identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
03873E22D179FFEFFCABFBB3AED12C1B.text	03873E22D179FFEFFCABFBB3AED12C1B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Scurriopsis (Scurriopsis) schmidti (DUNKER 1844)	<div><p>Scurriopsis (Scurriopsis) schmidti (DUNKER, 1844)</p> <p>Taf. I, Fig. 1-2</p> <p>2010. Scurriopsis (Scurriopsis) schmidti (DUNKER, 1846). – GRÜNDEL: 4, Taf. 1, Fig. 1-2. (hier weitere Angaben zur Synonymie).</p> <p>? 2011. Scurriopsis (Scurriopsis) schmidti (DUNKER, 1844). – MONARI et al.: 352, Fig. 5A-C.</p> <p>Material: Ein Exemplar (Brouch: BR 886).</p> <p>Bemerkungen: GRÜNDEL (2010) gab eine Neubeschreibung dieser Art basierend auf dem Typusmaterial von DUNKER (1844). Seine Synonymliste dieser Art enthält zwei Fehler. Das Publikationsdatum der Art ist nicht 1846, sondern 1844 (siehe MONARI et al., 2011). Weiterhin ist das „non“ vor dem DUNKER- Zitat von 1847 zu streichen. An dieser Stelle gab DUNKER erstmalig eine deutschsprachige Beschreibung der Art sowie eine Abbildung (dieses Abbildungsexemplar ist der Lectotypus der Art).</p> <p>Der Lectotypus stammt aus dem untersten Hettangium (Psilonoten-Schichten). Es handelt sich um ein juveniles Gehäuse. Die Skulptur besteht aus Radialrippen, die von verstärkten Anwachslinien gequert werden. Die Radialrippen werden gehöckert, wobei die Höcker nach oben konvex, in Richtung Schalenrand jedoch konkav und ausgehöhlt sind (schuppige Struktur). Das von MONARI et al. (2011) neu beschriebene und zu dieser Art gestellte Material aus dem Hettangium von Luxemburg ist wesentlich grosswüchsiger, hat zahlreichere Radialrippen, die Höckerung der Radialrippen ist schwächer und zeigt nicht die schuppige Struktur (die Höcker sind nicht konkav in Richtung Schalenrand). Das Luxemburger Material ist jünger als das von DUNKER und stammt aus dem oberen Hettangium (Angulata-Zone).</p> <p>Es bestehen Zweifel, ob beide Vorkommen tatsächlich der gleichen Art angehören. Die zahlreicheren Axialrippen der Luxemburger Form können durch zusätzliche Rippeneinschaltungen im Verlauf der Ontogenese erklärt werden. Wichtigster Unterschied ist jedoch die fehlende Schuppenstruktur der Höcker der Radialrippen. Es könnte sich also um zwei sich zeitlich ablösende verwandte Arten handeln.</p> <p>Der Verfasser fand bei seinem Besuch in Luxemburg ein Scurriopsis -Exemplar (Fundort: Brouch, BR 886), das in seinen Merkmalen, vor allem in der schuppigen Struktur der Radialrippen, dem Lectotypus der Art entspricht (Taf. 1, Fig. 1-2). In der Grösse (Länge 13 mm) liegt es zwischen dem Lectotypus (Länge 8,5 mm) und dem von MONARI et al. (2011) beschriebenen Material (maximale Länge ca. 22 mm). Wahrscheinlich handelt es sich um ein adultes Exemplar, da der Schalenrand verdickt und mit gedrängten Anwachslinien bedeckt ist. Es stammt aber ebenfalls aus der Angulata-Zone, wie das von MONARI et al. beschriebene Material. Bei der Gleichaltrigkeit der Funde sowie dem geringen Material der Form mit der Schuppenstruktur muss es offen bleiben, ob es sich um erhaltungsbedingte Unterschiede handelt oder ob es sich tatsächlich um zwei unterschiedliche Scurriopsis- Arten handelt.</p> <p>Unterklasse Caenogastropoda COX, 1959</p> <p>Ordnung inc.</p> <p>Familie Pseudomelaniidae HOERNES, 1884</p> <p>Gattung Pseudomelania PICTET &amp; CAMPICHE, 1862</p> <p>Typusart: Pseudomelania gresslyi PICTET &amp; CAMPICHE, 1862; Neocomium; Schweiz.</p> <p>Bemerkungen: Nach COSSMANN (1909) ist Typusart der Gattung Chemnitzia normaniana D’ ORBIGNY, 1851. Nach Kenntnis des Verfassers war der erste, der diese Art als Typusart von Pseudomelania nannte, P. FISCHER (1882 in seinem Werk „Manuel de conchyliologie…“). COSSMANN (1909) wies darauf hin, dass bereits vor FISCHER als Typusart P. gresslyi PICTET &amp; CAMPICHE, 1862 genannt wurde. Er schloss sich aber der Festlegung von P. FISCHER an, weil das Typusmaterial der P. gresslyi unvollständig und schlecht erhalten ist („moules internes“), Ch. normaniana dagegen wesentlich besser bekannt ist. Die Typusartwahl von P. FISCHER und COSSMANN ist nach den „Regeln“ (KRAUS, 2000) ungültig, da 1. bereits früher eine andere, den „Regeln“ entsprechende Festlegung getroffen wurde und 2. Chemnitzia normaniana in der Arbeit von PICTET &amp; CAMPICHE (1862) nicht als Art der neuen Gattung Pseudomelania genannt wird (Art. 67.2.1, 69.1, 69.2.2 der „Regeln“).</p> <p>PICTET &amp; CAMPICHE (1862) stellten 3 als neu beschriebene Arten zu Pseudomelania: Ausser P. gresslyi auch P. jaccardi und P. germani. Eine Typusart legten sie nicht fest. Als erste Art beschrieben PICTET &amp; CAMPICHE P. gresslyi. Während ein Teil der Autoren später Ch. normaniana als Typusart der Gattung zitieren, nennen andere P. gresslyi (z. B. WENZ,1938). Dem Verfasser ist es nicht gelungen zu ermitteln, wer als erster P. gresslyi als Typusart der Gattung bestimmt hat und in welcher Arbeit dies erfolgte. Diese Festlegung muss zwischen 1862 (dem Erscheinungsjahr der Arbeit von PICTET &amp; CAMPI- CHE) und 1882 (dem Erscheinungsjahr der Publikation von P. FISCHER) erfolgt sein, da COSSMANN (1909) erwähnt, dass vor FISCHER bereits P. gresslyi als Typusart genannt wurde.</p> <p>Gültige Typusart von Pseudomelania ist somit P. gresslyi. Diese Art ist nur unvollständig bekannt. Das Originalmaterial besteht nach Angaben von PICTET &amp; CAMPICHE (1862) aus Abdrücken bzw. Steinkernen. Es zeigt eine hoch turmförmig gewundene Form mit konvexen Windungen und mässig eingetieften Nähten ohne Skulptur. Die konvexe Basis ist nicht von den Windungsflanken ab- gesetzt. Die Mündung ist oval mit adapikaler Zuspitzung und abapikaler Rundung. Der Protoconch und die ersten Windungen sind unbekannt. Eine solche Merkmalskombination ist innerhalb der Gastropoden weit verbreitet und tritt bei Vertretern unterschiedlichster Gruppen auf. Ohne Kenntnis des Protoconchs sind sichere Aussagen zur taxonomischen Stellung nicht möglich. Nach Ansicht des Verfassers ist mit dem Material von PICTET &amp; CAM- PICHE nach heutigen Massstäben nicht einmal eine Art sicher zu begründen, schon gar nicht eine Gattung. Leider wird Pseudomelania inzwischen als Typusgattung für eine Familie und sogar einer Überfamilie geführt.</p> <p>Die Allerweltform der Typusart führte in der Folgezeit dazu, dass viele ähnlich gestaltete Arten zu Pseudomelania gestellt wurden. Von mehreren dieser Arten ist der Protoconch bekannt (vgl. z. B. GRÜNDEL, 2001a; KAIM, 2004). Er besteht aus mehreren konvexen, skulpturlosen Windungen ohne scharfe Grenze zum Teleoconch. Diese Formen sind sichere Vertreter der Caenogastropoda. Pseudomelania wurde in der gesamten bisherigen Literatur zu dieser Unterklasse gestellt. Diese Einordnung ist wahrscheinlich richtig, aber noch nicht definitiv bewie- sen.</p> <p>Durch die Zuweisung zahlreicher, teilweise recht unterschiedlich gestalteter Arten zu Pseudomelania wurde diese Gattung zu einer typischen Sammelgattung. GUZ- HOV (2006) führte mit Znamenkiella eine neue Gattung ein, die der Pseudomelania zumindest sehr nahe steht. Die Typusart, Z. ovalis GUZHOV, 2006, ist der Typusart von Pseudomelania recht ähnlich: Ein hoch konisches Gehäuse mit konvexen Windungen, eine konvexe und nicht abgesetzte Basis, die Gestaltung der Mündung, keine deutliche Skulptur. Der Protoconch besteht aus mehreren glatten und konvexen Windungen. GUZHOV (2006) gibt als Unterschiede zu Pseudomelania geringe Grösse, geringe Windungszahl und Auftreten einer sehr schwachen Spiralskulptur an. Der Verfasser hat Zweifel, dass diese Unterschiede die Abspaltung einer eigenen Gattung rechtfertigen. GUZHOV weist seiner Gattung keine weiteren Arten zu. Zweifellos wären aber hierher auch Formen zu stellen, die z. B. GRÜNDEL (2001a) als Pseudomelania sp., cf. lachryma (BLAKE, 1905 -07) beschrieben hat.</p> <p>Arten aus der Verwandtschaft der Pseudomelania normaniana (D’ ORBIGNY, 1851) sind im Jura weit verbreitet. Sie sind grosswüchsig wie P. gresslyi, unterscheiden sich von dieser aber durch die geraden (frühontogenetisch) bis konkaven (spätontogenetisch) Windungsflanken und Ausbildung einer subsuturalen Wulst oder Kante. Manche Arten haben zusätzlich eine abapikale Kante sowie eine Skulptur aus spiralen Grubenreihen. Sie werden nachfolgend zwei neuen Gattungen zugewiesen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03873E22D179FFEFFCABFBB3AED12C1B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Gründel, Joachim	Gründel, Joachim (2012): Beschreibung einiger Gastropoden aus dem unteren und mittleren Jura des Grossherzogtums Luxemburg. Revue de Paléobiologie 31 (1): 115-125
03873E22D17BFFEFFED5FC1CA81B2C65.text	03873E22D17BFFEFFED5FC1CA81B2C65.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Torusanina Gründel 2012	<div><p>Gattung Torusanina n. gen.</p> <p>Taf. I, Fig. 3</p> <p>Typusart: Melania heddingtonensis SOWERBY, 1813; Oxfordium; England.</p> <p>Derivatio nominis: Bestehend aus einer Kombination von lat. „torus“ – Wulst (nach der adapikalen Wulst bzw. Kante) und einer willkürlichen Wortbildung („-anina“).</p> <p>Diagnose: Das Gehäuse ist gross und vielwindig. Auf späten Windungen ist unter der adapikalen Naht eine Wulst oder Kante ausgebildet. Abapikal von dieser sind die sonst geraden Flanken konkav (Seitenansicht). Der Übergang von der Flanke zur konvexen Basis ist gerundet. Die Anwachslinien verlaufen unter der adapikalen Naht auf kurze Erstreckung schwach prosocyrt, dann bis zur abapikalen Naht opisthocyrt und auf der Basis prosocyrt.</p> <p>Diagnosis: The largely shell has many whorls. A bulge or edge is developed below the adapical suture. Abapically from this bulge the otherwise straight flanks are concave (only on the last whorls, side view). The transition to the convex base is rounded. The growth lines are directly below the adapical suture weakly prosocyrt, on the other part of the flanks opisthocyrt and on the base prosocyrt.</p> <p>Zugewiesene Arten (Auswahl):</p> <p>Melania acicula EUDES- DESLONGCHAMPS, 1843 Melania coarctata EUDES- DESLONGCHAMPS, 1843 Chemnitzia dormoisii D’ ORBIGNY, 1851</p> <p>Melania heddingtonensis SOWERBY, 1813</p> <p>Chemnitzia hedonia D’ ORBIGNY, 1851</p> <p>Melania lineata SOWERBY, 1818</p> <p>Chemnitzia lonsdalei MORRIS &amp; LYCETT, 1851</p> <p>Melania procera EUDES- DESLONGCHAMPS, 1843 Melania turris EUDES- DESLONGCHAMPS, 1843</p> <p>Bemerkungen: Der charakteristische Seitenumriss der Windungen mit der Konkavität bildet sich erst im Verlauf der Ontogenese heraus. Die Konkavität kann undeutlich bleiben.</p> <p>D’ ORBIGNY (1851) hat zahlreiche Arten beschrieben, die der neuen Gattung zuzuweisen sind. In ihrer Revision fassen FISCHER &amp; WEBER (1997) viele dieser Arten als Synonyme vor allem der Arten Pseudomelania heddingtonensis (SOWERBY, 1813), P. athleta (D’ ORBIGNY, 1851) und P. lineata (SOWERBY, 1818) auf.</p> <p>Beziehungen: Angulasina n. gen. unterscheidet sich vor allem durch die Kante, an der die Basis deutlich gegen die Windungsflanke abgesetzt ist sowie die Mikroskulptur aus zahlreichen spiralen Grubenreihen. Rhabdoconcha GEMMELLARO, 1878 hat eine deutliche Spiralskulptur, aber konvexe Flanken ohne Konkavität und adapikaler- Wulst sowie einfachere Anwachslinien. Pseudomelania PICTET &amp; CAMPICHE, 1862 im Sinne der Typusart (P. gresslyi) hat weniger Windungen, die Windungsflanken sind konvex und ohne Konkavität in der Seitenansicht, es fehlt die adapikale Wulst.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03873E22D17BFFEFFED5FC1CA81B2C65	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Gründel, Joachim	Gründel, Joachim (2012): Beschreibung einiger Gastropoden aus dem unteren und mittleren Jura des Grossherzogtums Luxemburg. Revue de Paléobiologie 31 (1): 115-125
03873E22D17BFFE8FBFBFCBDAEC02D4E.text	03873E22D17BFFE8FBFBFCBDAEC02D4E.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Angulasina Gründel 2012	<div><p>Angulasina n. gen.</p> <p>Typusart: Chemnitzia heterocycla EUDES- DESLONG- CHAMPS, 1866; oberes Aalenium bis unteres Bajocium; Frankreich.</p> <p>Derivatio nominis: Bestehend aus einer Kombination von lat. „angulus“ = Kante (nach der Kante zwischen Flanke und Basis) und einer willkürlichen Wortbildung („-asina“).</p> <p>Diagnose: Das Gehäuse ist gross und vielwindig. Auf späten Windungen ist oberhalb der abapikalen Naht eine Kante bzw. ein Kiel ausgebildet (= Grenze zur konvexen Basis), teilweise ein zweiter Kiel unter der adapikalen Naht. Der abapikale Kiel ist meistens gehöckert. Zwischen beiden Kielen ist die Flanke gerade bis konkav. Die Anwachslinien verlaufen auf der Flanke dicht unter der adapikalen Naht schwach prosocyrt und dann opisthocyrt, auf der Basis prosocyrt. Zahlreiche Spiralen feiner Gruben bedecken die Schalenoberfläche.</p> <p>Diagnosis: The largely shell has many whorls. A strong and often noded keel or edge is developed above the abapical suture on later whorls (= border against the convex base). Partly a second keel is developed below the adapical suture. The flank between both keels is straight or concave. The growth lines are on the flank opisthocyrt (only directly below the adapical suture weakly prosocyrt) and on the base prosocyrt. The shell is covered with numerous spiral rows of small pits.</p> <p>Zugewiesene Arten:</p> <p>Pseudomelania bicarinata WRIGHT in HUDLESTON 1892 Chemnitzia heterocycla EUDES- DESLONGCHAMPS, 1866 Chemnitzia vittata (PHILLIPS, 1829) sensu HUDLESTON, 1882 -85</p> <p>Pseudomelania sp. 1 und sp. 3 sensu GRÜNDEL, 2001b</p> <p>Bemerkungen: Die feine Grubenskulptur ist nur bei guter Erhaltung erkennbar. Frühe Windungen haben gerade Flanken. Der Kiel bzw. die Umbiegungskante zur Basis liegt in der Naht. Im Verlauf der Ontogenese wird der Kiel oberhalb der abapikalen Naht sichtbar und entfernt sich immer weiter von ihr.</p> <p>Beziehungen: Die Unterschiede zu Torusalina siehe bei dieser. Rhabdoconcha GEMMELLARO, 1878 hat eine ähnliche grubige Mikroskulptur, die Windungen sind jedoch konvex und Kiele/Kanten fehlen völlig. Letzteres gilt auch für Pseudomelania PICTET &amp; CAMPICHE, 1862, die ausserdem keine Grubenskulptur hat. Cloughtonia HUD- LESTON, 1882 hat ein breiteres Gehäuse mit je einer sehr kräftigen adapikalen und abapikalen Kante bzw. Wulst, die Windungsflanke zwischen beiden ist stark konkav, die Basismitte wird von einer Wulst umrundet.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03873E22D17BFFE8FBFBFCBDAEC02D4E	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Gründel, Joachim	Gründel, Joachim (2012): Beschreibung einiger Gastropoden aus dem unteren und mittleren Jura des Grossherzogtums Luxemburg. Revue de Paléobiologie 31 (1): 115-125
03873E22D17CFFE8FEBAFDE8A8762CFD.text	03873E22D17CFFE8FEBAFDE8A8762CFD.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Angulasina heterocycla	<div><p>Angulasina heterocycla</p> <p>(EUDES- DESLONGCHAMPS, 1866)</p> <p>Taf. I, Fig. 4 -7</p> <p>* 1866. Chemnitzia heterocycla (EUG. DESL.). – EUDES- DES- LONGCHAMPS: 91, Taf. 8, Fig. 7.</p> <p>1892. Pseudomelania heterocycla (EUGÈNE DESL.). – HUDLESTON: 239, Taf. 18, Fig. 4 a-c.</p> <p>1813. Zygopleura ? heterocycla (EUG. DESLONGCHAMPS). – COSSMANN: 188, Textfig. 42</p> <p>Material: 2 Exemplare von Giele Botter (= Prënzebierg), Niederkorn (ZS 127, ZS 177), 1 Exemplar von Rollesberg, Differdange (ZS 223), 3 Exemplare von Rollesberg, Differdange (RB 140, RB 227, RB 253).</p> <p>Beschreibung: Das Gehäuse ist schlank und vielwindig. Die frühesten Windungen sind schwach konvex, später gerade mit wenig betonten Nähten. Im Verlauf der Ontogenese wird die ursprünglich von der folgenden Windung verdeckte Kante, an der die Basis abgesetzt ist, oberhalb der Naht sichtbar. Sie entfernt sich allmählich immer weiter von der Naht, so dass diese zunehmend betont und der sichtbare Windungsteil gekantet wird. Nur an einem Exemplar (ZS 127) wird adapikal von der Kante eine Spiralrippe erkennbar, was aber wohl eine Folge der Erhaltung (Verdrückung) ist. Gegen Ende der Ontoge- nese bildet sich unter der adapikalen Naht eine schwache Kante aus. Die Skulptur besteht aus sehr zahlreichen spiralen Reihen grubiger Vertiefungen, die die Flanke und die Basis bedecken. Sie sind nur bei guter Erhaltung erkennbar. Die Anwachslinien verlaufen auf den Flanken opisthocyrt mit Versteilung unter der adapikalen Naht und prosocyrt auf der Basis. Die Basis ist stark konvex, die Mündung oval mit adapikaler Zuspitzung.</p> <p>Vorkommen: Das der Beschreibung zugrunde liegende Material stammt aus dem unteren Bajocium (Discitesbis Laeviuscula-Zone).</p> <p>Unterklasse Heterobranchia GRAY,1840</p> <p>Ordnung Allogastropoda HASZPRUNAR, 1985</p> <p>Überfamilie Mathildoidea DALL, 1889</p> <p>Familie Gordenellidae GRÜNDEL, 2000</p> <p>Gattung Gordenella GRÜNDEL, 1990</p> <p>Typusart: Cerithium (?) pommeranum SCHMIDT, 1905; Oxfordium; NW-Polen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03873E22D17CFFE8FEBAFDE8A8762CFD	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Gründel, Joachim	Gründel, Joachim (2012): Beschreibung einiger Gastropoden aus dem unteren und mittleren Jura des Grossherzogtums Luxemburg. Revue de Paléobiologie 31 (1): 115-125
03873E22D17EFFEAFC5CFBCBA8C92BED.text	03873E22D17EFFEAFC5CFBCBA8C92BED.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Proacirsa COSSMANN 1912	<div><p>Gattung Proacirsa COSSMANN, 1912</p> <p>Typusart: Turritella inornata TERQUEM &amp; JOURDY, 1871; Bathonium; Frankreich.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03873E22D17EFFEAFC5CFBCBA8C92BED	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Gründel, Joachim	Gründel, Joachim (2012): Beschreibung einiger Gastropoden aus dem unteren und mittleren Jura des Grossherzogtums Luxemburg. Revue de Paléobiologie 31 (1): 115-125
03873E22D17EFFE4FC1DFB4BA89A2DED.text	03873E22D17EFFE4FC1DFB4BA89A2DED.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Proacirsa angulata Gründel 2012	<div><p>Proacirsa angulata n. sp.</p> <p>Taf. II, Fig. 5, 8-9</p> <p>Derivatio nominis: Lat. “angulatus” – winkelig; nach der an einer Kante scharf abgewinkelten Basis.</p> <p>Holotypus: Das auf Taf. 2, Fig. 5, 8-9 abgebildete Exemplar (ZS 218).</p> <p>Locus typicus: Giele Botter (= Prënzebierg), Niederkorn (Luxemburg).</p> <p>Stratum typicum: Unteres Bajocium (Discites- bis Laeviuscula-Zone).</p> <p>Tafel II</p> <p>Fig. 5, 8-9: Proacirsa angulata n. sp., Holotypus, ZS 218, Giele Botter (= Prënzebierg), Niederkorn, unteres Bajocium (Discites- bis Laeviuscula-Zone). 5 = Basalansicht, Breite 9 mm; 8 = Gehäusespitze in Seitenansicht, Höhe des Ausschnitts 11,5 mm; 9 = Gehäuse in Seitenansicht, Höhe 49 mm.</p> <p>Fig. 6-7: Anoptychia ? luxemburgensis n. sp., Holotypus, ZS 255, Giele Botter (= Prënzebierg), Niederkorn, unteres Bajocium (Discites- bis Laeviuscula-Zone). 6 = Ausschnitt der Seitenansicht mit Skulpturabbau, Höhe 8,5 mm; 7 = Gehäuse in Seitenansicht, Höhe 24 mm.</p> <p>6 7</p> <p>4</p> <p>5</p> <p>8 9</p> <p>Paratypen: Es liegt nur der Holotypus vor.</p> <p>Diagnose: Die Windungen des Teleoconchs sind nur schwach konvex. Die flache Basis ist an einer Kante scharf abgewinkelt. Auf der Basis wechseln kräftige mit schwächeren Spiralrippen.</p> <p>Diagnosis: The teleoconch whorls are only weakly convex. The base is flat and distinctly edged against the lat- eral surface of the whorl. Strong spiral ribs alternate with weaker spiral ribs on the base.</p> <p>Beschreibung: Das vorliegende Exemplar ist 49 mm hoch und 9 mm breit. Das Gehäuse ist sehr schlank mit ca. 20 Windungen. Auch die ersten Windungen sind erhalten, der Protoconch fehlt. Auf den ersten 4 Windungen sind 2 Spiralrippen erkennbar. Alle folgenden Windungen sind schwach konvex mit eingetieften Nähten und völlig skulpturlos. Die flache Basis ist an einer scharfen Kante winklig abgesetzt. Sie ist bedeckt mit mehreren kräftigen (aber nicht bandartig verbreiterten) Spiralrippen, zwischen denen je eine schwächere liegt. Die Mündung ist schlecht erhalten und anscheinend rundlich. Anwachslinien sind nicht erkennbar.</p> <p>Beziehungen: Fast alle bekannten Proacirsa -Arten [z. B. P. inornata (TERQUEM &amp; JOURDY, 1871), P. laevigata (EUDES- DESLONGCHAMPS, 1843), P. bigoti (COSSMANN, 1913), P. jamale TRAUTSCHOLD, 1860)] haben eine mehr oder weniger konvexe Basis, die gerundet in die Windungsflanke übergeht. Nur bei P. struvii (LAHUSEN, 1883) (Callovium bis Oxfordium) ist eine Kante zwischen Flanke und Basis ausgebildet, die jedoch schwächer als bei P. angulata ist. Ausserdem ist das Gehäuse breiter, nicht so vielwindig, die Windungsflanken sind gerade und auf der Basis fehlt der Wechsel kräftiger mit schwächeren Spiralrippen. Proacirsa laevigata (EUDES- DESLONGCHAMPS, 1843) sensu GRÜNDEL, 2003 (oberes Bajocium bis unteres Bathonium) ist nicht ganz so schlank, hat eine komplexere frühontogenetische Skulptur (4-6 Spiralrippen, Anwachslinien), die erst auf ontogenetisch späteren Stadien abgebaut wird (Reste sind noch auf der letzten Windung erkennbar), auf der Basis sind alle Spiralrippen etwa gleich stark.</p> <p>?Unterklasse Heterobranchia GRAY, 1850</p> <p>Familie Anoptychiidae BANDEL, 1994</p> <p>Bemerkungen: Nach BANDEL (1994, 1995) hat die Typusart von Anoptychia – Turritella supraplecta MÜNS- TER, 1841 – einen heterostrophen Protoconch. Nach NÜTZEL (1998) wurde von BANDEL jedoch die Typusart falsch bestimmt. Von der echten T. supraplecta ist noch immer der Protoconch unbekannt. Damit ist weiterhin die taxonomische Einordnung der Familie unklar.</p> <p>Die Gordenellidae werden oft als Synonym der Anoptychiidae angesehen, weil bei beiden ein ontogenetischer Skulpturabbau erfolgt. Die Gordenellidae sind sicher Vertreter der Heterobranchia, bei mehreren ihrer Gattungen wurde ein heterostropher Protoconch nachgewiesen (z. B. KAIM, 2004; GRÜNDEL, 2005; GUZHOV, 2007). Bei allen bisher bekannten Gattungen tritt frühontogenetisch (oft nur auf den allerersten Teleoconchwindungen) ein mathildides Skulpturmuster auf, bestehend aus zumindest 2 kräftigen Spiralrippen, die von zahlreichen schwächeren Axialrippen bzw. verstärkten Anwachslinien gequert werden. Ein solches Skulpturmuster fehlt, soweit bekannt, den Anoptychia -Arten. Bei ihnen treten lediglich auf den ersten Windungen kräftige orthocline Axialrippen auf, während Spiralrippen fehlen. Beide Muster kennzeichnen anscheinend phylogenetisch nicht direkt verwandte Gruppen, denen lediglich ein ontogenetischer Skulpturabbau gemeinsam ist.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03873E22D17EFFE4FC1DFB4BA89A2DED	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Gründel, Joachim	Gründel, Joachim (2012): Beschreibung einiger Gastropoden aus dem unteren und mittleren Jura des Grossherzogtums Luxemburg. Revue de Paléobiologie 31 (1): 115-125
03873E22D170FFE4FC50FD4BA8E52C6D.text	03873E22D170FFE4FC50FD4BA8E52C6D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Anoptychia KOKEN 1892	<div><p>Gattung Anoptychia KOKEN, 1892</p> <p>Typusart: Turritella supraplecta MÜNSTER, 1841; obere Trias (Cassian Formation), Italien.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03873E22D170FFE4FC50FD4BA8E52C6D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Gründel, Joachim	Gründel, Joachim (2012): Beschreibung einiger Gastropoden aus dem unteren und mittleren Jura des Grossherzogtums Luxemburg. Revue de Paléobiologie 31 (1): 115-125
03873E22D170FFE7FC52FCCBA9472EFE.text	03873E22D170FFE7FC52FCCBA9472EFE.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Anoptychia KOKEN 1892	<div><p>Anoptychia ? luxemburgensis n. sp.</p> <p>Taf. II, Fig. 6-7</p> <p>Derivatio nominis: Benannt nach Luxemburg, dem Fundland des Holotypus.</p> <p>Holotypus: Das auf Taf. 2, Fig. 6-7 abgebildete Exemplar (ZS 255).</p> <p>Locus typicus: Giele Botter (= Prënzebierg), Niederkorn (Luxemburg).</p> <p>Stratum typicum: Unteres Bajocium (Discites- bis Laeviuscula-Zone).</p> <p>Paratypen: Es liegt nur der Holotypus vor.</p> <p>Diagnose: Die Windungsflanken sind gerade, die Nähte kaum eingesenkt. Orthocline Axialrippen verlaufen von Naht zu Naht. Sie sind anfangs zahlreich, später weniger zahlreich und weitständiger. Sie werden von 6 schwachen Spiralfurchen gequert, aber nicht gehöckert. Die beiden letzten Windungen sind skulpturlos. Die ebenfalls skulpturlose Basis ist konvex. Gegen die Windungsflan- ke wird sie durch eine gerundete Kante abgesetzt.</p> <p>Diagnosis: The flanks of the whorls are straight and the sutures are weakly deepened. Orthocline axial ribs run from suture to suture. They are numerous on the early whorls, but on later whorls not so numerous and with greater distances between them. 6 weak spiral furrows cover the flanks, but the axial ribs are not noded. The both last whorls and the convex base are without any sculpture. On the transition flank/base a rounded edge is developed.</p> <p>Beschreibung: Das Gehäuse ist 24 mm hoch und 7 mm breit. Es besteht aus 12 Windungen, die äusserste Spitze fehlt. Das Gehäuse ist schlank. Die frühen Windungen tragen eine Skulptur von geraden und orthoclinen Axialrippen. Sie sind anfangs zahlreich und stehen dicht gedrängt; später sind sie weniger zahlreich, kräftiger und weitständiger. Sie laufen in gleichbleibender Stärke von Naht zu Naht. Gequert werden sie von ca. 6 Spiralrippen, aber kaum gehöckert. Diese Skulptur wird schnell abgebaut. Die auf die letzte Windung mit kräftigen Axialrip- pen folgende Windung hat nur noch angedeutete Axialrippen und die Spiralrippen sind kaum noch erkennbar. Auf der folgenden (vorletzten) Windung sind von den Axialrippen nur noch unter schräger Beleuchtung erkennbare Andeutungen zu sehen, die letzte Windung ist skulpturlos. Die konvexe Basis ist an einer gerundeten Kante abgesetzt. Auch sie ist skulpturlos. Die Anwachslinien verlaufen auf der Flanke schwach parasigmoidal, auf der Basis schwach prosocyrt mit kräftiger Rückwärtsbiegung nahe der Basismitte. Die Mündung ist nicht erhalten.</p> <p>Bemerkungen: Ähnliche jurassische Gattungen sind Katosira KOKEN, 1892 und Levipleura GRÜNDEL &amp; NÜTZEL, 1998. Die Typusart von Katosira (K. fragilis KOKEN, 1892; nicht Chemnitzia periniana D’ ORBIGNY, 1853: NÜTZEL &amp; GRÜNDEL in Vorbereitung) hat wie A.? luxemburgensis auf den Lateralflächen gerade Axialrip- pen, zwischen denen schwächere Spiralrippen ausgebildet sind. Die Basis ist mit Spiralrippen bedeckt. Ein ontogenetischer Skulpturabbau fehlt. Levipleura hat keine Spiralskulptur, die Skulptur wird im Verlauf der Ontogenese abgebaut. Die Axialrippen sind opisthocyrt. A.? luxemburgensis passt in keine der beiden Gattungen. Mit ihren kräftigen, geraden und orthoclinen Axialrippen und dem Skulpturabbau ähnelt sie am meisten den Anoptychia -Arten, denen allerdings eine Spiralskulptur fehlt. Die Art wird deshalb nur vorbehaltlich zu Anoptychia gestellt.</p> <p>Beziehungen: Hudlestoniella burtonensis (HUDLESTON, 1892: oberes Bajocium bis Bathonium) ist sehr viel kleiner, es sind weniger Windungen mit Axialrippen ausgebildet, das Gehäuse ist breiter. Chemnitzia hamptonensis MORRIS &amp; LYCETT, 1851 (Bathonium bis Callovium) hat zahlreichere und schwach opisthocyrte Axialrippen, Spiralfurchen fehlen und nur die letzte Windung ist skulpturlos. Katosira fluens (PIETTE, 1857) (Bathonium) hat schmalere und deutlich opisthocyrte Axialrippen, anscheinend auch auf der Endwindung.</p> <p>DANKSAGUNG</p> <p>Besonderen Dank schuldet der Verfasser Herrn R. WEIS (Luxemburg) für die Zugänglichmachung der Sammlung des Musée national d’histoire naturelle Luxembourg sowie für Hinweise zum Manuskript. Für weitgehendes Entgegenkommen bei Abgrenzungen gegen eigene Untersuchungen habe ich Herrn S. MONARI (Padova) zu danken. Herr J. EVERS (Berlin) fertigte dankenswerter Weise die Fotografien an. Gedankt wird den Gutachtern für die kritische Durchsicht des Manuskripts. Zu danken ist auch Herrn H. KEUPP (Berlin) für die Erlaubnis zur Nutzung der Einrichtungen des Fachbereiches Paläontologie des Instituts für Geologische Wissenschaften der Freien Universität Berlin. Die Arbeit wurde gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Projekt GR 2707/2-1).</p> <p>LITERATUR</p> <p>BANDEL, K. (1994) - Comparison of Upper Triassic and Lower Jurassic gastropods from the Peruvian Andes (Pucará Group) and the Alps (Cassian Formation). Palaeontographica, A, 233: 127-160.</p> <p>BANDEL, K. (1995) - Mathildoidea (Gastropoda, Heterostropha) from the Late Triassic St. Cassian Formation. Geologica Scripta, 111: 1-83.</p> <p>BLAKE, J. F. (1905 -1907) - A monograph of the fauna of the Cornbrash. Palaeontographical Society London: 105 S.</p> <p>COSSMANN, M. (1909) - Essais de paléoconchologie comparée, vol. 8. 248 S., Paris (Autor &amp; F.R. DE RUDEVAL).</p> <p>COSSMANN, M. (1912) - Essais de paléoconchologie comparée, vol. 9. 215 S., Paris (Autor und J. LAMARRE &amp; CIE).</p> <p>COSSMANN, M. 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