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D1594FDD7EE9F555395894AA6BD6072C.taxon	vernacular_names	Alpen-Hexenkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D1594FDD7EE9F555395894AA6BD6072C.taxon	description	5 - 20 cm hoch. Knollige Verdickungen am Ende langer, duenner, unterirdischer Auslaeufer. Schuppenfoermige Niederblaetter vorhanden. Stengel duenn (getrocknet meist weniger als 1 mm dick), aufrecht oder bogig aufsteigend, meist nicht verzweigt, im untern Teil vollstaendig kahl, weiter oben mit Druesenhaaren. Blaetter breit lanzettlich, 1 - 3 cm lang, ungefaehr so lang wie breit, am Grunde herzfoermig, mit entfernt stehenden Zaehnen, mit kahlen Blattnerven, oder Haare nur vereinzelt (sonst Blattflaeche und Rand oft zerstreut behaart); Blattstiel oft laenger als die Spreite, kahl. Am Grunde der Bluetenstiele 0,2 - 0,5 mm lange, fadenfoermige, gelbe bis rote Tragblaetter vorhanden, die zur Zeit der Fruchtreife oft abgefallen sind. Blueten- und Fruchtstiele kahl, bis 2 mal so lang wie die Frucht, abstehend oder rueckwaerts gerichtet. Kelchblaetter kahl. Kronblaetter 0,8 - 1,4 mm lang, etwa 1 / 2 so lang wie die Kelchblaetter, tief 2 teilig, weiss oder roetlich. Verlaengerung des Achsenbechers viel kuerzer als der Fruchtknoten, bis 0,2 mm lang. Kein Diskus vorhanden. Frucht ca. 2 mm lang und ca. 1 mm dick, 1 samig; hakige Haare 0,1 - 0,5 mm lang, oft mit Druesen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Siehe unter Gattung. Standort. Montan und subalpin, seltener kollin. Feuchte bis sickernasse, kalkarme, humose (moderndes Holz!), steinige bis lehmige Boeden in schattigen Lagen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Rottannen-, Weisstannen- und Erlenwaelder, Auenwaelder, Schluchtwaelder. Verbreitung. Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze: Nordwaerts bis England, Skandinavien (70 ° NB), Finnland, Nordrussland (62 ° NB); suedwaerts bis Pyrenaeen, Korsika, Apennin, Gebirge der Balkanhalbinsel; in Asien nordwaerts bis 61 ° NB, durch die Gebirge ostwaerts bis Kamtschatka, Japan, Formosa und Burma; in Nordamerika von Alaska und Hudsonbay suedwaerts bis Kalifornien, Colorado und Massachusetts. Verbreitungsangaben von Hulten (1940 - 1949). - Im Gebiet verbreitet, nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
49C8F58119CDE7B927D00814E89A0CC9.taxon	vernacular_names	Hexenkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
49C8F58119CDE7B927D00814E89A0CC9.taxon	description	Kraeuter mit kriechendem Rhizom. Blaetter gegenstaendig, oft gezaehnt. Blueten in endstaendigen, traubigen Bluetenstaenden, 2 zaehlig. Achsenbecher zur Bluetezeit in einer engen Roehre ueber den Fruchtknoten hinaus fortgesetzt oder nicht verlaengert. Kelch- und Kronblaetter je 2; Kronblaetter ausgerandet bis tief 2 teilig; wie die Kelchblaetter nach der Bluete abfallend. Staubblaetter 2, vor den Kelchblaettern stehend. Frucht eine 1 - oder 2 faecherige, 1 - oder 2 samige, birnenfoermige Nuss, die auf der Oberflaeche mit Hakenborsten besetzt ist. Same ohne Haarschopf. Die Gattung Circaea umfasst 7 Arten, die in den gemaessigten Zonen der noerdlichen Hemisphaere verbreitet sind. An den beiden Arten, die bei uns Vorkommen und ihrem Bastard wurden bisher nur die Chromosomenzahlen 2 n = 22 festgestellt (Uddling 1929, Raven 1963, Packer 1964, Sokolovskaya 1966, Gadella und Kliphuis 1968, Skalinska et al. 1969).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3C8FC64FAA641C39758C4D64DC20D5C8.taxon	vernacular_names	Pariser-Hexenkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3C8FC64FAA641C39758C4D64DC20D5C8.taxon	description	20 - 60 cm hoch. Rhizom dick, mit langen unterirdischen Auslaeufern. Schuppenfoermige Niederblaetter vorhanden. Stengel meist mehr als 2 mm dick (getrocknet), aufrecht, im Bluetenstand oft verzweigt, ueberall + / - dicht mit gebogenen Haaren besetzt. Blaetter breit lanzettlich, bis 10 cm lang, 1 - 2 mal so lang wie breit, am Grunde abgerundet oder wenig ausgerandet, mit entfernt stehenden Zaehnen, auf den Blattnerven + / - dicht mit gebogenen Haaren (auf der Unterseite besonders deutlich) besetzt, sonst Blattflaeche zerstreut behaart. Blattstiel kuerzer als die Spreite, behaart. Am Grunde der Bluetenstiele nie Tragblaetter vorhanden. Blueten- und Fruchtstiele mit abstehenden Druesenhaaren besetzt, bis 3 mal so lang wie die Frucht, abstehend oder rueckwaerts gerichtet. Kelchblaetter mit Druesenhaaren. Kronblaetter 2 - 4 mm lang, fast so lang wie die Kelchblaetter, tief 2 teilig, weiss oder roetlich. Verlaengerung des Achsenbechers ungefaehr so lang wie der Fruchtknoten, bis 1,2 mm lang. Diskus 0,2 - 0,4 mm hoch. Frucht 3 - 4 mm lang und 2 - 2,5 mm dick, 2 samig; hakige Haare 0,7 bis 1,1 mm lang, oft mit Druesen. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Siehe unter Gattung. Standort. Kollin und montan. Feuchte, naehrstoffreiche, humose, tonige Boeden in halbschattigen Lagen. An Waldwegen und in Lichtungen von Laubmischwaeldern (besonders Auenwaeldern) und Nadelmischwaeldern. Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwaerts bis Irland, Schottland, Suednorwegen (62 ° NB), Suedspitze von Schweden, entlang 65 ° NB ostwaerts bis in den Ural; suedwaerts bis Mittelspanien, Korsika, Algerien, Sizilien, Kleinasien, Kaukasus, Iran; isoliert in Zentralasien (Tien Schan, Altai). Verbreitungskarte von Hulten (1958). - Im Gebiet verbreitet und haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2C0CD63F1777757F8D99517B507A0D8A.taxon	vernacular_names	Ludwigie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2C0CD63F1777757F8D99517B507A0D8A.taxon	description	Ausdauernde Sumpf- und Wasserpflanzen mit Wechsel- oder gegenstaendigen, ganzrandigen Blaettern. Blueten einzeln in den Blattachseln oder in endstaendigen Koepfen. Achsenbecher nicht ueber die Frucht hinaus verlaengert. Kelchblaetter 4, an der Frucht bleibend, abstehend oder vorwaerts gerichtet. Kronblaetter keine (L. palustris) oder hoechstens so gross wie die Kelchblaetter. Staubblaetter 4. Frucht eine vielsamige Kapsel. Same ohne Haarschopf. Die Gattung Ludwigia umfasst etwa 30 Arten, die in den Tropen und Subtropen, vor allem in Amerika verbreitet sind. Raven (1963 a) hat die 23 Arten der Alten Welt monographisch bearbeitet; er vereinigt mit der Gattung Ludwigia auch die Gattungen Jussiaea L. und Oocarpon Michaux (insgesamt 75 Arten). Chromosomengrundzahl n = 8; Polyploidie (2 n = 32, 48) ist haeufig (Gregory und Klein 1960).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CD37EDD179E5F274BA6307DA0247FA17.taxon	vernacular_names	Sumpf-Ludwigie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CD37EDD179E5F274BA6307DA0247FA17.taxon	description	10 - 70 cm lang, kahl, auf dem Schlamm kriechend und bogig aufsteigend oder im Wasser flutend. Stengel an den Knoten Wurzeln treibend, 4 kantig. Blaetter gegenstaendig, ganzrandig, breit lanzettlich, 1 - 3 cm lang und meist etwa 11 / 2 mal so lang wie breit, am Grunde ploetzlich in einen allmaeh- lieh sich verschmaelernden Stiel verschmaelert (dieser Teil meist fast so lang wie die Spreite); Nebenblaetter warzenfoermig. Blueten einzeln in den Blattachseln sitzend. Kelchblaetter ca. 1,5 mm lang. Kronblaetter keine. Fruchtkapsel ca. 5 mm lang, etwa 2 mal so lang wie dick. Samen glatt. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus Nordamerika (Gregory und Klein 1960). Standort. Kollin. Tuempelraender, Graeben, zeitweise ueberschwemmte, kalkarme, schlammige Boeden in waermeren Gegenden. Strandlingsgesellschaften, Grossseggengesellschaften. Verbreitung. Europaeisch-afrikanisch-amerikanische Pflanze: Nordwaerts bis Suedengland, Holland, Norddeutschland, Oesterreich (Steiermark, Kaernten), Balkanhalbinsel, Ukraine; suedwaerts bis Portugal, Nordafrika und Kleinasien, Kaukasus; atlantisches und pazifisches Amerika (von Kanada suedwaerts bis Suedamerika); Westindien; Suedafrika (von Rhodesien und Suedangola bis Kap). - Im Gebiet: Savoyen, Dep. Jura, Dep. Doubs, Gegend von Belfort, Oberrheinische Tiefebene, Bodenseegebiet (am einzigen Fundort bei Friedrichshafen verschwunden), Vorarlberg (Lauterach bei Wolfurt, verschwunden), Genf (verschwunden), Waadt (?), Freiburg (?), Berner Mittelland (Seebergmoos bei Aeschi, Herzogenbuchsee), Solothurn (Gallishof), Aargau (Rohrdorfermoos im Reusstal), Zuerich (Katzensee, verschwunden); suedliches Tessin (Muzzanersee, Bucht von Agno?, bei Locarno?, Magadinoebene?), Muendungsgebiet der Adda in den Comersee bei Colico, Gegend der Adda unterhalb des Comersees (Fopenico, Villasola), duerfte auch an den Seen von Varese zu finden sein. Bemerkungen. L. palustris ist der Meliorationen und der Gewaesserverschmutzung wegen in Westeuropa ueberall im Verschwinden begriffen, so dass kaum noch sichere Fundortsangaben gemacht werden koennen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
97E83387763352831B8895BD68037906.taxon	vernacular_names	Zweijaelirige Nachtkerze	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
97E83387763352831B8895BD68037906.taxon	description	Bis 1,5 m hoch, + / - dicht mit 0,2 - 0,5 mm langen Druesenhaaren besetzt (auch gewoehnliche Haare vorhanden). Stengel aufrecht, im obern Teil kantig, oft verzweigt, ohne rote Flecken. Blaetter lanzettlich, bis 15 cm lang, 3 - 6 mal so lang wie breit, entfernt gezaehnt bis ganzrandig, die untersten allmaehlich in den Stiel verschmaelert, die obersten meist sitzend. Bluetenstand aufrecht. Kelchblaetter vom Grunde an verschmaelert und fein zugespitzt, ungefaehr 1 / 2 so lang wie die zylindrische, 2 - 4 cm lange Achsenbecherverlaengerung. Kronblaetter 2 - 3 cm lang, hellgelb, breit abgerundet und nach dem Grunde verschmaelert, sich mit den Raendern ueberdeckend, laenger als die Staubblaetter. Narben die Staubblaetter nicht ueberragend. Fruchtkapseln 1,5 - 3 cm lang, gruen, ohne rote Flecken. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Siehe unter Gattung. Standort. Kollin. Nasse bis trockene, offene Boeden. Daemme an Fluessen und Strassen, unbebaute Aecker. Verbreitung. Urspruenglich nordamerikanische Pflanze; in der Alten Welt heute weit verbreitet. - Im Gebiet: Zahlreiche Angaben aus dem Elsass; sonst zerstreut, nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
13EE52CD5182798F88122089A843BFE7.taxon	vernacular_names	Lamarcks Nachtkerze	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
13EE52CD5182798F88122089A843BFE7.taxon	description	Unterscheidet sich von Oe. biennis (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Stengel mit roten Flecken; Kronblaetter 3 - 5 cm lang; Narben die Staubblaetter weit ueberragend (im Gebiet bei keiner andern Art so lang!), Frucht mit roten Flecken und Streifen. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Siehe unter Gattung. Standort. Kollin. Wie Oe. biennis (Nr. 1). Verbreitung. Wahrscheinlich in Europa in Gaerten entstanden (aus Nordamerika nicht bekannt) und durch Eurasien bis Japan verwildert. - Im Gebiet: Mehrere Angaben aus dem Elsass.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9840111A06C4968622BB891C0F37790F.taxon	vernacular_names	Nachtkerze	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9840111A06C4968622BB891C0F37790F.taxon	description	Meist 2 jaehrige Kraeuter. Blaetter wechselstaendig, selten nur in einer grundstaendigen Rosette, im Umriss lanzettlich, ganzrandig, gezaehnt oder fiederteilig. Blueten einzeln in Blattachseln oder in endstaendigen, rispigen Bluetenstaenden. Achsenbecher weit ueber den Fruchtknoten hinaus zylindrisch verlaengert; die Verlaengerung nach der Bluete abfallend. Kelchblaetter 4, vor Beginn der Bluete verwachsen, zur Bluetezeit frei, rueckwaerts gerichtet und der Bluetenachse + / - anliegend. Kronblaetter 4, weiss, gelb oder rot. Staubblaetter 8. Fruchtknoten 4 faecherig; Frucht eine 4 - oder 1 faecherige Kapsel, mehrsamig, aufspringend; Samen ohne Haarschopf. Die Gattung Oenothera ist in Nord- und Suedamerika verbreitet und umfasst dort etwa 200 Arten. Samen nicht mehr feststellbarer Arten kamen bereits 1614 aus Nordamerika nach Europa; schon 1619 wurde die Gattung in Basel in Gaerten gehalten und ist wahrscheinlich bald verwildert. Seither wurden zahlreiche Arten aus Amerika als Zierpflanzen bezogen und sind in der Alten Welt verwildert; dabei sind viele neue Sippen entstanden, und entsprechend den genetischen und zytologischen Besonderheiten dieser Gattung, ueber die hier summarisch referiert ist, wird die Sippenbildung weiter fortschreiten: Als Hugo de Vries gegen das Ende des 19. Jahrhunderts Darwins Lehre von der Entstehung der Arten experimentell untersuchen wollte, suchte er nach Pflanzen, an denen sprungweise Neubildungen moeglichst haeufig zu beobachten waren. Er fand als geeignetes Objekt die Gattung Oenothera. Aus Oe. Lamarckiana entstanden im Experiment immer neue Sippen, die sich wie " gute " Arten im Sinne der Systematik verhielten. Diese Befunde bestaetigten die Mutationstheorie de Vries' und stuetzten die Entwicklungslehre. Die Gattung Oenothera stand deshalb lange Zeit im Mittelpunkt des biologischen Interesses; bis heute sind wohl ueber tausend zum Teil sehr umfangreiche Publikationen dieser Gattung gewidmet. Die Besonderheiten in der sexuellen Fortpflanzung der Gattung Oenothera, die aus Kreuzungsexperimenten und zytologischen Untersuchungen folgen, sind zahlreich: 1. Die F 1 - Bastarde aus reziproken Kreuzungen sind oft auffallend verschieden. So ist der Bastard Oe. biennis ♀ x Oe. nutricata ♂ sehr muricata - aehnlich, waehrend der reziproke Bastard sehr biennis - aehnlich ist; beide Bastarde sind bei Selbstbefruchtung fast konstant. Kreuzt man F 1 - Bastarde aus reziproken Kreuzungen wieder reziprok, so entstehen Nachkommen, die entweder kaum von Oe. biennis oder von Oe. muricata zu unterscheiden sind. Diese merkwuerdigen Vererbungsvorgaenge werden wie folgt erklaert: Beide Elternarten, Oe. biennis und Oe. muricata, besitzen in der Eizelle und im Pollenkorn stets ein verschiedenes Erbgut, also 2 haploide, verschiedene Genome: jede der beiden Elternarten kann deshalb als ein permanenter oder Dauerbastard aufgefasst werden. Die beiden Genome von Oe. biennis werden " albicans " und " rubens " genannt; es entwickeln sich nur Pollenkoerner mit dem Genom rubens (jene mit dem Genom albicans degenerieren), waehrend sowohl die Eizellen mit Genom albicans als auch mit dem Genom rubens entwicklungsfaehig sind. Bei Oe. muricata werden die beiden Genome " curvans " und " rigens " genannt; es entwickeln sich nur Pollenkoerner mit dem Genom curvans und nur Eizellen mit dem Genom rigens (Pollenkoerner mit dem Genom rigens und Eizellen mit dem Genom curvans degenerieren). Aus den reziproken Kreuzungen der beiden Arten koennen nun folgende F 1 - Bastarde entstehen: Oe. Lamarckiana besitzt ebenfalls 2 Genome wie Oe. biennis und Oe. muricata; sie werden als " velans " und " gaudens " bezeichnet. Bei Oe. Lamarckiana sind im Gegensatz zu den beiden andern Arten beide Genome sowohl im Pollen wie in Eizellen enthalten; aus den 4 moeglichen Genomkombinationen entstehen entwicklungsfaehige Samen jedoch nur aus den Kombinationen velans x gaudens und gaudens x velans; die homozygoten Kombinationen gaudens x gaudens und velans x velans ergeben taube Samen. Bei der Kreuzung Oe. biennis ♀ x Oe. Lamarckiana ♂ entstehen aus den 4 Kombinationsmoeglichkeiten in der F 1 - Generation 3 konstante Bastarde, die als Arten beschrieben sind (rubens x gaudens stirbt im Embryonalstadium). Aus der reziproken Kreuzung entsteht nur 1 Bastard (velans x rubens), der bereits in der vorherigen Kreuzung entsteht (gaudens x rubens stirbt ab). Aus Kreuzungen von 2 Arten, die mit Oe. biennis nahe verwandt sind, Oe. nutans Atkins et Bartl, und Oe. pycnocarpa Atkins et Bartl., entstehen in der F 1 - Generation sogar 4 konstante als Arten bekannte Bastarde. 2. Es gibt auch Oenothera arten (z. B. Oe. Hookeri Torr, et Gr.), die 2 nicht wesentlich verschiedene Genome besitzen und deren F 1 - Bastarde aus reziproken Kreuzungen nicht unterscheidbar sind. 3. Zytologische Befunde. Alle wild wachsenden Oenothera arten besitzen die Chromosomenzahl 2 n = 14 (s. Raven 1962, Linder 1962). Triploide (2 n = 21) und tetraploide (2 n = 28) Sippen wurden experimentell hergestellt. Die Meiose verlaeuft bei Arten, die 2 nicht wesentlich verschiedene Genome besitzen (Oe. Hookeri) normal, d. h. die 14 Chromosomen bilden in der Meiose 7 Paare, sogenannte Gemini. Bei Arten, die 2 verschiedene Genome besitzen (z. B. Oe. biennis, Oe. Lamarckiana, Oe. muricata), die oft auch als Komplexheterozygoten oder Dauerbastarde bezeichnet werden, sind Abnormitaeten zu beobachten: Es vereinigen sich in der Meiose 14, 12 oder weniger Chromosomen zu einem geschlossenen Ring. So treten ganze Genome auf einen Tochterkern ueber; es entstehen keine oder nur einzelne Gemini. Letalfaktoren bilden die Ursache dafuer, dass oft in Eizellen oder Pollenkoernern nicht beide Genome Vorkommen koennen, und dass bei Kreuzungen bestimmte Kombinationen nicht lebensfaehig sind. 4. Genetische und zytologische Befunde zeigen, dass die Genome verschiedener Arten unterschiedlich stabil sind und dementsprechend Mutationen (z. B. Chromosomenaustausch, Translokationen im Chromosom, Genveraenderungen) in verschiedener Haeufigkeit auftreten. Zur Untersuchung solcher Mutationen sind die Dauerbastarde besonders geeignet. 5. Die kurzgriffligen Oenothera arten sind Selbstbefruchter, die langgriffligen (z. B. Oe. Lamarckiana) Fremdbefruchter. 6. Standorte. Die Oenothera arten besiedeln in Europa trockene bis nasse, offene Boeden in der kollinen Stufe (Schuttablagerungen, Daemme), wo sie gelegentlich konkurrenzfaehiger sein koennen als einheimische Arten. An solchen Standorten entwickeln sich oft grosse Oenothera bestaende; dabei entstehen durch Kreuzungen, Mutationen und genetische Isolierung stets neue Sippen, die oft konkurrenzfaehiger sind als ihre Vorgaenger und diese verdraengen. So sind in Europa zahlreiche Sippen und auch Arten (z. B. Oe. Lamarckiana) entstanden, die aus Amerika nicht bekannt sind. 7. Aus den Darlegungen folgt, dass hinsichtlich der Mannigfaltigkeit in den aeussern Formen, der Stabilitaet der Sippen und deren Verbreitung in der Gattung Oenothera aehnlich komplizierte Verhaeltnisse vorliegen, wie sie aus ganz andern Ursachen in apomiktischen Gattungen Vorkommen. Die Analyse der aeussern Merkmale muss deshalb meist durch zytogenetische Untersuchungen ergaenzt werden. Eine solche Zusammenarbeit fand zwischen dem Floristen Issler und dem Experimentator Renner statt und fuehrte zur Aufstellung von 16 Arten in der Flore d'Alsace von Issler, Loyson und Walter (1965). Wir verzichten auf eine Beschreibung der kritischen Arten, da sie nach aeussern Merkmalen kaum fassbar sind und beschraenken uns auf die wichtigsten Vertreter von Artengruppen. Wer sich weiter fuer diese biologisch interessante Gattung Oenothera interessiert, wird auf die im folgenden erwaehnte Literatur verwiesen. 8. Zur experimentellen Erforschung der Gattung Oenothera haben besonders beigetragen: Cleland, Davies, Gates, Oehlkers, Renner, Schwemmte und de Vries; zahlreiche ihrer Arbeiten sind zitiert in Baur (1930), Kappus (1957), Gates (1958) und Burnham (1962).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
49E55AB9ED83283A4ADB954AEF16CC8C.taxon	vernacular_names	Onagro, nutricata [L.] Moench, Kleinbluetige Nachtkerze	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
49E55AB9ED83283A4ADB954AEF16CC8C.taxon	description	Unterscheidet sich von Oe. biennis (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Blaetter 5 - 10 mal so lang wie breit; Bluetenstand oft nickend; Kelchblaetter bis ⅓ so lang wie die Achsenbecherverlaengerung; Kronblaetter bis 1,5 cm lang, sattgelb, kuerzer bis wenig laenger als die Staubblaetter. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Siehe unter Gattung. Standort. Kollin. Wie Oe. biennis (Nr. 1). Verbreitung. Urspruenglich nordamerikanische Pflanze; in der Alten Welt heute weit verbreitet. - Im Gebiet: Mehrere Angaben aus dem Elsass.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8B312DDAD05984A6969646B0FF1407D8.taxon	vernacular_names	Schmalblaettriges oder Wald-Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8B312DDAD05984A6969646B0FF1407D8.taxon	description	0,5 - 1,8 m hoch. Rhizom weit kriechend, mit mehreren Stengeln. Stengel mit stumpfen Kanten, oft verzweigt, kahl. Blaetter ueberall wechselstaendig, schmal lanzettlich, 1 - 2 cm breit, 5 - 10 mal so lang wie breit, nach dem Grunde meist allmaehlich verschmaelert, mit nach unten umgebogenem oder eingerolltem Rand, an dem entfernt stehende zahnaehnliche Druesen vorhanden sind, unterseits blaugruen, mit vorstehendem Mittelnerv und deutlichen Seitennerven, oberseits dunkelgruen, ueberall kahl, sitzend oder mit bis 3 mm langem Stiel. Blueten in Blattachseln und in einer endstaendigen, vielbluetigen, aufrechten Traube. Kelchblaetter schmal lanzettlich, fast so lang wie die Kronblaetter. Kronblaetter bis 15 mm lang, breit abgerundet oder undeutlich ausgerandet, flach ausgebreitet, purpurrot. Staubblaetter gebogen. Griffel gebogen, mit 4 freien abstehenden Narben, am Grunde behaart. Frucht fein behaart. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus vielen Gebieten Europas (Zusammenstellungen in Loeve und Loeve 1961, Laane 1965, Knaben und Engelskioen 1967, Johnson und Packer 1968), viele Zaehlungen aus den USA und Kanada (Mosquin 1966). 2 n = 72: Material aus Kanada (Mulligan 1957, Loeve und Loeve 1961), viele Zaehlungen an Material aus Kanada und den USA (Mosquin 1966). 2 n = 108: Material aus Japan, 1 Fundstelle (Mosquin 1966). Hexaploide Sippen kommen, nach Herbarmaterial zu schliessen, auch in Suedchina, im Himalaja, in Kleinasien und auf Zypern vor. Allgemein sind die diploiden Sippen (2 n = 36) in den kalten Zonen, tetra- und hexaploide Sippen in den waermeren Gegenden verbreitet; Verbreitungskarte der Chromosomensippen von Mosquin (1967). Standort. Kollin, montan und subalpin, selten alpin. Sandige, steinige bis lehmige, offene Boeden. Pionier in Waldschlaegen und auf Schuttplaetzen, im Gebuesch, auf Felsschutt und Blockschutt; meist grosse Gruppen bis ausgedehnte Bestaende bildend. Verbreitung. Eurasiatisch-nordamerikanische Pflanze: Nordwaerts bis Nordnorwegen, Suedfinnland, Mittelsibirien; suedwaerts bis Mittelspanien, Norditalien, Balkanhalbinsel, Zentralasien, Himalaja; ostwaerts bis Japan und Kamtschatka; in Nordamerika in Alaska, Kanada und dem Felsengebirge suedwaerts bis Utah; Groenland. Verbreitungskarte von Mosquin (1966). - Im Gebiet verbreitet und haeufig. Bemerkungen. E. angustifolium wird von Mosquin (1966) in 2 Unterarten gegliedert ssp. angustifolium sensu Mosquin hat eurasiatisch-nordamerikanische Verbreitung (Chromosomenzahlen 2 n = 36, 108); ssp. circumvagum Mosquin kommt von Kleinasien ostwaerts bis Japan und im mittleren Nordamerika vor (Chromosomenzahl 2 n = 72).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DF5908017BEC36AD1158C0DD45F6CF51.taxon	vernacular_names	Dodonaeus' oder Rosmarin-Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DF5908017BEC36AD1158C0DD45F6CF51.taxon	description	Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. angustifolium (Nr. 1); Stengel im obern Teil fein behaart; Blaetter sehr schmal lanzettlich, und im mittleren Teil meist parallelrandig, 0,1 - 0,3 cm breit, 10 - 14 mal so lang wie breit, meist ganzrandig, beiderseits gleichfarbig gruen, nur mit deutlichem Mittelnerv (Seitennerven nicht sichtbar), kahl oder zerstreut behaart, sitzend; Kronblaetter rosa; Griffel im untersten Drittel behaart. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus dem Elsass (Gagnieu und Linderaus Loeve und Loeve 1961). Standort. Kollin und montan. Steinige bis sandige Boeden in warmen Lagen. Kiesbaenke auf Flussalluvionen, die nicht mehr ueberschwemmt werden, Kiesgruben, beweglicher oder ruhender Hangschutt. Pioniergesellschaft des Epilobio-Serophularietum W. Koch et Br. - Bl. 1948 (s. auch Moor 1958). Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Pflanze: Westwaerts bis Zentralfrankreich, nordwaerts bis Elsass, Sudeten, Karpaten; suedwaerts bis Sizilien, Griechenland, Bulgarien, Suedrussland; ostwaerts bis in den Kaukasus. - Im Gebiet ziemlich verbreitet, nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F73BFF7007706303B5953EFEC6022992.taxon	vernacular_names	Fleischers oder Kies-Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F73BFF7007706303B5953EFEC6022992.taxon	description	Unterscheidet sich von E. angustifolium (Nr. 1) durch folgende Merkmale: 0,1 - 0,3 m hoch; Stengel zahlreich, niederliegend und an der Spitze bogig auf steigend, im obern Teil fein behaart; Blaetter sehr schmal lanzettlich, mit der groessten Breite (0,1 - 0,3 cm) meist nahe dem Grunde, 8 - 14 mal so lang wie breit, mit meist nicht nach unten umgerolltem, mit zahlreichen zahnaehnlichen Druesen besetztem Rand, beiderseits gleichfarbig gruen, nur mit deutlichem Mittelnerv (Seitennerven nicht sichtbar), sitzend; Kronblaetter leuchtend rot; Griffel bis zur Mitte hinauf behaart. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus botanischen Gaerten (Michaelis 1925 aus Loeve und Loeve 1961). Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Pionier auf Schwemmsand und Kies im Quellgebiet der Gebirgsfluesse und Gletscherbaeche, Moraenen; vereinzelt oder in lockeren Bestaenden. Epilobietum Fleischeri Br. - Bl. 1923 (s. auch Moor (1958). Verbreitung. Alpen-Pflanze: Von den Seealpen ostwaerts bis Oberschwaben (zwischen Alpen und Schwaebischer Alb), Bayrische Alpen, Tirol, Bozen. - Im Gebiet in den Alpen verbreitet, ziemlich haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
1EAA1AE3D16352AFDCDF0384409AB8AF.taxon	vernacular_names	Huegel-Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
1EAA1AE3D16352AFDCDF0384409AB8AF.taxon	description	0,1 - 0,4 m hoch. Rhizom kurz, meist mit zahlreichen Stengeln; keine Auslaeufer vorhanden. Stengel rund, oft schon am Grunde verzweigt, ueberall mit gebogenen, anliegenden Haaren besetzt, keine Druesenhaare vorhanden. Blaetter mindestens in der untern Haelfte des Stengels gegenstaendig, lanzettlich, mit der groessten Breite unterhalb der Mitte, am Grunde abgerundet oder herzfoermig, 1,5 - 3 cm lang, 2 - 3 mal so lang wie breit, mit flachem Rand und bis 0,5 mm langen, schief abstehenden Zaehnen, meist nur auf den Haupt- und Seitennerven und am Rand mit gebogenen, anliegenden Haaren besetzt, beiderseits gleichfarbig gruen, sitzend oder bis 2 mm lang gestielt. Blueten in den Achseln der nach oben kleiner werdenden Stengelblaetter. Kelchblaetter 3 - 4 mm lang, stumpf. Kronblaetter 4 - 6 mm lang, ausgerandet, rosa. Staubblaetter und Griffel aufrecht; Narben nicht miteinander verwachsen, sternfoermig abstehend; Griffel kahl. Frucht (wie die ganze Pflanze) ohne Druesenhaare (jedoch mit gebogenen, anliegenden Haaren). - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Zahlreiche Zaehlungen an Material aus West- und Nordeuropa zusammengestellt in Loeve und Loeve (1961). Standort. Montan und subalpin, selten kollin und alpin. Fels- und Mauerspalten und Felsschutt; auf kalkfreier, selten auf kalkhaltiger, oft mindestens zeitweise sehr trockener Unterlage. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Nordskandinavien (70 ° NB) (nicht in Grossbritannien), Finnland; ostwaerts bis Ural und Wolgagebiet; suedwaerts bis Spanien, Italien, suedliche Balkanhalbinsel, Suedrussland. - Im Gebiet verbreitet (im Jura nur wenige Vorkommen), ziemlich selten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C8CF316CE48934F7ABE6C63F478EEFAA.taxon	vernacular_names	Behaartes Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C8CF316CE48934F7ABE6C63F478EEFAA.taxon	description	Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. parviflorum (Nr. 4): 0,5 - 1,5 m hoch; Auslaeufer, die mit Niederblaettern besetzt sind, zur Zeit der Bluete meist vorhanden; Stengel meist mit vielen Seitenaesten, rund oder kantig; Blaetter mit vielen, 0,5 - 1 mm langen, hakig nach vorn gerichteten Zaehnen, zahlreiche Blaetter den Stengel bis zur Haelfte umfassend; Kelchblaetter 8 - 10 mm lang, allmaehlich zugespitzt und mit aufgesetzter Spitze; Kronblaetter 12 - 18 mm lang. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Zahlreiche Zaehlungen an Material aus West- und Nordeuropa zusammengestellt in Loeve und Loeve (1961) und Raven und Moore (1964), aus Afghanistan (Podlech und Dieterle 1969). Standort. Kollin und montan. Wie E. parviflorum (Nr. 4). Besonders Filipendulo-Petasition Br. - Bl. 1947. Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwaerts bis England, Suedskandinavien, Suedfinnland; ostwaerts bis Obgebiet und Altai; suedwaerts bis Nordafrika, Kaukasus; in Nordamerika eingeschleppt und weit verbreitet. - Im Gebiet verbreitet und haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
19304AEB7B270678EB19E9BF80403F31.taxon	vernacular_names	Kleinbluetiges oder Bach-Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
19304AEB7B270678EB19E9BF80403F31.taxon	description	0,2 - 0,6 m hoch. Rhizom kriechend mit meist nur 1 Stengel; keine Auslaeufer vorhanden. Stengel aufrecht, nicht oder wenig verzweigt, rund, dicht und abstehend behaart, im Bluetenstand + / - dicht mit Druesenhaaren besetzt. Blaetter in der untern Haelfte des Stengels gegenstaendig, lanzettlich, bis 3 cm breit, 3 - 5 mal so lang wie breit, mit flachem Rand und zahnaehnlichen Druesen, unterseits dicht behaart, oberseits lockerer behaart, mit deutlichen Haupt- und Seitennerven, beiderseits gleichfarbig gruen, meist sitzend, den Stengel nicht umfassend. Blueten in den Achseln der nach oben kleiner werdenden Stengelblaetter. Kelchblaetter 2 - 4 mm lang, mit stumpfer Spitze. Kronblaetter 3 - 6 mm lang, ausgerandet (herzfoermig), rotviolett. Staubblaetter und Griffel aufrecht; Narben nicht miteinander verwachsen, sternfoermig abstehend; Griffel kahl. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Zahlreiche Zaehlungen an Material aus Westeuropa zusammengestellt von Loeve und Loeve (1961) und Raven und Moore (1964). Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Staunasse, zeitweise ueberschwemmte, naehrstoffreiche Boeden. Bach- und Flussufer, Graeben, Quelltuempel, am Rande von Schilfbestaenden, Brunnenablaeufe bei Haeusern. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Orkneyinseln, Suednorwegen, Suedschweden, Baltikum; ostwaerts bis Wolgagebiet und Kaukasus; suedwaerts bis Nordafrika. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9098FD14905B4FAAFB0D64EB8023AC01.taxon	vernacular_names	Berg-Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9098FD14905B4FAAFB0D64EB8023AC01.taxon	description	Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. collinum (Nr. 6): 0,2 - 1 m hoch; Stengel wenige, nicht oder erst im obern Teil verzweigt, im obern Teil mit abstehenden Druesenhaaren; Blaetter 4 - 10 cm lang, mit bis 1 mm langen Zaehnen. Kelchblaetter 3,5 - 5 mm lang, spitz; Kronblaetter 8 - 12 mm lang; Frucht mit gebogenen, anliegenden Haaren und mit abstehenden Druesenhaaren besetzt. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Mehrere Zaehlungen an Material aus West- und Nordeuropa zusammengestellt von Loeve und Loeve (1961) und Raven und Moore (1964). Standort. Kollin, montan und subalpin. Frische, naehrstoffreiche, steinige bis lehmige Boeden, in schattigen Lagen. Waelder (besonders in Waldschlaegen), Hecken, Gaerten. Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwaerts bis Shetlandinseln, Mittelskandinavien, arktisches Russland; ostwaerts bis Obgebiet und Altai; suedwaerts bis Spanien, Sizilien, Griechenland, Kaukasus. - Im Gebiet verbreitet und haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9D3A85626FEC0EF48B61D070F95538F1.taxon	vernacular_names	Durieus Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9D3A85626FEC0EF48B61D070F95538F1.taxon	description	Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. collinum (Nr. 6): Rhizom entwickelt zur Zeit der Bluete teilweise unterirdische, bis 15 cm lange, mit duennen, fleischigen, schuppenfoermigen Niederblaettern besetzte Auslaeufer (nach La Nicca 1937 wichtigstes Merkmal zur Unterscheidung von E. montanum Nr. 7). Stengel im obern Teil mit vereinzelten, abstehenden Druesenhaaren; Blaetter 2 - 5 cm lang, mit bis 1 mm langen Zaehnen. Kelchblaetter 5 - 6 mm lang, spitz; Kronblaettcr 7 - 10 mm lang; Frucht mit gebogenen anliegenden Haaren und mit abstehenden Druesenhaaren. - Bluete; Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Subalpin, selten montan. Wasserzuegige humose Boeden. Hochstaudenfluren. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (westlich): Spanische Gebirge, Pyrenaeen, franzoesisches Zentralplateau, Suedwestalpen (ostwaerts bis Wallis), suedlicher Jura, Vogesen, Schwarzwald (?). - Im Gebiet: Vogesen (Hohneck, Grand Ballon), Schwarzwald (Belchen und Feldberg; beide Angaben beruhen auf unrichti- gen Bestimmungen), Jura (Dep. Ain, Gegend von Gex, La Dole), Voralpen (Napf), Nordalpen (Savoyen [mehrfach], Villars sur Ollon in den Waadtlaender Alpen, Wengen im Berner Oberland), Zentralalpen (Gegend von Salvan [Vallon de Van, Les Marecottes, Gietroz] im Wallis). Bemerkungen. Nach Sulger Bueel (1969 muendlich) koennen Bastarde zwischen E. alsinifolium und E. montanum und besonders die Rueckkreuzungen mit E. montanum leicht mit E. Duriaei verwechselt werden. Diese Bastarde sind oft an den verkuemmerten Narbenteilen zu erkennen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EE794067C363C01F9EF8DFFAD5B3F957.taxon	vernacular_names	Lanzettblaettriges Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EE794067C363C01F9EF8DFFAD5B3F957.taxon	description	Unterscheidet sich von E. collinum (Nr. 6) durch folgende Merkmale: 0,2 - 0,6 m hoch; Rhizom entwickelt im Herbst teilweise unterirdische, mit fleischigen, schuppenfoermigen Niederblaettern besetzte, kurze Auslaeufer; Stengel im obern Teil mit abstehenden Druesenhaaren; Blaetter 3 - 6 cm lang, 3 - 4 mal so lang wie breit, mit der groessten Breite ungefaehr in der Mitte, nach dem Grunde keilfoermig verschmaelert, mit 4 - 10 mm langem Blattstiel; Kelchblaetter 4 - 5 mm lang, allmaehlich zugespitzt; Kronblaetter 6 - 8 mm lang, beim Aufbluehen fast weiss; Frucht mit gebogenen, anliegenden Haaren und mit abstehenden Druesenhaaren. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus England (Raven und Moore 1964). Standort. Kollin und montan. Kalkarme Silikatschuttboeden. Lichte Waelder, Steinbrueche, Mauern. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis England, Mitteldeutschland, Tschechoslowakei, Ungarn; ostwaerts bis Krim und Kaukasus; suedwaerts bis Nordafrika und Kleinasien. - Im Gebiet: Dep. Jura (Montagne de la Serre), Vogesen, Oberrheinische Tiefebene (wenige Fundstellen, z. B. Kaiserstuhl), Schwarzwald; Savoyen (Conflans, Cevins, Aiguebelle), unteres Wallis (Collonges-Dorenaz, Branson-Fully), Aostatal (Gressoney-St-Jean).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9C7A211D8BAA0057E505FEB611802158.taxon	vernacular_names	Mierenblaettriges Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9C7A211D8BAA0057E505FEB611802158.taxon	description	0,05 - 0,3 m hoch. Rhizom kurz, mit 1 Stengel. Zur Bluetezeit schon unterirdische, bis 20 cm lange, mit Schuppenblaettern besetzte Auslaeufer vorhanden. Stengel 2 - oder 4 kantig, auf den Kanten dichter behaart (gebogene, anliegende Haare und abstehende Druesenhaare) als auf den Flaechen. Blaetter gegenstaendig, breit oval oder breit lanzettlich, 3 - 6 cm lang, 2 - 3 mal so lang wie breit, unterhalb der Mitte am breitesten, nach dem Grunde verschmaelert oder abgerundet, mit flachem, entfernt gezaehntem Rand (Zaehne weniger als 0,5 mm lang), beiderseits gleichfarbig und glaenzend dunkelgruen, am Rande und auf den Haupt- und Seitennerven zerstreut behaart bis kahl, sitzend oder bis 1 mm lang gestielt. Bluetenstand wenigbluetig (bis 6 Blueten), nickend. Kelchblaetter 4 - 5 mm lang, allmaehlich in die stumpfe Spitze verschmaelert. Kronblaetter 8 - 12 mm lang, tief ausgerandet, rot. Staubblaetter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenfoermigen Kopf bildend; Griffel kahl. Junge Fruechte zerstreut mit Druesenhaaren besetzt; reife Fruechte kahl. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus Skandinavien (Knaben 1950), aus Island (Loeve und Loeve 1956 b), aus England (Raven und Moore 1964). Standort. Subalpin und alpin, selten montan und kollin. An kalten Quellen, auf staendig ueberrieselten, sauren bis kalkhaltigen Boeden. Quellflurgesellschaften (Montio-Cardaminetea Br. - Bl. et Tx. 1943). Verbreitung. Arktisch-alpine Pflanze (europaeisch): Groenland, Island, England, Schottland, Faeroeerinseln, Shetlandinseln, Norwegen, Schweden (suedwaerts bis ca. 59 ° NB), Finnland, Nordrussland (Nordural und Kaninhalbinsel); Sierra Nevada, Katalonien, Pyrenaeen, zentralfranzoesische Gebirge, noerdlicher Apennin, Alpen (Seealpen bis Niederoesterreich), Jura, Vogesen, Schwarzwald, Bayrischer Wald, Erzgebirge, Riesengebirge, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel. Verbreitungskarten von Tralau (1959 Gebirge der Balkanhalbinsel. Verbreitungskarten von Tralau (1961). - Im Gebiet: Schwarzwald (Feldberg, Belchen), Jura (von Suedwesten bis Chasseral und noch bei Brunnersberg, westlich Gaensbrunnen), Alpen (verbreitet und ziemlich haeufig) und Voralpen (z. B. Wachthubel im Emmental, Schnebelhorn im Zuercher Oberland). Bemerkungen. E. alsinifolium ist in 2 Unterarten und mehrere Varietaeten gegliedert worden, doch kommt dieser Unterteilung nach Tralau (1959 Tralau (1961) kein systematischer Wert zu (Bastarde und Genintrogressionen).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DBC12D44E0C88C11A686BAAF0F475F9A.taxon	vernacular_names	Sumpf-Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DBC12D44E0C88C11A686BAAF0F475F9A.taxon	description	0,1 - 0,8 m hoch. Rhizom kurz, mit 1 Stengel. Nach der Bluete entwickeln sich duenne, mit teilweise unterirdischen, fleischigen, schuppenfoermigen Niederblaettern besetzte Auslaeufer (Niederblaetter an der Spitze zwiebelartig gehaeuft). Stengel rund, im untern Teil kahl, oben mit gebogenen Haaren und abstehenden Druesenhaaren. Blaetter gegenstaendig, sehr schmal lanzettlich, 3 - 6 cm lang, 6 - 12 mal so lang wie breit, meist nach dem Grunde verschmaelert, mit nach unten umgebogenem oder eingerolltem Rand, an dem entfernt stehende, zahnaehnliche Druesen vorhanden sind, beiderseits gleichfarbig und mattgruen, unterseits Haupt- und Seitennerven sichtbar, am Rande und oft auch unterseits auf den Hauptnerven mit gebogenen Haaren besetzt, sitzend. Blueten in wenigbluetigen end- und seitenstaendigen Bluetenstaenden. Kelchblaetter 3 - 5 mm lang, allmaehlich in eine stumpfe Spitze verschmaelert. Kronblaetter 4 - 7 mm lang, tief ausgerandet, rosa bis rot, selten weiss. Staubblaetter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenfoermigen Kopf bildend; Griffel kahl. Frucht mit gebogenen, anliegenden Haaren und mit Druesenhaaren. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Mehrere Zaehlungen an Material aus West- und Nordeuropa zusammengestellt von Loeve und Loeve (1961) und Raven und Moore (1964). Material aus Kanada (Packer 1964, Loeve und Ritchie 1966), aus den USA (Mount Washington) (Loeve und Loeve 1966), aus Alaska (Johnson und Packer 1968), aus Afghanistan (Podlech und Dieterle 1969). Standort. Kollin, montan und subalpin. Nasse, meist saure, torfige bis lehmige Boeden. Torfstiche, Flachmoore, Quellfluren, Graeben, Nasswiesen. Epilobio-Juncetum Oberd. 1957, Magnocaricion W. Koch 1926, Cardamino- Montion Br. - Bl. 1925. Verbreitung. Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze: Nordwaerts bis Island, Nordskandinavien (71 ° NB), Kuestengebiete des noerdlichen Eismeers; suedwaerts bis Spanien (Serra da Estrela), Korsika, Kalabrien, suedliche Balkanhalbinsel, Kleinasien, Nordpersien, Himalaja, Suedostchina; ostwaerts bis Japan; in Nordamerika von den arktischen Gebieten Kanadas suedwaerts bis Colorado und zu den Grossen Seen; Groenland. Verbreitungsangaben von Hulten (1940 - 1949). - Im Gebiet verbreitet, ziemlich haeufig; im Mittelland der Meliorationen wegen zurueckgegangen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
88E09CEEDCB6C544BCF38AA3FB1EA014.taxon	vernacular_names	Voralpen- oder Quirlblaettriges Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
88E09CEEDCB6C544BCF38AA3FB1EA014.taxon	description	0,2 - 0,8 m hoch. Rhizom kurz, mit 1 Stengel. Keine Auslaeufer vorhanden. Stengel aufrecht, nicht verzweigt, 2 - oder 4 kantig, mit 2 oder 4 dicht behaarten Laengsstreifen (dazwischen zerstreut behaart bis kahl); Haare gebogen und anliegend, im obern Teil auch abstehende Druesenhaare vorhanden. Blaetter im mittleren und obern Stengelteil zu 3, selten zu 4, quirlstaendig (im Gebiet nur bei dieser Art so!), im untern Stengelteil meist nur zu 2 gegenstaendig, breit lanzettlich, 3 - 10 cm lang, 2 - 3 mal so lang wie breit, unterhalb der Mitte am breitesten, am Grunde abgerundet, mit flachem, auffallend gezaehntem Rand (Zaehne bis 1 mm lang), beiderseits gleichfarbig gruen, unterseits glaenzend, am Rande und beiderseits auf den Nerven behaart, sitzend und den Stengel teilweise umfassend. Bluetenstand mit bis 10 Blueten, nickend. Kelchblaetter 3 - 5 mm lang, allmaehlich in eine stumpfe Spitze verschmaelert. Kronblaetter 6 - 10 mm lang, tief ausgerandet, rot. Staubblaetter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenfoermigen Kopf bildend; Griffel kahl. Fruechte locker behaart (gebogene, anliegende Haare und abstehende Druesenhaare). - Bluete; Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus den Vogesen (Gagnieu und Linder 1954 Gagnieu und Linder 1955 aus Loeve und Loeve 1961). Standort. Montan und subalpin. Frische bis nasse, naehrstoffreiche, meist kalkhaltige Boeden in luftfeuchten, regenreichen Lagen. Hochstaudenfluren, Alnus viridis-Gebuesch. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Pyrenaeen, franzoesisches Zentralplateau, Alpen (von den Kottischen Alpen und der Dauphine ostwaerts), Jura, Vogesen, Schwarzwald, Erzgebirge, Karpaten, Gebirge der noerdlichen Balkanhalbinsel, Dnjeprgebiet, Kaukasus. - Im Gebiet: Vogesen, Schwarzwald, Jura (Hochjura von Suedosten bis Solothurner und Basler Jura), Alpen (in den niederschlagsaermeren Teilen selten); die Angaben aus der Baar (Immendingen an der Donau) und dem Hegau (Rosenegg) sind zweifelhaft.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FB58BA4FFFA303D4468C249F8AF74DEA.taxon	vernacular_names	Alpen-Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FB58BA4FFFA303D4468C249F8AF74DEA.taxon	description	0,05 - 0,2 m hoch. Rhizom mehrere Zentimeter lang, mit zahlreichen Stengeln (Wuchs rasenartig). Zur Bluetezeit oberirdische, mit kleinen, ovalen oder runden Blaettern besetzte Auslaeufer vorhanden. Stengel kahl oder mit behaarten Kanten (keine oder nur vereinzelte Druesenhaare). Blaetter gegenstaendig, oval, 1 - 2 cm lang, 2 - 3 mal so lang wie breit, oft ungefaehr in der Mitte am breitesten, nach dem Grunde verschmaelert, mit flachem Rand, ohne deutliche Zaehne, beiderseits gleichfarbig gruen, kahl, sitzend oder mit bis 2 mm langem Stiel. Bluetenstand wenigbluetig (bis 6 bluetig), nickend. Kelchblaetter 2 - 3 mm lang, mit breiter, stumpfer Spitze. Kronblaetter 4 - 6 mm lang, tief ausgerandet, rot. Staubblaetter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenfoermigen Kopf bildend; Griffel kahl. Junge Fruechte zerstreut mit Druesenhaaren besetzt, reife Fruechte meist vollstaendig kahl. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Mehrere Zaehlungen an Material aus Nordeuropa zusammengestellt von Loeve und Loeve (1961) und Knaben und Engelskjoen (1967); aus Polen (Skalinska et al. 1966, Skalinska und Pogan 1966), aus Kanada (Packer 1964), aus Alaska (Johnson und Packer 1968). Standort. Alpin, seltener subalpin und montan (herabgeschwemmt). Kalkfreier, nackter, durchfeuchteter Ruhschutt (Gletschermoraenen, Bachalluvionen), der nur 2 - 3 Monate schneefrei ist. Pioniergesellschaft des Oxyrietum digynae Br. - Bl. 1926; seltener in Schneetaelchen und Quellfluren. Verbreitung. Arktisch-alpine Pflanze: Island, Nordengland, Schottland, Skandinavien (59 - 71 ° NB), Nordfinnland, arktisches Sibirien; spanische Gebirge (suedwaerts bis Sierra Nevada), Pyrenaeen, franzoesisches Zentralplateau, Alpen, Jura, Schwarzwald, Sudeten, Karpaten, Korsika, Sardinien, Apennin, Gebirge der Balkanhalbinsel, Kaukasus, Sajangebirge, Altai, Transbaikalien; ostwaerts bis Beringstrasse und Kamtschatka; westliches und oestliches Nordamerika von 70 ° NB suedwaerts bis Kalifornien und Colorado im Westen, Maine (46 ° NB) im Osten; Groenland. Verbreitungskarte von Hulten 1958. - Im Gebiet: Schwarzwald (Feldberg, Belchen), Jura (Colombier de Gex, Bois de la Faucille, La Dole, Mont Tendre, Chasseral), Alpen (besonders in den Urgesteinsketten verbreitet und ziemlich haeufig).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B291FC9625EA9620ABA75B58E60F62C6.taxon	vernacular_names	Nickendes Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B291FC9625EA9620ABA75B58E60F62C6.taxon	description	Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von E. alpinum (Nr. 12): Stengel einzeln (Wuchs nicht rasenartig); mindestens im obern Teil ueberall behaart (gebogene, anliegende Haare, zerstreut abstehende Druesenhaare); reife Fruechte dicht mit anliegenden Haaren und vereinzelt mit abstehenden Druesenhaaren besetzt. - Bluete; Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Subalpin und alpin, selten montan. An kalten Quellen, auf staendig ueberrieselten, sauren Boeden, an Weidetuempeln. Quellflurengesellschaften (Montio-Cardaminetea Br. - Bl. et Tx. 1943) und Caricetum fuscae Br. - Bl. 1915. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Pyrenaeen, franzoesisches Zentralplateau, Alpen, Vogesen, Schwarzwald, Rhoen, Boehmerwald, Erzgebirge, Tatra, Karpaten. - Im Gebiet: Vogesen (zwischen Rotenbach und Hohneck), suedlicher Schwarzwald (jedoch nicht am Dinkelberg!), Alpen (verbreitet, nicht haeufig).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2C6BA8C9CF70F2F40C3715ED32F504C8.taxon	vernacular_names	Dunkelgruenes Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2C6BA8C9CF70F2F40C3715ED32F504C8.taxon	description	0,3 - 1 m hoch. Rhizom kriechend. Zur Bluetezeit lange, duenne, mit Blaettern besetzte Auslaeufer vorhanden oder keine Auslaeufer. Stengel aufrecht, im obern Teil oft verzweigt, 2 - oder 4 kantig, im obern Teil anliegend und locker bis dicht behaart (Druesenhaare nur vereinzelt), oft mit Haarstreifen, am Grunde meist kahl. Blaetter gegenstaendig, schmal lanzettlich, 2 - 10 cm lang, 4 - 8 mal so lang wie breit, meist unterhalb der Mitte am breitesten, am Grunde abgerundet, mit flachem, gezaehntem Rand, beiderseits gleichfarbig gruen, am Rande und beiderseits auf den Hauptnerven und den nicht vorstehenden Seitennerven behaart oder kahl, sitzend, selten bis 2 mm lang gestielt. Bluetenstand vielbluetig, aufrecht. Kelchblaetter 3 - 4 mm lang, allmaehlich zugespitzt. Kronblaetter 5 - 7 mm lang, tief ausgerandet, rot. Staubblaetter und Griffel aufrecht; Narben miteinander verwachsen, einen keulenfoermigen Kopf bildend; Griffel kahl. Fruechte dicht behaart (gebogene, anliegende Haare und wenige abstehende Druesenhaare). - Bluete: Sommer bis Herbst. Die Artengruppe umfasst mindestens 3 Arten und ist in Eurasien verbreitet. Um eine bessere Gliederung der Gruppe zu erreichen, sollten die Arten weiter untersucht werden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
713BC0B54A3088E7841DFA99F78C3DF2.taxon	vernacular_names	Rosabluehendes Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
713BC0B54A3088E7841DFA99F78C3DF2.taxon	description	0,2 - 0,8 m hoch. Rhizom kurz, mit 1 Stengel. Keine Auslaeufer vorhanden. Stengel aufrecht, im obern Teil meist reich verzweigt, 2 - oder 4 kantig, auf den Kanten dichter behaart als auf den Flaechen (ausgenommen im obersten Teil), gegen den Grund hin oft kahl; Haare gebogen und an- liegend, im obern Teil auch abstehende Druesenhaare vorhanden. Blaetter gegenstaendig, breit lanzettlich, 2 - 6 cm lang, 2 - 3 mal so lang wie breit, haeufig in der Mitte am breitesten, nach dem Grunde verschmaelert, mit flachem, auffallend gezaehntem Rand (Zaehne bis 1 mm lang), beiderseits graugruen und matt, am Rande und auf den meist sehr deutlich vorstehenden Haupt- und Seitennerven behaart, mit 2 - 10 mm langem Stiel. Bluetenstand reichbluetig, meist aufrecht. Kelchblaetter 2 - 4 mm lang, allmaehlich in eine feine Spitze verschmaelert. Kronblaetter 4 - 7 mm lang, tief ausgerandet, zuerst fast weiss, spaeter rosa. Staubblaetter und Griffel aufrecht; Narben miteinander ver- wachsen, einen keulenfoermigen Kopf bildend; Griffel kahl. Fruechte locker behaart (gebogene, anliegende Haare und abstehende Druesenhaare). - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Mehrere Zaehlungen an Material aus West- und Osteuropa zusammengestellt von Loeve und Loeve (1961) und Raven und Moore (1964). Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Wie E. parviflorum (Nr. 4). Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Irland, Schottland, Kuestengebiete Suedskandinaviens, Ladogasee; ostwaerts bis ins Wolgagebiet; suedwaerts bis ins Mittelmeergebiet. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich haeufig. Bemerkungen. Bei der Sippe E. gemmascens C. A. Meyer bilden sich in den Blattachseln der untersten Blaetter 2 - 4 mm lang, bulbillenartige Rosetten (wie bei Saxifraga bulbifera). Die Sippe wird im Gebiet aus Savoyen und dem Aostatal angegeben. Sulger Bueel (1969 muendlich) beobachtete an einem Bastard von E. alsinifolium x E. collinum in Kultur im Spaetsommer reichliche Bildung von Bulbillen in Blattachseln. Herkunft des Bastards: Muerren im Berner Oberland. Es ist zu vermuten, dass E. gemmascens ein solcher Bastard ist.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C0080E7E4F363578C9A45D886F90555D.taxon	vernacular_names	Dunkelgruenes Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C0080E7E4F363578C9A45D886F90555D.taxon	description	Zur Zeit der Bluete lange, duenne, mit Blattschuppen besetzte, teilweise unterirdische Auslaeufer vorhanden (Pflanzen sorgfaeltig ausgraben!). Stengel bis zum Bluetenstand hinauf kahl oder zerstreut behaart. Blaetter im mittleren Stengelteil mit entfernt stehenden, undeutlichen Zaehnen, dunkelgruen, matt; verwachsener Teil des Kelches (Achsenbecher) mit vereinzelten abstehenden Druesenhaaren zwischen den anliegenden gewoehnlichen Haaren. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus Deutschland (Reese 1951). Standort. Kollin und montan. Feuchte, nasse Boeden. Bachufer, Graeben, Tuempel (am Rande von Schilfbestaenden), Waldschlaege. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Irland, Mittelnorwegen, Suedfinnland; ostwaerts bis ins untere Dongebiet; suedwaerts bis Nordafrika. - Im Gebiet verbreitet (in den Zentralalpen selten oder nicht vorhanden [in Graubuenden einzig im Misox]), nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
910EC25D1507E6144BDF3C9F76622133.taxon	vernacular_names	Vierkantiges Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
910EC25D1507E6144BDF3C9F76622133.taxon	description	Zur Zeit der Bluete keine Auslaeufer vorhanden. Stengel bis zum Bluetenstand hinauf kahl oder mit vereinzelten Haaren. Blaetter im mittleren Stengelteil mit spitzen, nach vorn gebogenen, nahe beieinander stehenden, bis 0,5 mm langen Zaehnen, am Grunde gestutzt, hellgruen, glaenzend; Kelch ohne Druesenhaare. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus Deutschland (Schwemmle 1924), aus England (Raven und Moore 1964). Standort. Kollin und montan. Wie E. obscurum (Nr. 16 a). Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwaerts bis Irland, England, Suedschweden, Suedfinnland, Nordrussland; ostwaerts bis Altai und Zentralasien; suedwaerts bis Nordafrika und Kaukasus. - Im Gebiet zerstreut und nicht haeufig; in den Zentralalpen selten oder nicht vorhanden (in Graubuenden nur im Misox). Bemerkungen. In Mittel- und Osteuropa in Ausbreitung begriffen (im Gebiet bei Zuzwil, Thurgau; Herbar Sulger Bueel und Winkler 1968 - 1969) ist das nordamerikanische E. adenocaulon Hausskn. aus der noramerikanischen Artengruppe des E. glandulosum Lehm. E. adenocaulon unterscheidet sich von unserer Artengruppe des E. obscurum (Nr. 16) durch meist weisse Blueten und einen im oberen Teil ziemlich dicht mit Druesen besetzten Stengel. Von E. adnatum (Nr. 16 c), dem es am aehnlichsten sieht, unterscheidet es sich durch allmaehlich zugespitzte Stengelblaetter (bei E. adnatum sind sie kurz zugespitzt) und durch spitze Papillen auf der Samenoberflaeche (bei E. adnatum sind die Papillen stumpf) (vgl. Haeupler 1969).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
03E2CEF6B21230532163160F0532FF4F.taxon	vernacular_names	Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
03E2CEF6B21230532163160F0532FF4F.taxon	description	Meist ausdauernde Kraeuter, am Grunde oft verholzt. Blaetter wechselstaendig, gegenstaendig oder quirlstaendig (E. alpestre), meist lanzettlich, gezaehnt oder ganzrandig, nie geteilt, oft mit nach unten umgebogenem oder eingerolltem Rand; Blueten einzeln in Achseln von Stengelblaettern und in endstaendigen Trauben. Achsenbecher bis 2 mm lang trichterfoermig ueber den Fruchtknoten hinaus verlaengert und dort wie verwachsene Kelchblaetter aussehend (in den Diagnosen wird nur die Laenge der freien Kelchblaetter angegeben). Kelchblaetter 4, den Kronblaettern anliegend, oft rot. Kronblaetter 4, abstehend oder einen Trichter bildend, ganzrandig oder vorn ausgerandet (bis 2 teilig), nach dem Grunde oft stielartig verschmaelert, meist rot, selten weiss oder gelb (keine im Gebiet urspruenglichen Arten!). Staubblaetter 8, gerade oder zurueckgebogen. Griffel aufrecht oder zurueckgebogen. Narben 4 und frei oder zu einem keulenfoermigen Kopf verwachsen. Fruechte lang und duenn (aehnlich wie die langen Schoten von Kreuzbluetlern), 4 kantig und 4 faecherig; beim Oeffnen reissen die Fruechte von oben nach unten auf und die 4 Teile der Fruchtwand werden nach aussen umgebogen. Samen zahlreich, mit kleinen Papillen besetzt (50 fache Vergroesserung), mit weissem, sitzendem oder undeutlich gestieltem Haarschopf (Groesse der Papillen und Form des Anhaengsels beim Haarschopf werden in den Diagnosen nicht verwendet, da diese Merkmale vom Reifezustand des Samens abhaengen). Die Gattung Epilobium umfasst etwa 200 Arten; sie ist mit Ausnahme der Tropen ueber die ganze Erde verbreitet. Mit Ausnahme von E. angustifolium (Nr. 1, s. dort) besitzen alle unsere Arten nur die Chromosomenzahl 2 n = 36. Mehrere Arten sind genetisch eingehend untersucht im Hinblick auf Erbfaktoren im Plasma (s. Michaelis 1958 und die dort zitierte Literatur). Untersuchungsmaterial Pflanze mit Blueten und reifen Fruechten sammeln; sorgfaeltig ausgraben, damit Auslaeufer festgestellt werden koennen; Material nicht welken lassen (Umbiegung der Blattraender bei Arten mit normalerweise flachem Blattrand!).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
7019EAA619C2908EA09B61DA9C6B6952.taxon	vernacular_names	Lamys Weidenroeschen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
7019EAA619C2908EA09B61DA9C6B6952.taxon	description	Zur Bluetezeit keine Auslaeufer vorhanden. Stengel bis zum Grunde dicht behaart. Blaetter wie bei E. adnatum (Nr. 16 c), jedoch die meisten Blaetter nach dem Grunde verschmaelert; Kelch ohne Druesenhaare. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus England (Raven und Moore 1964). Standort. Kollin, seltener montan. Frische, naehrstoffreiche, meist kalkarme Boeden. Waldlichtungen, Auenwaelder. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis England, Suedskandinavien, Schlesien, Ungarn, Suedrussland; ostwaerts bis in den Kaukasus; suedwaerts bis Mittelmeergebiet und Kleinasien. - Im Gebiet: Wenige Angaben noerdlich der Alpen. Bemerkungen. Ueber die Verbreitung von E. Lamyi ist aus dem Gebiet wenig bekannt; wahrscheinlich wird die Art oft nicht erkannt.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Oenotheraceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
