identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
03DD9072FF923D11FF17FF28FC975CB3.text	03DD9072FF923D11FF17FF28FC975CB3.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Stenus pinguevestis	<div><p>Stenus pinguevestis nov.sp. (Abb. 2-5, 13, 15)</p><p>M a t e r i a l u n t e r s u c h t: Holotypus (♀): MYANMAR: Chin State, W Mindat, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=93.8085&amp;materialsCitation.latitude=21.405416" title="Search Plazi for locations around (long 93.8085/lat 21.405416)">Natmataung National Park</a>, km 27,5 road to <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=93.8085&amp;materialsCitation.latitude=21.405416" title="Search Plazi for locations around (long 93.8085/lat 21.405416)">Matupi</a>, 21 o 24’19.5’’N, 93 o 48’30.6’’E, 2500m, 2.- 6.VI.2018, beating vegetation, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=93.8085&amp;materialsCitation.latitude=21.405416" title="Search Plazi for locations around (long 93.8085/lat 21.405416)">Schuh</a> (226): im NHMW.</p><p>B e s c h r e i b u n g: Makropter,schwarz,jedeElytremiteinemovalen, rötlichgelben Fleck im hinteren Aussenviertel (Abb. 5); Vorderkörper grob und dicht, getrennt punktiert, Abdomen vorn ziemlich grob und dicht, hinten fein und wenig dicht punktiert (Abb. 13, 15); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen konisch. Kiefertaster hellbraun, Fühlerbasis hellbraun, Keule verdunkelt, Beine hellbraun. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, mässig dicht beborstet. Abdomen seitlich breit gerandet, 4. Tarsenglied gelappt.</p><p>Länge: 6,0-7.0mm (Vorderkörperlänge: 3,0mm).</p><p>PM des HT: HW: 49; DE: 27; PW: 38; PL: 44; EW: 54,5; EL: 58; SL: 45.</p><p>Männchen: unbekannt.</p><p>Weibchen: 8. Sternit zur Hinterrandmitte breit-rundlich vorgezogen. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit am Hinterrand breit abgerundet. Spermatheka (Abb. 3), Infundibulum auffällig lang, etwa zehnmal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang zweimal erweitert, Endschlauch den mittleren Spermathekengang weit überragend.</p><p>Kopf deutlich schmäler als die Elytren, Stirn breit, insgesamt konkav eingesenkt, mit flachen Seitenfurchen, Mittelteil wenig deutlich abgesetzt, gut so breit wie jedes der Seitenteile, nur wenig erhoben, deutlich unterhalb des Niveaus der Augeninnenränder liegend; Punktierung grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume überall deutlich schmäler als die Punktradien, seitlich gratartig-scharf, am Mittelteil weniger scharf und daher stärker glänzend (Abb. 2). Fühler lang, zurückgelegt mit mindestens ihren letzten drei Gliedern den Hinterrand des Pronotums überragend, vorletzte Glieder gut 1,5x so lang wie breit. Pronotum deutlich, aber nicht viel länger als breit, etwa in der Mitte am breitesten, von dort seitlich nach vorn flachkonvex, nach hinten konkave verengt; je ein seitlicher Quereindruck, ein flacher, mittlerer Längseindruck, ein kurzer Quereindruck hinter dem Vorderrand sowie je eine kurze Vertiefung jederseits der Mitte in der Nähe des Hinterrandes werden mehr oder weniger deutlich; Punktierung/Skulptur erheblich gröber als auf der Stirn, sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume kleiner als die Punktradien (Abb. 4). Elytren subquadratisch, länger als breit, Schultern eckig, Seiten schwach erweitert, im hinteren Viertel mässig eingezogen, Hinterrand breit ausgerandet; Naht- und Schultereindruck deutlich; Punktierung kaum weniger grob als am Pronotum, ebenfalls sehr dicht; die ovale Elytrenmakel ist fast so lang wie die vier letzten Fühlerglieder zusammen, vom abfallenden Seitenrand durch einen schmalen Längseindruck getrennt. Abdomen breit, Paratergite in der Sagittalen liegend, diejenigen des 4. Tergits so breit wie die Hinterschienen in ihrem apikalen Drittel, grob und sehr dicht, nebeneinander punktiert; basale Querfurchen der vorderen Tergite tief, 7. Tergit mit breitem apikalem Hautsaum; Punktierung vorn ziemlich grob und dicht, schon auf dem 5. Tergit deutlich feiner (Abb. 15), auf dem 7. Tergit sind die Punkte kleiner als eine Facette am Innenrand der Augen, ihre Abstände doppelt und mehr so gross (Abb. 13). Beine schlank, Hintertarsen wenig kürzer als die drei folgenden Glieder zusammengenommen, viel länger als das Klauenglied; das 4. Glied ist lang und schmal gelappt. Bis auf die Stirn ist die gesamte Oberseite dicht genetzt.</p><p>D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die abdominalis -Gruppe und sieht hier vielen makropteren, oval-gemakelten Arten mit schmalem Kopf und getrennter Elytrenskulptur sehr ähnlich. Von den übrigen Gruppenvertretern mit den genannten Merkmalen unterschiedet sie sich so: von S. abdominalis FAUVEL, S. abductus PUTHZ, S. abditus PUTHZ, S. bicolon SHARP, S. biplagiatus PUTHZ, S. coronatus L. BENICK, S. crypticus PUTHZ, S. invocatus RYVKIN, S. languor L. BENICK, S. lopchuensis CAMERON, S. peraffinis FAUVEL und S. rougemonti PUTHZ durch weitläufigere Punktierung des Abdomens, vor allem des 7. Tergits, von den meisten auch durch ihre Spermatheka.</p><p>E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf ihre Netzung und den darauf beruhenden fettigen Glanz (lat. pinguevestis = mit Fett bekleidet).</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/03DD9072FF923D11FF17FF28FC975CB3	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Puthz, V.	Puthz, V. (2019): Neue orientalische Arten der Gattung Stenus L, 1796 (Coleoptera, Staphylinidae) 369. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 51 (2): 1409-1419, DOI: 10.5281/zenodo.3745490
03DD9072FF913D10FF17FDDDFE785ED6.text	03DD9072FF913D10FF17FDDDFE785ED6.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Stenus haraldi	<div><p>Stenus haraldi nov.sp. (Abb. 6, 11, 16, 19, 23, 27)</p><p>M a t e r i a l u n t e r s u c h t: Holotypus (♂) und 1♂ - Paratypus: MYANMAR, Chin State, W Mindat, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=93.8085&amp;materialsCitation.latitude=21.405416" title="Search Plazi for locations around (long 93.8085/lat 21.405416)">Natmataung National Park</a>, km 27,5 road to <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=93.8085&amp;materialsCitation.latitude=21.405416" title="Search Plazi for locations around (long 93.8085/lat 21.405416)">Matupi</a>, 2500m, 21 o 24’19,5‘‘N, 93 o 48’30,6‘‘E, sifting, 2.-6.VI.2018, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=93.8085&amp;materialsCitation.latitude=21.405416" title="Search Plazi for locations around (long 93.8085/lat 21.405416)">Schillhammer</a> (226A): im NHMW.</p><p>B e s c h r e i b u n g: Apter,schwarz,messingglänzend; Vorderkörper grob und dicht, Abdomen fein bis sehr fein, weitläufig punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühler und Beine hellbraun, Fühlerkeule leicht gebräunt. Clypeus schwarz, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen mit sehr schmalen Paratergiten, 4. Tarsenglied gelappt.</p><p>Länge: 2,8-3,2mm (Vorderkörperlänge: 1,7mm).</p><p>PM des HT: HW: 32; DE: 16; PW: 23,5; PL: 25; EW: 27; EL: 24; SL: 17.</p><p>Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, grob und sehr dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 6). Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte flach eingedrückt und daselbst sehr fein und dicht punktiert und beborstet, Hinterrand flach ausgerandet. 8. Sternit (Abb. 19). 9. Sternit apikolateral sehr schwach gekerbt und mit vergleichsweise kurzem Zahn, apikomedian gesägt (Abb. 23). 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 27), Apikalpartie des Medianlobus zuerst rundlich erweitert und danach nach konkavem Bogen in eine dreieckige Mittelspitze ausgezogen, lang und dicht beborstet; im Innern werden kräftige, median verbundene Ausstülphaken sowie ein schmaler, tubiger Innensack deutlich; Parameren schlank, deutlich länger als der Medianlobus, zur Spitze verschmälert, mit 2 + 2 Borsten.</p><p>Weibchen: Unbekannt.</p><p>Kopf deutlich breiter als die Elytren, Stirn schmal, mit zwei tiefen Längsfurchen, Mittelteil schmäler als jedes der Seitenteile, deutlich erhoben, aber nicht die Höhe der Augeninnenränder erreichend; Punktierung sehr grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser gut so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume deutlich kleiner als die Punktradien; der erhobene Mittelteil ist gut punktbreit geglättet. Fühler schlank, zurückgelegt mit mindestens ihrem Endglied den Hinterrand des Pronotums überragend, vorletzte Glieder um 1/3 länger als breit. Pronotum wenig länger als breit, knapp hinter der Mitte am breitesten, von dort seitlich nach vorn flachkonvex, nach hinten deutlich konkav verengt; in der Mitte wird eine schwache Längsfurche erkennbar; Punktierung sehr grob und sehr dicht, etwas gröber als auf der Stirn, die glänzenden Punktzwischenräume deutlich kleiner als die Punktradien. Elytren deutlich breiter als lang, leicht trape- zoid, ihre Seiten hinter den abgerundeten Schultern flachkonvex erweitert; keine Eindrücke; Punktierung grob und dicht, überall getrennt, nicht ganz so grob und nicht ganz so dicht wie am Pronotum. Abdomen stark gewölbt, Paratergite sehr schmal, leicht ventrad geneigt, unpunktiert, diejenigen des 4. Tergits etwa so breit wie das 7. Fühlerglied, basale Querfurchen der vorderen Tergite tief, 7. Tergit ohne apikalen Hautsaum; abgesehen von einigen mässig groben Punkten im proximalen Bereich des 3. Tergits sind die Tergite fein (vorn; 5. Tergit: Abb. 11) bis sehr fein (hinten) und weitläufig punktiert; auf dem 7. Tergit sind die Punkte feiner als eine Facette am Innenrand der Augen, ihre Abstände viel grösser als die Punkte (Abb. 16).; das 8. Tergit ist wieder etwas weniger fein und auch dichter punktiert. An den schlanken Beinen sind die Hintertarsen mehr als drei Viertel schienenlang, ihr 1. Glied ist fast so lang wie die drei folgenden Glieder zusammengenommen, doppelt so lang wie das Klauenglied; das 4. Glied ist tief gelappt. Das Abdomen ist flach genetzt, Netzungsspuren sind auch auf den Elytren und am Pronotum (hier kaum) zu erkennen.</p><p>D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehört,wieauch S. mimologus nov.sp. in die virgula- Gruppe und sieht hier der genannten Art sowie dem im selben Nationalpark lebenden S. harry PUTHZ täuschend ähnlich. Abgesehen von den Sexualcharakteren des Männchens unterscheidet sie sich von S. harry sicher durch ihre feinere und weitläufigere Punktierung des Abdomens (vgl. Abb. 17), von S. mimologus äusserlich sehr schwer durch noch etwas feinere Punktierung des Abdomens, vor allem aber durch die Netzung des Abdomens und des Metasternums.</p><p>E t y m o l o g i e: Ich dediziere diese interessante neue Art ihrem Sammler, meinem Freund Dr. Harald Schillhammer und signalisiere mit ihrem Namen gleichzeitig die starke Ähnlichkeit mit S. harry.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/03DD9072FF913D10FF17FDDDFE785ED6	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Puthz, V.	Puthz, V. (2019): Neue orientalische Arten der Gattung Stenus L, 1796 (Coleoptera, Staphylinidae) 369. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 51 (2): 1409-1419, DOI: 10.5281/zenodo.3745490
03DD9072FF903D17FF17FC3FFCCF5CEB.text	03DD9072FF903D17FF17FC3FFCCF5CEB.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Stenus mimologus Puthz 2013	<div><p>Stenus mimologus nov.sp. (Abb. 7, 14, 20, 22, 26)</p><p>M a t e r i a l u n t e r s u c h t: Holotypus (♂): MYANMAR, Chin State, WNW Kanpetlet, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=93.92961&amp;materialsCitation.latitude=21.221195" title="Search Plazi for locations around (long 93.92961/lat 21.221195)">Natmataung National Park</a>, 2940m, 21 o 13’16,3’’N, 93 o 55’46,6’’E, fogging, 31.V.2018, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=93.92961&amp;materialsCitation.latitude=21.221195" title="Search Plazi for locations around (long 93.92961/lat 21.221195)">Schuh</a> (222B): im NHMW.</p><p>K u r z b e s c h r e i b u n g: Wiebei S. haraldi nov.sp.</p><p>Länge: 3,0- 3,3mm (Vorderkörperlänge: 1,7mm).</p><p>PM des HT: HW: 34; DE: 18; PW: 26; PL: 27; EW: 37; EL: 26; SL: 19.</p><p>Männchen: Beine einfach. Metasternum abgeflacht, grob und dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet (Abb. 7). Vordersternite einfach, 7. Sternit median leicht eingedrückt und daselbst sehr fein und dicht punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet. 8. Sternit (Abb. 20). 9. Sternit apikolateral mit mässig langem, spitzem Zahn, die Seiten vor dem Zahn kaum erkennbar uneben, apikomedian gesägt (Abb. 22). 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 26), Apikalpartie des Medianlobus ähnlich wie bei S. haraldi, die Seiten aber insgesamt gerundet, Beborstung dicht und lang; im Innern (beim HT ausgestülpt) werden kräftige Ausstülphaken sowie ein breittubiger Innensack seitlich; Parameren kräftig, kaum länger als der Medianlobus, zur Spitze leicht erweitert, mit 6-7 Borsten.</p><p>Weibchen: Unbekannt.</p><p>D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Abgesehen von den Sexualcharakteren des Männchens lässt sich diese neue Art der virgula -Gruppe äusserlich von S. haraldi nur durch etwas schmäleren Kopf mit breiterer Mittelglättung (mehr als zwei Punkte breit), breitere Elytren, kaum gröbere Abdominalpunktierung (Abb. 5, 16) und durch fehlende Netzung der Tergite 3-6 unterscheiden; nur das 7. Tergit zeigt eine flache, das 8. und das 10. Tergit eine etwas deutlichere Netzung. Man beachte jedoch das geringe Material und die deshalb</p><p>unbekannte Variationsbreite. E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art signalisiert ihre täuschende Ähnlichkeit zu</p><p>S. haraldi (lat. mimologus = der Schauspieler, also Nachahmer).</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/03DD9072FF903D17FF17FC3FFCCF5CEB	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Puthz, V.	Puthz, V. (2019): Neue orientalische Arten der Gattung Stenus L, 1796 (Coleoptera, Staphylinidae) 369. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 51 (2): 1409-1419, DOI: 10.5281/zenodo.3745490
03DD9072FF973D16FF17FE35FD6F5E64.text	03DD9072FF973D16FF17FE35FD6F5E64.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Stenus nodulicollis	<div><p>Stenus nodulicollis nov.sp. (Abb. 24, 28, 29)</p><p>M a t e r i a l u n t e r s u c h t: Holotypus (♂) und 1♀ - Paratypus: LAOS nort, 15 km NW Louang Namtha, 750 ± 100m, 21 o 07.5’N, 101 o 21.0’E, 13.-24.V.1997, E. Jendek &amp; O. Šauša.- HT im Museum Brno, PT in coll. <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=101.35&amp;materialsCitation.latitude=21.125" title="Search Plazi for locations around (long 101.35/lat 21.125)">Puthz</a></p><p>B e s c h r e i b u n g: Makropter,schwarz,ziemlichglänzend;Vorderkörper grob und sehr dicht, überall getrennt punktiert, Abdomen vorn ziemlich grob, hinten mässig fein, dicht bis mässig dicht punktiert; Beborstung mässig lang, anliegend. Paraglossen oval. Fühler, Kiefertaster und Beine gelblich bis hellbraun, das apikale Drittel der Mittel- und Hinterschenkel wenig dunkler. Clypeus schwarz, Oberlippe schwarzbraun, vorn etwas heller, mässig dicht beborstet. Abdomen seitlich ungerandet, 4. Tarsenglied gelappt.</p><p>Länge: 3,8-4,2mm (Vorderkörperlänge: 2,1mm).</p><p>PM des HT: HW: 30,5; DE: 19; PW: 23; PL: 27; EW: 37; EL: 42; SL: 36.</p><p>Männchen: Beine einfach. Metasternum abgeflacht, grob und dicht auf glänzendem Grund punktiert und beborstet. Vordersternite einfach, 6. Sternit median abgeflacht und daselbst fein (viel feiner als das 5. Sternit) und mässig dicht punktiert und beborstet, 7. Sternit median kaum abgeflacht und daselbst sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet. 8. Sternit mit dreieckigem Ausschnitt etwa im hinteren Siebtel des Sternits. 9. Sternit (Abb. 24). Aedoeagus (Abb. 28, 29; beim HT ausgestülpt), Apikalpartie des Medianlobus schiffchenförmig (mit langen Seitenfalten); im Innern werden eine zweihörnige Ausstülpspange, eine dreieckige mittlere Versteifung sowie ein tubiger Innensack deutlich, die Ausstülpbänder sind ungewöhnlich lang; Parameren schlank, kürzer als der Medianlobus, an ihren Enden mit 7 kurzen Borsten.</p><p>Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikal mit kurzem Zahn.10. Tergit wie beim Männchen.</p><p>Kopf viel schmäler als die Elytren, Stirn breit, mit sehr flachen Längsfurchen, Mittelteil kaum angesetzt, etwa so breit wie jedes der Seitenteile, sehr flach erhoben, etwa die Höhe des Niveaus der Augeninnenränder erreichend; Punktierung grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der Querschnitt des basalen Drittels des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume kleiner als die Punktradien, nur auf dem hinteren Mittelteil etwas grösser. Fühler schlank, zurückgelegt mit ihren letzten beiden Gliedern den Hinterrand des Pronotums überragend, vorletzte Glieder doppelt so lang wie breit. Pronotum deutlich länger als breit, in der Vorderhälfte seitlich zuerst parallel, ganz vorn kräftig eingezogen, in der Hinterhälfte flach konkav verengt; die seitlich parallele Strecke in der Vorderhälfte wird vorn und hinten durch ein winziges, hervortretenden Knötchen begrenzt, das leicht zu übersehen ist; keine Eindrücke; Punktierung etwas gröber als auf der Stirn, gleichmässig, sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser wiederholt so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes. Elytren subquadratisch, länger als breit, die Seiten hinter den eckigen Schultern schwach konvex, Hinterrand tief ausgerandet; Naht- und Schultereindruck flach. Punktierung etwa wie am Pronotum, die Punktzwischenräume kaum grösser. Am zylindrischen Abdomen sind die basalen Quereinschnürungen der vorderen Segmente tief, das 7. Tergit trägt einen deutlichen apikalen Hautsaum; vorn ist die Tergitpunktierung etwa so grob und dicht wie auf der Stirn, nach hinten wird sie etwas feiner und deutlich weniger dicht, auf dem 7. Tergit sind die Punkte wenig feiner als der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände deutlich grösser, aber nicht doppelt so gross wie die Punkte. An den kräftigen Beinen sind die breiten Hintertarsen gut einhalb schienenlang, ihr 1. Glied ist kaum kürzer als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen und auch als das Klauenglied; schon ihr 2. Glied ist schwach gelappt, 3. und 4. Glied sind ziemlich tief gelappt. Nur das 8. Tergit ist deutlich genetzt, das 7. Tergit zeigt nur beim Paratypus Netzungsspuren.</p><p>Bemerkung: Beim ♀ - Paratypus sind die Seitenknötchen des Pronotums noch schwächer ausgeprägt als beim Holotypus.</p><p>D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die cylindricollis- Gruppe und hier zu den wenigen Arten mit apikolateral spitzem 9. Sternum. Sie unterscheidet sich von allen einfarbigen Arten ihrer Gruppe mit dem genannten Merkmal durch ihre pronotalen Seitenknötchen und durch ihre Sexualcharaktere.</p><p>E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezeichnet ihre pronotalen Seitenknötchen (lat. nodulicollis = mit Knötchen am Pronotum).</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/03DD9072FF973D16FF17FE35FD6F5E64	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Puthz, V.	Puthz, V. (2019): Neue orientalische Arten der Gattung Stenus L, 1796 (Coleoptera, Staphylinidae) 369. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 51 (2): 1409-1419, DOI: 10.5281/zenodo.3745490
03DD9072FF963D15FF17FC87FE565EBE.text	03DD9072FF963D15FF17FC87FE565EBE.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Stenus perabsurdus	<div><p>Stenus perabsurdus nov.sp. (Abb. 1, 18, 21, 31)</p><p>M a t e r i a l u n t e r s u c h t: Holotypus (♂): LAOS nord, 15 km NW Louang Namtha, 750 ± 100m, 21 o 07.5’N, 101 o 21.0’E, 13.-24.V.1997, E. Jendek &amp; O. Šauša: im <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=101.35&amp;materialsCitation.latitude=21.125" title="Search Plazi for locations around (long 101.35/lat 21.125)">Museum Brno</a>.</p><p>B e s c h r e i b u n g: Makropter,schwarz,glänzend,grob und dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühler und Beine gelblich bis hellbraun. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, dicht beborstet. Abdomen seitlich ungerandet, 4. Tarsenglied gelappt.</p><p>Länge: 4,2-5,0mm (Vorderkörperlänge: 2,2mm).</p><p>PM des HT: HW: 35; DE: 17; PW: 24,5; PL: 31; EW: 35; EL: 38; SL: 30.</p><p>Männchen: Beine einfach. Metasternum flach gewölbt, grob und dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet. Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte flach eingedrückt und daselbst seitlich sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand flach ausgerandet. 8. Sternit (Abb. 21). 9. Sternit (Abb. 25). 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 31), Apikalpartie des Medianlobus an der Spitze stempelförmig erweitert; im Innern werden eine zweihörnige Ausstülpplatte, lange Ausstülpbän- der sowie ein langtubiger Innensack deutlich; Parameren wenig kürzer als der Medianlobus, an ihren Spitzen gefaltet und daselbst mit etwa 16 langen Borsten.</p><p>Weibchen: Unbekannt.</p><p>Kopf so breit wie die Elytren, Stirn ziemlich schmal, insgesamt konkav eingesenkt, mit zwei mässig deutlichen Seitenfurchen, Mittelteil so breit wie jedes der Seitenteile, flach, tief unterhalb des Niveaus der Augeninnenränder liegend; Punktierung grob und auf den Seitenteilen dichter als am Mittelteil, mittlerer Punktdurchmesser gut so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich kleiner als die Punktradien, aber nicht scharf, am Mittelteil bis punktgross (Abb. 1). Fühler schlank, zurückgelegt mit ihren letzten beiden Gliedern den Hinterrand des Pronotums überragend, vorletzte Glieder doppelt so lang wie breit. Pronotum deutlich länger als breit, etwa in der Mitte am breitesten, von dort seitlich nach vorn flachkonvex, nach hinten deutlich konkav verengt; keine Eindrücke; Punktierung grob und dicht, etwas gröber als auf der Stirn, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume meist etwas kleiner als die Punktradien, längs der Mitte und seitlich von ihr in den hinteren zwei Pronotumdritteln auf einem schmalen Streifen grösser, aber nur ausnahmsweise punktgross. Elytren quadratisch, wenig länger als breit, Schultern eckig, Seiten sehr flach konvex, Hinterrand tief ausgerandet; Eindrücke nicht auffällig; Punktierung etwa wie am Pronotum, sehr gleichmässig, die Punktzwischenräume meist kleiner als die Punktradien, aber durchschnittlich etwas grösser als am Pronotum. Abdomen zylindrisch, basale Quereinschnürungen der vorderen Segmente tief, 7. Tergit mit deutlichem apikalem Hautsaum; Punktierung insgesamt vergleichsweise grob und dicht, vorn kaum weniger grob als auf der Stirn, hinten wenig feiner; auf dem 7. Tergit sind die Punkte durchschnittlich noch gut so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihr Abstände proximal kleiner, distal grösser als die Punkte (Abb. 18). Beine schlank, Hintertarsen beim Holotypus unvollständig. Die gesamte Oberseite ist netzungsfrei.</p><p>D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die cylindricollis- Gruppe und hier zu den Arten mit apikolateral spitzem 9. Sternum. Sie unterscheidet sich von den wenigen Arten mit dem genannten Merkmal durch breiten Kopf und ihre Sexualcharaktere. Äusserlich ähnelt sie mehreren Arten der cylindricollis -Gruppe mit apikolateral gesägtem 9. Sternum, z. B. dem S. nitidulus CAMERON.</p><p>E t y m o l o g i e: Ich wähle für diese neue Art den Namen perabsurdus = ungereimt, weil sie mit ihrem apikolateral lang-spitzem 9. Sternum von allen bisher bekannten Arten der genannten Gruppe abweicht.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/03DD9072FF963D15FF17FC87FE565EBE	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Puthz, V.	Puthz, V. (2019): Neue orientalische Arten der Gattung Stenus L, 1796 (Coleoptera, Staphylinidae) 369. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 51 (2): 1409-1419, DOI: 10.5281/zenodo.3745490
03DD9072FF953D14FF17FBE7FC805E5B.text	03DD9072FF953D14FF17FBE7FC805E5B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Stenus pilipenis	<div><p>Stenus pilipenis nov.sp. (Abb. 8, 9, 12, 30)</p><p>M a t e r i a l u n t e r s u c h t: Holotypus (♂) und 1♂, 1♀ - Paratypen: NE INDIEN: Arunachal Pradesh, Etalin vic., 700m, 28 o 36‘56‘‘N, 95 o 53‘21‘‘E, 15.-25.V.2012, O. Šauša.- HT und 1 PT in coll. <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=95.88917&amp;materialsCitation.latitude=28.615557" title="Search Plazi for locations around (long 95.88917/lat 28.615557)">Baňař</a>, 1 PT in coll. <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=95.88917&amp;materialsCitation.latitude=28.615557" title="Search Plazi for locations around (long 95.88917/lat 28.615557)">Puthz</a>.</p><p>B e s c h r e i b u n g: Makropter, schwarz, mässig glänzend; Vorderkörper grob und sehr dicht, aber getrennt punktiert, Abdomen mässig grob und dicht (vorn), fein und dicht (hinten) punktiert (Abb. 9); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen silenifrom. Kiefertaster, Fühler und Beine gelblich bis hell rötlichbraun. Clypeus schwarz, Oberlippe schwarzbraun, dünn beborstet. Abdomen zylindrisch, liniendünn gerandet, Tarsen dünn, 4. Glied schmal gelappt.</p><p>Länge: 3,5-4,0mm (Vorderkörperlänge: 1,9-2,0mm).</p><p>PM des HT: HW: 34; DE: 17; PW: 26; PL: 28; EW: 38; EL: 39; SL: 31.</p><p>Männchen: Mittelschienen mit kleinem Präapikaldorn, Hinterschienen mit deutlichem Apikaldorn. Metasternum abgeflacht, in der hinteren Mitte mit der Andeutung eines rundlichen Längskiels, mässig grob und ziemlich dicht auf flach genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 8). 3. Sternit einfach, 4.- 6. Sternit median eingedrückt und in der Mitte des Eindrucks weitläufiger als an den Seiten punktiert bis schmal punktfrei, 7. Sternit mit langem, hufeisenförmigem Eindruck, darin fein und dicht punktiert und beborstet, Hinterrand der Sternite 4-7 sehr flach ausgerandet (Abb. 12). 8. Sternit mit wenig breiter, runder Ausrandung etwa im hinteren Neuntel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit langem, ventrad gekrümmten Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 30), Apikalpartie des Medianlobus schlank, zuerst dreieckig verschmälert, danach vorn stempelförmig erweitert; im Innern werden umfangreiche Ausstülphaken, lang/dünn-zottige Sklerite in der Umgebung der Ausstülpbänder sowie ein sackförmiger Innensack deutlich; Parameren kürzer als der Medianlobus, mit 4+3 langen Borsten.</p><p>Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit langem Zahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Keine deutlich sklerotisierte Spermatheka vorhanden.</p><p>D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die pilicornis- Gruppe und ist hier die Schwesterart des S. svenhedini PUTHZ, mit dem sie in fast allen Punkten äusserlich übereinstimmt; sie ist jedoch schlanker, ihr Kopf im Verhältnis zu den Elytren schmälert und ihr Abdomen dichter punktiert (vgl. Abb. 10). Von S. liangtangi PUTHZ unterscheidet sie sich durch geringere Grösse, von S. emancipatus PUTHZ (schwer) durch breiteren Kopf, von allen genannten Arten und vom variablen S. pilicornis FAUVEL sicher durch ihren Aedoeagus.</p><p>E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezeichnet ihren stempelähnlichen Medianlobus (lat. pilipenis = mit mörserkeulen-ähnlichem Aedoeagus).</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/03DD9072FF953D14FF17FBE7FC805E5B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Puthz, V.	Puthz, V. (2019): Neue orientalische Arten der Gattung Stenus L, 1796 (Coleoptera, Staphylinidae) 369. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 51 (2): 1409-1419, DOI: 10.5281/zenodo.3745490
