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03DE505FFFF3D672FF0CFF344B01FA2B.taxon	discussion	Wie bei vielen an- dern Schlupfwespen fan- ge ich mit dem Kescher immer deutlich mehr Männchen als Weibchen, denn während Letztere auf der Suche nach einer Wirtsraupe oft meiner Aufmerksamkeit entge- hen, fallen die Männchen durch ihre Patrouillen bei der Suche nach Weibchen stärker auf. Leider sind aber die meisten Männ- chen dieser Gattung sehr schwierig zu bestimmen. Nach Kasparyan (1989) gelten C. meridionator Aubert, 1963, C. cerato- phorus (Thomson, 1888) und C. elongator (Fabri- cius, 1775) in Zentral- europa als weitverbreite- te und häufige Arten, während C. nigriventris Kasparyan, 1971 eben- falls verbreitet, aber nur spärlich zu finden sei. Im Jahre 2001 bestimmte mir der Ichneumonidenkenner Ru- dolf Bauer (†) fünf Wespen aus dieser Gattung. Bei einem Weibchen handelte es sich um C. meridionator, bei zwei Weibchen und zwei Männchen um C. nigriventris. Nach dem Muster dieser beiden Männchen und der Beschreibung bei Kasparyan (1989) bestimmte ich in der Folge etliche weitere auf C. nigriventris, wogegen ich von den drei oben genannten, als häufig geltenden Arten, deutlich weniger fand, selbst von C. meridionator (Abb. 3), bei der die Männchen sicher abtrennbar sind. Das Verhältnis der Häufigkeiten der vier Arten steht somit im Widerspruch zu den Angaben bei Kasparyan (1989).	de	Artmann-Graf, Georg (2014): Tryphonini (Hymenoptera, Ichneumonidae) in der Region Olten G A - G. Entomo Helvetica 7: 23-28, DOI: 10.5169/seals-985956
03DE505FFFF3D675FF0CFA454A05FF40.taxon	discussion	. Es ist erstaunlich, dass diese auffällige und häufige Art für die Schweiz bisher noch nie publiziert worden ist, obwohl sie wahrscheinlich in mehreren Naturmuseen vorhanden ist, zumindest in jenem von Lausanne (Seraina Klopfstein pers. Mitt.). Von 2003 bis 2011 habe ich die Art in der Region Olten an 41 Fundorten angetroffen (Tab. 1 und Abb. 4). Sie ist leicht zu erkennen und zumindest nach heutigem Wissen unverwechselbar, sodass sie sich nach einiger Erfahrung auch im Feld bestimmen lässt.	de	Artmann-Graf, Georg (2014): Tryphonini (Hymenoptera, Ichneumonidae) in der Region Olten G A - G. Entomo Helvetica 7: 23-28, DOI: 10.5169/seals-985956
03DE505FFFF4D675FF0BFE044BF2FD1A.taxon	discussion	In seinem letzten Brief vor seinem Tod teilte mir Rudolf Bauer mit, dass er diese bisher unbekannte Art ebenfalls gefunden habe und sie zu beschreiben gedenke. Leider ist es nicht mehr dazu gekommen. Bauers Sammlung befindet sich mittlerweile in der Zoologischen Staatssammlung München. Ob die Art inzwischen beschrieben worden ist, weiss ich nicht. Weitere Angaben findet man in Artmann-Graf (2012).	de	Artmann-Graf, Georg (2014): Tryphonini (Hymenoptera, Ichneumonidae) in der Region Olten G A - G. Entomo Helvetica 7: 23-28, DOI: 10.5169/seals-985956
03DE505FFFF4D675FF0BFF524D44FEEA.taxon	discussion	ist die einzige paläarktische Art der Gattung und unterscheidet sich aufgrund des zweizähnigen Vorderrandes des Clypeus, der unterbrochenen und stark gebogenen Occipitalleiste und je eines Stachels auf den Postgenae (am Hinterkopf oberhalb der Mandibeln) sehr deutlich von allen übrigen Arten der Tribus.	de	Artmann-Graf, Georg (2014): Tryphonini (Hymenoptera, Ichneumonidae) in der Region Olten G A - G. Entomo Helvetica 7: 23-28, DOI: 10.5169/seals-985956
