400 m 14.7.2006 (1 / 1); Parnon-Gebirge / Waldweg südwestl. des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 11.7.1997 (4 / 6), 13.7.2006 (1 / 1), 11 - 12.7.2008 (1 / 2; in Gelbschale), 13.7.2008 (); Parnon-Gebirge / Hochebene und Gipfelregion westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1900 m 9.7.2007 (), 12.7.2008 (4 / 3), 13.7.2008 (2), 8.7.2010 (), 23 - 24.6.2013 (1 / 1); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 15.7.1997 (); n Chelmos-Gebirge / Xerokambos / 1600 m 4.7.2007 (); p Erymanthos- Gebirge / Hochebene nördl. des Olenos-Gipfels / 1600 - 1700 m 10.7.1996 (), 27.7.1997 (); Erymanthos- Gebirge / Olenos-Gipfelregion / 1700 - 2221 m 3.7.2007 (6); r Panachaikon-Gebirge / östlich Patras / 1000 - 1600 m 4.7.2001 (4); Panachaikon-Gebirge / Gipfelregion östlich Patras / 1600 - 1950 m 11.7.1996 (). - Coll. Linz: n Chelmos-Gebirge / 1800 m 8.6.1960 (). - Coll. Rosa: m Killini- Gebirge / Ano Trikala / 1500 m 27 - 30.6.2003 (1 / 4), 4.7.2003 (2 / 4).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E31FFE1FF73FB03A3BE8344.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 12. Mai - 5. August;: 6. Mai - 11. September. Eine circummediterrane Art, die auf der Peloponnes im Tiefland und im Mittelgebirge bis ca. 1400 m häufig ist, jedoch offenbar nicht in den Hochgebirgen vorkommt. Ihre Wirte sind unbekannt. Coll. Arens: B Kalogria / Pinienwald bzw. Felsküste 2.6.1995 (2), 21.6.1995 (), 20.5.1996 (3), 12.5.1997 (), 13.5.1997 (), 15.6.1997 (2), 26.7.1997 (), 22.5.1998 (1 / 2), 24.5.1998 (2 / 2), 14.5.2000 (4), 17.5.2000 (2 / 3), 18.5.2000 (1 / 1), 5.7.2006 (), 15.6.2008 (2), 27.5.2011 (2), 28.5.2011 (), 9.6.2011 (); C Olympia 5.6.1995 (), 5.7.1996 (1 / 2), 24.7.1997 (1 / 1), 27.5.1998 (), 16.6.2008 (2); D antikes Samikon 4 - 5.7.1996 (2 / 1), 18.6.1997 (), 23.7.1997 (), 12.7.2001 (); F Neochori südlich von Zaharo 29.5.1998 (), 30.5.2011 (); I Andritsena / Vassae-Tempel 18.6.1995 (2), 2.7.1996 (); J Lykaion- Gebirge / Gipfelregion / 1100 - 1400 m 10.7.2001 (1 / 1); K Atsiholos / antikes Gortis 19.7.1997 (), 9.7.2001 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 25.6.1997 (), 28.6.1997 (), 3.6.1998 (); R Bucht von Ageranos 9.6.1998 (); U Kap Malea 23.5.1995 (), 24.5.1995 (), 12.6.1996 (1 / 1), 25.5.1997 (), 4.7.1997 (5 / 1), 14.6.1998 (4 / 2), 15.6.1998 (), 27.6.2013 (); Ƈ südöstlich von Perivolia / auf Rutenkraut-Blüten 16.6.1998 () ;; antikes Epidauros 18.6.1996 (); Ƈ Sikyon / am Theater 8.6.1997 (4); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 16.7.2008 (), 2.7.2010 (7), 3.7.2010 (2 / 3), 10.7.2010 (2 / 1), 22.6.2013 (4 / 8); i nördlich von Kefalari 14.7.1997 (2); o Kato Loussi / Hochebene / 1000 m 21.6.2008 (); q im Flusstal bei Chekali 23.6.1998 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11.6.1961 (8 / 5), 21.5.1962 (3), 6.5.1962 (1 / 1), 16.6.1962 (), 18.6.1966 (3 / 1), 29.6.1992 (), 2.7.1992 (); C Olympia 7.5.1962 (), 7.6.1966 (2 / 1); 8 Sparta 5.6.1961 (); Q Tripolis 9.6.1961 (); T Xilokastron 28.5.1966 (); Patras 23.6.1962 (), 3.7.1992 (2), 4.7.1992 (). - Coll. Linz: e Alt-Korinth 6.5.1964 (), 22.5.1964 (), 20.7.1971 (1 / 1); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (2), 19.7.1971 (5), 22.7.1971 (1 / 6); S Sikyon 29.7.1966 (), 5.8.1971 (2); U Ephrostina 16.7.1971 (); Kalavrita 5.8.1966 (). - Coll. Schwarz: P Kalamata 11.5.1964 (); C Olympia 16.5.1964 (1 / 1). - Coll. München: e Alt-Korinth 30.5.1963 (), 21.5.1964 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 11.9.1983 (), 8.8.1985 (), 26 - 31.8.1983 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E30FFE1FF73FDF7A43482CD.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Mitte Juni - Mitte Juli. Diese ostmediterrane Art scheint auf der Peloponnes nur im Tiefland bis maximal 700 m Höhe zu leben und ist viel seltener als H. longicolle. Ihre Flugzeit beginnt offenbar erst im Sommer. LINSENMAIER (1968; im Vorwort zur Gattung) weist darauf hin, dass die Punktierung bei seinen griechischen Belegen nicht so sehr grob sei wie bei der zypriotischen Population. Der Wirt ist unbekannt. Coll. Arens: K Atsiholos / antikes Gortis 9.7.2001 (), 17.7.2006 (1 / 1); i nördlich von Kefalari 14.7.1997 (); j Stymphalia / nördlich des Dorfs 1.7.2010 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 12.6.1961 (2), 13.6.1961 (); Patras 23.6.1962 (1 / 1). - Coll. Linz: T Kamare 5.6.1960 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E30FFE1FF73FB8EA3048726.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Mitte Juni - Mitte Juli. Eine über ganz Südeuropa und bis weit nach Asien hinein verbreitete Art (LINSENMAIER 1959 a, 1968, 1987), die auf der Peloponnes vom Tiefland bis in höhere Mittelgebirgslagen nachgewiesen, aber selten ist. Ihre Wirte sind unbekannt. Auch bei dieser Hedychrum - Art lässt sich von der europäischen Nominatform eine gröber punktierte Unterart im westlichen Asien incl. der Türkei und Zyperns (ssp. caucasicum MOCSÁRY, 1889) unterscheiden (siehe LINSENMAIER 1968). Coll. Arens: B Kalogria / Pinienwald 15.6.2008 (); I Andritsena / Vassae-Tempel 2.7.1996 (2); H antikes Alifira 19.6.1997 (); Q Kap Tenaro 3.6.2011 (); R Bucht von Ageranos 1.7.1997 () ;; antikes Epidauros 1.7.2008 (); 8 Sparta / Menelaion 7.7.1997 (); q im Flusstal bei Chekali 23.6.1998 (). - Coll. Linsenmaier: C Olympia 10.6.1961 (); Patras / Riza 28.6.1961 (). - Coll. Linz: Taygetos-Gebirge / 10 km westl. Trapezonti / 1000 m 17.7.1979, leg. J. Hüttinger (); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (). Als weitere Hedychrum - Art könnte in Griechenland H. chalybaeum DAHLBOM, 1854 vorkommen, als deren Verbreitungsgebiet LINSENMAIER (1959 a) ausser weiten Teilen Mittel- und Südeuropas auch Zypern und Palästina angibt.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0FFFDEFF70FC11A3808438.taxon	description	Im Rahmen dieser Erfassung von mir (ARENS 2004 b) als neue Art erkannt und beschrieben. Ausser dem Typus-, das Löberbauer vor mehr als 50 Jahren auf dem Gipfel des Chelmos-Gebirges (= Aroánia Óri) gefangen hat, ist kein weiteres Individuum mehr gefunden worden. Sicherlich handelt es sich um eine ausschliesslich montane Art. Sie gehört in die nächste Verwandtschaft von H. bytinskii, ist aber in Färbung, Punktierung und insbesondere der auffällig langen Behaarung deutlich von dieser Art unterschieden. In mancher Hinsicht, insbesondere auch der langen Behaarung, ähnelt sie der ebenfalls alpinen H. cupratum, besitzt aber ein viel längeres Genital als diese in den Gebirgen Südwest-Europas lebende Art, als deren Wirt ich in Österreich die Grabwespe Dryodella femorata beobachtet habe. Coll. Linz: n Chelmos-Gebirge / 2400 m, 24 - 26.6.1958, leg. Löberbauer (; Typus).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0FFFDEFF70FEC1A1BE8226.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Ende März / Anfang April. Im Rahmen dieser Erfassung erstmals für Griechenland nachgewiesen (ARENS 2004 b). Eine sehr seltene Art, die aus Südost-Europa bis Ungarn sowie aus Kleinasien gemeldet ist. Die zusätzliche Verbreitungsangabe " Spanien " (LINSENMAIER 1959 a) dürfte sich auf H. andalusicum (TRAUTMANN, 1920) beziehen, ein Taxon, das als Varietät von H. plagiatum beschrieben wurde, später von LINSENMAIER (1968) aber als eigene Art interpretiert wurde. Sehr auffällig ist die sehr frühe Flugzeit dieser Art auf der Peloponnes. Die, die ich Ende März auf dem Ithome-Berg in Messenien fing, suchten allesamt Wurzeln von Sträuchern ab, die an einer hohen, erodierenden Wegböschung aus dem Erdreich ragten. Aufgrund des frühen Flugdatums kommen als Wirte eigentlich nur Bienen (z. B. eine Osmia - Art) oder kleine Faltenwespen (z. B. Leptochilus spec.) als Wirt in Betracht. Coll. Arens: L Mavromati / Ithome-Berg 31.3.2000 (4, davon 1 abgegeben an O. Niehuis); Y Sparta / Amyklai 4.4.2000 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0FFFDFFF70FADBA1728758.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 14. April - 15. Juli;: 14. April - 11. Juli. Verbreitungsgebiet: Griechenland, Kleinasien, Palästina, Marokko (LINSENMAIER 1959 a, 1968, 1999). Auf der Peloponnes lebt diese Art in allen Höhenstufen von der Küste bis auf die Gipfel der Hochgebirge und ist die häufigste der kleinen Hedychridium - Arten. H. bytinskii ist auf der Peloponnes auffällig grössenvariabel. Bei grossen Exemplaren besitzt das Abdomen eine dichte Punktierung, bei kleinen ist es viel lockerer punktiert und daher glänzender. Auch die Färbung variiert beträchtlich, jedoch reicht die helle Stirnzeichnung (rot, golden oder grün) hinten nie über die Ocellen hinaus. Wirte waren bisher nicht bekannt, doch halte ich es aufgrund eigener Beobachtungen im April 2014 an mehreren Lokalitäten auf der Peloponnes für gesichert, dass H. bytinskii Parasitoid von Tachysphex psammobius (KOHL) ist. Beide Arten traten in dieser frühen Jahreszeit, wenn erst sehr wenige endogäisch nistende Grabwespen aktiv sind, fast immer vergesellschaftet an Wegrändern und auf Ödland auf, zusammen mit einigen wenigen Tachysphex grandii BEAUMONT und T. nitidissimus BEAUMONT. Recht häufig war dort auch die Grabwespe Miscophus niger DAHLBOM, die allerdings, anders als H. bytinskii, fast nur bodennah an Gebüschsäumen zu finden war. Deshalb sehe ich M. niger eher als Wirt von Chrysis germari und evtl. auch von Chrysis auriceps an, die an denselben Gebüschrändern zu finden waren. Für eine Wirt-Parasitoid-Beziehung zwischen H. bytinskii und T. psammobius sprechen auch die bestens übereinstimmende Phänologie beider Arten auf der Peloponnes (von April bis Juni in tiefen Lagen, ab Juni montan) sowie Angaben in der Literatur (siehe ROSA 2006), dass auch die nahverwandte, in Mitteleuropa häufige Art H. ardens (COQUEBERT) Parasitoid von Tachysphex - Arten ist. Coll. Arens: B Kalogria / Pinienwald bzw. Felsküste 27.4.1995 (5 / 6), 28.4.1995 (2), 20.5.1996 (8 / 1), 12.5.1997 (8 / 6), 2.6.1995 (), 13.5.1997 (3), 24.5.1998 (11), 25.5.1998 (), 13.5.2000 (2), 17.5.2000 (3), 27.5.2011 (3); C Olympia 19.5.1996 (); D antikes Samikon 15.5.1997 (3); H antikes Alifira 9.5.2000 (2 / 8); I Andritsena / Vassae- Tempel 2.7.1996 (), 17.6.2008 (); J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 17.6.1995 (2), 17.5.1997 (2), 1.6.1998 (); Lykaion-Gebirge / Gipfelregion / 1100 - 1400 m 18.6.2008 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 13.5.1995 (), 14.5.1995 (), 22.4.1996 (2 / 4), 19.5.1997 (3), 5.5.2000 (), 20.4.2014 (1 / 2); S Epidauros Limera 7.5.1996 (1 / 4), 23.5.1997 (); T Lira 29.4.1996 (), 24.5.1997 (); U Kap Malea 4.5.1993 (2), 24.5.1995 (), 30.4.1996 (4 / 1), 1.5.1996 (4); V Geraki / Castro 2.5.1996 (); W Taygetos-Gebirge / zwischen Pigadia und Langada- Pass / 800 - 1300 m 20.5.1997 (), 4.6.1998 (); X Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / 1400 - 1650 m 22.5.1997 (); Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / 1600 - 2200 m 8.7.1997 (), 9.7.1997 (2); Y Sparta / Amyklai 18.4.2000 (); 9 Parnon-Gebirge / im Wald südwestl. des Meg. Tourla / 1000 - 1400 m 14.7.2006 (); Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 17.6.1996 (1 / 7), 11.7.1997 (2), 7.7.2007 (5), 11.7.2008 (3, davon 1 in Gelbschale), 13.7.2008 (); Parnon- Gebirge / Hochebene und Gipfelregion westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1900 m 11.7.1997 (), 8.7.2007, 9.7.2007 (4), 23 - 24.6.2013 (10 / 3); Parnon-Gebirge / Gipfel des Meg. Tourla / 1900 m 28.5.1997 (1 / 1) ;; antikes Epidauros 24.4.1995 (), 30.4.2000 (), 14.4.2014 (7 / 5), 15.4.2014 (5 / 6); = Adheres-Gebirge / südlich von Troizen 8.5.1996 (; <500 m), 4.6.1997 (3; 500 - 700 m); Ƈ Insel Poros 9.5.1996 (); a Amarianos 10.5.1996 (3); d Mykene 12.5.1996 (2), 30.5.1997 (), 27.4.2000 (); e Alt-Korinth 5.5.1996 (2); l Karteri 1.6.1996 (2); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 23.6.1996 (2), 15.7.1997 (); Killini- Gebirge / oberhalb EOS-Hütte II / 1600 - 1900 m 23.6.1996 (); n Chelmos-Gebirge / Xerokambos / 1600 m 10.6.1997 (3 / 2), 11.6.1997 (3 / 2); p Erymanthos-Gebirge / südlich von Michas 10.7.1996 (; 1300 - 1700 m), 1.6.1995 (; 1300 - 1900 m); Erymanthos-Gebirge / Hochebene nördlich des Olenos / 1600 - 1700 m 10.7.1996 (); Erymanthos-Gebirge / Olenos-Gipfelregion / 1700 - 2221 m 24.6.1998 (), 3.7.2007 (3 / 2), 7.7.2006 (); Erymanthos-Gebirge / Olenos-Gipfel / 2221 m 10.7.1996 (); r Panachaikon-Gebirge / Gipfelregion östl. Patras / 1600 - 1950 m 11.7.1996 (). - Coll. Linsenmaier: C Olympia 7.5.1962 (6); Q Tripolis 19.5.1962 (7 / 4), 20.5.1962 (), 10.6.1966 (20 / 4); Kalavrita 4.6.1962 (); n Chelmos-Gebirge / 1900 m 2.6.1962 (). - Coll. Schwarz: P Kalamata 14.5.1964 (); Q 18 km südl. Tripolis 4.6.1961 (); n Chelmos-Gebirge / 1900 m 4.6.1962 (). - Coll. München: n Chelmos-Gebirge / 1800 - 1900 m 10.6.1960 (). - Coll. Rosa: m Killini- Gebirge / Ano Trikala / 1500 m 27 - 30.6.2003 (3 / 6), 4.7.2003 (). - Coll. Liebig: Agia Sotira s. Argos, 28.5.2003 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0DFFDCFF70FF51A3A68587.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 17. Mai - 15. Juli;: 17. Mai - 26. Juli. Anlass für meine Vermutung, dass H. viridisulcatum LINSENMAIER lediglich ein Synonym von H. adventicium ZIMMERMANN ist, war ein aus Bulgarien (Kniazewo, ad Sofia, 28.7.1956, leg. Pulawski; Coll. Linsenmaier), das Linsenmaier als H. adventicium bestimmt hat und das in allen wesentlichen Merkmalen mit griechischen H. viridisulcatum übereinstimmte. Paolo Rosa konnte diese Vermutung durch einen Abgleich mit dem adventicium - Typus verifizieren. Ein weiteres Synonym dürfte H. jazygicum MÓCZÁR 1964 sein (siehe LINSENMAIER 1968). Es sei angemerkt, dass LINSENMAIER (1968) H. viridisulcatum der ardens - Gruppe, H. adventicium jedoch der monochroum - Gruppe zugerechnet hat. Das Verbreitungsgebiet von H. adventicium reicht von Spanien über Niederösterreich, das Burgenland, Ungarn und Bulgarien bis nach Griechenland und Kleinasien (LINSEN- MAIER 1968). Auf der Peloponnes kommt die Art in allen Höhenlagen vor, ist aber viel seltener als H. bytinskii. Als Wirt von H. adventicium vermutete Schmidt eine Miscophus - Art (LINSENMAIER 1968). Unter einem Busch im Strofilia-Pinienwald bei Kalogria, wo aus nicht erkennbarem Grund eine grosse Menge kleiner aculeater Wespen umherlief, habe ich H. adventicium in Anzahl zusammen mit ebenfalls zahlreichen Miscophus nicolai FERTON gefunden. Und diese beiden Arten waren auch auf demselben kurzen Abschnitt eines Waldweg im Parnon-Gebirge miteinander assoziiert, so dass höchstwahrscheinlich diese Miscophus - Art der Wirt ist. Coll. Arens: B Kalogria / im Pinienwald 2.6.1995 (), 26.7.1997 (), 17 - 18.5.2000 (3 / 7; davon 1 / 1 abgegeben an P. Rosa; alle unter einem Busch, zusammen mit vielen anderen kleinen aculeaten Wespen, vor allem Pompilidae); J Lykaion-Gebirge / Gipfelregion / 1100 - 1400 m 7.7.2010 (); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 11.7.2008 (1 / 1), 13.7.2008 (); Parnon-Gebirge / Gipfelregion des Meg. Tourla / 1600 - 1900 m 28.5.1997 (), 23.6.2013 (); <Troizen 3.6.1997 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 10.7.2008 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11.6.1961 (; Allotypus), 17.6.1961 (; Typus). - Coll. Linz: S Sikyon 15.7.1971 (). - Coll. Rosa: m Killini-Gebirge / Ano Trikala / 1500 m 27 - 30.6.2003 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0DFFDDFF73FB48A37383CE.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: 10. Juni - Ende Juli. Im Rahmen dieser Erfassung von mir als neue Art beschrieben (ARENS 2004 b); zuvor ein Nomen nudum Linsenmaiers. Eine ausschliesslich montane Art, die nur aus den Hochgebirgen Griechenlands und Kleinasien bekannt ist. Auf der Peloponnes ist sie in der Matten- und Gipfelregion aller Hochgebirge eine häufige Art, doch kommt sie bisweilen dort auch etwas tiefer (ab ca. 1000 m) im Bergwald vor. In den Mittelgebirgen, selbst in deren höchsten Lagen, habe ich sie bisher aber noch nie gefunden. Da man H. viridescutellare meist suchend bodennah über den Untergrund huschen sieht, dürfte der Wirt wie bei H. bytinskii eine endogäisch nistende Grabwespe sein, wahrscheinlich D. luperus SHUCKARD, die einzige Diodontus - Art, die auf der Peloponnes ebenfalls nur in den Hochgebirgen und, selten, in den höchsten Mittelgebirgslagen vorkommt. Coll. Arens (alle Belege in meiner Sammlung, die bis einschliesslich 2001 gefangen wurden, sind Paratypen): X Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias 14.6.1996 (; 1600 - 1900 m); 8 - 9.7.1997 (5 / 10; 1600 - 2200 m; davon 1 / 1 abgegeben an O. Niehuis), 16.7.2006 (1 / 1; 1600 - 2400 m), 11 - 12.7.2007 (2 / 3; 1700 - 2000 m), 15.7.2008 (1 / 1; 1700 - 2000 m), 28.6.2013 (2); 9 Parnon- Gebirge / im Wald südwestlich des Meg. Tourla / 1200 - 1400 m 14.7.2006 (2 / 1); Parnon- Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 17.6.1996 (), 11.7.1997 (3 / 2), 13.7.2006 (), 7.7.2007 (), 11.7.2008 (2), 11. / 12.7.2008 (2 / 5; in Gelbschale), 13.7.2008 (); Parnon-Gebirge / Hochebene und Gipfelregion westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1900 m 8.7.2010 (), 9.7.2010 (1 / 2), 23.6.2013 (2); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 23.6.1996 (), 15.7.1997 (2 / 2); Killini-Gebirge / oberhalb EOS-Hütte II / 1600 - 1900 m 24.6.2008 (2); n Chelmos-Gebirge / Xerokambos / 1600 m 10.6.1997 (2), 11.6.1997 (); p Erymanthos- Gebirge / Hochebene nördlich des Olenos-Gipfels / 1600 - 1700 m 12.6.1997 (), 5.7.2001 (); Erymanthos-Gebirge / Olenos-Gipfelregion / 1600 - 2221 m 7.7.2006 (); Erymanthos-Gebirge / Olenos- Gipfel / 2221 m 10.7.1996 (2 / 1; davon 1 abgegeben an Linsenmaier); r Panachaikon-Gebirge / Gipfelregion / 1600 - 1950 m 24.6.1995 (), 11.7.1996 (1 / 5; davon 1 abgegeben an Linsenmaier). - Coll. Linsenmaier: n Chelmos-Gebirge / Styx-Tal / 1900 - 2100 m 31.7.1981 (; leg. Ebmer; Typus). - Coll. Linz: m Killini-Gebirge / 1900 - 2100 m 30.7.1976 (; leg. Ebmer); Megaspileon / 900 m 11.6.1960 (2); n Chelmos-Gebirge 24.6.1958 (; 2400 m), 12.7.1974 (; 1800 m, leg. Ebmer). – Coll. Rosa: m Killini-Gebirge / Ano Trikala / 1500 m 27 - 30.6.2003 (2 / 4), 4.7.2003 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0CFFDAFF73FB41A1D0805C.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 17. Mai - 13. Juli;: 16. Juni - 16. Juli. Eine südeuropäische Art, die nördlich bis nach Österreich und östlich bis zum Kaukasus nachgewiesen ist (LINSENMAIER 1959 a, 1987; ROSA 2005). Auf der Peloponnes kommt sie überall bis in etwa 1600 m Höhe vor, vorwiegend aber im Tiefland. Aus der Matten- und Gipfelregion der Hochgebirge liegen keine Nachweise vor. Der Wirt ist unbekannt. Coll. Arens: B Kalogria / Pinienwald 17.5.2000 (); C Olympia 17.5.1993 (), 27.5.1998 (), 16.6.2008 (2), 29.5.2011 (); 8 Sparta / Menelaion 16.6.1996 (); D antikes Samikon 4.7.1996 (2); E Kaiaphas-See 28.5.1998 (); M Voidokilia-Bucht 29.6.1996 (2); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 2.6.2011 (); R Bucht von Ageranos / hinter Strand 4.6.2011 (); 9 Parnon- Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 7.7.2007 (4), 11.7.2008 (7), 13.7.2008 (2 / 2); Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1700 m 23.6.2013 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 9.7.2008 (), 10.7.2008 (4 / 4), 2.7.2010 (), 3.7.2010 (2), 10.7.2010 (3 / 1). - Coll. Linsenmaier: C Olympia 2.7.1992 (2); Kalavrita 4.6.1962 (). - Coll. Linz: U Ephrostina 16.7.1971 (). - Coll. Milano: Nemea, 300 m, canyon, 20.5.1989 (3 Ex.).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0CFFDDFF73FC81A1D2858E.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 17. Juni - 5. August;: 17. Mai - 6. Juli. Eine ostmediterrane Art, deren Verbreitungsgebiet vom ehemaligen Jugoslawien über Griechenland, Kreta und Kleinasien bis nach Ägypten reicht (LINSENMAIER 1959 a, 1959 b, 1968, 1987). Auf der Peloponnes habe ich sie nur in tiefen Lagen gefunden, meist auf sandigem Untergrund, doch zwei ältere Nachweise stammen aus niedrigen Mittelgebirgslagen (ca. 800 m). Der Wirt ist unbekannt. Coll. Arens: B Kalogria / Pinienwald 17.5.2000 (); C Olympia 6.7.1996 (1 / 2; davon 1 abgegeben an O. Niehuis und 1 an P. Rosa); D antikes Samikon 4.7.1996 (); E Kaiaphas-See 28.5.1998 (); M Voidokilia-Bucht 29.6.1996 (, abgegeben an P. Rosa); R Bucht von Ageranos 1.7.1997 (1 / 2). - Coll. Linsenmaier: Zakynthos 7 / 88 (). - Coll. Linz: Kalavrita 5.8.1966 (); Zachlorou 20.6. - 3.7.1958 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0BFFDAFF70FEFFA22182D3.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: 18. April - 19. Mai. Eine über Süd- und Mitteleuropa bis nach Schweden verbreitete Art (LINSENMAIER 1959 a), die mit einer Unterart auch in Nordafrika vertreten ist (LINSENMAIER 1987, 1999). Im Rahmen dieser Erfassung habe ich sie erstmals auch für Griechenland nachgewiesen (ARENS 2004 b). Zwei meiner peloponnesischen wurden von Linsenmaier als H. urfanum LINSENMAIER 1968 bestimmt. Inzwischen habe ich mich von dieser Deutung (siehe ARENS 2004 b) gelöst und interpretiere nun alle meine entsprechenden Belege als H. coriaceum. Vermutlich ist H. urfanum nur ein Synonym von H. coriaceum. Alle meine Fundorte von H. coriaceum auf Peloponnes liegen im Tiefland. Als Wirte werden endogäisch nistende Grabwespen verschiedener Gattungen angegeben (Tachysphex, Oxybelus, Lindenius, Crossocerus, Crabro, Dinetus und Harpactus; Übersicht in ROSA 2006). Coll. Arens: C Olympia 19.5.1996 (), 13.5.2000 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 5.5.2000 (), 20.4.2014 (); V Geraki / Castro 2.5.1996 (2, davon 1 abgegeben an Linsenmaier); Ƈ Krokees / an E 961 17.5.1995 (); Y Sparta / Amyklai 19.5.1995 (, abgegeben an Linsenmaier), 4.5.1996 (8), 18.4.2000 (2 / 5), 2.5.2000 (3 / 1) ;; antikes Epidauros 30.4.2000 (2 / 3; davon 1 abgegeben an P. Rosa); d Mykene 12.5.1996 (), 27.4.2000 (5, davon 1 abgegeben an P. Rosa), 1.5.2000 (1 / 1).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0BFFDBFF73FC64A3CB82A9.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 25. Mai - 24. September;: 9. Mai - 14. September. Paolo Rosa (persönliche Mitteilung) hat nach Untersuchung der Typen und aufgrund seiner Funddaten aus dem Aosta-Tal keine Zweifel mehr, dass H. gratiosum ABEILLE 1881 eine von H. femoratum verschiedene Art ist. Linsenmaier hatte das Taxon gratiosum zunächst lediglich als Unterart von H. femoratum angesehen (LINSENMAIER 1959 - 1987), es dann aber zuletzt (LINSENMAIER 1997 a, 1999), anders als SCHMID- EGGER (1995), als eigene Art interpretiert. Allerdings scheint H. gratiosum nur im westlichen Südeuropa bis einschliesslich Nordwest-Italien vorzukommen, also nicht bis nach Griechenland, wo gemäss LINSENMAIER (1997 a) " beide Spezies vorkommen müssten ". Auf der Peloponnes ist somit offenbar nur mit H. femoratum zu rechnen. Meine Belege stützen diese Einschätzung, denn Färbung und Punktierung vaiieren in entsprechendem Ausmass wie bei anderen Hedychridium - Arten auf der Peloponnes, ohne dass eine Diskontinuität im Variationsspektrum zu entdecken wäre. Das Verbreitungsgebiet von H. femoratum reicht von Mitteleuropa über das zentrale und östliche Südeuropa bis nach Kleinasien, den Nahen Osten und Nordafrika (LINSENMAIER 1959 - 1999; SCHMID- EGGER 1995). Auf der Peloponnes kommt die Art vorzugsweise im Tiefland bis etwa 700 m Höhe vor. Der höchstgelegene Fundort ist die Mattenregion des Meg. Tourla im Parnon-Gebirge (ca. 1600 m). Als Wirt nennt Schmid-Egger die Grabwespe Dryodella stigma (PANZER) und sieht diese Wirt-Parasitoid-Beziehung durch verschiedene Beobachtungen als " gut abgesichert " an. Auf der Peloponnes kommt diese Grabwespe nicht vor, doch habe ich an etlichen Orten, auch auf einem Waldweg im Parnon-Gebirge, Dryodella tricolor (VANDER LINDEN) zusammen mit H. femoratum gefangen. Insbesondere Beobachtungen am Menelaion bei Sparta, wo etliche H. femoratum - eine kleine, schütter bewachsene Fläche unter Eukalyptus-Bäumen absuchten, wo auch mehrere Miscophus - Arten umherhuschten, sprechen aber eher für einen Wirt aus dieser Gattung, beispielsweise M. niger DAHLBOM. Coll. Arens: B Kalogria 2.6.1995 (); Kalogria / Felsküste 8.7.1996 (3), 14.6.1997 (2), 25.5.1998 (), 14.5.2000 (); C Olympia 27.5.1998 (); Q Kap Tenaro 10.6.1998 (3); J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 3.7.1996 (), 20.7.1997 (); Z Mistras / Parori 10.7.1997 (); 8 Sparta / Menelaion 14.7.2008 (5); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 11.7.1997 (), 11.7.2008 (2 / 1), 12.7.2008 (2), 13.7.2008 (); Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1700 m 24.6.2013 (); c Argos / archäol. Gelände 29.5.1997 (2); e Alt-Korinth 5.6.1997 (); Akrokorinth 17.7.1997 (); g Mantinea / ca. 2 km südl. des archäologischen Geländes 7.7.2001 (3 / 3), 9.7.2008 (), 10.7.2008 (9 / 14), 2.7.2010 (4 / 8), 3.7.2010 (1 / 3), 10.7.2010 (2 / 1), 22.6.2013 (); l Karteri 1.6.1996 (). - Coll. Linsenmaier: S 5 km S. of Monemvasia 21.6.1983 (2), 23.6.1983 (2), 17.7.1983 (), 25.8.1983 (), 24.9.1983 (), 29.5.1985 (), 13.6 - 1.7.1985 (10 / 2), 20.9.1985 (); e Alt- Korinth 9.5.1962 (). - Coll. Linz: Alt-Korinth 3.6.1963 (; J. Schmidt det. 1982: H. coriaceum), 4.8.1971 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 12.6.1983 (2), 5.7.1983 (), 26 - 31.8.1983 (3 / 4), 8.9.1983 (), 10.9.1983 (), 14.9.1983 (), 17.9.1983 (), 19.9.1983 (), 14.6.1985 (), 6.6.1985 (2), 14.6.1985 (), 16.6.1985 (1 / 2), 17.6.1985 (), 20.6.1985 (), 23.6.1985 (), 28.6.1985 (2), 29.6.1985 (2), 1.7.1985 (), 3.7.1985 (), 4.7.1985 (), 9.7.1985 (1 / 1), 10.7.1985 (), 12.7.1985 (), 13.7.1985 (), 14.7.1985 (), 16.7.1985 (), 17.7.1985 (), 20.7.1985 (), 28.7.1985 (), 27.8.1985 (), 4.8.1985 (), 29.8.1985 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E0AFFDBFF73FC6BA41E84A8.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 21. Mai - 18. Juni;: 16. Mai - 10. Juni. Eine südeuropäische Art, die nördlich bis nach Deutschland verbreitet ist (LINSENMAIER 1959 a, 1968, 1997 a; SCHMID- EGGER 1995; NIEHUIS 2001; ROSA 2006). Die östliche, feiner punktierte Form hat LINSENMAIER (1968) als ssp. peloponnense beschrieben, mit Typus- aus Olympia. Von der Peloponnes liegen bisher nur Funde aus dem Tiefland vor. Als Wirt identifizierte HEINRICH (1964) in Deutschland " mit ziemlicher Sicherheit " die Grabwespe Dinetus pictus (F.), die auf der Peloponnes an meinen sämtlichen Fundorten von H. elegantulum vorkommt. Andere Wirtsbeobachtungen liegen meines Wissens nicht vor. Coll. Arens: C Olympia 6.6.1995 (3 / 2; davon 1 Linsenmaier det. 1996: H. gratiosum), 27.5.1998 (1 / 1), 29.5.2011 (); D antikes Samikon 18.6.1997 (4); E Kaiaphas-See 16.5.1996 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 3.6.1998 (2), 2.6.2011 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11.6.1961 (; peloponnense - Paratypus), 21.5.1962 (; peloponnense - Paratypus), 18.6.1966 (8), 2.7.1992 (); C Olympia 10.6.1961 (1 / 1; Allotypus und Typus der ssp. peloponnense).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E09FFD8FF70FE91A1C18513.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 22. Mai - Ende August;: 2. Mai - Ende August Verbreitung: Süd-, Mittel- und Osteuropa, westliches Asien und Nordafrika (LINSEN- MAIER 1959 a, 1968, 1987 a, 1999; NIEHUIS 2001; REDER 2006). Auf der Peloponnes kommt diese Art vor allem im Tiefland vor, lokal oft in grösserer Anzahl. Seltener habe ich sie in den Mittelgebirgen in Höhen bis etwa 1500 m gefunden. Als Wirt geben GRANDI (1961; zitiert in ROSA 2006) und STANDFUSS (2009) die Grabwespe Solierella compedita (PICCIOLI) an, was ich auch für die Peloponnes ausdrücklich bestätigen kann. Coll. Arens: B Kalogria / Felsküste 21.5.1996 (), 8.7.1996 (4 / 2), 14.6.1997 (6 / 1), 22.5.1998 (2), 23.5.1998 (1 / 2), 25.5.1998 (), 5.7.2006 (); C Olympia 6.7.1996 (3 / 1); D antikes Samikon 15.5.1997 (); J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 3.7.1996 (2), 21.6.1997 (), 19.6.1998 (); K Atsiholos / antikes Gortis / Asklepeion 19.6.2008 (14, auf den Mauern des Asklepeions); M Voidokilia-Bucht 29.6.1996 (3 / 1); Q Kap Tenaro 6 - 7.6.1996 (2 / 2), 11.6.1998 (); Y Sparta / Amyklai 2.5.2000 (); 8 Sparta / am Eurotas-Ufer unterhalb des Menelaions 7.7.1997 (); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 11.7.2008 (), 12.7.2008 (; in Gelbschale) ;; antikes Epidauros 1.6.1997 (2 / 2); = Adheres- Gebirge / südlich von Troizen / 500 - 700 m 4.6.1997 (); c Argos / Larissa-Berg 20.6.1996 (1 / 2); d Mykene 18.7.1997 (); e Alt-Korinth 28.5.1996 (), 7.6.1997 (1 / 6); Fehler! Textmarke nicht definiert. Sikyon / am Theater 8.6.1997 (2 / 3); l Karteri 1.6.1996 (), 10.7.2006 (); o Kato Loussi / Hochebene / 1000 m 11.6.1997 (), 20.6.2008 (). - Coll. Linsenmaier: S 5 km S. of Monemvasia 15.6.1985 (). - Coll. Linz: e Alt-Korinth 13.5.1964 (), 30.5.1964 (), 23.7.1965 (4), 24.7.1965 (5), 25.7.1965 (2), 26.7.1965 (2), 27.7.1965 (4), 1.8.1965 (), 14.7.1971 (1 / 1), 4.8.1971 (10 / 1); S Sikyon 7.8.1965 (2), 26.7.1966 (), 30.7.1966 (), 7.8.1966 (7), 5.8.1971 (), 6.8.1971 (2). - Coll. Schwarz: P Kalamata 11.5.1964 (). - Coll. München: e Alt-Korinth 5.6.1963 (2), 25.5.1964 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 26 - 31.8.1983 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E09FFD9FF73FBA4A1D7800C.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 27. Mai;: 4. Juni - 3. Juli. Erstnachweis für Europa im Rahmen dieser faunistischen Erfassung (ARENS 2004 b). Auf der Peloponnes offenbar in allen Höhenlagen bis in die Mattenregion der Hochgebirge zu erwarten. Ausser diesen griechischen Belegen sind von dieser sehr seltenen Art meines Wissens bisher nur 2 und 1 aus der Türkei bekannt (LINSENMAIER 1968, 1987; SCHMIDT 1977). Die drei, die ich im Jahr 2010 bei Mantinea fing, huschten bodennah auf sandigem Ödland durch die trockene, lichte Krautvegetation. Wirte liessen sich nicht zuordnen, doch da Arten der monochroum - Gruppe offenbar meistens Parasitoide von Grabwespen der Gattungen Solierella oder Miscophus sind, könnte Solierella seabrai ANDRADE der Wirt sein, da diese Art zum selben Zeitpunkt ebenfalls in Anzahl auf dem Ödland flog. Auch S. compedita (PICCIOLI) käme in Betracht, von der ich dort datumsgleich aber nur ein gefangen habe. Es sei angemerkt, dass sich in wenigen Metern Entfernung vom Fangort dieser H. atratum - Nester der sehr seltenen Grabwespe Pseudomicroides fergusoni (DE BEAUMONT) befanden (siehe ARENS 2009; Population und Nester im Jahr 2010 auf dem Ödland). Vermutlich ist dies aber nur ein Zufall. Coll. Arens: 8 Sparta / Menelaion 4.6.1996 (); 9 Parnon-Gebirge / Hochebene westlich des Meg. Tourla / 1600 m 27.5.1995 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes / auf Ödland 1.7.2010 (), 2.7.2010 (), 3.7.2010 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E08FFD6FF70FC0BA29D8084.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 22. Mai - 8. September;: 14. Mai - 10. Juli. Eine ostmediterrane Art, die in Südost-Europa und Kleinasien lebt (LINSENMAIER 1959 a, 1968), von STRUMIA (2005) aber auch für Mittelitalien angegeben wird. Frühere Angaben, dass sie auch in Nordafrika vorkomme, scheint Linsenmaier revidiert zu haben, denn in seiner Übersicht über die dortigen Goldwespen (LINSENMAIER 1999) ist sie nicht mehr aufgeführt. Auf der Peloponnes ist H. aheneum im Tiefland eine ziemlich häufige Art, vor allem auf sandigem Untergrund. Im Mittelgebirge ist sie viel seltener, kommt aber bis mindestens 1000 m Höhe vor. Wirte sind nicht bekannt. Coll. Arens: B Kalogria / Pinienwald bzw. Felsküste 19.5.1993 (), 2.6.1995 (3 / 7), 21.6.1995 (), 22.6.1995 (), 7.7.1996 (2 / 3), 9.7.1996 (), 15.6.1997 (3 / 2; davon 1 abgegeben an O. Niehuis); 16.6.1997 (4 / 2), 26.7.1997 (3), 22.5.1998 (2), 23.5.1998 (), 24.5.1998 (2), 25.5.1998 (), 22.6.1998 (2 / 2), 14.5.2000 (), 17.5.2000 (), 15.6.2008 (2), 1.7.2007 (2 / 1), 16.6.2008 (), 9.6.2011 (3 / 2); C Olympia 4.6.1995 (1 / 2), 5.7.1996 (2, davon 1 abgegeben an O. Niehuis), 6.7.1996 (2), 17.6.1997 (4), 27.5.1998 (); D Samikon / Krouni 4.6.1995 (2); antikes Samikon 18.6.1997 (), 23.7.1997 (3); I Andritsena / Vassae-Tempel 18.6.1995 (); H antikes Alifira 21.6.1998 (1 / 1), N Methoni 28.6.1996 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 25.6.1997 (), 26.6.1997 (), 28.6.1997 (), 5.7.2000 (), 2.6.2011 (); U Kap Malea 24.5.1995 (), 11.6.1996 (2), 12.6.1996 (), 25.5.1997 (), 14.6.1998 (), 27.6.2013; S Epidauros Limera 12.6.1998 (2 / 1);: Drepano 8.7.2008 (); e Alt-Korinth 21.6.1996 (), 22.6.1996 (1), 5.6.1997 (); f Lechaion 22.6.1996 (); Ƈ Sikyon / am Theater 8.6.1997 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 10.7.2008 (), 1.7.2010 (), 3.7.2010 (), 22.6.2013 (3 / 1). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11.6.1961 (); Z Mistras 6.6.1961 (2); Poros / leg. Krüper 1896 (1 / 1). - Coll. Linz: C Olympia 17.5.1964 (); e Alt-Korinth 20.5.1964 (), 31.5.1964 (), 20.7.1971 (2); S Sikyon 25.7.1966 (), 5.8.1971 (1 / 1), 6.8.1971 (); Zachlorou / 600 m 20.6. - 3.7.1958 (). - Coll. Schwarz: P Kalamata 15.5.1964 (); e Alt-Korinth 1.6.1964 (); R Loutraki 23.5.1964 (). - Coll. München: C Olympia 18.6.1997 (); F Neochori südlich von Zaharo 18.6.1997 (); beide leg. P. Hartmann. - Coll. Rosa: n Chelmos- Gebirge / 1500 m 1 - 3.7.2003 (). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 8.9.1983 (). - Von F. Burger vorgelegte Ex.: 3, Exohori bei Kardamili / Schlucht / 500 m 18.6.2000 (leg. Bettag). - Coll. Prosi: U Kap Malea / NO Prof. Ilias 16.6.2005 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E08FFD9FF73FECFA1328231.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 19. Mai - 9. Juli. Erstnachweis für Griechenland im Rahmen dieser Erfassung (ARENS 2004 b). Eine mediterrane Art, die aus Spanien beschrieben wurde, seit einigen Jahren aber auch auf Sizilien und in Nordafrika nachgewiesen ist (LINSENMAIER 1959 a, 1968, 1999; STRUMIA 2001, 2003). Der weiterhin einzige Fundort in Griechenland ist der Strofilia-Pinienwald an der Nordwest-Küste der Peloponnes, wo ich die Art in den Jahren 1993 - 1997 auf Fahrwegen in Anzahl beobachtet und gefangen habe (aber immer nur), wo sie in den nachfolgenden Jahren aber trotz unveränderter Situation nicht mehr zu finden war. Wirt ist nicht, wie irrtümlich in LINSENMAIER (1997 a) angegeben, die Grabwespe Solierella compedita (PICCIOLI), sondern Solierella seabrai ANDRADE. Coll. Arens: B Kalogria / im Strofilia-Pinienwald auf unbefestigten Fahrwegen 19.5.1993 (), 2.6.1995 (17, davon 6 an Linsenmaier und 1 an P. Rosa abgegeben), 20 - 21.6.1995 (2), 20.5.1996 (3, davon 2 abgegeben an O. Niehuis), 7.7.1996 (6), 9.7.1996 (), 15.6.1997 (5), 16.6.1997 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E07FFD6FF73FE37A29E85BE.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: 25. Mai - Anfang August. Ebenso wie H. aheneum eine ostmediterrane Art, die in Südost-Europa, Kleinasien, Palästina und Iran nachgewiesen ist (LINSENMAIER 1959 a, 1968). Auf der Peloponnes scheint sie nur bis zur Höhenstufe der arkadischen Becken (ca. 700 m) vorzukommen und ist lokal manchmal recht häufig. Der Wirt ist nicht bekannt, doch ist aufgrund des Suchverhaltens der eine endogäisch nistende Grabwespe zu vermuten, beispielsweise Bembecinus peregrinus (F. SMITH). Zu dieser Wirt-Parasitoid-Beziehung würden sowohl meine jeweiligen Funddaten wie auch die geographische Verbreitung gut passen. Coll. Arens: B Kalogria / Pinienwald 2.6.1995 (), 22.6.1995 (), 7.7.1996 (), 9.7.1996 (), 1.7.2007 (), 9.6.2011 (1 / 3); Kalogria / Felsküste 25.5.1998 (1 / 1); C Olympia 6.7.1996 (2), 17.6.1997 (2 / 1), 16.6.2008 (12); D antikes Samikon 4.7.1996 (2 / 1), 18.6.1997 (3), 23.7.1997 (3 / 1), 20.7.2006 (); F Neochori südlich von Zaharo 1.7.1996 (), 18.6.1997 (); L Mavromati / Ithome-Berg 26.6.1996 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 25.6.1997 (1 / 1; das abgegeben an O. Niehuis), 27.6.1996 (1 / 1), 28.6.1997 (), 3.6.1998 (); R Bucht von Ageranos 9.6.1998 (2); 8 Sparta / am Eurotas-Ufer unterhalb des Menelaions 15.7.2006 (), 14.7.2008 (3); südöstlich von Perivolia / auf Rutenkraut-Blüten 16.6.1998 () ;; antikes Epidauros 19.6.1996 (2; davon 1 abgegeben an O. Niehuis); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 6.7.2007 (), 9.7.2008 (2), 10.7.2008 (4), 16.7.2008 (; Zwergexemplar), 2.7.2010 (2 / 5), 3.7.2010 (3), 10.7.2010 (2), 22.6.2013 (); i nördlich von Kefalari 23.6.2008 (2); j Stymphalia / nördlich des Dorfs 22.6.2008 (), 23.6.2008 (2), 1.7.2010 (2). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 18.6.1966 (); C Olympia 2.6.1966 (3), 2.7.1992 (2). - Coll. Linz: O Rizomilos 1.8.1966 (), 2.8.1966 (), 3.8.1966 (); S Sikyon 29.7.1966 (), 30.7.1966 (), 5.8.1971 (4 / 2), 6.8.1971 (2); i 20 km nö. Stymphalischer See 20.7.1971 (). - Coll. München: C Olympia 29.5.1964 (); F Neochori südlich von Zaharo 18.6.1997 (2; leg. P. Hartmann). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 27.7.1983 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E07FFD7FF70FA99A3EC80CC.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 9. Juli - Ende September;: 16. Mai - Ende September. Eine von Nordafrika über Mittel- und Südeuropa bis nach Zentralasien verbreitete Art mit gröber punktierten Subspecies in Kleinasien und angrenzenden westasiatischen Gebieten (LINSENMAIER 1959 a, 1997 b, 1999). Mit der Ausnahme eines einzigen, das ich von einem Nadelbaum neben dem antiken Hippodrom im Lykaion-Gebirge (ca. 1100 m) gekäschert habe, stammen alle Funde auf der Peloponnes aus tiefen Lagen bis zur Höhenstufe der arkadischen Becken (ca. 700 m). Wirte sind nicht bekannt. Coll. Arens: B Kalogria / Dünen und Felsküste 25.5.1998 (); Kalogria / Felsküste 16.5.2000 (); C Olympia 16.6.2008 (); J Lykaion-Gebirge / 1100 m 20.7.1997 (); U Kap Malea / zwischen Limnaki und Agia Marina 14.6.1998 (); e Alt-Korinth 7.6.1997 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 9.7.2008 (), 10.7.2008 (), 3.7.2010 (); i nördlich von Kefalari 14.7.1997 (2). - Coll. Linsenmaier: Patras 20.6.1966 (); S 5 km S. of Monemvasia 26.7.1983 (), 16.6. - 14.7.1985 (5 / 1). - Coll. Linz: e Alt-Korinth 14.7.1971 (); S Sikyon 5.8.1971 (2), 6.8.1971 (1 / 1); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (), 19.7.1971 (); Mocia / 850 m 28.7.1965 (). - Coll. Rosa: n Chelmos-Gebirge / 1500 m 1 - 3.7.2003 (1 / 1). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 1.7.1983 (), 26.7.1983 (), 26 - 31.8.1983 (6 / 7), 7.9.1983 (), 10.9.1983 (1 / 1), 12.9.1983 (), 16.9.1983 (), 17.6.1985 (), 8.7.1985 (1 / 1), 9.7.1985 (), 15.7.1985 (), 20.7.1985 (), 21.7.1985 (), 27.7.1985 (), 31.7.1985 (2), 22.8.1983 (), 25.8.1985 (), 8.9.1985 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E06FFD7FF73FD8FA3F68598.taxon	description	Die Faunenliste für Italien von STRUMIA (2005) berücksichtige ich bei den Verbreitungsangaben nicht, da die dort angeführten Taxa (z. B. H. pseudoroseum) eine Fortführung der Linsenmaierschen Vermengung von Arten vermuten lassen. Gleiches gilt auch für Listen türkischer Goldwespen (YILDIRIM & STRUMIA 2006; STRUMIA & YILDIRIM 2012). Hedychridium chloropygum BUYSSON, 1888; ssp. caputaureum TRAUTMANN &	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E05FFD5FF70FC89A3FC832C.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 9. Mai - 3. August;: 26. April - 5. August. Eine paläarktische Art, die auf der Peloponnes mit ihrer Nominatform vertreten ist. Analog zu H. chloropygum kommt sie dort vorwiegend im Tiefland vor, ist jedoch auch bis hinauf ins hohe Mittelgebirge und in die Mattenregion der Hochgebirge anzutreffen. Als Wirte kommen dieselben Astata - Arten in Betracht wie bei H. chloropygum, also neben A. boops (SCHRANK), die in Mitteleuropa häufig als Wirt von H. roseum genannt wird (Übersicht in ROSA 2006), vor allem A. graeca DE BEAUMONT. Dass A. graeca auf der Peloponnes ein Wirt von H. roseum ist, belegen insbesondere übereinstimmende Funddaten vom Ithome-Berg in Messenien, aus der Larissa-Festung in Argos und in den Dünen von Lechaion, wo ich beide Arten mehrfach über zwei oder drei Jahre hinweg vergesellschaftet und manchmal in grösserer Individuenzahl gefunden habe. Diese Zuordnung wird noch dadurch bekräftigt, dass ich auf dem Ithome-Berg niemals eine andere Astata - Art und auf dem Larissa-Berg bei Argos ausser A. graeca lediglich ein einziges Mal ein A. costae - gefangen habe. Aber auch an etlichen weiteren Orten flogen beide Arten datumsgleich: im Gebirge von Andritsena am 20.6.1997, in Amyklai am 19.5.1995, am Menelaion am 21.5.1997, in der Voidokilia-Bucht am 28.6.1997, am Kap Tenaro am 7.6.1996, am Kap Malea am 25.7.1997 und bei Chekali am 23.6.1998. Dryodella stigma (PANZER), die für Mitteleuropa ebenfalls als Wirt von H. roseum vermutet wird (SAURE 1998), gehört nicht zur Grabwespen-Fauna auf der Peloponnes. Coll. Arens: g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 2.7.2010 (2), sowie die bereits in ARENS (2010 b) aufgelisteten Belege aus B Kalogria, D Samikon, I Andritsena / Vassae-Tempel, J Lykaion-Gebirge, L Mavromati / Ithome-Berg, M Voidokilia-Bucht, Q Kap Tenaro, R Bucht von Ageranos, S Epidauros Limera, U Kap Malea, Y Sparta / Amyklai; 8 Sparta / Menelaion, c Argos, f Lechaion, i Kefalari, j Stymphalia und q Chekali. - Coll. Linsenmaier: Z Mistras 6.6.1961 (); 8 Sparta 15 - 18.5.1962 (1 / 2); e Alt-Korinth 13 - 14.5.1962 (12), 27.5.1966 (17 / 7); T Xilokastron 28.5.1966 (); j Stymphalia 3.7.1981 (). - Coll. Linz: O Rizomilos 3.8.1966 (); e Alt-Korinth 22 - 25.5.1962 (2), 28.5.1963 (6), 29.5.1963 (2), 30.5.1963 (2), 31.5.1963 (), 1.6.1963 (), 3.6.1963 (), 5.6.1963 (2 / 2), 9.5.1964 (), 19.5.1964 (), 20.5.1964 (1 / 4), 21.5.1964 (3 / 2), 22.5.1964 (5 / 2), 25.5.1964 (), 28.5.1964 (), 30.5.1964 (1 / 5), 31.5.1964 (2), 1.6.1964 (), 3.6.1964 (); S Sikyon 30.7.1966 (); e Solomos bei Korinth 24.5.1964 (2), 2.8.1965 (); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (2), 19.7.1971 (7), 21.7.1971 (); Zachlorou / 600 - 800 m 20.6. - 3.7.1958 (1 / 1); Kalavrita 5.8.1966 (). - Coll. Schwarz: e Alt-Korinth 22 / 23.5.1962 (2 / 1), 30.5.1963 (8 / 1), 28.5.1963 (3), 23.5.1962 (6), 3.6.1963 (), 5.6.1963 (). - Coll. München: e Alt-Korinth 28.5.1963 (11 / 2), 29.5.1963 (2), 30.5.1963 (), 1.6.1963 (6), 2.6.1963 (4), 3.6.1963 (), 5.6.1963 (4), 20.5.1964 (1 / 1), 21.5.1964 (), 25.5.1964 (), 30.5.1964 (), 31.5.1964 (6); Zachlorou 26.6. - 3.7.1963 (). - Coll. Rosa: n Chelmos-Gebirge / 1500 m 1 - 3.7.2003 (3 / 3; ein sehr dunkel gefärbt: Vorderkörper blau mit weitgehend schwarzem Mesonotum und Scutellum, ausserdem eine breite Mittelzone des Pronotums und das Propodeum-Mittelfeld nahezu schwarz).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E04FFD5FF70FDEFA30E8739.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Bisher nur Funde im Juli. Im Rahmen dieser Erfassung erstmals für Griechenland nachgewiesen (ARENS 2004 b und 2010 b). Eine Art, die bisher aus Mittel-, Ost- und Südeuropa, Kleinasien und östlich bis Zentralasien belegt ist. Auf der Peloponnes ist sie ein montanes Faunenelement, das im Tiefland gänzlich zu fehlen scheint, in höheren Mittelgebirgslagen und in der Mattenregion der Hochgebirge aber die häufigste Spezies der Artengruppe ist. Zwei ältere Belege gibt es auch aus dem Stymphalischen Becken (ca. 700 m), dem bisher niedrigsten Fundort. Lebensräumlich ist H. valesiense somit auf der Peloponnes von H. roseum offenbar weitgehend getrennt. Der Wirt ist unklar, da keine der Astata - Arten auf der Peloponnes dort eine überwiegend montane Verbreitung besitzt, jedoch mehrere Arten bis hinauf in die Mattenregion der Hochgebirge vorkommen. So habe ich im Parnon-Gebirge (auf einem Waldweg in ca. 1450 m Höhe und / oder auf der Hochfläche in ca. 1600 m Höhe westlich des Meg. Tourla- Gipfels) vier verschiedene Astata - Arten datumsgleich mit H. valesiense gefangen, nämlich A. minor (KOHL), A. costae A. COSTA, A. jucunda PULAWSKI und A. boops (SCHRANK). Möglicherweise parasitiert H. valesiense alle diese Arten. Sollte sie aber nur eine Wirtsart besitzen, wäre aufgrund meiner Funddaten A. minor der wahrscheinlichste Kandidat, da dies die häufigste Astata - Art in höheren Lagen der Peloponnes zu sein scheint. Ausser den genannten Astata - Arten habe ich an beiden Stellen im Parnon-Gebirge auch Dryodella tricolor (VANDER LINDEN) gefangen, die ansonsten aber ebenfalls vornehmlich in tieferen Lagen vorkommt. Coll. Arens: I Andritsena / Vassae-Tempel 2.7.1996 (), 21.7.1997 (3); X Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / im Bergwald unterhalb der EOS-Hütte / 1400 - 1500 m 11.7.2007 (1 / 5), 12.7.2007 (), 15.7.2008 (); Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / im lichten Bergwald oberhalb der EOS-Hütte / 1550 - 1700 m 11.7.2007 (), 12.7.2007 (), 15.7.2008 (4); 9 Parnon-Gebirge / im Wald südwestlich des Meg. Tourla / 1200 - 1400 m 14.7.2006 (1 / 1); Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 11.7.1997 (2 / 1), 7.7.2007 (2), 11.7.2008 (1 / 6), 12.7.2008 (1 / 7), 13.7.2008 (3 / 11); Parnon-Gebirge / Hochebene und Gipfelregion westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1900 m 9.7.2007 (1 / 9), 12.7.2008 (2 / 8), 13.7.2008 (); r Panachaikon-Gebirge / östlich Patras / 800 - 1200 m 4.7.2001 (). - Coll. Linsenmaier: j Stymphalia 21.7.1971 (), 3.7.1981 (). - Coll. Rosa: n Chelmos-Gebirge / 1500 m, 1 - 3.7.2003 (; det. Arens).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E03FFD2FF70FF51A2468446.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 16. Juni - 19. Juli;: 14. Juli - 5. August. Eine südeuropäische Art, die über Kleinasien bis mindestens nach Zentralasien verbreitet ist (ARENS 2010 a, 2012 c). Auf der Peloponnes ist sie offenkundig selten. Von den wenigen bisherigen Funden stammen die meisten aus dem Stymphalischen Becken (ca. 700 m). Der Wirt ist unbekannt. Coll. Arens: C Olympia / auf Rutenkraut-Blüten 16.6.2008 (); i nördlich von Kefalari 14.7.1997 (2). - Coll. Linsenmaier: i 20 km nö. Stymphalischer See 21.7.1971 (). - Coll. Linz: i 20 km nö. Stymphalischer See 19.7.1971 (2 / 4), 21.7.1971 (3), 22.7.1971 (); Kalavrita 5.8.1966 (2).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E03FFD2FF70FF51A2468446.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 24. Mai - 6. August;: 20. Mai - 16. Juli. Auf der Peloponnes bisher nur in tiefen Lagen bis zur Höhenstufe der arkadischen Becken (ca. 700 m) gefunden. Wirt ist offenkundig Astata jucunda PULAWSKI. Nördlich von Kefalari beobachtete ich am 1.7.2010 ein H. caucasium - beim Suchflug mitten auf einem breiten, vegetationsfreien Fahrweg, exakt über einer Fläche, auf der etliche A. jucunda - auf kleinen Steinen und Hölzern auf ansassen. Auch an fast allen anderen meiner Fundorte von H. caucasium habe ich datumsgleich A. jucunda gefangen: In Olympia am 6.6.1995, 24.7.1997 und 16.6.2008; bei Avia am 2.6.2011; in der Bucht von Ageranos am 9.6.1998; südlich von Mantinea am 9. / 10. und 16.7.2008 und 2.7.2010; ausserdem bei Chekali am 23.6.1998. Zweifellos ist somit diese Grabwespe der bisher unbekannte Wirt von H. caucasium, zumal auch die Verbreitungsgebiete der beiden Arten (Südost-Europa, Kleinasien und östlich davon; ARENS 2010 a bzw. BITSCH et. al. 2001) bestens miteinander übereinstimmen. Coll. Arens: B Kalogria / Pinienwald 9.7.1996 (2), 1.7.2007 (); C Olympia 6.6.1995 (), 5.7.1996 (), 6.7.1996 (), 24.7.1997 (), 16.6.2008 (1 / 1); D antikes Samikon 18.6.1997 (1 / 2), 5.7.1996 (), 23.7.1997 (2); M Voidokilia-Bucht 29.6.1996 (); O Avia / Ausgang der Kambos- Schlucht 27.6.1996 (), 2.6.2011 (2); R Bucht von Ageranos 9.6.1998 (); i nördlich von Kefalari 22.6.2008 (), 1.7.2010 (); g Mantinea / ca. 2 km südlich des archäol. Geländes 10.7.2008 (), 16.7.2008 (), 2.7.2010 (); q im Flusstal bei Chekali 23.6.1998 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11.6.1961 (), 13.6.1961 (), 16.6.1961 (2 / 3), 18.6.1966 (); C Olympia 26.6.1992 (); e Alt-Korinth 27.5.1966 (). - Coll. Linz: O Rizomilos 1.8.1966 (2), 2.8.1966 (), 3.8.1966 (); e Alt-Korinth 30.5.1963 (), 3.6.1963 (); S Sikyon 30.7.1966 (2), 6.8.1971 (1 / 1); e Solomos bei Korinth 24.5.1964 (), 3.8.1965 (); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (3). - Coll. Schwarz: e Alt-Korinth 20.5.1964 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E03FFD0FF73FAF6A2C8856F.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 16. Juni - 3. August;: 18. Juni - 7. Juli. Im Rahmen dieser Erfassung neu beschriebene Art (ARENS 2010 b); bisher nur von der Peloponnes bekannt und dort bisher nur im Tiefland unterhalb von 200 m gefunden. Zusätzlich zu meinen eigenen Belegen ist mir seit 2011 ein weiteres bekannt, das in der Linzer Sammlung steckt und als H. roseum fehlgedeutet war. Wirt ist Astata brevitarsis PULAWSKI (Begründung in ARENS 2010 b), die ich bisher auf der Peloponnes ebenfalls nur im Tiefland angetroffen habe und die innerhalb Europas bisher nur in Ungarn und Griechenland nachgewiesen ist (BITSCH ET. AL. 2001). Coll. Arens: B Kalogria / im Pinienwald 7.7.1996 (1 / 1), 5.7.2006 (), 1.7.2007 (1 / 1), 6.7.2006 (7 / 2; davon 1 abgegeben an das Biologiezentrum Linz); C Olympia 5.7.1996 (), 16.6.2008 (); D antikes Samikon 18.6.1997 (); M Voidokilia-Bucht 29.6.1996 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 27.6.1996 (), 25.6.1997 (), 28.6.1997 (). - Coll. Linz: O Rizomilos 3.8.1966 (). Hedychridium scutellare (TOURNIER, 1878); ssp. maculisternum ARENS, 2011 B e l e g m a t e r i a l 38 / 85 (Coll. Arens: 19 / 58; Coll. Linsenmaier: 6 / 11; Coll. Linz: 13 / 15; Coll. München: 1). B e l e g t e F l u g z e i t: 14. Mai - 3. August;: 11. Mai - 6. August. Eine vermutlich circummediterrane Art, deren Verbreitungsgebiet östlich mindestens bis Zentralasien reicht (ARENS 2010 a, 2012 c). Die Population auf dem Balkan hat LINSEN- MAIER (1959 a, 1959 b) als eigene Art, H. maculiventre, interpretiert. Ich fasse dieses Taxon lediglich als Unterart von H. scutellare auf und habe ihr, einen nomenklatorischen Fehler Linsenmaiers korrigierend, den Namen H. scutellare maculisternum gegeben (ARENS 2011 a). Auf der Peloponnes kommt sie von der Küste bis in die Mattenregion der Hochgebirge vor, ist aber im Tiefland viel häufiger als montan. Der Wirt ist unbekannt, doch ist aufgrund meiner Funddaten eine Beziehung zu Dryodella tricolor (VANDER LINDEN) zu vermuten. Sollte der Wirt eine Astata - Art sein, sprächen meine Funddaten am stärksten für A. costae A. COSTA, A. affinis VANDER LINDEN oder A. graeca DE BEAUMONT. Coll. Arens: B Kalogria / Pinienwald bzw. Felsküste 8.7.1996 (5), 14.6.1997 (2), 25.5.1998 (), 17.5.2000 (2), 18.5.2000 (), 5.7.2006 (5), 16.6.2008 (); C Olympia 16.6.2008 (); D antikes Samikon 18.6.1997 (5), 23.7.1997 (1 / 2), 12.7.2001 (); F Neochori südlich von Zaharo 1.7.1996 (); I Andritsena / Vassae-Tempel 21.7.1997 (); J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 3.7.1996 (4); L Mavromati / Ithome-Berg 26.6.1996 (1 / 4), 24.6.1997 (); M Voidokilia- Bucht 28.6.1997 (3), 29.6.1996 (2); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 27.6.1996 (); Q Kap Tenaro 7.6.1996 (3); R Bucht von Ageranos 1.7.1997 (); S Epidauros Limera 9.6.1996 (), 12.6.1998 (); X Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias / 1600 - 1700 m 15.7.2008 (2); 8 Sparta / am Eurotas- Ufer unterhalb des Menelaions 7.7.1997 (2); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 11 - 13.7.2008 (3); b Midea 31.5.1997 (); d Mykene 20.6.1996 (); e Alt- Korinth 14.6.1995 (), 21.6.1996 (), 16.7.1997 (2 / 1; auf Akrokorinth), 17.7.1997 (7 / 3; auf Akrokorinth; davon 1 / 1 abgegeben an P. Rosa); f Lechaion 29.5.1995 (); p Erymanthos- Gebirge / südlich von Michas / 600 - 1200 m 5.7.2001 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 11.6.1961 (2); C Olympia 10.6.1963 (); S 5 km S. of Monemvasia 15.6.1985 (); Tolon 14.6.1966 (); Epidauros / Korfos 15 - 27.9.1986 (; leg. Wolf); e Alt-Korinth 14.5.1962 (1 / 1), 27.5.1966 (2 / 3), 20.6.1992 (); j 10 km vor Stymphalia 3.7.1981 (); Patras 25.6.1966 (2). - Coll. Linz: O Rizomilos 2.8.1966 (), 3.8.1966 (1 / 1); P Kalamata 11.5.1964 (); e Alt-Korinth 20.5.1964 (), 23.7.1965 (), 24.7.1965 (2), 25.7.1965 (), 26.7.1965 (), 27.7.1965 (), 14.7.1971 (), 4.8.1971 (2); S Sikyon 3.8.1965 (), 29.7.1966 (), 5.8.1971 (), 6.8.1971 (); i 20 km nö. Stymphalischer See 17.7.1971 (), 21.7.1971 (2), 22.7.1971 (1 / 1); U Ephrostina 16.7.1971 (2 / 1); Megaspileon 7.6.1981 (; leg. Mühle); Zachlorou / 600 m 20.6. - 3.7.1958 (). - Coll. München: C Olympia 28.6.1964 (; leg. Grünwaldt; Kusdas det.: H. irregulare). Laut den Verbreitungsangaben von LINSENMAIER (1959 - 1999) könnten folgende weitere Hedychridium - Arten auf der Peloponnes vorkommen, sind dort aber bisher nicht nachgewiesen:	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E01FFD1FF70FA90A1AC8514.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 28. März - 12. Juni;: 4. April - 18. Juni; im Hochgebirge (Chelmos-Gebirge, 1700 m) ein am 31. Juli. Eine im gesamten Mittelmeergebiet verbreitete Art (LINSENMAIER 1959 a, 1999), die auf der Peloponnes überall im Tiefland häufig ist, oberhalb von 700 m aber offenbar nur selten und lokal vorkommt. Wirte sind sicherlich Oydnerus - Arten, doch wurden konkrete Beobachtungen meines Wissens bisher nicht veröffentlicht. Coll. Arens: B Kalogria / Felsküste 23.5.1998 (2 / 1); C Olympia 13.4.1993 (), 19.5.1996 (1 / 1), 14.5.1997 (), 26.5.1998 (2), 27.5.1998 (), 13.5.2000 (5), 29.5.2011 (2), 8.6.2011 (); D antikes Samikon 17.5.1996 (3); H antikes Alifira 5.5.1995 (), 9.5.2000 (); I Andritsena / Vassae-Tempel 31.5.1998 (2), 10.5.2000 (2); K Atsiholos / antikes Gortis 7.5.2000 (1 / 3), 8.5.2000 (); L Mavromati / Ithome-Berg 6.5.2000 (); M Voidokilia-Bucht 17.4.1996 (), 28.3.2000 (); R Bucht von Ageranos 9.6.1998 (); S Epidauros Limera 7.5.1996 (); T Lira 2.5.1993 (), 29.4.1996 (); U Kap Malea 4.5.1993 (), 30.4.1996 (4), 1.5.1996 (), 26.5.1997 (2); V Geraki / Castro 2.5.1996 (2 / 1); X Taygetos-Gebirge / unterhalb von Toriza / ca. 600 m 7.6.1998 (); Y Sparta / Amyklai 4.5.1996 (2), 18.4.2000 (7 / 4), 2.5.2000 (2 / 2), 4.4.2000 (2 / 6); 8 Sparta / Menelaion 5.4.2000 ();: Drepano 7.4.1995 () ;; antikes Epidauros 13.4.2000 (), 30.4.2000 (9 / 9), 14. / 15.4.2014 (2 / 2); <Troizen 15.4.2000 (); = Adheres-Gebirge / südlich von Troizen 8.5.1996 (2 / 1; <500 m), 29.4.2000 (4 / 5; 500 - 700 m); b Midea 23.4.1995 (), 10.5.1996 (2, 1.5.2000 (3 / 4); d Mykene 3.4.1995 (), 22.4.1995 (3), 12.5.1996 (), 11.4.2000 (3 / 3), 25.4.2000 (2 / 4), 26.4.2000 (2), 27.4.2000 (2 / 7), 1.5.2000 (); Ƈ Alt-Nemea 22.4.1995 (2); e Alt-Korinth 26.4.1995 (), 5.5.1996 (2), 6.4.2000 (1 / 2), 21.4.2000 (2), 24.4.2000 (), 12. / 13.4.2014 (1 / 1); Ƈ Sikyon / am Theater 12.4.2014 (); n Chelmos-Gebirge / Xerokambos / 1600 m 10.6.1997 (4 / 2); o Kato Loussi / Hochebene / 1000 m 11.6.1997 (4); p Erymanthos-Gebirge / südlich von Michas 12.6.1997 (1 / 2; 900 - 1300 m), 18.6.2013 (2; 1600 - 1800 m 9; Brauron (Attika) 7.4.2000 (5 / 2). - Coll. Linsenmaier: C Olympia 7.5.1962 (2); Z Mistras 16.5.1962 (); Q Tripolis 19.5.1962 (2), 10.6.1966 (5); e Alt-Korinth 14.5.1962 (); Ƈ Trikala 17.4.1962 (), 18.4.1962 (), 17.4.1963 (), 18.4.1963 (). - Coll. Linz: Ƈ Lykaion-Gebirge / NW Agios Sostis / 1050 m, 2.6.1990 (; leg. H. & R. Rausch); e Alt-Korinth 28.5.1963 (), 31.5.1963 (), 3.6.1963 (2), 7.5.1964 (1 / 1), 10.5.1964 (), 13.5.1964 (1 / 2), 21.5.1964 (), 23.5.1976 (; leg. Gross), 25.4. - 2.5.1987 (5 / 18); n Chelmos-Gebirge 8 - 10.6.1960 (12 / 3; 1800 m), 2.6.1962 (; 1900 m), 31.7.1976 (; Xerokambos / 1700 m, leg. Ebmer). - Coll. Schwarz: e Alt-Korinth 23.5.1963 (2), 31.5.1963 (3), 19.5.1964 (1 / 1), 20.5.1964 (1 / 1), 21.5.1964 (), 22.5.1964 (); n Chelmos-Gebirge / 1900 m 2.6.1962 (7). - Coll. München: C Olympia 19.4.1964 (), 24.4.1964 (), 17.5.1964 (); 8 Sparta 17.4.1969 (); d Mykene 17.4.1970 (); e Alt-Korinth 31.5.1963 (), 1.6.1963 (), 21.5.1964 (3); Makri 8.5.1971 (); Pheneos 10.5.1970 (; leg. Gross); n Chelmos-Gebirge / 1800 - 1900 m 8.6.1960 (2), 9.6.1960 (), 10.6.1960 (4 / 3), 2.6.1962 (3; leg. M. Schwarz). - Coll. Milano: Kalavrita, presso torrente Vouraikos, 600 - 650 m, 10.6.1997 (); Skotini, M. Oligirtos, versante S, 800 - 900 m, 27.5.1989 (). - Coll. Liebig: Agia Sotira sl. Argos, 28.5.2003 (4).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E00FFCEFF73FBA7A12C800C.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Ende März - Ende Mai, im Hochgebirge bis Ende Juni. Diese über ganz Europa verbreitete Art kommt auf der Peloponnes von der Küste bis hinauf in die Gipfelregion der Hochgebirge überall vor. Als Wirte wurden verschiedene Odynerus - Arten beobachtet (z. B. LINSENMAIER 1997), aber auch Osmia - Arten und andere Bienen wurden gelegentlich als Wirte angegeben (Übersicht in ROSA 2006). Coll. Arens: Ƈ Elis / am ant. Theater 29.4.1995 (); C Olympia 13.4.1993 (), 26.3.1995 (), 15.4.1995 (), 19.5.1996 (2), 14.5.1997 (), 13.5.2000 (3); D antikes Samikon 13.4.1996 (), 17.5.1996 (); L Mavromati / Ithome-Berg 20.4.1996 (1 / 3), 18.5.1997 (5); Ƈ Peristeria bei Kiparissia 16.4.1996 (1 / 1); M Voidokilia-Bucht 23.4.1993 (3 / 2; davon 1 / 1 abgegeben an Linsenmaier), 17.4.1996 (4), 18.4.1996 (2), 28.3.2000 (2 / 3), 22.4.2014 (); R Bucht von Ageranos 26.4.1996 (); S Epidauros Limera 27.4.1996 (); V Geraki / Castro 2.5.1996 (1 / 1); X Taygetos-Gebirge / unterhalb von Toriza / ca. 600 m 21.5.1997 (2); Y Sparta / Amyklai 4.5.1996 (2 / 1), 4.4.2000 (2), 18.4.2000 (); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 24.6.2008 (); p Erymanthos-Gebirge / südlich von Michas / 1300 - 1900 m 1.6.1995 (), 23.6.1995 (1 / 1), 24.5.1996 (); Erymanthos-Gebirge / Hochebene nördlich des Olenos-Gipfels / 1600 - 1700 m 12.6.1997 (2); Erymanthos-Gebirge / Olenos-Gipfelregion / 1700 - 2221 m 24.6.1998 (2 / 1). - Coll. Linz: m Killini-Gebirge / 1900 - 2100 m 30.7.1976 (1 / 1; leg. Ebmer); n Chelmos-Gebirge / 2000 m 13.7.1974 (; leg. Ebmer). - Coll. Kopenhagen: S 5 km S. of Monemvasia 4.4.1984 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1FFFCFFF70FECFA2028094.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 25. April - 26. Juni;: 4. April - 19. Juni. Eine nur im östlichen Mittelmeergebiet verbreitete Art (LINSENMAIER 1959 a, 1968). Auf der Peloponnes kommt sie vorwiegend im Tiefland, seltener montan vor, ist jedoch bis hinauf in die Mattenregion der Hochgebirge anzutreffen. Beobachtungen zum Wirt wurden bisher nicht veröffentlicht, doch sprechen meine Funddaten (sowohl viele übereinstimmende Fundorte, insbesondere die äusserste Spitze des Kap Tenaro, wie auch die gut zueinander passende Phänologie) stark dafür, dass E. marqueti Parasitoid der Faltenwespe Euodynerus velutinus BLÜTHGEN ist. Die österreichischen Kollegen haben bei Korinth von beiden Arten ebenfalls eine grössere Anzahl von Exemplaren datumsgleich gefangen (siehe unten bzw. BLÜTHGEN & GUSENLEITNER 1970). Auch die Grösse der beiden Arten und ihre ausschliesslich ostmediterrane Verbreitung passen bestens zueinander. Coll. Arens: B Kalogria / Felsküste 14.6.1997 (); D antikes Samikon 12.5.2000 (); H antikes Alifira 19.6.1997 (2 / 2), 9.5.2000 (1 / 2); I Andritsena / Vassae-Tempel 10.5.2000 (); K Atsiholos / antikes Gortis 8.5.2000 (2), 19.6.2008 (); L Mavromati / Ithome-Berg 7.5.1995 (3), 8.5.1995 (), 26.6.1996 (), 18.5.1997 (1 / 3), 2.6.1998 (), 6.5.2000 (4), 23.4.2014 (); P Vathia 15.5.1995 (); Q Kap Tenaro 15.5.1995 (), 16.5.1995 (), 4.5.2000 (6 / 1); U Kap Malea 30.4.1996 (1 / 1), 12.6.1996 (); 9 Parnon-Gebirge / Waldweg südwestlich des Meg. Tourla / 1450 - 1600 m 17.6.1996 () ;; antikes Epidauros 1.6.1997 (4), 18.6.1996 (3), 1.6.1997 (), 30.4.2000 (); <Troizen 4.4.1995 (), 28.4.2000 (); = Adheres-Gebirge / südlich von Troizen 8.5.1996 (3; <500 m), 4.6.1997 (; <500 m), 4.6.1997 (; 500 - 700 m); c Argos / Larissa-Berg 11.5.1996 (2); d Mykene 12.5.1996 (1 / 2), 27.4.2000 (2); e Alt-Korinth 24.4.2000 (); h Orchomenos 2.6.1996 (); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 27.5.1996 (2); r Panachaikon-Gebirge / östlich Patras 23.5.1996 (1 / 2; ca. 700 m), 25.6.1998 (; 800 - 1700 m), 15.6.2013 (; ca. 700 m). - Coll. Linsenmaier: Z Mistras 6.6.1961 (), 17.5.1962 (7), 8.6.1966 (2 / 1); Q Tripolis 5.6.1961 (4); e Alt-Korinth 14.5.1962 (3), 28.5.1963 (), 19.5.1964 (), 30.5.1964 (), 21.5.1964 (), 27.5.1966 (8 / 3), 3.6.1966 (2). - Coll. Linz: P Kalamata 11.5.1964 (5 / 5), 13.5.1964 (3 / 4), 14.5.1964 (8 / 1), 15.5.1964 (1 / 1); e Alt-Korinth 1.6.1960 (3 / 1), 28.5.1963 (4 / 3), 29.5.1963 (1 / 6), 30.5.1963 (2), 31.5.1963 (2 / 10), 1.6.1963 (1 / 3), 2.6.1963 (7 / 3), 3.6.1963 (2 / 1), 5.6.1963 (5 / 6), 5.5.1964 (2), 7.5.1964 (1 / 9), 8.5.1964 (3 / 22), 9.5.1964 (1 / 5), 10.5.1964 (3 / 16), 12.5.1964 (7 / 14), 13.5.1964 (3 / 4), 15.5.1964 (2 / 11), 17.5.1964 (5), 18.5.1964 (1 / 6), 19.5.1964 (15 / 8), 20.5.1964 (1 / 1), 21.5.1964 (2 / 1), 22.5.1964 (), 24.5.1964 (), 25.5.1964 (2 / 9), 28.5.1964 (), 30.5.1964 (1 / 1), 31.5.1964 (1 / 4), 1.6.1964 (), 25.4. - 2.5.1987 (1 / 4); Korinth / 2 km SW Sofiko / 420 - 480 m 9.5.1992 (; leg. H. Rausch); Solomos bei Korinth 24.5.1964 (); R Loutraki 23.5.1963 (), 4.6.1963 (), 23.5.1964 (); Goura 26.5.1964 (2); Zachlorou 20.6. - 3.7.1958 (), 23 - 31.5.1960 (2), 26.5.1964 (), 27.5.1964 (), 28.5.1964 (1 / 2), 29.5.1964 (1 / 2); Megaspileon 14.6.1958 (); Kalavrita 5 - 18.6.1958 (2). - Coll. Schwarz: P Kalamata 11.5.1964 (4 / 2), 13.5.1964 (), 14.5.1964 (); e Alt-Korinth 23.5.1962 (2), 28.5.1963 (1 / 7), 30.5.1963 (), 31.5.1963 (4), 3.6.1963 (2 / 1), 5.6.1963 (), 19.5.1964 (1 / 8), 20.5.1964 (), 21.5.1964 (2), 22.5.1964 (), 31.5.1964 (2); R Loutraki 29.5.1963 (2), 23.5.1964 (); Kalavrita 31.5.1962 (). - Coll. München: P Kalamata 11.5.1964 (1 / 3), 12.5.1964 (), 13.5.1964 (1 / 1), 14.5.1964 (1 / 1); Skala 21.4.1970 (1 / 2); e Alt-Korinth 2.6.1960 (2), 5.6.1960 (), 23.5.1962 (; leg. M. Schwarz), 28.5.1963 (3 / 1), 29.5.1963 (1 / 8), 30.5.1963 (1 / 3), 1.6.1963 (9 / 8), 2.6.1963 (2 / 1), 5.6.1963 (2), 19.5.1964 (3 / 1), 20.5.1964 (), 21.5.1964 (), 25.5.1964 (1 / 2), 1.6.1964 (); R Loutraki 2.6.1964 (); Zachlorou 29.5.1964 (). - Coll. Rosa: Kalavrita, V / 1971, leg. Steiner & Schurmann (); Argolis / Skotini / Südhang des Oligirthos- Gebirges / 800 - 900 m 27.5.1985, leg. Berra (). - Coll. Milano: Nom. Argolida / Ligourio, 300 m, 26.5.1989 (2); Nemea, 300 m, canyon, 21.5.1989 (). 9.7.2007 (1 / 9), 12.7.2008 (2 / 8), 13.7.2008 (); r Panachaikon-Gebirge / östlich Patras / 800 - 1200 m 4.7.2001 (). - Coll	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1EFFCFFF70FE27A1808523.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 2. Juni - 30. Juli;: 15. Mai - 15. Juli. Diese circummediterrane Art hat LINSENMAIER (1997 a) zuletzt irrtümlich als Unterart von E. incrassatus umgedeutet. Es handelt sich jedoch zweifelsfrei um zwei verschiedene Arten (persönliche Mitteilung von Paolo Rosa), die leicht anhand ihrer unterschiedlich groben Abdomen-Punktierung und meist auch der Färbung zu unterscheiden sind. In Südeuropa ist E. humboldti mit der Nominatform vertreten. Auf der Peloponnes kommt E. humboldti im Tiefland und im Mittelgebirge bis ca. 1500 m vor. Wirte sind nicht bekannt, doch lassen meine Funddaten vermuten, dass die Faltenwespe Syneuodynerus egregius HERRICH- SCHAEFFER parasitiert wird. Coll. Arens: B Kalogria / in den Dünen 5.7.2006 (); C Olympia 21.6.1995 (2), 5.7.1996 (); H antikes Alifira 21.6.1998 (); I Andritsena / Vassae-Tempel 18.6.1995 (), 15.7.2007 (); K Atsiholos / antikes Gortis / am Lousios-Fluss 9.7.2001 (1 / 5); P Vathia 15.5.1995 (), 16.1996 (); Q Kap Tenaro 7.6.1996 (), 30.6.1997 (), 10.6.1998 (); R Bucht von Ageranos 1.7.1997 (); U Kap Malea / zwischen Prof. Ilias und Agia Marina 25.5.1997 (); 8 Sparta / Menelaion 15.7.2006 ();: Drepano / auf Ödland auf Eryngium - Blüten 8.7.2008 (1 / 2); e Alt-Korinth 5.6.1997 (). - Coll. Linsenmaier: N Pyrgos 13.6.1961 (), 27.6. - 2.7.1992 (); C Olympia 7.6.1966 (), 11.6.1963 (); e Alt-Korinth 20.6.1966 (3 / 1); Patras 15 - 21.6.1961 (2), 18.6.1964 (2), 25.6.1966 (2). - Coll. Linz: e Alt-Korinth 2.6.1960 (1 / 1); S Sikyon 29.7.1966 (), 30.7.1966 (); Zachlorou 20.6. - 3.7.1958 (). - Coll. Rosa: B Kalogria 26 - 28.5.1987, leg. Berra (); n Chelmos- Gebirge 1 - 3.7.2003 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1EFFCCFF70FA3EA41480B3.taxon	description	Neu für Griechenland. Eine paläarktische Art, die laut (LINSENMAIER 1959 a) in Europa aber nur sehr lokal und mehr nördlich vorkommt. Das nun von der Peloponnes vorlie- gende habe ich auf einer weitgehend baum- und strauchfreien Hochfläche im Panachaikon-Gebirge gefangen. Als Wirt beobachtete P. Tyrner in Tschechien (persönl. Mitteilung) Pterocheilus phaleratus (PANZER), was gut zu dem Fundort auf der Peloponnes passt, da diese solitäre Faltenwespe dort ausschliesslich in höheren Lagen der Gebirge lebt (siehe ARENS 2012 a). Die Angabe von TRAUTMANN (1927), dass Larra anathema ein Wirt sei, trifft gewiss nicht zu. Coll. Arens: r Panachaikon-Gebirge / Hochebene westl. der Gipfelregion / ca. 1600 m 11.7.1996 ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1DFFCCFF73FE44A17A8573.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Ende April - Ende Mai. Eine nur aus Südost-Europa und Kleinasien bekannte Art (LINSENMAIER 1999), die auf der Peloponnes in allen Höhenstufen vorkommt, vom Strand bis in die Gipfelregion der Hochgebirge. Sie ist jedoch viel seltener als die sehr ähnliche, aber etwas kleinere Art E. dournovii. Wirt von E. rogenhoferi ist sehr wahrscheinlich Onychopterocheilus hellenicus (MO- RAWITZ). Südlich von Andritsena flogen diese grosse Eumenide und E. rogenhoferi in Anzahl zusammen über einem kurzen Abschnitt einer Wegböschung, und auch sonst bestehen für diese beiden Arten auffällige Übereinstimmungen meiner Funddaten. Allerdings reicht das Verbreitungsgebiet von O. hellenicus westlich bis nach Südfrankreich, sofern das von dort beschriebene Taxon Pterochilus nitens BERNARD tatsächlich nur ein Synonym von O. hellenicus ist (s. GUSENLEITNER 1994). Coll. Arens: I Andritsena / Vassae-Tempel 16.5.1997 (4; davon 1 abgegeben an O. Niehuis), 31.5.1998 (5), 10.5.2000 (); O Avia / Ausgang der Kambos-Schlucht 22.4.1996 (; abgegeben an O. Niehuis); Ƈ Kardamili / Schlucht 23.4.1996 (); S Epidauros Limera 7.5.1996 (); T Lira 29.4.1996 () ;; antikes Epidauros 24.4.1995 (); = Adheres-Gebirge / <500 m 8.5.1996 (2 / 2; davon 1 / 1 abgegeben an Linsenmaier); Adheres-Gebirge / 500 - 700 m 29.4.2000 (1 / 1); d Mykene 27.4.2000 (5), 1.5.2000 (); r Panachaikon-Gebirge / Gipfelregion östlich Patras / 1600 - 1950 m 23.5.1996 (). - Coll. Linsenmaier: T Xilokastron 8.5.1962 (). - Coll. Linz: e Alt-Korinth 25.4. - 2.5.1987 (3 / 5).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1DFFCDFF73FB04A40D85BC.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t und: Ende März bis Mitte Mai, im Hochgebirge bis Mitte Juli. Eine häufige Art auf der Peloponnes, die dort von der Küste bis in die G der Hochgebirge überall vorkommt. Ihr Verbreitungsgebiet ist ähnlich wie bei E. rogenhoferi, schliesst aber ausser dem östlichen Mittelmeergebiet auch Nordafrika bis Marokko ein (LINSENMAIER 1999). Wirte sind nicht bekannt, doch lassen der frühe Beginn der Flugzeit und die Häufigkeit dieser Goldwespe vermuten, dass Odynerus - Arten parasitiert werden, beispielsweise die ebenfalls häufige Art O. rotundigaster SAUSSURE, die eine ähnliche Phänologie und Verbreitung auf der Peloponnes besitzt (ARENS 2012 a). Coll. Arens: B Kalogria / Dünen und Felsküste 13.5.1997 (); I Andritsena / Vassae-Tempel 16.5.1997 (), 31.5.1998 (), 10.5.2000 (2); J Lykaion-Gebirge / 800 - 1400 m 17.5.1997 (); L Mavromati / Ithome-Berg 20.4.1996 (1 / 2), 18.5.1997 (4 / 1), 31.3.2000 (3), 2.4.2000 (), 25.4.2013 (4); Q Kap Tenaro 24.4.1996 (), 25.4.1996 (2 / 1); S Epidauros Limera 27.4.1996 (), 28.4.1996 (2), 7.5.1996 (3); T Lira 29.4.1996 (); V Geraki / Castro 2.5.1996 (4 / 2); W Taygetos-Gebirge / zwischen Pigadia und Langada-Pass / 800 m 20.5.1997 (); X Taygetos- Gebirge / unterhalb von Toriza / ca. 600 m 21.5.1997 (2); Taygetos-Gebirge / Prof. Ilias 22.5.1997 (; 1650 - 1900 m), 8.6.1998 (; 1800 - 2300 m), 16.7.2006 (2 / 2; 1600 - 2400 m), 28.6.2013 (; 1600 - 2000 m); Y Sparta / Amyklai 4.5.1996 (1 / 3; darunter 1 mit stark glänzender Oberseite), 4.4.2000 (5 / 4), 18.4.2000 (5), 2.5.2000 (); Z Mistras / Parori 3.5.1996 (); 8 Sparta / Menelaion 18.4.2000 (); 9 Parnon-Gebirge / im Wald südwestlich des Meg. Tourla / 1000 - 1400 m 28.5.1997 (3); Parnon-Gebirge / Hochebene und Gipfelregion westlich des Meg. Tourla / 1600 - 1900 m 27.5.1995 (2 / 3; davon 1 abgegeben an Linsenmaier), 28.5.1997 (4 / 2), 7.6.2011 (1 / 1), 23.6.2013 () ;; antikes Epidauros 13.4.2000 (), 30.4.2000 (11 / 2), 14. / 15.4.2014 (5 / 3); = Adheres-Gebirge / 500 - 700 m 29.4.2000 (); b Midea 10.5.1996 (3), 1.5.2000 (2); c Argos / Larissa-Berg 6.4.1995 (, abgegeben an Linsenmaier), 12.4.2000 (2); Argos / Heraion 6.4.1995 (2); d Mykene 3.4.1995 (), 22.4.1995 (3), 12.5.1996 (2), 25.4.2000 (1), 27.4.2000 (); e Alt-Korinth 6.4.1995 (2 / 1), 21.4.1995 (3 / 1), 26.4.1995 (3 / 1), 6.5.1996 (3), 6.4.2000 (2), 24.4.2000 (), 13.4.2014 (); f Lechaion 26.4.1995 (); m Killini-Gebirge / südlich von Ano Trikala / Hochebene / 1600 m 30.5.1995 (), 27.5.1996 (2), 23.6.1996 (); n Chelmos-Gebirge / Xerokambos / 1600 m 25.5.1996 (1 / 4), 10.6.1997 (2 / 5), 11.6.1997 (2), 21.6.2008 (), Chelmos-Gebirge / südlich des Xerokambos / 1800 - 1900 m 21.6.2008 (); p Erymanthos-Gebirge / südlich von Michas / 900 - 1300 m 24.5.1996 (3 / 3), 12.6.1997 (3); Erymanthos-Gebirge / südlich von Michas / 1300 - 1900 m 1.6.1995 (1 / 2), 23.6.1995 (3, davon 1 abgegeben an Linsenmaier), 24.5.1996 (3), 12.6.1997 (2; 1300 - 1700 m); Erymanthos-Gebirge / Hochebene nördlich des Olenos / 1600 m- 1800 m 12.6.1997 (2), 18.6.2013 (2 / 1); Erymanthos-Gebirge / Olenos-Gipfelregion / 1700 - 2221 m 24.6.1998 (2), 3.7.2007 (); r Panachaikon-Gebirge / östlich Patras / 1200 - 1700 m 13.6.1997 (2 / 1); Panachaikon-Gebirge / Gipfelregion östlich Patras / 1600 - 1950 m 13.6.1997 (2 / 1), 25.6.1998 (5 / 3); Ƈ Brauron (Attika) 7.4.2000 (3). - Coll. Linsenmaier: 8 Sparta 18.5.1962 (); Q 18 km südl. Tripolis 15.5.1962 (3 / 1); e Alt-Korinth 14.5.1962 (7); n Chelmos- Gebirge / 1900 m 2.6.1962 (). - Coll. Linz: e Alt-Korinth 28.5.1963 (), 30.5.1963 (), 7.5.1964 (5), 8.5.1964 (2), 10.5.1964 (6), 13.5.1964 (4), 18.5.1964 (), 25.4. - 2.5.1987 (3); m Ano Trikala 28.5.1964 (; leg. Rausch); n Chelmos-Gebirge / 1800 - 1900 m 8.6.1960 (18 / 17), 2.6.1962 (1 / 1), 12.7.1974 (; leg. Ebmer). - Coll. Schwarz: n Chelmos- Gebirge / 1900 m 2.6.1962 (2 / 6). - Coll. München: Skala 21.4.1970 (); 8 Sparta 1.5.1956 (; leg. Schubert); e Alt-Korinth 28.5.1963 (), 29.5.1963 (); Zachlorou 27.5.1962 (); n Chelmos- Gebirge / 1800 - 1900 m 9.6.1960 (5 / 4), 10.6.1960 (11 / 6), 2.6.1962 (1 / 1), 4.6.1962 (). - Coll. Rosa: m Killini-Gebirge / Ano Trikala / 1500 m 27 - 30.6.2003 (14), 4.7.2003 (); Artemisia 5.6.1996 (); leg. Scaramozziono). - Coll. Liebig: 1, Agia Sotira sl. Argos, 28.5.2003. - Coll. Tyrner: 1, Lakonia / Skala env., 50 km SE of Sparti, 4. - 6.6.2005, leg. Bogusch & Skuhrovec.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1CFFCDFF70FB5FA2A6846C.taxon	description	In Griechenland sind ausser dem Typus- offenbar keine weiteren Exemplaren dieser Art, die auch in Kleinasien vorkommt, gefunden worden. Wirte sind nicht bekannt. Coll. Linsenmaier: j Stymphalia 17.7.1971 (; Typus).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1CFFCAFF70FA2CA3B68276.taxon	description	B e l e g t e F l u g z e i t: 27. April - 22. Juni;: 11. April - 12. Juni. Eine über Südost-Europa, Kleinasien und Nordafrika verbreitete Art, die LINSENMAIER (1997 a) zuletzt auch aus Südfrankreich gemeldet hat. Auf der Peloponnes ist sie lokal häufig, kommt aber offenbar nur in tiefen Lagen bis maximal etwa 500 m Höhe vor. Als Wirt nennt LINSENMAIER (1959 a) die Faltenwespe Hemipterochilus bembeciformis (MORAWITZ), die auf der Peloponnes aber viel zu selten ist, um (alleiniger) Wirt zu sein. Aber gut würden meine Funddaten zu Hemipterochilus aberrans (MORAWITZ) passen. Diese Eumenide habe ich mehrmals datumsgleich und am selben Ort auf der Peloponnes gefunden, insbesondere auch in Mykene, wo ich z. B. Ende April 2000 und beider Arten in Anzahl gefangen habe. Coll. Arens: B Kalogria / Felsküste 28.5.2011 (1 / 1); C Olympia 19.5.1996 (), 27.5.1998 (); H antikes Alifira 21.6.1998 (); Ƈ Diavolitsi / Karnasi 12.6.1995 (); Ƈ Elaphonisos 5.5.1993 (3), 25.5.1995 (); U Kap Malea 24.5.1995 (), 1.5.1996 (1 / 1), 25.5.1997 (3), 26.5.1997 (); X Taygetos-Gebirge / unterhalb von Toriza / ca. 600 m 7.6.1998 (); Y Sparta / Amyklai 17.5.1995 (); 8 Sparta / Menelaion 4.6.1996 (), 21.5.1997 (), 27.5.1997 (), 6.6.1998 () ;; antikes Epidauros 14. / 15.4.2014 (2); = Adheres-Gebirge / <500 m 8.5.1996 (); b Midea 10.5.1996 (), 12.5.1996 (); d Mykene 12.5.1996 (3), 30.5.1997 (), 11.4.2000 (), 26.4.2000 (), 27.4.2000 (8 / 2), 1.5.2000 (); e Alt-Korinth 5.6.1997 (); f Lechaion 22.6.1996 (/). - Coll. Linsenmaier: e Alt-Korinth 13.5.1962 (6), 14.5.1962 (), 5.6.1963 (), 27.5.1966 (5). - Coll. Linz: P Kalamata 11.5.1964 (8), 14.5.1964 (2); S 5 km südl. Monemvasia 12.5.1980 (); e Alt-Korinth 28.5.1963 (2), 30.5.1963 (3 / 1), 31.5.1963 (2 / 1), 2.6.1963 (13), 3.6.1963 (8 / 1), 5.6.1963 (4), 6.5.1964 (), 13.5.1964 (), 19.5.1964 (3), 20.5.1964 (2), 21.5.1964 (2), 22.5.1964 (), 25.5.1964 (), 1.6.1964 (). - Coll. Schwarz: C Olympia 17.5.1964 (1 / 1); e Alt-Korinth 23.5.1962 (1 / 1), 20.5.1964 (3), 19.5.1964 (), 24.5.1964 (2), 22.5.1964 (2), 3.6.1963 (7), 28.5.1963 (), 5.6.1963 (). - Coll. München: P Kalamata 11.5.1964 (2), 14.5.1964 (2); e Alt-Korinth 1.6.1963 (2), 2.6.1963 (3), 3.6.1963 (), 5.6.1963 (2), 19.5.1964 (5), 20.5.1964 (2), 22.5.1964 (2).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1BFFCAFF73FC19A31185B8.taxon	description	B e l e g m a t e r i a l: 2 in der Coll. Arens. Neu für Griechenland, doch gibt LINSENMAIER (1959) allgemein Südeuropa als Teil des Verbreitungsgebietes an. Beide Funde stammen aus dem Mittelgebirge. Wirt ist laut LINSENMAIER (1959) die Faltenwespe Paragymnomerus spiricornis (SPINOLA), eine auf der Peloponnes ebenfalls seltene Art (ARENS 2012 a). Coll. Arens: o Kato Loussi / Hochebene / 1000 m 11.6.1997 (); Ƈ Pass südlich von Scotini / 1150 m 8.7.2011 (). – Coll. Rosa: Taygetos V / 1981, leg. Schurmann ().	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1BFFCBFF70FA83A3AC83ED.taxon	description	Linsenmaier berichtete mir, dass er die beiden südlich von Patras auf Doldenblütlern gefangen habe, dann aber leider weitergereist sei und so die Chance vertan habe, dort auch zu fangen. Weder ihm noch mir ist es später gelungen, die Art dort oder anderswo auf der Peloponnes wiederzufinden. Ansonsten scheint von dieser sehr seltenen Art bisher offenbar nur das Typus- aus Attika vorzuliegen. Coll. Linsenmaier: Patras 20.6.1966 (2; davon 1 von Linsenmaier zum Allotypus erklärt). Weitere Euchroeus - Arten wurden auf dem griechischen Festland meines Wissens bisher nicht nachgewiesen. Zu rechnen ist aber, zumindest in Nordgriechenland, mit Euchroeus (Euchroeus) purpuratus (FABRICIUS, 1787), einer weit in Südeuropa verbreiteten Art (LINSENMAIER 1959 a, 1997), deren nächstgelegene Fundorte sich unweit der griechischen Grenze in Albanien und der Republik Makedonia befinden (Belege in der Coll. Linsenmaier: 2, Petrina / 1600 m, ohne Datum;, Ochrid-See / 700 m, Juli 1954; alle leg. Thurner). Wohl nicht zur Fauna des griechischen Festlands gehören Euchroeus (Pseudospinolia) transversus (DAHLBOM, 1854) und Euchroeus (Euchroeus) doursi GRIBODO, 1875. Zwar wurde von GIACHINO ET AL. (2000) der Fund eines Exemplars von E. transversus, als deren Verbreitungsgebiet LINSENMAIER (1959 a) Kleinasien und Griechenland angibt, im mittelgriechischen Areti gemeldet, doch handelt es sich dabei sicherlich um ein fehlbestimmtes Exemplar von E. marqueti. Dies ist umso wahrscheinlicher, als der Bestimmungsschlüssel von LINSENMAIER (1959 a) wegen der irrtümlichen Annahme, dass der Kopf bei E. marqueti oberseits stets einfarbig grün sei, hier leicht zur Fehlbestimmung führt. Als Verbreitungsgebiet von E. doursi gab LINSENMAIER (1959 a) ausser Westasien und Nordafrika zwar zunächst auch Südost-Europa an, zuletzt aber nicht mehr (LINSEN- MAIER 1999), weshalb ich von einer Korrektur ausgehe. Auch Paolo Rosa (persönliche Mitteilung) hält E. doursi für eine ausschliesslich nordafrikanische Spezies.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E1AFFC8FF70FBBBA2A683FA.taxon	description	Griechische aus dieser Artengruppe liegen nur sehr spärlich vor. Mir sind lediglich das Lectotypus- von Cl. parnassicus (Museum Budapest), 4 in der Coll. Linsenmaier sowie ein zuvor unbestimmtes im Biologiezentrum Linz bekannt. Unter der Annahme, dass Cl. pallipes - auch in Griechenland auffällig helle Beine und dortige Cl. semiauratus - analog zu den kleine, runde Ocellargruben besitzen, müssten alle diese sechs zu Cl. parnassicus gehören. Anmerkung: Das Pronotum ist auch bei Cl. parnassicus - metallisch rot oder violett gefärbt, wie von LINSENMAIER (1968) und von MÓCZÁR (2001; S. 922) in der Artdiagnose vermerkt. Die widersprüchliche Angabe " Pronotum red in front, dark greenish blue medially and black posteriorly " im Schlüssel von MÓCZÁR (2001; S. 909) ist ein Irrtum und trifft auch beim Lectotypus nicht zu (Überprüfung durch den Kustos der Budapester Sammlung).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E19FFC6FF70FC9CA2748370.taxon	description	Museum Luzern, im Naturkundemuseum Budapest und in der Coll. Paolo Rosa. Namenserläuterung: Bei der Namenswahl habe ich mich durch den berühmten Apollon- Tempel inspirieren lassen, der nicht weit vom Fundort dieser neuen Cleptes - Art in der Bergwelt Arkadiens steht. Die Verwendung von Namen aus der antiken Mythologie hat in der Chrysididen-Taxonomie eine lange Tradition: z. B. circe MOCS., daphne MOCS., diana MOCS., erigone MOCS., iphimedeia TRAUTM., kalliope BUYSS., laodamia BUYSS., osiris BUYSS., phryne ABEILLE, sphinx TRAUTM. und styx TRAUTM .. (Abb. 5): 5,6 - 7,4 mm. Vorderkörper mit blauer Grundfärbung (variabel zwischen violettblau bis blaugrün) und mit folgenden heller gefärbten (blaugrünen bis leuchtend grünen) Partien: Clypeus und oft teilweise das Gesicht, Teile der Wangen, Ocellargruben und Vertiefung an der Basis der Stirnfurche, das Pronotum vorne vor der Querfurche, selten die Scutellarspangen, fast immer das Postscutellum (oft leuchtend grün), ausserdem die Mesopleuren in variabler Ausdehnung; Scapus metallisch blau, Pedicellus mit blaumetallischem Glanz; Fühlergeissel schwarz mit hellbraunen Tyloiden auf der Unterseite ab dem 7. Fühlerglied (zur Fühlerspitze hin undeutlicher); Femora blau mit oranger Spitze, die Hinterfemora oben schwarz mit braunem Längsstreifen; Tibien und Tarsen der Mittel- und Hinterbeine dunkelbraun bis braun, Vordertibien und - tarsen braun oder orange; Tegulae braun, vorne metallisch blau. Propodeum blau oder grünblau, vorne auf dem Mittelfeld gewöhnlich + ausgedehnt schwarz, ausserdem die Furche und in variablem Umfang die Rückseite schwarz. Eine weisslich-orange Fleckenzeichnung auf dem Vorderkörper ist meistens ausgebildet, oft aber nur partiell: bogig hinter den Ocellen, hinten auf dem Pronotum, ausserdem Tupfer auf den Vorderwinkeln des Scutellums und vorn-oben auf den Mesopleuren. T 1, T 2 und Seitenflecke vorne auf T 3 orange, restliches T 3 sowie T 4 und T 5 schwarz; T 5 manchmal mit kaum wahrnehmbarem, blauem oder grünem Metall-Reflex in der Mitte. Ocellargruben (Abb. 5 D) etwas grösser als die Ocellen und diese hinten überragend, aber merklich kleiner als bei den von Cl. mocsaryi; Ocellarfeld hinten durch eine seichte Stufe begrenzt; Stirnfurche vor dem Frontocellus kräftig, auf dem Gesicht zarter. Wangen an der schmalsten metallisch-gefärbten Stelle etwa so lang wie der Durchmesser des vorletzten Fühlerglieds; Clypeus trapezförmig mit spitzigen Vorderecken. Schläfen kürzer als beim (siehe unten und Abb. 5 D / 6 B); Kopf mit kräftiger, mässig lockerer Punktierung, das Ocellarfeld merklich dichter und etwas feiner punktiert. Pronotum vor dem Hinterrand seicht eingemuldet, dort dichter, aber nicht gröber punktiert als auf der Scheibe und median mit einem grün oder heller blau gefärbten Fältchen; Pronotum-Mittelfurche bei einigen Individuen kräftig, bei anderen fehlend; Mesonotum und Scutellum mit doppelter Punktierung, die etwas lockerer ist als auf dem Pronotum; Postscutellum viel dichter und ebenfalls doppelt punktiert (Abb. 5 B), Mesopleuren mit teils längsverfliessender Punktierung; Skulptur des Propodeums variabel, aber gewöhnlich Mittelfeld vorne mit einigen gebogenen Längsfalten, deren beiden kräftigsten das tiefer skulpturierte Mitteldrittel begrenzen (Abb. 5 B); der äussere Bereich des Mittelfeldes mit unregelmässiger, + abgeflachter Skulptur; Propodeum manchmal annähernd parallelseitig, manchmal hinten deutlich divergierend. Scheibe von T 1 und T 2 mit einfacher Punktierung und unbehaart (Abb. 5 C), übrige Abdomenoberseite mit zusätzlichen grösseren, haartragenden Punkten; somit T 1 und T 2 seitlich sowie T 3 und T 4 doppelt punktiert (Abb. 5 C) mit einer gut entwickelten hellen Behaarung. Zahl der Punkte auf T 1 bei manchen Individuen spärlich, bei anderen reichlicher; die Tergite 2 - 4 stets ziemlich dicht punktiert. Genital (Abb. 4 D und 5 E / F): Ahnlich wie bei Cl. mocsaryi; Parameren distal abgestutzt; ihre Vorderkante schwach konkav, mit gerundetem Übergang zur Aussenkontur und mit einer Ecke innen, da dort ein kurzer gerader Abschnitt der Parameren-Innenkante schräg auf die Vorderkante trifft. Vorderkante der Parameren auf ganzer Breite ziemlich lang bewimpert. Spitze des Penis kurz beborstet. Oberseite der Parameren glatt, im Unterschied zu Cl. mocsaryi ohne Schräg-Eindruck. Ventralansicht des Genitals sehr ähnlich wie bei Cl. mocsaryi und Cl. rhodosensis, also Cuspis etwa halbkreisförmig und innen an ihrer distalen Hälfte mit einem langen Haarfächer, der die Parameren vorne geringfügig überragt. (Abb. 6): 8,5 mm. Kopf gemischt dunkelgrün, kupferrot und schwarz gefärbt. Dominierend dunkelgrün sind die obere Hälfte des Gesichts, die Wangen und die Schläfen; rein schwarz ist die Mitte des Untergesichts; kupferrot sind Flecke vor den hinteren Ocellen, der Scheitel und ein Saum um die Augen; Clypeus schwarz mit schwachem grünen Metallglanz. Thorax teils kupferrot (insbesondere Collare, Pronotum hinten, Mesonotum-Seitenfelder und Postscutellum), teils rotgolden (vordere Hälfte des Pronotums, Mesonotum-Mittelfeld und Scutellum); Basaleindruck des Pronotums im Mitteldrittel intensiv dunkelgrün, seitlich mit einigen grünen Tupfern; Scutellarspangen grün bis goldgrün; Propodeum-Mittelfeld vorne breit schwarz, in der Mitte grün, hinten grünblau; die Furche schwarz, die beiden lateralen Skulpturstreifen grünblau bzw. grünlich; Rückseite des Propodeums teils schwarz, teils blau. Abdomenfärbung wie bei den; orange Seitenflecke vorne auf T 3 klein, T 4 ohne Metall-Reflexe. Mesopleuren obenhinten leuchtend hellgrün, darunter düster kupferrot, unten schwarz. Metapleuren und Propodeum-Seitenflächen schwarz mit kleinem goldenen Fleck oben hinter den Mesopleuren. Fühlerschaft und Geisseloberseite schwärzlich mit braunem 3. Fühlerglied; Geisselunterseite überwiegend hellbraun. Schenkel schwärzlich mit brauner Spitze; Vorderfemora aussen mit sehr schwachem, grünblauem Metall-Reflex; Tibien und Tarsen braun mit hellerer Vorderseite der Vordertibien. Tegulae hellbraun. Gelb-orange Fleckenzeichnung auf dem Vorderkörper gut ausgebildet. Kopf auffällig lang (Abb. 6 B); Schläfen (in Dorsalansicht) hinter den Augen parallel und etwas so lang wie die Augen; Körperskulptur und Punktierung ansonsten sehr ähnlich wie bei den; Pronotum mit gut entwickeltem Mittelfältchen an der Basis und deutlich eingedrückter Mittelfurche. Meine Zuordnung dieser neuen Art zur satoi - Gruppe gründet sich auf die Skulptur des Pronotums (mit seichter basaler Einmuldung, aber ohne tiefe Gruben) und auf die weitgehend mit Cl. mocsaryi und Cl. rhodosensis übereinstimmende Form der Cuspis am männlichen Genital. Erhebliche Unterschiede zu diesen beiden Arten bestehen jedoch in der Punktierung von Scutellum, Postscutellum und Abdomen sowie in der hellen Abdomenfärbung bei beiden Geschlechtern.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E17FFC4FF70FD03A1D38365.taxon	description	Von mir untersuchtes B e l e g m a t e r i a l: 4 / 3; Funddaten siehe auf S. 563. (Abb. 8): Vorderkörper tiefblau oder grünblau, mit dunkleren (violettblauen bis blauen) und helleren (blaugrünen bis grünen) Partien; Propodeum entweder grösstenteils schwarz mit wenigen tiefblauen Flecken oder blau mit schwarzer Furche und schwarzer Rückseite; Propodeum-Seitenfläche in variabler Ausdehnung oben und unten blau. Abdomen dunkelbraun; T 1 teilweise und Seitenflecke vorne auf T 2 etwas heller braun. Fühlerschaft und Femora I und III blaumetallisch, Femora II unterseits nur schwach blaumetallisch; Tibien II und III dunkelbraun mit blaumetallischem Glanz; Vordertibien hell braun und ebenfalls blaumetallisch glänzend; Fühlergeissel schwarz. Diese Färbung von Beinen und Fühlern bei allen nahezu identisch. Stirnfurche markant, tief eingedrückt, aber bei einem in Stirnmitte unterbrochen; auch " Grübchen " beiderseits auf dem Gesicht gut entwickelt. Ocellargruben sehr gross und tief, erheblich grösser als die Ocellen und diese hinten etwas überragend (Abb. 8 b). Occipitalleiste in Kopfmitte gut entwickelt. Pronotum hinten seicht eingedrückt; Mittelfältchen in dieser Quermulde bei allen drei gut entwickelt; Pronotum vor der Quermulde im Profil eben, erst weiter vorne gerundet; Punktierung auf Mesonotum und Scutellum sehr locker, auf Postscutellum dichter (Abb. 8 A); Postscutellum bei zwei ziemlich flach, beim dritten kräftig gewölbt; Propodeum-Mittelfeld mit grober Skulptur, wie von MÓCZÁR (2001) für Cl. graecus beschrieben; Scheibe von T 1 und T 2 einfach und merklich lockerer punktiert als bei Cl. apollon nov. sp. (Abb. 8 C); T 3 überwiegend mit doppelter Punktierung, jedoch die haartragenden Punkte kaum grösser als die übrigen (Abb. 8 D); seitlich sind die Tergite markanter doppelt punktiert. Genital (Abb. 4 C und 8 E): Parameren analog zu Cl. apollon nov. sp. vorne abgestutzt, jedoch ohne seichte Konkavität; ihre Distalkante aussen gerundet in die Seitenkontur übergehend, innen ein schwacher Winkel ausgebildet. Distalkante auf ganzer Breite ziemlich lang bewimpert; Penis kurz beborstet. Vorn innen auf den Parameren ist ein Areal durch hellere Färbung ziemlich scharf abgegrenzt. Ventralansicht des Genitals ähnlich wie bei Cl. apollon nov. sp. und Cl. rhodosensis, also mit einem langen Haarfächer auf der etwa halbkreisförmigen Cuspis (ähnlich Abb. 4 B / 10 D). Arttypisch für Cl. mocsaryi ist ein schräger Eindruck oben in der Mitte der Parameren, der bei Cl. apollon nov. sp. und bei einem spanischen Cl. nigritus - in der Coll. Linsenmaier fehlt und beim peloponnesischen Cl. rhodosensis - nur durch eine kleine, unscheinbare Mulde angedeutet ist. Anmerkungen zum Typus- von Cl. graecus: Móczárs Angabe " T- 1 nearly impunctate, only with very fine scattered punctures " trifft nicht zu. Vielmehr ist T 1 deutlich und ebenso kräftig punktiert wie T 2, allerdings lockerer. Ungenau ist ausserdem Móczárs Zeichnung des Genitals, was seine Ursache darin haben mag, dass das Genital mit der Dorsalseite nach unten in wasserunlöslichem Leim eingebettet war. Nach Herauslösung des Genitals aus dem Leim zeigte sich, dass seine Vorderkante ebenso geformt ist wie oben für das Cl. mocsaryi - beschrieben, also abgestutzt mit einem winkligen Übergang innen. Von der distalen Behaarung, die Móczár nur vorn-aussen auf den Parameren eingezeichnet hat, sind nach dem Herauslösen aus dem Leim nur links zwei Härchen erhalten geblieben. Die ursprüngliche Behaarung lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Viel länger als von Móczár gezeichnet ist der Haarfächer der Cuspis, der vorne die Parameren etwas überragt. Die Cuspis hat auch beim Cl. graecus - Typus etwa halbkreisförmigen Umriss (ähnlich Abb. 4 B), was beim eingebetteten Genital nicht ersichtlich war. Es ist daher zu vermuten, dass Móczár das Genital nur in diesem Zustand analysiert hat.: 6,5 - 6,7 mm. Stirnfurche bei einem der auf ganzer Länge tief eingedrückt (wie bei den), nur mit einer kurzen Unterbrechung auf der Gesichtsmitte; bei den anderen die Stirnfurche mehrfach unterbrochen, aber oben und unten kräftig entwickelt; auch Ocellargruben, die Basalmulde des Pronotums, das Pronotum-Profil in Seitenansicht und die Punktierung des Abdomens ganz wie bei den; Postscutellum flach. Färbung der drei vorliegenden aber recht unterschiedlich: (1) aus Vounichora: Gesichtsseiten bis zum oberen Augenrand blau, Untergesicht schwarz, Stirn incl. des Ocellarfeldes blaugrün; Scheitel leuchtend kupferrot mit blaugrünen Flecken hinter den Augen, Schläfen überwiegend düster blaugrün mit rotkupfernem Glanz; Pronotum, Mesonotum, Scutellum und Postscutellum goldrot mit etwas dunklerer Tönung des Pronotums; Scutellarspangen grün; Propodeum schwarz mit geringer blauer Zeichnung auf den Seitenflächen; Mesopleuren nahezu einfarbig goldrot mit grünem Glanz; Metapleuren sowie Seiten- und Rückfläche des Propodeum schwarz; Abdomenfärbung wie bei den; Femora dunkelbraun ohne Metallfärbung; Tibien heller braun; Fühlerschaft und - geissel schwärzlich braun ohne Metallzeichnung; gelbliche Zeichnung auf dem Vorderkörper nicht ausgebildet. Postscutellum flach. (2) aus Mocia: Heller gefärbt als das vorige; 3. Fühlerglied, alle Tibien, T 1 und grosse Seitenflächen vorne auf T 2 hellbraun; gelbliche Zeichnung auf dem Vorderkörper sehr gut entwickelt; Gesicht fast komplett schwarz; innere Augenränder oben und fast die gesamte Kopfoberseite kupferrot, hinter dem Ocellarfeld rotgolden; Schläfen bis hinauf zum Scheitel nahezu schwarz mit grünen und kupferroten Metall-Reflexen; Collare goldrot mit grünlichen Randsäumen; Pronotum kupferrot, hinten schwärzlich mit blaugrünem Glanz, vor der seichten Basismulde durchscheinend über der gut entwickelten hellen Zeichnung im Innern; schmaler Endrand des Pronotums schwarz; Mesonotum und Scutellum leuchtend kupferrot mit einigen goldgrünen Skleritsäumen; Postscutellum schwärzlich violett mit geringem Metallglanz und durchscheinendem hellen Zeichnungsfleck; Propodeum grünmetallisch, sein Mittelfeld basal schwarz, distal grünblau; Propodeum-Furche schwarz; Mesopleuren oben-hinten leuchtend grün, vorne und in der Mitte dunkel kupfern mit weisslichem Zeichnungsfleck, unten schwärzlich; Metapleuren und Seitenflächen des Propodeums schwarz; Rückwand des Propodeums teils schwarz, teils blaumetallisch. (3) aus dem Lykaion-Gebirge: In allen Merkmalen sehr ähnlich wie das aus Mocia; kupferrote Färbung auf dem Kopf ausgedehnter; Collare goldgrün; Mesonotum und Scutellum grüngolden; Abdomenbasis gefärbt wie bei den und beim aus Vounichora. (4) vom Parnass: Färbung ähnlich wie bei den peloponnesischen, mit dunkler Abdomenfärbung, heller Fühlerbasis, aber ohne helle Zeichnung auf dem Vorderkörper. Anmerkung zur Klassifikation von Móczár: Vermutlich gehören auch die drei anderen Arten, die MÓCZÁR (2001) als nahverwandt mit Cl. graecus bewertet (Cl. cavernalis MÓCZÁR, Cl. turceyanus LINSENMAIER und Cl. jordanicus LINSENMAIER) und die keine tiefe Grubenreihe auf der Pronotum-Basis besitzen, nicht in die semiauratus - Gruppe, sondern in die satoi - Gruppe.	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
03CB87B41E15FFC5FF70FD29A2FE8753.taxon	description	(Abb. 10): 6,3 mm. Kopfoberseite, Schläfen, Pronotum, Mesonotum, Scutellum und Postscutellum leuchtend rot, dabei Mesonotum und Scutellum eine Spur heller gefärbt; Querfurche des Pronotums goldgrün; Gesicht und teilweise die Stirn violettrot; Propodeum oben schwarz mit grünen Seitenpartien und einigen grünen Tupfern auf dem Mittelfeld; Mesopleuren einfarbig rot; Metapleuren grüngolden; Seitenwände und Rückwand des Propodeums schwarz. Mandibeln braun, Clypeus schwarz; Vorderfemora intensiv metallisch kupferrot, Mittel- und Hinterfemora schwärzlich; alle Tibien sowie die Fühlerglieder 2 und 3 orange; Tarsen basal orange, distal braun; Schaft und Oberseite der Fühlergeissel schwärzlich ohne Metallfarben, Geisselunterseite braun. Abdominaltergite 1 - 3 orange, T 3 hinten, wo T 4 durchscheint, dunkler; T 4 schwarz ohne Metall- Reflex. Stirnfurche gut entwickelt; Ocellargruben gross und tief, minimal länger als die Ocellen (also etwas kürzer als bei Cl. mocsaryi) und diese hinten mit einem sehr schmalen Seitenast umfassend; Ocellarfeld hinten deutlich stufig abgesetzt, dahinter eine seichte Rinne, die in die dünnen Seitenäste der Ocellargruben mündet. Occipitalleiste ebenso gut entwickelt wie bei Cl. mocsaryi. Pronotum markant gewölbt, beginnend unmittelbar vor der seichten Basalmulde; Mulde mit unauffälligem Mittelfältchen, ohne Grubenreihe, aber mit dichterer Punktierung als die Aufwölbung davor; Postscutellum flach. Kopfoberseite und Pronotum locker und ziemlich kräftig, Mesonotum und Scutellum sehr locker und deutlicher doppelt punktiert; Postscutellum ebenfalls locker punktiert; Scheibe von T 1 und T 2 mit einfacher Punktierung; auf T 3 fast überall etwas grössere, haartragende Punkte eingestreut; T 3 somit doppelt punktiert (wenig auffällig, aber eine Spur deutlicher als bei Cl. mocsaryi) und behaart. von der Peloponnes (Abb. 9): 5,3 mm. Vorderkörper blau-grün, lediglich Furche auf dem Propodeum schwarz; helle Fleckenzeichnung nur hinten auf dem Pronotum und sehr gering auf den Mesonotum-Seitenfeldern ausgebildet; Abdomen schwarz, nur T 1 und Seitenflecke vorne auf T 2 orange. Vorderfemora leuchtend blaugrün, Mittel- und Hinterfemora schwarz mit blauem Metallglanz; Vorder- und Mitteltibien orange, Hintertibien orange mit geschwärzter Oberseite; Tarsen dunkel. Stirnfurche vor dem Frontocellus und über den Fühlergelenken tief, dazwischen auf dem Gesicht nur angedeutet; Ocellar- gruben ebenso gross, jedoch weniger tief als beim vom selben Fundort und in eine grössere vordere und eine kleinere hintere Vertiefung gegliedert (Abb. 9 E); Ocellarfeld nur seicht stufig vom Scheitel abgesetzt, ohne Querrinne dahinter. Punktierung auf Kopf und Pronotum merklich zarter als beim; Pronotum nur schwach gewölbt und seine seichte Basalmulde zerstreut punktiert (Abb. 9 F) mit auffälligerem Mittelfältchen; Punktierung auf Mesonotum, Scutellum und Postscutellum (Abb. 9 G) sehr ähnlich wie beim; Propodeum-Skulptur wiederum merklich zarter als beim, vorne in der Mitte mit drei gröber begrenzten Maschen, ansonsten flach skulpturiert. T 1 hinten auf der Scheibe mit einigen Punkten; T 2 gleichförmig einfach punktiert und nur an den Seiten behaart; T 3 und T 4 mit einer Mischung aus haarlosen und haartragenden Punkten; auf T 3 die beiden Punkttypen fast gleich gross, auf T 4 deutlich grössenverschieden. Skulptur und Punktierung sind somit sehr ähnlich wie beim, abgesehen davon, dass sie auf Kopf, Pronotum und Propodeum deutlich zarter und flacher ausgebildet sind, einschliesslich der Ocellargruben. Diese Unterschiede liegen aber im Rahmen der Variabilität, die auch bei anderen Cleptes - Arten (z. B. Cl. splendidus; Abb. 2) zu beobachten ist. Genital (Abb. 4 A / B und 9 B-D): Parameren vorne nach innen abgeschrägt (Abb. 4 A / 9 B). Auf dem lateralen Drittel ihrer Vorderkante einige Haare (ca. 8), von denen die randständigen etwas länger sind als die zentralen. Die inneren zwei Drittel der Vorderkante unbehaart und leicht vorgewölbt (Abb. 4 A / 9 B). Eine vordere Zone der Parameren schwarz gesprenkelt (Cl. mocsaryi und Cl. apollon nov. sp. dort ohne schwarze Punkte!). Die Oberseite der Parameren innen etwa in ihrer Mitte mit einer seichten, kurzen Schrägmulde (4 A / 9 B). Penis distal kurz beborstet. Die etwa halbkreisförmige Cuspis mit einem Fächer aus langen Haaren (Abb. 4 B und 9 C / D), der die Parameren vorne etwas überragt. Bei flüchtigem Hinsehen von dorsal scheint deshalb die gesamte Parameren-Vorderkante behaart zu sein. Das ist somit leicht anhand des Genitals von Cl. apollon nov. sp. und Cl. mocsaryi zu unterscheiden. Das scheint sich vor allem durch das vollständig metallisch gefärbte Gesicht und die leuchtend metallisch gefärbten Vorderfemora auszuzeichnen, gegenüber Cl. apollon nov. sp. ausserdem durch die viel lockerere Punktierung des Postscutellums. Vergleichsmaterial aus Kleinasien: Das Typus- des Taxons rhodosensis MÓCZÁR, 2000, das der einzige bisher publizierte Beleg dieses Taxons ist und von dem mir Paolo Rosa freundlicherweise Photos anfertigte, stimmt mit meinem von der Peloponnes in allen Merkmalen fast vollkommen überein. Zwei weitere kleinasiatische mit identischen Funddaten wie der Typus (Rhodos, 30 - 31.5.1979, 36.15 N / 27.56 E, 550 - 750 m, 79 / 10, leg. H. Rausch) fand ich im Biologiezentrum Linz. J. Schmidt hat sie im Jahr 1979 als "? Cl. aerosus FÖRST. - " bestimmt; sie waren nicht in Móczárs Revision einbezogen. Vom Typus- und dem peloponnesischen unterscheiden sie sich durch eine viel hellere Fühlerbasis (Schaft, Pedicellus und das erste bzw. die beiden ersten Geisselglieder hell orange) sowie durch eine überwiegend grüngoldene Färbung von Scheitel und Thorax. Die Vorderfemora sind aussen metallisch grün. Am Abdomen sind T 1, T 2 und die vorderen zwei Drittel von T 3 hell orange gefärbt. Das Pronotum ist bei beiden vor der basalen Quermulde kräftig gewölbt. Bei einem der ist diese Wölbung durch eine tiefe, unten runzelig punktierter Längsfurche in zwei Hügel geteilt, beim anderen ist das Pronotum dort viel schwächer längs eingedrückt. Die der sehr ähnlichen, bisher nur aus Anatolien bekannten Art Cl. pronigritus LIN- SENMAIER 1968 besitzen, im Gegensatz zu Cl. rhodosensis, offenbar stets ein weitgehend dunkles Abdomen (LINSENMAIER 1968; MÓCZÁR 2000 a).	de	Arens, W. (2014): Die Goldwespen der Peloponnes (Hymenoptera: Chrysididae) 1. Teil: Die Gattungen Cleptes, Omalus, Holopyga, Hedychrum, Hedychridium und Euchroeus; mit Beschreibung einer neuen Cleptes-Art. Linzer biologische Beiträge 46 (1): 553-621, DOI: 10.5281/zenodo.5305651
