taxonID	type	description	language	source
38674CEDB56E4D9BE6A0FBCA0AF0B211.taxon	diagnosis	♂ 2 2 / 3 - 2 3 / 4 mm. ♀ fast 4 mm lang. Koerper pigmentlos, weiss, aber durch anhaftende Fremdkoerper stellenweise braeunlich erscheinend. Ocellen fehlen ganz. Kopf und auch die einfach beborsteten Antennen mit dichter, wabiger Waerzchenstruktur. 2. Geisselglied dreimal laenger als das 1.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
38674CEDB56E4D9BE6A0FBCA0AF0B211.taxon	description	1. Trunkus-Epimeren am Seitenrande vor der Hinterecke gerade, der Hinterrand des 1. Tergit (Abb. 2 und 4) jederseits leicht eingebuchtet. Borsten der Tergite vorwiegend ziemlich lang und gebogen, an den Seitenraendern kuerzer, ueber die ganze Flaeche am ganzen Ruecken dicht verstreut. Rundliche bis ovale Gruebchen (Abb. 3) zwischen den Borsten sind teils vollstaendig, teils unvollstaendig fein gerandet und ueber den groessten Teil der Tergite verstreut. Waerzchen dagegen finden sich nur vorn im mittleren Gebiet. Die Laeppchen (lo Abb. 4) unten an den 1. Epimeren sind vom Vorderrand doppelt so weit wie vom Hinterrand entfernt, die anschliessende Leiste laeuft vollstaendig durch bis zum gegenueberliegenden Laeppchen. Oben verlaeuft innen am Seitenrande der 1. Epimeren in der ganzen Laenge eine gebogene Furche. Von Epimerendruesen habe ich nichts bemerkt. 2. Epimeren aussen abgerundet, ihr Laeppchen vom Vorderrand 1 1 / 2 mal weiter als vom Hinterrand entfernt und die anschliessende Leiste (k Abb. 5) laeuft auch hier ueber die Mitte vollstaendig durch. 7. Tergit mit abgerundet-rechtwinkeligen Hinterecken, mit vielen Gruebchen, aber ohne Waerzchen. 1. Beinpaar am Karpopodit innen mit dichter Grannenmasse (Putzapparat), unten mit zahlreichen Stachelborsten, von welchen die 2 obersten, dem Endrand genaeherten, in 4 - 5 Spitzen zerteilt sind. Propodit unten mit 4 Stachelborsten, aber ohne Putzkaemmchen. 7. Beinpaar des ♂ ohne Auszeichnung, Stachelborsten unten am Karpo- und Propodit einfach. Telson hinten breit abgerundet (Abb. 6), die Seiten leicht bogig. Uropodenpropodite (Abb. 7) aussen und innen kraeftig eingebuchtet, unten warzig, die Endopodite ueberragen etwas die Exopodite, welche etwa 1 3 / 5 mal breiter als lang hinten innen und aussen gleichmaessig zugerundet sind. Die 1. Pleopoden des ♂ (Abb. 8) sind von recht einfacher Beschaffenheit, indem die kleinen, etwas schraeg gestellten, quer-ovalen Exopodite ueberhaupt gar nicht nach hinten ausgezogen sind. Die Endopodite verschmaelern sich schnell nach hinten und laufen in einen schmalen, aber stumpfen Endzipfel aus. Im groessten Gegensatz zu den 1. sind die Exopodite der 2. Pleopoden nach hinten in lange, dreieckige Zipfel ausgezogen, aussen hinten weit eingebuchtet, davor noch mit einer kleineren Trachealfeld-Einbuchtung. Die 2. Endopodite sind in lange, duenne, am Ende spitze Spiesse ausgezogen, welche die Exopodite sehr weit ueberragen. Hinsichtlich der Gestalt des Kopfes (Abb. 1) sei noch Folgendes erwaehnt: Statt vorragender Antennenlappen finden sich einfache Schraegleisten. Ein eigentliches Stirndreieck ist nicht ausgebildet, aber ein Y-foermiger Wulst, d. h. der Absturz mit medianem Wulst gegen den Clypeus ist vorhanden und an ihn schliessen sich nach oben Abdachungen an, die unter fast rechtem Winkel unten zusammenstossen und in den medianen Wulst uebergehen. Zwei gebogene Stirn-Seitenleisten jederseits sind besonders dadurch kenntlich, dass sich an ihnen das Gerinnsel auf dem Kopfe festsetzt.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
38674CEDB56E4D9BE6A0FBCA0AF0B211.taxon	materials_examined	Vorkommen: Am 26. IV. 33 sammelte mein Freund K. SRASSER (Triest), dem ich bereits zahlreiche wertvolle Funde zu verdanken habe, bei Madonna del Carso in Westistrien 2 ♂, 1 ♀ unter grossen, auf Roterde liegenden Kalkplatten, am Fusse von Mauern, neben Stoppelfeld mit Oliven bei Regen in 80 m Hoehe. - Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Form auch noch in Hoehlen gefunden wird.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
1C9192A1C9C911E2D4D921140153361F.taxon	diagnosis	♀ 4 1 / 3 - 7 1 / 3 mm, ♂ 4 1 / 2 mm lg. Im Ganzen ist diese Art in jeder Hinsicht dem prenjanus sehr aehnlich. Fuer die Kieferfuesse, die ich im 41. Aufsatz (Abb 21) nach einem etwas verbogenen Objekte geben musste, soll die Abb. 13 als Ergaenzung dienen. Die Gliederung des 4 gliedrigen Tasters ist so undeutlich ausgepraegt, dass man sie nur bei staerkerer Vergroesserung und guter Beleuchtung erkennt. Drei Borstenbueschel traegt der Taster am 2. - 4. Gliede und zwar die beiden staerkeren auf dem schlank-kegeligen Endglied und am queren vorletzten Glied innen auf einem Zapfen. Das rechteckige, am Ende abgestutzte Endopodit am Endrand mit einer Borste, 3 - 4 kurzen Spitzen und winzigen Haerchen. Ein Unterschied gegenueber prenjanus ist an den Kieferfuessen nicht vorhanden, ob gegenueber triangulifer ist mir noch zweifelhaft.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
1C9192A1C9C911E2D4D921140153361F.taxon	description	An den 1. Maxillen (Abb. 11) sind die Pinselfortsaetze der Endopodite sehr schlank und zeigen in der Mitte keine Spur einer Absetzung. An den Exopoditen sind die 4 grossen, aeusseren Zaehne gebraeunt, die 4 kleinen inneren, glasig und von ihnen ist wieder einer betraechtlich dicker als die andern. Die Endlappen der 2. Maxillen (Abb. 12) besitzen eine Laengsleiste, von deren Ende eine Anzahl Schraegriefen abgehen und ein feines Feilefeld bilden, welches von einer Haerchenmasse ueberragt wird.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
1C9192A1C9C911E2D4D921140153361F.taxon	discussion	In der Hoeckerung der Tergite und im Bau des Telsons scheinen illyricus und prenjanus ganz uebereinzustimmen. Auch der Kopf ist reichlich gehoeckert. Am 1. Tergit verteilen sich die Hoecker auf 4, am 2. Tergit und folgenden auf 3 Reihen. Die Hoecker erscheinen mikr. als kleine Huegel, die im Zentrum einen runden Knopf besitzen mit Schueppchen und Porus. Am 2. Tergit ist das Protergit (vor der Naht) halb so lang wie das Metatergit (hinter derselben).	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
1C9192A1C9C911E2D4D921140153361F.taxon	description	Die 1. Plepoden des ♂ (Abb. 14) besitzen als Endopodite Kiemen, welche aus einem laengeren inneren Zipfel (en) und einem kuerzeren aeusseren (pr) bestehen. Beide werden weit ueberragt von den Exopoditen (ex), welche nach hinten keulig erweitert 2) sind und einander in der Mediana etwas ueberdecken. Diese Exopodite sind aussen fast gerade, innen im Bogen begrenzt und hinten schraeg abgestutzt. 1) Da ich diese 1. Exopodite des ♂ von den beiden andern Arten nicht kenne, bleibt es fraglich, ob sie artliche Unterschiede aufweisen.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
1C9192A1C9C911E2D4D921140153361F.taxon	description	An allen Beinpaaren ist der Endrand des Carpopodit (unten ausgenommen) mit einer dichten Zaehnchensaege besetzt, also innen, oben und aussen, ohne Unterbrechung.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
1C9192A1C9C911E2D4D921140153361F.taxon	materials_examined	Vorkommen: Auch diese Form verdanke ich K. STRASSER, welcher am 15. V. ein Paerchen derselben in Nordistrien bei Racice erbeutete und zwar unter einem Hoehleneingang am Rande des Buchenwaldes unter tief in schwarzem Humus eingebetteten Kalksteinen. Ausserdem fand er auch noch 2 ♀ am 27. X. am Idria-Ufer bei Slup in Krain.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
E12D0F7959595D7B8CEBCCC491369346.taxon	diagnosis	Von jenen beiden Arten aber unterscheidet sich der obrovensis durch das voellige Fehlen der Ocellen, die viel hoehere Zahl der Antennenglieder, naemlich 71 - 74 (waehrend jene nur 50 - 59 besitzen), die ganz ein gliedrigen Gonopodenhoecker, g Abb. 19, (waehrend dei den 2 andern Arten diese Hoecker zweigliedrig sind) und schliesslich auch durch eine abweichende Auszeichnung am Praefemur des 15. Beinpaares beim ♂.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
E12D0F7959595D7B8CEBCCC491369346.taxon	description	♂ 22 1 / 2 mm lg., ganz bernsteingelb, die langen Antennen 73 gliedrig, die Glieder der Endhaelfte alle viel laenger als breit, das Endglied etwa 6 mal laenger als breit. Schlaefenorgan etwa von der Groesse eines Ocellus, also verhaeltlieh klein. Die Endkralle der 2. Maxilien mit sechs Zaehnchen gekaemmt. Coxosternum der Kieferfuesse mit 9 + 10 Zaehnen. 7. 9. 11. 13. Tergit mit abgerundeten Fortsaetzen, das 6. an den Hinterecken etwas eingebuchtet, das 10. in der ganzen Breite des Hinterraudes etwas eingebuchtet, das 12. mit abgerundet-rechtwinkeligen Hinterecken etwas vorragend. Die Seitenraender der meisten Tergite sind etwas aufgekraempt. 1. Beinpaar 2 2 1 / 2 2 2; die Kralle doppelt und mit Nebenstab, 5. Beinpaar 3 2 2 / 3 3 3; 7. Beinpaar 3 2 2 / 3 3 3; 13. Beinpaar 1 0 3 2 2 / 0 1 3 3 3 Kralle doppelt und ausserdem ein Nebenstab von 3 / 4 Laenge der Hauptkralle, 14. Beinpaar 1 0 3 2 1 / 0 1 3 3 2 Kralle mit Nebenkralle, Huefte ohne Seitendorn, 15. Beinpaar 1 0 3 2 1 / 0 1 3 3 2 Kralle einfach, Huefte mit einem Seitendorn. Das Praefemur am 15. Beinpaar des ♂ (Abb. 20) innen vor der Mitte mit starkem, nach innen und oben gerichtetem, stumpfem Zapfen, der etwas beborstet ist, aber doch kein eigentliches Borstenbueschel traegt, am Ende innen nicht knotig, aber mit einer kleinen Borstengruppe. 15. Tergit des ♂ hinten ziemlich tief eingebuchtet. Alle Tarsen sind zweigliedrig. Die Poren der Coxaldruesen verteilen sich annaehernd auf drei Reihen (Abb. 19). Zum Vergleich erwaehne ich hier noch einige Merkmale der beiden verwandten Arten:	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
E12D0F7959595D7B8CEBCCC491369346.taxon	description	15. Beinpaar des ♂ am Praefemur in der Mitte innen angeschwollen und mit Haarbueschel, am Ende innen nicht knotig, aber mit dichtem Haarfeld. Antennen 59 gliedrig.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
E12D0F7959595D7B8CEBCCC491369346.taxon	description	15. Beinpaar des ♂ am Praefemur in der Mitte innen ohne Anschwellung, aber am Ende innen knotig vorspringend und hier mit Haarbueschel. Antennen 50 - 52 gliedrig.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
E12D0F7959595D7B8CEBCCC491369346.taxon	materials_examined	Vorkommen des obrovensis: Am 20. IX. 31 entdeckte K. STRASSER dieses praechtige ♂ in der Medvedova Jama bei Marcovscina in Nordistrien, etwa 2 km WSW von diesem Ort in 540 m Hoehe in einem 45 m tiefen Schacht des Kreidekalkes. Es ist eine 300 m lange, grosse Hoehle mit reichlicher Sinterbildung, Temperatur am Schachtgrunde 11 ° C. Das Tier befand sich " am Schachtgrunde, auf feinem Geroell mit etwa Humus und spaerlichem faulendem Laub bei sehr schwachem Tageslicht. "	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
E12D0F7959595D7B8CEBCCC491369346.taxon	discussion	Anmerkung: Die Untergattung Parapolybothrus ist in grossem Bogen um die Adria herum verbreitet, indem herzegowinensis in Herzgowina Montenegro und Albanien lebt, electrinus im oestlichen Mittelitalien, sodass also der obrovensis Istriens das noerdliche, geographische Bindeglied herstellt.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
92D2A06E952966872A0BC5BD6F2A758A.taxon	description	Die hier benutzten Merkmale gelten groesstenteils fuer beide Geschlechter, nur hinsichtlich der Beborstung des 20. und 21. Beinpaares ist zu beruecksichtigen, dass sie nach den Geschlechtern verschieden ist. illyricus n. sp.: ♂ 28 1 / 2 mm lg., graugelblich, etwas blasser als die oberirdisch lebenden Arten. Tarsen der meisten Beinpaare eingliedrig. Beide Antennen 17 gliedrig, die zwei Grundglieder dicker als die andern. Der Vorderrand am Coxosternum der Kieferfuesse mit 3 + 3 Borsten, ungefaehr bis zur Mitte des Trochanteropraefemur und damit zugleich bis zur Trochanterkerbe reichend. Koerper zerstreut, maessig lang beborstet, die Sternite groesstenteils laenglich, das 9. z. B. etwa 1 2 / 3 mal laenger als breit, zwischen den Hueften mit blasser Schraegleiste jederseits. Druesenrohr an dem Kanal der Giftdruesen der Kieferfuesse recht lang gestreckt, nur wenig in das Praefemur reichend. Die Poren der Coxopleurien des Endbeinsegmentes von verschiedener Groesse, die kleinsten nur halb so breit wie die groessten. Am 20. Beinpaar die Stachelborsten am Praefemur und Femur zahlreich, an der Tibia nur innen 4 - 7, an den Tarsen gar keine, die zahlreichen Borsten der Tarsen meist 1 / 2 - 2 / 3 so lang wie das Glied breit. An den Endbeinen die meist ziemlich langen Stachelborsten des Praefemur und Femur zahlreich, an der Tibia dagegen innen nur noch 2 - 5. Die an Tarsen und Tibia recht dichte und ziemlich lange Beborstung steht meist senkrecht ab, auch das Femur besitzt noch viele Borsten, aber weniger dicht, am Praefemur sind sie nur noch spaerlich vertreten. Die 4 Zaehne des 1. Tarsus kraeftig und spitz, die 9 der Tibia stumpfer und schwaecher. Den Zaehnen des 1. Tarsus gegenueber ist (bei Einkruemmung beider gegen einander) der 2. etwas vorgewoelbt und hier besonders dicht beborstet.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
92D2A06E952966872A0BC5BD6F2A758A.taxon	materials_examined	Vorkommen: Das einzige mir bekannte ♂ dieser Art erbeutete mein Freund K. STRASSER am 18. V. 30 in der Ziatich Jama bei Mankovscina.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
92D2A06E952966872A0BC5BD6F2A758A.taxon	discussion	Ob wir es in diesem Cryptops illyricus mit einem echten Hoehlentier zu tun haben, bleibt zweifelhaft, bis uns weitere Funde ueber die Oekologie dieser Art Aufklaerung geben. Fuer ein Hoehlentier spricht die verhaeltlieh blasse Faerbung, sowie schlanke Krallen und lange Antennen, gegen ein solches der Umstand, dass man bisher in sehr vielen Hoehlen umsonst nach Vertretern der Gattung Cryptops sich umgesehen hat.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
0C79A8E5EC3CFA350C7B669A7BDEE88C.taxon	description	Der als Velum (ve) bezeichnete, am Ende meist zerschlitzte vordere Teil der Opisthomerite ist fast in seiner ganzenLaenge mit dem Solaenomerit verwachsen, waehrend bei Trogloiulus das am Ende zugleich ungewoehnlich keulig erweiterte Velum (ve Abb. 26) bis weit ueber die Mitte, vom Solaenomerit abgespalten ist. Die Fuehrungsanpassungen an das Flagellum sind bei Typhloiulus so wenig auffallend, sie bestehen nur in dem bekannten, durch eine zarte Lamelle ueberdeckten Spalt, dass man ihren Wegfall bei Trogloiulus kaum bemerkt. Diese Gattung besitzt aber in der tiefen Bucht, welche Velum und Solaenomerit trennt, im Anschluss an letzteres ein zartes, fast trichterartig ausgehoehltes Gebilde (fo), welches ich um so mehr als eine physiologisch wichtige Einrichtung betrachten muss, als sich am Grunde dieser Trichtergrube die Muendung des Schlauches der Coxaldruese befindet. Diese fast mittlere Lage der Druesenmuendung ist zwar auch bei Typhloiulus beobachtet worden, aber eine Trichtergrube kommt dort nirgends vor. Diese Trichtergrube ist aber der Ersatz fuer einen Spermaabschnitt, der uebrigens bei Typhloiulus meistens nicht mehr ausgebildet ist, bei Typhloiulus tobias Berl. (Abb. 3 im 5. Aufsatz dieser Serie) aber noch durch das Haarfeld (ar) einen Ersatz erhaelt. Der hoch aufragende, am Ende in zwei zarte Fortsaetze geteilte Endteil des Solaenomerit von Trogloiulus (op Abb. 26), hat hier weil Flagella nicht vorhanden sind, nur noch eine schutzblattartige Bedeutung, obwohl ein Phylacum im morphologischen Sinne bei beiden Gattungen fehlt. Die Gegensaetze sind also wie folgt auszudruecken:	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
0C79A8E5EC3CFA350C7B669A7BDEE88C.taxon	description	Vordere Gonopoden mit Flagella. Velum der Laenge nach mit dem Solaenomerit verwachsen, letzteres ohne Trichtergrube. Maximum der Beinpaarzahl 135.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
0C79A8E5EC3CFA350C7B669A7BDEE88C.taxon	description	Flagella fehlen vollstaendig. Velum fast bis zum Grunde vom Solaenomerit abgespalten, zugleich ungewoehnlich lang und mit keuligern Ende, die Coxaldruese muendet in eine Trichtergrube. Die Zahl der Beinpaare erreicht etwa 161 - 171 und bedeutet ein Maximum unter allen europaeischen Juliden. Hinsichtlich der Gonopoden des Trogloiulus mirus verdient noch Folgendes hervorgehoben zu werden: Promerite 1) am Ende breit abgerundet, von vorn betrachtet im Ganzen etwas nach innen gebogen (Abb. 25), hinten an der Basis innen mit einem dreieckigen Fortsatz (i) und aussen mit einem laenglichen Laeppchen (a). Die Mesomerite (Abb. 27) laufen am Ende nicht einfach aus (wie es in MANFREDI'S Abb. A dargestellt ist), sondern sie sind hier in zwei Vorspruenge abgesetzt (al und in), welche beide an ihrer vorderen Abdachung gesaegt-gezaehnt erscheinen, wobei der aeussere Vorsprung (al) nach endwaerts staerker vorragt als der innere. Velum und Mesomerit sind, mit Ausnahme der Endteile, dicht an einander gepresst. Hinsichtlich des uebrigen Koerpers erwaehne ich das Weitere: Die Staemme am Gnathochilarium des ♂ hinter der Mitte mit 18 - 19 ziemlich dicken und ziemlich weit zerstreuten Tastborsten, vorn ohne Druesen, die Innentaster mit 8 Sinnesstaebchen. Am 1. Beinpaar des ♂ kommt ein vollstaendig abgegrenztes Praefemur vor und ein sehr kurzer Femurwulst traegt vier Borsten. Die Penes deutlich zweigliedrig und mit kleinen, abgesetzten Endzipfeln dreieckig und spitz auslaufend. Coxaldruesen an den Hueften des 2. Beinpaares habe ich nicht beobachtet. Praefemur keulig, am Ende aussen etwas abgestutzt, Tibia mit kraeftigem, dicht gestreiften Polster, das am Ende kaum vorragt, Postfemur mit streifiger Polster-Andeutung. Am 4. und 5. Beinpaar die Polster staerker, das der Tibia am Ende mit einem Zipfel vorragend. An den Antennen traegt nicht nur der Endrand des 5. und 6. Gliedes zahlreiche Sinnesstaebchen, sondern auch der Endrand des 7. Gliedes ist mit einem Kranz von Sinnesstaebchen ringsum besetzt, die aber noch nichthalb so lang sind wie die des 5. und 6. Gliedes.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
0C79A8E5EC3CFA350C7B669A7BDEE88C.taxon	materials_examined	Vorkommen: Die mir von Herrn BOLDORI freundliehst uebermittelten Tiere, 2 ♂ 1 j. ♂ und 2 ♀ sammelte er am 13. XI. 32 in der Grotta Buco del Frate.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
7F84CA1FBE7AC5178248B666BD6A3276.taxon	diagnosis	Diese grosse Aenlichkeit des 1. Beinpaares von illyricus, stygis mit dem mancher Schaltmaennchen einerseits und die genannte maximale Groesse und sehr hohe Beinpaarzahl andererseits fuehren mich zu dem Schlusse, dass sich stygis ebenfalls aus einem Schalt maennchen entwickelt hat und demnach mit Periodomorphose.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
7F84CA1FBE7AC5178248B666BD6A3276.taxon	description	Wer die einschlaegige Literatur ueber Schaltmaennchen und Periodomorphose kennt, wird mit mir den Einwurf erheben, dass ich diese Form nicht als eine Rasse, sondern als Peridomorphose-Form haette bezeichnen sollen und demnach illyricus elongatus nennnen, analog z. B. dem Tachypodoiulus albipes elongatus, der Fundamentalart fuer die Entdeckung der Periodomorphose! In der Tat war das auch meine urspruengliche Ansicht und Absicht, aber verschiedene Umstaende fuehrten mich zu der Ueberzeugung, dass die Merkwuerdigkeit dieser Form nicht mit der Feststellung einer Periodomorphose erschoepft ist, sondern dass wir es auch zugleich mit einer abweichenden systematischen Form zu tun haben, weshalb die subspecifiche Benennung gerechtfertigt ist. Der stygis unterscheidet sich aber vom echten Typhloiulus illyricus: 1. durch das 1. Beinpaar des ♂. Waehrend dasselbe bei illyricus (Abb. 30) den bekannten Bau zeigt, also kraeftig entwickelten Unkus, unvollkommene Absetzung des Femur und einheitlichen Tibiotarsus (tt) ist bei stygis (Abb. 29) der Unkus erst angedeutet, die Gliederung des Telopodit aber viel weniger verwischt, denn Praefemur, Femur, Tibia und Tarsus sind noch deutlich gegen einander abgesetzt. 2. besitzt illyricus am 2. - 7. Beinpaar, besonders an der Tibia kraeftig entwickelte Polster, welche dem stygis gaenzlich fehlen. 3. liegen auch einige Unterschiede in den Gonopoden vor, denn wie sich aus einem Vergleich der beistehenden Abb. 28 mit der Abb. 1 im Aufsatz dieser Serie 1929 ergibt, liegt der Wulst innen an der Basis der Mesomorite (x) in derselben Hoehe mit seinem Ende wie das Ende des Innenlappens (la) der Promerite (bei illyricus dagegen weiter endwaerts), das Ende der Mesomerite bleibt hinter dem der Promerite zurueck und ist nicht gebogen (bei illyricus reicht es ebenso weit heraus wie das Promerit und ist entschieden gebogen). Am Opisthomerite ist das Ende des Solaenomerit mit einem einfachen Haarbueschel besetzt (bei illyricus ragt nach vorn ein Zapfen vor).	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
7F84CA1FBE7AC5178248B666BD6A3276.taxon	discussion	Da die Periodomorphose eine sexuelle Entwicklungshemmung mit Perioden ist, koennte man einwenden, dass der stygis ebenfalls als eine Hemmungsform aufgefasst werden koennte. Wenn das der Fall waere, muesste man Jedoch annehmen, dass diese Hemmung in allen sexuellen Charakteren zum Ausdruck kommen wuerde, was wie sich aus dem Gesagten ergibt, jedoch nicht der Fall ist. Demnach fasse ich den illyricus stygis als eine Form auf, welche zwar einerseits sich mit Periodomorphose entwickelt, andererseits aber auch verschiedene Rassemerkmale besitzt. Das Interesse fuer die Typhloiulus und ihre Variation wird durch diese Verhaeltnisse bedeutend erhoeht und es ist zu wuenschen, dass weitere Funde unsere Kenntnisse in dieser Richtung bald vervollstaendigen werden.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
7F84CA1FBE7AC5178248B666BD6A3276.taxon	materials_examined	Vorkommen: Am 22. II. 31 erbeutete K. STRASSER in der Pecina Glavici bei Pinguenta in lstrien 1 ♂, 1 ♀, 1 j. ♀ und 6 Larven. Er schrieb mir hierueber Folgendes: " 10 km OSO von Pinguente, im Dorf Glavici, Eocaenkalk, 380 m Hoehe. Lange, gangartige Hoehle, sehr nass, mit Lehm und vielen Wassertuempeln mit Schlammgrund. " Alle Funde wurden im Dunkeln gemacht. Die Tiere befanden sich teils auf feuchtem Sinter, teils auf Lehm und Holz.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
7F84CA1FBE7AC5178248B666BD6A3276.taxon	description	Hinsichtlich der 8 mm langen Larven mit 29 Beinpaaren und 6 beinlosen Endringen verdient noch hervorgehoben zu werden, dass die Endglieder der Antennen bereits zahlreiche Sinnesstaebchen besitzen und einen gut entwickelten praeanalen Fortsatz. Sie enthalten zahlreiche Kalk-Krystallkoerper, die teilweise wie sprossende Hefezellen an einander sitzen und zwar, was besonders bemerkenswert ist, groesstenteils in den beinlosen Rumpfringen und hier besonders zahlreich untenim Sprossungsgebiet, wo bei der Neubildung und Umbildung der Ringe ein besonders hohes Kalkbeduerfnis vorliegt.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
D8D62D232BB5A19E469C094DF251B808.taxon	discussion	Ob hier wirklich eine Varietaet vorliegt, oder eine andere Art, oder ob es sich um eine individuelle Mutation handelt, oder ob der Endfortsatz abgestossen worden ist und dann nach Haeutung nicht wieder regeneriert, muessen weitere Funde entscheiden.	de	Karl W. Verhoeff (1933): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. In: MITTEILUNGEN über Höhlen- und Karstforschung Zeitschrift des Hauptverbandes Deutscher Höhlenfqrscher Jahrgang 1933. Berlin W. 15: W. JUNK: 1-21, URL: http://un.availab.le
