taxonID	type	description	language	source
03FB87D11003FFA043DA0AC3857D818B.taxon	description	Holotypus yp: " Bi. " " [rot] Holotypus Oe. " " Ichn. albicillus GRAVENH. des. OEHLKE 7. 65 Holotypus " (WRO), locus typicus Piemont / Italien, von mir untersucht. T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die Art ähnelt C. dorsosignatus (BERTHOUMIEU), unterscheidet sich aber in beiden Geschlechtern durch die geringere Anzahl der Geisselglieder. Die haben im Gegensatz zu C. dorsosignatus (BERTHOUMIEU) dicht punktierte Coxen III und etwas schlankere Femora III, ausserdem sind die basale Geisselglieder gedrungener. Die von C. dorsosignatus (BERTHOUMIEU) unterscheiden sich durch die breiteren Thyridien. Auch einzelne von C. comitatorr (L INNAEUS) haben weissliche Längsstreifen des Mesoscutums, sie können von C. albicillus (GRAVENHORST) durch breitere Tyloide, gewöhnlich schmalere Thyridien und eine grössere Anzahl der Geisselglieder unterschieden werden. Die hier gewählte Zuordnung der Geschlechter ist aber unsicher.: Körperlänge 15 mm. Fühlergeissel mit 45 Gliedern, fast fadenförmig, erstes Geissel- 1497 glied 2,0 x, das zweite 1,9 x so lang wie breit, etwa das 10. quadratisch, breiteste Glieder etwa 1,3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,47. Schläfen hinter den Augen parallel, apikal wenig verengt, Stirn runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,0, Gesicht punktiert, Epistoma granuliert, Clypeus basal grob und dicht, apikal zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Wangen breit, unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,15, Malar-Index 0,3. Mesosoma kurz hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren dicht punktiert, oben und hinten etwas runzelig. Metapleuren punktiert, teils runzelig. Scutellum etwa so lang wie breit, fein zerstreut punktiert, basale 0,7 gerandet. Propodeum fein quer runzelig-punktiert. Area superomedia etwas breiter als lang, herzförmig, fein gerunzelt, Costulae deutlich, etwa in der Mitte der Area superomedia. Areae superoexternae flach punktiert, fein schräg rissig, Area petiolaris ohne deutliche Seitenleisten, grob runzelig-punktiert. Coxen II nur im apikalen Drittel zerstreut punktiert, Coxen III dicht punktiert, ohne Scopa. Femora III nur im unteren Viertel zerstreut punktiert, 3,6 x so lang wie hoch. 3. Segment der Tarsen II 1,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus breit, punktiert, etwa 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 8 kräftigen Längsstreifen. Gastrocoelen deutlich, Thyridien quer, Thyridien- Index etwa 1,2, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, das zweite und dritte Tergit grob und dicht punktiert, mitten fein längs gerunzelt, das dritte nur basal, viertes Tergit oberflächlich punktiert, mehr oder weniger glänzend. Bohrerklappen von dorsal etwa 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Geisselglieder 9 - 13, Gesichts- und Frontalorbiten, äussere Orbiten lang, breite Vertexflecke, Collare und Oberränder des Pronotums, Subalarleisten, Präscutellarleisten, Seiten- und Hinterrand des Scutellums, Postscutellum. Seiten des Clypeus und Mandibeln rötlich, Metasoma schwarz, kaum bläulich schimmernd, Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Tarsen III schwarz, Pterostigma braun, basal aufgehellt.: Körperlänge 12 - 13 mm. Fühlergeissel mit 35 - 38 Gliedern, erstes Geisselglied 2,3 - 2,4 x so lang wie breit. Geissel-Augen-Index 0,50 - 0,52. Tyloide auf den Geisselgliedern 7 / 8 - 17 / 19, lang oval bis linear, maximal 0,8 x so lang wie die Glieder. Schläfen mehr oder weniger deutlich rundlich verengt, Stirn runzelig-punktiert, granuliert, Ocellar-Index 0,9. Epistoma punktiert, granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen- Augen-Index etwa 0,8, Malar-Index 0,2. Mesosoma hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, glatt oder granuliert, glänzend, Mesopleuren punktiert, oben und hinten runzelig, Metapleuren längs runzeligpunktiert. Scutellum quadratisch bis etwas quer, nur basal gerandet, zerstreut punktiert, Area superomedia etwas breiter als lang, herzförmig, fein runzelig, Costulae deutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fein granuliert, matt. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,4 - 3,7 x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne Zahn. Seitenfelder des Postpetiolus 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 6 - 7 groben Längsstreifen. Thyridien sehr breit, Thyridien-Index 1,8 - 2,5, ihr Intervall so breit wie oder schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 und 3 mit deutlichen Variolen, Tergite 2 - 4 punktiert, mitten längs gerunzelt, das fünfte granuliert. 1498 Färbung: Schwarz, weisslich sind Palpen, Mandibeln, Seiten des Clypeus (manchmal auch Apikalrand), Gesichtsorbiten breit, manchmal Fleck unter den Fühlergruben, Scapus unten, Wangen und lange Streifen der äusseren Orbiten, breite Vertexflecke, Collare und Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, oft anteromediale Flecke der Mesopleuren, 2 Längsstreifen des Mesoscutums, Präscutellarleisten, Seiten, manchmal auch Hinterrand des Scutellums, Postscutellum, Flecke der Coxen I-II, manchmal 2 kleine Flecken am Hinterrand des Postpetiolus. Coxen und Trochanteren sonst schwarz, Beine sonst rot bis gelbbraun, Beine I-II vorn gelbrot, Femora III manchmal apikal sowie Tibien III und Tarsen III mehr oder weniger verdunkelt. Tergite schwarz, apikal, oft auch lateral schmal rötlich. Pterostigma gelbbraun bis braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 5. V e r b r e i t u n g: Italien (WRO), Kirgisien (KR), Schweiz (BERN), Tadshikistan (DEI).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11005FFA343D80C40802D8783.taxon	description	syn. Ichneumon anthracinus HOLMGREN 1864, präokkupiert durch SPINOLA 1851 Lectotypus yp: " Oel. " " Bhn " " Type " " anthracinus HOLMGREN " " [rot] Lectotypus Ichneumon anthracinus HOLMGREN 1864 des. HILPERT 1991 " (STO), von mir untersucht. T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: DasTaxon gehört in die C. comitator - Gruppe und lässt sich von den verwandten Arten, besonders von C. comitator (LINNAEUS) nicht immer scharf trennen. Es ist durch die in den Bestimmungsschlüsseln angegebenen Merkmale charakterisiert. Auffällig ist vor allem die relativ geringe Anzahl der Geisselglieder im Vergleich zur Körpergrösse.: Körperlänge (14) 16 - 19 mm. Fühlergeissel mit 38 - 42 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,1 x, das zweite 1,7 - 1,8 x so lang wie breit, das 8. oder 9. quadratisch, breiteste Glieder 1,8 - 2,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,50 - 0,60. Schläfen hinter den Augen etwas parallel, dann wenig verengt. Ocellar-Index etwa 1,0. Stirn quer runzelig-punktiert, Gesicht runzelig-punktiert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Wangen zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,1 - 1,2, Malarindex 0,5, Malarraum schmal samtartig. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, glatt oder teils granuliert, Mesopleuren punktiert, oben und hinten runzelig. Metapleuren punktiert, teils gerunzelt. Scutellum quadratisch, punktiert, ungerandet. Area superomedia etwas breiter als lang, herzförmig, runzelig, Costulae deutlich, hinter der Mitte. Areae superoexternae runzelig-punktiert, Area petiolaris ohne deutliche Seitenleisten, gerunzelt. Coxen II im apikalen 1 / 3 zerstreut punktiert, Coxen III dicht punktiert, teils granuliert, weisslich anliegend behaart, Scopa deutlich, 1 / 5 - 1 / 3 so lang wie die Coxen. Femora III proximal und im unteren Drittel zerstreut punktiert, 3,5 - 3,9 x so lang wie hoch. 3. Segment der Tarsen II 1,6 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus grob gerunzelt, 0,8 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 12 Längsstreifen. Thyridien quer, Thyridien-Index 1,4 - 1,8, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit. Tergite 2 - 3 runzelig-punktiert, mitten längs gerunzelt, das vierte und fünfte flach punktiert, das vierte mitten längsrissig. Bohrerklappen etwa 0,5 - 0,7 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 8 / 9 - 13 / 14, Seiten des Clypeus, obere Gesichtsorbiten, Frontalorbiten, Streif der äusseren Orbiten, Flecke des Vertex, Collare 1499 und Hinterecken des Pronotums, Fleck der Subalarleiste und Präscutellarleisten. Metasoma schwarz, 2. - 6. Tergit apikal schmal rötlich. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst braun, Femora I-II teils rotgelb, Tibien I-II gelbrot. Tibien manchmal vorn rotbraun, hinten verdunkelt. Pterostigma braun, basal mit hellem Fleck.: Körperlänge 17 - 19 mm. Fühlergeissel mit 39 - 44 Gliedern, erstes Geisselglied 2,2 - 2,5 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index (0,52) - 0,55 - 0,6. Tyloide auf den Gliedern 8 / 9 - 20 / 21, lang oval, maximal 0,9 x so lang wie das Glied. Schläfen mässig rundlich verengt, Stirn quer runzelig-punktiert. Ocellar-Index 1,2, Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Wangen-Augen-Index 1,05, Malar-Index 0,25. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren längs runzelig-punktiert. Scutellum quadratisch, punktiert, basale 0,5 gerandet. Area supermedia breiter als lang, 6 - eckig oder halbmondförmig, Costulae deutlich, etwa in der Mitte. Areae superoexternae gerunzelt, Area petiolaris grob quer gerunzelt. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,9 - 4,2 x so lang wie hoch, Metatarsen I ohne Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus 0,8 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 11 Längsstreifen. Thyridien-Index 1,3 - 1,5, Zweites Tergit 0,9 - 1,15 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 punktiert und deutlich granuliert, mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, oft Streifen der äusseren Orbiten, Flecke des Vertex, Collare (schwach) und Hinterecken des Pronotums, manchmal 2 kleine Flecke des Mesoscutums, Flecke der Subalarleiste, oft Präscutellarleisten. Pterostigma dunkelbraun, basal aufgehellt. Beine schwarzbraun, Femora und Tibien I-II mehr oder weniger gelbbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 14 10 V e r b r e i t u n g: Deutschland (DEI, KR, ZSM), Finnland (STO, HEL), Grossbritannien (EDI), Österreich (KS), Russland (HEL), Schweden (STO). W i r t e: Acronicta aceris (LINNAEUS 1758) (Lep., Noctuidae) (DEI).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11006FFA243D80A48867886C1.taxon	description	syn. Ichneumon multicolor GMELIN 1790, präokkupiert durch GEOFFROY 1785 Typen verloren, locus typicus Deutschland syn. Ichneumon mayri TISCHBEIN 1873 syn. nov. Typus verloren, locus typicus Wien / Österreich syn. Ichneumon nigritarsis KRIECHBAUMER 1889 syn. nov. Holotypus yp: " m. Isar 9.7.75 Krchb " " Ichneumon nigritarsis m. " " Holotypus Ichneumon nigritarsis KRIECHBAUMER " (ZSM), von mir untersucht, syn. zu C. mayri (TISCHBEIN) nach KRIECHBAUMER 1894, AUBERT 1981 und HORSTMANN 2006: Körperlänge 16 - 18 mm. Fühlergeissel mit 50 - 51 Gliedern, erstes Geisselglied 1,7 x, das zweite 1,5 x so lang wie breit, etwa das 8. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,5 - 1,8 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,45. Schläfen hinter den Augen parallel, apikal wenig verengt, Stirn runzlig-punktiert, matt, Gesicht und Clypeus dicht punktiert, mehr oder weniger glänzend. Wangen-Augen-Index 1,1, Malar-Index 0,25. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, gering gerunzelt. Scutellum quadratisch, Area superomedia etwas breiter als lang, gerunzelt, Leisten vorn manchmal undeutlich. Coxen II apikal zerstreut punktiert, Coxen III neben der Scopa dicht bis zerstreut punktiert, Scopa etwa 1 / 4 x so lang wie die Coxen, Femora III im unteren Drittel zerstreut punktiert, 3,0 - 3,2 x so lang wie hoch. 1500 Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 12 Längsstreifen. Thyridien-Index 1,0 - 1,5, Tergite 2 - 3 mitten längs gerunzelt, das vierte nur vorn, Bohrerklappen 0,3 - 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Geisselglieder 11 - 14 / 15, Gesicht- und Frontalorbiten, Streif der äusseren Orbiten, Vertexflecke, Collare und Hinterecken des Pronotums, oft 2 Flecke des Mesoscutums, Flecke der Subalarleiste, ganzes Scutellum, manchmal Postscutellum. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Tarsen III mehr oder weniger verdunkelt. Pterostigma rotbraun bis dunkelbraun: Körperlänge 17 - 18 mm. Fühlergeissel mit 43 - 46 Gliedern, erstes Geisselglied 1,6 - 2,1 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,47 - 0,56, Tyloide auf den Gliedern 7 / 8 - 23 / 24, lang oval, maximal 1,0 x so lang ihr Glied. Schläfen hinter den Augen parallel, apikal wenig verengt, Stirn runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,2. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus glatt, mitten vorgezogen, apikal zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,2, Malarindex 0,2. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren punktiert, manchmal mehr oder weniger runzelig. Scutellum etwas breiter als lang, zerstreut punktiert, im basalen 0,3 gerandet. Area superomedia quer, halbmondförmig, Costulae hinter der Mitte. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,8 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 7 groben (oder 22 feinen) Längsstreifen. Thyridien schräg, Thyridien-Index 1,0, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit, runzelig-punktiert, mitten längs gerunzelt. Drittes Tergit runzelig-punktiert, das vierte und fünfte flach punktiert, granuliert. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, Streif der äusseren Orbiten, Flecke des Vertex, oft Hinterecken des Pronotums, Subalarleiste und hantelförmiger Apikalfleck des Scutellums. Coxen und Trochanteren schwarz, Coxen I mit kleinem weisslichen Fleck, Beine sonst rot, Metatarsen III apikal mehr oder weniger verdunkelt, Tarsen III sonst schwarz. Pterostigma rotbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 3 2 V e r b r e i t u n g: Bulgarien (ZSM), Deutschland (ZSM), Griechenland: Rhodos (STUTT), Schweiz (LAU).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11007FFAC43D90A8B8097814A.taxon	description	Holotypus yp: " [rot] Holotypus Ichneumon binannulatus GRAVENHORST ". RASNITSYN 1979 ", locus typicus: Piemont / Italien (WRO), von mir untersucht syn. Ichneumon fasciatus GMELIN 1790 präokkupiert durch GEOFFROY 1785, Synonymie von C. biannulatus mit C. comitator auct. nec LINNAEUS (= fasciatus) durch WESMAEL 1845 Type verschollen syn. Ichneumon nothus HOLMGREN 1880 Type verschollen, locus typicus: Schweden, syn. durch RIEDEL 2008: Körperlänge 14 - 17 mm. Fühlergeissel mit 44 - 46 Gliedern, erstes Geisselglied 1,3 x, das zweite 1,1 - 1,2 x so lang wie breit, etwa das dritte Glied quadratisch, breiteste Glieder 2,5 - 3,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,36 - 0,38. Schläfen rundlich verengt, Stirn punktiert, granuliert, mehr oder weniger matt, Ocular-Index 1,0 - 1,1. Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus apikal zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen 1501 zerstreut punktiert, Malarraum samtartig, Malarindex 0,4 - 0,6, Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,1. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, teils granuliert, aber glänzend, Mesopleuren punktiert, oben und hinten teils längs runzelig, Metapleuren grob punktiert, dazwischen glatt, Coxalleiste deutlich. Scutellum so lang wie breit, recht grob punktiert, basale 0,2 gerandet. Area superomedia quer oder quadratisch, herzförmig, granuliert, vorn manchmal undeutlich begrenzt, Areae superoexternae grob punktiert, dazwischen mehr oder weniger glatt. Area petiolaris mit Seitenleisten, quer runzelig. Coxen II apikal zerstreut punktiert, Coxen III dicht punktiert, mit Scopa, diese etwa 1 / 3 x so lang wie die Coxen III, Femora III 3,2 - 3,6 x so lang wie hoch, unten zerstreut punktiert. Drittes Segment der Tarsen II 1,5 x so lang wie breit .. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, etwa 0,5 x breit wie das Mittelfeld, dieses mit 9 - 14 Längsstreifen. Thyridien etwas schräg, Thyridien-Index 1,0 - 1,4. Gastrocoelen gross, mit Längsleisten, zweites Tergit so lang wie breit. Tergite 2 - 4 fein runzelig-punktiert, zentral längs gerunzelt. Bohrerklappen 0,5 - 0,8 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Geisselglieder 5 / 6 - 12, meist kleine Flecke des Vertex, Frontalorbiten, Tibien I vorn, meist Tibien II basal vorn. Scutellum, Hinterecken des Postpetiolus und Tibien III subbasal manchmal etwas aufgehellt. Pterostigma dunkelbraun, Flügel etwas getrübt.: Körperlänge 13 - 19 mm. Fühlergeissel mit 41 - 47 Gliedern, erstes Geisselglied 1,3 - 1,5 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,43 - 0,48. Tyloide auf den Gliedern 3 / 6 - 16 / 21, lang oval. Schläfen deutlich rundlich verengt, Stirn grob punktiert, granuliert. Ocellar- Index 1,0, Gesicht dicht punktiert, granuliert, Clypeus basal grob, apikal zerstreut punktiert, dazwischen meist glatt. Wangen-Augen-Index 1,2, Malar-Index 0,15 - 0,20. Mesosoma hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, teils granuliert, Mesopleuren und Metapleuren gewöhnlich dicht punktiert, dazwischen glatt, Scutellum gestreckt bis quer, mässig konvex, punktiert, basale 0,4 - 0,7 gerandet. Area superomedia quer, matt bis glänzend, halbmondförmig, Costulae undeutlich, Areae superoexternae grob punktiert, gewöhnlich glatt. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,6 - 4,0 x so lang wie hoch. Metatarsen I mit deutlichem Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,5 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 12 kräftigen Längsstreifen, Thyridien und Gastrocoelen gross, Thyridien-Index 1,2 - 1,5, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 1,0 - 1,1 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 runzelig-punktiert, mitten deutlich längs gestreift, das fünfte nur vorn längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind meist Flecke des Vertex, Gesichts- und Frontalorbiten, Seiten des Clypeus, meist Fleck des Scapus, manchmal Flecke unter den Fühlergruben, Labrum, Maxillarpalpen, Mandibeln, meist Collare und Hinterecken des Pronotums, Flecke der Subalarleiste, manchmal Flecke der Tegulae und der Hinterecken des Scutellums. Beine schwarz, Femora I-II vorn apikal, Tibien I-II und Tarsen I-II ausgedehnt, Tibien III in den basalen 2 / 3, Metatarsen III überwiegend, manchmal auch das 2. Segment der Tarsen III weisslich. Pterostigma dunkelbraun bis schwarz, Flügel oft mehr oder weniger getrübt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 199 74 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM, STO), Bulgarien (LINZ), Deutschland (DEI, 1502 HEL, KB, KR, STO, ZSM), Estland (KJ), Finnland (KJ, LAU, HEL), Frankreich (EDI, GEM, STO), Griechenland (DEI), Grossbritannien (EDI), Italien (KR, KZW), Niederlande (KZW), Norwegen (KR), Österreich (STO, HEL, KS, KZW, LINZ), Polen (HEL, SAW), Russland (LR), Schweden (EDI, STO), Schweiz (BAS, BERN, DEI, KB, LAU), Spanien (GEM), Tschechien (LINZ), Ukraine (KR). W i r t e: Panolis flammea (DENIS & S CHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep., Noctuidae) (DEI, SAW, ZSM), Xestia baja (DENIS & S CHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep., Noctuidae) (ZSM), Xestia ditrapezium (DENIS & S CHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep., Noctuidae) (ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11009FFAE43D90D0086C48149.taxon	description	Lectotypus yp: " [rot] Uppsala Univ. Zool. Mus. Thunbergsaml. nr 24768 Ichneumon biguttorius Sv. nigratorr F. TYP " " [rot] Lectotypus Ichn. biguttorius Thbg 1789 HORSTMANN 1998 " " Coelichneumon comitatorr L. HORSTM det. " (UPPSALA), von mir untersucht syn. Ichneumon serenus GRAVENHORST 1820 (1829 I) Lectotypus yp: " [rot] Lectotypus Oe. " " f. " " Ichn. serenus GRAVENH. des. OEHLKE 7. 65 Lectotypus " (WRO), locus typicus Piemonte / Italien, von mir untersucht, syn. durch RIEDEL 2008 syn. Ichneumon restaurator FABRICIUS 1793, präokkupiert durch FABRICIUS 1775 Lectotypus yp (festgelegt von HORSTMANN 2001): " restaurator ", loc. typ. (nach der Beschreibung) Kiel / Deutschland (Coll. FABRICIUS), nach HORSTMANN 2001 sind die der Artengruppe zur Zeit nicht bestimmbar, syn. zu C. serenus mit Fragezeichen syn. Ichneumon restitutor THUNBERG 1824, neuer Name für restaurator fehlt in der Sammlung THUNBERG (ROMAN 1912) syn. Amblyteles laticeps RUDOWW 1888 Lectotypus yp: aus Sizilien / Italien in coll. RUDOWW (JENA), syn. zu C. serenus durch HORSTMANN 1993, von mir nicht untersucht, syn. nov. syn. Ichneumon ferreus var. rufoapicalis PIC 1914 Lectotypus (festgelegt durch HILPERT et al. 1993): " Monetier les Bains " " Type " "" ferreus var. rufoapicalis PIC " " [rot] Lectotypus Ichneumon ferreus var. rufoapicalis PIC R. Hinz 1990 " (PAR), von mir untersucht, syn. zu C. serenus durch HILPERT et al. 1993 syn. nov. syn. Ichneumon microstictus var. transsylvanicus KISS 1924 Lectotypus yp (hiermit festgelegt): " Desakna Dr. KISS " " Typus " " Ichn. microstictus v. transylvanicus KISS det. Zilahi-KISS " " [rot] Horstm. 2007 Syntypus Ichneumon microstictus varr transsylvanicus KISS " (BUDAPEST). locus typicus Ocna Dejului / Rumänien, von mir untersucht, syn. nov. syn. Coelichneumon microstictus var. concolorr H EINRICH 1949, syn. nov. T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die Art tritt in zwei verschiedenen Farbvarianten auf, zwischen denen es aber Übergänge gibt. Die Varietät mit ganz schwarzem Metasoma (var. concolor HEINRICH) ist in vielen Sammlungen als C. comitatorr (L INNAEUS) bestimmt worden und auch nicht immer eindeutig von dieser Art zu trennen. Die von C. biguttorius var. concolorr unterscheiden sich von C. comitatorr (L INNAEUS) in der Regel durch die grössere Zahl der Geisselglieder, ausserdem ist das Collare gewöhnlich schwarz, während die Hinterecken des Pronotums weisslich gezeichnet sind. Bei C. comitatorr (L INNAEUS) sind Collare und Hinterecken des Pronotums beide schwarz oder weisslich gezeichnet.: Körperlänge 14 - 19 mm. Fühlergeissel mit (44) 46 - 52 (59) Gliedern, erstes Geisselglied 1,5 - 2,0 x, das zweite 1,2 - 1,5 x so lang wie breit, etwa das fünfte bis siebente Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 2,0 - 2,1 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,41 - 0,45. Schläfen mässig bis deutlich rundlich verengt, Stirn dicht runzelig-punktiert. Gesicht runzelig-punktiert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Ocellar-Index 0,9, Wangen unten zerstreut bis sehr zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 0,9 - 1,0, Malar- Index 0,25 - 0,3. 1503 Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren längs runzelig-punktiert, Metapleuren a grob punktiert, mehr oder weniger glatt. Scutellum etwa so lang wie breit, punktiert, ohne Leisten. Area superomedia etwas länger als breit oder mehr oder weniger quadratisch, herzförmig, runzelig, Costulae undeutlich, Areae superoexternae fein querrissig. Coxen II apikal sehr zerstreut punktiert, Coxen III apikal zerstreut punktiert und mit Scopa, diese 1 / 4 - 1 / 3 so lang wie die Coxen. Femora III im unteren Drittel zerstreut punktiert, 3,3 - 3,7 x so lang wie hoch, drittes Segment der Tarsen III 1,4 - 1,6 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 10 - 12 Längsstreifen. Thyridien-Index 1,0, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. zweites Tergit 0,95 x so lang wie breit. Tergite 2 - 3 punktiert, mitten längs rissig, das vierte oberflächlich punktiert. Bohrerklappen meist 0,3 - 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 9 - 16, Frontalorbiten, manchmal Flecke der äusseren Orbiten, manchmal Seiten des Clypeus, Flecke des Vertex, selten Collare, aber oft Hinterecken des Pronotums, meist Flecke der Subalarleiste, selten 2 Längsflecke des Mesoscutums (1 Ex. aus Südfrankreich), Präscutellarleisten, manchmal Seiten oder Hinterecken des Scutellums. Mund und Collare rötlich. Metasoma sehr variabel gefärbt: manchmal ganz schwarz (var. concolor), oft Tergit 1 ganz und das 2. basal schwarz und Metasoma sonst rot. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst manchmal überwiegend schwarz (var. concolor) oder Femora I-III oft ventral mehr oder weniger verdunkelt. Tibien und Tarsen I rotbraun, Tibien und Tarsen II-III bräunlich bis schwarz. Pterostigma dunkelbraun.: Körperlänge 15 - 20 mm. Fühlergeissel mit (44) 46 - 51 Gliedern, erstes Geisselglied 1,8 - 2,2 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,49, Tyloide auf den Gliedern 6 / 9 - 21 / 24, kurz oval, maximal 0,5 - 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich rundlich verengt. Stirn quer runzelig-punktiert, Ocellar-Index etwa 1,0. Gesicht runzlig-punktiert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,2, Malarindex 0,3. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums und Mesopleuren dicht punktiert, dazwischen gewöhnlich glatt, Metapleuren grob punktiert, teils gerunzelt. Scutellum etwas länger als breit, punktiert, im basalen 0,3 gerandet. Area superomedia breiter als lang, halbmondförmig, fein gerunzelt oder geglättet, Costulae hinter der Mitte, Areae superoexternae fein gerunzelt. Metatarsen I ohne oder mit stumpfem Apikalzahn. Coxen und Femora dicht punktiert. Femora III 3,9 - 4,0 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 0,8 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 12 feinen Längsstreifen. Thyridien-Index 1,1 - 1,3. Zweites Tergit 0,95 - 1,0 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert, seitlich graunliert, mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, Streifen der äusseren Orbiten, Mandibelmitte, Vertexflecke, Hinterecken des Pronotums (selten Collare), Flecke der Subalarleisten, Präscutellarleisten, manchmal Seitenränder und Hinterrand des Scutellums, selten Postscutellum (bei 1 Ex. aus Sizilien Mitte des Scutellums und Postscutellum rot). Metasoma manchmal ganz schwarz oder mehr oder weniger rot, dann gewöhnlich 1. Tergit ganz und 2. und 3. Tergit basal schwarz, die übrigen rot. Beine schwarz (dann oft Femora teils kastanienbraun und Tibien I vorn rötlichgelb) oder rot (dann Tibien III apikal und Tarsen III verdunkelt). Pterostigma dunkelbraun. 1504 U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 126 271 V e r b r e i t u n g: Deutschland (DEI, KB, KR, STUTT), Finnland (KJ, HEL), Frankreich (EDI, GEM, KR, NHM, STUTT, ZSM), Griechenland (DEI), Grossbritannien (NHM), Italien (DEI, KB, KR, GEM, NHM, ZSM), Kirgisien (LINZ), Korsika (DEI), Mongolei (LINZ), Norwegen (KR), Österreich (LINZ, HEL, KZW), Polen (SAW), Rumänien (Budapest), Schweden (STO, ZSM, HEL), Schweiz (BAS, BERN, GEM, LAU, HEL), Spanien (Coll. S ELFA, DEI, GEM, KZW), Tschechien (LINZ), Türkei (LINZ, STUTT), Ukraine (DEI).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1100BFFA943D90D028750877F.taxon	description	Holotypus yp " Holotype " " Teg 5.6.65 Krchb " " Bavaria biguttulatus Krchb " (ZSM), loc. typicus Tegernsee / Deutschland, von mir untersucht, gültige Art nach AUBERT 1981 und HORSTMANN 2006.: Körperlänge 15 - 17 mm. Fühlergeissel mit 41 - 45 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 x, das zweite 1,8 x so lang wie breit, etwa das siebente bis neunte Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 2,3 - 2,8 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,47 - 0,50. Schläfen hinter den Augen parallel oder etwas erweitert, apikal wenig verengt. Stirn punktiert, granuliert, oben wenig runzelig, Ocellar-Index 1,0 - 1,1, Epistoma punktiert und granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Wangen unten zerstreut bis sehr zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,1 - 1,2. Malar-Index 0,3 - 0,6. Mesosoma hellbraun behaart, Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, granuliert. Mesopleuren punktiert, dazwischen glatt. Metapleuren längsrissig punktiert, Scutellum so lang wie breit, nur basal gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia länger als breit, 4 - eckig, fast glatt, vorn und hinten ohne deutliche Leisten, Costulae fehlend oder undeutlich, Areae superoexternae flach punktiert und fast glatt oder fein querrissig. Coxen II hinten zerstreut bis dicht punktiert, Coxen III und Femora III dicht punktiert, Coxen oft auch granuliert, Scopa deutlich erhaben, etwa 1 / 6 - 1 / 4 x so lang wie die Coxen, Femora III 3,4 - 3,5 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,2 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 10 Längsstreifen. Thyridien-Index 1,2 - 1,3. Zweites Tergit 0,85 - 0,90 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 überwiegend runzelig-punktiert, das zweite mitten längs runzelig, drittes und viertes Tergit nur basal. Bohrerklappen etwa 0,3 - 0,7 x so lang wie das 7. Tergit, dieses apikal breit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 7 / 8 - 13 / 14, Frontalorbiten, kleine Vertexflecke, meist Collare, selten Hinterecken des Pronotums, manchmal Flecke der Subalarleisten, Scutellum (manchmal nur die apikale Hälfte), meist 2 Flecke der Hinterecken des Postpetiolus. Beine schwarz, Femora I apikal und Tibien I vorn weisslich, Pterostigma gelbbraun-braun.: Körperlänge 18 - 20 mm, Fühlergeissel mit 39 - 42 Gliedern, erstes Geisselglied 1,6 - 2,2 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,47 - 0,58, Tyloide auf den Gliedern 6 / 7 - 20, linear, maximal 0,8 x so lang wie ihr Glied. Schläfen wenig bis deutlich verengt, Stirn mitten runzelig, seitlich glatt, Epistoma punktiert, granuliert, Clypeus punktiert und granuliert. Wangen-Augen-Index 1,2, Malarindex 0,15. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert und granuliert, 1505 Mesopleuren und Metapleuren dicht punktiert, daneben fast glatt. Scutellum gestreckt, nicht gerandet. Area superomedia 6 - eckig oder halbmondförmig, etwas quer, vorn manchmal offen, fast glatt, Costulae deutlich. Areae superoexternae punktiert und granuliert, Area petiolaris mit Längsleisten, runzelig. Metatarsen I mit deutlichem Apikalzahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Coxen lang weisslich behaart, Femora III 3,5 - 3,8 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 15 feinen Längsstreifen. Thyridien-Index etwa 1,2, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, Gastrocoelen gross, mit Längsstreifen. Zweites Tergit 1,0 - 1,1 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 grob längs runzelig-punktiert, das fünfte granuliert oder flach punktiert. Färbung: Schwarz, weisslich sind Palpen, Mandibelbasis, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten breit, langer Streif der äusseren Orbiten unten, Vertexflecke, Scapus unten, Collare und Oberränder des Pronotums, manchmal auch lateral, Flecke der Tegulae, Subalarleiste, quadratischer Fleck im apikalen 2 / 3 des Scutellums, Postscutellum, Mittelfeld des Postpetiolus apikal. Beine schwarz, Coxen I-II, Femora und Tibien I-II vorn weisslich, Femora III basal und Tibien III subbasal schwach aufgehellt. Pterostigma dunkelbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 31 9 V e r b r e i t u n g: Deutschland (DEI, KB, KR, ZSM), Finnland (HEL), Frankreich (EDI), Österreich (KZW, LINZ), Polen (EDI, SAW), Russland (KR), Schweden (STO, KR), Schweiz (BAS, LAU), Sizilien (ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1100CFFA843D90B0C85A185AF.taxon	materials_examined	Type verloren syn. Ichneumon pulsator PANZERR 1804, syn. durch H ORSTMANN 1982 syn. Ichneumon monostagon GRAVENHORST var. habermehli KISS 1929, präokkupiert durch S CHMIEDEKNECHT 1928, syn. durch HORSTMANN 2008: Körperlänge 14 - 16 mm. Fühlergeissel mit 41 - 43 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,0 x, das zweite etwa 1,9 x so lang wie breit, etwa das 8. quadratisch, breiteste Glieder 2,0 - 2,5 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,50 - 0,54. Stirn punktiert, granuliert, Schläfen hinter den Augen verbreitert oder parallel, apikal wenig verengt, Ocellar-Index 1,1 - 1,3. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus sehr zerstreut punktiert, Wangen deutlich geschwollen, unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,1 - 1,2. Malarindex 0,3 - 0,4. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert, Mesopleuren dicht punktiert, hinten runzelig, Metapleuren dicht punktiert, längsrissig. Scutellum so lang wie breit, ohne Leisten, zerstreut punktiert. Area superomedia granuliert oder fast glatt, matt, vorn und hinten ohne Leisten, Costulae undeutlich. Areae superoexternae fein granuliert. Area petiolaris mit mehr oder weniger deutlichen Seitenleisten, fein runzeligpunktiert. Coxen II hinten sehr zerstreut, Coxen III dicht punktiert und granuliert, schwache Scopa auf flacher apikaler Erhebung. Femora III 3,3 - 3,5 x so lang wie hoch, ventrale Hälfte sehr zerstreut punktiert. Drittes Segment der Tarsen II 1,3 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 0,7 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 12 feinen Längsstreifen. Thyridien schräg, Thyridien-Index 1,3, ihr Intervall schmaler als 1506 das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,85 x so lang wie breit, das zweite und dritte Tergit mitten längs gestreift, das vierte nur vorn, granuliert. Tergite 6 und 7 mit deutlichen Haarpunkten, 7. Tergit apikal breit. Bohrerklappen 0,4 - 0,6 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind ein Streif oder Ring auf den Geisselgliedern 7 / 8 - 12 / 13, Frontalorbiten, Flecke des Vertex, Collare und Hinterecken des Pronotums. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst gewöhnlich rot oder rotbraun, Tibien I vorn gelb, Femora III ganz rot oder apikal schmal verdunkelt, Tibien III aussen ausgedehnt verdunkelt oder Knie III verdunkelt, Tibien III sonst rot, Segmente der Tarsen III basal rötlich, apikal schwarz. Pterostigma dunkelbraun. Var: Bei einem Exemplar aus Schweden sind die Beine I-II überwiegend und die Beine III ganz schwarz.: Körperlänge 16 - 17 mm, Fühlergeissel mit 39 - 42 (49) Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,8 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,41, Tyloide auf den Gliedern 2 - 14 / 18, linear, maximal 0,8 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig bis deutlich rundlich verengt, Stirn flach runzelig-punktiert, Gesicht und Clypeus punktiert und granuliert, Wangen- Augen-Index 0,9, Malarindex 0,2, Ocellar-Index 1,0. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert, Mesopleuren punktiert, dazwischen glatt, Scutellum gestreckt, im basalen 0,3 - 0,6 gerandet, Area superomedia deutlich quer, halbmondförmig, fein runzelig, Costulae vorhanden, etwa in der Mitte. Areae superoexternae punktiert und fein querrissig, Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig punktiert. Metatarsen I mit deutlichem Apikalzahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,7 - 3,9 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus breit, etwa 0,7 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 10 - 16 Längsstreifen, Thyridien-Index 1,5 - 1,7. zweites Tergit 1,1 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert, mitten deutlich längs gestreift, das fünfte oberflächlich punktiert. Färbung: Schwarz. Basale Geisselglieder unten oft rötlich, weisslich sind Mandibeln, Labrum, Palpen, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbitenr breit, Frontalorbiten, Scapus innen, äussere Orbiten, breite Vertexflecke, Collare (meist) und Oberrand oder Hinterecken des Pronotums, Subalarleiste, manchmal Flecke der Tegulae, Hinterecken des Scutellums. Metasoma schwarz, Tergite 2 - 4 lateral manchmal mehr oder weniger rötlich. Coxen und Trochanteren schwarz, Coxen I oft mit weisslichem Fleck, Beine sonst (gelb) rot, oft Tibien I-II vorn weisslich, Femora III apikal manchmal verdunkelt, Tibien III apikal oder aussen und Tarsen III mehr oder weniger verdunkelt. Pterostigma braun bis dunkelbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 13 6 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (DEI), Finnland (HEL), Grossbritannien (EDI), Italien (KB), Polen (SAW), Schweden (KR, STO), Schweiz (BERN, LAU), Ukraine (Budapest).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1100DFFAA43D9085D809B800B.taxon	description	Holotypus yp: " Sc. " " Bhn " " Type " " Bohemani HOLMGREN " " [rot] Holotypus Ichneumon bohemani HOLMGREN 1864 HILPERT 1991 " (STO), locus typicus Schweden, von mir untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die Struktur der Area superomedia ist variabel, vereinzelt kommen Exemplare vor, bei denen die Area superomedia wie bei der 1507 Gattung Aglaojoppa CAMERON etwas erhaben und ganz glatt ist. Die Art bildet damit einen Übergang zur dieser Gattung.: Körperlänge 18 - 20 mm. Fühlergeissel mit 44 - 49 Gliedern, erstes Geisselglied 2,2 - 2,5 x, das zweite 2,1 x so lang wie breit, etwa das 8. quadratisch, breiteste Glieder etwa 3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,62 - 0,64. Schläfen deutlich und fast gerade verengt. Ocellar-Index etwa 1,0. Wangen-Augen-Index 1,0, Malarindex 1,0. Stirn quer runzeligpunktiert, Epistoma punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Wangen zerstreut punktiert, manchmal granuliert. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert, Subalarleiste breit, Mesopleuren dicht punktiert, oben und hinten teils gerunzelt, Spekulum gross, glatt, Metapleuren meist längs runzelig-punktiert. Scutellum so lang wie breit, zerstreut punktiert, ohne Leisten. Propodeum seitlich, basal und apikal stark rundlich abfallend, Area superomedia quer, viereckig oder halbmondförmig, hinten konkav, manchmal mehr oder weniger glatt (wie bei Aglaojoppa), Costulae deutlich hinter der Mitte, Areae superoexternae fein gerunzelt. Coxen II und III dicht punktiert und granuliert, Coxen III ohne Scopa, Femora III nur unten zerstreut punktiert, 4,1 - 4,4 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,4 x so lang wie breit .. Seitenfelder des Postpetiolus 0,6 - 0,7 x breit wie das Mittelfeld, dieses mit 12 - 13 Längsstreifen, Thyridien relativ schmal, Thyridien-Index 1,2 - 1,5, zweites Tergit 0,8 - 0,85 x so lang wie breit, Tergite 2 und 3 runzelig-punktiert, das vierte und fünfte flach punktiert und granuliert, mitten deutlich längsrissig. Sternit 4 ohne deutliche Längsfalte, Bohrerklappen 0,5 - 0,8 x so lang wie das 7. Tergit, Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 8 - 13 / 14, Frontalorbiten, oft Gesichtsorbiten oder Flecke neben Fühlergruben, Flecke des Vertex (oft gross und quer), Collare und Oberrand des Pronotums, Subalarleiste, apikale 2 / 3 oder ganzes Scutellum, manchmal Flecke im Bereich der Dentiparalecken, posterolaterale Ecken der Tergite 1 - 3 oder 4. Beine schwarz, teils an den Gelenken mehr oder weniger rötlich, Femora I apikal und Tibien I-II, manchmal auch Tibien III vorn mehr oder weniger weisslich, Pterostigma gelbrot bis braunrot.: Körperlänge 16 - 19 mm. Fühlergeissel mit 40 - 45 Gliedern, erstes Geisselglied 1,8 - 2,2 x so lang wie breit, Tyloide auf den Gliedern (5) 7 / 9 - 18 / 20, linear bis lang oval. Geissel- Augen-Index 0,45 - 0,55. Schläfen wenig verengt, Stirn oben fein quergestreift, unten glatt, Ocellar-Index 1,0. Occiput deutlich konkav. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus recht grob punktiert, dazwischen glatt oder granuliert. Wangen-Augen-Index 1,05, Wangen zerstreut punktiert, Malar-Index 0,2. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, granuliert, Mesopleuren dicht punktiert, dazwischen glatt oder hinten runzelig, Metapleuren punktiert, manchmal längs runzelig. Scutellum etwas quer, basal gerandet, Area superomedia quer, leicht quer rissig oder glatt, Areae superoexternae punktiert, fein gerunzelt oder mehr oder weniger glatt. Metatarsen I apikal höchstens mit kleinem Apikalzahn. Coxen II in der apikalen Hälfte mit mehr oder weniger verstrichener Punktierung, Coxen III apikal grob punktiert, Femora III dicht punktiert, 3,7 - 4,0 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,6 - 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit groben bis feinen Längsstreifen. Thyridien-Index 1,5 - 1,7, ihr Intervall etwa halb so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,0 - 1,1 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht 1508 punktiert, seitlich granuliert, mitten mehr oder weniger längs rissig, das vierte nur basal. Sternit 4 oft mit Falte. Färbung: Schwarz, weisslich sind Gesichtsorbiten breit, manchmal Fleck des Scapus, Seiten des Clypeus, Frontalorbiten, Flecke des Vertex, äussere Orbiten unten, Mandibelbasis, Palpen überwiegend, Collare und Hinterecken oder Oberrand des Pronotums, selten Flecke am seitlichen Vorderrand, Subalarleiste, apikale 1 / 2 - 2 / 3 des Scutellums, selten Flecke der Dentiparalecken, posterolaterale Ecken der Tergite 1 und 2 (selten auch der Tergite 3 - 5) Tergits. Beine schwarz, Flecken der Coxen I, manchmal auch II, Femora I (II) apikal, Tibien I (II) vorn und Knie II weisslich. Flügel etwas getrübt, Pterostigma weisslichbraun bis dunkelbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 10 35 V e r b r e i t u n g: Bulgarien (LINZ), Deutschland (DEI, KB, KR, STUTT), Finnland (HEL), Italien (KR, ZSM), Österreich (LINZ), Polen (SAW), Rumänien (HEL), Russland (KR), Schweden (STO, KR), Schweiz (BAS), Tschechien (LINZ), Türkei (KE). W i r t e:? Furcula bicuspis (BORKHAUSEN 1790) (Lep., Notodontidae) (DEI).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1100FFF9443D90CC081798641.taxon	description	revidiert durch ROMAN 1932, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon auspex MÜLLERR 1776 syn. Ichneumon biguttatus THUNBERG 1784 Lectotypus yp: " [rot] Uppsala Univ. Zool. Mus. Thunbergsaml. nr 25206 Ichneumon biguttorius TYP " " [rot] Lectotypus Ichn. biguttatus THBG 1784 Horstm. 1998 " " [weiss] Coelichneumon comitatorr L. Horstm det. " (UPPSALA), locus typicus Schweden, von mir untersucht syn. Ichneumon tripunctorius THUNBERG 1789 und 1824 Lectotypus yp (hiermit festgelegt): " [rot] Uppsala Univ. Zool. Mus. Thunbergsaml. nr 25457 Ichneumon tripunctorius Wg. Bj. TYP " " Coelichneumon lineatorr F BR. " " [rot] Lectotypus Ichneumon tripunctorius THUNBERG 1789 und 1824, RIEDEL 2008 " (UPPSALA), locus typi- cus Schweden, syn. nach DALLA TORRE 1902, nach ROMAN 1912: 286 syn. zu lineator FABR. syn. Ichneumon nigrator FABRICIUS 1793, präokkupiert durch MÜLLERR 1776 Lectotypus yp (festgelegt von HORSTMANN 2001): " nigrator ", loc. typ. (nach der Beschreibung) Kiel / Deutschland (Coll. FABRICIUS) syn. Ichneumon narrator FABRICIUS 1804 Lectotypus yp (festgelegt von HORSTMANN 2001): " narrator ", loc. typ. (nach der Beschreibung) Österreich (Coll. FABRICIUS) syn. Ichneumon fuscatorius THUNBERG 1824. Emendation für nigratorr F ABRICIUS 1793 fehlt in der THUNBERGschen Sammlung (ROMAN 1912) syn. Ichneumon ferreus GRAVENHORST 1829 Lectotypus yp: " [rot] Lectotypus Oe. " " Ichneumon ferreus GRAV. des OEHLKE 7. 65 Lectotypus " (WRO), locus typicus Woelfelsgrund (= Miedzygorze) / Polen, von mir untersucht, syn. durch PERKINS, 1959 syn. Ichneumon coerulescens TISCHBEIN 1879 Type verloren, locus typicus Thüringen / Deutschland syn. Ichneumon ferreus var. numeratus BERTHOUMIEU 1894 in 1894 - 1897 nach DILLERR & H ORSTMANN 1997 infrasubspezifisch, Name daher nicht verfügbar syn. Ichneumon ferreus var. basirufus CONSTANTINEANU 1942 syn. Coelichneumon microstictus f. nigratus HABERMEHL 1916, präokkupiert durch Berthoumieu 1894 1509 Lectotypus: " 223 " " Hb. b. W. 15.8.95 Hbm " " Coelichneumon microstictus GRAV. v. nigrata m. " (FRA) (festgelegt und syn. durch HORSTMANN 2002), locus typicus bei Worms / Deutschland syn. Coelichneumon purpurissatus PERKINS 1953 durch HORSTMANN 1993 fälschlich zuu C. erythromerus (RUDOW) gestellt, nach HORSTMANN 2000 syn. zu C. comitator (LINNAEUS) T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die Arten der C. comitator - Gruppe sind morphologisch schwer zu differenzieren, die Bestimmung nach den Merkmalen in den obigen Bestimmungsschlüsseln führt nicht immer zum Ziel. Die Type von C. comitatorr (L INNAEUS) konnte von mir nicht untersucht werden, die Deutung erfolgt nach der Revision von ROMAN 1932. Allerdings sollte in Zukunft eine erneute Untersuchung erfolgen, um den Status dieses Taxons zu überprüfen.: Körperlänge 12 - 16 mm. Fühlergeissel mit 42 - 45 (48) Gliedern, erstes Geisselglied 1,7 - 2,0 x, das zweite 1,5 - 1,8 x so lang wie breit, etwa das 6. bis 8. quadratisch, breiteste etwa 2,0 - 2,5 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,48 - 0,50. Stirn deutlich quer runzligpunktiert, Schläfen wenig rundlich verengt. Gesicht dicht punktiert, Epistoma granuliert, Clypeus basal grob, apikal zerstreut punktiert. Ocellar-Index 1,2, Wangen unten sehr zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,3 - 0,5. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen fast glatt. Mesopleuren dicht punktiert, teils gerunzelt, Metapleuren längs runzelig-punktiert. Scutellum etwas gestreckt, zerstreut punktiert. Area superomedia quadratisch bis quer, halbmondförmig, Leisten manchmal undeutlich, Apikalleiste gewöhnlich konkav, manchmal ganz fehlend. Costulae etwa in der Mitte, Areae superoexternae fein quer rissig. Coxen II und III apikal zerstreut punktiert, Coxen III mit Scopa, diese etwa 0,3 x so lang wie die Coxen, Femora III 3,2 - 3,5 x so lang wie hoch, nur unten zerstreut punktiert. Drittes Segment der Tarsen II 1,5 - 1,6 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 12 Längsstreifen. Thyridien quer, Thyridien-Index etwa 1,0 - 1,2, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,85 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 punktiert, das zweite mitten längs gestreift, das dritte nur basal. Bohrerklappen gewöhnlich kurz vorstehend, etwa 0,2 - 0,6 x (- 1,0 x) so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 8 / 9 - 13 / 14, kurzer Streif der äussere Orbiten, oft Gesichtsorbiten, Frontalorbiten, kleiner Vertexfleck, gewöhnlich Collare und Hinterecken des Pronotums, selten 2 Längsstreifen des Mesoscutums (var. numeratus B ERTHOUMIEU), Fleck der Subalarleiste, Präscutellarleisten, manchmal Hinterecken des Scutellums, Mundregion mehr oder weniger rötlich. Metasoma schwarz, Apikalränder der Tergite manchmal rötlich. Coxen und Trochanteren schwarz, Tibien I vorn mehr oder weniger weisslich, Beine sonst schwarz oder rot; wenn Femora und Tibien rot, dann Tibien III apikal oft schmal verdunkelt. Tarsen mehr oder weniger verdunkelt, manchmal dunkel rötlich. Pterostigma braun.: Körperlänge 14 - 16 mm. Fühlergeissel mit 40 - 47 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,8 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,45 - 0,50, Tyloide auf den Gliedern 7 / 8 - 21 / 23, breit oval, maximal 0,7 - 0,9 x so lang wie die Glieder, in der Mitte. Schläfen deutlich rundlich verengt. Stirn fein runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,0, Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus grob punktiert, mit oder ohne Mikroskulptur. Hypostomalleiste schmal. Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,3. 1510 Seitenfelder des Mesoscutums und Mesopleuren punktiert, dazwischen mehr oder weniger glatt, Metapleuren dicht punktiert, teils gerunzelt, Scutellum etwas gestreckt, punktiert, im basalen 0,5 gerandet. Area superomedia so lang wie breit oder quer, halbmondförmig, fein gerunzelt, Costulae hinter der Mitte. Areae superoexternae schräg längs rissig. Metatarsen I mit schwachem oder ohne Apikalzahn. Coxen und Femora dicht punktiert, recht lang hell behaart, Femora III 3,6 - 3,9 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,6 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 6 - 12 Längsstreifen. Thyridien-Index 1,1 - 1,2, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 (5) dicht punktiert, mitten längs runzelig. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, Palpen mehr oder weniger, Mandibelmitte, Gesichts- und Frontalorbiten, manchmal Flecken unter Fühlergruben, selten Scapus unten, äussere Orbiten, Vertexflecken (sehr selten fehlend), gewöhnlich Collare und Hinterecken des Pronotums, manchmal auch seitliche Flecken, Flecken der Subalarleiste, manchmal Flecken der Tegulae, selten zwei Längsstreifen des Mesoscutums, Präscutellarleisten, manchmal Hinterecken des Scutellums, manchmal Fleck des Postscutellums, manchmal Hinterecken (oder Mitte des Apikalrandes) des Postpetiolus, Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst schwarz oder rot, Tibien I vorn gelblich. Femora III oft etwas rötlich, manchmal Tibien I-II, Femora I-II apikal und Tarsen I gelblich. Pterostigma bräunlich. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 159 185 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (BERN R, DEI, HEL, KB, KR, STO), Finnland (KJ, LAU, KR, HEL), Frankreich (EDI, GEM, KZW, STO, ZSM), Grossbritannien (EDI), Iran (KR), Kasachstan (LINZ), Kirgisien (LINZ), Korsika (NHM), Marokko (NHM), Österreich (KR, KS, STO, LINZ), Polen (SAW, STO), Portugal (KR), Schweden (STO, HEL), Schweiz (BAS, BERN, DEI, LAU), Spanien (GEM, STO, STUTT), Tschechien (LINZ), Türkei (LINZ, KE, ZSM), Ukraine (KR). W i r t e: Gortyna flavago (DENIS & S CHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep. Noctuidae) (ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11031FF9743D80A0A86778475.taxon	description	Lectotypus yp (hiermit festgelegt): " 13 7 6 " A 31 " AMonographie Exempl. décrit " " Ichneumon consimilis det C. WESMAEL " " [rot] Lectotypus Ichneumon consimilis WESM. RIEDEL 2007 " (BRU) syn. Ichneumon caelareator TISCHBEIN 1881, Deutung nach BERTHOUMIEU 1894 Typus verschollen, locus typicus Schweiz syn. Ichneumon consimilis var. nigripes KRIECHBAUMER 1894, präokkupiert durch GRAVENHORST 1829, von mir nicht untersucht: Körperlänge 8 - 12 mm. Fühlergeissel mit 32 - 39 Gliedern, erstes Geisselglied 1,7 - 2,2 x, das zweite 1,4 - 1,8 x so lang wie breit, etwa das 6. bis 8. quadratisch, breiteste Glieder etwa 1,5 - 2,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,46 - 0,54. Schläfen nicht oder wenig verengt. Stirn gleichmässig punktiert, manchmal etwas quer gerunzelt, gewöhnlich fast glatt und glänzend. Ocellar-Index 1,0 - 1,2. Gesicht punktiert, Epistoma meist granuliert, Clypeus grob punktiert, dazwischen glatt, Mitte der Apikalrandes vorgezogen. Malarindex 0,2 - 0,3. Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,2. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen mehr oder weniger glatt, Mesopleuren und Metapleuren dicht punktiert, teils längs runzelig. 1511 Scutellum etwa so lang wie breit, ohne Seitenleisten, fein punktiert. Area superomedia etwa quadratisch, oft mit undeutlichen Leisten, halbmondförmig, fein granuliert, Costulae oft undeutlich, Areae superoexternae fein querrissig, Area petiolaris grob runzelig. Coxen II apikal zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit schwacher oder ohne Scopa, diese 0,2 - 0,3 x so lang wie die Coxen, wenn fehlend, dann Coxen III dicht hellbraun behaart und im Bereich der Scopa sehr fein und dicht punktiert, daneben meist zerstreut punktiert. Femora III gedrungen, 3,0 - 3,5 x so lang wie hoch, im unteren 1 / 3 zerstreut punktiert. drittes Segment der Tarsen III etwa 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,6 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 10 - 15 feinen Längsstreifen, manchmal hinten auch punktiert. Gastrocoelen flach, Thyridien-Index etwa 1,0 - 1,3. Zweites Tergit 0,8 - 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, das zweite mitten fein längs gerunzelt, das dritte Tergit mehr oder weniger glatt oder granuliert. Bohrerklappen etwa 0,2 - 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Streifen der Geisselglieder 8 - 12 (manchmal nur Geisselglieder 11 - 12 mit schwachem Streif), manchmal Frontalorbiten und äussere Orbiten, kleine Vertexflecken, oft Hinterecken des Pronotums. Mandibeln rötlich. Kopf und Mesosoma sonst schwarz. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Tibien III manchmal basal schmal und im apikalen 0,2 verdunkelt, Tarsen (II-) III braun. Pterostigma gelbbraun bis dunkelbraun.: Körperlänge 10 - 13 mm. Fühlergeissel mit 33 - 37 (39) Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,2 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,52 - 0,54, Tyloide auf den Gliedern 6 / 8 - 18 / 19, lang oval bis linear, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen rundlich verengt, Stirn runzelig-punktiert. Gesicht und Clypeus punktiert, dazwischen mehr oder weniger glatt. Malarindex 0,2, Wangen-Augen-Index 0,77. Mesoscutum, Mesopleuren und Metapleuren dicht punktiert, dazwischen glänzend, Spekulum unpunktiert. Epicnemien ventral oft etwas erhaben. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,4 - 0,6 gerandet, mässig erhaben, punktiert. Area superomedia etwas quer, halbmondförmig, fein runzelig, Costulae deutlich, Areae superoexternae fein runzelig-punktiert. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,5 (- 4,0) x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne oder mit kleinem Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus recht breit, 0,6 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 10 - 12 Längsstreifen. Thyridien-Index 1,0 - 1,2, zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, mitten längs streifig. Tergite 4 - 5 dicht punktiert. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, äussere Orbiten, kleine Flecke des Vertex, Hinterecken des Pronotums, manchmal Hinterecken des Scutellums. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Femora III ganz rot oder apikal schwach verdunkelt, Tibien III basal und apikal unscharf verdunkelt. Tarsen mehr oder weniger verdunkelt. Pterostigma gelbbraun bis dunkelbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 23 10 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM, KZW), Deutschland (DEI), Frankreich (GEM, LAU), Grossbritannien (EDI), Niederlande (KZW), Polen (GEM), Schweiz (BAS, BERN), Türkei (STUTT).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11032FF9143DA081786728059.taxon	description	locus typicus: Piemont / Italien, von mir nicht untersucht 1512 syn. Ichneumon vexator WESMAEL 1845, präokkupiert durch THUNBERG 1824, locus typicus Belgien, syn. durch WESMAEL 1848 syn. Ichneumon coactus THOMSON 1893 Lectotypus yp: " Ringsiö " " coactus " " Ichneumon coactus THS. 1893 Syntype det. M. G. FITTON 1978 " " [rot] Lectotypus Ichn. coactus THS. RIEDEL 2007 " (LUND), locus typicus Ringsiö / Schweden, von mir untersucht, syn. durch RIEDEL 2008: Körperlänge 12 - 14 mm. Fühlergeissel mit 38 - 41 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,1 x, das zweite 1,8 - 2,0 x so lang wie breit, etwa das 9. Glied quadratisch, breiteste Glieder 2,0 - 2,5 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,47 - 0,50. Schläfen kurz parallel oder wenig rundlich verengt, Stirn flach punktiert, zentral granuliert, seitlich mehr oder weniger glänzend. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Wangen unten zerstreut punktiert, Ocellar-Index etwa 1,0, Wangen-Augen-Index 0,9 - 1,0, Malarindex 0,4 - 0,6. Mesosoma hellbraun behaart, Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert, aber mehr oder weniger glänzend, Mesopleuren punktiert, oben und hinten runzelig, Spekulum gross, Metapleuren punktiert, teils runzelig, Scutellum so lang wie breit bis quer, nicht gerandet, etwas erhaben, dicht punktiert. Propodeum kurz, stark gewölbt, Area superomedia quer, sichel- bis halbmondförmig, fein runzelig, Leisten schwach, manchmal ganz fehlend, Costulae schwach bis deutlich. Areae superoexternae punktiert, dazwischen fast glatt, Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen dicht punktiert, Coxen III apikal manchmal zerstreut punktiert und granuliert, Femora III basal und im unteren Drittel zerstreut punktiert, Femora III 3,3 - 3,6 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,3 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 12 - 18 feinen Längsstreifen, oft hinten mehr oder weniger punktiert. Thyridien- Index 0,7 - 1,0, ihr Intervall etwas so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus und längs gestreift. Zweites Tergit 0,86 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 mitten längs gestreift, das vierte nur basal, Bohrerklappen 0,4 - 0,8 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 6 / 8 - 12 / 14, Frontalorbiten, Flecke des Vertex, manchmal Collare und Hinterecken des Pronotums, manchmal Flecke der Subalarleiste, gewöhnlich Seitenränder des Scutellums. Metasoma manchmal blau schimmernd, Beine schwarz, Femora I-II apikal schmal, Tib I-III vorn mehr oder weniger gelblich, Tarsen I meist rötlich, Pterostigma braun bis schwarz.: Körperlänge 14 - 15 mm. Fühlergeissel mit 38 - 40 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,50, Tyloide auf den Gliedern 7 / 9 - 17 / 20, linear, maximal 0,8 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig verengt. Stirn zentral runzeligpunktiert, basal und lateral fast glatt. Gesicht und Clypeus punktiert, Epistoma granuliert. Wangen-Augen-Index 0,9, Malarindex 0,2 - 0,25. Ocellar-Index 0,9. Mesosoma hell behaart, kurz und gedrungen, nur 1,5 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert oder glatt, Mesopleuren punktiert, dazwischen glatt oder teils etwas runzelig, Spekulum gross, Metapleuren runzelig-punktiert. Scutellum deutlich quer, etwas erhaben, punktiert, nur basal gerandet, Propodeum kurz, lateral steil abfallend, Area superomedia erhaben, deutlich quer, sichelförmig deutlich gerunzelt, manchmal basale Leiste undeutlich, Costulae vorhanden, etwa in der Mitte. Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig-punktiert. Metatarsen I mit kleinem Apikalzahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,5 - 3,7 x so lang wie hoch, Coxen lang hell behaart. 1513 Seitenfelder des Postpetiolus sehr breit, 0,8 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, Spirakeln deutlichvorspringend, Mittelfeld mit 9 - 15 Längsstreifen. Thyridien-Index 1,0 - 1,1, ihr Intervall etwas schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,9 - 1,0 x so lang wie breit, Tergite 2 - 5 mitten deutlich längs gestreift, das fünfte nur basal. Färbung: Schwarz, weisslich sind Palpen, Labrum, Mandibeln, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten (nach oben breiter, manchmal fast ganzes Gesicht ausser einem zentralen braunen Längsstreifen), Frontalorbiten, äussere Orbiten unten lang, Flecke des Vertex, oft Scapus unten, Collare und Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, Flecke der Tegulae, Seiten des Scutellums, gewöhnlich Mittelfeld des Postpetiolus apikal. Beine schwarz, oft Coxen und Trochanteren I-II (III) mit gelblichen Flecken, oft Beine I-II vorn ganz oder Femora I-II apikal sowie Tibien und Tarsen I-II vorn gelblich, Tibien III vorn mit gelblichem Längsstreif. Pterostigma braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 20 7 V e r b r e i t u n g: Deutschland (ZSM), Finnland (KJ, HEL), Österreich (KS), Polen (SAW), Schweden (STO).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11034FF9043DA0C3285D886C2.taxon	description	Lectotypus yp: " 71 " " Monographie Exempl. décrit " " Ichneumon sugillatorius dét. C. WESMAEL " " Ichneumon cyaniventris W. Preudhomme de Bosse " " [rot] Lectotypus Ichneumon cyaniventris WESM. Tow " 65 " (BRU), von mir untersucht syn. Ichneumon cyaniventris var. biobliteratus PIC 1923 Lectotypus yp (festgelegt durch HILPERT et al. 1993): " allier " " v. biobliteratus mihi " (coll. B ERTHOUMIEU, PAR), syn. durch HILPERT et al. 1993, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon cyaniventris var. multialbonotatus PIC 1923 Lectotypus yp (festgelegt durch HILPERT et al. 1993): " Isere " " type " " v. multialbonotatus PIC " (coll. BERTHOUMIEU, PAR), syn. durch HILPERT et al. 1993, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon cyaniventris f. shikokuensis UCHIDA 1935, von mir nicht untersucht: Körperlänge 11 - 15 mm. Fühlergeissel mit 36 - 38 Gliedern, Erstes Geisselglied 1,9 - 2,0 x, das zweite 1,9 x so lang wie breit, etwa das 7. oder 8. Glied quadratisch, breiteste Glieder 2,5 - 3,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,45 - 0,50. Stirn grob quer runzelig-punktiert, Gesicht und Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Apikalrand des Clypeus mitten etwas vorgezogen, Wangen unten sehr zerstreut punktiert, Wangen- Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,6. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, granuliert, Mesopleuren dicht punktiert, teils gerunzelt, Metapleuren punktiert, vorn meist längs gerunzelt. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,4 gerandet, punktiert. Area superomedia gestreckt oder quadratisch, herzförmig, granuliert, vorn gerundet, Areae superoexternae recht grob runzelig-punktiert. Coxen und Femora dicht punktiert, Coxen III mit Scopa, diese etwa 1 / 4 so lang wie die Coxen, Femora III 3,6 - 3,9 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,4 - 0,5 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 16 feinen Längsstreifen, Thyridien schräg, Thyridien-Index 1,0 - 1,3, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 0,85 x so lang wie breit. Tergite 2 - 3 runzelig-punktiert, mitten schwach längs runzelig, viertes Tergit sehr oberflächlich punktiert, überwiegend glänzend, Bohrerklappen lang, 0,7 - 1,5 x so lang wie das 7. Tergit. 1514 Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 6 / 7 - 11 / 13, Frontalorbiten, oft Vertexflecke, oft Collare, ganzes Scutellum, Hinterecken der Tergite (1) 2 - 3 (4), Beine schwarz, Femora I apikal und Tibien I vorn gelblich, Pterostigma braun.: Körperlänge 14 - 16 mm. Fühlergeissel mit 35 - 41 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,5 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,49 - 0,52, Tyloide auf den Gliedern 6 / 8 - 16 / 18, lang oval, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich rundlich verengt. Stirn punktiert, etwas runzelig, Gesicht und Clypeus punktiert, teils granuliert, Wangen- Augen-Index 1,0, Malarindex 0,25. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, mit deutlicher Mikroskulptur, Mesopleuren punktiert, oft mehr oder weniger runzelig, Metapleuren punktiert, vorn oft längs runzelig. Scutellum etwas quer, punktiert, hinten oft längs rissig, basale 0,4 - 0,8 gerandet, Area superomedia etwas gestreckt bis quer, halbmondförmig, fast glatt, Costulae deutlich. Areae superoexternae oberflächlich punktiert, granuliert. Tarsen schlank, Metatarsen I mit deutlichem Apikalzahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,9 - 4,0 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, etwa 0,5 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 15 oft mehr oder weniger verstrichenen Längsstreifen, Thyridien schräg, Thyridien- Index 0,8 - 1,0, zweites Tergit 1,05 - 1,1 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 punktiert und fein runzelig, Tergite 2 - 3 mitten längs rissig. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 9 / 12 - 13 / 18, Gesichtsorbiten (meist nach unten breiter), Seiten des Clypeus, Frontalorbiten, meist Flecke des Vertex, manchmal äussere Orbiten, Maxillarpalpen, gewöhnlich Collare und Oberränder oder Hinterecken des Pronotums, Subalarleiste, ganzes Scutellum, Hinterecken der Tergite (1) 2 - 3 (4), manchmal ganzer Hinterrand des Postpetiolus. Beine schwarz, Coxen I-II selten weisslich gefleckt, bei 1 Ex. aus Schweden Coxen III anterolateral gelb gefleckt, Femora I-II apikal und Tibien I-II anterior mehr oder weniger gelblich. Pterostigma braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 32 90 V e r b r e i t u n g: Belgien (BRU, KZW), Deutschland (DEI, KB, KR, HEL, STUTT), Finnland (LAU, HEL), Frankreich (EDI), Grossbritannien (EDI), Italien (KR), Niederlande (KZW), Österreich (LINZ), Polen (SAW), Rumänien (LINZ), Russland, Irkutsk) (KR), Russland, Primorskiy kray) (DEI), Schweden (STO), Schweiz (BAS, BERN, LAU).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11035FF9243DA0A888502813B.taxon	description	nach ROMAN 1912 syn. zu Coelichneumon fuscipes GMELIN, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon fuscipes GMELIN 1790, präokkupiert durch GEOFFROY 1785, syn. durch YU & HORSTMANN 1997 syn. Ichneumon subguttatus GRAVENHORST 1829 locus typicus: Schlesien / Polen, von WESMAEL 1848 mit Ichneumon fuscipes GMELIN synonymi- siert, von mir nicht untersucht: Körperlänge (10) 14 - 16 mm. Fühlergeissel mit 34 - 39 Gliedern, erstes Geisselglied 2,1 - 2,2 x, das zweite 2,0 - 2,1 x so lang wie breit, etwa das 9. quadratisch, breiteste Glieder 2,0 - 2,5 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,55 - 0,60. Schläfen mehr oder weniger rundlich verengt, Stirn flach punktiert, granuliert (manchmal nur zentral). Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, manchmal grob und teils gerunzelt, in der Mitte etwas vorgezogen. Wangen unten sehr zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,0, Malarindex 0,4 - 0,8. Ocellar-Index 1,1. 1515 Mesosoma bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen fast glatt oder granuliert, Mesopleuren punktiert, hinten und oben teils gerunzelt, Metapleuren grob punktiert, dazwischen glatt, Scutellum so lang wie breit bis quer, zerstreut punktiert, im basalen 0,2 gerandet. Area superomedia fast rechteckig, granuliert, Leisten vorn und hinten oft schwächer, Costulae fehlend oder vorhanden, Areae superoexternae granuliert, mit zerstreuten Punkten. Coxen dicht punktiert. Coxen III mit Scopa, diese 1 / 3 - 2 / 5 so lang wie die Coxen. Femora III 3, 1 - 3,4 x so lang wie breit, im unteren Drittel zerstreut punktiert. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 0.7 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 9 kräftigen Längsstreifen, Thyridien schräg, Thyridien-Index 1,2 - 1,8, ihr Intervall 0,5 - 0,7 x so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 dicht punktiert, granuliert, mitten längs streifig, das vierte nur basal. Bohrerklappen etwa 0,3 - 0,6 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 7 - 12 / 13, Frontalorbiten, Flecken lateral der Fühlergruben, Vertexflecken, manchmal äussere Orbiten, Collare und Hinterecken oder Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, meist herzförmiger Fleck oder hinteres Drittel des Scutellums (Scutellum manchmal ganz schwarz), Metasoma oft mehr oder weniger blau schimmernd, selten Postpetiolus und zweites Tergit posterolateral mit gelben Flecken. Beine schwarz, Femora I apikal, Ringe der Tibien I-III (Tibien I manchmal nur anterior mit Fleck). Pterostigma dunkelbraun.: Körperlänge 12 - 18 mm. Fühlergeissel mit 35 - 39 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,3 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,55 - 0,60, Tyloide auf den Gliedern 5 / 7 - 16 / 17, linear, maximal 0,8 - 0,9 x so lang wie ihr Glied, Schläfen deutlich rundlich verengt, Stirn punktiert, granuliert, Ocellar-Index etwa 1,0. Gesicht und Clypeus grob punktiert, Gesicht gewöhnlich ganz granuliert und matt, Wangen-Augen-Index 1,0, Malarindex 0,2 - 0,4, Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, manchmal granuliert, Mesopleuren dicht punktiert, dazwischen glatt oder mehr oder weniger runzelig, Metapleuren grob punktiert, mehr oder weniger glatt, Coxalleiste gewöhnlich vollständig. Scutellum etwas quer, recht grob punktiert, im basalen 0,5 - 0,7 gerandet. Area superomedia meist quer, herzförmig, fein gerunzelt, Leisten vorn und hinten oft undeutlich, Costulae hinter der Mitte, Areae superoexternae granuliert und zerstreut punktiert. Coxen dicht punktiert, Femora III im unteren 1 / 4 zerstreut punktiert, 3,5 - 4,0 x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne oder mit schwachem Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus recht schmal, 0,4 - 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 13 unregelmässigen Längsstreifen, Thyridien quer oder schräg, Thyridien-Index 1,3 - 2,0, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 1,1 x so lang wie breit, Tergite 2 - 5 punktiert und granuliert, mitten mehr oder weniger längs gestreift. Färbung: Schwarz, weisslich sind breite Gesichtsorbiten oder das ganze Gesicht, Frontalorbiten, Vertexflecke, äussere Orbiten lang, Clypeus mehr oder weniger, Labrum, Mandibelmitte, Palpen, Scapus unten, Collare und Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, selten Flecken der Mesopleuren anterior, apikale Hälfte oder hantelförmiger Apikalfleck des Scutellums (Scutellum sehr selten ganz schwarz), manchmal posterolaterale Ecken des Postpetiolus, sehr selten auch des zweiten Tergits. Beine schwarz, Fleck der Coxen I (selten auch II), Femora I apikal, Ringe der Tibien I-III weisslich. Pterostigma braun. 1516 U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 173 91 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (KB, KR, KZW, ZSM), Estland (KJ), Finnland (KJ, SAW, HEL), Frankreich (GEM), Griechenland (LINZ), Grossbritannien (EDI, NHM), Korsika (NHM), Niederlande (KZW), Norwegen (KR), Polen (SAW, HEL), Russland (LR), Schweden (STO, HEL), Schweiz (BAS, BERN, LAU), Spanien (Coll SELFA), Tschechien (LINZ). W i r t e: Acronicta euphorbiae (DENIS & S CHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep., Noctuidae) (BERN, EDI), Simyra albovenosa (DENIS & S CHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep., Noctuidae) (HEL).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11037FF9C43DA0DD0877083AC.taxon	description	Lectotypus yp: " Spask " " dorsosignatus " (CRACOW), locus typicus Ural / Russland und Transkaspien / Russland, revidiert durch RASNITSYN 1981 syn. Ichneumon aureipes BERTHOUMIEU 1896 Lectotypus yp (festgelegt durch DILLERR & H ORSTMANN 1997): " Barcelona Vallvidrera 4. X. 1896 " " " " Ichneumon aureipes, B ERTH. n. sp. t. ". Cabrera ", locus typicus Barcelona / Spanien (MADRID), syn. durch DILLERR & H ORSTMANN 1997, von mir untersucht und bestätigt syn. Ichneumon commenticius KOKUJEV 1908 locus typicus: Russland (ST. PETERSBURG), von mir nicht untersucht syn. Ichneumon wormatiensis HABERMEHL 1916 Holotypus yp: " 1 " " Roseng. 16.9.01 Hbm " " [rot] Typus " " Coelichneumon wormatiensis Hab. " (FRANKFURT), locus typicus Worms / Deutschland, syn. durch HEINRICH 1928 b, von mir untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Die Art ist recht variabel, gewöhnlich haben die keine Scopa der Coxen III, manchmal ist diese schwach ausgebildet. Die haben gewöhnlich zwei Längsstreifen auf dem Mesoscutum, diese fehlen aber manchmal (Exemplare aus der Türkei: 26 mit, 11 ohne Längsstreifen des Mesoscutums). Typisch für die dieser Art sind: Femora schlank und Tibien ganz rot, meist auch Metatarsen III hellrot, zweites Tergit gestreckt, Geissel mit 46 - 49 Gliedern.: Körperlänge (11) 14 - 19 mm. Fühlergeissel mit 46 - 53 Gliedern, fast fadenförmig, erstes Geisselglied 1,7 - 2,3 x, das zweite 1,5 - 2,0 x so lang wie breit, das 10. bis 12. Glied quadratisch, breiteste Gliedern 1,1 - 1,2 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,44 - 0,48. Schläfen hinter den Augen parallel oder verbreitert, apikal wenig verengt. Ocellar-Index 1,0, Stirn runzelig-punktiert, Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 0,9 - 1,2, Malar-Index 0,25 - 0,3. Thorax hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen mehr oder weniger glatt, Mesopleuren vorn etwas vorgewölbt, punktiert, teils runzelig. Metapleuren grob runzelig-punktiert. Scutellum so lang oder etwas länger als breit, zerstreut punktiert, nur basal gerandet, Area superomedia so lang wie breit oder etwas breiter, halbmondförmig, runzelig, Costulae hinter der Mitte. Areae superoexternae fein quer gerunzelt. Coxen II überwiegend und Coxen III apikal sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit kleiner (1 / 5 so lang wie die Coxen III) oder ohne Scopa, dann in diesem Bereich sehr dicht und fein punktiert, Femora III in der unteren Hälfte sehr zerstreut punktiert, 3,2 - 3,7 x so lang wie hoch. Seitenfeld des Postpetiolus 0,6 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 12 Längs- 1517 streifen. Thyridien-Index 0,9 - 1,5, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergite 0,9 - 0,95 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert, das zweite und dritte Tergit mitten längs gestreift, Bohrerklappen 0,3 - 1,0 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 9 / 12 - 13 / 14 (manchmal mehr oder weniger reduziert oder selten ganz fehlend), manchmal Seiten des Clypeus, Frontal- und Gesichtsorbiten, langer Streif der äussere Orbiten, breite Vertexflecken, Collare und Hinterecken oder Oberränder des Pronotums, gewöhnlich zwei Längsstreifen des Mesoscutums, Subalarleisten, Präscutellarleisten, Seitenflecken des Scutellums (diese hinten oft verschmolzen), Postscutellum, selten Hinterrand des Postpetiolus. Mund rötlich. Coxen und Trochanteren schwarz, selten Coxen I und II apikal weisslich, Beine sonst rot, Metatarsen III mehr oder weniger rot, Tarsen III sonst verdunkelt. Pterostigma schwarzbraun. Tarsen III sonst verdunkelt, Pterostigma braun.: Körperlänge 12 - 21 mm. Fühlergeissel mit 46 - 49 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,3 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,45 - 0,50, Tyloide auf den Gliedern 8 / 10 - 20 / 22, lang oval, maximal 0,7 - 0,9 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig rundlich verengt, Stirn grob runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,0 - 1,1. Gesicht runzelig-punktiert, granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Malarindex 0,15 - 0,2, Wangen- Augen-Index 0,9 - 1,1. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums und Mesopleuren grob punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren hinten manchmal runzelig, Metapleuren grob punktiert, teils gerunzelt. Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut punktiert, im basalen 0,3 - 0,5 gerandet. Area superomedia mehr oder weniger quer, Leisten deutlich, Costulae hinter der Mitte, Areae superoexternae fein quer rissig. Metatarsen I ohne Apikalzahn, Coxen dicht punktiert, Femora III nur ganz unten zerstreut punktiert, 3,7 - 4,3 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 0,6 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 12 - 14 Längsstreifen, Petiolus fast glatt. Thyridien-Index 1,0 - 1,3, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,1 - 1,25 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Mandibelbasis, Palpen, Seiten des Clypeus, Gesichts- (breit) und Frontalorbiten, manchmal Scapus unten, manchmal Fleck unter Fühlergruben, Vertexflecke, äussere Orbiten lang, Collare und Hinterecken oder Oberränder des Pronotums, manchmal Flecke der Mesopleuren vorn, Subalarleiste, Flecke der Tegulae, meist zwei Längsstreifen des Mesoscutums, Präscutellarleisten, Seiten und oft auch Hinterrand des Scutellums, Postscutellum, oft Hinterecken oder Hinterrand des Postpetiolus. Coxen I-II manchmal gelb gefleckt, sonst schwarz. Beine rot, Tarsen II meist bräunlich, Tibien III apikal oft schmal verdunkelt, Metatarsen III mehr oder weniger rot, Tarsen III sonst schwarz. Beine I vorn aufgehellt. Pterostigma dunkelbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 7 45 V e r b r e i t u n g: Deutschland (FRANKFURT), Frankreich (ZSM), Italien (GEM), Kasachstan (KR), Russland (CRACOW, DEI), Schweiz (LAU), Spanien (Coll. S ELFA, MADRID), Türkei (LINZ, KE, STUTT, ZSM). 1518	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11039FF9F43DA0E5080768027.taxon	description	Typen verloren, locus typicus Österreich syn. Ichneumon periscelis WESMAEL 1845, präokkupiert durch S CHRANKK 1802 Holotypus yp: " 91 " " Monographie Exempl. décrit " " Ichneumon periscelis Gr. dét. C. WESMAEL " " [rot] Holotypus Ichneumon periscelis WESM. Tow´65 " (BRU), locus typicus Belgien, von mir untersucht syn. Ichneumon falcatus TISCHBEIN 1873, präokkupiert durch GEOFFROY 1785 Typen verloren, locus typicus? Birkenfeld / Deutschland syn. Coelichneumon periscelis var. bimaculatus CONSTANTINEANU 1956, präokkupiert durch SMITH 1878, wird als infrasubspezifisches Taxon angesehen (HORSTMANN 2000) syn. Ichneumon periscelis var. leucops KRIECHBAUMER 1894: Körperlänge 12 - 18 mm, Fühlergeissel mit 40 - 43 Gliedern, erstes Geisselglied 2,4 x, das zweite 2,3 x so lang wie breit, das 8. bis 10. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,4 - 1,7 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,52 - 0,58. Schläfen mehr oder weniger deutlich rundlich verengt. Ocellar-Index 1,0 - 1,2. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Stirn und Wangen fast glatt, sehr zerstreut punktiert. Wangen-Augen- Index 0,9, Malar-Index 0,5. Mesosoma bräunlich behaart und oft mit mehr oder weniger geglätteter Skulptur. Seitenfelder des Mesoscutums flach punktiert, granuliert, Mesopleuren flach punktiert, dazwischen glatt, Spekulum teils punktiert, Metapleuren punktiert und granuliert. Scutellum gestreckt, punktiert, im basalen 0,4 gerandet. Area superomedia halbmondförmig oder 4 - eckig, fast glatt, Leisten meist vollständig, manchmal fehlt die basale Querleiste, Costulae vorhanden, Areae superoexternae fein quer rissig, teils glatt. Coxen III dicht punktiert, ohne Scopa, Femora III unten etwas zerstreuter punktiert, 3,7 - 3,8 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,8 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,6 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 12 Längsstreifen. Thyridien schlank, schräg, Thyridien-Index 1,0 - 1,3, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 flach punktiert, seitlich granuliert, mitten längs gestreift, das vierte flach punktiert und granuliert, Bohrerklappen 0,3 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 8 - 12 / 13, Frontalorbiten, Flecke des Vertex und subbasale Ringe der Tibien I-III und selten Flecke der Subalarleisten. Pterostigma dunkelbraun.: Körperlänge 13 - 17 mm. Fühlergeissel mit 41 - 42 Gliedern, erstes Geisselglied 2,2 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,55, Tyloide auf den Gliedern 6 / 7 - 16 / 17, linear, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich und fast gerade verengt, Ocellen gross, Ocellar-Index 0,8 - 1,0. Stirn fast unpunktiert, oft mehr oder weniger glatt oder granuliert, Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert. Wangen schmal, Wangen- Augen-Index 0,7, Malar-Index 0,2. Skulptur des Mesosomas oft mehr oder weniger geglättet. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert. Mesopleuren punktiert, dazwischen glatt, Metapleuren punktiert, dazwischen glatt. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,3 gerandet. Area superomedia quer, sichel- oder halbmondförmig, Costulae deutlich, deutlich hinter der Mitte. Areae superoexternae fast glatt, zerstreut punktiert, Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig. Metatarsen I mit kleinem Apikalzahn. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,7 - 3,8 x so lang wie hoch. 1519 Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 13 Längsstreifen. Thyridien schräg, schmal, Thyridien-Index 1,0 - 1,1, zweites Tergit 1,1 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Labrum, Palpen, Mandibelmitte, Clypeus, ganzes Gesicht, Frontalorbiten, Flecke des Vertex, untere äussere Orbiten, Scapus unten, manchmal Fühlergeissel unten oder apikal, Collare und Hinterecken des Pronotums, Subalarleiste, Flecke der Tegulae, manchmal Hinterecken des Scutellums, oft Hinterecken des Postpetiolus, sehr selten Hinterecken des zweiten Tergits. Beine schwarz, Flecke der Coxen I-II, Trochanteren und Trochantelli I-III, Ringe aller Tibien, Beine I-II vorn ausgedehnt, Tarsen III apikal meist gelblich. Pterostigma dunkel. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 54 28 V e r b r e i t u n g: Deutschland (DEI, KB, KR), Finnland (HEL, LAU), Frankreich (EDI), Polen (KB, SAW), Russland (Moskau Region) (HEL), Schweiz (BAS. KB, LAU). W i r t e: Moma alpium (O SBECKK 1778) (Lep. Noctuidae) (HEL).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1103AFF9E43DA0C25876D8689.taxon	description	Lectotypus yp: " 27 Mai iB (?) " " Ichn. otia no 14 " " Ichneumon eburnifrons dét. C. WESMAEL " " Monographie Exempl. decrit " " Ex types " " A. ROMAN vid. 1936: Ichneumon eburnifrons WESM. " " [rot] Ichneumon eburnifrons WESM. Lectotypus R. Hinz 1981 " (BRU), von mir untersucht syn. Ichneumon tenuitarsis THOMSON 1893 Holotypus yp: " [blau] " " Col Hgn " " tenuitarsis " " Ichneumon tenuitarsis THS. " 93 Holotype det. M. G. FITTON 1978 " (LUND), locus typicus? Östergötland / Schweden, von mir untersucht, syn. durch RIEDEL 2008 syn. Coelichneumon pumilionobilis HEINRICH 1951 Holotypus yp: " [rot] Typus " " Coelichneumon pumilionobilis HEINR. " " Bayr. Wald Waldmünchen 800 m, 14 IX 49 " (ZSM), locus typicus Waldmünchen / Deutschland, von mir untersucht, syn. durch RIEDEL 2008: Körperlänge 10 - 11 mm, Fühlergeissel mit 33 - 36 Gliedern, erstes Geisselglied 2,3 - 2,4 x, das zweite 2,1 - 2,3 x so lang wie breit, etwa das 8. Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,57 - 0,64. Schläfen deutlich rundlich verengt. Stirn mehr oder weniger zerstreut punktiert, teils granuliert, Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen zerstreut bis sehr zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 0,7 - 0,8, Ocellen klein, Ocellar-Index 1,2, Malar- Index 0,6 - 0,9. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, mit deutlicher Mikroskulptur, Mesopleuren punktiert, manchmal gerunzelt. Scutellum so lang wie breit oder gestreckt, fein punktiert, im basalen 0,4 gerandet. Area superomedia so lang wie breit oder etwas breiter, glatt, hinten ohne Leisten, Costulae schwach oder fehlend, Areae superoexternae zerstreut punktiert, fein granuliert. Coxen dicht punktiert und granuliert, Coxen III mit Scopa, diese 1 / 3 - 1 / 5 so lang wie die Coxen (manchmal undeutlich). Femora III im unteren 0,3 - 0,5 zerstreut punktiert, 3,7 - 3,9 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,6 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus recht variabel, 0,5 - 0,9 x so lang wie das Mittelfeld, dieses mit 10 - 15 feinen Längsstreifen. Thyridien sehr breit, Thyridien-Index 2,5 - 3,0, ihr Intervall etwa halb so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 1,0 - 1,1 x so 1520 lang wie breit, Tergite 2 - 3 flach punktiert, mitten schwach längs gerunzelt, das vierte fast glatt, Bohrerklappen 0,5 - 0,8 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 6 / 7 - 11 / 12, oft Gesichtsorbiten, Frontalorbiten, Vertexflecke, Collare und Hinterecken oder Oberränder des Pronotums, oft Subalarleiste und Seitenränder des Scutellums. Beine schwarz, Femora I apikal und Tibien I vorn oft gelblich, Pterostigma braun bis gelbbraun: Körperlänge 12 - 14 mm. Fühlergeissel mit 32 - 36 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,3 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,54 - 0,58, Tyloide auf den Gliedern 7 / 8 - 16 / 17, lang oval bis linear, maximal 0,8 - 1,0 x so lang wie das Glied. Schläfen deutlich rundlich verengt. Stirn fast glatt oder flach punktiert, granuliert. Ocellar-Index 0,75 - 1,0. Gesicht punktiert und granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt oder granuliert. Wangen- Augen-Index 0,7 - 0,8, Malar-Index 0,2. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums flach punktiert, granuliert und matt, Mesopleuren punktiert, teils runzelig, selten ganz gerunzelt, Scutellum etwa so lang wie breit, punktiert, im basalen 0,3 - 0,7 gerandet. Area superomedia quer, fast glatt, halbmondförmig, apikale Leiste oft undeutlich, Costulae deutlich, hinter der Mitte. Areae superoexternae zerstreut punktiert, fast glatt. Area petiolaris mit Seitenleisten, mitten flach gerunzelt. Metatarsen I ohne oder mit kleinem Apikalzahn. Coxen und Femora dicht punktiert und granuliert, Femora III 3,3 - 3,6 (4,1) x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,4 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 11 - 15 Längsstreifen. Thyridien etwas schräg, Thyridien-Index 2,2, ihr Intervall etwa halb so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 1,1 - 1,2 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 runzelig-punktiert, mitten längs gestreift, das vierte flach punktiert, granuliert. Färbung: Schwarz, basale oder alle Geisselglieder unten oft gelblich oder rötlich. Weisslich sind Clypeus, ganzes Gesicht (selten inn der Mitte schwarz), Mandibelbasis, Palpen, Frontalorbiten, äussere Orbiten unten, Flecke des Vertex, Scapus unten, Collare und Hinterecken des Pronotums, oft Subalarleisten, manchmal Flecke der Mesopleuren, manchmal Tegulae, oft Hinterecken des Scutellums. Beine schwarz, oft Flecke der Coxen I-II, Femora I-II apikal vorn und Tibienn I-II vorn gelblich. Pterostigma bräunlich. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 21 18 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (KB, KR, ZSM), Frankreich (EDI), Italien (KR), Norwegen (KR), Österreich (KZW), Polen (SAW), Russland (KR), Schweden (STO), Schweiz (KA, BAS, LAU).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1103BFF9843DA0943877F83AC.taxon	description	Lectotypus yp: " Evreux " (JENA), locus typicus Evreux / Frankreich, siehe HORSTMANN 1993 unter erythronotus, von mir nicht untersucht syn. Coelichneumon warnckei HEINRICH 1980 Holotypus yp: " [rot] Holotype " " Coelichneumon warnckei HEINR " " Türkei Horasan Arastal 14 - 6 - 73 leg. W. WARNCKE " (ZSM), syn durch HORSTMANN 2001, von mir untersucht: Körperlänge 9 - 15 mm. Fühlergeissel mit 43 - 46 (48) Gliedern, erstes Geisselglied 1,9 - 2,2 x, das zweite 1,6 - 1,7 x so lang wie breit, etwa das 7. oder 8. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,5 - 2,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,46 - 0,58. Schläfen hinter den Augen mehr oder weniger parallel, apikal wenig verengt. Stirn runzelig-punktiert, Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen 1521 glatt, Mitte des Apikalrändes etwas vorgezogen, Wangen unten zerstreut punktiert, Ocellar-Index 1,0 - 1,2, Wangen-Augen-Index 0,8 - 1,1, Malar-Index 0,3 - 0,5. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, manchmal mehr oder weniger gerunzelt, Metapleuren längs runzelig-punktiert. Scutellum so lang wie breit, punktiert, nicht gerandet. Area superomedia quer, fein gerunzelt, Leisten von manchmal undeutlich, Costulae deutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fein quer rissig. Coxen II zerstreut punktiert, Coxen III apikal recht dicht oder zerstreut punktiert, Scopa 1 / 4 - 1 / 3 x so lang wie die Coxen III. Femora III im basalen 1 / 4 - 1 / 3 zerstreut punktiert, 3,2 - 3,4 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus breit, etwa 0,8 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 8 - 10 kräftigen Längsstreifen. Thyridien-Index 1,1 - 1,3. Zweites Tergit 0,85 - 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 mitten längs gestreift, das vierte punktiert und granuliert. Bohrerklappen etwa 0,3 - 0,6 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: schwarz, weisslich sind Geisselglieder 10 - 13 / 14, Frontalorbiten schmal, kleine Flecke des Vertex, manchmal Flecke der äusseren Orbiten, manchmal Collare und Hinterecken des Pronotums, meist Präscutellarleisten. Coxen und Trochanteren schwarz. Beine schwarz, Tibien I vorn aufgehellt, Tibien III in der basalen Hälfte manchmal rötlich aufgehellt, Femora III rot, apikal schmal dunkel oder ganz schwarz. Pterostigma dunkel braun. Metasoma schwarz, etwas bläulich glänzend.: Körperlänge 13 - 15 mm, Fühlergeissel mit 43 - 44 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index etwa 0,5, Tyloide auf den Gliedern 8 / 9 - 20 / 21, lang oval, maximal 0,7 - 0,9 x so lang wie ihr Glied. Schläfen wenig rundlich verengt, Stirn runzelig-punktiert, Gesicht runzelig-punktiert, Clypeus dicht punktiert, dazwischen glatt, Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,25. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, teils runzelig, Scutellum mässig erhaben, punktiert, im basalen 0,4 - 0,6 gerandet. Area superomedia quer, runzelig, halbmondförmig, Costulae vorhanden, Areae superoexternae fein gerunzelt, Metatarsen I mit kleinem Apikalzahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,5 - 3,9 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 0,8 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 6 - 8 kräftigen Längsstreifen, Thyridien-Index 1,2 - 1,5, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 punktiert, seitlich auch granuliert, mitten längs gerunzelt, das fünfte punktiert, basal runzelig. Färbung: Schwarz, weisslich sind Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, kurze Streifen der äusseren Orbiten, Flecke des Vertex, meist Collare und Hinterecken des Pronotums, meist Subalarleiste, meist Präscutellarleisten, manchmal Hinterecken des Scutellums. Beine schwarz, Femora rot, Femora I-II oben und hinten mehr oder weniger verdunkelt, Femora III apikal schmal schwarz, manchmal Femora ganz schwarz. Tibien I vorn gelb. Pterostigma braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 101 29 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (DEI, STO, KR, KZW, STUTT), Frankreich (EDI, GEM, KZW, STO), Grossbritannien (EDI), Italien (KB), Kirgisistan (KR), Niederlande (KZW). Österreich (KR, KZW, LINZ), Polen (GEM), Schweiz (BAS), Serbien (GEM), Sizilien (ZSM), Tschechien (LINZ), Türkei (LINZ, STUTT). 1522	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1103DFF9B43DA0E5086EA879D.taxon	description	Lectotypus yp: " 60 " " Monographie Exempl. décrit " " Ichneumon falsificus det. C. WESMAEL " " [rot] Lectotype Ichneumon falsificus WESM. Tow.´65 " (BRU), locus typicus Belgien, von mir untersucht syn. Ichneumon specularis TISCHBEIN 1881 Type verschollen, locus typicus Eutin / Deutschland, syn. durch BERTHOUMIEU 1894 mit C. biannulatus (GRAVENHORST) syn. nov. syn. Ichneumon Chevrieri PIC 1902 Holotypus yp: " Coll. Chevri " " type " " Chevrieri PIC " " [rot] Ichneumon chevrieri PIC Holotypus R. HINZ 1990 " (PAR), von mir untersucht, syn. nov. syn. Ichneumon falsificus var. alni HEINRICH 1926, von mir nicht untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die Typen von Ichneumon specularis (TISCHBEIN) sind verloren, die Beschreibung von TISCHBEIN (1881) passt vollständig auf keine der bekannten europäischen Coelichneumon - Arten; die Synonymisierung mit C. biannulatus (GRAVENHORST), wie sie von BERTHOUMIEU 1894 vorgeschlagen wurde, ist aber sicher falsch. Am meisten ähnelt die Beschreibung noch einzelnen Varietäten von C. falsificus (WESMAEL), ich stelle das Taxon daher hierher (auch TISCHBEIN 1881 hatte die Art bereits in die Nähe gestellt).: Körperlänge 16 - 19 mm. Fühlergeissel mit 40 - 44 Gliedern, erstes Geisselglied 1,9 - 2,4 x, das zweite 1,8 - 2,0 x so lang wie breit, etwas das 9. quadratisch, breiteste Glieder 1,5 - 2,0 x so breit wie lang. Geissel-Augen-Index 0,55 - 0,60. Schläfen hinter den Augen etwas verbreitert, dann wenig verengt. Ocellar-Index 1,2 - 1,8, Stirn punktiert und granuliert, seitlich mehr oder weniger glatt, Gesicht dicht punktiert und granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, glatt. Wangen zerstreut punktiert, Malar-Index 0,4 - 0,6, Wangen-Augen-Index 1,05 - 1,1. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, teils granuliert, Mesopleuren dicht punktiert, oben und hinten teils runzelig, Metapleuren dicht punktiert, teils runzelig. Scutellum etwas länger als breit, nicht gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia gestreckt bis quadratisch, hufeisenförmig, vorn gewöhnlich offen, granuliert oder mehr oder weniger glatt, Costulae mehr oder weniger deutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fein granuliert, zerstreut punktiert, Area petiolaris fein runzeligpunktiert, ohne oder mit Seitenleisten. Coxen II apikal zerstreut punktiert, granuliert, Coxen III punktiert und granuliert, ohne Scopa, apikal zerstreut punktiert. Femora III im unteren Viertel zerstreut punktiert, 3,3 - 4,0 x so lang wie hoch, drittes Segment der Tarsen II 1,5 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,5 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 15 Längsstreifen, apikal mehr oder weniger punktiert. Thyridien-Index 0,9 - 1,1, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 0,9 - 1,0 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, mitten grob längs gerunzelt, das vierte punktiert, zentral längs gestreift. Tergit 7 so lang oder etwas länger als an der Basis breit. Bohrerklappen 0,5 - 0,6 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Geisselglieder 7 / 9 - 13 / 15, Frontalorbiten, kleine Vertexflecke, manchmal äussere Orbiten, Collare und Hinterecken des Pronotums, manchmal Subalarleiste, apikale Hälfte oder 2 / 3 des Scutellums, manchmal Fleck am Apikalrand des Postpetiolus, Femora I-II apikal,´und Tibien I vorn. Beine sonst schwarz. Pterostigma gelbbraun bis dunkelbraun. Metasoma manchmal schwach bläulich.: Körperlänge 16 - 20 mm, Fühlergeissel mit 38 - 42 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,1 x 1523 so lang wie breit, Tyloide auf den Gliedern 7 / 9 - 18 / 19, linear, 0,6 - 0,7 x so lang wie ihr Glied, Geissel-Augen-Index 0,52 - 0,54. Schläfen wenig rundlich verengt, Stirn fein quer runzelig-punktiert, Ocellar-Index 0,9, Gesicht punktiert und granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, manchmal granuliert. Wangen unten punktiert, manchmal auch granuliert, Wangen-Augen-Index 1,1 - 1,2, Malar-Index 0,2. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, granuliert, Mesopleuren dicht punktiert, dazwischen glatt, Metapleuren dicht punktiert, teils runzelig, Scutellum so lang wie breit, mässig erhaben a, im basalen 0,2 - 0,4 gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia mehr oder weniger quer, halbmondförmig, fein granuliert, vorn ohne Leiste, Costulae deutlich hinterr der Mitte. Areae superoexternae fein querrissig, zerstreut punktiert, Coxen dicht punktiert, Femora III im unteren Drittel meist zerstreut punktiert, 3,7 - 4,2 x so lang wie hoch. Metatarsen I mit deutlichem Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 12 Streifen. Thyridien-Index 1,3 - 1,8, ihr Intervall schmaler als Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 0,95 - 1,1 x so lang wie breit. Tergite 2 - 3 mitten längs runzelig, das vierte und fünfte nur basal, Tergite 2 - 6 granuliert. Färbung: Schwarz. Weisslich sind oft Mandibeln, Palpen, oft Seiten des Clypeus, breite Gesichtsorbiten, Scapus unten, Frontalorbiten, Flecke des Vertex, oft äussere Orbiten, oft Collare und Hinterecken (manchmal Oberrand) des Pronotums, Flecke der Subalarleisten. Scutellum apikal (meist hantelförmig), oft Postscutellum, manchmal posterolaterale Ecken oder Hinterrand des Postpetiolus, oft Flecke der Coxen I und II. Femora I apikal, Tibien I vorn, Tarsen I vorn und Tibien II (III) basal schmal gelb. Beine sonst schwarz. Pterostigma braunrot, Flügel etwas getrübt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 100 48 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (DEI, GEM, KB, KR, ZSM), Finnland (KJ, HEL), Grossbritannien (EDI), Polen (SAW), Schweden (STO), Schweiz (BERN, LAU), Tschechien (LINZ).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1103EFF9A43DA0A6E862185CB.taxon	description	syn. Ichneumon funebris HOLMGREN 1864, präokkupiert durch GMELIN 1790 Lectotypus yp: " Sdm " " Bhn " " Type " " funebris " " 374.62 " " [rot] Ichneumon funebris HOLM. Lectotype J. F. AUBERT 1967 " (STO), von mir untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die unterscheiden sich von C nigerrimus (STEPHENS) durch grössere Ocellen, grössere Anzahl der Geisselglieder und längere Tyloide; von C. leucocerus (GRAVENHORST) unterscheiden sie sich durch einen deutlichen Apikalzahn des Metatarsus I, die grossen und breiten Tyloide, den fehlenden weissen Vertexfleck und die Zeichnung des Scutellums.: Körperlänge 12 - 15 mm. Fühlergeissel mit 40 - 43 Gliedern, erstes Geisselglied 2,1 - 2,3 x, das zweite 1,9 - 2,2 x so lang wie breit, etwa das 9. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,3 - 1,7 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,54 - 0,60. Schläfen mässig verengt. Stirn quer runzelig-punktiert und granuliert, Gesicht punktiert und granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, glatt. Wangen unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0, Malarindex 0,6 - 0,7. Ocellar-Index 1,1. Mesosoma hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert und granuliert, Mesopleuren dicht punktiert, oben und hinten runzelig und granuliert, Metapleuren längs 1524 runzelig-punktiert. Scutellum so lang wie breit oder gestreckt, punktiert, hinten oft längs rissig, im basalen 0,1 - 0,3 gerandet. Area superomedia quadratisch bis quer, 4 - eckig bis sichelförmig, runzelig, Costulae hinter der Mitte, oft undeutlich. Areae superoexternae grob gerunzelt. Area petiolaris quer gerunzelt, mit Seitenleisten. Coxen dicht punktiert, teils granuliert, Coxen III ohne Scopa, in diesem Bereich sehr fein und dicht punktiert, Femora III im ventralen Viertel zerstreut punktiert, 3,9 - 4,1 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 9 - 12 Längsstreifen. Thyridien schräg, Thyridien-Index 0,9 - 1,2, ihr Intervall so breit oder schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 runzelig-punktiert, mitten längs gestreift, das vierte flach punktiert und granuliert. Bohrerklappen 0,4 - 0,6 (selten bis 1,0) x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Geisselglieder 8 / 9 - 13, Frontalorbiten, kleine Flecke des Vertex (oft schwach, selten fehlend), Meso- und Metasoma ganz schwarz, selten Hinterecken des Pronotums etwas aufgehellt. Beine schwarz, Tibien I vorn gelblich, manchmal Tibien II vorn aufgehellt, Tibien III subbasal und Metatarsen III basal aufgehellt (manchmal nur sehr gering). Pterostigma rotgelb. Flügel mehr oder weniger getrübt.: 13 - 16 mm. Fühlergeissel mit 44 - 46 Glieder, erstes Geisselglied 2,0 - 2,5 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,54. Tyloide auf den Gliedern 5 / 7 - 15 / 16, sehr gross, oval, auf ganzer Länge ihres Gliedes. Schläfen mässig rundlich verengt, Stirn runzelig-punktiert, Ocellar-Index 0,9 - 1,0. Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,25. Gesicht grob punktiert, granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, glatt. Mesosoma hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums punktert, dazwischen glatt, Mesopleuren und Metapleuren punktiert, glatt, Scutellum so lang wie breit, punktiert, im basalen 0,5 gerandet, Area superomedia etwas quer, halbmondförmig, mit deutlichen Leisten. Metatarsen I mit Apikalzahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,6 - 3,8 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,6 - 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, Mittelfeld mit etwa 8 Längsleisten, Thyridien-Index 0,7, zweites Tergit 1,0 - 1,25 x so lang wie breit. Behaarung lang, hell. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten breit, Frontalorbiten, oft Collare, oft Subalarleiste, oft Hinterecken des Pronotums, manchmal Flecke der Hinterecken oder hinteres Drittel des Scutellums. Beine schwarz oder dunkel rotbraun, Femora II, Tibien I-II vorn mehr oder weniger gelblich. Pterostigma braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 24 7 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Bulgarien (LINZ), Deutschland (ZSM), Finnland (HEL), Norwegen (STUTT), Österreich (LINZ), Polen (SAW, ZSM), Schweden (STO), Schweiz (BAS, BERN, LAU).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1103FFF8543D8098186BB8535.taxon	description	Holotypus yp: " Platania / Volos GR 25.6.200 4, leg. Lisa Standfuss " (KS), locus typicus Platania / Griechenland T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Dieses Taxon steht morphologisch C. rudis (F ONSCOLOMBE) sehr nahe, ist aber deutlich kleiner. Es unterscheidet sich ausserdem durch die weniger verbreiterten Schläfen, die schlankeren Femora III und das 1525 schmalere zweite Tergit. Diese strukturellen Unterschiede könnten durch die geringe Körpergrösse bedingt sein. Allerdings finden sich auch deutliche Unterschiede in der Färbung: so ist das Mesosoma bei dieser Art ganz schwarz, bei C. rudis (F ONSCOLOMBE) jedoch mehr oder weniger weiss gezeichnet. Leider liegt mir nur dieses eine Exemplar vor. Es ist daher nicht auszuschliessen, dass es sich um eine individuelle Variante von C. rudis (FONSCOLOMBE) handelt.: Körperlänge 11 mm. Fühlergeissel mit> 39 Gliedern (Spitzen abgebrochen), sehr gedrungen, erstes Geisselglied 1,1 x, das zweite 0,9 x so lang wie breit, breiteste Glieder etwa 1,5 x so breit wie lang. Geissel-Augen-Index 0,30. Schläfen hinter den Augen wenig verbreitert, dann rundlich verengt. Stirn punktiert, glänzend. Ocellar-Index 1,5. Occiput tief ausgeschnitten, Abstand der lateralen Ocellen von der Occipitalleiste etwa so gross wie der Durchmesser der Ocellen. Gesicht breit, mit Clypeus 2 x so breit wie lang, dicht quer runzelig-punktiert. Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Malarindex 0,4, Wangen verbreitert, unten zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,2. Hypostomalleiste etwas 2 x so breit wie die Genalleiste. Mesosoma kurz hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums grob punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren vor dem Spekulum vorgewölbt, grob punktiert, teils runzelig, Metapleuren grob punktiert. Scutellum etwas breiter als lang, punktiert, im basalen 0,5 gerandet. Area superomedia etwas breiter als lang, fein gerunzelt, Costulae hinter der Mitte, Areae superoexternae punktiert, mehr oder weniger glatt. Area petiolaris ohne deutliche Seitenleisten, grob runzelig punktiert. Coxen II und III apikal zerstreut punktiert, Coxen III ohne Scopa. Femora III in der ventralen Hälfte zerstreut punktiert, gedrungen, 3,2 x so lang wie hoch, Tibien I und II aussen neben der Behaarung mit zahlreichen kräftigen Borsten, innen dicht behaart. Drittes Segment der Tarsen II 1,5 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 10 feinen Längsleisten. Thyridien schräg, ihr Index etwaa 0,7, zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, mitten grob längs gerunzelt, Punktierung manchmal flach, das vierte oberflächlich punktiert, glänzend. Bohrerklappen 0,2 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, Clypeus und Mandibeln rot. Weisslich sind Geisselglieder 10 - 14, Palpen, Frontalorbiten und dreieckige Flecke des Vertex. Mesosoma ganz schwarz. Pterostigma braun. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Tarsen III bräunlich. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 V e r b r e i t u n g: Griechenland (KS).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11020FF8743D909D686EE81AD.taxon	description	Holotypus yp: " Attica 11.4.69 v. Örtzen " " Attica 11 / 4 / 69 " (ZSM), locus typicus: Attika / Griechenland T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Das hier beschriebene ist vor allem durch eine auffallend lange Behaarung des Mesosomas, insbesondere der Coxen charakterisiert. Die Zugehörigkeit zu diesem Taxon ist aber unsicher.: Körperlänge 11 - 16 mm. Fühlergeissel mit 45 - 48 Gliedern, erstes Geisselglied 2,1 - 2,4 x, das zweite 1,5 - 1,8 x so lang wie breit, etwa das 9. oder 10. quadratisch, breiteste Glieder 1526 etwa 1,7 - 1,9 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,50 - 0,58. Schläfen hinter den Augen leicht erweitert oder mässig rundlich verengt (weniger als bei C. biguttorius (THUNBERG). Stirn runzelig-punktiert, matt. Ocellar-Index 0,9 - 1,0. Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus grob punktiert, apikal zerstreut, Apikalrand in der Mitte etwas vorgezogen. Wangen unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 0,9 - 1,1, Malar-Index 0,4 - 0,6. Mesosoma fein hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, teils granuliert, glänzend. Mesopleuren punktiert, randlich etwas runzelig, Metapleuren längs rissig oder runzelig punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,3 - 0,4 gerandet, recht grob und zerstreut punktiert. Area superomedia quer, halbmondförmig, gerunzelt, Costulae deutlich hinter der Mitte, Areae superoexternae quer rissig und flach punktiert. Area petiolaris mit oder ohne Seitenleisten, quer gestreift oder gerunzelt. Coxen II apikal zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit Scopa, diese 1 / 4 so lang wie die Coxen III, daneben zerstreut punktiert, Femora III im ventralen Drittel zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, Femora III 3,6 - 3,7 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,5 - 1,6 x so lang wie breit. Postpetiolus breit, Seitenfelder runzelig, etwaa 0,8 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, diese mit 6 - 10 kräftigen Längsstreifen, Gastrocoelen deutlich, mit Längsleisten, Thyridien quer, Thyridien-Index 1,1 - 1,5, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Tergite 2 - 4 dicht punktiert, das zweite und dritte mitten längs gerunzelt, das vierte nur basal. Bohrerklappen 0,3 - 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Geisselglieder 9 / 10 - 15 / 16, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten, Frontalorbiten, Streif der äusseren Orbiten, breite Vertexflecke, Collare und Hinterecken des Pronotums, Flecke der Subalarleisten, oft 2 Längsstreifen des Mesoscutums, Präscutellarleisten, oft Flecke der Tegulae, manchmal Seiten des Scutellums. Coxen und Trochanteren schwarz, Femora und Tibien rotbraun oder mehr oder weniger verdunkelt. Tarsen I braun, Tarsen II-III schwärzlich. Erstes Tergit mehr oder weniger schwarz, das zweite manchmal basal, Metasoma sonst rotbraun. Pterostigma dunkelbraun bis schwarz, Flügel wenig getrübt.: Körperlänge 17 mm. Fühlergeissel mit 43 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,6 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,56, Tyloide auf den Gliedern 8 - 21, breit oval, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen rundlich verengt. Stirn quer runzeligpunktiert, Gesicht runzelig-punktiert, Clypeus basal dicht, apikal zerstreut punktiert. Ocellar-Index 1,0, Wangen-Augen-Index 1,2, Malar-Index 0,25. Mesosoma hell und lang behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, oben etwas runzelig, Metapleuren grob punktiert, mehr oder weniger glatt. Scutellum etwas länger als breit, dicht punktiert, im basalen 0,4 gerandet. Area superomedia etwa so breit wie lang, halbmondförmig, mehr oder weniger geglättet, Costulae hinter der Mitte, Areae superoexternae fein gerunzelt. Area petiolaris mit Seitenleisten, grob runzelig-punktiert, Metatarsen I mit kleinem spitzen Apikalzahn. Coxen dicht punktiert und sehr lang und dicht behaart, apikal buschig wirkend. Coxen III apikal ventral mit sehr feiner Punktierung. Femora III dicht punktiert, 4,4 x so lang wie hoch. Metasoma auffallend lang hell behaart. Seitenfelder des Postpetiolus sehr breit, 1,2 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 Längsstreifen. Gastrocoelen gross, mit Längsleisten, Thyridien wenig schräg, Thyridien-Index 1,1, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittel- 1527 feld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,05 x so lang wie breit, Tergite 2 - 5 dicht punktiert, seitlich granuliert, Tergite 2 - 4 mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Palpen, Mandibelbasis, Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, Flecke unten den Fühlergruben, Streifen der unteren äusseren Orbiten, Flecke des Vertex, Hinterecken des Pronotums, Flecke der Subalarleisten, Präscutellarleisten, Hinterecken des Scutellums, kleine Flecke der Coxen I. Metasoma überwiegend rot, Tergit 1 ganz und das 2. basal schwarz. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Tibien III basal und apikal schmal verdunkelt, Tarsen II und III verdunkelt. Pterostigma schwärzlich. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 5 1 V e r b r e i t u n g: Andorra (GEM), Frankreich (GEM), Griechenland (ZSM, LINZ), Kroatien (GEM), Schweiz (BERN).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11022FF8143D90C5E806C813B.taxon	description	Holotypus yp: " var. 3 " " [rot] Holotypus Oe. " " Ichneumon haemorrhoidalis GRAV. des. OEHLKE 7. 65 Holotype " (WRO), locus typicus: Piemont / Italien, von mir untersucht syn. Ichneumon castaneiventris GRAVENHORST 1829 syn. nov. Lectotypus yp: " [rot] Lectotypus Oe " " Ichneumon castaneiventris Grav. des. OEHLKE 7.65 Lectotypus " (WRO), locus typicus: Finnland, von mir untersucht syn. Ichneumon castanicauda TISCHBEIN 1881 syn. nov. (fraglich hierher) Type verloren, locus typicus Schweiz syn. Ichneumon truncatulus THOMSON 1886 Lectotypus yp: " Rfn 27 / 6 " " Ichneumon truncatulus Ths.´86 Syntype det. M. G. FITTON 1978 " " [rot] Lectotypus Ichn. truncatulus Ths. RIEDEL 2007 " " [grün] ZML 2007.043 " (LUND), von mir untersucht, syn. durch RIEDEL 2008 syn. Ichneumon strandi BERTHOUMIEU 1910 syn. nov. Holotypus yp: " Ranum Overhalden 11. - 22. VII. 03 " " Norvegia E. coll. STRAND " " Ichn. strandi nov. sp. " (BERLIN), syn. zu C. truncatulus (THOMSON 1886) durch DILLER & HORSTMANN 1997, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon castaniventris var. binigronotatus PIC 1925 syn. nov. Holotypus yp: " Royat ... " " var. binigronotatus " " type ", locus typicus Frankreich (PAR), syn. zu C. castaneiventris durch HILPERT et at. 1993, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon castaniventris var. vulcanius PIC 1925 syn. nov. Holotypus yp: " Royat ... Juin 1925 " " v. vulcanius PIC " " type " (PAR), syn durch HILPERT et at. 1993, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon derasus var. bipunctatus S CHMIEDEKNECHT 1928, präokkupiert durch GMELIN 1790, locus typicus Jugoslavien (ZAGREB), von mir nicht untersucht, syn. nov. Taxonomische Bemerkung: Die Art ist sowohl in der Färbung als auch in der Struktur sehr variabel. Eine Auftrennung der Arten Coelichneumon haemorrhoidalis (GRAVENHORST) undd Coelichneumon truncatulus (THOMSON), wie sie noch von PERKINS 1959 durchgeführt wurde, ist nach meiner Meinung nicht möglich, da alle Übergänge existieren.: Körperlänge 11 - 15 mm. Fühlergeissel mit 37 - 41 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,5 x, das zweite 1,0 - 1,2 x so lang wie breit, etwa das dritte quadratisch, die breitesten 2,5 - 3,5 x so breit wie lang. Geissel-Augen-Index 0,39 - 0,44. Schläfen parallel oder rundlich verengt, apikal mehr oder weniger verengt. Stirn punktiert, glänzend, kaum gerunzelt. Ocellar-Index 1,0. Gesicht punktiert, Epistoma granuliert, Gesichtsseiten glänzend, Clypeus punktiert, dazwischen glatt und glänzend. Wangen unten sehr zerstreut punktiert. 1528 Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert und granuliert, Mesopleuren punktiert, wenig gerunzelt, Metapleuren punktiert, glatt. Scutellum etwa so lang wie breit, punktiert, seitlich ohne Leisten. Area superomedia etwa so lang wie breit, hinten gewöhnlich ohne Leisten, zentral geglättet. Costulae undeutlich. Areae superoexternae runzlig-punktiert, Pleuralfeld grob gerunzelt. Coxen II apikal zerstreut punktiert, Coxen III und Femora dicht punktiert, Coxen III ohne Scopa, Femora III 3,3 - 3,5 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, nur etwaa 0,4 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 12 - 16 feinen Längsstreifen. Thyridien-Index 0,8 - 1,0. Zweites Tergit 0,85 x so lang wie breit. Tergite 2 - 3 fein runzelig-punktiert, mitten mehr oder weniger längs gestreift, das vierte oberflächlich punktiert und granuliert. Bohrerklappen gewöhnlich weit vorstehend, 0,7 - 1,3 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind die Geisselglieder 6 / 7 - 12 / 13, manchmal Fleck lateral der Fühlergruben, Frontalorbiten, kleine Flecke des Vertex. 1. Tergit schwarz, Postpetiolus oft rot, 2. - 7. Tergit rot, manchmal Tergite (4) 5 - 7 schwarz, selten Metasoma ganz schwarz. Beine schwarz, Femora I-II apikal und Femora III basal schmal rötlich, Tibien rötlich, Tibien III basal schmal, apikal schmal verdunkelt. Tarsen mehr oder weniger verdunkelt. Pterostigma rotbraun.: Körperlänge 12 - 16 mm. Fühlergeissel mit 37 - 43 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,54 - 0,56, Tyloide auf den Gliedern 6 / 8 - 13 / 17, oval bis langoval, maximal 0,5 - 0,6 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mehr oder weniger nach apikal deutlich und rundlich verengt, Ocular-Index 1,0. Stirn punktiert, runzelig oder granuliert. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Wangen-Augen-Index 0,8, Malar-Index 0,15 - 0,2. Mesosoma weisslich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert, Mesopleuren punktiert, teils runzelig, Spekulum gross. Metapleuren punktiert, glatt. Scutellum etwa so lang wie breit, punktiert, im basalen 0,1 - 0,6 gerandet. Area superomedia quadratisch bis quer, rhomboid oder halbmondförmig, fast glatt oder fein gerunzelt, Leisten hinten oft undeutlich, Costulae oft undeutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae runzlig-punktiert. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,5 - 4,0 x so lang wie hoch. Metatarsen I mit deutlichem Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 12 - 15 feinen Längsstreifen. Thyridien etwas schräg, Thyridien-Index 0,8 - 1,5. Zweites Tergit 1,0 - 1,1 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 fein und oberflächlich punktiert, deutlich granuliert, mitten mehr oder weniger längs rissig. Färbung: Schwarz, weisslich sind Palpen, Mandibeln, Labrum, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten breit, Frontalorbiten, Vertexflecken, Hinterecken ober Oberränder des Pronotums, oft Flecke der Tegulae, Fleck der Subalarleisten, meist Hinterecken des Scutellums (manchmal diese in der Mitte hantelförmig verschmolzen). Metasoma gewöhnlich mehr oder weniger rot, selten ganz schwarz. Beine überwiegend schwarz bis rot, Coxen I oft apikal gelblich, Femora und Tibien I-II vorn mehr oder weniger ausgedehnt gelblich, Tib III gelbrot, oft apikal und aussen mehr oder weniger verdunkelt, Segmente der Tarsen III oft basal rötlich, sonst schwarz. Pterostigma gelbbraun bis dunkelbraun. Flügel oft mehr oder weniger getrübt. 1529 U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 87 157 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (BERN, DEI, KB, HEL, KR, SAW, STUTT, ZSM), Finnland (KJ, HEL, ZSM), Frankreich (EDI, GEM, KB, KZW, ZSM), Griechenland (LINZ), Grossbritannien (EDI, NHM), Italien (KR, LINZ), Niederlande (KZW), Norwegen (KR), Österreich (KS, LINZ), Polen (SAW), Russland (KR, HEL), Russland (Primorskiy) (ZSM), Schweden (STO), Schweiz (BAS, BERN, LAU), Spanien (SAW), Tschechien (LINZ), Türkei (STUTT, ZSM), Ungarn (LINZ). W i r t e: Orthosia cerasi (FABRICIUS 1775) (Lep., Noctuidae) (ZSM), Orthosia stabilis (DENIS & S CHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep., Noctuidae) (KB).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11024FF8043D80DD080E08671.taxon	description	Lectotypus yp: " .... Zett. " " Typ " " impressorr Z ETT. " " [rot] 117 64 " " [rot] Lectotypus Ichneumon	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11024FF8043D80DD080E08671.taxon	description	untersucht syn. Coelichneumon formicariatorr B AUERR 1985 Holotypus yp: " Vent 2500 m 18. August 1971 " " [rot] Typus " " Coelichneumon formicariator BAUER " (ZSM), von mir untersucht, syn. durch RIEDEL 2008: Körperlänge 8 - 12 mm. Fühlergeissel mit 44 - 47 Gliedern, erstes Geisselglied 1,3 - 2,0 x, das zweite 1,2 - 1,7 x so lang wie breit, etwa das vierte oder fünfte, selten das 6. bis 8. Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 2 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,40 - 0,47. Schläfen hinter den Augen parallel, apikal wenig verengt. Stirn punktiert, gerunzelt oder lateral mehr oder weniger glatt, Ocellar-Index 1,3 - 1,5, Malar-Index 0,5 - 0,6, Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen zerstreut punktiert, Malarraum schmal samtartig, Wangen-Augen-Index 1,05 - 1,1. Mesosoma kurz bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums flach, teils zerstreut punktiert, dazwischen glatt oder selten granuliert, Mesopleuren teils zerstreut, überwiegend dicht punktiert. Metapleuren punktiert, teils runzelig. Scutellum etwa so lang wie breit, seitlich nicht gerandet, flach punktiert. Area superomedia etwas gestreckt, fein gerunzelt, 4 - eckig, Leisten vorn und hinten undeutlich, Costulae undeutlich, Areae superoexternae fein runzelig. Coxen II überwiegend sehr zerstreut punktiert, Coxen III in der apikalen Hälfte zerstreut punktiert. Scopa deutlich, weisslich, etwa 1 / 4 x so lang wie die Coxen. Femora III in der unteren Hälfte sehr zerstreut punktiert, 2,9 - 3,2 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,4 x so lang wie breit. Postpetiolus deutlich verbreitert, Seitenfelder etwa 0,7 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 15 feinen Längsstreifen, dazwischen punktiert, oft mehr oder weniger geglättet. Thyridien schmal, kaum schräg, Thyridien-Index 1,0 - 1,2, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Gastrocoelen mit deutlichen Längsleisten, zweites Tergit 0,73 - 0,80 x so lang wie breit, dicht aber flach punktiert, seitlich granuliert, mitten längs gerunzelt, meist nur basal deutlich längs gestreift, Tergite 3 - 4 (5) flach punktiert, granuliert. Bohrerklappen lang, etwa 0,5 - 0,9 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind manchmal kleine Flecken der Frontalorbiten und äussere Orbiten, Flecke des Vertex, manchmal Streif der Geisselglieder 11 - 13. Meso- und Metasoma ganz schwarz. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst gelbrot, Tarsen 1530 II-III verdunkelt. Metatarsus III basal mehr oder weniger rötlich. Pterostigma braun, basal aufgehellt. Flügel oft etwas getrübt.: Körperlänge 13 - 14 mm. Fühlergeissel mit 42 - 47 Gliedern, erstes Geisselglied 1,5 - 1,9 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,5. Tyloide auf den Gliedern 7 / 9 - 21 / 23, lang oval, maximal 0,7 - 1,0 x so lang wie ihr Glied. Schläfen rundlich verengt. Stirn schwach quer gerunzelt und punktiert, Wangen-Augen-Index 1,05, Malar-Index 0,25. Gesicht punktiert, teils granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Mesosoma bräunlich behaart. Mesopleuren punktiert, dazwischen glatt oder hinten etwas gerunzelt. Scutellum etwa so lang wie breit, etwas erhaben, im basalen 0,1 - 0,4 gerandet. Area superomedia quer, meist halbmondförmig, fein gerunzelt, mit deutlichen Leisten. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,9 - 4,3 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 12 Längsstreifen. Thyridien-Index 0,9 - 1,1, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit. Tergite 2 - 5 flach punktiert, granuliert, das zweite mitten längs runzelig. Färbung: Schwarz, weisslich sind oft Flecken der Gesichts- und Frontalorbiten, meist äussere Orbiten, kleine Flecke des Vertex, (selten Kopf ausser den Vertexflecken ganz schwarz), Mesosoma ganz schwarz, manchmal Hinterecken des Pronotums schwach weisslich, Coxen und Trochanteren schwarz. Beine sonst hellrot, Metatarsen III basal mehr oder weniger rot, Tarsen III dahinterr schwarz, Pterostigma dunkelbraun, basal aufgehellt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 82 30 V e r b r e i t u n g: Finnland (HEL), Frankreich (ZSM), Italien (HEL), Norwegen (DEI, STO, HEL), Österreich (KB, KS, LINZ), Schweden (STO, ZSM), Schweiz (BAS, LAU). W i r t e: Cerapteryx graminis (LINNAEUS 1758) (Lep., Noctuidae) (STO).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11025FF8343D90A1B86E180BD.taxon	description	Holotypus yp: " leg. G. Pagliano S. Benedetto Belbo 15 / 30. VI. 2010 PIEMONTE Italia " (KR) T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Das Taxon ähnelt dem C. eburnifrons (WESMAEL), vor allem durch die sehr breiten Thyridien und die Form des Propodeums. Es unterscheidet sich von jener Art aber unter anderem durch das Fehlen einer Scopa auf der Coxa III, die fast fadenförmigen Fühlergeissel und das ganz schwarze Mesosoma.: Körperlänge 12,5 mm. Fühlergeissel mit 35 Gliedern, fast fadenförmig, erstes Geisselglied 2,7 x, das zweite 2,6 x so lang wie breit, etwa das 13. quadratisch, breiteste Glieder etwa 1,2 x so breit wie lang. Geissel-Augen-Index 0,60. Schläfen deutlich rundlich verengt, Stirn zerstreut punktiert, fast glatt, glänzend. Ocellar-Index etwa 1,2. Gesicht und Clypeus dicht punktiert, dazwischen glatt. Wangen unten zerstreut punktiert. Wangen- Augen-Index 0,85, Malarindex 0,5. Mesosoma dicht bräunlich behaart, vor allem auf der Ventralseite. Seitenfelder des Mesoscutums dicht und grob punktiert, mit feiner Granulierung. Mesopleuren und Metapleuren dicht punktiert, dazwischen ± glatt. Epicnemien nicht erhaben, Coxalleiste deutlich. Scutellum etwas länger als breit, mässig erhaben, im basalen 0,3 gerandet, zer- 1531 streut punktiert. Area basalis zentral mit ohne Tuberkel, Area superomedia quer, herzförmig, fast glatt, apikale Leiste fehlend. Costulae deutlich und hinter der Mitte, Areae superoexternae flach punktiert, fein rissig. Area petiolaris mit Seitenleisten, dicht punktiert. Coxen dicht punktiert und lang bräunlich behaart, Coxen III ohne abgegrenzte Scopa. Femora III unten zerstreut, sonst dicht punktiert, 3,7 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,5 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 12 - 14 feinen Längsleisten. Gastrocoelen deutlich, Thyridien schräg, Thyridien-Index etwa 2,2, ihr Intervall etwa 0,5 x so breit wie Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,95 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 deutlich punktiert, mitten deutlich längs gestreift, das vierte nur in der basalen Hälfte. Metasoma hinten abgerundet, 7. Tergit deutlich breiter als lang, Bohrerklappen von oben gesehen etwa 0,2 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Elfenbeinfarben sind ein Streif der Geisselglieder 6 - 12, schmale Gesichts- und Frontalorbiten und kleine undeutliche Flecke des Vertex. Mesosoma und Metasoma ganz schwarz. Beine schwarz, Femora I apikal, Tibien I und Tarsen I vorn gelblich. Pterostigma dunkelbraun. Flügel leicht bräunlich getrübt. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 V e r b r e i t u n g: Italien (KR).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11026FF8D43D80B4F8638877F.taxon	description	Holotypus yp: Südfrankreich (PAR) (AUBERT 1959, HORSTMANN 1980), Type von mir untersucht syn. Ichneumon lacrymatorr var. calararius COSTA 1863 locus typicus Italien (NEAPEL), von mir nicht untersucht syn. Coelichneumon lacrymatorr ssp. corsicatorr A UBERT 1969 locus typicus Frankreich, von mir nicht untersucht syn. Aglaojoppa rex MORLEY 1935 locus typicus Syrien (NHM), von mir nicht untersucht syn. Coelichneumon lacrymatorr ssp. orientatorr A UBERT 1966 locus typicus Israel, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon eversmanni B ERTHOUMIEU 1894 in 1894 - 1897, syn. nov. Holotypus yp: " Song " " dubius " (CRACOW), locus typicus Ural / Russland, siehe RASNITSYN 1981, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon singularis var. charkovensis KOKUJEV 1908, syn. nov Holotypus yp: " okr. Kharkova 18. VII. 1883 I. Ya. Shevrev 2393 a / 18. VII. 83 .... (unlesbar) " Ak. Kokuyeva " " I. singularis B ERTH v. charkowensis KOK. N 2393 a " (ST. PETERSBURG), locus typicus Russland, syn. zu C. eversmanni durch RASNITSYN 1984, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon singularis var. impeditus KOKUJEV 1907, syn. nov. Holotypus yp: " Bobrov. u. Voron. gub. I. Ya. Shevrev 2393 b " " Khren [ovskiy] B [or] / k. Kokuyeva " " I. singularis B ERTH. v. impeditus Kok N 2393 b " (ST. PETERSBURG), locus typicus Russland, syn. zu C. eversmannii durch R ASNITSYN 1984, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon singularis var. molestus KOKUJEV 1907, syn. nov. Holotypus yp: " Bobrov. u. Voron. gub. I. Ya. Shevrev 2393 c " " Khren [ovskiy] B [or] " Ak. Kokuyeva " " I. singularis B ERTH. v. impeditus KOK N 2393 c " (ST. PETERSBURG), locus typicus Russland, syn. zu C. eversmanni durch RASNITSYN 1984, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon singularis var. peculiaris KOKUJEV 1908, syn. nov. 1532 Holotypus yp: " Bobrov. u. Voron. gub. I. Ya. Shevrev 2393 d " " Khren [ovskiy] B [or] " Ak. Kokuyeva " " I. singularis B ERTH. v. impeditus KOK N 2393 d " (ST. PETERSBURG), locus typicus Russland, syn. zu C. eversmanni durch RASNITSYN 1984, von mir nicht untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Der Typus von C. eversmanni konnte von mir nicht untersucht werden. Es liegt aber Material aus der Sammlung SAWONIEWICZ / Polen vor, welches von RASNITSYN mit der Type verglichen wurde und eindeutig zu C. lacrymatorr (F ONSCOLOMBE) gehört.: Körperlänge 9 - 11 mm. Fühlergeissel mit 37 - 42 Gliedern, fadenförmig, erstes Geisselglied etwa 2,2 x, das zweite etwa 1,5 x so lang wie breit, etwa das 8. bis 10. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,45. Schläfen mässig verengt. Stirn punktiert, mit feiner Mikroskulptur t, Gesicht punktiert, Epistoma granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Mitte des Apikalrändes etwas vorgezogen, Wangen unten sehr zerstreut punktiert, Ocellar-Index 1,0, Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,25. Mesosoma kurz hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, oben und hinten gerunzelt, Metapleuren runzeligpunktiert. Scutellum flach, so lang wie breit, zerstreut punktiert, seitlich nicht gerandet. Area superomedia viereckig, etwas gestreckt, fein gerunzelt, Costulae undeutlich, Areae superoexternae flach punktiert, granuliert. Area petiolaris ohne deutliche Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen II überwiegend und Coxen III im apikalen 2 / 3 sehr zerstreut punktiert, Scopa klein, 1 / 5 x so lang wie die Coxen III. Femora III in der unteren Hälfte sehr zerstreut punktiert, 3,6 - 3,8 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus breit, etwa 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 8 kräftigen Längsstreifen. Thyridien undeutlich eingedrückt, aber Gastrocoelen tief und mit Längsleisten, Thyridien-Index 1,2, zweites Tergit 0,8 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert, mitten längs gestreift, das dritte und vierte. nur in der basalen Hälfte. Bohrerklappen etwa 0,4 - 0,6 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 8 / 10 - 13 / 14, Flecke neben den Fühlergruben, Frontalorbiten (schmal), grosse Flecke des Vertex, kurze Streifen der äusseren Orbiten und Präscutellarleisten. Apikaler Clypeusrand und Ränder des Scutellums etwas rötlich. Coxen schwarz, Trochanteren und übrige Beine rot, Tibien III apikal schmal und Tarsen III verdunkelt. Tergit 1 basal schwarz, Postpetiolus mehr oder weniger rot, Metasoma sonst rot. Pterostigma bräunlich, basal aufgehellt.: Körperlänge 10 - 15 mm. Fühlergeissel mit 35 - 43 Gliedern, erstes Geisselglied 2,3 - 2,5 x so lang wie breit, Tyloide auf den Gliedern 7 / 9 - 18 / 22, langoval, mitten, 0,7 - 1,0 x so lang wie das Glied, Geissel-Augen-Index 0,51 - 0,54. Schläfen mässig rundlich verengt, Ocellar- Index 0,9 - 1,0. Stirn deutlich quer runzelig-punktiert, Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus grob und zerstreut punktiert, apikal in der Mitte etwas vorgezogen. Wangen-Augen-Index 0,8 - 1,0, Malar-Index 0,15 - 0,25. Mesosoma hell und kurz behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, dazwischen gewöhnlich glatt, Mesopleuren punktiert, teils runzelig, Metapleuren runzeligpunktiert. Coxalleiste vorhanden. Scutellum so lang wie oder etwas länger als breit, im basalen 0,3 - 0,8 gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia meist breiter als lang, halbmond- bis sichelförmig, runzelig, Costulae deutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fein quer runzelig-punktiert. Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig-punktiert. 1533 Femora III 3,5 - 4,2 x so lang wie hoch, Coxen und Femora dicht punktiert, Metatarsen I mit kleinem oder ohne Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 8 recht groben Längsstreifen. Thyridien quer, Thyridien-Index 0,9 - 1,1. zweites Tergit etwa 0,95 x so lang wie breit. Tergite 2 - 5 dicht punktiert, das zweite und dritte Tergit mitten breit längs gestreift, das vierte und manchmal das fünfte Tergit nur basal. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Mandibelmitte, Labrum, Palpen, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten breit, Frontalorbiten, oft Scapus unten, langer Streif der äusseren Orbiten, breite Flecke des Vertex, oft 2 Flecke unter den Fühlergruben, Collare und Oberrand des Pronotums, Subalarleiste, meist Flecke der Mesopleuren vorn, gewöhnlich 2 Längsstreifen des Mesoscutums, Präscutellarleisten, Seitenränder und Hinterrand des Scutellums, Flecke der Coxen I (- II), Postscutellum, oft Apikalrand des Postpetiolus. Coxen schwarz, Trochanteren manchmal rot, Beine sonst rot, Tibien I-II vorn gelbrot, Femora III manchmal apikal mehr oder weniger verdunkelt, Tibien III im apikalen 0,2 - 0,7 verdunkelt, Tarsen III schwarz. Metasoma mehr oder weniger ausgedehnt rot, meist Tergit 1 überwiegend schwarz, mittlere Tergite oft undeutlich schwarz gefleckt (bei 1 Exemplar nur Tergite 6 - 7 rot). Pterostigma braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 4 10 V e r b r e i t u n g: Frankreich (EDI), Italien (KR), Griechenland (ZSM), Kroatien (LINZ), Mazedonien (ZSM), Mongolei (LINZ), Niederlande (KZW), Polen (SAW), Türkei (LINZ), Ukraine (SAW).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11028FF8C43D90B0C85A485AF.taxon	description	Holotypus yp: locus typicus: Piemont / Italien (WRO), von mir untersucht syn. Ichneumon solitarius THUNBERG 1824 Holotypus yp: " [rot] Uppsala Univ. Zool. Mus. Thunbergsaml. nr 24774 Ichneumon solitarius TYP " " Coelichneumon leucocerus Gr. ", synonymisiert von ROMAN 1912, von mir untersucht syn. Ichneumon leucocerus var. ligeris PIC 1923 Holotypus yp: " Belleroche 8 Juill. 1923 " " I. leucocerus v. ligeris PIC " (PAR), syn. durch HILPERT et al. 1993, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon leucocerus var. minor HABERMEHL 1903, präokkupiert durch THUNBERG 1824 Holotypus yp :: locus typicus Deutschland, Typen in Frankfurt / Main nicht auffindbar syn. Ichneumon leucocerus var. nigroscutellatus HABERMEHL 1903 Holotypus yp :: locus typicus Deutschland, Typen in Frankfurt / Main nicht auffindbar: Körperlänge 14 - 19 mm. Fühlergeissel mit 41 - 44 Gliedern, erstes Geisselglied 2,3 - 2,4 x, das zweite 2,2 x so lang wie breit, etwa das 9. Geisselglied quadratisch, breiteste Glieder 1,5 - 2,2 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,57 - 0,63. Schläfen deutlich rundlich verengt, Stirn in der Mitte runzelig-punktiert, Ocular-Inderx 1,0 - 1,1. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Wangen unten zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index etwa 0,5. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, granuliert, Meso- und Metapleuren punktiert, teils runzelig, Scutellum etwa so lang wie breit, punktiert, im basalen 0,1 - 0,3 gerandet. Area superomedia gestreckt bis quer, herzförmig, fein gerunzelt, mit deutlichen Leisten, Costulae manchmal verstrichen, Areae superoexternae zerstreut punktiert, fein quer rissig. Coxen dicht punktiert, Coxen III granuliert und mit grosser Scopa, diese (0,3) 0,5 - 0,7 x so lang wie die Coxen. Femora III in der unteren 1534 Hälfte zerstreut punktiert, 3,4 - 3,9 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,3 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 10 groben Längsstreifen. Thyridien-Index 1,1 - 1,2, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 mitten längs runzelig, das vierte nur basal, Bohrerklappen 0,3 - 0,5 (0,8) x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 8 - 13 / 14, Flecke des Vertex, Frontalorbiten, Collare und Hinterecken des Pronotums, Fleck der Subalarleiste, Scutellum (ganz oder mit herz- oder hantelförmigem Fleck). Beine schwarz, Femora I apikal vorn und Tibien I vorn gelblich. Pterostigma gelbbraun.: Körperlänge 16 - 20 mm. Fühlergeissel mit 39 - 44 Gliedern, erstes Geisselglied 2,2 - 2,5 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,58 - 0,6. Tyloide auf den Gliedern 7 / 9 - 18, linear, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich rundlich verengt. Stirn quer runzelig-punktiert. Ocellar-Index 1,0 - 1,1. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus recht grob punktiert, granuliert. Wangen-Augen-Index 0,9, Malar-Index 0,2. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert. Mesopleuren punktiert, oben teils runzelig, Spekulum gross, glänzend, Scutellum etwas gestreckt, zerstreut punktiert, im basalen 0,2 gerandet. Area superomedia etwas quer, herz- bis halbmondförmig, Costulae deutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae punktiert und fein quer rissig, Area petiolaris runzelig-punktiert. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 4,1 - 4,3 x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 9 groben Längsstreifen. Thyridien-Index 1,2, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,1 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 mitten deutlich längs gestreift, das fünfte runzelig-punktiert, manchmal längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten, Mandibeln, Palpen, Frontalorbiten, meist äussere Orbiten, Flecke des Vertex (selten fehlend), Flecke des Scapus unten, Collare und Oberränder (seltener nur Hinterecken) des Pronotums, Subalarleiste, selten Flecken auf den vorderen Mesopleuren, meist ganzes Scutellum (manchmal nur apikale Hälfte). Beine schwarz (sehr selten rötlich aufgehellt), Coxen I manchmal, Coxen II selten gelb gefleckt. Beine I vorn gelblich, Beine II vorn mehr oder weniger aufgehellt, selten Femora III bräunlich. Pterostigma rotbraun bis dunkel. Flügel etwas getrübt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 203 166 V e r b r e i t u n g: Bulgarien (ZSM), Dänemark (EDI), Deutschland (DEI, HEL, KB, KR, ZSM), Estland (KJ), Finnland (LAU, HEL), Frankreich (GEM), Griechenland (KS), Grossbritannien (EDI), Niederlande (KZW), Norwegen (KR), Österreich (ZSM, LINZ), Polen (HEL, SAW), Russland (KR), Schweden (STO), Schweiz (BAS, BERN, LAU), Tschechien (LINZ).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11029FF8E43D8085D850281D7.taxon	description	Holotypus yp: " England, WC, Portherras, 26. VII. 1954, O. W. RICHARDS, B. M. 1954 - 743 " " on bank, Silene maritima " " 65380 " (NHM), locus typicus Cornwall / England, von mir nicht untersucht. T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die Beschreibung basiert auf mehreren, von mir untersuchten Paratypen aus London und Edinburgh. 1535: Körperlänge 13 - 15 mm. Fühlergeissel mit 44 - 47 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,8 x, das zweite 1,5 - 1,6 x so lang wie breit, etwa das 8. Glied quadratisch, breiteste Glie- der etwa 1,8 - 2,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,49. Schläfen hinter den Augen parallel, dann mässig verengt, Stirn in der Mitte runzelig-punktiert, lateral punktiert. Ocellar-Index 1,6. Gesicht dicht punktiert, seitlich dazwischen glatt, Epistoma auch granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt und glänzend. Wangen unten sehr zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,05, Malar-Index 0,4 - 0,7. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren dicht punktiert, hinten und oben teils auch runzelig, Metapleuren runzelig-punktiert, Coxalleiste deutlich, Scutellum etwa so lang wie breit, flach, zerstreut punktiert, im basalen 0,1 gerandet. Area superomedia etwa so lang wie breit oder etwas quer, hufeisenförmig, fein gerunzelt, basale Leiste mehr oder weniger undeutlich, Costulae undeutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fein quer rissig. Area petiolaris konkav, ohne deutliche Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen II im apikalen 2 / 3 sehr zerstreut punktiert, Coxen III in der apikalen Hälfte sehr zerstreut punktiert, mit Scopa, diese etwa 0,3 - 0,5 x so lang wie die Coxen III. Femora III in der unteren Hälfte sehr zerstreut punktiert, 3,6 - 3,8 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 8 groben Längsstreifen. Gastrocoelen deutlich, Thyridien quer, Thyridien-Index 1,2 - 1,3, ihr Intervall etwas schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 0,85 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert und granuliert, mitten längs runzelig (in der basalen Hälfte des zweiten Tergits grob), das vierte flach punktiert, fein granuliert aber glänzend, Bohrerklappen etwa 0,3 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 10 - 13, kleiner Streif der Frontalorbiten, kleiner Fleck des Vertex, manchmal schwacher Fleck der äusseren Orbiten. Mesosoma gewöhnlich ganz schwarz, selten Hinterecken des Pronotums und Flecke der Subalarleisten weisslich. Metasoma schwarz mit mässigem violetten Glanz, mittlere Tergite apikal schmal rötlich. Beine schwarz, Tibien I vorn etwas aufgehellt. Flügel schwach getrübt, Pterostigma dunkelbraun.: Körperlänge 15 - 16 mm. Fühlergeissel mit 42 - 45 Gliedern, erstes Geisselglied 1,8 - 2,2 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,48 - 0,52, Tyloide auf den Gliedern 7 / 9 - 21 / 24, lang oval, maximal fast so lang wie ihr Glied, Schläfen wenig rundlich verengt. Stirn grob quer runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,0 - 1,4. Gesicht dicht punktiert, Epistoma runzelig-punktiert, Clypeus etwas zerstreuter punktiert, dazwischen glatt. Wangen- Augen-Index 0,9 - 1,1, Malar-Index 0,2 - 0,5. Mesosoma lang hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums und Mesopleuren dicht punktiert, dazwischen glatt. Metapleuren längs runzelig-punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,3 - 0,5 gerandet, recht dicht punktiert. Area superomedia halbmond- bis sichelförmig, wenig bis deutlich quer, gerunzelt, Hinterrand kräftig, Leisten sonst schwach, Costulae deutlich, hinter der Mitte. Areae superoexternae fein quer runzelig. Area petiolaris mit schwachen Seitenleisten, mitten runzelig- punktiert. Metatarsen I mit schwachem oder ohne Apikalzahn. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,9 - 4,0 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus recht breit, 0,7 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 10 - 12 feinen Längsleisten. Thyridien sehr breit, wenig schräg Thyridien-Index 1,4 - 1536 2,0. Zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert und mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten breit und Frontalorbiten schmal, äussere Orbiten, kleine Flecke des Vertex, selten Hinterecken des Pronotums und Flecke der Subalarleisten. Meso- und Metasoma meist ganz schwarz, Beine schwarz, Femora I apikal und Tibien I vorn gelblich, Femora III basal schmal rötlich. Flügel etwas bräunlich getrübt. Pterostigma schwärzlich. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 2 3 V e r b r e i t u n g: Grossbritannien (EDI, NHM). W i r t e: Hadena luteago ssp. barretti (D OUBLEDAY 1864) (Lep., Noctuidae) (EDI, NHM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1102BFF8943D90DB5876D82B1.taxon	description	Lectotypus yp (festgelegt durch DILLERR & H ORSTMANN 1997): " ... Madrid " " Ich. madritinus n. sp. " " [rot] Lectotypus Ichneumon madritinus B ERTH. HORSTM. det. " (MAD), comb. nov. durch B ERTHOUMIEU 1904, locus typicus Madrid / Spanien, von mir untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Der Status dieses Taxons ist bei dem wenigen bisher untersuchten Material unklar. Möglicherweise handelt es sich um ein Synonym von Coelichneumon biguttorius var. concolor.: Körperlänge 12 - 16 mm. Fühlergeissel mit 49 Gliedern, erstes Geisselglied 1,7 - 1,8 x, das zweite 1,3 - 1,7 x so lang wie breit, etwa das 7. bis 8. quadratisch, breiteste etwa 2,0 - 2,2 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,40 - 0,42. Stirn fein punktiert, kaum granuliert, überwiegend glatt, Schläfen hinter den Augen fast parallel, apikal wenig verengt. Gesicht breit, dicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus basal grob, apikal zerstreut punktiert, glatt. Ocellar-Index 0,9, Wangen unten sehr zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0 - 1, 1, Malar-Index 0,2 - 0,4. Mesosoma zerstreut hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht bis zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren oben und hinten dicht und feiner, unten grob und zerstreut punktiert, Metapleuren dicht punktiert, glatt, Coxalleiste deutlich. Scutellum so lang wie breit, zerstreut punktiert, seitlich ohne Leisten. Area superomedia etwas länger als breit, hufeisenförmig, Leisten schwach, fein gerunzelt, Costulae manchmal undeutlich, Areae superoexternae fein querrissig. Area petiolaris mit Seitemleisten, fein quer gerunzelt. Coxen II überwiegend und Coxen III in der apikalen Hälfte sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit kleiner heller Scopa, diese etwa 0,2 x so lang wie die Coxen, Femora III 3,6 - 3,8 x so lang wie hoch, untere Hälfte sehr zerstreut punktiert. Drittes Segment der Tarsen II 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 10 etwas unregelmässigen Längsstreifen. Thyridien wenig schräg, Thyridien-Index 0,9 - 1,1, ihr Intervall breiter oder so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,80 - 0,85 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht und recht flach punktiert und granuliert, das zweite mitten längs gestreift, das dritte Tergit nur basal. Tergite 4 - 5 sehr flach punktiert und fein granuliert, glänzend. Bohrerklappen wenig vorstehend, etwa 0,3 - 0,6 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Streif der Geisselglieder 9 - 15 / 16, kleine Flecke der Frontalorbiten und äusseren Orbiten, kleine Flecke des Vertex und Präscutellarleisten. 1537 Metasoma schwarz. Beine schwarz, nur Femora I apikal und Tibien I vorn bräunlichgelb, manchmal Tibien III subbasal etwas aufgehellt. Pterostigma schwärzlich. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 2 V e r b r e i t u n g: Spanien (MAD, ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1102CFF8843D90D5B80FF8027.taxon	description	Lectotypus yp (festgelegt durch DILLERR & H ORSTMANN 1997): " Teniet " " An Fr 94 p. 542 " " type " " merula Berth. " " [rot] Lectotypus Ichneumon merula B ERTH. Horstm. det. " (PAR), von mir untersucht, comb. durch BERTHOUMIEU 1904: Körperlänge 13 - 15 mm. Fühlergeissel mit 45 - 49 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,0 x, das zweite 1,7 - 1,8 x so lang wie breit, etwa das 11. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,8 - 2,1 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,52 - 0,54. Schläfen hinter den Augen wenig rundlich verengt, Stirn quer runzelig-punktiert, Gesicht dicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0, Ocellar-Index 0,9 - 1,0, Malar-Index 0,4. Mesosoma bräunlich behaart, Seitenfelder des Mesoscutums dicht bis zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren oben dicht punktiert, unten teils zerstreut punktiert, hinten und oben etwas runzelig, Metapleuren längs runzelig-punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut punktiert, im basalen 0,1 - 0,3 gerandet. Area superomedia etwa so lang wie breit, hufeisenförmig, runzelig, Costulae schwach, in oder hinter der Mitte. Areae superoexternae fein quer rissig, Area petiolaris ohne deutliche Seitenleisten, quer runzelig-punktiert, Coxen II überwiegend sehrr zerstreut punktiert, Coxen III nur in der apikalen Hälfte, Scopa etwa 1 / 4 x so lang wie die Coxen, hellbraun, Femora III im unteren 0,5 sehr zerstreut punktiert, 3,3 - 3,7 x so lang wie hoch, drittes Segment der Tarsen II 1,6 - 1,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus breit, runzelig-punktiert, 0,8 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 11 groben Längsstreifen, Gastrocoelen gross, mit Längsleisten, Thyridien wenig schräg, Thyridien-Index 1,2, ihr Intervall so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,75 - 0,83 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, granuliert, mitten deutlich längs rissig, das vierte sehr oberflächlich punktiert, Bohrerklappen 0,3 - 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind gewöhnlich Geisselglieder 10 / 11 - 13 / 14 (Geissel manchmal ganz schwarz), Frontalorbiten (schmal), kleine Flecke des Vertex, manchmal Streif der äusseren Orbiten, Meso- und Metasoma ganz schwarz. Beine schwarz, Tibien I vorn bräunlich. Pterostigma schwarz, Flügel deutlich bräunlich getrübt.: Körperlänge 15 - 18 mm. Fühlergeissel mit 45 - 50 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,9 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,48. Tyloide auf den Gliedern 8 - 22, oval bis lang oval, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig rundlich verengt, Stirn quer gerunzelt, Gesicht und Clypeus runzelig-punktiert, Clypeus apikal zerstreut punktiert und glatt, Ocellar-Index 1,1, Wangen grob punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,3. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, teils etwas runzelig, Metapleuren längs runzelig-punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,5 gerandet, zerstreut punktiert. Area supero- 1538 media etwa so lang wie breit, längs gerunzelt, vorn gerundet, Leisten deutlich, Costulae undeutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fein runzelig, Area petiolaris ohne deutliche Seitenleisten, grob runzelig-punktiert. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,9 - 4,4 x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus punktiert und fein längs rissig, breit, etwa so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 kräftigen Längsstreifen, 2. Tergit 1,0 x so lang wie breit, Thyridien-Index 1,2, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, Tergite 2 - 4 dicht runzelig-punktiert, das zweite und dritte Tergit mitten längs gerunzelt, das vierte teils granuliert, aber glänzend. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, schmale Gesicht- und meist Frontalorbiten, Streif der äusseren Orbiten, Flecke des Vertex, Meso- und Metasoma ganz schwarz. Beine schwarz, Femora I apikal und Tibien I vorn gelbrot. Flügel deutlich bräunlich getrübt, Pterostigma schwarz. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 5 5 V e r b r e i t u n g: Marokko (PAR, LINZ), Türkei (LINZ, STUTT, ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1102DFF8B43D80C2580C58683.taxon	description	Lectotypus yp (festgelegt durch DILLERR & H ORSTMANN 1997): " Algerie " " metidjensis n. sp. " (PAR), durch DILLERR & H ORSTMANN 1997 fälschlich mit C. microstictus GRAVENHORST synonymisiert (siehe HORSTMANN 2002): Körperlänge 13 - 14 mm. Fühlergeissel mit 46 - 47 Gliedern, erstes Geisselglied 1,7 - 2,0 x, das zweite 1,4 - 1,6 x so lang wie breit, das 8. bis 9. Glied quadratisch (selten schon das fünfte Glied), breiteste Glieder 1,7 - 1,8 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,43 - 0,47. Schläfen hinter den Augen mehr oder weniger parallel oder wenig rundlich verengt, Stirn punktiert, granuliert oder quer gerunzelt, Gesicht breit, punktiert und granuliert, Clypeus basal grob, apikal zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Apikalrand mitten vorgezogen, Wangen zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,2, Ocellar-Index 1,0, Malar-Index 0,25. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, manchmal vorn und hinten leicht längs rissig, Metapleuren punktiert, glatt oder längs gerunzelt. Scutellum gestreckt, zerstreut punktiert, nur basal gerandet. Area superomedia etwas quer bis gestreckt, fast rechteckig, fein runzelig, Costulae schwach. Areae superoexternae fein quer runzelig, Coxen II apikal sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit Scopa, diese etwa 1 / 4 x so lang wie die Coxen, daneben sehr zerstreut punktiert, Femora III im unteren 0,4 - 0,5 zerstreut punktiert, 3,5 - 3,7 x so lang wie hoch, drittes Segment der Tarsen II 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 11 - 13 Längsstreifen, Thyridien-Index 0,8 - 1,0, ihr Intervall so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,87 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 runzelig-punktiert, das zweite mitten längs rissig, das dritte nur basal, viertes Tergit oberflächlich punktiert, granuliert, Bohrerklappen 0,3 - 0,6 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 8 / 9 - 14 / 15, Frontalorbiten (schmal), Flecke des Vertex, manchmal Flecken der äusseren Orbiten, manchmal Collare, Hinterecken des Pronotums und kleine Flecken der Subalarleiste, Präscutellarleisten. Metasoma 1539 mehr oder weniger rotbraun, gewöhnlich 1. Tergit schwarz, folgende Tergite teils zentral verdunkelt. Coxen und Trochanteren schwarz, Trochanteren III mehr oder weniger rot, Beine sonst rotbraun, Femora und Tibien I vorn aufgehellt, Femora III apikal manchmal verdunkelt. Tibien III apikal und Tarsen III verdunkelt. Flügel etwas getrübt, Pterostigma dunkelbraun.: Körperlänge 14 - 17 mm. Fühlergeissel mit 45 Gliedern, erstes Geisselglied 1,6 - 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,52 - 0,58. Tyloide auf den Gliedern 6 / 8 - 20 / 21, lang bis breit oval, maximal etwa 0,7 x so lang wie das Glied. Schläfen deutlich fast gerade verengt, Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,1, Malar-Index 0,2 - 0,25. Stirn fein quer runzeligpunktiert. Gesicht runzlig-punktiert, Clypeus überwiegend grob, apikal schmal zerstreut punktiert. Mesosoma hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, oben runzelig. Metapleuren punktiert, dazwischen glatt. Scutellum flach, etwas länger als breit, punktiert, im basalen 0,4 - 0,7 gerandet. Propodeum grob gerunzelt, Area basalis sehr breit und gross, Area supermedia quer, herzförmig oder 6 - eckig, grob gerunzelt, Costulae deutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae runzelig. Area petiolaris runzelig-punktiert. Metatarsen I ohne oder mit kleinem Apikalzahn. Coxen dicht punktiert, lang bräunlich behaart, Femora III in der unteren Hälfte zerstreut punktiert, 4,0 - 4,3 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 - 1,08 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 13 kräftigen Längsstreifen. Gastrocoelen deutlich, Thyridien quer, Thyridien-Index 1,0 - 1,3, ihr Intervall etwa so breit oder etwas schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,8 - 1,0 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 grob punktiert, mitten kräftig und breit längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Flecke der Mandibeln, Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten schmal, Streif der äusseren Orbiten, kleine Flecke des Vertex. Vorderrand des Collare, Hinterecken des Pronotums, Flecke der Subalarleisten, Praescutellarleisten und Hinterecken des Scutellums. Erstes Tergit schwarz, Tergite 2 - 4 basal mehr oder weniger schwarz, Metasoma sonst braunrot. Beine schwarz, Tibien I vorn gelblich. Femora I-II teils rötlich, Femora III überwiegend oder ganz rot, Tibien III subbasal etwas dunkelrot aufgehellt. Flügel etwas getrübt, Pterostigma schwarz. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 3 V e r b r e i t u n g: Marokko (LINZ), Schweiz (BAS), Sizilien (ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1102EFFF543D8094887AA8075.taxon	description	locus typicus: Genua / Italien, Type nicht auffindbar syn. Ichneumon maestus DALLA TORRE 1902, Emendation für moestus GRAVENHORST T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: DasTypenmaterial ist nicht auffindbar (Mitteilung durch Herrn Wanat, WROCLAW), die Interpretation erfolgt nach dem Material der Coll. WESMAEL (BRÜSSEL), die Färbung dieses Materials entspricht genau der von GRAVENHORST angegebenen Beschreibung (" Caput ore rufo, .., antennae articulo 1 subtus rufo, .... pedes rufi, postici coxis nigris, .. "). Die Art nimmt sich durch die Struktur und Färbung in der Gattung Coelichneumon untypisch aus. Auf eine Abtrennung wird hier aber verzichtet, da eine genauere Analyse der Heresiarchini der Alten Welt noch aussteht. 1540: Körperlänge 10 - 11 mm. Fühlergeissel mit 33 - 36 Gliedern, fast fadenförmig, erstes Geisselglied etwa 2,5 x, das zweite etwa 2,3 x so lang wie breit, etwa das 9. bis 11. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,1 x so breit wie lang, apikale Glieder etwa quadratisch, Geissel-Augen-Index 0,52 - 0,54. Schläfen hinter den Augen verbreitert, dann wenig verengt, Occiput zentral tief ausgeschnitten, Stirn punktiert, mit feiner Querrunzeln und Granulierung, Ocellar-Index etwa 1,1. Gesicht fein runzelig-punktiert, Clypeus fast glatt, Apikalrand aufgeworfen, in der Mitte etwas tuberkelartig vorgezogen, Wangen-Augen- Index 1,0, Malar-Index 0,4. Wangen unten zerstreut punktiert. Mesosoma kurz hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums punktiert und granuliert, Mesopleuren punktiert, oben und hinten leicht runzelig, Metapleuren punktiert, dazwischen glatt. Scutellum flach, quer, punktiert, seitlich ohne Leisten. Area superomedia 6 - eckig, etwa so lang wie breit oder etwas quer, fein gerunzelt, Costulae in der Mitte, Areae superoexternae dicht punktiert, glänzend. Coxen II apikal zerstreut punktiert, Coxen III dicht punktiert, ohne Scopa, Femora III nur unten zerstreut punktiert, 3,6 - 3,8 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II schlank, etwa 2,0 x so lang wie breit. Metasoma sehr schlank. Postpetiolus wenig verbreitert, Seitenfelder schmal, etwa 0,4 x so breit wie das Mittelfeld, dieses unscharf abgegrenzt a und mit etwa 8 Längsstreifen. Thyridien schräg, Thyridien-Index 0,8, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit schlank, 1,2 - 1,4 x so lang wie breit, mit deutlichen Variolen, runzelig-punktiert, mitten nur fein längs rissig, das dritte mehr oder weniger quadratisch, Tergite 3 - 5 punktiert, granuliert, Punktierung der Tergite 4 - 5 flach, Bohrerklappen lang, 1,0 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 8 / 9 - 14, Palpen, Gesichts- und Frontalorbiten, äussere Orbiten lang bis zum Vertex (im Wangenbereich unten verbreitert), Collare und Oberränder des Pronotums, Flecke der Subalarleiste, Seiten des Scutellums, manchmal 2 Flecke des Postscutellums, Tergite apikal schmal rötlich, Metasoma sonst schwarz. Coxen I-II rot, Coxen III schwarz, Beine sonst rot, Tibien III apikal schmal verdunkelt, Tarsen III verdunkelt, Clypeus und Mandibeln, manchmal auch Scapus unten rötlich, Pterostigma braun.: Körperlänge 10 - 11 mm, Fühlergeissel mit 35 Gliedern, erstes Geisselglied 2,5 x so lang wie breit, die apikalen deutlich geknotet, ohne deutliche Tyloide, Geissel-Augen-Index 0,51. Schläfen hinter den Augen parallel oder verbreitert, apikal wenig verschmälert. Occiput tief ausgerandet. Stirn dicht punktiert, granuliert. Gesicht punktiert, granuliert. Clypeus basal dicht, apikal zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Apikalrand in der Mitte etwas vorgezogen und aufgebogen. Ocellar-Index 0,8 - 0,9. Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,1. Malar-Index 0,2. Seitenfelder des Mesoscutums grob punktiert, granuliert, Mesopleuren dicht punktiert, hinten etwas runzelig, Metapleuren dicht punktiert, dazwischen glatt. Scutellum quer, im basalen 0,5 - 0,6 gerandet, zerstreut bis dicht punktiert. Area basalis zentral bogenförmig vorgewölbt, ohne deutlichen Tuberkel, Area superomedia deutlich quer, sichel- oder nierenförmig, punktiert, Costulae etwas vor oder in der Mitte, Areae superoexternae punktiert, dazwischen glatt. Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig, Coxen dicht punktiert, Femora III 3,2 - 3,5 x so lang wie hoch, Metatarsen I ohne Apikalzahn. Postpetiolus schmal, Seitenfelder 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses unscharf abgegrenzt, fein längs rissig, hinten oft mehr oder weniger glatt. Thyridien schräg, Thyridien-Index etwa 1,0, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, 1541 Gastrocoelen schwach eingedrückt. Zweites Tergit etwa 1,1 x so lang wie breit, das dritte etwa quadratisch. Tergite 2 - 4 fein runzelig-punktiert, mitten etwas längs runzelig. Färbung: Schwarz, weisslich sind Mandibeln, Palpen, Clypeus, ganzes Gesicht, Wangen breit bis zum Vertex, Frontalorbiten (Orbiten nur in Höhe der lateralen Ocellen kurz unterbrochen), Scapus unten, Collare und Vorderrand sowie breite Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, oft Tegulae, Längsstreif oder Fleck der Mesopleuren, oft Flecke des Mesosternums, manchmal Metapleuren vorn, Seiten des Scutellums (hinten verschmolzen), Postscutellum, Seiten des Propodeums im Bereich der Dentiparalecken, Hinterrand des Postpetiolus. Coxen und Trochanteren I-II ganz, Coxen und Trochanteren III oben gelb gefleckt, Beine I vorn gelbrot, Tibien III aussen und apikal verdunkelt, Tarsen III mehr oder weniger verdunkelt, Pterostigma braun, Tergite apikal schmal rötlich-gelb. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 3 1 V e r b r e i t u n g: Frankreich (BRU, LAU), Türkei (KR).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11050FFF743D80C16872D822C.taxon	description	Holotypus yp: Type Hym. 3 b 1721 (ausgewählt von MORLEY), von mir nicht untersucht syn. Ichneumon derasus WESMAEL 1845 Lectotypus yp: " 88 " " Monographie Exempl. décrit " " Ichneumon derasus dét. C. WESMAEL " " [rot] Ichneumon derasus WESM. Lectotypus R. Hinz " (BRU), von mir untersucht syn. Ichneumon percussor TISCHBEIN 1876 syn. nov. Typen verloren, locus typicus Birkenfeld / Deutschland, siehe HEINRICH 1951 (fragliche Synonymie zu C. derasus) syn. Amblyteles carbonatorr T ISCHBEIN 1874 Typen verloren, locus typicus Birkenfeld (?) / Deutschland syn. Ichneumon derasus varr minor KRIECHBAUMER 1894, präokkupiert durch THUNBERG 1824 syn. Ichneumon derasus f. annulata HEINRICH 1929 Holotypus yp:, locus typicus Iran (WARSCHAU), von mir nicht untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Die nordeuropäischen Exemplare haben gewöhnlich eine Körperlänge von 10 - 13 mm, die mittel- und südeuropäischen Exemplare sind oft grösser. Die Breite der Geisselglieder ist bei den sehr variabel (bei finnischen Exemplare maximal 1,5 x so breit wie lang). Die Form Ichneumon percussor TT ISCHBEIN ist durch ganz rote Femora und Tibien charakterisiert, Übergänge in der Färbung konnten nicht gefunden werden, morphologisch finden sich aber ansonsten keine eindeutigen Unterschiede. HEINRICH 1928 b hatte die schwarz- und rotbeinigen Formen in grosser Zahl gemeinsam gefangen.: Körperlänge 10 - 16 mm, Fühlergeissel mit 36 - 41 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,2 x, das zweite 1,7 - 2,0 x so lang wie breit, etwa das 6. Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 2,5 - 3,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,50 - 0,54. Schläfen mässig rundlich verengt, Stirn runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,1 - 1,5, Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 0,9 - 1, 1, Malar-Index 0,4 - 0,5. Mesosoma dicht bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, teils auch granuliert, Mesopleuren punktiert, teils runzelig, manchmal ganz gerunzelt. Metapleuren grob punktiert und granuliert. Scutellum so lang oder etwas länger breit, zerstreut bis recht dicht punktiert, im basalen 0,1 - 0,4 gerandet. Area basalis zentral nach vorn gewölbt, aber ohne deutlichen Tuberkel. Area superomedia gewöhnlich länger als breit 1542 oder halbmondförmig, zentral fein längs rissig, vorn gerundet, Leisten schwach bis deutlich, Costulae fehlend oder vorhanden. Areae superoexternae grob punktiert, granuliert. Area petiolaris mit Seitenleisten, grob gerunzelt. Coxen und Femora dicht punktiert, Coxen III apikal dicht bräunlich behaart, dort auch sehr fein und dicht punktiert, aber gewöhnlich ohne abgegrenzte Scopa, Femora III 3,5 - 3,9 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,5 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,4 - 0,5 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa (8) - 15 Längsstreifen, Thyridien-Index 0,8 - 0,9, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Tergite 2 - 3 punktiert und granuliert, mitten fein längs gestreift, das vierte undeutlich flach punktiertt und granuliert. Bohrerklappen weit vorstehend, (0,6) 0,9 - 1,1 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 5 / 8 - 10 / 12, meist Frontalorbiten und Flecke des Vertex, Tibien I vorn. Metasoma schwach violett, Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst schwarz (dann Tibien II und III manchmal vorn gelbbraun) oder rot (dann Tarsen II-III verdunkelt, Femora III manchmal apikal, Tibien III apikal schmal verdunkelt). Pterostigma gelbbraun.: Körperlänge (11) 13 - 18 mm. Fühlergeissel mit 36 - 45 Gliedern, erstes Geisselglied 2,2 - 2,4 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,53 - 0,54, Tyloide auf den Gliedern 5 / 6 - 15 / 17, oval bis lang oval, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich rundlich verengt. Stirn quer runzelig-punktiert. Ocellar-Index 1,2 - 1,5. Gesicht punktiert und granuliert, Clypeus punktiert, apikal oft fein längs gestreift. Wangen-Augen-Index 1,1. Mesosoma dicht bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert und granuliert. Mesopleuren punktiert, teils runzelig, Metapleuren längs runzelig-punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,2 - 0,5 gerandet, hinten oft längs rissig. Area basalis zentral nach vorn gewölbt, Area superomedia quer, halbmondförmig, wenig gerunzelt, manchmal Hinterrand und Costulae undeutlich. Areae superoexternae grob punktiert und granuliert. Area petiolaris mit Seitenleisten, grob gerunzelt. Metatarsen I mit grossem Apikalzahn. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,6 - 4,2 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,5 - 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 8 kräftigen Längsstreifen. Thyridien-Index 1,0 - 1,2, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,0 - 1,2 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 runzelig-punktiert, das vierte oberflächlich punktiert und granuliert, Tergite 2 - 4 mitten längs gestreift. Färbung: Schwarz, weisslich sind Palpen, Seiten des Clypeus, meist Gesichts- und Frontalorbiten, Flecke des Vertex, manchmal Scapus unten (selten Kopf ganz schwarz). Mesosoma meist ganz schwarz, manchmal Hinterecken des Pronotums und Subalarleiste mehr oder weniger weisslich, Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst schwarz oder rot (dann Tibien III apikal und Tarsen III schwarz), Femora I apikal und Tibien I (oft II) vorn gelblich. Tibien III subbasal manchmal unscharf gelblich, Pterostigma gelbbraun bis braun. Flügel oft mehr oder weniger getrübt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 60 180 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM, KZW), Deutschland (KB, ZSM), Finnland (HEL, SAW, ZSM), Frankreich (EDI, GEM, KR, KZW, ZSM), Grossbritannien (EDI), Italien (GEM, KR, LINZ), Niederlande (KZW), Norwegen (KR), Schweden (KR, STO), Schweiz (LAU), Spanien (Coll. SELFA), Tschechien (LINZ). 1543 W i r t e: Mamestra brassicae (LINNAEUS 1758) (Lep., Noctuidae) (ZSM), Noctua pronuba LINNAEUS 1758 (Lep., Noctuidae) (ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11052FFF643D80EDE86AB8723.taxon	description	Lectotypus yp (festgelegt von TOWNES et al. 1965: " Mecheria " " 26 " " type " " 1 " " I. nigratus Berth. vid. " " [rot] Lectotypus Ichneumon nigratus Berth. Tow. " 65 " (PAR), locus typicus Algerien, comb. durch BERTHOUMIEU, 1904: 32, von mir untersucht syn. Coelichneumon corvinipennis (BERTHOUMIEU 1897 in 1894 - 1897) (( Ichneumon) Lectotypus yp (festgelegt von TOWNES et al. 1965): " Arzew " " 19 " " type " " I. corvinipennis n. sp. " " I. corvinipennis n sp (BERTH. vid.) " (PAR), locus typicus Arzew / Algerien, von mir untersucht, syn. zu Coelichneumon nigratus (B ERTHOUMIEU 1894) durch TOWNES et al. 1965: Körperlänge 13 - 15 mm. Fühlergeissel mit 43 - 49 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,6 x, das zweite 1,3 - 1,5 x so lang wie breit, etwa das 7. bis 9. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,7 - 2,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,41 - 0,43. Schläfen hinter den Augen parallel, dann rundlich verengt, Ocellar-Index 1,0 - 1,2, Stirn zentral fein punktiert, seitlich mehr oder weniger glatt und glänzend, Gesicht breit, Gesicht und Clypeus grob, aber zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Apex des Clypeus mitten etwas vorgezogen, Wangen ventral sehr zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,1, Malar-Index 0,3. Mesosoma kurz hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, vorn und unten sehr zerstreut, hinten teils runzelig, Metapleuren punktiert, fein längs rissig. Scutellum so lang wie breit, zerstreut punktiert, im basalen 0,2 gerandet. Area superomedia etwas gestreckt oder quer, 6 - eckig, runzelig, Costulae hinter der Mitte, Areae superoexternae fein quer runzelig, Area petiolaris dicht runzelig-punktiert, ohne deutliche Seitenleisten. Coxen II fast ganz unpunktiert, Coxen III im apikalen 2 / 3 sehr zerstreut punktiert, ohne Scopa. Femora III oben zerstreut punktiert, unten fast unpunktiert, glatt, 3,1 - 3,3 x so lang wie hoch, drittes Segment der Tarsen II 1,4 x so lang wie breit. Postpetiolus deutlich verbreitert, Seitenfelder 0,8 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 8 - 10 Längsstreifen, Thyridien etwas schräg, Thyridien-Index 1,0 - 1,2, ihr Intervall so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,75 - 0,85 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, das zweite seitlich fein gerunzelt, das dritte seitlich granuliert, beide mitten längs rissig, viertes Tergit oberflächlich punktiert, dazwischen fast glatt. Bohrerklappen 0,8 - 1,0 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 10 / 11 - 14, kleine Flecke des Vertex, oft Präscutellarleisten. Mund und Frontalorbiten rötlich oder gelblich, Metasoma schwarz, manchmal Tergit 2 dunkel rotbraun, Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Tibien III apikal und Tarsen III mehr oder weniger schwarz, Pterostigma gelbbraun. Flügel mehr oder weniger getrübt.: Körperlänge 12 - 17 mm. Fühlergeissel mit 45 - 48 Gliedern, erstes Geisselglied 1,5 - 1,8 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,45 - 0,5, Tyloide auf den Gliedern 7 / 8 - 22 / 23, lang oval, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich rundlich verengt. Stirn punktiert, seitlich glatt und glänzend. Ocellar-Index 1,0 - 1,1. Gesicht grob punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Wangen zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 0,85 - 1,0. Malar-Index 0,2 - 0,3. 1544 Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums grob und dicht punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren punktiert, oben und hinten runzelig, Metapleuren runzeligpunktiert. Scutellum etwas länger als breit, im basalen 0,2 - 0,6 gerandet, grob punktiert. Area superomedia so lang wie breit oder etwas quer, halbmondförmig, gerunzelt, Areae superoexternae fein runzelig-punktiert. Area petiolaris mit Seitemleisten, fein gerunzelt. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Coxen zerstreut punktiert, Femora III in der unteren Hälfte sehr zerstreut punktiert, 3,6 - 4,3 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,9 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 8 kräftigen Längsstreifen. Thyridien schräg, Thyridien-Index 1,4, ihr Intervall so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,9 - 0,95 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht und recht oberflächlich punktiert, das fünfte sehr oberflächlich, granuliert, Tergite 2 - 3 (5) mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, apikale Geisselglieder manchmal bräunlich aufgehellt, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten schmal, Flecke des Vertex und äussere Orbiten kurz. Mesosoma manchmal ganz schwarz oder kleine Flecke der Hinterecken des Pronotums, Flecke der Subalarleiste, Präscutellarleisten und Hinterecken des Scutellums weisslich, Coxen schwarz, Trochanteren schwarz oder rot, Beine sonst rot, selten Femora III apikal, Tibien III im apikalen 0,2 - 0,5 und alle Tarsen bräunlich, Pterostigma braun bis schwarz. Flügel mehr oder weniger getrübt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 8 9 V e r b r e i t u n g: Algerien (PAR, ZSM), Marokko (LAU, NHM, STUTT), Kirgisien (LINZ), Tunesien (LINZ, KR).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11053FFF143D80B2887F581BB.taxon	description	Holotypus yp: " Aserbaishan, Talysch, Suwant, Gosmolian 1600 - 1800 m, 22. - 26. V. 1999, leg. W. DOLIN " (ZSM); Paratypen: " Stingiibaryt-Ohit Erzurum 1850 m, 24. VII. 1996, leg. I. ASLAN " (KÖ); Palandökan, Erzurum 2400 m, 23 VII 1997, leg. S. PEKEL (KE) T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die unterscheiden sich von verwandten Arten durch die ganz schwarzen Fühlergeisseln und das schwarze Mesosoma, die hohe Anzahl der Geisselglieder sowie die schwarze Färbung der Beine.: Körperlänge 16 mm. Fühlergeissel mit 50 - 53 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 x, das zweite 1,7 x so lang wie breit, breiteste Glieder etwa 1,3 - 1,5 x so breit wie lang, Geissel- Augen-Index 0,51. Schläfen hinter den Augen etwa parallel, dann wenig verengt. Ocellar-Index 1,2. Stirn runzelig-punktiert, Gesicht grob punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus grob und zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Wangen zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,1, Malar-Index 0,5 - 0,6, Malarraum schmal samtartig. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums teils punktiert, glatt und glänzend, Mesopleuren punktiert, oben und hinten runzelig. Metapleuren längs runzeligpunktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut punktiert, seitlich ungerandet. Area superomedia hufeisenförmig, etwa so lang wie breit, runzelig, Costulae undeutlich, hinter der Mitte. Areae superoexternae quer rissig, zerstreut punktiert, Area petiolaris deutlich ausgehöhlt, ohne deutliche Seitenleisten, fein gerunzelt. Coxen II überwiegend zerstreut punktiert, Coxen III apikal zerstreut punktiert, Scopa sehr gross, 1 / 2 so lang wie die Coxen. Femora III im unteren Drittel zerstreut punktiert, 3,5 - 3,6 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,5 - 1,6 x so lang wie breit. 1545 Seitenfelder des Postpetiolus 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 8 Längsstreifen. Gastrocoelen gross, mit Längsleisten, Thyridien quer, Thyridien-Index 1,1, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 0,90 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 runzelig-punktiert, Tergite 2 und 3 mitten längs gerunzelt, Bohrerklappen etwa 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sehr schmale Frontalorbiten, kleiner Fleck der äusseren Orbiten, Flecke des Vertex, Mesosoma ganz schwarz. Metasoma schwarz, etwas violett glänzend. Beine schwarz, Femora I apikal und Tibien I vorn gelbbraun. Pterostigma schwarz. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 3 V e r b r e i t u n g: Azerbaishan (ZSM), Türkei (KE).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11054FFF043D80C51865D8577.taxon	description	Lectotypus yp: " Piemont " " 76 " " Monographiea Exempl. décrit " " Ichneumon nobilis mihi dét. C. WESMAEL " " [rot] Lectotypus Ichneumon nobilis WES. Tow. " 65 " (BRU), locus typicus Piemont / Italien, von mir untersucht syn. Ichneumon bistrigosus HOLMGREN 1880 Lectotypus yp: " Sm " " bistrigosus " " [rot] Ichneumon bistrigosus HLM Holotype recte nobilis WESM. J. - F. AUBERT " " [rot] Lectotypus Ichneumon bistrigosus HOLMGREN 1880 des. HILPERT 1991 " (STO), von mir untersucht syn. Ichneumon lacteatorr var. bistrigosus KRIECHBAUMER 1894 Holotypus yp: " M. Joar 5.9. KRCHB " " id ... " " [rot] Holotypus Ichneumon lacteator var. bistrigosus KRCH. 1894 W HILPERT 1990 " " in coll KRIECHBAUMER als Ichneumon lacteator (Gr. d) Weibchen v. 1. et 2 WESM. " " Coelichneumon nobilis WESM det HILPERT 1990 " (ZSM), von mir untersucht: Körperlänge 13 - 18 mm. Fühlergeissel mit 37 - 41 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,5 x, das zweite etwa 1,1 x so lang wie breit, etwa das dritte bis fünfte Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,43. Schläfen rundlich verengt. Stirn punktiert, teils gerunzelt oder granuliert, Gesicht dicht punktiert, Epistoma granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt Wangen unten sehr zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,0, Malarrauma breit, Malar-Index 0,8 - 1,0. Mesosoma kurz bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen granuliert, Mesopleuren punktiert, oben und hinten runzelig, Metapleuren punktiert, fein längs rissig. Scutellum etwas länger als breit, zerstreut punktiert. Area superomedia gestreckt bis quer, herz- bis halbmondförmig, granuliert, vorn und hinten schwach oder nicht deutlich abgegrenzt, Costulae schwach, Areae superoexternae grob punktiert, granuliert. Area petiolaris mit Seitenleisten, oberflächlich gerunzelt. Coxen und Femora III dicht punktiert, bräunlich behaart, Coxen III mit Scopa, diese 0,3 x so lang wie die Coxen III, Femora III 3,6 - 3,9 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,5 x so lang wie breit. Metasoma recht schlank. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,5 x so breit wie das Mittelfeld, diese mit 15 schwachen Längsstreifen. Thyridien schräg, Thyridien-Index 1,0 - 1,5. Zweites Tergit etwa 1,0 x so lang wie breit. Tergite 2 - 3 fein runzelig-punktiert, mitten wenig längs rissig. Bohrerklappen etwa 0,5 x so lang wie das 7. Tergit, dieses so lang wie basal breit. 1546 Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 5 / 7 - 11 / 14, Frontalorbiten (schmal) und Flecke des Vertex (oft schwach), manchmal Seiten des Scutellums. Beine schwarz, oft Femora I apikal und Tibien I (- II) vorn aufgehellt. Pterostigma braun.: Körperlänge (13) 15 - 20 mm, Fühlergeissel mit 37 - 41 Gliedern, erstes Geisselglied 1,9 - 2,2 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,56 - 0,59, Tyloide auf den Gliedern 6 / 7 - 14 / 16, oval, maximal nur 0,4 - 0,5 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich rundlich bis fast gerade verengt, Stirn quer runzelig-punktiert, Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, granuliert oder glatt, Wangen-Augen-Index 1,0, Ocellar-Index 1,0, Malar- Index 0,2 - 0,3, Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert und granuliert, Mesopleuren punktiert, hinten etwas gerunzelt oder glatt, Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,2 gerandet. Area basalis zentral nach vorn gewölbt, Area superomedia halbmondförmig, gestreckt bis quer, Costulae schwach oder fehlend, Metatarsen I mit Apikalzahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III (3,6) 4,1 - 4,4 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 10 - 14 schwachen Längsstreifen. Thyridien schräg, Thyridien-Index 1,0 - 1,2, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 1,1 - 1,25 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 fein punktiert und granuliert, das zweite mitten mehr oder weniger längs gerunzelt, drittes Tergit runzelig-punktiert. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 10 / 11 - 13 / 15, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten (breit), Frontalorbiten (schmal, selten fehlend), Flecke des Vertex, oft Flecke der äusseren Orbiten, Labrum, Palpen, Mandibelbasis, Scapus unten, Collare und breite Oberränder, manchmal auch seitliche Flecke des Pronotums, manchmal Propleuren, oft Tegulae, Subalarleiste, ganzes Scutellum, Postscutellum, selten Dentiparalecken, selten Hinterrand des Postpetiolus und Flecke der Coxen I-II, manchmal auch Fleck der Coxen III anterolateral. Beine schwarz, Femora I-II oben oft bräunlich, apikal wie die Tibien und Tarsen I-II (III) vorn mehr oder weniger gelblich oder bräunlich. Pterostigma braun bis rotbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 54 104 V e r b r e i t u n g: Bulgarien (LINZ), Deutschland (KB, HEL), Finnland (HEL), Italien (KB), Österreich (DEI, KB, KR, LINZ), Russland (KR), Schweden (STO), Schweiz (BERN, LAU).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11055FFF243D8091585BF8059.taxon	description	Holotypus yp: Tel Aviv (Israel) 17 - IV- 1963 KUGLERR leg., von mir nicht untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: DieBeschreibung basiert auf dem von mir untersuchten türkischen Material aus München und Linz. Die unterscheiden sich von verwandten Arten mit mehr oder weniger rotem Metasoma durch die fehlende oder sehr schwache Scopa der Coxen III und die zentral auffällig aufgebogene Occipitalleiste mit davor liegender Quergrube. Die sind ebenfalls durch die Form des Occiputs sowie die gedrungenen Femora III charakterisiert. 1547: Körperlänge 15 - 16 mm. Fühlergeissel mit 48 - 52 Gliedern, erstes Geisselglied 1,5 - 1,7 x, das zweite 1,3 - 1,4 x so lang wie breit, das 6. bis 8. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,7 - 2,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,40. Schläfen hinter den Augen parallel oder wenig rundlich verengt, Stirn quer runzelig-punktiert, Occipitalleiste in der Mitte mehr oder weniger deutlich erhaben, davor mehr oder weniger deutliche Quergrube. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus basal dichter, apikal sehr zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen unten zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, Wangen-Augen- Index 1,0, Ocellar-Index 1,0, Malar-Index 0,3. Mesosoma weisslich behaart, Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, unten zerstreut, oben teils runzelig, Metapleuren punktiert, teils runzelig. Scutellum so lang oder etwas länger als breit, zerstreut punktiert, im basalen 0,1 - 0,3 gerandet. Area superomedia gross, etwa so lang wie breit, 6 - eckig, runzelig, Costulae in oder hinter der Mitte, Areae superoexternae fein quer runzelig, Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen II überwiegend sehr zerstreut punktiert, Coxen III hinten sehr zerstreut punktiert, ohne oder mit schwach angedeuteter Scopa, Femora III im unteren Drittel zerstreut punktiert, 3,2 - 3,5 x so lang wie hoch, Drittes Segment der Tarsen II 1,7 x so lang wie breit. Postpetiolus deutlich verbreitert, Seitenfelder etwa 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 10 Längsstreifen, Thyridien quer, Thyridien-Index 1,0, ihr Intervall so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,80 - 0,83 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert und granuliert, das zweite und dritte mitten längs rissig, Bohrerklappen 0,4 - 1,0 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, Clypeus apikal manchmal rötlich, weisslich sind Geisselglieder 9 / 11 - 14 / 16, Frontalorbiten (schmal), breite Flecke des Vertex, meist Streifen der oberen äusseren Orbiten, oft Collare und Hinterecken des Pronotums, meist Flecken der Subalarleiste, Präscutellarleisten, oft Apikalecken des Scutellums. Tergit 1 schwarz, Metasoma ab dem 2. - 4. Tergit braunrot. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rotbraun, Tibien III apikal und alle Tarsen mehr oder weniger schwarz. Flügel etwas getrübt, Pterostigma dunkelbraun.: Körperlänge 16 - 20 mm, Fühlergeissel mit 45 - 50 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,8 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,43, Tyloide auf den Gliedern 7 / 8 - 21 / 23, oval bis breit oval, maximal 0,7 - 0,8 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig rundlich verengt, Occipitalleiste in der Mitte mehr oder weniger deutlich erhaben, davor deutliche Quergrube. Stirn quer runzelig-punktiert, Ocellar-Index etwa 1,0, Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert oder runzelig, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Malar- Index 0,25 - 0,4. Wangen-Augen-Index etwa 1,0. Mesosoma kurz hell braun oder weisslich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, glatt und glänzend, Mesopleuren und Metapleuren dicht punktiert, hinten etwas gerunzelt oder glatt, Scutellum etwas länger oder so lang wie breit, im basalen 0,4 - 0,7 gerandet. Area superomedia halbmondförmig, etwas quer, grob runzelig, Costulae deutlich, hinter der Mitte, hintere Querleiste des Propodeums oft sehr kräftig, Areae superoexternae runzelig punktiert, Area petiolaris mit Seitenleisten, grob runzelig punktiert. Metatarsen I ohne Apikalzahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,5 - 3,9 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 10 - 14 Längsstreifen, apikal teils punktiert. Thyridien wenig schräg, Thyridien-Index 1,2, ihr 1548 Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, zweites Tergit 0,9 - 1,1 x so lang wie breit. Tergite 2 - 5 dicht punktiert, das 6. und 7. Tergit flach punktiert, Tergite 2 - 4 mit deutlicher Granulierung, das 2. und 3. mitten mehr oder weniger längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind manchmal Palpen und Mandibelmitte, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten, Frontalorbiten, Flecke des Vertex, oft ein kurzer Streif der äusseren Orbiten, manchmal Collare, gewöhnlich die Hinterecken, selten Oberränder des Pronotums, selten Längsstreifen des Mesoscutums, meist Fleck der Subalarleiste, Präscutellarleisten, meist Hinterecken oder - ränder des Scutellums, manchmal Postscutellum, Metasoma mehr oder weniger rot, meist die basalen Tergite schwarz, selten nur das 1. Tergit. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Beine I vorn mehr oder weniger gelblich-rot, Femora III selten apikal schmal, Tibien III öfter apikal und Tarsen II-III schwärzlich. Pterostigma schwarz, Flügel etwas getrübt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 5 3 V e r b r e i t u n g: Israel (AUBERT), Kasachstan (LINZ), Kirgisien (LINZ), Türkei (LINZ, KE, STUTT).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11057FFFC43D80C32857B822C.taxon	description	Holotypus yp: locus typicus Rumänien, Type von mir nicht untersucht syn. Ichneumon microstictus var. nigritus KISS 1924, präokkupiert durch OLIVIER 1792 Lectotypus yp (hiermit festgelegt): " Desakna Dr. KISS " " Typus " " Ichn. microstictus v. nigritus KISS det. ZILAHI- KISS " " [rot] HORSTM. 2007 Syntypus Ichneumon microstictus var. nigritus KISS " (BUDAPEST), loc. typicus Ocna Dejului / Rumänien, von mir untersucht, syn. nov. syn. Coelichneumon serenus sensu PERKINS Interpretation nach Material aus NHM und ZSM T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Da ich den Typus nicht untersuchen konnte, wird das Taxon nach den Angaben von HORSTMANN 2002 interpretiert. Das Taxon ist C. biguttorius (THUNBERG) sehr ähnlich und durch morphologische Merkmale nicht immer zu unterscheiden, vor allem da C. biguttorius (THUNBERG) in Struktur und Färbung offensichtlich sehr variabel ist. In der Kollektion KISS finden sich 2 Syntypen des Ichneumon microstictus var. nigritus (HORSTMANN 2008), die aber nach meiner Untersuchung zu zwei verschiedenen Arten gehören. Der von mir bestimmte Lectotypus gehört zu C. oltenensis (CONSTANTINEANU et al.), während das zweite Exemplar zu C. biguttorius (THUNBERG) zu rechnen ist.: Körperlänge 14 - 16 mm. Fühlergeissel mit 45 - 47 Gliedern, erstes Geisselglied 1,3 - 1,6 x, das zweite 1,2 - 1,3 x so lang wie breit, das vierte oder fünfte Glied quadratisch, breiteste Glieder 2,2 - 2,4 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,41 - 0,46. Schläfen hinter den Augen parallel oder etwas verbreitert, apikal verengt. Stirn dicht runzelig-punktiert. Ocellar-Index 1,0 - 1,3. Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus punktiert, apikal ganz glatt. Malar-Index 0,5, Wangen zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,2. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren teils zerstreut punktiert, vor allem vorn und unten. Metapleuren punktiert, mehr oder weniger längs runzelig. Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut punktiert, im basalen 0,1 - 0,4 gerandet. Area superomedia herzförmig, so lang wie breit oder etwas quer, längs gerunzelt, Costulae deutlich, etwa in der Mitte. Areae superoexternae fein quer rissig. Area petiolaris runzelig-punktiert, ohne deutliche Seitenleisten. 1549 Coxen II apikal zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, manchmal apikal mit angedeuteter Scopa, Coxen III mit Scopa, daneben zerstreutt punktiert, überwiegend granuliert. Femora III im unteren 1 / 3 zerstreut punktiert, 2,9 - 3,3 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,1 - 1,2 x so lang wie breit. Postpetiolus breit, Seitenfelder 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 8 - 10 Längsstreifen. Gastrocoelen deutlich, mit kräftigen Längsleisten, Thyridien quer, Thyridien-Index 0,9 - 1,2 x, ihr Intervall so breit oder schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,8 x so lang wie breit, punktiert, mitten längs gerunzelt, Tergite 3 - 4 dicht punktiert, mitten längs gerunzelt, das vierte nur basal, Tergite 5 - 7 fast glatt oder sehr fein punktiert. Bohrerklappen 0,2 - 0,3 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 10 - 13 / 14, Frontalorbiten (schmal), kurze Flecke des Vertex, manchmal äussere Orbiten, manchmal Collare, Hinterecken des Pronotums, Flecke der Subalarleisten, Präscutellarleisten, Hinterecken, Seiten und / oder Hinterrand des Scutellums, manchmal Postscutellum. Clypeus apikal rotbraun. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst überwiegend rot oder schwarz, wenn rot, dann Tibien III apikal verdunkelt, Tarsen II gebräunt und Tarsen III schwarz. 1. Tergit schwarz, Postpetiolus apikal und übrige Tergite rotbraun oder Tergite 2 - 5 basal mehr oder weniger ausgedehnt verdunkelt. Pterostigma dunkelbraun bis schwarz, Flügel etwas getrübt.: Körperlänge 17 mm. Fühlergeissel mit 47 - 52 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,8 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,49 - 0,52, Tyloide auf den Gliedern 8 / 9 - 22, oval, maximal 0,7 x so lang wie das Glied. Schläfen mässig rundlich verengt. Stirn quer runzelig-punktiert. Ocellar-Index 1,2. Gesicht punktiert, Epistoma teils runzelig, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Mesosoma lang hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren dicht punktiert. Metapleuren punktiert, mehr oder weniger längs runzelig. Scutellum etwa so lang wie breit, sehr flach, im basalen 0,7 - 0,8 gerandet. Area superomedia halbmondförmig, quer, gerunzelt, Costulae deutlich, etwa in der Mitte. Areae superoexternae fein querrissig. Area petiolaris mit Seitenleisten, quer gerunzelt. Femora III 3,7 - 4,4 x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 10 feinen Längsstreifen, manchmal etwas runzelig. Gastrocoelen deutlich, mit Längsleisten, Thyridien quer, Thyridien-Index 0,9 x, ihr Intervall so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit, punktiert, Tergite 2 - 3 dicht runzelig-punktiert, mitten längs gerunzelt, das vierte und fünfte Tergit punktiert und granuliert, das 6. fein punktiert. Färbung: Schwarz. Fühlergeissel schwarz oder unten rötlichbraun. Weisslich sind Seiten des Clypeus, Mandibelbasis, Gesicht- und Frontalorbiten, Streif der äusseren Orbiten, Flecke des Vertex, manchmal Collare, Hinterecken des Pronotums, Flecke der Subalarleiste, Präscutellarleisten. Metasoma ganz schwarz oder das fünfte Tergit lateral und Tergite 6 - 7 ganz rot. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst schwarz oder rot, wenn rot, dann Tibien III apikal schmal und Tarsen III schwarz. Pterostigma bräunlich. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 10 5 V e r b r e i t u n g: Bulgarien (LINZ), Griechenland (LINZ), Grossbritannien (NHM), Österreich (DEI), Rumänien (Budapest), Sizilien (NHM), Türkei (LINZ). 1550 W i r t e: Drymonia ruficornis (HUFNAGEL 1766) (Notodontidae) (nach HORSTMANN 2002).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11059FFFF43D80EDE851F878A.taxon	description	Holotypus yp: " Type " " E Toxocampa lusoria " " Ophiusa lusoria 21 / 6 " " Ichneum. ophiusae KRCHB. 1890 ", locus typicus Umgebung Wien / Österreich (WIEN), siehe AUBERT 1981, von mir untersucht syn. Ichneumon tournieri PIC 1899 syn. nov. Holotypus yp: " P 2 / VII- 85 " " type " "" ferreus v. tournieri PIC " " [rot] Holotypus Ichneumon ferreus var. tourniere PIC R. HINZ 1990 " (PAR), locus typicus Genf / Schweiz, von mir untersucht syn. Coelichneumon bodmanorum HEINRICH 1950 syn. nov. Holotypus yp: " Typus " " Bodmann a. Bodensee 30.6.1949 " " Coelichneumon bodmanorum i. l. 1950 HEINRICH " (ZSM), locus typicus Bodman / Deutschland, von mir untersucht: Körperlänge 13 - 14 mm. Fühlergeissel schlank, mit 47 - 52 Gliedern, ersten Geisselglied 2,3 - 2,5 x, das zweite 2,1 x so lang wie breit, etwa das 11. oder 12. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,1 - 1,5 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,55 - 0,63. Schläfen deutlich rundlich verengt, Stirn quer runzelig-punktiert, Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Hypostomalleiste etwas erhaben, Ocellar-Index 1,2 - 1,5, Wangen unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 0,85 - 1,1, Malar-Index 0,4 - 0,8. Mesosoma bräunlich behaart, Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Epinemien im ventralen Teil etwas erhaben, Mesopleuren dicht punktiert, oben und hinten etwas gerunzelt, Metapleuren runzelig-punktiert. Scutellum mässig konvex, etwas länger als breit, im basalen 0,4 gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia herzförmig, etwa so lang wie breit, runzelig, Costulae undeutlich, Areae superoexternae quer rissig. Coxen II und III nur apikal wenig zerstreut punktiert, Coxen III mit brauner Scopa, diese 1 / 4 so lang wie die Coxen III. Femora III nur ganz ventral zerstreut punktiert, 4,1 - 4,7 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 2,0 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus sehr breit, runzelig-punktiert, 0,9 - 1,1 x so breit wie das Mittelfeld, dieses unregelmässig längs gerunzelt oder mit etwa 8 Längsstreifen, Gastrocoelen deutlich, Thyridien-Index 1,0 - 1,2, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,8 - 0,85 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert, fein granuliert, das zweite und dritte Tergit mitten grob längs gerunzelt, das vierte nur basal, fünftes Tergit fast glatt. Bohrerklappen etwa 0,4 x so lang wie das 7. Tergit, dieses recht gestreckt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 10 - 14, Frontalorbiten, Flecke des Vertex, oft Flecke der äusseren Orbiten. Mesosoma ganz schwarz, nur Scutellum apikal mit 2 gelblichen Flekcen, die zentral verschmelzen können. Tergit 1 ganz, das 2. an der Basis schwarz, Metasoma sonst rot. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine I-II braunrot, Femora I-II oft zentral schwärzlich. Femora III rot, Tibien III apikal mehr oder weniger ausgedehnt verdunkelt, Tarsen III schwarz, manchmal Beine II und III ganz schwarz. Pterostigma dunkelbraun.: Körperlänge 15 - 18 mm. Fühlergeissel mit 47 - 50 Gliedern, alle Geisselglieder in der apikalen Hälfte mit queren Borstenringen, erstes Geisselglied 1,8 - 1,9 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,48 - 0,50, Tyloide auf den Gliedern 7 / 8 - 17 / 21, lang oval, maximal 0,7 - 0,9 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mehr oder weniger deutlich verengt, Ocellar- Index 1,0. Stirn fein quer runzelig-punktiert, obere Tentoriumsgruben deutlich, Gesicht 1551 runzelig-punktiert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Hypostomalleiste etwas erhaben. Wangen-Augen-Index 0,8, Malar-Index 0,4. Mesosoma hellbraun behaart, Seitenfelder des Mesoscutums grob punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren runzelig-punktiert, Spekulum gross und glatt. Metapleuren runzeligpunktiert. Scutellum gestreckt bis quer, mässig erhaben, sehr zerstreut punktiert, im basalen 0,7 gerandet, Leisten kräftig. Area superomedia etwas gestreckt bis quer, herzförmig, grob gerunzelt, Leisten kräftig, Costulae deutlich, hinter der Mitte. Areae superoexternae runzelig-punktiert, Area petiolaris mit Seitenleisten, gerunzelt. Metatarsen I ohne Zahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III sehr schlank, 4,3 - 4,9 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus sehr breit, 1,0 - 1,2 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 7 - 10 groben Längsstreifen, Dorsalleisten deutlich, Thyridien quer, Thyridien-Index 1,0 - 1,2, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,0 - 1,1 x so lang wie breit, Tergite 2 - 5 grob punktiert, mitten längs runzelig. Färbung: Schwarz, weisslich sind Mandibeln, Palpen, Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, gewöhnlich äussere Orbiten, Flecke des Vertex, manchmal Collare, Hinterecken des Pronotums, Flecke der Subalarleiste, manchmal 2 Längsstreifen des Mesoscutums, Hinterecken des Scutellums (manchmal in der Mitte verschmolzen). 1. Tergit schwarz, das 2. meist in der basalen Hälfte, Metasoma ansonsten braun-rot. Coxen und Trochaneren schwarz, Beine sonst schwarz (dann Tibien I vorn aufgehellt) bis rotbraun (dann Tibien I-II vorn gelbrot, Femora III apikal und ventral verdunkelt), Tibien und Tarsen III schwarz. Pterostigma braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 3 3 V e r b r e i t u n g: Deutschland (ZSM), Frankreich (ZSM), Italien (ZSM), Schweiz (BERN), Türkei (LINZ, ZSM). W i r t: Lygephila (Toxocampa auct.) lusoria (LINNAEUS 1758) (Lep. Noctuidae) (WIEN).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1105AFFF943D80A40877083AC.taxon	materials_examined	Type verschollen, locus typicus Österreich, Deutung nach der Beschreibung syn. Ichneumon flavigerr B RISCHKE 1878 Type verschollen syn. Ichneumon gerstaeckeri KRIECHBAUMER 1889 Holotypus: (ZSM, zur Zeit nicht auffindbar), locus typicus Golling / Österreich (siehe HORSTMANN 2006), syn. durch KRIECHBAUMER 1892 syn. Ichneumon opulentus ssp. incertatae UCHIDA 1956, von mir nicht untersucht: Körperlänge 19 - 20 mm. Fühlergeissel mit 53 - 54 Gliedern, erstes Geisselglied 1,6 - 1,8 x, das zweite 1,4 - 1,5 x so lang wie breit, etwa das 8. Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 1,3 - 1,5 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,44 - 0,45. Schläfen deutlich, fast gerade verengt, Stirn oben quer runzelig-punktiert. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Wangen unten zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 0,8 - 1,0, Malar-Index 0,5 - 0,7. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert und granuliert, Mesopleuren und Metapleuren dicht punktiert, teils runzelig. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,2 gerandet, punktiert. Area superomedia quadratisch bis quer, halbmondförmig, mehr oder weniger geglättet, Costulae vorhanden, Areae supero- 1552 externae punktiert, fast glatt. Coxen II und III dicht punktiert und granuliert, Coxen III ohne Scopa. Femora III dicht punktiert, 3,5 - 3,8 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 12 - 14 feinen Längsstreifen. Thyridien-Index etwa 1,0. Zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 grob punktiert, granuliert, mitten mehr oder weniger längs rissig, das vierte nur basal. Bohrerklappen 0,5 - 0,8 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, gelblich sind die Geisselglieder 8 - 16 / 17. Gelb sind breite innere Orbiten bis Vertex, Seiten des Clypeus, Wangen unten breit, Palpen, Mandibelbasis, Collare und Oberränder des Pronotums breit, Flecke der Pronotumseiten, Flecke der Tegulae, Subalarleiste, zwei Längsstreifen des Mesoscutums, Flecke der Mesopleuren, ganzes Scutellum, Postscutellum, drei Flecke des Propodeums im Bereich der Dentiparalecken und der Area petiolaris, Flecke der Coxen I-III und Trochanteren I-II, Flecke der Femora I-III apikal, Tibien I-II vorn oder ringförmig, Tibien III subbasal, Segmente der Tarsen mehr oder weniger. Metasoma bläulich glänzend. Pterostigma dunkelbraun, basal aufgehellt. Flügel etwas getrübt: Körperlänge 19 - 21 mm. Fühlergeissel mit 49 - 52 Gliedern, erstes Geisselglied 1,6 - 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,48, Tyloide auf den Gliedern 8 / 10 - 19 / 20, lang oval, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig fast geradlinig verengt. Stirn quer runzelig, undeutlich punktiert. Ocellar-Index 1,1. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Wangen-Augen-Index 0,85, Malar-Index 0,25. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert und matt. Mesopleuren punktiert, teils runzelig, Metapleuren runzelig-punktiert, Scutellum etwas länger als oder so lang wie breit, im basalen 0,5 gerandet, dicht punktiert. Area superomedia runzelig, wenig quer, halbmondförmig, Costulae deutlich, hinter der Mitte. Areae superoexternae punktiert, Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig-punktiert. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,6 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,4 - 0,5 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 13 Längsstreifen. Thyridien-Index 0,9 - 1,3 x so breit wie ihr Intervall, zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 flach punktiert, das zweite und dritte Tergit mitten längsstreifig. Färbung: Schwarz, gelblich ist ein Streif der Geisselglieder 9 - 16 / 17. Gelb sind Clypeus, ganzes Gesicht, Mandibeln, Labrum, Palpen, Wangen und äussere Orbiten unten, Frontalorbiten (breit) bis zum Vertex, Scapus unten, Collare, Oberränder und untere Ecken des Pronotums, Subalarleiste, Flecke der Tegulae, Flecke der Mesopleuren zentral (manchmal auch anterior), zwei Längsstreifen des Mesoscutums, ganzes Scutellum, Postscutellum, Fleck im Bereich der Area petiolaris, Seiten des Propodeums im Bereich der Dentiparalecken, Coxen und Trochanteren I-II vorn oder ganz, Coxen und Trochanteren III apikal. Beine schwärzlich, Beine I-II vorn mehr oder weniger gelblich, Femora III zentral gelb, Tibien III nur schmal basal und apikal schwarz, Tarsen überwiegend gelb, meist apikal schmal verdunkelt. Flügel getrübt, Pterostigma schwarz. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 16 13 V e r b r e i t u n g: Deutschland (DEI, KB), Finnland (HEL), Norwegen (KR), Polen (SAW), Schweiz (BAS), Schweden (KR, STO), Tschechien (LINZ). 1553	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1105CFFF843D80E5086758689.taxon	description	Lectotypus yp: " Uppsala Univ. Zool. Mus. Thunbergsaml. Nr. 24839 Ichneumon orbitator Sv. Typ " aus Schweden (UPPSALA), festgelegt durch HORSTMANN 2002, von mir untersucht syn. Ichneumon microstictus GRAVENHORST 1829 Lectotypus yp: " [rot] Lectotypus Oe. " " Ich. microstictus Gravh. des. Oehlke 7. 65 Lectotypus " (WRO), locus typicus Warmbrunn (= Cieplice / Polen), von mir untersucht syn. Ichneumon melanopyrrhus STEPHENS 1835, syn. durch PERKINS 1953, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon separatorr F ONSCOLOMBE 1847 Holotypus yp: " type " " Museum Paris Coll. O. Sichel 1867 " " [blau] 52 i separator nov. " " [rot] Holotypus Ichneumon separator FONSC. Horstm. 1977 " (PAR), nach HORSTMANN 1980 fraglich zu C. ruficauda (WESMAEL), von mir untersucht, syn. nov. syn. Ichneumon liocnemis THOMSON 1888 Lectotypus yp: " Hlm " " Hgn. " " " (STO), festgelegt durch HORSTMANN 2002, von mir untersucht, syn. durch ROMAN 1912 syn. Ichneumon microstictus var. transsylvanicus KISS 1924 von mir nicht untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Das Taxon Ichneumon separator F ONSCOLOMBE war von HORSTMANN 2002 fraglich mit C. ruficauda (WESMAEL) synonymisiert worden. Ich halte dagegen die Synonymisierung mit C. orbitator (THUNBERG) für korrekt. Obwohl die Art nach HORSTMANN sehr ähnlich dem C. ruficauda (WESMAEL) ist, sind die Mesopleuren frontal-caudal überall dicht punktiert und das Pronotum zeigt neben dem weisslichen Collare auch am Oberrand eine weissliche Zeichnung.: Körperlänge 10 - 13 mm. Fühlergeissel mit 37 - 40 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,6 x, das zweite 1,2 - 1,3 x so lang wie breit, etwa das vierte oder fünfte Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 2 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,41 - 0,45. Schläfen hinter den Augen wenig rundlich verengt. Stirn oben fein punktiert, unten etwas quer gerunzelt, Ocellar-Index 1,0, Gesicht punktiert und granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Mitte des Apikalrandes vorgezogen, Wangen unten zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,2 - 0,25. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, dazwischen überwiegend glatt, Mesopleuren unten und vorn zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Scutellum so breit oder etwas breiter als lang, sehr zerstreut punktiert, seitlich nicht gerandet. Area superomedia so breit oder etwas breiter als lang, 6 - eckig oder rhomboid, runzelig-punktiert, nach vorn verengt, etwas quer, mit deutlichen Leisten, Costulae deutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fein quer rissig. Coxen II fast ganz und Coxen III in der apikalen Hälfte sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit grosser Scopa, diese etwa 1 / 2 so lang wie die Coxen, Femora III in der ventralen Hälfte sehr zerstreut punktiert, 2,7 - 3,0 x so lang wie hoch, drittes Segment der Tarsen II 1,2 - 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus breit, etwa 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 12 - 15 feinen Längsstreifen. Thyridien quer, Thyridien-Index 1,5 - 1,8, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,70 - 0,75 x so lang wie breit. Tergite 2 - 3 dicht punktiert, mitten längsrissig, das dritte nur basal, viertes Tergit oberflächlich punktiert, granuliert. Bohrerklappen 0,3 - 0,7 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 9 - 13, oft Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, kurze Streifen der äusseren Orbiten, Flecke des Vertex, Collare und 1554 Hinterecken oder Oberränder des Pronotums, Flecke der Subalarleiste, manchmal zwei Längsstreifen des Mesoscutums, Präscutellarleisten, Seiten und / oder Hinterecken des Scutellums. Erstes Tergit schwarz, Tegite 2 und 3 basal mehr oder weniger verdunkelt, Metasoma ansonsten rötlichbraun, Coxen und Trochanteren schwarz, Beine ansonsten rotbraun, Tibien III oft bräunlich ä, Tarsen III verdunkelt.: Körperlänge 14 - 15 mm. Fühlergeissel mit 40 - 41 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,1 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,50, Tyloide auf den Gliedern 5 / 6 - 19 / 21, lang oval, maximal 0,9 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig rundlich verengt, Stirn dicht quer runzelig-punktiert. Epistoma punktiert, Mikroskulptur, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Mitte des Apikalrandes vorgezogen Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,2 - 0,5. Seitenfelder des Mesoscutums und Mesopleuren dicht punktiert, dazwischen mehr oder weniger glatt. Scutellum breiter als lang, zerstreut, aber recht grob punktiert, im basalen 0,2 gerandet. Area superomedia etwas breiter als lang, herzförmig, runzelig-punktiert, Costulae hinter der Mitte. Metatarsen I mit schwachem Apikalzahn. Coxen dicht punktiert, Femora III 3,6 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 10 - 12 Längsstreifen, Thyridien quer, Thyridien-Index 1,3. Zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 grob punktiert, granuliert, das zweite und dritte Tergit mitten längs gestreift, das vierte und fünfte nur basal. Färbung: Schwarz, manchmal Geisselglieder 1 - 2 unten rötlich, Fühlergeissel unten etwas aufgehellt. Weisslich sind Palpen, Mandibeln, Labrum, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten breit, Frontalorbiten, äussere Orbiten lang, Flecke des Vertex, Scapus unten, Collare und Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, Flecke der Tegulae, oft 2 Längsstreifen des Mesoscutums, Präscutellarleisten, Hinterecken des Scutellums. Coxen und Trochanteren schwarz, Coxen I weisslich gefleckt, Beine ansonsten rot, Tibien III aussen und apikal verdunkelt, Tarsen III schwarz. 1. Tegit schwarz, das 2. teilweise, Tergite 3 - 7 braunrot, mittlere Tergite basal oft mehr oder weniger verdunkelt. Pterostigma braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 11 4 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (STUTT), Finnland (HEL), Frankreich (EDI), Norwegen (KR), Schweiz (BAS). W i r t e: Parastichtis ypsilon (DENIS & S CHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep., Noctuidae) (nach HORSTMANN 2002).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1105DFFFA43D90943877F83AC.taxon	description	Holotypus yp: " TR. or. 29.6.93 Gevas / Van Gölü / leg. K. DENEŠ " (LINZ): Körperlänge 14 - 15 mm. Fühlergeissel mit 50 - 53 Gliedern, erstes Geisselglied 1,0 - 1,2 x, das zweite 0,9 - 1,1 x so lang wie breit, breiteste Glieder etwa 1,5 - 1,7 x so breit wie lang. Geissel-Augen-Index 0,25 - 0,30. Schläfen hinter den Augen kaum verbreitert, apikal etwas verengt. Stirn zentral grob punktiert, überwiegend glatt, glänzend. Ocellar-Index 1,1 - 1,5. Occiput wenig ausgeschnitten, in der Mitte vor der Occipitalleiste grubenartig vertieft, Abstand der lateralen Ocellen von der Occipitalleiste etwa 2 x so gross wie der Durchmesser der Ocellen. Gesicht dicht punktiert, Epistoma auch granuliert. Clypeus grob punktiert, dazwischen glatt. Mandibelnn kräftig. Malar-Index 0,2 - 0,4, Wangen verbreitert, unten sehr zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,2. 1555 Mesosoma zerstreut hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren vor dem Spekulum vorgewölbt, zerstreut punktiert, hinten etwas runzelig, Metapleuren zerstreut runzelig-punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, im basalen 0,2 gerandet. Area superomedia gestreckt oder so lang wie breit, fein gerunzelt oder fast glatt, Costulae etwa in der Mitte, Areae superoexternae fein quer runzelig. Area petiolaris mit Seitenleisten, grob runzelig-punktiert. Coxen II und III apikal sehr zerstreut punktiert, Coxen III ohne Scopa. Femora III inn der ventralen Hälfte sehr zerstreut punktiert, sehr gedrungen, 2,6 - 2,8 x so lang wie hoch, drittes Segment der Tarsen II 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 10 Längsleisten (manchmal undeutlich) und apikal mehr oder weniger punktiert. Gastrocoelen deutlich, mit Längsleisten, Thyridien schräg, ihr Index etwa 0,8, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert, das zweite mitten längs gerunzelt, das dritte nur basal, viertes Tergit oberflächlich punktiert, glänzend. Bohrerklappen 0,2 - 0,3 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, Fühlergeissel unten manchmal etwas aufgehellt, Clypeus und Mandibeln manchmal rötlich. Weisslich sind meist Frontalorbiten, dreieckige Flecke des Vertex, selten Streif der äusseren Orbiten. Mesosoma und Metasoma ganz schwarz, Tergite 2 und 3 manchmal undeutlich rötlich aufgehellt. Pterostigma braun-schwarz. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Tarsen III bräunlich bis schwarz.: Körperlänge 14 - 16 mm. Fühlergeissel mit 46 Gliedern, sehr gedrungen, erstes Geisselglied etwa 1,6 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,49. Tyloide auf den Gliedern 7 - 21 / 24, breit oval, maximal 0,9 x so lang wie ihr Glied. Schläfen hinter den Augen kaum verengt. Occiput wenig ausgeschnitten. zentral vor der Occipitalleiste mit grubenartiger Vertiefung. Ocellar-Index 1,1. Stirn quer runzelig-punktiert. Gesicht breit, grob punktiert, Epistoma auch granuliert. Clypeus grob punktiert, dazwischen glatt, Malarindex 0,2, Wangen-Augen-Index 0,9. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren punktiert, glatt, Metapleuren teils gerunzelt. Scutellum etwas länger als breit, mässig erhaben, zerstreut punktiert, imm basalen 0,4 gerandet. Area superomedia so lang wie breit, herzförmig, mit groben Runzeln, glänzend. Costulae hinter der Mitte. Areae superoexternae grob punktiert, fast glatt oder fein quer rissig. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,1 x so lang wie hoch. Metatarsen I mit deutlichem Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses längs runzeligpunktiert. Gastrocoelen gross, mit Längsleisten, Thyridien wenig schräg, Thyridien-Index 1,0, Tergite 2 - 5 dicht punktiert und mehr oder weniger glänzend, Tergite 2 - 3 mitten längs geleistet. Färbung: Schwarz, Mandibeln teils rötlich, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten, Frontalorbiten, kleine Flecke des Vertex, kurzer Streif der äusseren Orbiten. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot. Tibien III im apikal 0,2 verdunkelt, Tarsen II bräun, Tarsen III schwärzlich. Pterostigma schwarz. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 9 3 V e r b r e i t u n g: Iran (ZSM), Kirgisien (LINZ), Türkei (ERZ, LINZ, ZSM). 1556	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1105FFFFA43D80E50874486AE.taxon	description	Holotypus yp: " Turkey E 49 km NE Muradiye 2200 m, 5.7.200 0 leg. M. HALADA " (LINZ) T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Möglicherweise ist C. paraviolaceiventris nur als eine Unterart zu C. subviolaceiventris (PIC) zu betrachten, sie unterscheidet sich aber durch die geringere Körperlänge und geringere Anzahl der Geisselglieder, die schlankeren Femora III und Tarsen II sowie die dichtere Punktierung der Coxen II und III.: Körperlänge 10 mm. Fühlergeissel mit 39 Gliedern, fast fadenförmig, erstes Geisselglied etwa 2,0 x, das zweite 1,8 x so lang wie breit, das 8. bis 10. Glied quadratisch, die subapikalen Glieder wenig quer. Geissel-Augen-Index 0,48. Schläfen hinter den Augen parallel, apikal verengt. Stirn grob punktiert und granuliert, Ocellar-Index 1,0, Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Wangen unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,1 - 1,2, Malar-Index etwa 0,3. Mesosoma bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht bis zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren punktiert, oben und hinten runzelig, Metapleuren längs runzelig-punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, seitlich nicht gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia etwa so lang wie breit, herzförmig, fein gerunzelt, Costulae meist schwach oder fehlend, Areae superoexternae fein quer rissig. Coxen II und III dicht punktiert, Coxen III ohne deutlich abgegrenzte Scopa, in diesem Bereich dicht und fein punktiert, Femora III nur ganz unten zerstreut punktiert, 3,7 - 3,8 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 2,0 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 10 Längsstreifen, Thyridien wenig schräg, ihr Index etwa 1,0. Zweites Tergit 0,75 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert, teils granuliert, Tergite 2 - 3 in der Mitte mehr oder weniger längs gerunzelt. Bohrerklappen etwa 0,5 x so lang wie 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind manchmal Frontalorbiten und kleine Flecke des Vertex. Mesosoma schwarz, Metasoma schwarz, kaum violett glänzend. Beine schwarz, Femora III rot, apikal schmal verdunkelt, Tibien I vorn etwas aufgehellt. Pterostigma schwarz, Flügel mehr oder weniger getrübt. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 4 V e r b r e i t u n g: Türkei (LINZ, KR).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1105FFFE543D9095C869D80D9.taxon	description	Holotypus yp: " 11 August 1989 Sand Tauf. 1500 m " " Coelichneumon purpurissatus PERK. R. BAUER " " [rot] Holotypus Coelichneumon parvulus RIEDEL " (ZSM) T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Das vorliegende Exemplar gehört zu der C. comitator - Gruppe. Möglicherweise handelt es sich um eine besonders kleine Variante (Kümmerform?) von C. comitatorr (L INNAEUS) oder einem verwandten Taxon. Zu einer genaueren Analyse wäre die Untersuchung weiteren Materials notwendig.: Körperlänge 9 mm. Fühlergeissel mit 41 Gliedern, erstes Geisselglied 2,3 x, das zweite 1,8 x so lang wie breit, das 9. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,5 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,49. Schläfen rundlich verengt, Stirn quer runzelig-punktiert. Gesicht punktiert und granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Wangen unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 0,8, Malar-Index 0,25. 1557 Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, dazwischen mehr oder weniger glatt, Mesopleuren punktiert, oben und hinten gerunzelt, Scutellum etwa so breit wie lang, nicht gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia etwa so lang wie breit, herzförmig, quer rissig, Leiste vorn undeutlich, Costulae undeutlich. Coxen II apikal zerstreut punktiert, Coxen III mit kleiner, flacher Scopa, diese 1 / 4 x so lang wie die Coxen III, daneben recht zerstreut punktiert und granuliert, Femora III im ventralen Drittel zerstreut punktiert, 3,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 9 Längsstreifen. Thyridien quer, Thyridien-Index 1,0, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Gastrocoelen deutlich und mit Längsleisten. Zweites Tergit 0,85 x so lang wie breit. Tergite 2 - 3 grob punktiert, granuliert, mitten längs gerunzelt, das dritte nur basal. Bohrerklappen 0,6 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 9 - 15, Frontalorbiten schmal, Flecke des Vertex, Präscutellarleisten. Beine schwarz, Femora I apikal und Tibien I vorn gelblich, Pterostigma braun. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 V e r b r e i t u n g: Österreich (KB).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11040FFE443D80CB386E182B1.taxon	description	Holotypus yp: " legit. G. PAGLIANO, S. Bendetto Belbo, 15 - 30. VI. 2010, PIEMONTE, Italia " (KR): Körperlänge 15 mm. Fühlergeissel mit 45 Gliedern, erstes Geisselglied 2,2 x, das zweite 2,1 x so lang wie breit, das 7. Glied quadratisch, breiteste Glieder 2,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,47. Schläfen hinter den Augen mehr oder weniger parallel, dahinter mässig verengt, Stirn grob quer runzelig-punktiert. Ocellar-Index etwa 0,9. Gesicht grob punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus grob aber zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Wangen breit, unten zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,2, Malar-Index etwa 0,4. Mesosoma fein hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert und granuliert, Meso- und Metapleuren grob punktiert, teils längs gestreift, Spekulum glatt, Coxalleiste in der Streifung undeutlich. Scutellum etwa so lang wie breit, mässig konvex, zerstreut punktiert, seitlich nicht gerandet. Area superomedia etwas breiter als lang, halbmondförmig, fein quer rissig, ihre Leisten basal und apikal undeutlich, Costulae deutlich hinter der Mitte, Areae superoexternae zerstreut punktiert und fein granuliert. Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen dicht punktiert und granuliert, Coxen III mit kleiner aber deutlicher Scopa, diese etwa 0,25 x so lang wie die Coxen III. Femora III dicht punktiert, 3,5 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,2 - 1,3 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 groben Längsstreifen. Thyridien breit, kaum schräg, ihr Index etwa 1,3, ihr Intervall etwas schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 punktiert und granuliert, mitten längs gestreift, das vierte nur basal, glänzend. Bohrerklappen etwa 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind ein Streif der Geisselglieder 7 / 8 - 14 und Frontalorbiten 1558 schmal, Vertex schwarz. Gelblich sind die Femora I apikal und Tibien I und Tarsen I vorn. Pterostigma gelbbraun. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 V e r b r e i t u n g: Italien (KR).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11041FFE743D90D5B85D281C9.taxon	description	syn. Ichneumon tentator WESMAEL 1857, präokkupiert durch VILLERS 1789 Lectotypus yp: " Paris " " Monographie exempl. décrit " " 21 " " Ichneumon tentator mihi det. C. WESMAEL " " I. tentatorr mihi Ichn Otia " (BRU) festgelegt durch HORSTMANN 2000, locus typicus Paris / Frankreich, von mir untersucht: Körperlänge 9 - 10,5 mm. Fühlergeissel mit 29 - 31 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,6 x, das zweite 2,0 - 2,2 x so lang wie breit, etwa das 10. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,2 - 1,5 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,49 - 0,53. Schläfen hinter den Augen verbreitert, apikal wenig verengt. Stirn punktiert, dazwischen glatt, Gesicht und Clypeus grob punktiert, glatt, Wangen unten geschwollen und zerstreut punktiert, Occiput tief ausgeschnitten. Mesosoma fein hell behaart, Oberränder des Pronotums wulstig, Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, wenig gerunzelt, Metapleurn punktiert, Scutellum etwas quer, im basalen 0,2 gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia etwa so lang wie breit, gross, hufeisenförmig, fein gerunzelt, Costulae meist deutlich. Areae superoexternae granuliert und matt. Coxen II apikal zerstreut und Coxen III dicht punktiert, Coxen III ohne Scopa. Femora III in der ventralen Hälfte sehr zerstreut punktiert, 3,4 - 3,5 x so lang wie breit. Drittes Segment der Tarsen II 1,8 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 0,7 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 9 Längsstreifen, manchmal dazwischen runzelig, Thyridien-Index 1,2 - 1,5, ihr Intervall so breit oder schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,8 - 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 seitlich grob punktiert, teils granuliert, mitten längs gerunzelt, das vierte oberflächlich punktiert. Bohrerklappen 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Streif der Geisselglieder 8 / 10 - 10 / 12, manchmal Flecke der Mandibeln, manchmal Gesichtsorbiten, Frontalorbiten, manchmal Seiten des Clypeus, Flecke der äusseren Orbiten, grosse Flecke des Vertex, Collare und Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, Seiten des Scutellums. Coxen und Trochanteren schwarz, manchmal Coxen I-II mit weisslichen Flecken. Beine sonst rot, Tarsen II braun, Femora III apikal, Tibien III basal und apikal schwarz, Tarsen III schwarz. Pterostigma braunrot.: Körperlänge 10 mm. Fühlergeissel mit 32 Gliedern, erstes Geisselglied 2,2 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,56, Tyloide auf den Gliedern 10 - 18, undeutlich abgegrenzt. Schläfen rundlich verengt, Stirn und Gesicht runzelig-punktiert, Wangen-Augen- Index 1,0, Malar-Index 0,2. Seitenfelder des Mesoscutums und Mesopleuren punktiert, dazwischen glatt. Scutellum etwa so lang wie breit, nur basal gerandet. Area superomedia etwa 2 x so breit wie lang, granuliert, Costulae deutlich, hinter der Mitte. Metatarsen I ohne Apikalzahn, Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,9 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 9 groben Längs- 1559 streifen. Thyridien-Index etwa 1,4. Tergite 2 - 3 punktiert, mitten längs gerunzelt, das vierte punktiert und granuliert. Färbung: Schwarz, Unterseite der Fühlergeissel gelbbraun, Oberseite schwarz. Weisslich sind Mandibeln, Gesichts- und Frontalorbiten, Seiten des Clypeus, Flecke der äusseren Orbiten, Collare und Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, Seiten des Scutellums. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Femora III im apikalen Drittel unscharf verdunkelt, Tibien III braun, basal und apikal verdunkelt, Tarsen III dunkel. Pterostigma braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 2 3 V e r b r e i t u n g: Belgien (BRU, GEM), Deutschland (KB), Frankreich (STUTT), Polen (ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11042FFE643D90D82804080D3.taxon	description	Holotypus yp: " Iran (Teher.) Rayne 6 - IX- 1955 F. SCHMID " (ZSM) Paratypus yp: " Karagöbek Dgl. Erzurum 2200 m, 5 VII 1983 leg. H. ÖZBEK " (KÖ); Paratypus: " Pelitli-Pasiula Erzurum 2200 m, 14 VII 1998 leg. E. YILDIRIM " (KÖ): Körperlänge 15 - 16 mm. Fühlergeissel mit 47 - 51 Gliedern, erstes Geisselglied 2,1 - 2,2 x, das zweite 1,8 x so lang wie breit, etwa das 12. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,47. Schläfen mässig rundlich verengt. Stirn quer runzelig-punktiert. Ocellar-Index 1,0. Gesicht runzelig-punktiert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Wangen zerstreut punktiert. Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren punktiert, oben und hinten längs gerunzelt. Metapleuren längs streifig-punktiert, Coxalleisten dadurch undeutlich, Scutellum quadratisch oder etwas länger als breit, basale 0,3 gerandet, punktiert, glatt. Area superomedia etwa quadratisch, halbmondförmig, fein bis grob gerunzelt, Costulae deutlich, hinter der Mitte. Area petiolaris deutlich eingedrückt, quer gerunzelt, Seitenleisten undeutlich. Coxen II überwiegend und Coxen III in der apikalen Hälfte sehr zerstreut punktiert, Coxen III ohne Scopa, in diesem Bereich sehr zerstreut punktiert. Femora III in den ventralen 2 / 3 sehr zerstreut punktiert, 3,5 - 3,8 x so lang wie hoch .. Seitenfelder des Postpetiolus 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 9 kräftigen Längsstreifen, Seitenfelder grob punktiert. Thyridien wenig schräg, Thyridien-Index 1,0 - 1,3, Gastrocoelen tief. Zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 runzelig-punktiert, mitten längs gerunzelt, das vierte punktiert und nur basal längs gerunzelt. Bohrerklappen 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Frontalorbiten (schmal), Flecke der äusseren Orbiten, Flecke des Vertex. Metasoma meist mit schwach violettem Glanz. Beine schwarz, Femora III dunkelbraun bis schwarz, Tibien I vorn gelblich, Pterostigma schwarz, Flügel deutlich bräunlich getrübt.: Körperlänge 15 - 16 mm. Fühlergeissel mit 45 - 49 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,5 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,53, Tyloide auf den Gliedern 9 - 24, oval, maximal 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen wenig rundlich verengt, Stirn quer gerunzelt, Gesicht und Clypeus grob punktiert, dazwischen glatt, Ocellar-Index 0,9, Wangen grob punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,2. Mesosoma hellbraun behaart, auf der Unterseite lang, Seitenfelder des Mesoscutums, 1560 Mesopleuren und Metapleuren grob punktiert, dazwischen glatt, Spekulum glatt. Coxalleiste vorhanden. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,3 gerandet, punktiert, wenig konvex. Area superomedia etwas breiter als lang, herzförmig, fein gerunzelt, Costulae deutlich, hinter der Mitte der Area superomedia; Areae superoexternae fein runzelig-punktiert, Area petiolaris mit Seitenleisten, grob runzelig. Coxen und Femora III dicht punktiert, Femora III 4,1 x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus sehr breit, 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 8 groben Längsstreifen und einzelnen Punkten. Thyridien etwas schräg, ihr Index 1,3, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, Zweites Tergit etwa so lang wie breit, Tergite 2 - 4 grob punktiert und granuliert, mitten grob längs gestreift, das fünfte sehr oberflächlich punktiert und granuliert. Färbung: Schwarz, weisslich sind Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, Flecke des Vertex, äussere Orbiten, Hinterecken des Pronotums, schwache Flecke der Subalarleiste. Metasoma schwarz, schwach violett glänzend. Beine mit Coxen und Trochanteren schwarz, Tibien I vorn gelblich. Flügel deutlich getrübt, Pterostigma schwarz. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 7 3 V e r b r e i t u n g: Iran (ZSM), Türkei (KE, STUTT, ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11043FFE143D90CB8879C861D.taxon	description	Holotypus yp: " [rot] Holotypus Oe. " " Ichneumon quadriannulatus GRAV. des. OEHLKE 7.65 Holotyp " (WRO), locus typicus Deutschland, von mir untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Das Taxon scheint sehr selten zu sein. Ich habe bisher nur 1 (Holotypus) und 4 aus Sizilien untersuchen können. Die Art ist von PIC 1908 a auch aus Frankreich und von KAZMIERCZAKK 1993 aus Polen gemeldet, diese Exemplare bedürfen der Überprüfung. Auch die Zusammengrhörigkeit der Geschlechter ist fraglich.: Körperlänge 9 mm. Fühlergeissel mit 31 und 32 Gliedern (beim Holotypus), erstes Geisselglied 2,0 x, das zweite 1,6 x so lang wie breit, etwa das 8. Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 1,3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,43. Schläfen wenig rundlich verengt, Stirn oben fein punktiert, unten etwas quer gerunzelt, Ocellar-Index 1,2, Epistoma punktiert, granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen unten sehr zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,3. Mesosoma hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums fein punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, hinten wie die Metapleuren fein längs rissig. Scutellum etwa so lang wie breit, sehr zerstreut punktiert, seitlich ohne Leisten. Area superomedia breiter als lang, vorn und hinten ohne deutliche Leisten, fein runzelig, Costulae deutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fast ganz glatt und glänzend. Coxen II fast ganz und Coxen III in der hinteren Hälfte sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit kleiner Scopa, diese 1 / 5 x so lang wie die Coxen III. Femora III in der ventralen Hälfte fast unpunktiert, 3,1 x so lang wie hoch. 3. Segment der Tarsen II 1,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 12 feinen Längsstreifen, Thyridien quer, Thyridien-Index 1,0, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,75 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 punktiert, 1561 mitten längs gerunzelt, das dritte nur basal, viertes Tergit oberflächlich punktiert. Bohrerklappen 0,6 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Geisselglieder 8 - 12, Frontalorbiten, breite Flecke des Vertex, Flecke der äusseren Orbiten, Collare und Hinterecken des Pronotums. Mund rötlich, Metasoma rotbraun, 1. Tergit etwas dunkler, Tergite 6 - 7 dunkelbraun. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst dunkelbraun, Tibien I vorn gelbbraun.: Körperlänge 10 mm. Fühlergeissel mit 33 - 35 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,4 x so lang wie breit Tyloide auf den Gliedern 8 - 18, lang oval, maximal 0,5 x so lang wie das Glied. Schläfen hinter den Augen deutlich verengt. Ocellar-Index 1,1. Stirn grob quer gestreift. Gesicht dicht punktiert und granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt und glänzend. Malar-Index 0,3, Wangen zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 0,75. Mesosoma lang hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren und Metapleuren längs streifig punktiert, Coxalleiste deutlich, Scutellum so breit wie lang, mässig erhaben, punktiert, im basalen 0,3 gerandet. Area superomedia deutlich breiter als lang, sichelförmig. Costulae etwa in der Mitte. Areae superoexternae punktiert und quer rissig. Coxen und Femora III dicht punktiert, 3,9 x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus breit, etwa 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 10 Längsleisten. Thyridien schräg, Thyridien-Index 1,3, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit so lang wie breit. Tergite 2 - 5 grob punktiert und granuliert, Tergite 2 und 3 mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, manchmal Seiten des Clypeus, gewöhnlich Gesichtorbiten neben den Fühlergruben, Frontalorbiten und Vertex mit kleinen weisslichen Flecken, manchmal auch Streif der äusseren Orbiten. Hinterecken des Pronotums manchmal weisslich, Mesosoma sonst ganz schwarz. Tergite 1 - 5 schwarz, Tergite 6 und 7 dunkel rotbraun. Beine schwarz, Tibien und Tarsen I vorn gelblich, Femora III rotbraun. Pterostigma dunkelbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 4 V e r b r e i t u n g: Deutschland (WRO), Sizilien (ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11044FFE343D90AEF85BD8075.taxon	description	Holotypus yp: (PAR), locus typicus Frankreich, zu Coelichneumon durch WESMAEL 1857, HORSTMANN 1980, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon vicinus FONSCOLOMBE 1847, präokkupiert durch CUVIER 1833 Holotypus yp: (PAR), syn. durch WESMAEL 1857, siehe HORSTMANN 1980, locus typicus Frankreich, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon kastneri TASCHENBERG 1871, syn. durch BERTHOUMIEU 1894 syn. Amblyteles dromedarius RUDOWW 1888 Lectotypus yp: " Marseille 83 " (JENA), locus typicus Marseille / Frankreich, syn. durch HORSTMANN 1993, von mir nicht untersucht syn. Amblyteles rufipes RUDOWW 1888 Lectotypus yp: " Portugal " (JENA), locus typicus Portugal, syn. durch HORSTMANN 1993, von mir nicht untersucht: Körperlänge etwa 14 - 18 mm. Fühlergeissel mit 47 - 51 Gliedern, sehr gedrungen, erstes Geisselglied 1,0 - 1,1 x, das zweite 0,8 - 1,0 x so lang wie breit, breiteste Glieder etwa 1,3 - 1562 1,5 x so breit wie lang. Geissel-Augen-Index 0,28 - 0,30. Schläfen hinter den Augen deutlich verbreitert. Stirn grob punktiert, fast glatt, glänzend. Ocellen klein, Ocellar-Index 1,2 - 1,6. Occiput tief ausgeschnitten, Abstand der lateralen Ocellen von der Occipitalleiste etwa so gross wie der Durchmesser der Ocellen. Gesicht breit, mit Clypeus 2 x so breit wie lang, dicht quer runzelig-punktiert. Epistoma deutlich gewölbt, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Mandibeln kräftig. Malar-Index 0,4, Wangen deutlicher verbreitert, unten zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,35. Hypostomalleiste etwas 2 x so breit wie die Genalleiste. Mesosoma hell und oft abstehen behaart. Seitenfelder des Mesoscutums grob punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren vor dem Spekulum vorgewölbt, grob punktiert, teils runzelig, Metapleuren runzlig-punktiert. Scutellum etwas breiter als lang, punktiert, im basalen 0,3 - 0,5 gerandet. Area superomedia etwas breiter als lang, fein gerunzelt oder fast glatt, Costulae in oder hinter der Mitte, Areae superoexternae punktiert, mehr oder weniger glatt oder quer rissig. Area petiolaris meist ohne deutliche Seitenleisten, grob runzelig punktiert. Coxen II und III apikal zerstreut punktiert, Coxen III ohne Scopa. Femora III in der ventralen Hälfte meist zerstreut punktiert, sehr gedrungen, 2,6 - 2,7 x so lang wie hoch, Tibien aussen neben der Behaarung mit zahlreichen kräftigen Borsten, innen dicht behaart. Drittes Segment der Tarsen II 1,5 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,5 - 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 12 feinen bis kräftigen Längsleisten. Thyridien schräg, ihr Index etwa 0,6 - 0,7. Zweites Tergit 0,75 - 0,8 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, mitten grob längs gerunzelt, Punktierung manchmal flach, das vierte oberflächlich punktiert, glänzend. Bohrerklappen 0,2 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, basale Geisselglieder manchmal mehr oder weniger rötlich, Clypeus und Mandibeln rot. Weisslich sind Geisselglieder 10 - 14 / 15, Palpen, Frontalorbiten, breite dreieckige Flecke des Vertex, Oberränder des Pronotums (Collare schwarz), Subalarleiste, Apikalfleck des Scutellums. Pterostigma gelbbraun bis schwarzbraun. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Tarsen III bräunlich.: Körperlänge 15 - 17 mm. Fühlergeissel mit 44 - 48 Gliedern, sehr gedrungen, erstes Geisselglied 1,6 - 1,8 x so lang wie breit, etwa das fünfte quadratisch, Geissel-Augen-Index 0,38 - 0,41. Tyloide auf den Gliedern 4 / 6 - 18, lang oval, maximal über die ganze Länge ihres Glieds reichend. Schläfen hinter den Augen mässig verbreitert, apikal etwas verengt. Occiput tief ausgeschnitten. Abstand der lateralen Ocellen von der Occipitalleiste etwa so gross wie der Durchmesser der Ocellen. Ocellar-Index 1,0. Stirn grob punktiert, fast glatt. Gesicht breit, mit Clypeus 1,3 x so breit wie lang, dicht punktiert, dazwischen glatt oder Epistoma granuliert. Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Seitenränder etwas aufgebogen. Malar-Index 0,2, Wangen-Augen-Index 1,2. Hypostomalleiste etwas 2 x so breit wie die Genalleiste. Mesosoma lang hell behaart, Seitenfelder des Mesoscutums grob und dicht punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren vor dem Spekulum vorgewölbt, Scutellum so breit wie lang, mässig erhaben, punktiert, im basalen 0,7 - 0,9 gerandet. Area superomedia deutlich breiter als lang, 6 - eckig, fast glatt. Costulaet etwa in der Mitte. Areae superoexternae punktiert und quer rissig. Coxen dicht punktiert, Femora III im ventralen Viertel zerstreut punktiert, 3,2 - 3,8 x so lang wie hoch. Metatarsen I mit Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus sehr breit, etwa 1,2 x so breit wie das Mittelfeld, dieses grob längs runzelig-punktiert. Thyridien schräg, Gastrocoelen flach. Thyridien-Index 0,7, Tergite 2 - 4 grob punktiert, mitten scharf längs geleistet. 1563 Färbung: Schwarz, basale Geisselglieder unten manchmal rötlich, weisslich sind ganzes Gesicht, Clypeus, Labrum, Mandibeln, Palpen, Frontalorbiten, äussere Orbiten (nach unten verbreitert), breite Flecke des Vertex, Scapus unten, Oberränder des Pronotums (Collare schwarz), Subalarleiste, Flecke der Tegulae, Apikalfleck des Scutellums. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot. Coxen und Trochanteren I-II gelb gefleckt, Beine I-II vorn mehr oder weniger gelblich-rot, Tibien III apikal schmal verdunkelt, Tarsen III mehr oder weniger verdunkelt. Pterostigma dunkelbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 28 29 V e r b r e i t u n g: Algerien (LINZ), Frankreich (GEM, LAU, NHM), Griechenland (LAU, LINZ, STUTT), Italien (STUTT), Korsika (NHM), Kroatien (DEI, STUTT), Marokko (LINZ), Schweiz (BAS, BERN, LAU), Spanien (GEM, KZW, LINZ, STUTT), Türkei (LINZ), Zypern (GEM, NHM). W i r t e: Thaumetopoea pityocampa (DENIS & S CHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep., Noctuidae) (STUTT).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11046FFE243D90C1687038617.taxon	description	Lectotypus yp (hiermit festgelegt): " 45 " " Monographie Exempl. décrit " " Ichneumon ruficauda var. 3 det. C. WESMAEL " " I. ruficauda det. Preudhomme de Borre " " [rot] Lectotypus Ichneumon ruficauda WESM. RIEDEL 2007 " (BRU), von mir untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: HORSTMANN 2002 hatte für dieses Taxon einen Lectotypus aus der Sammlung GRAVENHORST (WRO) festgelegt. Da sich im Rahmen meiner Revision Material der Art in der Sammlung WESMAEL (BRU) gefunden hat, halte ich die Festlegung durch HORSTMANN für inkorrekt.: Körperlänge 10 - 13 mm. Fühlergeissel mit 37 - 41 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,6 x, das zweite 1,3 - 1,6 x so lang wie breit, das 6. oder 7. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,5 - 2,0 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,43 - 0,48. Schläfen rundlich verengt. Stirn punktiert, nicht oder selten in der Mitte gerunzelt, Ocellar-Index 0,9 - 1,2. Gesicht punktiert und granuliert, Clypeus apikal sehr zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Wangen unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 0,9 - 1,0, Malar-Index 0,3 - 0,4. Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, granuliert. Mesopleuren recht dicht punktiert, oben und hinten gerunzelt, Metapleuren punktiert, teils runzelig, Scutellum etwa so lang wie breit, punktiert, seitlich ohne Leisten. Basalarea in der Mitte etwas vorgewölbt, Area superomedia etwa so lang wie breit, herzförmig, oft mit schwachen Leisten, Costulae schwach, Areae superoexternae fein runzelig, matt. Coxen II apikal sehr zerstreut punktiert, Coxen III apikal zerstreut punktiert und mit Scopa, diese 1 / 4 - 1 / 2 x so lang wie die Coxen III. Femora III in den ventralen 0,4 sehr zerstreut punktiert, 2,9 - 3,2 x so lang wie hoch, drittes Segment der Tarsen II 1,2 - 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,5 - 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 12 - 14 Längsstreifen, Thyridien-Index 1,1 - 1,3. ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,8 - 0,9 x so lang wie breit, mitten deutlich längs gestreift, Tergite 3 und 4 mitten etwas längs rissig oder mehr oder weniger glatt. Bohrerklappen 0,4 - 0,7 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. weisslich sind Geisselglieder 8 / 9 - 13, Seiten (manchmal auch Apikalrand) des Clypeus, meist Gesichtsorbiten, Frontalorbiten, Flecke des Vertex, kurze Strei- 1564 fen der äusseren Orbiten, Collare und Hinterecken des Pronotums, manchmal Flecke der Subalarleiste, Präscutellarleisten, manchmal Seiten und Hinterrand des Scutellums. Coxen und Trochanteren schwarz, Femora rotbraun, manchmal mehr oder weniger schwarz. Tibien I vorn gelblich, Tibien II-III dunkelbraun, Tarsen II-III schwarz. Tergite 1 - 4 gewöhnlich schwarz, apikal mehr oder weniger rotbraun, Tergite 5 - 7 rotbraun. Pterostigma braun bis schwarz.: Körperlänge 15 mm. Fühlergeissel mit 43 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,7 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,46, Tyloide auf den Gliedern 7 - 21, oval, maximal 0,9 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig rundlich verengt. Stirn runzelig-punktiert, Gesicht und Clypeus runzelig-punktiert. Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,15. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, kaum granuliert, Mesopleuren punktiert, hinten gerunzelt, Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut punktiert, im basalen 0,5 gerandet, Area superomedia etwa so lang wie breit, 6 - eckig, grob gerunzelt, Costulae etwa in der Mitte. Metatarsen I mit Apikalzahn. Coxen III grob punktiert, dazwischen glatt, Femora III mit teils verstrichener Punktierung, 3,8 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 kräftigen Längsstreifen. Thyridien etwas schräg, Thyridien-Index 1,3, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,8 x so lang wie breit. Tergite 2 - 5 oberflächlich punktiert, granuliert, mitten längs gestreift. Färbung: Schwarz, weisslich sind Flecke der Mandibeln, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten (unten breiter), Frontalorbiten, Flecke der äusseren Orbiten und des Vertex, Hinterecken des Pronotums, Flecke der Subalarleiste, Präscutellarleisten, Hinterecken des Scutellums. Tergite 1 - 5 mehr oder weniger schwarz, das fünfte apikal gewöhnlich rot, Tergite 6 - 7 rot. Coxen und Tochanteren schwarz, Beine sonst rotbraun, Tibien I vorn gelblich, Tibien III im apikalen 1 / 3 verdunkelt, Tarsen überwiegend dunkel. Pterostigma braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 24 2 V e r b r e i t u n g: Armenien (LINZ), Belgien (GEM), Deutschland (BERN, DEI), Grossbritannien (EDI), Italien (KR), Mongolei (LINZ), Österreich (LINZ), Polen (SAW), Russland (HEL), Schweiz (BAS, BERN, LAU).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11047FFED43D90AF4875F8011.taxon	description	Holotypus yp: " TURKEY mer. Avgadi 30 km NW of Erdemli, 20.6.96, 1300 m, leg. P. JELINEK " (LINZ): Körperlänge 15 - 19 mm. Fühlergeissel mit 51 Gliedern, erstes Geisselglied 2,3 x, das zweite 1,8 x so lang wie breit, etwa das 9. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,7 x so breit wie lang. Geissel-Augen-Index 0,51. Schläfen rundlich verengt. Stirn deutlich runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,0. Gesicht punktiert, Epistoma runzelig, Clypeus punktiert, dazwischen glatt. Wangen unten zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 0,8. Thorax hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, teils granuliert, Mesopleuren punktiert, oben gerunzelt, Metapleuren runzelig-punktiert, Scutellum so lang wie breit, zerstreut punktiert, seitlich ohne Leisten. Area superomedia 4 - eckig, länger als breit oder etwa quer, runzelig, Costulae hinter der Mitte. Areae superoexternae quer rissig, Area petiolaris mit oder ohne Seitenleisten, grob runzelig-punktiert. Coxen II 1565 apikal zerstreut und Coxen III und Femora III dicht punktiert, Coxen III mit grosser Scopa, diese 1 / 3 - 1 / 2 x so lang wie die Coxen III, Femora III schlank, 4,0 - 4,3 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 15 feinen Längsstreifen. Thyridien-Index 1,0. Zweites Tergit 0,85 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 sehr dicht punktiert, das zweite und dritte Tergit mitten mehr oder weniger längs gestreift, Bohrerklappen 0,2 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Gesichts- und Frontalorbiten, manchmal Streif der äusseren Orbiten, breite Flecke des Vertex, Geisselglieder 9 - 16, manchmal Collare und Hinterecken des Pronotums, Fleck der Subalarleiste, apikales 1 / 3 - 2 / 3 des Scutellums. Pterostigma dunkelbraun. Metasoma ganz rotbraun. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rotbraun, Femora III und Tibien III manchmal apikal schmal und Tarsen II- III mehr oder weniger verdunkelt. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 2 V e r b r e i t u n g: Türkei (LINZ, ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11048FFEC43D90CFB87AC866B.taxon	description	Holotypus yp: " Sardinia Aritzo 17. ix. 1964 ca 1100 m ... " NHM) Paratypus yp: " Sardinia Aritzo 17. ix. 1964 ca 1100 m .... " (KR) T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Diese Art ähnelt dem C. leucocerus (GRAVENHORST), ist aber durch schmalere Femora III und breitere Thyridien charakterisiert, ausserdem ist das Mesosoma ausser dem Scutellum ganz schwarz. Die Zuordnung der beiden aus Sizilien zu dieser Art ist unsicher.: Körperlänge 18 mm. Fühlergeissel mit 44 - 46 Gliedern, erstes Geisselglied 2,5 x, das zweite 2,1 x so lang wie breit, das 10. oder 11. Glied quadratisch, breiteste Glieder 1,7 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,63. Schläfen deutlich rundlich verengt, zerstreut punktiert´und fein granuliert, Stirn runzelig-punktiert, Gesicht grob punktiert, deutlich granuliert, Clypeus grob punktiert, apikal nur zerstreut. Wangen unten zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 0,85, Malar-Index etwa 0,5. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert und granuliert, Meso- und Metapleuren grob punktiert, teils längs gestreift, Spekulum glatt, Coxalleiste deutlich. Scutellum etwas länger als breit, mässig konvex, sehr zerstreut punktiert, seitlich nicht gerandet. Area superomedia etwas breiter als lang, halbmondförmig, fein gerunzelt, Costulae deutlich, etwas hinter der Mitte, Areae superoexternae zerstreut punktiert und fein quer rissig. Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen dicht punktiert und granuliert, Coxen III mit Scopa, diese flach, etwa 0,3 - 0,4 x so lang wie die Coxen III. Femora III in der ventralen Hälfte zerstreut punktiert, 4,3 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,5 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 8 groben Längsstreifen. Thyridien sehr breit, schräg, ihr Index etwa 1,8, ihr Intervall deutlich schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,0 - 1,1 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 mitten grob längs gerunzelt, das vierte nur basal, grob punktiert und granuliert, wenig glänzend. Bohrerklappen 0,5 - 0,8 x so lang wie das 7. Tergit. 1566 Färbung: Schwarz, weisslich ist ein Streif der Geisselglieder 8 - 14, Scutellum beim Holotypus apikal mit einem gelblichen Fleck, beim Paratypus apikal mit schwachen rötlichen Flecken an den Seiten. Beine schwarz, Femora basal schmal rötlich, Femora I apikal vorn und Tibien I vorn gelblich. Metasoma schwarz, etwas blöulich glänzend, Tergite 2 und 3 apikal schmal rötlich. Pterostigma braun, Flügel etwas bräunlich getrübt.: Körperlänge 16 mm. Fühlergeissel mit mehr als 41 Gliedern (Spitzen abgebrochen), erstes Geisselglied etwa 1,8 x so lang wie breit, Tyloide auf den Gliedern 3 / 4 - 18 / 19, breit oval, maximal 0,8 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich fast geradlinig verengt, Stirn unten glatt, oben punktiert, Ocellar-Index 1,3. Gesicht punktiert, mit Mikroskulptur, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Malarindex 0,2 - 0,25. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, hinten teils runzelig, Metapleuren grob längs runzelig-punktiert, Coxalleiste deutlich. Scutellum etwa so lang wie breit, dicht punktiert, im basalen 0,5 gerandet. Area superomedia etwas breiter als lang, herzförmig, runzelig, Areae superoexternae grob punktiert. Metatarsen I mit deutlichem Apikalzahn, Coxen dicht punktiert, Femora III punktiert, 3,7 - 4,1 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 10 groben Längsstreifen. Gastrocoelen sehr deutlich, mit Längsleisten, Thyridien schräg, Index 1,0, ihr Intervall so breit oder wenig schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit etwa 1,0 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 dicht punktiert, mitten deutlich längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind oberer Mandibelrand, Maxillarpalpen, Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, Vertexfleck, manchmal Collare. Beine schwarz oder bräunlich, Beine I und II vorn ± weisslich. Tibien III vorn subbasal mit weisslichem Längsstreif. Pterostigma schwärzlich. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 2 2 V e r b r e i t u n g: Sardinien (NHM, KR),? Sizilien (KR).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11049FFEE43D90A6187338173.taxon	description	Holotypus yp: " Mary / Turkmenistan " (CRACOW), comb. BERTHOUMIEU 1904, RASNITSYN 1981, HORSTMANN 2002, von mir nicht untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die Art ähnelt C. lacrymator (FONSCOLOMBE). Neben den ganz roten Coxen unterscheiden sich die aber auch durch die sehr zerstreute Punktierung des Mesosternums, die weiter vorstehenden Bohrerklappen, die etwas stärker verbreiterte Fühlergeissel und gedrungenere Femora III.: Körperlänge 9 - 12 mm. Fühlergeissel mit 40 - 42 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,2 x, das zweite 1,7 - 2,0 x so lang wie breit, das 7. oder 8. Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 1,3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,44 - 0,48. Schläfen hinter den Augen parallel oder etwas verengt, dann deutlich verengt, Ocellar-Index 0,9 - 1,1. Occiput tief ausgeschnitten, Stirn fein runzelig-punktiert, glänzend, Epistoma punktiert, teils granuliert, Clypeus basal und zentral punktiert, ansonsten glatt. Wangen-Augen-Index 0,8 - 0,9, Wangen zerstreut punktiert. Malar-Index 0,2. Mesosoma weisslich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren unten sehr zerstreut punktiert, oben und hinten etwas runzelig, Mesosternum sehr zerstreut punktiert, stark glänzend. Metapleuren runzelig- 1567 punktiert, Coxalleiste durch Runzeln angedeutet. Scutellum flach, seitlich nicht gerandet, zerstreut bis sehr zerstreut punktiert. Area superomedia etwa so lang wie breit, hufeisenförmig, hintere Leiste stark konkav, fein gerunzelt, Costulae undeutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae flach punktiert und fein gerunzelt, Area petiolaris ohne deutliche Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen II überwiegend und Coxen III im apikalen 1 / 2 - 2 / 3 zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit deutlicher Scopa, diese 1 / 4 so lang wie die Coxen III. Femora III in der ventralen Hälfte bis 2 / 3 zerstreut oder sehr zerstreut punktiert, 3,3 - 3,6 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 0,8 - 1,1 x so breit wie das Mittelfeld, diese mit 8 - 12 Längsstreifen, Gastrocoelen deutlich, mit Längsleisten ä, Thyridien quer, Thyridien-Index etwa 1,2, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,85 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, das vierte zerstreut und oberflächlich punktiert, Tergite 2 - 3 / 4 mitten längs gerunzelt, Bohrerklappen 0,3 - 0,5 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 8 / 10 - 14, oft Seiten des Clypeus, Mandibeln, Palpen, Wangen, gesamte Orbiten oder Gesichts-, Frontalorbiten und Flecke des Vertex mit äusseren Orbiten verschmolzen, Collare und Oberränder des Pronotums, manchmal Flecke der Mesopleuren vorn, Subalarleisten, zwei Längsstreifen des Mesoscutums, Präscutellarleisten, Seiten und Hinterrand des Scutellums, Postscutellum, manchmal Hinterrand des Postpetiolus. Oft Gesichtsmitte, Mandibeln, Mund, Scapus und Propodeum mehr oder weniger rötlich. Metasomaa ganz rot, Beine ganz rot, Tarsen III mehr oder weniger verdunkelt. Pterostigma braun.: Körperlänge 10 - 15 mm, Fühlergeissel mit 37 - 42 Gliedern, erstes Geisselglied 2,4 - 2,6 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,53 - 0,56, Tyloide auf den Gliedern 7 / 8 - 17 / 22, lang oval bis linear, maximal 0,8 x so lang wie ihr Glied, Schläfen mässig rundlich verengt, in der Mitte vor der Occipitalleiste etwas eingedrückt. Stirn fein quer runzeligpunktiert, Gesicht runzelig-punktiert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Wangen dicht punktiert, Wangen-Augen-Index 0,7 - 1,0, Malar-Index 0,1 - 0,2. Ocellar-Index 0,8 - 1,0. Mesosoma weisslich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren dicht punktiert, teils runzelig, Metapleuren runzelig-punktiert. Scutellum etwas breiter oder so breit wie lang, im basalen 0,1 - 0,5 gerandet, recht dicht punktiert. Area superomedia so lang wie breit oder quer, halbmondförmig, fein runzelig, Costulae hinter der Mitte. Areae superoexternae fein quer runzelig, manchmal auch punktiert, Area petiolaris mit mehr oder weniger deutlichen Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,7 - 3,9 x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, diese mit 6 - 10 kräftigen Längsstreifen, Gastrocoelen deutlich, mit Längsleisten, Thyridien quer, Thyridien- Index 1,0 - 1,2, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1,0 x so lang wie breit. Tergite 2 - 5 dicht punktiert, das zweite bis vierte Tergit mitten mehr oder weniger längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind ganzes Gesicht oder breite Gesichtsorbiten, Seiten oder ganzer Clypeus, Orbiten vollständig (oder nurr frontal unterbrochen), Mandibeln, Palpen, Scapus unten, manchmal Propleuren, Collare und Oberrand (oft auch Unterrand) des Pronotums, zwei Längsstreifen des Mesoscutums, oft Längsstreifen oder Flecke der 1568 Mesopleuren vorn, Tegulae mehr oder weniger, Subalarleisten, Präscutellarleisten, Scutellum ganz oder an den Seiten, Postscutellum, manchmal Leisten des Propodeums, oft Coxen I-II, Trochanteren I und manchmal Hinterrand des Postpetiolus. Pterostigma braun, Beine ganz rot, Tarsen III verdunkelt. Metasoma ganz rot. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 7 8 V e r b r e i t u n g: Iran (ZSM), Jordanien (LINZ), Kasachstan (DEI, ZSM), Kirgisien (LINZ), Marokko (DEI, LINZ), Usbekistan (LINZ).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1104BFFE943D90D18800D870D.taxon	description	Holotypus yp: " Suéde " " 104 " " Monographie Exempl. décrit " " Ichneumon sinister mihi dét. C. WESMAEL " " [rot] Holotypus Ichneumon sinister WES. Tow " 65 " (BRU), locus typicus Schweden, von mir untersucht: Körperlänge 14 - 17 mm. Fühlergeissel mit 42 - 44 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,2 x, das zweite etwa 2,2 x so lang wie breit, das 10. oder 11. Glied quadratisch, breiteste Glie- der etwa 1,3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,57 - 0,65. Schläfen hinter den Augen gering erweitert oder leicht verengt, apikal verengt. Stirn runzelig-punktiert. Gesicht und Clypeus punktiert, Epistoma auch granuliert, Apikalrand des Clypeus mitten etwas vorgezogen, Wangen breit, unten zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 1,4, Malar-Index 0,7, Ocellar-Index 1,5. Mesosoma kurz bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht und oberflächlich punktiert, mit deutlicher Mikroskulptur, mehr oder weniger matt, Mesopleuren dicht punktiert, teils oder ganz gerunzelt, Metapleuren punktiert, dazwischen glatt. Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut punktiert, seitlich ohne Leisten. Propodeum undeutlich gefeldert, Area superomedia gestreckt bis quadratisch, vorn gerundet, fein gerunzelt, Costulae undeutlich, Areae superoexternae granuliert, teils punktiert. Area petiolaris mit Seitenleisten, mitten runzelig. Coxen dicht punktiert, oft granuliert, Coxen III mit kleiner Scopa, die auf einer deutlichen Erhebung sitzt (fast wie bei Stenichneumon culpator). Femora III dicht oder ventral zerstreut punktiert, 3,8 - 4,0 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,6 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,7 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 14 feinen Längsstreifen. Thyridien quer, Thyridien-Index 0,9 - 1,0, ihr Intervall etwas schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,95 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, manchmal gerunzelt, in der Mitte längs gerunzelt, das vierte punktiert, Bohrerklappen 0,6 - 0.9 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 7 - 11, Frontalorbiten, kleine Flecke des Vertex (können fehlen), selten Collare und Hinterecken des Pronotums, Subalarleiste, ganzes Scutellum, selten Mittelfeld des Postpetiolus apikal. Beine schwarz, Tibien I vorn rötlichgelb, Tarsen mehr oder weniger bräunlich ä. Pterostigma gelb bis gelbbraun. Var. coxator: Bei 1 aus Finnland fehlt die Scopa der Coxen III, das Exemplar ist sonst aber typisch.: Körperlänge 14 - 17 mm. Fühlergeissel mit 39 - 43 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,52 - 0,58. Tyloide auf den Gliedern 8 / 9 - 19 / 20, lang oval, maximal 0,8 - 1,0 x so lang wie ihr Glied. Schläfen hinter den Augen mehr oder weniger parallel, apikal wenig verengt, Stirn runzelig-punktiert, matt, Ocular- 1569 Index 1,3 - 1,4, Gesicht punktiert und granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen teilweise glatt, Wangen sehr breit, Wangen-Augen-Index 1,2 - 1,35, Malar-Index 0,25 - 0,3. Mesosoma bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, deutlich granuliert. Mesopleuren dicht punktiert, teils runzelig, Metapleuren runzelig-punktiert. Scutellum etwas gestreckt oder so lang wie breit, grob punktiert, seitlich ohne Leisten, etwas erhaben. Area superomedia gestreckt bis quer, fein runzelig, herz- oder halbmondförmig, Costulae deutlich hinter der Mitte, schwach, Areae superoexternae fein längs rissig. Metatarsen I ohne Apikalzahn (selten kleiner Zahn vorhanden), Coxen dicht punktiert und granuliert, bräunlich behaart, Femora III dicht punktiert, 3,6 - 4,1 x so lang wie hoch. Postpetiolus breit, Seitenfelder des Postpetiolus 0,7 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 10 groben Längsstreifen. Thyridien-Index 1,0 - 1,2. Zweites Tergit 0,9 - 1,0 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 dicht punktiert, mitten längs gerunzelt, das vierte und fünfte Tergit flach punktiert, granuliert. Färbung: Schwarz, basale Geisselglieder manchmal mehr oder weniger rötlich, weisslich sind Geisselglieder 8 / 10 - 11 / 13, Gesichts- und Frontalorbiten, Seiten des Clypeus, kleine Flecke des Vertex, Collare und manchmal Hinterecken oder Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, ganzes Scutellum, manchmal Fleck des Postscutellums, manchmal Hinterrand des Postpetiolus. Beine schwarz, Tibien I (oft auch II) vorn aufgehellt, Tibien III subbasal manchmal rötlich. Flügel gewöhnlich getrübt. Pterostigma rotgelb. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 75 54 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (LB), Finnland (HEL), Frankreich (GEM), Niederlande (KZW), Norwegen (KR), Österreich (GEM, HEL, KS, LINZ), Polen (SAW), Schweden (EDI, STO), Schweiz (BAS, BERN, LAU).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1104CFFEB43D90BFE877283AC.taxon	description	Lectotypus yp (festgelegt durch HILPERT et al. 1993): " Monetier les Bains pres Briançon " " Ichneumon subviolaceiventris PIC " " Cotype " " [rot] Lectotypus Ichneumon subviolaceipennis PIC R. HINZ 1990 " (PAR), von mir untersucht syn. Coelichneumon afghanicus HEINRICH 1957 Holotypus yp: " [rot] Holotype " " J. KLAPPERICH Schiva, Hochsteppe 2900 m, 11.7.53 Badakschan NO Afganistan " " Coelichneumon afghanicus Heinr. det G. HEINRICH " " [rot] Typus Nr. Hym 809 Zoologische Staatssammlung München " (ZSM), von mir untersucht, syn. nov.: Körperlänge 13 - 15 mm. Fühlergeissel mit 42 - 47 Gliedern, fast fadenförmig, erstes Geisselglied 1,8 - 2,1 x, das zweite 1,5 - 2,0 x so lang wie breit, etwa das 9. bis 15. Glied quadratisch, erst die subapikalen Glieder wenig quer. Geissel-Augen-Index 0,45 - 0,52. Schläfen hinter den Augen parallel, apikal etwas verengt. Stirn runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,0, Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Gesicht breit (1,33 x so breit wie der Abstand der Fühlergruben vom Apex des Clypeus), Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Wangen unten zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,1, Malar-Index etwa 0,3 - 0,4. Mesosoma bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht bis zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren punktiert, manchmal oben und hinten runzelig, Metapleuren runzelig-punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,1 - 0,2 gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia etwa so lang oder etwas länger als breit, herzförmig, fein gerunzelt, Costulae meist schwach oder fehlend, Areae superoexternae fein quer rissig und fein punktiert. Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen 1570 II apikal sehr zerstreut punktiert, Coxen III gewöhnlich ohne Scopa, in diesem Bereich zerstreut bis sehr zerstreut punktiert, manchmal dort mit sehr feiner, dichter Punktierung und / oder rudimentärer Scopa. Femora III in der ventralen Hälfte sehr zerstreut punktiert, 3,3 - 3,5 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,6 - 1,9 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,5 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 7 - 10 Längsstreifen, Seitenfelder punktiert oder fein runzelig, mehr oder weniger glänzend. Thyridien wenig schräg, Index 1,0 - 1,1. Zweites Tergit 0,8 - 0,95 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 sehr fein und dicht punktiert und in der Mitte mehr oder weniger längs runzelig, das vierte oberflächlich punktiert. Bohrerklappen etwa 0,3 - 0,7 x so lang wie 7. Tergit. Färbung: Schwarz, Fühlergeissel schwarz, apikal manchmal etwas bräunlich. Weisslich sind Frontalorbiten, oft Streif der äusseren Orbiten, kleine Flecke des Vertex. Mandibeln und Seiten des Clypeus mehr oder weniger rötlich. Mesosoma schwarz, Metasoma schwarz, violett glänzend. Beine schwarz, Femora III rot, apikal gewöhnlich schmal verdunkelt, Tibien I vorn etwas aufgehellt, Tibien III subbasal oft dunkel rötlich. Pterostigma braun bis schwarz, Flügel mehr oder weniger getrübt.: Körperlänge 14 - 19 mm. Fühlergeissel mit 43 - 48 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,54 - 0,55. Tyloide auf den Gliedern 7 / 8 - 21 / 23, lang bis breit oval, maximal 0,8 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich verengt, Stirn grob runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,1 - 1,2, Gesicht runzelig-punktiert, Clypeus nur basal, apikal zerstreut punktiert, Wangen grob punktiert, Wangen-Augen-Index 1,1, Malar-Index 0,25. Mesosoma lang bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren dicht punktiert, oben etwas runzelig, Metapleuren längs rissig-punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut punktiert, im basalen 0,4 gerandet. Area superomedia 6 - eckig, quadratisch oder quer, längs gestreift oder runzelig, Costulae etwas hinter der Mitte, Areae superoexternae fein granuliert. Area petiolaris mit oder ohne Seitenleisten, runzelig-punktiert. Coxen und Femora dicht punktiert, bräunlich behaart, Femora III 3,8 - 4,0 x so lang wie hoch. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Postpetiolus breit, Seitenfelder des Postpetiolus etwa 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 10 Längsstreifen. Thyridien etwas schräg, Thyridien-Index 1,0 - 1,2, ihr Intervall so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus, Gastrocoelen mit deutlichen Längsleisten. Zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 dicht punktiert, fein gerunzelt, mitten längs gestreift, das vierte nur basal. Färbung: Schwarz, weisslich sind Gesichts- und Frontalorbiten, manchmal Seiten des Clypeus, kleine Flecke des Vertex, Streif der äusseren Orbiten. Mesosoma ganz schwarz, Metasoma mehr oder weniger blauviolett glänzend. Beine gewöhnlich schwarz oder Beine I und II rot, Femora I und Tibien I vorn gelblich aufgehellt, Femora III rot, apikal schmal verdunkelt. Tibien III und Tarsen III gewöhnlich schwarz, manchmal Tibien III basal mehr oder weniger rot. Flügel mehr oder weniger getrübt. Pterostigma schwarz. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 15 13 V e r b r e i t u n g: China (LINZ), Frankreich (GEM, ZSM), Italien (LINZ), Kasachstan (LINZ), Kirgisien (LINZ, ZSM), Mongolei (LINZ), Russland (Sibirien) (KR), Türkei (LINZ). 1571	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1104EFFEA43D90E5080888567.taxon	description	revidiert durch ROMAN 1932, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon sugillator ZETTERSTEDT 1838, Emendation für sugillatorius syn. Ichneumon guttigerr W ESMAEL 1845 Lectotypus: " 77 " " Monographie Exempl. décrit " " Ichneumon guttiger dét. C. WESMAEL " " [rot] Ichneumon guttiger WESM. Lectotypus 1981 R. HINZ " (BRU), locus typicus Brüssel / Belgien, syn. druch THOMSON 1893, von mir untersucht syn. Ichneumon decrescens THOMSON 1886 Holotypus: " Scania " " [rot] Holotype Ichneumon decrescens THOMS. TOWNES 1961 " " Syntype Ichneumon decrescens Ths. 86 det. M. G. FITTON 1978 " " [grün] ZML 2007 032 " (LUND), von mir untersucht, syn. durch RIEDEL 2008 syn. Ichneumon sugillatorius var. modicenotatus PIC 1902 Holotypus yp: " Meiringen 22 Sept 96 " " Type " " I sugillatorius Berth. vid. " " v. modicenotatus PIC " (PAR), syn. durch HILPERT et al. 1993, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon sugillatorius var. prixi PIC 1927 Holotypus yp: " Foret de St Prix 9 Juill 1927 " " nov. sugillatorius var. " " v nov prixi " (PAR), syn. durch HILPERT et al. 1993, von mir nicht untersucht T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Auf Grund des weisslichen Streifs auf der Fühlergeissel hatte THOMSON 1886 das Taxon C. decrescens von C. sugillatorius (LINNAEUS) abgegrenzt. Ich hatte beide Arten bereits miteinander synonymisiert (RIEDEL 2008). Inzwischen habe ich eine längere Serie von der Art C. sugillatorius (LINNAEUS) aus Finnland untersuchen können. Von 37 der Tiere hatten sechs einen mehr oder weniger ausgedehnten weisslichen Streif auf der Fühlergeissel, Struktur und Färbung waren ansonsten gleichartig. Das 7. Tergit war bei allen dieser Exemplare normal geformt. Ich halte die Synonymisierung daher für berechtigt.: Körperlänge 12 - 15 mm. Fühlergeissel mit 38 - 42 Gliedern, erstes Geisselglied 1,8 - 1,9 x, das zweite 1,8 x so lang wie breit, das 6. oder 7. Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,45 - 0,55. Schläfen rundlich verengt, Stirn grob punktiert, granuliert oder runzelig, Gesicht grob punktiert, granuliert, Clypeus grob punktiert, dazwischen mehr oder weniger glatt, Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,5 - 0,8. Wangen unten zerstreut punktiert. Mesosoma hell bräunlich behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, fein granuliert, Mesopleuren punktiert, oben und hinten runzelig, manchmal Meso- und Metapleuren ganz längs runzelig-punktiert, Scutellum etwa so lang wie breit, punktiert, im basalen 0,3 gerandet, Area superomedia quer bis gestreckt, herzförmig, fein runzelig bis glatt, Vorderleiste manchmal und Costulae undeutlich. Areae superoexternae punktiert, fast glatt bis runzelig. Coxen und Femora dicht punktiert, Coxen III mit grosser Scopa, diese etwa 2 / 5 so lang wie die Coxen III, Femora III 3,7 - 4,0 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, etwa 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 12 - 15 feinen Längsstreifen. Thyridien-Index 0,9 - 1,5, ihr Intervall gewöhnlich schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,90 - 0,95 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 runzelig-punktiert, mitten meist nicht deutlich längs gerunzelt, Bohrerklappen 0,3 - 0,9 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz. Weisslich sind Geisselglieder 6 / 7 - 12 / 13, manchmal Gesichtsorbiten, Frontalorbiten breit (oft bis zum Vertex reichend), kleine Flecke des Vertex, manchmal äussere Orbiten, selten Collare und Hinterecken des Pronotums, manchmal Flecke der Subalarleisten, Scutellum im apikalen 3 / 4, manchmal Postscutellum, gewöhnlich Flecke 1572 in den dorsolateralen Ecken der Tergite 1 - 2 / 4. Beine schwarz, manchmal Coxen I-II apikal und Coxen III anterolateral weisslich gefleckt, Tibien I und Metatarsen I teils vorn, Femora I apikal vorn gelblich. Pterostigma gelbbraun bis braun.: Körperlänge 13 - 17 mm. Fühlergeissel mit 37 - 40 Gliedern, erstes Geisselglied 1,6 - 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,48 - 0,50, Tyloide auf den Gliedern 5 / 6 - 17 / 19, oval, maximal 0,6 - 0,7 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig bis deutlich rundlich verengt, Ocellar-Index 1,0 - 1,1. Stirn deutlich quer runzelig-punktiert, Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,1, Malar-Index 0,25. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert und granuliert. Mesopleuren punktiert, dazwischen überwiegend glatt, Metapleuren längs runzeligpunktiert. Scutellum so lang wie breit, gewöhnlich im basalen 0,3 - 0,6 gerandet. Area superomedia gestreckt bis quer, halbmondförmig, Costulae undeutlich, hinter der Mitte. Areae superoexternae punktiert, glatt. Area petiolaris mit Seitenleisten, oberflächlich runzlig-punktiert. Coxen und Femora dicht punktiert, Coxen III granuliert, Femora III 3,7 - 4,1 x so lang wie hoch. Metatarsen I mit kleinem Apikalzahn. Seitenfelder des Postpetiolus breit, fast glatt, 0,7 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses fein längs gestreift. Thyridien-Index 1,0 - 1,2. Zweites Tergit 1,0 - 1,1 x so lang wie breit, Tergite 2 - 4 runzelig-punktiert, Tergite 2 - 3 mitten längs gestreift, das fünfte Tergit oberflächlich punktiert. Färbung: Schwarz. Weisslich sind selten Streif der Geisselglieder 9 / 10 - 15, manchmal Geisselspitze, meist Mandibelmitte, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten breit, Frontalorbiten, meist Streifen der äusseren Orbiten, meist Flecke des Vertex, Scapus unten, Collare und meist Oberrand oder Hinterecken des Pronotums, Subalarleisten, meist Flecke der Tegulae, Scutellum ganz oder im apikalen 2 / 3, meist Postscutellum, manchmal Flecke der Dentiparalecken, dorsolaterale Ecken der Tergite 1 - (2) 4 (5) (selten nur das 1.). Beine schwarz, Coxen I apikal, meist Coxen II apikal und Coxen III anterolateral weisslich. Beine I-II vorn gelblich, Tibien III manchmal basal mit gelbem Fleck, Tarsen III manchmal mehr oder weniger gelblich. Pterostigma gelbbraun bis braun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 70 87 V e r b r e i t u n g: Deutschland (DEI, GEM, HEL, KB, KR), Finnland (HEL), Niederlands (NHM), Norwegen (KR), Österreich (KR, LINZ), Polen (SAW), Russland: Karelien, Ost-Sibirien (EDI, KR), Russland (Primorskiy kray) (DEI), Schweden (LUND, STO), Schweiz (BAS, BERN, LAU), Tschechien (LINZ), Ukraine (KR, LINZ).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1104FFFD443D9096486C28059.taxon	description	Holotypus yp: " [rot] Uppsala Univ. Zool. Mus. Thunbergsaml. nr. 24841 Ichneumon torsorr Upsal. TYP " " Coelichneumon haemorrhoidalis " (UPPSALA), von mir untersucht syn. Ichneumon anospilus THOMSON 1886 Syntypen y yp: " Smoland " " anospilus " " Ichneumon anospilus Ths. 1886 Syntype det. M. G. FITTON 1978 " " ZML 2007 026 " (LUND), " Scan " " Coll Hgn " " Ichneumon anospilus Ths. 1886 Syntype det MG FITTON 1978 " " ZML 2007 027 " (LUND), von mir untersucht, syn. durch RIEDEL 2008 T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die dieser Art sind C. haemorrhoidalis sehr ähnlich und bis vor kurzem zu dieser Art gerechnet worden. Als Unterschiede können gelten: Geissel etwas gestreckter, erst das fünfte oder sechste Gei- 1573 sselglied quadratisch, Vertex meist ohne weisslichen Fleck, 7. Tergit gedrungen, von oben gewöhnlich breiter als lang, Bohrerklappen weniger vorstehend, Metasoma gewöhnlich rotbraun, etwa so hell wie das Pterostigma. Tibien III mit mehreren Dornen auf der Aussenseite. Die Zuordnung der hier beschriebenen ist unsicher. Diese scheinen in Finnland und Weissrussland (coll. TERESHKIN) häufig zu sein, das umfangreiche Material wurde von O. RANIN als Coelichneumon haemorrhoidalis determiniert. Bei SCHMIEDEKNECHT 1928 entsprechen sie der Beschreibung für von Protichneumon jesperi auct. Sie passen allerdings strukturell nicht zu den des Protichneumon jesperi (HOLMGREN) (Lectotypus von mir untersucht). Das von P. jesperi (HOLMGREN) ist meiner Meinung nach noch nicht sicher bekannt.: Körperlänge 14 - 15 mm. Fühlergeissel mit 40 - 43 Gliedern, erstes Geisselglied 1,4 - 1,6 x, das zweite 1,3 - 1,4 x so lang wie breit, etwa das 5. oder 6. Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 3 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,46 - 0,49. Schläfen mässig rundlich verengt, Stirn fein punktiert, granuliert, unten fein quer gerunzelt. Ocellar-Index 1,2, Gesicht punktiert, Epistoma auch granuliert, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Wangen zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,3 - 0,6. Mesosoma fein hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, teils granuliert, Mesopleuren punktiert, oben etwas runzelig, Metapleuren grob punktiert, teils runzelig. Scutellum etwa so lang wie breit, fein und zerstreut punktiert, seitlich nicht gerandet. Area superomedia länger als breit, fein runzelig oder fast glatt, Leisten vorn und hinten undeutlich, Costulae undeutlich, Areae superoexternae recht grob runzeligpunktiert. Area petiolaris mit Seitenleisten, mitten grob quer runzelig. Coxen und Femora dicht punktiert, Coxen III ohne Scopa, Femora III 3,1 - 3,4 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,4 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,5 - 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 15 - 20 feinen Längsstreifen, Thyridien klein und schräg, Thyridien-Index 0,5 - 0,8, ihr Intervall etwa so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 0,75 x so lang wie breit, mitten längs rissig, Tergit 3 nur vorn, das vierte flach punktiert. Tergit 7 basal gewöhnlich breiter als lang, Bohrerklappena 0,7 - 1,0 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 6 - 12, Frontalorbiten. Petiolus schwarz, Metasoma ansonsten rot, Bohrerklappen schwarz, Coxen, Trochanteren und Femora schwarz. Tibien und Tarsen I-II rot, Tibien III rot, im apikalen 0,2 - 0,3 schwarz, Metatarsen III teils rot, apikal schwarz, Tarsen III sonst schwarz. Pterostigma braun.: Körperlänge 16 mm. Fühlergeissel mit 41 - 43 Gliedern. Erstes Geisselglied 1,6 - 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,50 - 0,54, Tyloide auf den Gliedern 4 / 7 - 16 / 18, oval, maximal 0,4 - 0,6 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig rundlich verengt, Stirn flach quer runzelig punktiert, Ocellar-Index 1,0. Gesicht dicht und Clypeus zerstreut punktiert, mit Mikroskulptur. Wangen-Augen-Index 1,0, Malar-Index 0,2 - 0,3. Mesosoma hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, mit Mikroskulptur, Mesopleuren punktiert, hinten etwas runzelig, Metapleuren punktiert, dazwischen glatt. Scutellum etwas breiter als lang, im basalen 0,1 - 0,3 gerandet. Area superomedia halbmondförmig, quadratisch bis etwas quer, runzelig, Costulae deutlich, Areae superoexternae punktiert, ± glatt, Area petiolaris mit Seitenleisten, runzelig. Metatarsen I mit Apikalzahn, Coxen dicht runzelig-punktiert, lang behaart, Femora III 3,3 - 3,6 x so lang wie hoch. Tibien III aussen mit mehreren Borsten. 1574 Seitenfelder des Postpetiolus 0,5 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 9 - 12 Längsstreifen. Thyridien-Index 0,7 - 1,0. Zweites Tergit 0,95 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 grob runzelig punktiert, mitten längs runzelig. Färbung: Schwarz. Gelb sind Geisselglieder 10 / 11 - 15 / 16, Mandibelbasis, Maxillarpalpen, Labrum, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten breit, Scapus unten, kleine Flecke des Vertex, Collare und Hinterecke des Pronotums, Flecken der Tegulae und der Subalarleiste, ganzes Scutellum, manchmal Postscutellum. Coxen I und II oft mit weisslichen Flecken. Femora I-II apikal schmal, Tibienn I-II vorn, Tarsen I-II ganz, Tibien III im basalen 0,4 - 0,6 weisslich-gelb, dahinter ± rötlich, apikal verdunkelt, Metatarsen III fast ganz, Tarsen III sonst verdunkelt, manchmal Tarsen I-III überwiegend gelb, nur apikal verdunkelt. Flügel getrübt, Pterostigma gelbbraun bis dunkelbraun. Petiolus schwarz, Postpetiolus apikal und übrige Tergite rot (braun), auf der Scheibe manchmal verdunkelt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 16 79 V e r b r e i t u n g: Deutschland (HEL), Finnland (HEL), Schweden (LUND, KR) Weissrussland (coll. TERESHKIN).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11071FFD743D90C3280D786A5.taxon	description	Holotypus yp: (CRACOW), siehe RASNITSYN 1981, von mir nicht untersucht syn. Ichneumon nigricornis WESMAEL 1845, präokkupiert durch GMELIN 1790 Lectotypus yp (hiermit festgelegt): " 70 " " Monographie Exempl. décrit " " Ichneumon nigricornis var. 1 dét. C. WESMAEL " " Dr. ROMAN vid. 1939 Ichneumon nigricornis var. 1 " " Coelichneumon nigricornis det. JF AUBERT " " [rot] Lectotypus Ichneumon nigricornis WESM. RIEDEL 2007 " (BRU), syn. durch RR ASNITSYN 1981, von mir untersucht: Körperlänge 13 - 16 mm. Fühlergeissel fast fadenförmig, mit (40) 42 - 48 Gliedern, erstes Geisselglied (1,4) 1,9 - 2,1 x, das zweite (1,1) 1,6 x so lang wie breit, etwa das 8. bis 13. Glied quadratisch, präapikale Glieder maximal 1,3 - 1,5 x so breit wie lang, Geissel-Augen- Index 0,41 - 0,43. Schläfen hinter den Augen mehr oder weniger verbreitert, dann wenig verengt, Stirn grob punktiert und quer gerunzelt, Gesicht grob punktiert, Epistoma auch gerunzelt, Clypeus gewöhnlich lang und abstehend behaart, sehr zerstreut punktiert, Mitte des Apikalrands vorgezogen, Ocellar-Index 0,8 - 1,0. Wangen unten zerstreut punktiert, Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,3, Malar-Index 0,2. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, hinten und oben gerunzelt, Metapleuren runzelig-punktiert, manchmal streifig, Scutellum länger als breit, sehr zerstreut und fein punktiert. Area superomedia länger als breit, fein gerunzelt, vorn gerundet, mit deutlichen Leisten, Costulae deutlich, Areae superoexternae fein runzelig oder quer rissig, Area petiolaris mit undeutlichen Seitenleisten, runzelig punktiert. Coxen II und III apikal sehr zerstreut punktiert, Coxen III mit Scopa, diese 1 / 5 - 1 / 6 so lang wie die Coxen, Femora III ventral sehr zerstreut punktiert, 3,1 - 3,5 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II 1,7 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus punktiert, 0,8 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 10 kräftigen Längsstreifen. Thyridien-Index 1,2 - 1,5, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, Zweites Tergit 0,9 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 punktiert, granuliert, das zweite mitten längs gerunzelt, das dritte Tergit mitten schwach gerunzelt, Tergite 4 - 5 flach punktiert, glatt. Bohrerklappen 0,6 - 1,0 x so lang wie das 7. Tergit. 1575 Färbung: Schwarz, weisslich sind Frontalorbiten r, meist kleine Flecke des Vertex, manchmal kurzer Streif der äusseren Orbiten, selten Fleck des Collare, oft Präscutellarleisten. Subalarleiste manchmal rötlich oder weisslich. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine sonst rot, Tibien III oft apikal sehr schmal und Tarsen III mehr oder weniger verdunkelt. Pterostigma schwarz, basal aufgehellt.: Körperlänge 17 - 19 mm. Fühlergeissel mit 42 - 49 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 1,8 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,5, Tyloide auf den Gliedern 8 / 9 - 21 / 22, lang oval, maximal so lang wie ihr Glied. Schläfen hinter den Augen parallel, apikal mässig verengt. Stirn runzelig-punktiert. Malarraum samtartig, Gesicht und Clypeus grob punktiert, dazwischen glatt. Malar-Index 0,2, Wangen-Augen-Index 1,0. Ocellar-Index 1,0. Mesosoma lang hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren dicht punktiert, hinten längs rissig. Scutellum flach, etwas länger als breit, punktiert, hinten etwas längs rissig, nur basal gerandet. Area superomedia gestreckt bis quer, Costulae deutlich. Coxen und Femora dicht punktiert, Femora III 3,4 - 4,1 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus 0,8 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 10 Längsleisten. Thyridien-Index 1,0 - 1,5. Zweites Tergit 1, 1 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 dicht punktiert, das zweite und dritte Tergit mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind oft Mandibeln, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten, manchmal Flecke unter den Fühlergruben, oft Scapus unten, Frontalorbiten, Flecke der äusseren Orbiten, grosse Flecke des Vertex, Collare und Hinterecken oder Oberränder des Pronotums, Subalarleisten. oft Flecke der Teguale, Präscutellarleisten, oft Seiten des Scutellums, diese manchmal hinten verschmolzen, oft Flecke des Postscutellums. Metasoma basal oft mehr oder weniger bläulich glänzend. Coxen und Trochanteren schwarz, Coxen I (II) manchmal gelb gefleckt, Beine ansonsten rot, Tibien I-II vorn meist gelbrot, Tarsen teils bräunlich. Pterostigma dunkelbraun. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 27 28 V e r b r e i t u n g: Belgien (GEM), Deutschland (GEM, HEL, KB, ZSM), Finnland (HEL), Grossbritannien (EDI), Russland (KR), Schweiz (BERN, LAU). W i r t e: Dichonia aprilina (LINNNAEUS 1758) (Lep., Noctuidae) (EDI), Gortyna flavago (DENIS & SCHIFFERMÜLLERR 1775) (Lep., Noctuidae) (HEL, ZSM).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11072FFD643D90AA7874A8787.taxon	description	Holotypus yp: " Nederland-Gld Nunspeet " 17. VIII. 1976 R. T. SIMON THOMAS " (KZW) T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die Art ähnelt in der Färbungr C. biguttatulus (KRIECHBAUMER), unterscheidet sich aber unter anderem durch die geringere Grösse und die unterschiedliche Skulptur des Gesichts und des Propodeums. Von C. nigerrimus (STEPHENS) kann dieses Taxon durch die mehr oder weniger deutliche Scopa, die kürzeren Bohrerklappen, die helle Behaarung der Unterseite des Mesosomas und dem fehlenden zentralen Höcker der Area basalis unterschieden werden.: Körperlänge 12 mm. Fühlergeissel mit 39 Gliedern, erstes Geisselglied 1,7 x, das zweite 1,7 x so lang wie breit, etwa das 6. oder 7. Glied quadratisch, breiteste Glieder etwa 2,1 x so breit wie lang, Geissel-Augen-Index 0,51. Schläfen hinter den Augen mässig 1576 rundlich verengt. Stirn punktiert und granuliert, Gesicht und Clypeus grob punktiert, Epistoma auch granuliert, Seiten des Gesichts und Basis des Clypeus etwas wulstig vorspringend. Clypeus apikal etwas eingedrückt, Wangen unten zerstreut punktiert. Wangen-Augen-Index 0,85. Malar-Index etwa 1,0. Mesosoma oben hellbraun, unten weisslich behaart, Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert und deutlich granuliert, mehr oder weniger matt. Mesopleuren dicht punktiert, randlich etwas runzelig. Metapleuren längs runzelig punktiert, Coxalleiste durch Runzeln angedeutet, Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,2 gerandet, zerstreut punktiert. Area superomedia etwas länger als breit, hufeisenförmig, fein gerunzelt, vorn ohne deutliche Leiste, Costulae undeutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fein runzelig. Area petiolaris mit Seitenleisten, grob runzelig. Coxen und Femora III dicht punktiert und granuliert, Scopa der Coxen III undeutlich abgegrenzt, etwa 1 / 4 x so lang wie die Coxen III, Femora III 3,7 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,5 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus schmal, 0,5 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit etwa 20 feinen Längsstreifen. Thyridien etwas schräg, Thyridien-Index 1,3. Zweites Tergit 0,86 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 runzelig-punktiert, mitten breit längs runzelig, viertes Tergit flach punktiert und granuliert, das fünfte nur sehr oberflächlich. Bohrerklappen etwa 0,4 x so lang wie das 7. Tergit, dieses apikal breit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 7 - 12, Frontalorbiten schmal, kleine Flecke des Vertex, nierenförmiger Fleck des apikalen Scutellums. Beine schwarz, Femora I apikal und Tibien I vorn rötlich, Femora basal schmal rötlich, Pterostigma gelblich. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 V e r b r e i t u n g: Niederlande (KZW).	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11073FFD143D90A4586B28524.taxon	description	T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Ich habe hier für die vorliegende Art keinen Typus festgelegt, da es sich vermutlich um einer im weiblichen Geschlecht beschriebenen, aber bisher nicht zugeordneten Coelichneumon - Art handeln dürfte.: Körperlänge 15 - 16 mm. Fühlergeissel mit 41 - 44 Gliedern, erstes Geisselglied. 1,8 - 2,3 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,45 - 0,50, Tyloide auf den Gliedern 8 / 9 - 20 / 22, lang oval, maximal 0,8 - 1,0 x so lang wie ihr Glied. Schläfen deutlich rundlich verengt, Stirn grob runzelig-punktiert, Ocellar-Index 1,0 - 1,1. Gesicht runzelig-punktiert, mit Mikroskulptur, Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Malarindex 0,2 - 0,25, Wangen-Augen-Index 1,0 - 1,1. Thorax hell behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, dazwischen glatt, Mesopleuren punktiert, oben und hinten teila runzelig, Metapleuren grob punktiert, dazwischen glatt. Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut punktiert, im basalen 0,1 - 0,5 gerandet. Area superomedia quadratisch bis quer, vorn gerundet, runzelig, Costulae deutlich, hinter der Mitte, Areae superoexternae fein quer rissig punktiert. Metatarsen I ohne Apikalzahn, Coxen dicht punktiert, Femora III punktiert, 3,7 - 4,1 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus breit, 0,8 - 0,9 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 6 - 8 1577 groben Längsstreifen. Thyridien schräg, Index 1,0 - 1,1, ihr Intervall so breit oder schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit etwa 1,1 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, weisslich sind Mandibelbasis, Palpen, Seiten des Clypeus, Gesichts- und Frontalorbiten, manchmal Scapus unten, manchmal Fleck unter Fühlergruben, Vertexflecke, äussere Orbiten lang, Collare und Hinterecken oder Oberränder des Pronotums, Subalarleiste, Flecke der Tegulae, zwei Längsstreifen des Mesoscutums, Präscutellarleisten, Seiten und Hinterrand des Scutellums, Postscutellum, oft Hinterecken oder Hinterrand des Postpetiolus. Beine schwarz oder bräunlich, manchmal Coxen I und II weisslich gefleckt, Beine I und II vorn ± aufgehellt. Tibien III subbasal etwas aufgehellt. Pterostigma bräunlich. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 3 V e r b r e i t u n g: Türkei (ZSM). Infrasubspezifische Varietäten (damit nicht verfügbar)	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11073FFD143D90A4586B28524.taxon	description	Ichneumon castaniventris var. subniger B ERTHOUMIEU 1894 in 1894 - 1897	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11073FFD143D90A4586B28524.taxon	description	Ichneumon funebris var. leucopis B ERTHOUMIEU 1894 in 1894 - 1897, präokkupiert durch GMELIN 1790	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11073FFD143D90A4586B28524.taxon	description	Ichneumon castaniventris var. anteapertus CONSTANTINEANU 1951 Ichneumon castaniventris var. bicuspis KRIECHBAUMERR 1888 Coelichneumon singularis var. basiniger CONSTANTINEANU & PISICA 1959 Coelichneumon derasus var. nigrifacies CONSTANTINEANU 1956 Coelichneumon sinister var. nigriceps CONSTANTINEANU 1956 Coelichneumon bilineatus var. nigricollis CONSTANTINEANU & PISICA 1959 Ichneumon wormatiensis var. bessarabiensis CONSTANTINEANU 1929 Arten, die zu anderen Gattung gehören	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11074FFD343D8092780E580BE.taxon	description	T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Die Art unterscheidet sich einigen Färbungsmerkmalen von allen Coelichneumon - Arten aus der Westpaläarktis, so fehlen die Vertexflecken und die haben einen Fleck auf dem Tergit 7. Das Propodeum ist mehr oder weniger deutlich in einen horizontalen und abschüssigen Teil geteilt, die Area superomedia ist gewöhnlich rechteckig geformt, wie es für Arten der Gattung Ichneumon typisch ist. Inzwischen sprechen auch molekulargenetische Befunde für diese Einord- 1578 nung (TSCHOPP et al. in press). Ich schlage daher vor, die Art wieder in die Gattung Ichneumon einzureihen, auch wenn die Art offensichtlich nicht wie andere Arten der Gattung Ichneumon als Imago überwintert. Auch fehlt der bei zahlreichen Ichneumon - Arten ausgeprägte Sexualdimorphismus.: Körperlänge 9 - 17 mm. Fühlergeissel mit 37 - 40 Gliedern, erstes Geisselglied 1,9 - 2,3 x, das zweite 1,7 - 1,9 x so lang wie breit, etwa das 7. Glied quadratisch, breiteste Glieder 2,0 - 2,5 x so breit wie lang. Geissel-Augen-Index 0,55. Schläfen nach apikal rundlich oder fast geradlinig verengt, Stirn punktiert, fein gerunzelt, Ocellar-Index 1,0 - 1,2. Gesicht punktiert, dazwischen glatt, Malarraum breit, Malar-Index 0,9 - 1,0. Clypeus zerstreut punktiert, dazwischen glänzend, Wangen unten sehr zerstreut punktiert. Wangen-Augen- Index 0,95. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, teils granuliert, Mesopleuren und Metapleuren gewöhnlich längs runzelig-punktiert. Scutellum etwa so lang wie breit, zerstreut punktiert, manchmal fast unpunktiert. Area superomedia rechteckig, quadratisch oder mehr oder weniger gestreckt, fein längs gerunzelt, apikale Leisten manchmal undeutlich, Costulae manchmal undeutlich, Areae superoexternae flach runzelig-punktiert. Coxen und Femora dicht punktiert, Coxen III punktiert und granuliert, mit deutlicher Scopa, diese 2 / 5 - 1 / 2 so lang wie die Coxen. Femora III 3,2 - 3,7 x so lang wie hoch. Drittes Segment der Tarsen II etwa 1,3 x so lang wie breit. Seitenfelder des Postpetiolus breit, etwa 0,8 - 1,0 x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 12 - 16 feinen Längsstreifen, auch die Seitenfelder mehr oder weniger längs gestreift. Thyridien etwas schräg, wie die Gastrocoelen schmal, Thyridien-Index 0,9 - 1,0. Zweites Tergit etwa 0,9 x so lang wie breit. Tergite 2 - 3 runzelig-punktiert, mitten schwach längs gerunzelt, Tergite 4 - 5 granuliert. Bohrerklappen wenig vorstehend, 0,3 - 0,4 x so lang wie das 7. Tergit. Färbung: Schwarz, weisslich sind Geisselglieder 7 - 12 / 14, schmale Frontalorbiten, im Bereich der lateralen Ocellen oft mehr oder weniger verbreitert (aber Vertex ohne Flecke), Scutellum, Längsfleck auf dem 7. Tergit, manchmal auch Apikalrand des 6. Tergits, subbasale Ringe aller Tibien. Clypeus und Mandibeln oft rötlich. Pterostigma rot- bis gelbbraun: Körperlänge 14 - 18 mm. Fühlergeissel mit 38 - 43 Gliedern, erstes Geisselglied 2,0 - 2,2 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,56 - 0,62, Tyloide auf den Gliedern 5 / 6 - 13 / 15, linear, meist schlecht abgrenzbar, maximal 0,8 - 0,9 x so lang wie ihr Glied. Schläfen mässig bis deutlich rundlich verengt. Stirn sehr flach punktiert, granuliert, in der Mitte mit mehr oder weniger deutlicher Längsrinne. Ocular-Index 0,9 - 1,0. Gesicht punktiert, granuliert, Clypeus punktiert, dazwischen glatt, Wangen-Augen-Index 0,8, Malar-Index 0,15. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums punktiert, granuliert oder dazwischen fast glatt. Mesopleuren überwiegend längs rissig punktiert, Metapleuren grob punktiert, dazwischen gewöhnlich glatt. Scutellum etwa so lang wie breit, im basalen 0,5 gerandet, punktiert, apikal oft fein längs rissig. Area superomedia 4 - eckig oder halbmondförmig, etwas quer, fein runzelig, Costulae deutlich, Areae superoexternae flach runzelig-punktiert. Coxen dicht punktiert, mit deutlicher Mikroskulptur, Femora dicht punktiert, Femora III 3,6 - 3,8 x so lang wie hoch. Metatarsen I mit deutlichem Apikalzahn. 1579 Seitenfelder des Postpetiolus 0,5 - 0,7 (- 1,0) x so breit wie das Mittelfeld, dieses mit 8 - 9 kräftigen Längsstreifen. Seitenfelder mit Längsrunzeln ä, Gastrocoelen gross, lang, mit Längsleisten, Thyridien schräg, Thyridien-Index 1,3 - 1,6, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit 1, 1 - 1,3 x so lang wie breit. Tergite 2 - 4 runzelig-punktiert, mitten längs runzelig, das fünfte granuliert und matt. Färbung: Schwarz, weisslich sind ganzes Gesicht, Clypeus, Frontalorbiten kurz, Labrum, Palpen, Scapus unten, Hinterecken des Pronotums, Fleck der Subalarleiste, Flecken der Tegulae, Scutellum fast ganz oder in der apikalen Hälfte. Beine schwarz, Femora I apikal, Tibien I-III teilweise (besonders anterior) im basalen Drittel, Tarsen I-II ausgedehnt und Metatarsen III im basalen 1 / 2 - 2 / 3 weisslich. Pterostigma bräunlich. Flügel oft etwas getrübt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 225 141 V e r b r e i t u n g: Deutschland (BAS, BERN, DEI, KB, KR, ZSM, HEL), Finnland (KJ, HEL), Frankreich (NHM), Grossbritannien (EDI, KR, NHM), Irland (EDI), Norwegen (KR), Österreich (LINZ), Polen (SAW, EHL), Russland (KR), Schweden (STO, KR), Schweiz (BAS, BERN), Ungarn (coll. HORSTMANN). W i r t e: Euplexia lucipara (LINNAEUS 1758) (Lep., Noctuidae) (ZSM), Polia spec. (Lep., Noctuidae) (ZSM). G ü l t i g e r N a m e: Ichneumon deliratorius LINNAEUS, 1758 rev. stat.	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11076FFD343D80B4F80AD8515.taxon	description	T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Ich habe den Holotypus untersuchen können. Es handelt sich um ein kleines und schwach weisslich gezeichnetes von Orgichneumon calcatorius (THUNBERG 1824).: Körperlänge 12 mm, Spitze der Fühlergeissel abgebrochen. Tyloide auf den Gliedern 9 - 18, linear, maximal fast so lang wie ein Geisselglied. Seitenfelder des Mesoscutums mit teils verstrichener Punktierung und mit deutlicher Granulierung, matt, Mesopleuren sehr grob punktiert, Area superomedia sehr gross, halbmondförmig. Dorsalleisten des Postpetiolus deutlich, sein Mittelfeld grob längsrunzelig. Femora III 4,0 x so lang wie hoch. Färbung: Schwarz. Weisslich sind ein Streif der Geisselglieder 9 - 13, Seiten des Clypeus, Gesichtsorbiten breit, Frontalorbiten, Flecke der äusseren Orbiten, Hinterecke des Pronotums, Subalarleiste, Fleck des apikales Scutellum, subbasale Ringe der Tibien I-III, Beine I vorn. Collare rötlich. sonst Körper schwarz. G ü l t i g e r N a m e: Orgichneumon calcatorius (THUNBERG 1824) nov. syn.	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11076FFD243D809F7808686CF.taxon	description	T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Der Holotypus von Ichneumon imperiosus WESMAEL gehört auf Grund der Struktur des Propodeums zu den Ichneumonini. Der Postpetiolus ist fein längs gestreift, die Gastrocoelen und Thyridien sind gross. Wegen 1580 des verlängerten Hypopygiums stelle ich die Art vorläufig in die Gattung Thyrateles PERKINS stat. nov.: Körpergrösse 20 mm. Fühlergeissel abgebrochen, erstes Geisselglied 2,5 x, das zweite 2,0 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,58. Schläfen deutlich verengt, Occiput tief ausgeschnitten. Stirn fein quer runzlig, Ocellar-Index 1,2, Gesicht und Clypeus punktiert, Epistoma mit Mikroskulptur, Clypeus etwas vorgezogen, glatt. Wangen unten zerstreut punktiert und ausgehöhlt. Genalleiste unten verstrichen, Hypostomalleiste stark lamellenartig erhaben (3 x so breit wie das apikale Segment der Maxillarpalpen). Mandibel 2 - zähnig, unterer Zahn klein. Mesosoma kurz hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums dicht punktiert, granuliert, Mesopleuren oben zerstreut punktiert, unten runzelig-punktiert, Spekulum glatt, Metapleuren schräg längsrunzlig, Scutellum etwas erhaben, etwa so lang wie breit, ohne Seitenleisten, fein zerstreut punktiert, Propodeum vom Ichneumonini-Typ, Area superomedia gross, fast viereckig, Leisten vorn durch Runzeln undeutlich, Costulae etwa in der Mitte, Coxen II apikal zerstreut punktiert, Coxen III dicht punktiert, ohne Scopa. Femora III schlank, 4,2 x so lang wie hoch. Tibien III ohne Borsten. Drittes Segment der Tarsen II 1,6 x so lang wié breit. Seitenfelder des Postpetiolus 0,6 x so breit wie das Mittefeld, dieses mit etwa 8 feinen Längsstreifen, Gastrocoelen deutlich, Thyridien etwas schräg, Thyridien-Index 1,8, ihr Intervall schmaler als das Mittelfeld des Postpetiolus, Zweites Tergit 1,05 x so lang wie breit, Tergite 2 - 3 mitten fein längs runzelig, das vierte flach punktiert, mit Mikroskulptur, Hypopygium etwas verlängert, etwa so lang wie die Bohrerspalte (semiamblypyg), Bohrerklappen etwa 0,5 x so lang wie das Tergit 7. Färbung: Schwarz, gelb sind Geisselglieder ab dem 9. Glied, obere Gesichtsorbiten, Frontalorbiten, Vertexflecke, Collare und Hinterecken des Pronotums, Subalarleiste und Scutellum. Petiolus braun, Metasoma sonst gelbrot, Pterostigma gelbrot. Beine braun, Beine I vorn ± aufgehellt. unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 V e r b r e i t u n g: Ungarn (BRU). G ü l t i g e r N a m e: Thyrateles imperiosus (WESMAEL 1857) nov. comb.	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11077FFDC43D80ABD871F8011.taxon	description	syn. Tricholabus punctiventris HELLÉN 1949 syn. nov. T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g: Die Einordnung der Art in das Gattungssystem der Ichneumoninae ist schwierig, deshalb wurde sie in ganz verschiedenen Gattungen gestellt. Ich habe zwei Paralectotypen aus Madrid untersuchen können. Wegen des semiamblypgen Metasomas des und der Skulptur der basalen Tergite (siehe Beschreibung) rechne ich die Art vorläufig zu Spilothyrateles HEINRICH 1967, auch wenn dem Taxon die weisse Zeichnung der apikalen Tergite fehlt. Die Typen der von HELLÉN 1949 beschriebenen Art Tricholabus punctiventris habe ich nicht untersucht, die 1581 von ihm gegebene Beschreibung (HELLÉN 1949) passt aber exakt auf Ichneumon cabrerai BERTHOUMIEU, so dass ich an der Synonymie beider Arten keinen Zweifel habe.: Körperlänge 9,5 mm. Fühlergeissel mit 38 Gliedern, erstes Geisselgliedes etwa 2,4 x, das zweite 1,9 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,46, etwa das 14. quadratisch, breiteste Glieder etwa quadratisch, Schläfen hinter den Augen deutlich und fast gerade verengt, Stirn runzelig-punktiert. Ocellen gross, Ocellar-Index 0,7. Gesicht grob punktiert, dazwischen glatt, Clypeus in Längs- und Querrichtung mässig konvex, zerstreut punktiert, Apikalrand fast gerade. Malar-Index etwa 0,8. Wangen unten zerstreut, oben dicht und etwas längs streifig punktiert. Wangen-Augen-Index 0,8. Wangenleiste die Hypostomalleiste deutlich vor der Mandibelbasis treffend. Hypostomalleiste mässig erhaben, fast so breit wie das apikale Segment der Maxillarpalpen. Mesosoma dicht anliegend hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums grob und dicht punktiert, dazwischen glatt. Mesopleuren grob und dicht punktiert, die Ränder teils etwas gerunzelt. Epicnemien flach. Metapleuren grob punktiert, überwiegend glatt, Coxalleiste vorhanden. Scutellum flach, etwa so lang wie breit, ungerandet, zerstreut punktiert. Propodeum etwa wie bei Syspasis gerundet. Area basalis ohne Tuberkel in der Mitte. Area superomedia fast rechteckig, länger als breit (etwa 1,3 x), Costulae undeutlich, vor der Mitte. Areae superoexternae grob punktiert, dazwischen überwiegend glatt. Area petiolaris mit Seitenleisten, mitten runzelig punktiert. Dentiparalecken ohne Zähne. Spirakeln gestreckt. Coxen III ohne Scopa, im vorderen Drittel fein und dicht, ansonsten zerstreut und grob punktiert, dazwischen glatt. Femora III in der ventralen Hälfte zerstreut punktiert, etwa 3,8 x lang wie hoch. Klauen nicht vergrössert, ohne Zähne. Postpetiolus mässig verbreitert, mit Dorsalleisten, Seitenfelder punktiert, etwa 1,1 x so breit wie das Mittelfeld, diese mit etwas 6 groben Längsstreifen. Thyridien schmal, schräg, ihr Index etwa 0,7, ihr Intervall breiter als das Mittelfeld des Postpetiolus, Gastrocoelen deutlich, mit Längsleisten. Zweites Tergit etwa 0,95 x so lang wie breit, wie das dritte grob und dicht punktiert, seitlich dazwisachen glatt, mitten deutlich längs runzelig, viertes Tergite nur vorn punktiert und mitten längs gestreift, ansonsten wie das fünfte bis siebente Tergit mit kleinen Haarpunkten, glatt. Sternite 2 - 4 mit Längsfalte in der Mitte. Hypopygium verlängert, etwa so lang wie die Bohrerklappen (Gaster semiamblypyg), Bohrerklappen kaum vorstehend, schmal, nach apikal etwas verbreitert. Färbung: schwarz. Weisslich sind schmale Gesichts- und Frontalorbiten bis zur Höhe der lateralen Ocellen, Collare und Hinterecken des Pronotums, Tergite 1 - 4 rot, das fünfte nur basal, sonst wie Tergite 6 - 7 braun. Coxen und Trochanteren schwarz, Beine I-II sonst bräunlich, Beine III schwärzlich. Pterostigma schwärzlich.: Körperlänge 11 mm. Fühlergeissel mit 37 Gliedern, leicht knotig, erstes Geisselglied 2,2 x so lang wie breit, Geissel-Augen-Index 0,54, Tyloide auf den Gliedern 7 - 15, linear, fast das ganze Glied einnehmend. Schläfen deutlich verengt. Stirn deutlich quer runzeligpunktiert, Ocellen gross, Ocellar-Index 0,5, Gesicht und Clypeus grob punktiert, Epistoma etwas gerunzelt. Wangen-Augen-Index 0,76. Clypeus mässig konvex, Hypostomalleiste etwas höher als die Genalleiste. Mesosoma hellbraun behaart. Seitenfelder des Mesoscutums teils zerstreut punktiert, Subalarleiste sehr hoch, scharf, Mesopleuren dicht punktiert, oben etwas gerunzelt, Metapleuren dicht und grob punktiert. Scutellum etwas länger als breit, mässig erhaben, im basalen 0,2 gerandet, zerstreut punktiert, hinten etwas dichter. Area superomedia sehr 1582 gestreckt (etwa 1,5 x), runzelig, vorn und hinten ohne Leisten, Costulae vor der Mitte, Areae superoexternae grob punktiert. Area petiolaris mit Seitenleisten, quer gestreift. Coxen und Femora dicht punkt, Femora III 4,0 x so lang wie hoch, Tibien III mit Dornen. Metatarsen I ohne Apikalzahn. Postpetiolus wenig verbreitert, Seitenfelder mit Längsrunzeln, etwa 1,3 x so breit wie das Mittelfeld, dieses sehr schmal, mit etwa 5 Längsleisten, Gastrocoelen vorhanden, Thyridien schräg, Thyridien-Index 0,7, ihr Intervall ewa 1,5 x so breit wie das Mittelfeld des Postpetiolus. Zweites Tergit etwa 1,15 x so lang wie breit, Tergite 2 - 5 grob punktiert, das zerite bis vierte Tergit mitten längs gerunzelt. Färbung: Schwarz, gelb sind Gesichtsorbiten, Flecke der oberen Frontalorbiten, Hinterecke des Pronotums. Rot sind Tergite 2 - 4, das fünfte nur seitlich. Femora, Tibien und Tarsen I-II rötlich, Beine III schwarz, Pterostigma schwarz. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 2 V e r b r e i t u n g: Teneriffa (MADRID, ZSM). G ü l t i g e r N a m e: Spilothyrateles cabrerai (BERTHOUMIEU 1903) nov. comb., syn. nov. Tricholabus punctiventris HELLÉN 1949.	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D11079FFDF43D80CFB877083AC.taxon	description	T a x o n o m i s c h e B e m e r k u n g e n: Ich konnte ein aus dem ZSM (" Spain, Pr. Teruel, Noguera 1600 m, 18. VII, 1975 leg. W. Schacht " " compared with lectotypes Ichneumon erebus S ELFA 1998 ") untersuchen. Das untersuchte Exemplar gehört in die Gattung Ichneumon.: Körperlänge 17 mm. Fühlergeissel mit 51 Gliedern, erstes Geisselglied etwa 2,0 x so lang wie breit, Tyloide auf den Gliedern 8 - 23, basal liegend, maximal 0,8 x so lang wie das Segment. Schläfen nach hinten wenig verengt, Ocellen klein, Ocellar-Index etwa 1,8. Stirn punktiert und granuliert. Gesicht, Clypeus und Wangen dicht punktiert, dazwischen glatt. Malarindex etwa 0,4. Hypostomalleiste etwas erhaben, etwa so breit wie das vorletzte Glied der Maxillarpalpen. Mesosoma hellbraun behaart, Mesoscutum, Mesopleurum und Metapleurum dicht punktiert, dazwischen glatt, Mesopleurum unten teils runzelig, Coxalleiste undeutlich. Scutellum etwas länger als breit, die basalen 0,3 seitlich gerandet. Area superomedia etwa quadratisch, Costulae fehlen, Propodeum runzelig-punktiert. Metatarsus I ohne Apikalzahn. Femur III etwa 4,0 x so lang wie hoch. Seitenfelder des Postpetiolus etwa 0,6 x so breit wie das Mittelfeld, dieses fein längs gestreift. Thyridia etwas schräg, Thyridien-Index etwa 1,2. Zweites Tergit etwa so lang wie breit, Tergite deutlich längs runzelig-punktiert, Tergite 3 - 5 dicht punktiert, zentral etwas gerunzelt und matt. Färbung: schwarz. Flügel bräunlich getrübt. Weisslich sind kleine Vertexflecke. Scutellum hinten rötlich aufgehellt. Tibien I vorn gelblichweiss. Pterostigma schwarz. G ü l t i g e r N a m e: Ichneumon erebus B ERTHOUMIEU 1903 rev. stat. 1583	de	Riedel, M. (2012): Revision der westpaläarktischen Arten der Gattung Coelichneumon T HOMSON (Hymenoptera: Ichneumonidae: Ichneumoninae). Linzer biologische Beiträge 44 (2): 1477-1611, DOI: 10.5281/zenodo.8393599
03FB87D1107AFF3343D80E50877283AC.taxon	description	Die Art bleibt ungedeutet Danksagung Mein Dank gilt allen Personen, die meine Arbeit an dieser Revision unterstützt haben. Für die grosszügige Übersendung von Material und ihrer Unterstützung bei meinen Aufenthalten in den Instituten danke ich besonders (in alphabetischer Reihenfolge) C. van Achterberg (LEI), J. - L. Boevé (BRU), E. Diller (ZSM), A. Freitag (LAU), K. Horstmann (Würzburg), I. Izquierdo (MAD), R. Jussila (KJ), S. Klopfstein (BER), J. - P. Kopelke (FRA), L. Krogmann (STUTT), M. Madl (WIE), P. Malinen (HEL), H. Mejlon (UPP), H. Özbek (ERZ), G. Pagliano (Turin), J. Sawoniewiecz (SAW), S. Schmidt (ZSM), M. Schwarz (LINZ), M. R. Shaw (EDI), J. Selfa (MAD), A. Taeger (DEI), C. Thirion (KT), B. Viklund (STO), C. Villemant (PAR) und M. Wanat (WRO). Zusammenfassung In der vorliegenden Arbeit werden 59 westpalaärktische Arten der Gattung Coelichneumon THOMSON revidiert und beschrieben, ebenso einzelne bisher zu Coelichneumon gestellte Arten. Als neue Arten werden beschrieben: Coelichneumon graecatorr nov. sp., Coelichneumon italicus nov. sp., Coelichneumon parvulus nov. sp., Coelichneumon pedemontanus nov. sp., Coelichneumon sardinicus nov. sp. und Coelichneumon zwakhalsi nov. sp. Folgende neue Synonyme werden festgestellt: Coelichneumon atratorius (VILLERS 1789), syn. nov. Ichneumon mayri TISCHBEIN 1873 undd Ichneumon nigritarsis KRIECHBAUMER 1889; Coelichneumon biguttorius (THUNBERG 1789), syn. nov. Amblyteles laticeps RUDOWW 1888, Ichneumon ferreus var. Rufoapicalis PIC 1914, Coelichneumon microstictus var. concolor HEINRICH 1949 und Ichneumon microstictus var. transsylvanicus KISS 1924; Coelichneumon lacrymator (FONSCOLOMBE 1847), syn. nov. Ichneumon eversmanni BERTHOUMIEU 1894, Ichneumon singularis var. charkovensis KOKUJEV 1908, Ichneumon singularis var. impeditus KOKUJEV 1907, Ichneumon singularis var. molestus KOKUJEV 1907 und Ichneumon singularis var. peculiaris KOKUJEV 1908; Coelichneumon falsificus (WESMAEL 1845), syn. nov. Ichneumon specularis TISCHBEIN 1881; Coelichneumon haemorrhoidalis (GRAVENHORST 1820), syn. nov. Ichneumon castaneiventris GRAVENHORST 1829, Ichneumon strandi STRAND 1910, Ichneumon castaniventris var. binigronotatus PIC 1925, Ichneumon castaniventris var. vulcanicus PIC 1925 und Ichneumon derasus var. bipunctatus S CHMIEDEKNECHT 1928; Coelichneumon oltenensis CONSTANTINEANU, PIRVESCU & MIHALACHE 1979, syn. nov. Ichneumon microstictus var. nigritus KISS 1924 praeocc.; Coelichneumon ophiusae (KRIECHBAUMER 1890), syn. nov. Ichneumon tournieri PIC 1899 und Coelichneumon bodmanorum HEINRICH 1950; Coelichneumon subviolaceiventris (PIC 1908), syn. nov. Coelichneumon afghanicus HEINRICH 1957; Orgichneumon calcatorius (THUNBERG 1824), syn. nov. Ichneumon desultorius WESMAEL 1848; Spilothyrateles cabrerai (B ERTHOUMIEU 1903) syn. nov. Tricholabus punctiventris HELLÉN 1949 Neue Kombinationen sind Thyrateles imperiosus (WESMAEL 1857) nov. comb. und Spilothyrateles cabrerai (BERTHOUMIEU 1903) nov. comb. Coelichneumon deliratorius (LINNAEUS 1758) wird wieder in die Gattung Ichneumon gestellt (rev. stat.), ebenso Ichneumon erebus B ERTHOUMIEU 1903 (rev. stat.). 1584 Literatur AUBERT J. - F. (1957): Revision des travaux concernant les Ichneumonides de France et premier supplément au catalogue de Gaulle. — Entomophaga 2: 213 - 243. AUBERT J. - F. (1958 [1959]): Les Ichneumonides du rivage méditerranéen francais (Cote d`Azur) (Hym.). — Ann. Soc. Ent. France 127: 133 - 166. AUBERT J. - F. (1965): Les Ichneumonides du rivage méditerranéen francais (8 e série, région cótière entre La Ciotat et Saint-Tropez). — Vie et Milieu 16: 549 - 573. 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