taxonID	type	description	language	source
03E787DDFFCE5861F6DCFD97FCCBFE95.taxon	description	Hylaeus (Hylaeus) ebmeri DATHE 1979, Ƌ, Entomologische Abhandlungen Staatliches Museum für Tierkunde Dresden 43: 90 - 91. Holotypus: Iran, oberhalb Zoshk bei Shandiz W Mashad, [N 36.18 E 59.10, aus Landkarten gemessen, denn dieser Fundort ist nicht im Time-Atlas, und damals haben wir von GPS-Geräten nur träumen können], 1600 - 2000 m, 19.7.1977, coll. Zool. Mus. Berlin. 30 kmN Quchan [Quchan N 37.04 E 58.29] im Kopet Dag, 2000 m, 1 Ƌ, coll. Dathe. — Ein Dank und Anerkennung einer sehr frühen entomologischen Partnerschaft und Freundschaft, und ein Zeichen für den Artenreichtum der Gebirge des Iran, die vorher kaum besammelt wurden. Halictus (Halictus) ebmeri PESENKO 1984, Ƌ, Trudy zoologičeskogo Instituta an SSSR, Leningrad / Proceedings of the Zoological Institute Leningrad 128: 44 - 45. Holotypus ist jenes Ƌ, das ich als Ƌ neu zu Halictus determinandus DALLA TORRE 1896 ♀, nomen novum Halictus determinatus MORAWITZ 1876 nec WALKER 1871, beschrieben habe in Linzer biologische Beiträge 12 (1980): 471 - 472, von Afghanistan, Hindu Kush bei Lezdi, coll. Ebmer. — Pesenko meinte in seiner Beschreibung vor allem einen Unterschied im Sternit 8 gefunden zu haben. Solche Unterschiede haben sich bei den Rophitinae als passable Merkmale erwiesen, bei den Halictinae als unbrauchbar. Vor allem MITCHELL 1960 meinte, auch in der Form der häutigen Endsternite der Halictinae- Ƌ gute taxonomische Merkmale gefunden zu haben, und beeinflusste damit einige Zeit die Autoren - auch ich liess mich ein einziges Mal beeinflussen, Naturkundliches Jahrbuch der Stadt Linz 1970: 78, erkannte aber sehr bald die Fragwürdigkeit dieses Merkmals. Nach wie vor war und bin ich überzeugt, dass ein neuer Name für dieses Halictus determinandus Ƌ- Exemplar nicht zu Recht besteht und war über die Dedikation alles andere als erfreut. In derselben Publikation von 1984 beschrieb Pesenko H. determinandus Ƌ nochmals als neu nach zwei Exemplaren von Kondara, Tadzikistan. Weitere Funde zeigten ihm später die ganze Variationsbreite, so dass PESENKO 2005, Entomofauna 26: 328 H. ebmeri zu H. determinandus syonymisierte.	de	EBMER, A. W. (2011): Pater Andreas Werner Ebmer – ständig von Bienen begleitet. Eine autobiografische Skizze anlässlich des 70. Geburtstages. Linzer biologische Beiträge 43 (2): 904-1017, DOI: 10.5281/zenodo.13321033
03E787DDFFCF585EF6DCFD9CFD4BFC01.taxon	description	Ebmeria PESENKO 1986 (31.12.), Subgenus zu Lasioglossum, Trudy zoologičeskogo Instituta an SSSR, Leningrad / Proceedings of the Zoological Institute Leningrad 159: 136 - 137, mit der Typusart Lasioglossum costulatum (KRIECHBAUMER 1873). — Damals wie heute betrachte ich die Artengruppe des L. costulatum als solche, und lehne dafür eine eigene Untergattung, wie alle anderen Untergattungen in dieser Publikation, als nicht angemessen ab. Diese Untergattungsnamen sind allesamt unter den Autoren, die über Halictidae publizieren, nicht anerkannt worden. Hoplitis ebmeri van der ZANDEN 1989, Ƌ ♀, Entomologische Abhandlungen Staatliches Museum für Tierkunde Dresden 53: 83, Ƌ ♀. Holotypus: Spanien, Sierra Nevada, W Veleta, 2850 m, 5.8.1982, leg. Ebmer, coll. Zanden, nun Museum Leiden. Paratypen wie Holotypus 1 Ƌ 5 ♀, davon 1 Ƌ 1 ♀ in coll. Ebmer. Dieses Taxon steht nach der Beschreibung sehr nahe Hoplitis ravouxi. Der Autor widmete mir diese Art als Dank, " der mir immer so grosszügig aus seiner Ausbeute die Megachiliden, darunter vielmals Einzelstücke, überlassen hat ". — In der taxonomisch sehr schwierigen Hoplitis adunca - Gruppe hat der Autor folgerichtig das Ƌ als Holotypus festgelegt. An differenzierenden Merkmalen werden nur die Proportionen der Fühlergeisselglieder und der Sagittae (" Stipites ") genannt. WARNCKE 1992, Linzer biologische Beiträge 24: 112 synonymisiert H. ebmeri zu Osmia (sensu Warncke) ravouxi und weist dabei auf Unstimmigkeiten schon in der Beschreibung der Fühlergeisselglieder hin, sowie dass es keinen Unterschied in der " abgebildeten Genitalkapsel " zu O. ravouxi gibt. UNGRICHT, MÜLLER & DORN 2008, Zootaxa 1865: 112 übernehmen in ihrem grossen Katalog diese Synonymie ohne weiteren Kommentar. Tatsächlich ist in der H. adunca - Artengruppe die Form der Sternite 6 und 7 essentiell, die zeichnerisch für seine Bestimmungstabellen SCHEUCHL 2006, Illustrierte Bestimmungstabellen der Wildbienen Deutschlands und Österreichs, 2. Auflage, umfassend dargestellt hat. Inzwischen fing ich am 14.7. 1999 in den Hochlagen der Sierra Nevada bis 3100 m eine Serie Ƌ ♀. Die Untersuchung der Sternite ergab keine Unterschiede gegenüber Exemplaren von H. ravouxi aus Österreich, so dass die Population der Sierra Nevada auch nicht als eigene Subspezies haltbar ist. Ebmeriana PAGLIANO & SCARAMOZZINO 1990, nom. nov. Subgenus zu Pasites, Memorie della Società entomologica Italiana 68 (1989): 5, nom. nov. Micropasites WARNCKE 1983 nec LINSLEY 1942. Wie weit diese Untergattung zu Recht besteht, kann ich nicht beurteilen, weil ich über parasitische Bienen nur am Rand arbeite und nicht publiziere. Lasioglossum (Lasioglossum) ebmerianum SAKAGAMI & TADAUCHI 1995, ♀ Ƌ, Esakia 35: 184 - 191. Holotypus: Japan, Honshu, Aomori Pref., Nagasita in Gonohe, 13.5.1987, leg. M. Yamada, coll. Universität Sapporo. Serie Paratypen von Honshu und Kyushu. Paratypen 4 ♀ 1 Ƌ coll. Ebmer. — Diese Widmung durch meinen langjährigen Freund in Entomologicis, Prof. Shôichi F. Sakagami von Sapporo, zusammen mit Prof. Tadauchi, hat mich insofern sehr gefreut, als es unsere intensive und wissenschaftlich so erfolgreiche transpaläarktische Zusammenarbeit zeigt, und betrachte es als besondere Auszeichnung, dass eine Art in Japan nach mir benannt wurde. Diese taxonomisch sehr gut kenntliche Art gehört zu einer ostpaläarktischen Artengruppe: Lasioglossum proximatum (SMITH 1879), L. exiliceps (VACHAL 1903), L. sutschanicum PESENKO 1986 und L. lisa EBMER 1998. Ceratina (Euceratina) chalcites ebmeri TERZO 1998, ♀ Ƌ, Linzer biologische Beiträge 30: 725. Holotypus und 6 ♀ Paratypen: Türkei, Hakkari, W Kaval, Suvari-Halil-Pass, 2200 - 2400 m, 22.7.1986, leg. Ebmer. Nach der Beschreibung sollen sich diese Exemplare in meiner Sammlung befinden. Ich bekam vom Autor jedoch nie ein Exemplar zurück! In welcher Sammlung sich diese Typen befinden, ist mir unbekannt. Über solche Begleitumstände einer Dedikation ist wohl kein Entomologe erfreut. Weitere Paratypen 1 ♀ und 4 Ƌ von Oramar und Yüksekova, leg. und coll. Schwarz.	de	EBMER, A. W. (2011): Pater Andreas Werner Ebmer – ständig von Bienen begleitet. Eine autobiografische Skizze anlässlich des 70. Geburtstages. Linzer biologische Beiträge 43 (2): 904-1017, DOI: 10.5281/zenodo.13321033
03E787DDFFF0585EF6DCFC12FEFBFACF.taxon	description	Colletes ebmeri KUHLMANN 2002, Ƌ ♀, Beiträge zur Entomologie 52: 95 - 96, Fig. p. 93. Holotypus Ƌ, Paratypen 4 ƋƋ 1 ♀: Mongolei, Bajanchongor Bezirk, Changaj Gebirge, Ulaan olon, 18 kmS vom Pass Egijn davaa, 2300 m, Expedition Dr. Z. Kaszab, 19.7.1966, Naturhistorisches Museum Budapest, 1 Ƌ 1 ♀ coll. Kuhlmann. — Herr Dr. Kuhlmann hat sich in seiner Widmung ausdrücklich für meine Unterstützung bedankt. Ich war sehr froh, das sich in der " Familie der Apidologen " einer so intensiv in Colletes eingearbeitet hat. Nun ist Dr. Kuhlmann am Natural History Museum in London angestellt und ich tituliere ihn gern als " unseren Mann in London ", eine wichtige Kontaktperson zu diesem grossen Museum.	de	EBMER, A. W. (2011): Pater Andreas Werner Ebmer – ständig von Bienen begleitet. Eine autobiografische Skizze anlässlich des 70. Geburtstages. Linzer biologische Beiträge 43 (2): 904-1017, DOI: 10.5281/zenodo.13321033
03E787DDFFF1585FF6DCFBBCFD09F9B8.taxon	description	Erwin Scheuchl, Ergolding, widmete mir diese neue Art anlässlich meines 70 igers. Das Typenmaterial entstammt aus meinen zahlreichen Griechenlandreisen. Die Gattung Andrena, obwohl im Gegensatz zu anderen Bienengattungen für Griechenland gut erforscht, bietet dort immer noch unbeschriebene Spezies. Anschrift des Verfassers: P. Andreas W. EBMER Kirchenstrasse 9 A- 4048 Puchenau, Austria	de	EBMER, A. W. (2011): Pater Andreas Werner Ebmer – ständig von Bienen begleitet. Eine autobiografische Skizze anlässlich des 70. Geburtstages. Linzer biologische Beiträge 43 (2): 904-1017, DOI: 10.5281/zenodo.13321033
03E787DDFFF1585FF6DCFC98FE25FBD3.taxon	description	Prof. Dr. Bernhard Klausnitzer, Dresden, widmete mir diese neue Art anlässlich meines 70 igers, und danke, dass damit auch ein Käfer aus der Familie der Scirtidae nach mir benannt wurde, entsprechend der " Weite meiner Interessen ", wie Prof. Klausnitzer in seiner Widmung begründet. Mit der Aufsammlung dieser Käfer schliesst sich auch der Kreis mit dem Naturkundemuseum Erfuhrt, dem ich besondere Ausbeuten an Halictidae aus Nepal verdanke.	de	EBMER, A. W. (2011): Pater Andreas Werner Ebmer – ständig von Bienen begleitet. Eine autobiografische Skizze anlässlich des 70. Geburtstages. Linzer biologische Beiträge 43 (2): 904-1017, DOI: 10.5281/zenodo.13321033
