taxonID	type	description	language	source
03E387F5C202AF65C0B3D321FEBF4787.taxon	description	Den von HEINRICH (1962) definierten Gruppen ist die Art nicht zuzuordnen. Sie zeichnet sich durch den schwarzen Thorax und Gaster (ausser einem kleinen gelben Fleck in der Hinterecke des Pronotums) sowie die überwiegend schwarzen Femora III aus. Die vorliegende Type ist mit dem Taxon Platylabus fugator GRAVENHORST 1807 synonym. In der Tabelle von RASNITSYN (1981) führt die Art zu Platylabus gigas KRIECHBAUMER, allerdings ist Platylabus fugator deutlich kleiner (7 - 8 mm, 13 - 15 mm bei P. gigas) und hat weniger Geisselglieder (32 - 35, bei P. gigas 40 - 42 Glieder), ausserdem sind bei P. gigas die Femora III überwiegend rot (im Gegensatz zu der von RASNITSYN (1981) gemachten Angabe) und nur apikal schmal schwarz gefärbt. G ü l t i g e r N a m e Platylabus fugator (GRAVENHORST 1807), syn. nov. Platylabus atricornis PIC 1926.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C202AF65C0B3D1E7FCF841BF.taxon	description	Dieses Taxon gehört in die P. perkinsi - Gruppe (sensu HEINRICH 1962) und ist nach der Bestimmungstabelle von RASNITSYN (1981) ohne Probleme zu determinieren. Die Art ist durch den schwarzen Thorax (mit Einschluss des Scutellums) und den ganz roten Gaster gekennzeichnet, daneben durch die sehr gedrungenen Femora III (Index <3,3) und die stark verkürzten Metatarsen III (nur etwa 0,3 ✕ so lang wie die Tibien III). G ü l t i g e r N a m e Platylabus borealis HOLMGREN 1871.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C202AF65C0B3D0E9FC1146F2.taxon	description	Die Art entspricht der Deutung früherer Autoren und ist nach der Bestimmungstabelle von RASNITSYN (1981) unter dem Namen Rhyssolabus arcticus HELLÉN zu bestimmen. G ü l t i g e r N a m e Platymischos atriventris (PIC 1914), syn. Rhyssolabus arcticus HELLÉN 1942, syn. Rhyssolabus montanus HEINRICH 1951 (HILPERT et al. 1993).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C202AF66C0B3D722FC944468.taxon	description	Diese kleine Art (6,5 - 7 mm) gehört in die P. rufus - Gruppe (sensu HEINRICH 1962), fehlt aber in der Tabelle von RASNITSYN (1981). Die Determination führt dort zu Platylabus rufus WESMAEL. Im Gegensatz zu dieser ähnlichen, aber deutlich grösseren Art ist der Kopf von Platylabus cabrerai BERTHOUMIEU schwarz, ohne rote Zeichnung oder gelbe Vertexflecken, und Thorax und Gaster sind ganz überwiegend rot mit sehr spärlicher schwärzlicher Zeichnung, die Fühlergeissel hat 29 Glieder (34 - 37 Glieder bei P. rufus), ausserdem sind die Thyridien nur etwa so breit wie ihr Intervall (bei P. rufus deutlich breiter). G ü l t i g e r N a m e Platylabus cabrerai BERTHOUMIEU 1903.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C201AF66C0B3D351FCF54732.taxon	description	Die Art gehört in die P. pedatorius - Gruppe (sensu HEINRICH 1962). Von den anderen Arten mit ausgedehnt gelbem oberen Pronotumrand ist diese Art durch die weissgelben Vertexflecken, die deutliche Punktierung der Stirn ohne Mikroskulptur, die relativ kleinen Thyridien (diese so breit wie ihr Intervall) und das zwischen der Punktierung glatte und glänzende Gastertergit 2 gut charakterisiert. Nach der Tabelle von RASNITSYN (1981) ist die Art problemlos zu determinieren. G ü l t i g e r N a m e Platylabus concinnus THOMSON 1888.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C201AF66C0B3D0A7FCE14137.taxon	description	Das Taxon gehört in die P. pedatorius - Gruppe (sensu HEINRICH 1962). Es ist dem Platylabus curtorius (THUNBERG 1824) (syn. Platylabus pedatorius auct. nec FABRICIUS) sehr ähnlich und im wesentlichen nur durch die wenig erhabene Hypostomalleiste zu unterscheiden. Diese ist bei Platylabus eurygaster HOLMGREN höchstens 1,5 ✕ so breit wie das letzte Segment der Maxillarpalpen, bei P. curtorius (THUNBERG) dagegen etwa 2 - 3 ✕. Allerdings ist die Höhe der Hypostomalleiste etwas variabel, so dass in einigen Fällen (vor allem bei) eine sichere Trennung beider Arten nicht möglich ist. Wie bereits von THOMSON (1888) vermutet, ist die Art mit Platylabus punctifrons THOMSON synonym. Nach der Tabelle von RASNITSYN (1981) lässt sich das Taxon bei Platylabus punctifrons THOMSON bestimmen, P. eurygaster sensu RASNITSYN (1981) gehört zu Platylabus sternoleucus WESMAEL 1853. G ü l t i g e r N a m e Platylabus eurygaster HOLMGREN 1871.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C201AF66C0B3D69AFEBE40DE.taxon	description	Die Synonymie mit Poecilostictus cothurnatus (GRAVENHORST) ist von DILLER & HORSTMANN (1997) festgestellt und publiziert worden und kann hiermit bestätigt werden. G ü l t i g e r N a m e Poecilostictus cothurnatus (GRAVENHORST 1829) (DILLER & HORSTMANN 1997).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C201AF67C0B3D7C2FE5E4496.taxon	description	Die Art gehört in die P. pedatorius - Gruppe (sensu HEINRICH 1962) und zwar in die Artengruppe mit stark lamellenförmig erhabener Hypostomalleiste. Die Schläfen sind direkt hinter den Augen parallel oder etwas verbreitert, dahinter nur wenig verengt. Von lateral betrachtet sind die Wangen an der breitesten Stelle wenigstens 1,0 ✕ so breit wie die maximale Augenbreite. Thorax und Gaster sind fast ganz schwarz gefärbt, die sehr gedrungenen Femora III rot und in den apikalen 0,2 schwärzlich, das Pterostigma schwarzbraun. Das Taxon ist zu der Art Platylabus stolidus PERKINS 1953 synonym und unter diesem Namen bei RASNITSYN (1981) zu bestimmen. G ü l t i g e r N a m e Platylabus judaicus BERTHOUMIEU 1900, syn. nov. Platylabus stolidus PERKINS 1953.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C200AF67C0B3D3FAFBD84799.taxon	description	Die Synonymie zu Linycus exhortator (FABRICIUS) ist bereits von HILPERT et al. (1993) festgestellt worden und kann hiermit bestätigt werden. Die Färbung dieser Art ist sehr variabel, nach dem mir vorliegenden Material aus der Paläarktis lassen sich keine farblich charakterisierten Unterarten abgrenzen. G ü l t i g e r N a m e Linycus exhortator (FABRICIUS 1787) (HILPERT et al. 1993).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C200AF67C0B3D100FC8A468B.taxon	description	Diese Art gehört zu Asthenolabus sensu HEINRICH (1962) und sensu stricto (siehe unten) und entspricht der Auffassung früherer Autoren. Sie ist nach der Bestimmungstabelle von RASNITSYN (1981) problemlos zu determinieren. G ü l t i g e r N a m e Asthenolabus latiscapus (THOMSON 1894).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C200AF67C0B3D1FDFC3B406A.taxon	description	Dieses Taxon gehört in die P. pedatorius - Gruppe (sensu HEINRICH 1962). Die Hypostomalleiste ist nur wenig erhaben, das Pronotum ist nur nur am Collum und den Hinterecken gelb gezeichnet. Die Tibien III sind ausgedehnt verdunkelt und zeigen nur subbasal einen rötlichen Ring. Die Art ähnelt damit Platylabus pumilio HOLMGREN (siehe unten), die unterscheiden sich aber durch die grössere Zahl der Geisselglieder (33 - 34, bei P. pumilio 29 - 31), welche hinter der Mitte nur wenig verbreitert sind, sowie das breitere und nur zerstreut punktierte Tergit 2. G ü l t i g e r N a m e Platylabus transversus BRIDGMAN 1889 (PERKINS 1953).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C200AF60C0B3D75FFC8B4442.taxon	description	H o l o t y p u s (): " Monêtier les Bains / lativentris PIC type " [Museum Paris]. Der Typus ist teilweise zerstört. Die Reste von Kopf, Thorax, Flügeln und Beinen gestatten aber noch eine Zuordnung. Von HILPERT et al. (1993) ist die Art mit Platylabus theresae PIC synonymisiert worden, diese Zuordnung kann hiermit bestätigt werden. Beide Taxa sind zu Platylabus pallidens WESMAEL synonym. G ü l t i g e r N a m e Platylabus pallidens WESMAEL 1853, syn. nov. Platylabus lativentris PIC 1914, syn. nov. Platylabus abdominator AUBERT 1957.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C207AF60C0B3D67FFEB64096.taxon	description	Die Art gehört in die P. perkinsi - Gruppe (sensu HEINRICH 1962). Kopf sowie Vorder- und Hinterbeine fehlen. Die Grösse (10 mm), typische Färbung des Thorax und Gasters und Form des Propodeums lassen ohne grossen Zweifel erkennen, dass die Art mit Platylabus decipiens WESMAEL synonym ist. Die Synonymie zu der var. P. exannulatus HABERMEHL ist von HORSTMANN (1980) festgestellt worden, die weisse Färbung der Fühlergeissel ist bei den dieser Art variabel und fehlt manchmal ganz. G ü l t i g e r N a m e Platylabus neglectus FONSCOLOMBE 1847, syn. nov. Platylabus decipiens WESMAEL 1848, syn. Platylabus decipiens f. exannulatus HABERMEHL 1917 (HORSTMANN 1980).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C207AF60C0B3D336FF054755.taxon	description	Diese Art ist bereits von AUBERT (1961) mit Platylabus tricingulatus (GRAVENHORST 1820) synonymisiert worden, diese Zuordnung kann hiermit bestätigt werden. G ü l t i g e r N a m e Platylabus tricingulatus (GRAVENHORST 1820) (AUBERT 1961).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C207AF60C0B3D03CFF054647.taxon	description	Dieses Taxon wurde von HILPERT et al. (1993) mit Platylabus tricingulatus (GRAVENHORST 1820) synonymisiert, dies kann hiermit bestätigt werden. G ü l t i g e r N a m e Platylabus tricingulatus (GRAVENHORST 1820) (HILPERT et al. 1993).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C207AF60C0B3D129FE4E4109.taxon	description	Das Taxon gehört in die P. perkinsi - Gruppe (sensu HEINRICH 1962). Bei den Typen ist der Vertex und der obere Pronotumrand ganz schwarz. Die Art fällt in die Variationsbreite von Platylabus vibratorius (THUNBERG), eine Art, die durch eine erhebliche Variabilität ausgezeichnet ist. Die Synonymie ist bereits von HEINRICH (unveröffentlichtes Manuskript) vermutet worden und kann hier bestätigt werden. G ü l t i g e r N a m e Platylabus vibratorius (THUNBERG 1824), syn. nov. Platylabus muticus THOMSON 1894.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C207AF61C0B3D7FAFCC244C7.taxon	description	G ü l t i g e r N a m e Platylabus opaculus THOMSON 1888.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C206AF61C0B3D3A9FCFD46D9.taxon	description	Beim Holotypus sind die Gastertergite 1 - 3 rot, wegen der schmalen Thyridien (diese sind etwa so breit wie ihr Intervall) gehört das Taxon formal zu Asthenolabus sensu HEINRICH (1962). Allerdings ist die Färbung des Gasters variabel. Neben den Exemplaren mit roter Gasterbasis kann der Gaster auch ganz schwarz sein (mit ± schmalen rötlichen Apikalrändern). Typische Exemplare mit roter Gasterbasis ähneln der Art Platylabus vibratorius (THUNBERG). Von dieser Art ist Platylabus pallidens WESMAEL jedoch durch die hinter den Augen kaum verengten Schläfen, die höhere Zahl der Geisselglieder (38 - 41), die gewöhnlich deutlichen Vertexflecken, die ausgedehnt gelbe Färbung des oberen Pronotumrandes, die kleineren Thyridien (jedes etwa so breit wie ihr Intervall), die kürzeren Metatarsen III (nur 0,35 ✕ so lang wie die Tibien III) und gedrungeneren Femora III (Index etwa 3,5) unterschieden. G ü l t i g e r N a m e Platylabus pallidens WESMAEL 1853.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C206AF61C0B3D1CFFCDE4059.taxon	description	Die Art gehört zur P. pedatorius - Gruppe (sensu HEINRICH 1962) und ist durch den punktierten Postpetiolus mit glatten und glänzenden Zwischenräumen charakterisiert. Bei dieser kleinen Art (Körpergrösse 5 - 6 mm) sind nur die Wangen an der Mandibelbasis schmal gelblich, Kopf und Thorax sind ansonsten ganz schwarz. In der Tabelle von RASNITSYN (1981) ist die Art bei Platylabus punctifrons THOMSON einzuordnen, unterscheidet sich aber neben der Grösse und dem punktierten Postpetiolus durch die weniger ausgedehnte gelbe Zeichnung und die deutlich verbreiterte Geissel. G ü l t i g e r N a m e: Platylabus pullus WESMAEL 1853.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C206AF62C0B3D740FCC244E5.taxon	description	Das Taxon gehört zu den kleineren Arten (6 - 7 mm) der P. pedatorius - Gruppe (sensu HEINRICH 1962) mit wenig erhabener Hypostomalleiste, die Fühlergeissel hat 29 - 31 Glie- der und ist hinter der Mitte deutlich verbreitert, die Thyridien sind sehr breit (2 - 3 ✕ so breit wie ihr Intervall), die Gastertergite 2 und 3 sind flach punktiert, matt und mit ∀ deutlicher Mikroskulptur. Die Tibien III sind überwiegend schwarz und zeigen nur sub- basal einen rötlichen Ring. Im Gegensatz zu den Angaben von PERKINS (1958) und RASNITSYN (1981) ist der obere Pronotumrand ganz schwarz, die Art lässt sich daher in den Tabellen der Autoren nicht bestimmen. Nach der Tabelle von RASNITSYN (1981) kommt man zu Platylabus transversus BRIDGMAN, Platylabus pumilio HOLMGREN unterscheidet sich aber durch die geringere Zahl der Geisselglieder, die grösseren Thyridien und die deutlichere Skulptur des 2. Gastertergits. G ü l t i g e r N a m e Platylabus pumilio HOLMGREN 1871.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C205AF62C0B3D3CCFE6B478A.taxon	description	Die Art gehört in die P. pedatorius - Gruppe (sensu HEINRICH 1962), die Synonymie mit Platylabus eurygaster HOLMGREN 1871 ist bereits von THOMSON (1888) vermutet worden und kann hiermit bestätigt werden. Zur Einordnung der Art siehe die Angaben unter Platylabus eurygaster HOLMGREN. G ü l t i g e r N a m e Platylabus eurygaster HOLMGREN 1871, syn. nov. Platylabus punctifrons THOMSON 1888.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C205AF62C0B3D0FFFCB34157.taxon	description	Die Art kann zu Asthenolabus sensu HEINRICH (1962) gerechnet werden und ist in der Tabelle von RASNITSYN (1981) dort zu bestimmen. Die Thyridien sind etwa so breit wie ihr Intervall, der Gaster ist ganz schwarz gefärbt. Wie weiter unten ausgeführt, definiere ich die Gattung Asthenolabus sensu stricto neu, die vorliegende Art sollte daher wieder in die Gattung Platylabus eingeordnet werden. G ü l t i g e r N a m e Platylabus stalii HOLMGREN 1871, comb. rev.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C205AF62C0B3D63AFC1F41B9.taxon	description	Der Lectotypus gehört zu Ectopius rubellus (GMELIN), die Synonymie ist bereits von HOLMGREN (1889) angegeben worden und wird hiermit bestätigt. G ü l t i g e r N a m e Ectopius rubellus (GMELIN 1790) (HOLMGREN 1889).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C205AF62C0B3D72FFE894305.taxon	description	Die Synonymie mit Platylabus pallidens WESMAEL wurde bereits von HILPERT et al. (1993) vermutet. Die Färbung des des Gasters ist bei dieser Art variabel (siehe Anmerkungen bei Platylabus pallidens WESMAEL), Platylabus theresae hat einen dunklen Gaster und entspricht damit der von HEINRICH (1944) als Stenolabus daemonops beschriebenen Varietät. G ü l t i g e r N a m e Platylabus pallidens WESMAEL 1853, syn. nov. Platylabus theresae PIC 1914.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C204AF63C0B3D3C4FCCA47E7.taxon	description	Die Art ist durch ihre Grösse und Färbung gut charakterisiert und von früheren Autoren richtig eingeordnet worden. Sie ist nach der Tabelle von RASNITSYN (1981) problemlos zu determinieren. G ü l t i g e r N a m e Platylabus uranius (DALMAN 1823).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C204AF63C0B3D2D6FF0544DD.taxon	description	Die Synonymie zu Linycus exhortator (FABRICIUS) wurde von DILLER & HORSTMANN (1997) festgestellt und kann hiermit bestätigt werden. G ü l t i g e r N a m e Linycus exhortator (FABRICIUS 1787) (DILLER & HORSTMANN 1993).	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
03E387F5C204AF63C086D0E7FC944057.taxon	description	Nach der bisherigen Definition der Gattungen Platylabus und Asthenolabus, wie sie von HEINRICH publiziert wurde (siehe HEINRICH 1962), unterscheiden sich die beiden Gattungen vor allem durch die Form und Grösse der Gastrocoelen und Thyridien. Allerdings sind damit einige europäische Arten (wie z. B. Platylabus concinnus THOMSON, P. daemon WESMAEL und P. pallidens WESMAEL), nicht sicher in die eine oder andere Gattung zu stellen. Nach meiner Auffassung sollte die Gattung Asthenolabus HEINRICH enger definiert werden. Zu dieser Gattung rechne ich nur die Taxa mit folgenden Merkmalen: Thyridien undeutlich und schmaler als ihr Intervall, Gasterocoelen schmal und kaum abgegrenzt. Männchen ohne Tyloide. Weisse Analmakeln meist vorhanden (bei A. stellae HEINRICH nur schwach ausgeprägt). Femora sehr gedrungen, Tarsen III nicht verkürzt, die Klauensegmente der Tarsen III deutlich verlängert und mehr oder weniger gebogen (wie z. B. bei Hadrodactylus), so lang oder länger als das 2., Klauen gross und kräftig. Petiolus und Postpetiolus lang und schlank, Propodeum seitlich stärker gerundet als bei Platylabus. Die europäischen Arten mit rotem, die nearktische mit schwarzem Gaster. Nach dieser Definition gehören dazu: A. vitratorius (GRAVENHORST 1829), A. latiscapus (THOMSON 1894), A. stellae HEINRICH 1936, und die nearktische Art A. scutellatus (PROVANCHER 1875). Alle anderen bisher hierhin gestellten Arten gehören nach meiner Definition zu Platylabus s. str.	de	Riedel, M. (2007): Revision des in Stockholm, Lund und Paris vorhandenen Typenmaterials der Tribus Platylabini (Hymenoptera, Ichneumonidae, Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 39 (1): 521-530, DOI: 10.5281/zenodo.5410395
