identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
D1594FDD7EE9F555395894AA6BD6072C.text	D1594FDD7EE9F555395894AA6BD6072C.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Circaea alpina L.	<div><p>Circaeaalpina L.</p> <p>Alpen-Hexenkraut</p> <p>5-20 cm hoch. Knollige Verdickungen am Ende langer, dünner, unterirdischer Ausläufer. Schuppenförmige Niederblätter vorhanden. Stengel dünn (getrocknet meist weniger als 1 mm dick), aufrecht oder bogig aufsteigend, meist nicht verzweigt, im untern Teil vollständig kahl, weiter oben mit Drüsenhaaren. Blätter breit lanzettlich, 1-3 cm lang, ungefähr so lang wie breit, am Grunde herzförmig, mit entfernt stehenden Zähnen, mit kahlen Blattnerven, oder Haare nur vereinzelt (sonst Blattfläche und Rand oft zerstreut behaart); Blattstiel oft länger als die Spreite, kahl. Am Grunde der Blütenstiele 0,2-0,5 mm lange, fadenförmige, gelbe bis rote Tragblätter vorhanden, die zur Zeit der Fruchtreife oft abgefallen sind. Blüten- und Fruchtstiele kahl, bis 2mal so lang wie die Frucht, abstehend oder rückwärts gerichtet. Kelchblätter kahl. Kronblätter 0,8-1,4 mm lang, etwa ½ so lang wie die Kelchblätter, tief 2teilig, weiß oder rötlich. Verlängerung des Achsenbechers viel kürzer als der Fruchtknoten, bis 0,2 mm lang. Kein Diskus vorhanden. Frucht ca. 2 mm lang und ca. 1 mm dick, 1samig; hakige Haare 0,1-0,5 mm lang, oft mit Drüsen. - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 22: Siehe unter Gattung.</p> <p>Standort. Montan und subalpin, seltener kollin. Feuchte bis sickernasse, kalkarme, humose (moderndes Holz!), steinige bis lehmige Böden in schattigen Lagen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Rottannen-, Weißtannen- und Erlenwälder, Auenwälder, Schluchtwälder.</p> <p>Verbreitung. Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze: Nordwärts bis England, Skandinavien (70° NB), Finnland, Nordrußland (62° NB); südwärts bis Pyrenäen, Korsika, Apennin, Gebirge der Balkanhalbinsel; in Asien nordwärts bis 61° NB, durch die Gebirge ostwärts bis Kamtschatka, Japan, Formosa und Burma; in Nordamerika von Alaska und Hudsonbay südwärts bis Kalifornien, Colorado und Massachusetts. Verbreitungsangaben von Hultén (1940-1949). - Im Gebiet verbreitet, nicht häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/D1594FDD7EE9F555395894AA6BD6072C	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
49C8F58119CDE7B927D00814E89A0CC9.text	49C8F58119CDE7B927D00814E89A0CC9.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Circaea L.	<div><p>Circaea L.</p> <p>Hexenkraut</p> <p>Kräuter mit kriechendem Rhizom. Blätter gegenständig, oft gezähnt. Blüten in endständigen, traubigen Blütenständen, 2 zählig. Achsenbecher zur Blütezeit in einer engen Röhre über den Fruchtknoten hinaus fortgesetzt oder nicht verlängert. Kelch- und Kronblätter je 2; Kronblätter ausgerandet bis tief 2teilig; wie die Kelchblätter nach der Blüte abfallend. Staubblätter 2, vor den Kelchblättern stehend. Frucht eine 1- oder 2 fächerige, 1- oder 2samige, birnenförmige Nuß, die auf der Oberfläche mit Hakenborsten besetzt ist. Same ohne Haarschopf.</p> <p>Die Gattung Circaea umfaßt 7 Arten, die in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre verbreitet sind. An den beiden Arten, die bei uns Vorkommen und ihrem Bastard wurden bisher nur die Chromosomenzahlen 2n = 22 festgestellt (Uddling 1929, Raven 1963, Packer 1964, Sokolovskaya 1966, Gadella und Kliphuis 1968, Skalinska et al. 1969).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/49C8F58119CDE7B927D00814E89A0CC9	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3C8FC64FAA641C39758C4D64DC20D5C8.text	3C8FC64FAA641C39758C4D64DC20D5C8.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Circaea lutetiana L.	<div><p>Circaea lutetiana L.</p> <p>Pariser-Hexenkraut</p> <p>20-60 cm hoch. Rhizom dick, mit langen unterirdischen Ausläufern. Schuppenförmige Niederblätter vorhanden. Stengel meist mehr als 2 mm dick (getrocknet), aufrecht, im Blütenstand oft verzweigt, überall ± dicht mit gebogenen Haaren besetzt. Blätter breit lanzettlich, bis 10 cm lang, 1-2mal so lang wie breit, am Grunde abgerundet oder wenig ausgerandet, mit entfernt stehenden Zähnen, auf den Blattnerven ± dicht mit gebogenen Haaren (auf der Unterseite besonders deutlich) besetzt, sonst Blattfläche zerstreut behaart. Blattstiel kürzer als die Spreite, behaart. Am Grunde der Blütenstiele nie Tragblätter vorhanden. Blüten- und Fruchtstiele mit abstehenden Drüsenhaaren besetzt, bis 3mal so lang wie die Frucht, abstehend oder rückwärts gerichtet. Kelchblätter mit Drüsenhaaren. Kronblätter 2-4 mm lang, fast so lang wie die Kelchblätter, tief 2teilig, weiß oder rötlich. Verlängerung des Achsenbechers ungefähr so lang wie der Fruchtknoten, bis 1,2 mm lang. Diskus 0,2-0,4 mm hoch. Frucht 3-4 mm lang und 2-2,5 mm dick, 2samig; hakige Haare 0,7 bis 1,1 mm lang, oft mit Drüsen. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 22: Siehe unter Gattung.</p> <p>Standort. Kollin und montan. Feuchte, nährstoffreiche, humose, tonige Böden in halbschattigen Lagen. An Waldwegen und in Lichtungen von Laubmischwäldern (besonders Auenwäldern) und Nadelmischwäldern.</p> <p>Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwärts bis Irland, Schottland, Südnorwegen (62° NB), Südspitze von Schweden, entlang 65° NB ostwärts bis in den Ural; südwärts bis Mittelspanien, Korsika, Algerien, Sizilien, Kleinasien, Kaukasus, Iran; isoliert in Zentralasien (Tien Schan, Altai). Verbreitungskarte von Hultén (1958). - Im Gebiet verbreitet und häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/3C8FC64FAA641C39758C4D64DC20D5C8	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2C0CD63F1777757F8D99517B507A0D8A.text	2C0CD63F1777757F8D99517B507A0D8A.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Ludwigia L.	<div><p>Ludwigia L.</p> <p>Ludwigie</p> <p>Ausdauernde Sumpf- und Wasserpflanzen mit Wechsel- oder gegenständigen, ganzrandigen Blättern. Blüten einzeln in den Blattachseln oder in endständigen Köpfen. Achsenbecher nicht über die Frucht hinaus verlängert. Kelchblätter 4, an der Frucht bleibend, abstehend oder vorwärts gerichtet. Kronblätter keine (L. palustris) oder höchstens so groß wie die Kelchblätter. Staubblätter 4. Frucht eine vielsamige Kapsel. Same ohne Haarschopf.</p> <p>Die Gattung Ludwigia umfaßt etwa 30 Arten, die in den Tropen und Subtropen, vor allem in Amerika verbreitet sind. Raven (1963a) hat die 23 Arten der Alten Welt monographisch bearbeitet; er vereinigt mit der Gattung Ludwigia auch die Gattungen Jussiaea L. und Oocarpon Michaux (insgesamt 75 Arten). Chromosomengrundzahl n = 8; Polyploidie (2n = 32, 48) ist häufig (Gregory und Klein 1960).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/2C0CD63F1777757F8D99517B507A0D8A	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CD37EDD179E5F274BA6307DA0247FA17.text	CD37EDD179E5F274BA6307DA0247FA17.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Ludwigia palustris (L.) Elliot	<div><p>Ludwigiapalustris (L.) Elliot</p> <p>(Isnardia palustris L.)</p> <p>Sumpf-Ludwigie</p> <p>10-70 cm lang, kahl, auf dem Schlamm kriechend und bogig aufsteigend oder im Wasser flutend. Stengel an den Knoten Wurzeln treibend, 4kantig. Blätter gegenständig, ganzrandig, breit lanzettlich, 1-3 cm lang und meist etwa 1½ mal so lang wie breit, am Grunde plötzlich in einen allmäh- lieh sich verschmälernden Stiel verschmälert (dieser Teil meist fast so lang wie die Spreite); Nebenblätter warzenförmig. Blüten einzeln in den Blattachseln sitzend. Kelchblätter ca. 1,5 mm lang. Kronblätter keine. Fruchtkapsel ca. 5 mm lang, etwa 2mal so lang wie dick. Samen glatt. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 16: Material aus Nordamerika (Gregory und Klein 1960).</p> <p>Standort. Kollin. Tümpelränder, Gräben, zeitweise überschwemmte, kalkarme, schlammige Böden in wärmeren Gegenden. Strandlingsgesellschaften, Großseggengesellschaften.</p> <p>Verbreitung. Europäisch-afrikanisch-amerikanische Pflanze: Nordwärts bis Südengland, Holland, Norddeutschland, Österreich (Steiermark, Kärnten), Balkanhalbinsel, Ukraine; südwärts bis Portugal, Nordafrika und Kleinasien, Kaukasus; atlantisches und pazifisches Amerika (von Kanada südwärts bis Südamerika); Westindien; Südafrika (von Rhodesien und Südangola bis Kap). - Im Gebiet: Savoyen, Dép. Jura, Dép. Doubs, Gegend von Belfort, Oberrheinische Tiefebene, Bodenseegebiet (am einzigen Fundort bei Friedrichshafen verschwunden), Vorarlberg (Lauterach bei Wolfurt, verschwunden), Genf (verschwunden), Waadt (?), Freiburg (?), Berner Mittelland (Seebergmoos bei Äschi, Herzogenbuchsee), Solothurn (Gallishof), Aargau (Rohrdorfermoos im Reußtal), Zürich (Katzensee, verschwunden); südliches Tessin (Muzzanersee, Bucht von Agno?, bei Locarno?, Magadinoebene?), Mündungsgebiet der Adda in den Comersee bei Colico, Gegend der Adda unterhalb des Comersees (Fopenico, Villasola), dürfte auch an den Seen von Varese zu finden sein.</p> <p>Bemerkungen. L. palustris ist der Meliorationen und der Gewässerverschmutzung wegen in Westeuropa überall im Verschwinden begriffen, so daß kaum noch sichere Fundortsangaben gemacht werden können.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/CD37EDD179E5F274BA6307DA0247FA17	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
97E83387763352831B8895BD68037906.text	97E83387763352831B8895BD68037906.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Oenothera biennis L.	<div><p>Oenothera biennis L.</p> <p>(Onagra hiehnis [L.] Scop.)</p> <p>Zweijälirige Nachtkerze</p> <p>Bis 1,5 m hoch, ± dicht mit 0,2-0,5 mm langen Drüsenhaaren besetzt (auch gewöhnliche Haare vorhanden). Stengel aufrecht, im obern Teil kantig, oft verzweigt, ohne rote Flecken. Blätter lanzettlich, bis 15 cm lang, 3-6mal so lang wie breit, entfernt gezähnt bis ganzrandig, die untersten allmählich in den Stiel verschmälert, die obersten meist sitzend. Blütenstand aufrecht. Kelchblätter vom Grunde an verschmälert und fein zugespitzt, ungefähr ½ so lang wie die zylindrische, 2-4 cm lange Achsenbecherverlängerung. Kronblätter 2-3 cm lang, hellgelb, breit abgerundet und nach dem Grunde verschmälert, sich mit den Rändern überdeckend, länger als die Staubblätter. Narben die Staubblätter nicht überragend. Fruchtkapseln 1,5-3 cm lang, grün, ohne rote Flecken. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 14: Siehe unter Gattung.</p> <p>Standort. Kollin. Nasse bis trockene, offene Böden. Dämme an Flüssen und Straßen, unbebaute Äcker.</p> <p>Verbreitung. Ursprünglich nordamerikanische Pflanze; in der Alten Welt heute weit verbreitet. - Im Gebiet: Zahlreiche Angaben aus dem Elsaß; sonst zerstreut, nicht häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/97E83387763352831B8895BD68037906	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
13EE52CD5182798F88122089A843BFE7.text	13EE52CD5182798F88122089A843BFE7.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Oenothera lamarckiana Ser.	<div><p>OenotheraLamarckiana Ser.</p> <p>Lamarcks Nachtkerze</p> <p>Unterscheidet sich von Oe. biennis (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Stengel mit roten Flecken; Kronblätter 3-5 cm lang; Narben die Staubblätter weit überragend (im Gebiet bei keiner andern Art so lang!), Frucht mit roten Flecken und Streifen. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 14: Siehe unter Gattung.</p> <p>Standort. Kollin. Wie Oe. biennis (Nr. 1).</p> <p>Verbreitung. Wahrscheinlich in Europa in Gärten entstanden (aus Nordamerika nicht bekannt) und durch Eurasien bis Japan verwildert. - Im Gebiet: Mehrere Angaben aus dem Elsaß.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/13EE52CD5182798F88122089A843BFE7	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9840111A06C4968622BB891C0F37790F.text	9840111A06C4968622BB891C0F37790F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Oenothera L.	<div><p>Oenothera L.</p> <p>Nachtkerze</p> <p>Meist 2 jährige Kräuter. Blätter wechselständig, selten nur in einer grundständigen Rosette, im Umriß lanzettlich, ganzrandig, gezähnt oder fiederteilig. Blüten einzeln in Blattachseln oder in endständigen, rispigen Blütenständen. Achsenbecher weit über den Fruchtknoten hinaus zylindrisch verlängert; die Verlängerung nach der Blüte abfallend. Kelchblätter 4, vor Beginn der Blüte verwachsen, zur Blütezeit frei, rückwärts gerichtet und der Blütenachse ± anliegend. Kronblätter 4, weiß, gelb oder rot. Staubblätter 8. Fruchtknoten 4 fächerig; Frucht eine 4- oder 1 fächerige Kapsel, mehrsamig, aufspringend; Samen ohne Haarschopf.</p> <p>Die Gattung Oenothera ist in Nord- und Südamerika verbreitet und umfaßt dort etwa 200 Arten. Samen nicht mehr feststellbarer Arten kamen bereits 1614 aus Nordamerika nach Europa; schon 1619 wurde die Gattung in Basel in Gärten gehalten und ist wahrscheinlich bald verwildert. Seither wurden zahlreiche Arten aus Amerika als Zierpflanzen bezogen und sind in der Alten Welt verwildert; dabei sind viele neue Sippen entstanden, und entsprechend den genetischen und zytologischen Besonderheiten dieser Gattung, über die hier summarisch referiert ist, wird die Sippenbildung weiter fortschreiten:</p> <p>Als Hugo de Vries gegen das Ende des 19. Jahrhunderts Darwins Lehre von der Entstehung der Arten experimentell untersuchen wollte, suchte er nach Pflanzen, an denen sprungweise Neubildungen möglichst häufig zu beobachten waren. Er fand als geeignetes Objekt die Gattung Oenothera. Aus Oe. Lamarckiana entstanden im Experiment immer neue Sippen, die sich wie «gute» Arten im Sinne der Systematik verhielten. Diese Befunde bestätigten die Mutationstheorie de Vries’ und stützten die Entwicklungslehre. Die Gattung Oenothera stand deshalb lange Zeit im Mittelpunkt des biologischen Interesses; bis heute sind wohl über tausend zum Teil sehr umfangreiche Publikationen dieser Gattung gewidmet. Die Besonderheiten in der sexuellen Fortpflanzung der Gattung Oenothera, die aus Kreuzungsexperimenten und zytologischen Untersuchungen folgen, sind zahlreich:</p> <p>1. Die F 1 -Bastarde aus reziproken Kreuzungen sind oft auffallend verschieden. So ist der Bastard Oe. biennis ♀ × Oe. nutricata ♂ sehr muricata - ähnlich, während der reziproke Bastard sehr biennis - ähnlich ist; beide Bastarde sind bei Selbstbefruchtung fast konstant. Kreuzt man F1-Bastarde aus reziproken Kreuzungen wieder reziprok, so entstehen Nachkommen, die entweder kaum von Oe. biennis oder von Oe. muricata zu unterscheiden sind. Diese merkwürdigen Vererbungsvorgänge werden wie folgt erklärt: Beide Elternarten, Oe. biennis und Oe. muricata, besitzen in der Eizelle und im Pollenkorn stets ein verschiedenes Erbgut, also 2 haploide, verschiedene Genome: jede der beiden Elternarten kann deshalb als ein permanenter oder Dauerbastard aufgefaßt werden. Die beiden Genome von Oe. biennis werden " albicans " und " rubens " genannt; es entwickeln sich nur Pollenkörner mit dem Genom rubens (jene mit dem Genom albicans degenerieren), während sowohl die Eizellen mit Genom albicans als auch mit dem Genom rubens entwicklungsfähig sind. Bei Oe. muricata werden die beiden Genome " curvans" und "rigens " genannt; es entwickeln sich nur Pollenkörner mit dem Genom curvans und nur Eizellen mit dem Genom rigens (Pollenkörner mit dem Genom rigens und Eizellen mit dem Genom curvans degenerieren). Aus den reziproken Kreuzungen der beiden Arten können nun folgende F1-Bastarde entstehen:</p> <p>Oe. Lamarckiana besitzt ebenfalls 2 Genome wie Oe. biennis und Oe. muricata; sie werden als " velans" und " gaudens " bezeichnet. Bei Oe. Lamarckiana sind im Gegensatz zu den beiden andern Arten beide Genome sowohl im Pollen wie in Eizellen enthalten; aus den 4 möglichen Genomkombinationen entstehen entwicklungsfähige Samen jedoch nur aus den Kombinationen velans × gaudens und gaudens × velans; die homozygoten Kombinationen gaudens × gaudens und velans × velans ergeben taube Samen. Bei der Kreuzung Oe. biennis ♀ × Oe. Lamarckiana ♂ entstehen aus den 4 Kombinationsmöglichkeiten in der F1-Generation 3 konstante Bastarde, die als Arten beschrieben sind (rubens × gaudens stirbt im Embryonalstadium). Aus der reziproken Kreuzung entsteht nur 1 Bastard (velans × rubens), der bereits in der vorherigen Kreuzung entsteht (gaudens × rubens stirbt ab). Aus Kreuzungen von 2 Arten, die mit Oe. biennis nahe verwandt sind, Oe. nutans Atkins et Bartl, und Oe. pycnocarpa Atkins et Bartl., entstehen in der F1-Generation sogar 4 konstante als Arten bekannte Bastarde.</p> <p>2. Es gibt auch Oenothera arten (z. B. Oe. Hookeri Torr, et Gr.), die 2 nicht wesentlich verschiedene Genome besitzen und deren F 1 -Bastarde aus reziproken Kreuzungen nicht unterscheidbar sind.</p> <p>3. Zytologische Befunde. Alle wild wachsenden Oenothera arten besitzen die Chromosomenzahl 2n = 14 (s. Raven 1962, Linder 1962). Triploide (2n = 21) und tetraploide (2n = 28) Sippen wurden experimentell hergestellt. Die Meiose verläuft bei Arten, die 2 nicht wesentlich verschiedene Genome besitzen (Oe. Hookeri) normal, d. h. die 14 Chromosomen bilden in der Meiose 7 Paare, sogenannte Gemini. Bei Arten, die 2 verschiedene Genome besitzen (z. B. Oe. biennis, Oe. Lamarckiana, Oe. muricata), die oft auch als Komplexheterozygoten oder Dauerbastarde bezeichnet werden, sind Abnormitäten zu beobachten: Es vereinigen sich in der Meiose 14, 12 oder weniger Chromosomen zu einem geschlossenen Ring. So treten ganze Genome auf einen Tochterkern über; es entstehen keine oder nur einzelne Gemini. Letalfaktoren bilden die Ursache dafür, daß oft in Eizellen oder Pollenkörnern nicht beide Genome Vorkommen können, und daß bei Kreuzungen bestimmte Kombinationen nicht lebensfähig sind.</p> <p>4. Genetische und zytologische Befunde zeigen, daß die Genome verschiedener Arten unterschiedlich stabil sind und dementsprechend Mutationen (z. B. Chromosomenaustausch, Translokationen im Chromosom, Genveränderungen) in verschiedener Häufigkeit auftreten. Zur Untersuchung solcher Mutationen sind die Dauerbastarde besonders geeignet.</p> <p>5. Die kurzgriffligen Oenothera arten sind Selbstbefruchter, die langgriffligen (z. B. Oe. Lamarckiana) Fremdbefruchter.</p> <p>6. Standorte. Die Oenothera arten besiedeln in Europa trockene bis nasse, offene Böden in der kollinen Stufe (Schuttablagerungen, Dämme), wo sie gelegentlich konkurrenzfähiger sein können als einheimische Arten. An solchen Standorten entwickeln sich oft große Oenothera bestände; dabei entstehen durch Kreuzungen, Mutationen und genetische Isolierung stets neue Sippen, die oft konkurrenzfähiger sind als ihre Vorgänger und diese verdrängen. So sind in Europa zahlreiche Sippen und auch Arten (z. B. Oe. Lamarckiana) entstanden, die aus Amerika nicht bekannt sind.</p> <p>7. Aus den Darlegungen folgt, daß hinsichtlich der Mannigfaltigkeit in den äußern Formen, der Stabilität der Sippen und deren Verbreitung in der Gattung Oenothera ähnlich komplizierte Verhältnisse vorliegen, wie sie aus ganz andern Ursachen in apomiktischen Gattungen Vorkommen. Die Analyse der äußern Merkmale muß deshalb meist durch zytogenetische Untersuchungen ergänzt werden. Eine solche Zusammenarbeit fand zwischen dem Floristen Issler und dem Experimentator Renner statt und führte zur Aufstellung von 16 Arten in der Flore d’Alsace von Issler, Loyson und Walter (1965). Wir verzichten auf eine Beschreibung der kritischen Arten, da sie nach äußern Merkmalen kaum faßbar sind und beschränken uns auf die wichtigsten Vertreter von Artengruppen.</p> <p>Wer sich weiter für diese biologisch interessante Gattung Oenothera interessiert, wird auf die im folgenden erwähnte Literatur verwiesen.</p> <p>8. Zur experimentellen Erforschung der Gattung Oenothera haben besonders beigetragen: Cleland, Davies, Gates, Oehlkers, Renner, Schwemmte und de Vries; zahlreiche ihrer Arbeiten sind zitiert in Baur (1930), Kappus (1957), Gates (1958) und Burnham (1962).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/9840111A06C4968622BB891C0F37790F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
49E55AB9ED83283A4ADB954AEF16CC8C.text	49E55AB9ED83283A4ADB954AEF16CC8C.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Oenothera muricata L.	<div><p>Oenotheramuricata L.</p> <p>(Oe. parviflora L. p.p.)</p> <p>Onagro, nutricata [L.] Moench, Kleinblütige Nachtkerze</p> <p>Unterscheidet sich von Oe. biennis (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Blätter 5-10mal so lang wie breit; Blütenstand oft nickend; Kelchblätter bis ⅓ so lang wie die Achsenbecherverlängerung; Kronblätter bis 1,5 cm lang, sattgelb, kürzer bis wenig länger als die Staubblätter. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 14: Siehe unter Gattung.</p> <p>Standort. Kollin. Wie Oe. biennis (Nr. 1).</p> <p>Verbreitung. Ursprünglich nordamerikanische Pflanze; in der Alten Welt heute weit verbreitet. - Im Gebiet: Mehrere Angaben aus dem Elsaß.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/49E55AB9ED83283A4ADB954AEF16CC8C	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8B312DDAD05984A6969646B0FF1407D8.text	8B312DDAD05984A6969646B0FF1407D8.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium angustifolium L.	<div><p>Epilobiumangustifolium L.</p> <p>(E. spicatmn Lam., Chamaenerion angustifolium [L.] Scop.)</p> <p>Schmalblättriges oder Wald-Weidenröschen</p> <p>0,5-1,8 m hoch. Rhizom weit kriechend, mit mehreren Stengeln. Stengel mit stumpfen Kanten, oft verzweigt, kahl. Blätter überall wechselständig, schmal lanzettlich, 1-2 cm breit, 5-10mal so lang wie breit, nach dem Grunde meist allmählich verschmälert, mit nach unten umgebogenem oder eingerolltem Rand, an dem entfernt stehende zahnähnliche Drüsen vorhanden sind, unterseits blaugrün, mit vorstehendem Mittelnerv und deutlichen Seitennerven, oberseits dunkelgrün, überall kahl, sitzend oder mit bis 3 mm langem Stiel. Blüten in Blattachseln und in einer endständigen, vielblütigen, aufrechten Traube. Kelchblätter schmal lanzettlich, fast so lang wie die Kronblätter. Kronblätter bis 15 mm lang, breit abgerundet oder undeutlich ausgerandet, flach ausgebreitet, purpurrot. Staubblätter gebogen. Griffel gebogen, mit 4 freien abstehenden Narben, am Grunde behaart. Frucht fein behaart. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus vielen Gebieten Europas (Zusammenstellungen in Löve und Löve 1961, Laane 1965, Knaben und Engelskiön 1967, Johnson und Packer 1968), viele Zählungen aus den USA und Kanada (Mosquin 1966). 2n = 72: Material aus Kanada (Mulligan 1957, Löve und Löve 1961), viele Zählungen an Material aus Kanada und den USA (Mosquin 1966). 2n = 108: Material aus Japan, 1 Fundstelle (Mosquin 1966).</p> <p>Hexaploide Sippen kommen, nach Herbarmaterial zu schließen, auch in Südchina, im Himalaja, in Kleinasien und auf Zypern vor. Allgemein sind die diploiden Sippen (2n = 36) in den kalten Zonen, tetra- und hexaploide Sippen in den wärmeren Gegenden verbreitet; Verbreitungskarte der Chromosomensippen von Mosquin (1967).</p> <p>Standort. Kollin, montan und subalpin, selten alpin. Sandige, steinige bis lehmige, offene Böden. Pionier in Waldschlägen und auf Schuttplätzen, im Gebüsch, auf Felsschutt und Blockschutt; meist große Gruppen bis ausgedehnte Bestände bildend.</p> <p>Verbreitung. Eurasiatisch-nordamerikanische Pflanze: Nordwärts bis Nordnorwegen, Südfinnland, Mittelsibirien; südwärts bis Mittelspanien, Norditalien, Balkanhalbinsel, Zentralasien, Himalaja; ostwärts bis Japan und Kamtschatka; in Nordamerika in Alaska, Kanada und dem Felsengebirge südwärts bis Utah; Grönland. Verbreitungskarte von Mosquin (1966). - Im Gebiet verbreitet und häufig.</p> <p>Bemerkungen. E. angustifolium wird von Mosquin (1966) in 2 Unterarten gegliedert ssp. angustifolium sensu Mosquin hat eurasiatisch-nordamerikanische Verbreitung (Chromosomenzahlen 2n = 36, 108); ssp. circumvagum Mosquin kommt von Kleinasien ostwärts bis Japan und im mittleren Nordamerika vor (Chromosomenzahl 2n = 72).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/8B312DDAD05984A6969646B0FF1407D8	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DF5908017BEC36AD1158C0DD45F6CF51.text	DF5908017BEC36AD1158C0DD45F6CF51.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium dodonaei Vill.	<div><p>Epilobium Dodonaei Vill.</p> <p>(E. rosmarinifolium Haenke, Chamaenerion palustre Scop.)</p> <p>Dodonaeus’ oder Rosmarin-Weidenröschen</p> <p>Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. angustifolium (Nr. 1); Stengel im obern Teil fein behaart; Blätter sehr schmal lanzettlich, und im mittleren Teil meist parallelrandig, 0,1-0,3 cm breit, 10-14mal so lang wie breit, meist ganzrandig, beiderseits gleichfarbig grün, nur mit deutlichem Mittelnerv (Seitennerven nicht sichtbar), kahl oder zerstreut behaart, sitzend; Kronblätter rosa; Griffel im untersten Drittel behaart. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus dem Elsaß (Gagnieu und Linderaus Löve und Löve 1961).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Steinige bis sandige Böden in warmen Lagen. Kiesbänke auf Flußalluvionen, die nicht mehr überschwemmt werden, Kiesgruben, beweglicher oder ruhender Hangschutt. Pioniergesellschaft des Epilobio-Serophularietum W. Koch et Br.-Bl. 1948 (s. auch Moor 1958).</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Pflanze: Westwärts bis Zentralfrankreich, nordwärts bis Elsaß, Sudeten, Karpaten; südwärts bis Sizilien, Griechenland, Bulgarien, Südrußland; ostwärts bis in den Kaukasus. - Im Gebiet ziemlich verbreitet, nicht häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/DF5908017BEC36AD1158C0DD45F6CF51	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F73BFF7007706303B5953EFEC6022992.text	F73BFF7007706303B5953EFEC6022992.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium fleischeri Hochstetter	<div><p>EpilobiumFleischeri Hochstetter</p> <p>(E. angustissimum Rchb., E. rosmarinifolium Ha. enke var. alpinum DC., Chamaenerion Fleischen [Hochstetter] Fritsch)</p> <p>Fleischers oder Kies-Weidenröschen</p> <p>Unterscheidet sich von E. angustifolium (Nr. 1) durch folgende Merkmale: 0,1-0,3 m hoch; Stengel zahlreich, niederliegend und an der Spitze bogig auf steigend, im obern Teil fein behaart; Blätter sehr schmal lanzettlich, mit der größten Breite (0,1-0,3 cm) meist nahe dem Grunde, 8-14mal so lang wie breit, mit meist nicht nach unten umgerolltem, mit zahlreichen zahnähnlichen Drüsen besetztem Rand, beiderseits gleichfarbig grün, nur mit deutlichem Mittelnerv (Seitennerven nicht sichtbar), sitzend; Kronblätter leuchtend rot; Griffel bis zur Mitte hinauf behaart. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus botanischen Gärten (Michaelis 1925 aus Löve und Löve 1961).</p> <p>Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Pionier auf Schwemmsand und Kies im Quellgebiet der Gebirgsflüsse und Gletscherbäche, Moränen; vereinzelt oder in lockeren Beständen. Epilobietum Fleischeri Br. -Bl. 1923 (s. auch Moor (1958).</p> <p>Verbreitung. Alpen-Pflanze: Von den Seealpen ostwärts bis Oberschwaben (zwischen Alpen und Schwäbischer Alb), Bayrische Alpen, Tirol, Bozen. - Im Gebiet in den Alpen verbreitet, ziemlich häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/F73BFF7007706303B5953EFEC6022992	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
1EAA1AE3D16352AFDCDF0384409AB8AF.text	1EAA1AE3D16352AFDCDF0384409AB8AF.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium collinum Gmelin	<div><p>Epilobium collinum Gmelin</p> <p>Hügel-Weidenröschen</p> <p>0,1-0,4 m hoch. Rhizom kurz, meist mit zahlreichen Stengeln; keine Ausläufer vorhanden. Stengel rund, oft schon am Grunde verzweigt, überall mit gebogenen, anliegenden Haaren besetzt, keine Drüsenhaare vorhanden. Blätter mindestens in der untern Hälfte des Stengels gegenständig, lanzettlich, mit der größten Breite unterhalb der Mitte, am Grunde abgerundet oder herzförmig, 1,5-3 cm lang, 2-3mal so lang wie breit, mit flachem Rand und bis 0,5 mm langen, schief abstehenden Zähnen, meist nur auf den Haupt- und Seitennerven und am Rand mit gebogenen, anliegenden Haaren besetzt, beiderseits gleichfarbig grün, sitzend oder bis 2 mm lang gestielt. Blüten in den Achseln der nach oben kleiner werdenden Stengelblätter. Kelchblätter 3-4 mm lang, stumpf. Kronblätter 4-6 mm lang, ausgerandet, rosa. Staubblätter und Griffel aufrecht; Narben nicht miteinander verwachsen, sternförmig abstehend; Griffel kahl. Frucht (wie die ganze Pflanze) ohne Drüsenhaare (jedoch mit gebogenen, anliegenden Haaren). - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Zahlreiche Zählungen an Material aus West- und Nordeuropa zusammengestellt in Löve und Löve (1961).</p> <p>Standort. Montan und subalpin, selten kollin und alpin. Fels- und Mauerspalten und Felsschutt; auf kalkfreier, selten auf kalkhaltiger, oft mindestens zeitweise sehr trockener Unterlage.</p> <p>Verbreitung. Europäische Pflanze: Nordwärts bis Nordskandinavien (70° NB) (nicht in Großbritannien), Finnland; ostwärts bis Ural und Wolgagebiet; südwärts bis Spanien, Italien, südliche Balkanhalbinsel, Südrußland. - Im Gebiet verbreitet (im Jura nur wenige Vorkommen), ziemlich selten.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/1EAA1AE3D16352AFDCDF0384409AB8AF	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C8CF316CE48934F7ABE6C63F478EEFAA.text	C8CF316CE48934F7ABE6C63F478EEFAA.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium hirsutum L.	<div><p>Epilobiumhirsutum L.</p> <p>(E. grandiflorum Weber)</p> <p>Behaartes Weidenröschen</p> <p>Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. parviflorum (Nr. 4): 0,5-1,5 m hoch; Ausläufer, die mit Niederblättern besetzt sind, zur Zeit der Blüte meist vorhanden; Stengel meist mit vielen Seitenästen, rund oder kantig; Blätter mit vielen, 0,5-1 mm langen, hakig nach vorn gerichteten Zähnen, zahlreiche Blätter den Stengel bis zur Hälfte umfassend; Kelchblätter 8-10 mm lang, allmählich zugespitzt und mit aufgesetzter Spitze; Kronblätter 12-18 mm lang. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Zahlreiche Zählungen an Material aus West- und Nordeuropa zusammengestellt in Löve und Löve (1961) und Raven und Moore (1964), aus Afghanistan (Podlech und Dieterle 1969).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Wie E. parviflorum (Nr. 4). Besonders Filipendulo-Petasition Br.-Bl. 1947.</p> <p>Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwärts bis England, Südskandinavien, Südfinnland; ostwärts bis Obgebiet und Altai; südwärts bis Nordafrika, Kaukasus; in Nordamerika eingeschleppt und weit verbreitet. - Im Gebiet verbreitet und häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/C8CF316CE48934F7ABE6C63F478EEFAA	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
19304AEB7B270678EB19E9BF80403F31.text	19304AEB7B270678EB19E9BF80403F31.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium parviflorum Schreber	<div><p>Epilobiumparviflorum Schreber</p> <p>(E. rivulare Hegetschweiler)</p> <p>Kleinblütiges oder Bach-Weidenröschen</p> <p>0,2-0,6 m hoch. Rhizom kriechend mit meist nur 1 Stengel; keine Ausläufer vorhanden. Stengel aufrecht, nicht oder wenig verzweigt, rund, dicht und abstehend behaart, im Blütenstand ± dicht mit Drüsenhaaren besetzt. Blätter in der untern Hälfte des Stengels gegenständig, lanzettlich, bis 3 cm breit, 3-5mal so lang wie breit, mit flachem Rand und zahnähnlichen Drüsen, unterseits dicht behaart, oberseits lockerer behaart, mit deutlichen Haupt- und Seitennerven, beiderseits gleichfarbig grün, meist sitzend, den Stengel nicht umfassend. Blüten in den Achseln der nach oben kleiner werdenden Stengelblätter. Kelchblätter 2-4 mm lang, mit stumpfer Spitze. Kronblätter 3-6 mm lang, ausgerandet (herzförmig), rotviolett. Staubblätter und Griffel aufrecht; Narben nicht miteinander verwachsen, sternförmig abstehend; Griffel kahl. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Zahlreiche Zählungen an Material aus Westeuropa zusammengestellt von Löve und Löve (1961) und Raven und Moore (1964).</p> <p>Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Staunasse, zeitweise überschwemmte, nährstoffreiche Böden. Bach- und Flußufer, Gräben, Quelltümpel, am Rande von Schilfbeständen, Brunnenabläufe bei Häusern.</p> <p>Verbreitung. Europäische Pflanze: Nordwärts bis Orkneyinseln, Südnorwegen, Südschweden, Baltikum; ostwärts bis Wolgagebiet und Kaukasus; südwärts bis Nordafrika. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/19304AEB7B270678EB19E9BF80403F31	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9098FD14905B4FAAFB0D64EB8023AC01.text	9098FD14905B4FAAFB0D64EB8023AC01.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium montanum L.	<div><p>Epilobiummontanum L.</p> <p>Berg-Weidenröschen</p> <p>Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. collinum (Nr. 6): 0,2-1 m hoch; Stengel wenige, nicht oder erst im obern Teil verzweigt, im obern Teil mit abstehenden Drüsenhaaren; Blätter 4-10 cm lang, mit bis 1 mm langen Zähnen. Kelchblätter 3,5-5 mm lang, spitz; Kronblätter 8-12 mm lang; Frucht mit gebogenen, anliegenden Haaren und mit abstehenden Drüsenhaaren besetzt. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Mehrere Zählungen an Material aus West- und Nordeuropa zusammengestellt von Löve und Löve (1961) und Raven und Moore (1964).</p> <p>Standort. Kollin, montan und subalpin. Frische, nährstoffreiche, steinige bis lehmige Böden, in schattigen Lagen. Wälder (besonders in Waldschlägen), Hecken, Gärten.</p> <p>Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwärts bis Shetlandinseln, Mittelskandinavien, arktisches Rußland; ostwärts bis Obgebiet und Altai; südwärts bis Spanien, Sizilien, Griechenland, Kaukasus. - Im Gebiet verbreitet und häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/9098FD14905B4FAAFB0D64EB8023AC01	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9D3A85626FEC0EF48B61D070F95538F1.text	9D3A85626FEC0EF48B61D070F95538F1.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium duriaei Gay	<div><p>EpilobiumDuriaei Gay</p> <p>Durieus Weidenröschen</p> <p>Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. collinum (Nr. 6): Rhizom entwickelt zur Zeit der Blüte teilweise unterirdische, bis 15 cm lange, mit dünnen, fleischigen, schuppenförmigen Niederblättern besetzte Ausläufer (nach La Nicca 1937 wichtigstes Merkmal zur Unterscheidung von E. montanum Nr. 7). Stengel im obern Teil mit vereinzelten, abstehenden Drüsenhaaren; Blätter 2-5 cm lang, mit bis 1 mm langen Zähnen. Kelchblätter 5-6 mm lang, spitz; Kronblättcr 7-10 mm lang; Frucht mit gebogenen anliegenden Haaren und mit abstehenden Drüsenhaaren. - Blüte; Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen.</p> <p>Standort. Subalpin, selten montan. Wasserzügige humose Böden. Hochstaudenfluren.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (westlich): Spanische Gebirge, Pyrenäen, französisches Zentralplateau, Südwestalpen (ostwärts bis Wallis), südlicher Jura, Vogesen, Schwarzwald (?). - Im Gebiet: Vogesen (Hohneck, Grand Ballon), Schwarzwald (Belchen und Feldberg; beide Angaben beruhen auf unrichti- gen Bestimmungen), Jura (Dép. Ain, Gegend von Gex, La Dôle), Voralpen (Napf), Nordalpen (Savoyen [mehrfach], Villars sur Ollon in den Waadtländer Alpen, Wengen im Berner Oberland), Zentralalpen (Gegend von Salvan [Vallon de Van, Les Marécottes, Giétroz] im Wallis).</p> <p>Bemerkungen. Nach Sulger Büel (1969 mündlich) können Bastarde zwischen E. alsinifolium und E. montanum und besonders die Rückkreuzungen mit E. montanum leicht mit E. Duriaei verwechselt werden. Diese Bastarde sind oft an den verkümmerten Narbenteilen zu erkennen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/9D3A85626FEC0EF48B61D070F95538F1	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EE794067C363C01F9EF8DFFAD5B3F957.text	EE794067C363C01F9EF8DFFAD5B3F957.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium lanceolatum Sebastiani et Mauri	<div><p>Epilobium lanceolatum Sebastiani et Mauri</p> <p>Lanzettblättriges Weidenröschen</p> <p>Unterscheidet sich von E. collinum (Nr. 6) durch folgende Merkmale: 0,2-0,6 m hoch; Rhizom entwickelt im Herbst teilweise unterirdische, mit fleischigen, schuppenförmigen Niederblättern besetzte, kurze Ausläufer; Stengel im obern Teil mit abstehenden Drüsenhaaren; Blätter 3-6 cm lang, 3-4mal so lang wie breit, mit der größten Breite ungefähr in der Mitte, nach dem Grunde keilförmig verschmälert, mit 4-10 mm langem Blattstiel; Kelchblätter 4-5 mm lang, allmählich zugespitzt; Kronblätter 6-8 mm lang, beim Aufblühen fast weiß; Frucht mit gebogenen, anliegenden Haaren und mit abstehenden Drüsenhaaren. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus England (Raven und Moore 1964).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Kalkarme Silikatschuttböden. Lichte Wälder, Steinbrüche, Mauern.</p> <p>Verbreitung. Europäische Pflanze: Nordwärts bis England, Mitteldeutschland, Tschechoslowakei, Ungarn; ostwärts bis Krim und Kaukasus; südwärts bis Nordafrika und Kleinasien. - Im Gebiet: Dép. Jura (Montagne de la Serre), Vogesen, Oberrheinische Tiefebene (wenige Fundstellen, z. B. Kaiserstuhl), Schwarzwald; Savoyen (Conflans, Cevins, Aiguebelle), unteres Wallis (Collonges-Dorénaz, Branson-Fully), Aostatal (Gressoney-St-Jean).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/EE794067C363C01F9EF8DFFAD5B3F957	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9C7A211D8BAA0057E505FEB611802158.text	9C7A211D8BAA0057E505FEB611802158.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium alsinifolium Vill.	<div><p>Epilobiumalsinifolium Vill.</p> <p>(E. origanifolium Lam.)</p> <p>Mierenblättriges Weidenröschen</p> <p>0,05-0,3 m hoch. Rhizom kurz, mit 1 Stengel. Zur Blütezeit schon unterirdische, bis 20 cm lange, mit Schuppenblättern besetzte Ausläufer vorhanden. Stengel 2- oder 4kantig, auf den Kanten dichter behaart (gebogene, anliegende Haare und abstehende Drüsenhaare) als auf den Flächen. Blätter gegenständig, breit oval oder breit lanzettlich, 3-6 cm lang, 2-3mal so lang wie breit, unterhalb der Mitte am breitesten, nach dem Grunde verschmälert oder abgerundet, mit flachem, entfernt gezähntem Rand (Zähne weniger als 0,5 mm lang), beiderseits gleichfarbig und glänzend dunkelgrün, am Rande und auf den Haupt- und Seitennerven zerstreut behaart bis kahl, sitzend oder bis 1 mm lang gestielt. Blütenstand wenigblütig (bis 6 Blüten), nickend. Kelchblätter 4-5 mm lang, allmählich in die stumpfe Spitze verschmälert. Kronblätter 8-12 mm lang, tief ausgerandet, rot. Staubblätter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenförmigen Kopf bildend; Griffel kahl. Junge Früchte zerstreut mit Drüsenhaaren besetzt; reife Früchte kahl. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus Skandinavien (Knaben 1950), aus Island (Löve und Löve 1956b), aus England (Raven und Moore 1964).</p> <p>Standort. Subalpin und alpin, selten montan und kollin. An kalten Quellen, auf ständig überrieselten, sauren bis kalkhaltigen Böden. Quellflurgesellschaften (Montio-Cardaminetea Br.-Bl. et Tx. 1943).</p> <p>Verbreitung. Arktisch-alpine Pflanze (europäisch): Grönland, Island, England, Schottland, Färöerinseln, Shetlandinseln, Norwegen, Schweden (südwärts bis ca. 59° NB), Finnland, Nordrußland (Nordural und Kaninhalbinsel); Sierra Nevada, Katalonien, Pyrenäen, zentralfranzösische Gebirge, nördlicher Apennin, Alpen (Seealpen bis Niederösterreich), Jura, Vogesen, Schwarzwald, Bayrischer Wald, Erzgebirge, Riesengebirge, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel. Verbreitungskarten von Tralau (1959 Gebirge der Balkanhalbinsel. Verbreitungskarten von Tralau (1961). - Im Gebiet: Schwarzwald (Feldberg, Belchen), Jura (von Südwesten bis Chasseral und noch bei Brunnersberg, westlich Gänsbrunnen), Alpen (verbreitet und ziemlich häufig) und Voralpen (z. B. Wachthubel im Emmental, Schnebelhorn im Zürcher Oberland).</p> <p>Bemerkungen. E. alsinifolium ist in 2 Unterarten und mehrere Varietäten gegliedert worden, doch kommt dieser Unterteilung nach Tralau (1959 Tralau (1961) kein systematischer Wert zu (Bastarde und Genintrogressionen).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/9C7A211D8BAA0057E505FEB611802158	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DBC12D44E0C88C11A686BAAF0F475F9A.text	DBC12D44E0C88C11A686BAAF0F475F9A.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium palustre L.	<div><p>Epilobiumpalustre L.</p> <p>Sumpf-Weidenröschen</p> <p>0,1-0,8 m hoch. Rhizom kurz, mit 1 Stengel. Nach der Blüte entwickeln sich dünne, mit teilweise unterirdischen, fleischigen, schuppenförmigen Niederblättern besetzte Ausläufer (Niederblätter an der Spitze zwiebelartig gehäuft). Stengel rund, im untern Teil kahl, oben mit gebogenen Haaren und abstehenden Drüsenhaaren. Blätter gegenständig, sehr schmal lanzettlich, 3-6 cm lang, 6-12mal so lang wie breit, meist nach dem Grunde verschmälert, mit nach unten umgebogenem oder eingerolltem Rand, an dem entfernt stehende, zahnähnliche Drüsen vorhanden sind, beiderseits gleichfarbig und mattgrün, unterseits Haupt- und Seitennerven sichtbar, am Rande und oft auch unterseits auf den Hauptnerven mit gebogenen Haaren besetzt, sitzend. Blüten in wenigblütigen end- und seitenständigen Blütenständen. Kelchblätter 3-5 mm lang, allmählich in eine stumpfe Spitze verschmälert. Kronblätter 4-7 mm lang, tief ausgerandet, rosa bis rot, selten weiß. Staubblätter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenförmigen Kopf bildend; Griffel kahl. Frucht mit gebogenen, anliegenden Haaren und mit Drüsenhaaren. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Mehrere Zählungen an Material aus West- und Nordeuropa zusammengestellt von Löve und Löve (1961) und Raven und Moore (1964). Material aus Kanada (Packer 1964, Löve und Ritchie 1966), aus den USA (Mount Washington) (Löve und Löve 1966), aus Alaska (Johnson und Packer 1968), aus Afghanistan (Podlech und Dieterle 1969).</p> <p>Standort. Kollin, montan und subalpin. Nasse, meist saure, torfige bis lehmige Böden. Torfstiche, Flachmoore, Quellfluren, Gräben, Naßwiesen. Epilobio-Juncetum Oberd. 1957, Magnocaricion W. Koch 1926, Cardamino- Montion Br.-Bl. 1925.</p> <p>Verbreitung. Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze: Nordwärts bis Island, Nordskandinavien (71° NB), Küstengebiete des nördlichen Eismeers; südwärts bis Spanien (Serra da Estrêla), Korsika, Kalabrien, südliche Balkanhalbinsel, Kleinasien, Nordpersien, Himalaja, Südostchina; ostwärts bis Japan; in Nordamerika von den arktischen Gebieten Kanadas südwärts bis Colorado und zu den Großen Seen; Grönland. Verbreitungsangaben von Hultén (1940-1949). - Im Gebiet verbreitet, ziemlich häufig; im Mittelland der Meliorationen wegen zurückgegangen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/DBC12D44E0C88C11A686BAAF0F475F9A	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
88E09CEEDCB6C544BCF38AA3FB1EA014.text	88E09CEEDCB6C544BCF38AA3FB1EA014.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium alpestre (Jacq.) Krocker	<div><p>Epilobium alpestre (Jacq.) Krocker</p> <p>(E. trigonum Schrank)</p> <p>Voralpen- oder Quirlblättriges Weidenröschen</p> <p>0,2-0,8 m hoch. Rhizom kurz, mit 1 Stengel. Keine Ausläufer vorhanden. Stengel aufrecht, nicht verzweigt, 2- oder 4kantig, mit 2 oder 4 dicht behaarten Längsstreifen (dazwischen zerstreut behaart bis kahl); Haare gebogen und anliegend, im obern Teil auch abstehende Drüsenhaare vorhanden. Blätter im mittleren und obern Stengelteil zu 3, selten zu 4, quirlständig (im Gebiet nur bei dieser Art so!), im untern Stengelteil meist nur zu 2 gegenständig, breit lanzettlich, 3-10 cm lang, 2-3mal so lang wie breit, unterhalb der Mitte am breitesten, am Grunde abgerundet, mit flachem, auffallend gezähntem Rand (Zähne bis 1 mm lang), beiderseits gleichfarbig grün, unterseits glänzend, am Rande und beiderseits auf den Nerven behaart, sitzend und den Stengel teilweise umfassend. Blütenstand mit bis 10 Blüten, nickend. Kelchblätter 3-5 mm lang, allmählich in eine stumpfe Spitze verschmälert. Kronblätter 6-10 mm lang, tief ausgerandet, rot. Staubblätter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenförmigen Kopf bildend; Griffel kahl. Früchte locker behaart (gebogene, anliegende Haare und abstehende Drüsenhaare). - Blüte; Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus den Vogesen (Gagnieu und Linder 1954Gagnieu und Linder 1955 aus Löve und Löve 1961).</p> <p>Standort. Montan und subalpin. Frische bis nasse, nährstoffreiche, meist kalkhaltige Böden in luftfeuchten, regenreichen Lagen. Hochstaudenfluren, Alnus viridis-Gebüsch.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze: Pyrenäen, französisches Zentralplateau, Alpen (von den Kottischen Alpen und der Dauphiné ostwärts), Jura, Vogesen, Schwarzwald, Erzgebirge, Karpaten, Gebirge der nördlichen Balkanhalbinsel, Dnjeprgebiet, Kaukasus. - Im Gebiet: Vogesen, Schwarzwald, Jura (Hochjura von Südosten bis Solothurner und Basler Jura), Alpen (in den niederschlagsärmeren Teilen selten); die Angaben aus der Baar (Immendingen an der Donau) und dem Hegau (Rosenegg) sind zweifelhaft.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/88E09CEEDCB6C544BCF38AA3FB1EA014	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FB58BA4FFFA303D4468C249F8AF74DEA.text	FB58BA4FFFA303D4468C249F8AF74DEA.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium alpinum L.	<div><p>Epilobiumalpinum L.</p> <p>(E. anagallidifolium Lam.)</p> <p>Alpen-Weidenröschen</p> <p>0,05-0,2 m hoch. Rhizom mehrere Zentimeter lang, mit zahlreichen Stengeln (Wuchs rasenartig). Zur Blütezeit oberirdische, mit kleinen, ovalen oder runden Blättern besetzte Ausläufer vorhanden. Stengel kahl oder mit behaarten Kanten (keine oder nur vereinzelte Drüsenhaare). Blätter gegenständig, oval, 1-2 cm lang, 2-3mal so lang wie breit, oft ungefähr in der Mitte am breitesten, nach dem Grunde verschmälert, mit flachem Rand, ohne deutliche Zähne, beiderseits gleichfarbig grün, kahl, sitzend oder mit bis 2 mm langem Stiel. Blütenstand wenigblütig (bis 6 blütig), nickend. Kelchblätter 2-3 mm lang, mit breiter, stumpfer Spitze. Kronblätter 4-6 mm lang, tief ausgerandet, rot. Staubblätter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenförmigen Kopf bildend; Griffel kahl. Junge Früchte zerstreut mit Drüsenhaaren besetzt, reife Früchte meist vollständig kahl. - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Mehrere Zählungen an Material aus Nordeuropa zusammengestellt von Löve und Löve (1961) und Knaben und Engelskjön (1967); aus Polen (Skalinska et al. 1966, Skalinska und Pogan 1966), aus Kanada (Packer 1964), aus Alaska (Johnson und Packer 1968).</p> <p>Standort. Alpin, seltener subalpin und montan (herabgeschwemmt). Kalkfreier, nackter, durchfeuchteter Ruhschutt (Gletschermoränen, Bachalluvionen), der nur 2-3 Monate schneefrei ist. Pioniergesellschaft des Oxyrietum digynae Br.-Bl. 1926; seltener in Schneetälchen und Quellfluren.</p> <p>Verbreitung. Arktisch-alpine Pflanze: Island, Nordengland, Schottland, Skandinavien (59-71° NB), Nordfinnland, arktisches Sibirien; spanische Gebirge (südwärts bis Sierra Nevada), Pyrenäen, französisches Zentralplateau, Alpen, Jura, Schwarzwald, Sudeten, Karpaten, Korsika, Sardinien, Apennin, Gebirge der Balkanhalbinsel, Kaukasus, Sajangebirge, Altai, Transbaikalien; ostwärts bis Beringstraße und Kamtschatka; westliches und östliches Nordamerika von 70° NB südwärts bis Kalifornien und Colorado im Westen, Maine (46° NB) im Osten; Grönland. Verbreitungskarte von Hultén 1958. - Im Gebiet: Schwarzwald (Feldberg, Belchen), Jura (Colombier de Gex, Bois de la Faucille, La Dôle, Mont Tendre, Chasseral), Alpen (besonders in den Urgesteinsketten verbreitet und ziemlich häufig).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/FB58BA4FFFA303D4468C249F8AF74DEA	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B291FC9625EA9620ABA75B58E60F62C6.text	B291FC9625EA9620ABA75B58E60F62C6.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium nutans Schmidt	<div><p>Epilobium nutans Schmidt</p> <p>Nickendes Weidenröschen</p> <p>Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. alpinum (Nr. 12): Stengel einzeln (Wuchs nicht rasenartig); mindestens im obern Teil überall behaart (gebogene, anliegende Haare, zerstreut abstehende Drüsenhaare); reife Früchte dicht mit anliegenden Haaren und vereinzelt mit abstehenden Drüsenhaaren besetzt. - Blüte; Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen.</p> <p>Standort. Subalpin und alpin, selten montan. An kalten Quellen, auf ständig überrieselten, sauren Böden, an Weidetümpeln. Quellflurengesellschaften (Montio-Cardaminetea Br.-Bl. et Tx. 1943) und Caricetum fuscae Br.-Bl. 1915.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze: Pyrenäen, französisches Zentralplateau, Alpen, Vogesen, Schwarzwald, Rhön, Böhmerwald, Erzgebirge, Tatra, Karpaten. - Im Gebiet: Vogesen (zwischen Rotenbach und Hohneck), südlicher Schwarzwald (jedoch nicht am Dinkelberg!), Alpen (verbreitet, nicht häufig).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/B291FC9625EA9620ABA75B58E60F62C6	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2C6BA8C9CF70F2F40C3715ED32F504C8.text	2C6BA8C9CF70F2F40C3715ED32F504C8.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium obscurum Schreber	<div><p>Artengruppe des Epilobium obscurum Schreber</p> <p>Dunkelgrünes Weidenröschen</p> <p>0,3-1 m hoch. Rhizom kriechend. Zur Blütezeit lange, dünne, mit Blättern besetzte Ausläufer vorhanden oder keine Ausläufer. Stengel aufrecht, im obern Teil oft verzweigt, 2- oder 4kantig, im obern Teil anliegend und locker bis dicht behaart (Drüsenhaare nur vereinzelt), oft mit Haarstreifen, am Grunde meist kahl. Blätter gegenständig, schmal lanzettlich, 2-10 cm lang, 4-8mal so lang wie breit, meist unterhalb der Mitte am breitesten, am Grunde abgerundet, mit flachem, gezähntem Rand, beiderseits gleichfarbig grün, am Rande und beiderseits auf den Hauptnerven und den nicht vorstehenden Seitennerven behaart oder kahl, sitzend, selten bis 2 mm lang gestielt. Blütenstand vielblütig, aufrecht. Kelchblätter 3-4 mm lang, allmählich zugespitzt. Kronblätter 5-7 mm lang, tief ausgerandet, rot. Staubblätter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenförmigen Kopf bildend; Griffel kahl. Früchte dicht behaart (gebogene, anliegende Haare und wenige abstehende Drüsenhaare). - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Die Artengruppe umfaßt mindestens 3 Arten und ist in Eurasien verbreitet. Um eine bessere Gliederung der Gruppe zu erreichen, sollten die Arten weiter untersucht werden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/2C6BA8C9CF70F2F40C3715ED32F504C8	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
713BC0B54A3088E7841DFA99F78C3DF2.text	713BC0B54A3088E7841DFA99F78C3DF2.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium roseum Schreber	<div><p>Epilobiumroseum Schreber</p> <p>Rosablühendes Weidenröschen</p> <p>0,2-0,8 m hoch. Rhizom kurz, mit 1 Stengel. Keine Ausläufer vorhanden. Stengel aufrecht, im obern Teil meist reich verzweigt, 2- oder 4kantig, auf den Kanten dichter behaart als auf den Flächen (ausgenommen im obersten Teil), gegen den Grund hin oft kahl; Haare gebogen und an- liegend, im obern Teil auch abstehende Drüsenhaare vorhanden. Blätter gegenständig, breit lanzettlich, 2-6 cm lang, 2-3mal so lang wie breit, häufig in der Mitte am breitesten, nach dem Grunde verschmälert, mit flachem, auffallend gezähntem Rand (Zähne bis 1 mm lang), beiderseits graugrün und matt, am Rande und auf den meist sehr deutlich vorstehenden Haupt- und Seitennerven behaart, mit 2-10 mm langem Stiel. Blütenstand reichblütig, meist aufrecht. Kelchblätter 2-4 mm lang, allmählich in eine feine Spitze verschmälert. Kronblätter 4-7 mm lang, tief ausgerandet, zuerst fast weiß, später rosa. Staubblätter und Griffel aufrecht; Narben miteinander ver- wachsen, einen keulenförmigen Kopf bildend; Griffel kahl. Früchte locker behaart (gebogene, anliegende Haare und abstehende Drüsenhaare). - Blüte: Sommer bis Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Mehrere Zählungen an Material aus West- und Osteuropa zusammengestellt von Löve und Löve (1961) und Raven und Moore (1964).</p> <p>Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Wie E. parviflorum (Nr. 4).</p> <p>Verbreitung. Europäische Pflanze: Nordwärts bis Irland, Schottland, Küstengebiete Südskandinaviens, Ladogasee; ostwärts bis ins Wolgagebiet; südwärts bis ins Mittelmeergebiet. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich häufig.</p> <p>Bemerkungen. Bei der Sippe E. gemmascens C. A. Meyer bilden sich in den Blattachseln der untersten Blätter 2-4 mm lang, bulbillenartige Rosetten (wie bei Saxifraga bulbifera). Die Sippe wird im Gebiet aus Savoyen und dem Aostatal angegeben. Sulger Büel (1969 mündlich) beobachtete an einem Bastard von E. alsinifolium × E. collinum in Kultur im Spätsommer reichliche Bildung von Bulbillen in Blattachseln. Herkunft des Bastards: Mürren im Berner Oberland. Es ist zu vermuten, daß E. gemmascens ein solcher Bastard ist.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/713BC0B54A3088E7841DFA99F78C3DF2	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C0080E7E4F363578C9A45D886F90555D.text	C0080E7E4F363578C9A45D886F90555D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium obscurum Schreber	<div><p>Epilobiumobscurum Schreber</p> <p>Dunkelgrünes Weidenröschen</p> <p>Zur Zeit der Blüte lange, dünne, mit Blattschuppen besetzte, teilweise unterirdische Ausläufer vorhanden (Pflanzen sorgfältig ausgraben!). Stengel bis zum Blütenstand hinauf kahl oder zerstreut behaart. Blätter im mittleren Stengelteil mit entfernt stehenden, undeutlichen Zähnen, dunkelgrün, matt; verwachsener Teil des Kelches (Achsenbecher) mit vereinzelten abstehenden Drüsenhaaren zwischen den anliegenden gewöhnlichen Haaren.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus Deutschland (Reese 1951).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Feuchte, nasse Böden. Bachufer, Gräben, Tümpel (am Rande von Schilfbeständen), Waldschläge.</p> <p>Verbreitung. Europäische Pflanze: Nordwärts bis Irland, Mittelnorwegen, Südfinnland; ostwärts bis ins untere Dongebiet; südwärts bis Nordafrika. - Im Gebiet verbreitet (in den Zentralalpen selten oder nicht vorhanden [in Graubünden einzig im Misox]), nicht häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/C0080E7E4F363578C9A45D886F90555D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
910EC25D1507E6144BDF3C9F76622133.text	910EC25D1507E6144BDF3C9F76622133.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium adnatum Griseb.	<div><p>Epilobiumadnatum Griseb.</p> <p>(E. tetragonum L. p.p.)</p> <p>Vierkantiges Weidenröschen</p> <p>Zur Zeit der Blüte keine Ausläufer vorhanden. Stengel bis zum Blütenstand hinauf kahl oder mit vereinzelten Haaren. Blätter im mittleren Stengelteil mit spitzen, nach vorn gebogenen, nahe beieinander stehenden, bis 0,5 mm langen Zähnen, am Grunde gestutzt, hellgrün, glänzend; Kelch ohne Drüsenhaare.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus Deutschland (Schwemmle 1924), aus England (Raven und Moore 1964).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Wie E. obscurum (Nr. 16a).</p> <p>Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwärts bis Irland, England, Südschweden, Südfinnland, Nordrußland; ostwärts bis Altai und Zentralasien; südwärts bis Nordafrika und Kaukasus. - Im Gebiet zerstreut und nicht häufig; in den Zentralalpen selten oder nicht vorhanden (in Graubünden nur im Misox).</p> <p>Bemerkungen. In Mittel- und Osteuropa in Ausbreitung begriffen (im Gebiet bei Zuzwil, Thurgau; Herbar Sulger Büel und Winkler 1968-1969) ist das nordamerikanische E. adenocaulon Hausskn. aus der noramerikanischen Artengruppe des E. glandulosum Lehm. E. adenocaulon unterscheidet sich von unserer Artengruppe des E. obscurum (Nr. 16) durch meist weiße Blüten und einen im oberen Teil ziemlich dicht mit Drüsen besetzten Stengel. Von E. adnatum (Nr. 16c), dem es am ähnlichsten sieht, unterscheidet es sich durch allmählich zugespitzte Stengelblätter (bei E. adnatum sind sie kurz zugespitzt) und durch spitze Papillen auf der Samenoberfläche (bei E. adnatum sind die Papillen stumpf) (vgl. Haeupler 1969).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/910EC25D1507E6144BDF3C9F76622133	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
03E2CEF6B21230532163160F0532FF4F.text	03E2CEF6B21230532163160F0532FF4F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium L.	<div><p>Epilobium L.</p> <p>Weidenröschen</p> <p>Meist ausdauernde Kräuter, am Grunde oft verholzt. Blätter wechselständig, gegenständig oder quirlständig (E. alpestre), meist lanzettlich, gezähnt oder ganzrandig, nie geteilt, oft mit nach unten umgebogenem oder eingerolltem Rand; Blüten einzeln in Achseln von Stengelblättern und in endständigen Trauben. Achsenbecher bis 2 mm lang trichterförmig über den Fruchtknoten hinaus verlängert und dort wie verwachsene Kelchblätter aussehend (in den Diagnosen wird nur die Länge der freien Kelchblätter angegeben). Kelchblätter 4, den Kronblättern anliegend, oft rot. Kronblätter 4, abstehend oder einen Trichter bildend, ganzrandig oder vorn ausgerandet (bis 2teilig), nach dem Grunde oft stielartig verschmälert, meist rot, selten weiß oder gelb (keine im Gebiet ursprünglichen Arten!). Staubblätter 8, gerade oder zurückgebogen. Griffel aufrecht oder zurückgebogen. Narben 4 und frei oder zu einem keulenförmigen Kopf verwachsen. Früchte lang und dünn (ähnlich wie die langen Schoten von Kreuzblütlern), 4kantig und 4 fächerig; beim Öffnen reißen die Früchte von oben nach unten auf und die 4 Teile der Fruchtwand werden nach außen umgebogen. Samen zahlreich, mit kleinen Papillen besetzt (50fache Vergrößerung), mit weißem, sitzendem oder undeutlich gestieltem Haarschopf (Größe der Papillen und Form des Anhängsels beim Haarschopf werden in den Diagnosen nicht verwendet, da diese Merkmale vom Reifezustand des Samens abhängen).</p> <p>Die Gattung Epilobium umfaßt etwa 200 Arten; sie ist mit Ausnahme der Tropen über die ganze Erde verbreitet. Mit Ausnahme von E. angustifolium (Nr. 1, s. dort) besitzen alle unsere Arten nur die Chromosomenzahl 2n = 36. Mehrere Arten sind genetisch eingehend untersucht im Hinblick auf Erbfaktoren im Plasma (s. Michaelis 1958 und die dort zitierte Literatur).</p> <p>Untersuchungsmaterial</p> <p>Pflanze mit Blüten und reifen Früchten sammeln; sorgfältig ausgraben, damit Ausläufer festgestellt werden können; Material nicht welken lassen (Umbiegung der Blattränder bei Arten mit normalerweise flachem Blattrand!).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E2CEF6B21230532163160F0532FF4F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
7019EAA619C2908EA09B61DA9C6B6952.text	7019EAA619C2908EA09B61DA9C6B6952.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Epilobium lamyi F. Schultz	<div><p>EpilobiumLamyi F. Schultz</p> <p>Lamys Weidenröschen</p> <p>Zur Blütezeit keine Ausläufer vorhanden. Stengel bis zum Grunde dicht behaart. Blätter wie bei E. adnatum (Nr. 16c), jedoch die meisten Blätter nach dem Grunde verschmälert; Kelch ohne Drüsenhaare.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus England (Raven und Moore 1964).</p> <p>Standort. Kollin, seltener montan. Frische, nährstoffreiche, meist kalkarme Böden. Waldlichtungen, Auenwälder.</p> <p>Verbreitung. Europäische Pflanze: Nordwärts bis England, Südskandinavien, Schlesien, Ungarn, Südrußland; ostwärts bis in den Kaukasus; südwärts bis Mittelmeergebiet und Kleinasien. - Im Gebiet: Wenige Angaben nördlich der Alpen.</p> <p>Bemerkungen. Über die Verbreitung von E. Lamyi ist aus dem Gebiet wenig bekannt; wahrscheinlich wird die Art oft nicht erkannt.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/7019EAA619C2908EA09B61DA9C6B6952	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
