identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
81A7D9E016ACF93B4C78A509FAA622CF.text	81A7D9E016ACF93B4C78A509FAA622CF.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mixochthonius	<div><p>Mixochthonius Niedbala, 1972</p><p>Mixochthonius Niedbala: 1972c, p. 663 und 666, Fig. 2c.</p><p>Mixochthonius: Niedbala 1973, p. 62.</p><p>Mixochthonius: Niedbala 1974a, p. 510 und 520, Fig. 6 und 13.</p><p>Mixochthonius: Niedbala 1974 b, p. 14.</p><p>Typusart: Brachychthonius pilososetosus Forsslund, 1942.</p><p>Gattungsdiagnose:</p><p>Körper nur schwach sklerotisiert und von walzenförmiger Gestalt. Prodorsum und Notogaster glatt, ohne kutikulare Ornamentation. Rostralrand und Seitenränder des Prodorsum glatt, ohne Zahnbildungen. Eine Margo lateralis fehlt dem vorderen und mittleren Notogasterschild. Das Pygidium mit einer tiefen Suprapleuralincisur (IcPy), an die sich ein deutlicher transversaler Pygidiumswulst (PlPy) anschließt, der im Bereich der Insertionsalveolen der Borsten h2 und h3 mediad verläuft .</p><p>Die dorsalen Körperborsten sind lang, piliform und lateral mit je einer Fiederborstenreihe besetzt. Die Borste d2 ist mediad auf den Notogasterschild gerückt und der Borste d1 genähert . Die Borsten des Pygidium sind in 3 transversalen Reihen angeordnet. Die ps-Borsten stehen dabei in einer Querreihe (Abb. 1 c), so daß das Pygidium nur 3 mediale Borstenpaare besitzt.</p><p>Die askleritische Suprapleuralregion (vgl. Moritz, 1976, Abb. 5) ist stark entwickelt, wodurch die lateralen Körperpartien sehr weichhäutig erscheinen. Das Prosoma besitzt unterhalb des lateralen Prodorsumrandes einen prosomalen Suprapleuralschild (Abb. 1 d). Podopleuralschilder fehlen. Es ist ein freier Suprapleuralschild SpE vorhanden. Freie Suprapleuralschilder SpC und SpD sind nicht vorhanden. Diesen Schildern entsprechende Partien erscheinen als Seitenteile des Notogasterschildes Na. Der freie Pleuralschild Pl1 ist durch eine große askleritische Zone vom lateralen Vorderrand des Pygidium getrennt.</p><p>Die Adanalplatten sind caudal verbunden. Sie bilden einen breiten nach vorne offenen hufeisenförmigen Ring. Die in annähernd gleichem Abstand stehenden Adanalborsten sind piliform und nehmen von ad1 nach ad3 an Länge ab.</p><p>Die Genitalschilder sind langoval. Ihr Vorderende ist ohne Tectum. Sie sind deutlich länger als die Anal- und Peranalplatten zusammengenommen. Genitalborsten 4 + 3 Agenitalplatten fehlen.</p><p>Coxisternalplatten breit und kurz. Der mediane Rand der Coxisternalplatte III + IV breit gerundet und zur Mediane annähernd parallel leerlaufend. Die Coxisternalplatten sind median durch ein breites askleritisches Sternalband getrennt. Coxisternalborsten 3 - 1 - (3 + 4). Ventrosejugale Furche eine tiefe häutige Rinne.</p><p>Subcapitulum schmal, schwach entwickelt. Alle Subcapitulumborsten vorhanden. Die Adoralborste or1 ist stabförmig und am Ende abgestumpft.</p><p>Diskussion:</p><p>Die Gattung wurde von Niedbala (1972c) monotypisch eingeführt . Die einzige bisher bekannte Art zeigt eine so abweichende Kombination ursprünglicher und abgeleiteter Merkmale, daß die Zuordnung zu einer etwa näher verwandten Gattung nicht ohne weiteres möglich ist und die Errichtung einer besonderen Gattung berechtigt erscheint.</p><p>Als ursprüngliche Merkmale können gelten das Fehlen eines Genitalschildtectum (vergleiche aber Paraliochthonius Moritz und Neobrachychthonius n. g.), die piliformen Borsten der Ventroanalregion, die seriale Anordnung der 3 Borstenquerreihen des Pygidium und die antelaterale Stellung der Borste d2 auf dem vorderen Notogasterschild Na. Auch die Ausbildung der Lateralpartie des vorderen Notogasterschildes Na dürfte zumindest bei dieser Gattung ursprünglich sein, indem hier keine Suprapleuralschilder entwickelt sind. Für diese Annahme spricht die Tatsache, daß bei der Protonymphe eine einheitliche Randgestaltung der Schilder Na und Nm vorliegt. Hier liegen alle Dorsalborsten und die entsprechenden Lyrifissuren ia und im im Seitenrand des betreffenden nymphalen Notogasterschildes. Die Lyrifissur ia befindet sich lediglich in einem caudad gerichteten Fortsatz des Schildrandes.</p><p>Als abgeleitetes Merkmal im Sinne einer progressiven Evolution wäre dann die Abtrennung des Suprapleuralschildes SpE vom mittleren Notogasterschild, wahrscheinlich auch die Anlage eines prosomalen Suprapleuralschildes und die Bildung eines transversalen Pygidiumwulstes PlPy zu werten.</p><p>Insgesamt überwiegen sogenannte "Primitivmerkmale", die bei anderen Gattungen mit unterschiedlichem Grad und in verschiedener Kombination anzutreffen sind. Die größte Übereinstimmung der Merkmale besteht mit Verachthonius Moritz . Beide Gattungen unterscheiden sich von allen anderen Gattungen insbesondere durch den Besitz des transversalen Pygidiumwulstes an der Basis der Borsten h2 und h3 und die Merkmalskombination freier Suprapleuralschild SpE und mit dem Notogasterschild Na verbundener Suprapleuralschild SpC.</p><p>Differentialmerkmale für Mixochthonius und Verachthonius sind die unterschiedliche Anordnung der pygidialen ps-Borsten und das Vorhandensein eines prosomalen Suprapleuralschildes SpPr sowie das Fehlen eines Genitalschildtectum bei Mixochthonius .</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/81A7D9E016ACF93B4C78A509FAA622CF	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
51087D97B04CBCF2477BA6E16BAAF586.text	51087D97B04CBCF2477BA6E16BAAF586.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Neobrachychthonius	<div><p>Neobrachychthonius nov. gen.</p><p>Typusart: Brachychthonius marginatus Forsslund, 1942</p><p>Gattungsdiagnose:</p><p>Prodorsum und Notogasterschilder mit medianer kutikularer Ornamentation. Rostrales Prodorsum ohne Randzähne . Zwischen dem Exobothridialhaar und dem Hinterrand ist die Lateralpartie des Prodorsum durch eine Randeinbuchtung verschmälert und von der vorderen Lateralhälfte durch eine feine Kutikularlinie abgetrennt (Abb. 3b, 4c).</p><p>Am vorderen und mittleren Notogasterschild (Na, Nm) ist eine durchgehende Margo lateralis entwickelt, so daß der Notogaster mit kielartigem Rand gegen die Pleura abgesetzt ist. Das Pygidium besitzt neben der Suprapleuralincisur eine um das ganze Pygidium herumlaufende Margo lateralis, so daß die abgeflachte Dorsalseite gegen den latero-ventralen Teil im Profil eckig abgesetzt ist. Dieser pygidiale Lateralkiel verläuft in Höhe der Borsten f2, ps3, h2 und ps2.</p><p>Die dorsalen Körperborsten mit der Tendenz zur lanzettartigen Verbreiterung. Die Borste d2 ist der medialen Borste d1 genähert . Das Pygidium besitzt nur 3 mediane Borstenpaare. Die ps1- und ps2-Borste stehen nebeneinander.</p><p>Es sind ein separater Suprapleuralschild SpC mit der Borste c3 und ein freier Suprapleuralschild SpE vorhanden. Der vordere Pleuralschild Pl1 ist vom lateralen Vorderrand des Pygidium durch eine askleritische Zone abgesetzt.</p><p>Die Adanalplatten bilden einen geschlossenen Ring ohne getrennte Adanalschilder. Die Adanalborste ad2 ist stark hypertrophiert, indem an ihrer Vorderseite jederseits eine dünne Membran entwickelt ist. Sie ist säbelartig caudad gebogen und der winzigen piliformen Borste ad3 genähert . Die Adanalborste ad1 ist ebenfalls piliform, aber nur wenig kürzer als die ad2-Borste. Die Peranalplatten sind voll entwickelt und überragen den Hinterrand der Analplatten.</p><p>Die Genitalplatten sind ohne Tectum, so daß ihre paraxiale Borste g4 am Plattenvorderrand inseriert. Genitalborsten 4 + 3. Agenitalschilder fehlen.</p><p>Coxisternalregion median mit askleritischem breiten Sternalband. Coxisternalborsten 3 - 1 - (3 + 3). Dem Subcapitulum fehlt die Borste ma. Die Adoralborste or 1 ist hypertrophiert, am Ende verdickt. Die Adoralborste or 2 ist ein kurzer kegelförmiger Stift (vgl. Moritz 1976, Abb. 3).</p><p>Auf den Genus III und IV fehlt jeweils die Ventralborste.</p><p>Diskussion:</p><p>Die Gattung ist monotypisch. Neobrachychthonius marginatus (Forsslund) weicht mit seinen beiden Unterarten durch eine Kombination von Merkmalen, die auch bei anderen Gattungen der Familie auftreten, und durch die besondere Gestaltung des Notogasterrandes und des Pygidium von allen anderen Vertretern der Familie so stark ab, daß die Aufstellung einer eigenen Gattung berechtigt ist.</p><p>Eine nähere Beziehung dürfte zu Paraliochthonius Moritz durch die Ausbildung des lateralen Prodorsum, der Suprapleuralschilder, der Genitalplatten und der anogenitalen und coxisternalen Chaetotaxie sowie durch die breiten askleritischen Zonen (z. B. zwischen dem Pleuralschild Pl 1 und dem Genitalschild) gegeben sein.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/51087D97B04CBCF2477BA6E16BAAF586	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
34B2B4BC952E06385E784598A59BC27F.text	34B2B4BC952E06385E784598A59BC27F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Neobrachychthonius marginatus subsp. marginatus	<div><p>Neobrachychthonius marginatus marginatus (Forsslund, 1942), nov. comb. (Abb. 2,3 ab)</p><p>Brachychthonius marginatus Forsslund, 1942: p. 6, Fig. 7.</p><p>Brachychthonius marginatus: Evans 1952, p. 231.</p><p>Liochthonius marginatus: Bulanova-Zachvatkina 1967, Taf. 3, Fig. 27.</p><p>Fast alle Exemplare, die bisher zu marginatus Forsslund gestellt wurden, sind im Durchschnitt größer als 252 µm . Sie liegen damit auffällig an der oberen Grenze der von Forsslund in der Originalbeschreibung angegebenen Körpergröße . Forsslund selbst war dieser Umstand und auch der, daß der Typus wesentlich durch seine geringere Körper- und Borstenlänge abweicht, bekannt (briefl. Mitteilung), konnte aber eine geplante Revision seines Materials nicht mehr beginnen.</p><p>Die Inspektion des gesamten marginatus-Materials der Coll. Forsslund einschließlich des einzigen Typusexemplares bestätigt, daß der Holotypus wesentlich kleiner ist, kürzere Dorsalborsten und eine schwächere Sklerotisierung des Integuments besitzt, als alle übri- Exemplare. Demgegenüber liegen aus zwei Lokalitäten der DDR Tiere vor, die mit dem Holotypus sehr genau übereinstimmen und gegenüber der großen Form ein bisher einheitliches Vorkommen in moosartigen Überzügen vermoderter Holzsubstanzen erkennen lassen. Der Holotypus stammt aus einem alten Fichtenstubben in einem Mischwald vom Vaccinium-Typ von Svartberget. Ein sympatrisches Vorkommen der kleinen und der großen Form konnte bisher nur für einen Standort im Harz bei Hohnekamm (Nr. 444/B284) nachgewiesen werden, so daß weitere diesbezügliche Untersuchungen notwendig sind, um die Frage des Artstatus endgültig klären zu können . Hier werden beide Größen- zunächst als Unterarten aufgefaßt . Die große, im Durchschnitt 252 µm lange häu- Form wird als Unterart magnus n. ssp. der kleineren, im Durchschnitt nur 213 µm langen Stammform marginatus Forsslund gegenübergestellt .</p><p>Material: NRSt: 1 Ad., Holotypus, Coll. Forsslund Mf 241, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius marginatus), Schweden, Västerbotten, Degerfors, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.7558&amp;materialsCitation.latitude=64.2443" title="Search Plazi for locations around (long 19.7558/lat 64.2443)">Svartberget</a>, K.-H. Forsslund leg. 31. 8. 1934.</p><p>ZMB Nr. 444/B17: 11 Ad., DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.3445&amp;materialsCitation.latitude=54.1270" title="Search Plazi for locations around (long 13.3445/lat 54.1270)">Kieshofer Moor</a>, vermoderter Stubben, M. Moritz leg. 16. 3. 1958. - ZMB Nr. 444/B284: 6 Ad., DDR, Harz, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.6875&amp;materialsCitation.latitude=51.7825" title="Search Plazi for locations around (long 10.6875/lat 51.7825)">Hohnekamm</a>, 800 m, W. Karg leg. Februar 1966.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Prä- im Naturhistoriska Riksmuseet Stockholm.</p><p>Der Locus typicus ist Schweden, Västerbotten, Degerfors, Svartberget, in einem alten Fichtenstubben, Mischwald vom Vaccinium-Typ. K.-H. Forsslund leg. 31. 8. 1934.</p><p>Beschreibung: Die Körperfarbe ist gelblich bis hellbraun. Der Holotypus ist im Präparat farblos. Das Integument ist nur schwach sklerotisiert, so daß die bei der Unterart magnus n. ssp. deutlich hervortretenden Medianfelder des Integumentes kaum ausgeprägt sind oder bei aufgehellten Tieren völlig fehlen. Die Körperform ist schlank. Länge und Breite des Notogasterschildes Na verhalten sich wie 1: 2,1 ( magnus n. ssp. = 1: 2,2). Das Opisthosoma ist vom Prosoma durch eine Schulterbildung abgesetzt. Alle Dorsalborsten sind glatt und spitz und in der basalen Hälfte mit angedeuteter schmaler lanzettlicher Verbreiterung.</p><p>Das Prodorsum zeigt in der Aufsicht eine geschlossene Linie, die von den exobothridialen Höckern gerade zu den Lamellarhaaren verläuft, seitlich um diese herumzieht und vor den Lamellarhaaren eine gerade Querlinie bildet. Diese trapezförmig angeordnete Linie wird durch eine steilere Aufwölbung des Prodorsum hervorgerufen und ist in Lateralansicht nicht erkennbar. Das Rostrum im Bereich der Rostralhaare stark vorgewölbt und vom Prodorsum abgesetzt. Vor den Lamellarhaaren fällt das Prodorsumprofil nochmals stark ab (vgl. die Querlinie vor den Lamellarhaaren), so daß zwischen den Lamellarhaaren und dem Rostrum eine deutliche Einsenkung vorhanden ist (Abb. 3 b). Länge und Stellung der Prodorsumborsten sind aus der Tabelle ersichtlich.</p><p>Die Sensilluskeule ist durch eine stärker konvexe Oberseite eine asymmetrische Spindel, die bürstenartig mit kurzen Borsten besetzt ist. Der gerade Stiel ist länger als die Spindel. Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt 0,95.</p><p>Dorsalflecke zwischen den Interlamellarhaaren waren bei den vorliegenden Exemplaren nicht erkennbar.</p><p>Die Notogasterborsten nehmen caudad bis zu den e-Borsten an Länge zu, von den e-Borsten zu den ps-Borsten dagegen wieder ab. Nach den Rostralhaaren sind die e1- Borsten mit durchschnittlich 14 µm die längsten Dorsalborsten. Die Borste d1 erreicht gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na, während die seitlichen d2-Borsten den Hinterrand nicht erreichen. Alle längeren Borsten sind leicht lanzettlich.</p><p>Die Borsten der Anogenital- und der Coxisternalregion sind piliform und bis auf die stark hypertrophierte Adanalborste ad 2 kurz und fein. Die ad2-Borste ist an die sehr kurze und feine ad3-Borste gerückt, stark verbreitert und säbelartig caudad gebogen. Die Adanalborste ad 1 ist doppelt so lang wie die Borste ad 3.</p><p>Systematische Stellung: Zusammen mit der Unterart magnus n. ssp. repräsentiert die Art innerhalb der Brachychthoniiden eine monotypische Gattung. Das bisher vorliegende Untersuchungsmaterial gestattet die Trennung der kleinen Stammform marginatus von der großen Form magnus n. ssp. Intermediärformen konnten nicht festgestellt werden. Die Unterart magnus n. ssp. wurde bisher auf Grund ihres häufigeren Vorkommens von allen Autoren mit marginatus Forsslund identifiziert.</p><p>Die vorliegenden Funde der Unterart marginatus lassen eine Bindung an stark vermoderte Holzsubstanzen mit Moosüberzügen bei gleichzeitig höherer Bodenfeuchtigkeit, wie sie in Moorgebieten zu finden sind (vgl. Nr. 444/B 17), bzw. höheren Lagen der Mittelgebirge (Nr. 444/B 284) mit starker organischer Bodenauflage mit Moospolstern vermuten. Der Holotypus stammt aus einem alten Fichtenstubben.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/34B2B4BC952E06385E784598A59BC27F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B8113C23FFBEF6751417CF1B2E21A4AA.text	B8113C23FFBEF6751417CF1B2E21A4AA.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Neobrachychthonius marginatus subsp. magnus	<div><p>Neobrachychthonius marginatus magnus nov. subspec. (Abb. 4abc)</p><p>Brachychthonius marginatus: Strenzke 1951, p. 242, Abb. 7.</p><p>Brachychthonius sellnicki: Evans 1952, p. 230, Fig. 2.</p><p>Brachychthonius spec.: Grandjean 1958, p. 428, Fig. 1.</p><p>Brachychthonius marginatus: Sellnick 1960, p. 83.</p><p>Liochthonius laetepictus: Bulanova-Zachvatkina 1967, p. 119, Taf. II, Fig. 26.</p><p>Brachychthonius marginatus: Niedbala 1968, p. 4, Abb. 4.</p><p>? Brachychthonius marginatus: Niedbala 1974a, p. 485, Abb. 32.</p><p>Material: ZMB Nr. 134/B159/1: 1 Ad., Holotypus, DDR, Bad Frankenhausen, Kyffhaeusergebirge, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Katenburg</a>, M. Moritz leg. 27. 11. 1967. - ZMB Nr. 134/B 159/6-28: 23 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Kyffhäusergebirge, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Katenburg</a>, M. Moritz leg. 27. 11. 1967. - ZMB Nr. 134/B 124/2 -4: 3 Ad., Paratypen, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.9825&amp;materialsCitation.latitude=54.4200" title="Search Plazi for locations around (long 10.9825/lat 54.4200)">Nordrand des Kyffhaeusergebirges bei Nymburg</a>, M. Moritz leg. 11.4.1967. - ZMB Nr. 134/B 82/29 - 38: 10 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Kyffhäusergebirge, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Katenburg</a>, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 134/B 35/39-87: 1 Ad., 22 N2, 16 N1: Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Kyffhäuser-, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 134/B247/88 -121: 34 N3, Paratypen, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.6790&amp;materialsCitation.latitude=51.1720" title="Search Plazi for locations around (long 13.6790/lat 51.1720)">Moritzburg bei Dresden</a>, Altbuchenbestand, M. Moritz leg. 25. 8. 1970. - ZMB Nr. 134/ B251/125: 1 Ad., Paratypus, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4790&amp;materialsCitation.latitude=52.6455" title="Search Plazi for locations around (long 13.4790/lat 52.6455)">Berlin-Buch</a>, Stieleichenaltbestand, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 134/B284/126 -127: 2 Ad., Paratypen, DDR, Harz, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.6875&amp;materialsCitation.latitude=51.7825" title="Search Plazi for locations around (long 10.6875/lat 51.7825)">Hohnekamm</a>, 800 m, Nadelstreu, W. Karg leg. V. 1966. - ZMB Nr. 134/S1/122 -124: 3 Ad., Paratypen, Schweden, K.-H. Forsslund leg. et ded. 2. 11. 1965.</p><p>NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 602b, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius marginatus Forsslund), Schweden, Dalarna, Älvdalen, K.-H. Forsslund leg. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 1015, mikroskop. Präparat (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Uppland, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.2165&amp;materialsCitation.latitude=59.4830" title="Search Plazi for locations around (long 18.2165/lat 59.4830)">Oesteraecker, Gottsunda</a>, K.-H. Forsslund leg. 25. 3. 1962. - NRSt: 4 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 1016, mikroskop. Präparat (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Uppland, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.2165&amp;materialsCitation.latitude=59.4830" title="Search Plazi for locations around (long 18.2165/lat 59.4830)">Oesteraecker, Gottsunda</a>, K.-H. Forsslund leg. 25. 3. 1962. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 872, mikroskop. Präparat (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Dalarna, Ludvika, Ställviksberget, K.-H. Forsslund leg. 1. 10. 1960. - NRSt: 5 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 1452, 2 mikroskop. Präparate (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Uppland, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.0650&amp;materialsCitation.latitude=59.3630" title="Search Plazi for locations around (long 18.0650/lat 59.3630)">Stockholm</a>, K.-H. Forsslund leg. 2. 2. 1965. - NRSt: 4 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 1727, mikroskop. Präparat (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Uppland, Täby, K.-H. Forsslund leg. 20. 4. 1972.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol konserviert in der Sammlung des Zoologischen Museums der Humboldt-Universität zu Berlin.</p><p>Der Locus typicus ist DDR, westlich von Bad Frankenhausen, Südrand des Kyffhäuser- . Die Probe stammt von der sog. Katenburg, einem am Südrand vorspringenden Gebirgsteil, auf dem Lärchen und lichtes Gebüsch auf Lehmerde über Gips stocken. Zersetzungshorizont über dunkelbraunem Humus. M. Moritz leg. 27. 11. 1967.</p><p>Beschreibung: Die Körperfarbe ist gelblich bis rötlichgoldgelb . Das Integument ist kräftig sklerotisiert, so daß Muskelansatzpunkte und Ornamentationen der Oberfläche hervortreten. Die Tiere wirken durch den flachen und breiteren Körper robuster als die Stammform marginatus . Das Opisthosoma ist durch die kräftige Entwicklung einer Margo lateralis geradezu scharfkantig. Charakteristisch ist für die Unterart eine mediane Reihe von querovalen Feldern auf dem Prodorsum und Notogaster. Sie stellen ein vereinfachtes Grundmuster der stark skulpturierten Brachychthonius-Arten dar. Die Porenstruktur der Kutikula ist als feine Punktierung deutlich sichtbar. Die Dorsalborsten sind wie bei der Stammform spitz und schmallanzettlich.</p><p>Das Prodorsum besitzt eine Marginallinie, die wie bei der Unterart marginatus das Medianfeld zwischen den Exobothridialhöckern und den Lamellarhaaren trapezförmig umspannt. Vor den Lamellarhaaren fällt das Prodorsumprofil bis zum stark aufgewölbten Rostrum schräg ab. Auf der Rostrumwölbung stehen die sehr langen und kräftigen Rostralhaare. Sie sind von allen Dorsalborsten die längsten .</p><p>Der Sensillus entspricht in seiner Form dem der Stammform, ist aber absolut größer . Das durchschnittliche Längen Verhältnis zwischen Sensilluskeule und Stiel beträgt 1,07.</p><p>Unmittelbar hinter den Lamellarhaaren befindet sich ein leicht querovales Medianfeld, das die Andeutung einer Längsteilung zeigt. Zwei dicht hintereinanderliegende, bedeutend größere querovale Medianfelder befinden sich zwischen den Interlamellarhaaren. Sie sind teilweise miteinander verschmolzen. Das vordere Feld liegt vor, das hintere zwischen den Interlamellarhaaren.</p><p>Der Notogaster ist flach und breit und lateral durch eine Margo lateralis scharf gerandet. Der vordere Notogasterschild Na ist mehr als doppelt so breit wie lang (2,2: 1). Die Borsten der d-Reihe überragen mit ihren Spitzen den Hinterrand des Notogasterschildes. Die e-Borsten sind die längsten Notogasterborsten. Alle Dorsalborsten sind schmal lanzettlich. Die pygidiale Borste ps3 ist dagegen piliform.</p><p>Die Ausbildung und Chaetotaxie der ventralen Körperseite entspricht der der Stammform. Die hypertrophierte Borste ad2 ist aber weniger stark säbelartig caudad gebogen.</p><p>Systematische Stellung: Neobrachychthonius marginatus magnus n. ssp. ist in Mittel-und Nordeuropa die häufigste Form. Sie unterscheidet sich von der Stammform durch ihre absolut größeren Körpermaße, Habitus und Ornamentation, Borstenlänge, Stellung der d-Borsten und nicht zuletzt durch ihre offensichtlich anderen ökologischen Ansprüche .</p><p>So ist das verbreitete Vorkommen dieser Unterart vorwiegend an bewaldete Standorte mit reicher geformter organischer Auflage und der Tendenz zur Rohhumusbildung gebunden.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/B8113C23FFBEF6751417CF1B2E21A4AA	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
2530BE8F961394A5655F54602A631B89.text	2530BE8F961394A5655F54602A631B89.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Synchthonius	<div><p>Synchthonius van der Hammen, 1952</p><p>Synchthonius van der Hammen, 1952: p. 19.</p><p>Synchthonius: Sellnick 1960, p. 86.</p><p>Synchthonius: Bulanova-Zachvatkina 1967, p. 117.</p><p>Synchthonius: Kunst 1971, p. 546.</p><p>Synchthonius: Balogh 1972, p. 47 und. 140.</p><p>Synchthonius: Chinone &amp; Aoki 1972, p. 238.</p><p>Synchthonius: Niedbala 1972c, p. 663 und 665, Fig. 2b.</p><p>Synchthonius: Niedbala 1973, p. 64.</p><p>Synchthonius: Niedbala 1974a, p. 510 und 520, Fig. 5 und 12.</p><p>Synchthonius: Niedbala 1974b, p. 15.</p><p>Typusart: Brachychochthonius crenulatus Jacot, 1938 (= Synchthonius boschmai van der Hammen, 1952).</p><p>Gattungsdiagnose:</p><p>Körper stark sklerotisiert und von hochgewölbter Gestalt. Das Prodorsum zwischen den Lamellar- und Interlamellarhaaren stark erhöht, hinter den Interlamellarhaaren und den Bothridien stark abfallend. Oberfläche des Prodorsum und das Notogaster mit einer kräftig skulpturierten Ornamentation, die aus einem regelmäßigen Muster von eingesenkten Feldern besteht, deren Ränder in kurzen Abständen stärker eingedrückt sind, so daß die Feldbegrenzungen teilweise ausgebuchtet und unterbrochen erscheinen. Zwischen den Feldern, besonders auf dem Prodorsum und dem Pygidium, befinden sich außerdem Gruppen grober Kutikularknoten.</p><p>Am lateralen Prodorsumrand unterhalb der Lamellarhaare eine große, aus meist 4 Zähnen bestehende Zahngruppe. Die Zähne stehen auf einer gemeinsamen Basis des Lateralrandes. Der Rostralrand ist mit feinen Zähnen sägeartig besetzt. Am Vorderrand des Rostrum außerdem 3 größere spitze Dreieckzähne, von denen der mittlere median angeordnet ist. Exobothridialhöcker klein. Sensillus von spindelförmigem Keulentyp, die Keule beborstet.</p><p>Notogasterschilder mit einer Margo lateralis. Das caudal stark gewölbte Pygidium mit einer sehr tiefen Suprapleuralincisur, so daß der Pleuralschild Pl2 annähernd bis zur Hälfte vom Pygidium separiert ist.</p><p>Die Dorsalborsten sind piliform und stehen im allgemeinen auf deutlichen Insertionshoeckern. Die Borste d2 vom lateralen Notogasterrand entfernt, der Borste d1 genähert . Die medialen Borstenpaare f1, h1 und ps1 stehen in gleichem Abstand. Die Borsten ps2 sind dagegen mehr latero-caudal hinter den ps -Borsten angeordnet.</p><p>Prodorsum ohne Suprapleural- und Podopleuralschilder. Nur der opisthosomale Suprapleuralscbild SpE frei vorhanden. Er liegt unterhalb der Intersegmentalfalte zwischen den Notogasterschildern Na und Nm. In Höhe der Intersegmentalfalte verläuft auf dem Suprapleuralschild eine Quernaht, die sekundären Charakter hat. Der Suprapleuralschild SpC ist mit der Borste c3 vollständig in den Notogasterschild Na integriert, so daß in seinem Bereich der Rand des Notogasterschildes nur noch schwach ausgebuchtet ist. Die Suprapleuralschilder SpD und SpF fehlen. - Der vordere Pleuralschild Pl1 ist mit seinem Caudalrand dem Vorderrand von Pl2 so stark genähert, daß ein askleritisches Band fehlt und beide Schilder mehr oder weniger fest aneinanderstoßen oder mit einer Nahtbildung verwachsen sind.</p><p>Die Adanalplatten sind caudal getrennt. Die hypertrophierte Borste ad2 ist lanzettartig und der Borste ad1 genähert . Alle übrigen Borsten der Analregion sind kurz und piliform.</p><p>Die großen Genitalplatten mit Genitaltectum. Sie sind so lang wie die Platten der Analregion zusammengenommen. Es sind nur 3 Paar paraxiale und 3 Paar anteaxiale Genitalborsten vorhanden. Die Agenitalborste inseriert auf einem großen Agenitalschild. Die Coxisternalplatten, besonders I und II, sind median fest verbunden. Ein askleritisches Sternalband fehlt. Coxisternalborsten 3 - 1 - (3 + 4).</p><p>Das Subcapitulum ist klein. Alle Subcapitulumborsten sind piliform.</p><p>Diskussion: Die Gattung Synchthonius ist bisher durch zwei Arten vertreten. Am ehesten läßt sie sich mit Poecilochthonius und Liochthonius vergleichen (vgl. Niedbala 1973), zwischen denen sie eine gewisse intermediäre Stellung einnimmt. Habitus, Skulpturierung, Form des Prodorsum und der Ventralregion sowie die Verschmelzung des Suprapleuralschildes SpC mit dem Notogasterschild Na und das Zusammenrücken der Pleuralplatten Pl1 und Pl2 (bei Poecilochthonius sind beide Vorgänge bereits angedeutet) lassen eine engere Beziehung zu Poecilochthonius erkennen. Andererseits lassen die Stellung der Notogasterborste d2 und die Form und Anordnung der Adanalborsten zumindest eine Parallelentwicklung zu Liochthonius vermuten.</p><p>Synchthonius besitzt darüber hinaus in der fehlenden paraxialen Genitalborste g1 und der Fusion der pygidialen Pleuralplatte Pl1 mit dem Vorderrand von Pl2 zwei apomorphe Merkmale, die bisher bei keiner anderen Gattung beobachtet werden konnten.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/2530BE8F961394A5655F54602A631B89	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6AFCF71FCB8CFDA849A31FA34E27A4E2.text	6AFCF71FCB8CFDA849A31FA34E27A4E2.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Synchthonius crenulatus	<div><p>Synchthonius crenulatus (Jacot, 1938) (Abb. 5a bis f)</p><p>Brachychochthonius crenulatus Jacot, 1938: p. 133, Fig. 16.</p><p>Synchthonius boschmai van der Hammen, 1952: p. 20, Fig. 1 c-f.</p><p>Brachychochthonius crenulatus: Hammer 1952, p. 408, Fig. 3.</p><p>Synchthonius crenulatus: Halaskova &amp; Kunst 1960, p. 33, Abb. 15.</p><p>Synchthonius boschmai: Sellnick 1960, p. 86.</p><p>Synchthonius boschmai: Bulanova-Zachvatkina 1967, p. 120.</p><p>Synchthonius boschmai: Engelmann 1969, p. 96, Abb. 1.</p><p>Synchthonius crenulatus: Kunst 1971, p. 545, Fig. 14 und 15.</p><p>Synchthonius crenulatus : Niedbala 1972a, p. 38, Fig. 9.</p><p>Synchthonius crenulatus: Niedbala 1974a, p. 482, Fig. 28.</p><p>Synchthonius crenulatus: Niedbala 1974 b, p. 21.</p><p>Auf die große Übereinstimmung zwischen dem aus den USA beschriebenen Synchthonius crenulatus und Synchthonius boschmai aus den Niederlanden ist u. a. bereits von Halaskova &amp; Kunst (1960) und Niedbala (1972a, 1974a) hingewiesen worden. In der Kollektion Sellnick befindet sich ein Exemplar aus den USA (mikroskopisches Präparat ZMH Nr. A1/1972/407), das mit den hier vorliegenden mitteleuropäischen Tieren in allen wesentlichen Merkmalen übereinstimmt . Die von den Autoren für beide Arten beschriebene mehr oder weniger durchlaufende Querleiste in Höhe der Lamellarhaare und die von den Lamellarhaaren zu den Bothridien verlaufende Leiste entstehen in der Aufsicht durch einen etwas steileren Abfall des Prodorsumprofils und sind je nach Lage des Tieres mehr oder weniger durchlaufend zu sehen. Eine echte Leistenbildung ist in Wirklichkeit nicht vorhanden. Andere arttrennende Merkmale konnten nicht festgestellt werden, so daß Synchthonius boschmai hier als jüngeres Synonym zu Synchthonius crenulatus gestellt wird.</p><p>Material: NRSt: 1 Ad., Coll. Lohmander (sub Brachychothonius crenulatus), Schweden, Halland, Onsala, Raö, September 1941.</p><p>UNMB Nr. Ke-70/31: 2 Ad., Griechenland, Céphalonie, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=20.6575&amp;materialsCitation.latitude=38.2465" title="Search Plazi for locations around (long 20.6575/lat 38.2465)">Sami</a>, 700 m, B. Hauser leg. 14. 4. 1970.</p><p>ZMH Nr. A1/1972/407: 1 Ad., Coll. Sellnick, mikroskop. Präparat, USA.</p><p>Slg. Hirschmann: 1 Ad., Coll. Willmann Nr. M66 (mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius brevis), BRD, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=9.6215&amp;materialsCitation.latitude=48.0865" title="Search Plazi for locations around (long 9.6215/lat 48.0865)">Federsee</a>, C. Willmann leg. April 1926.</p><p>ZMB Nr. 96/IV: 5 Ad., DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4540&amp;materialsCitation.latitude=54.0670" title="Search Plazi for locations around (long 13.4540/lat 54.0670)">Elisenhain</a>, M. Moritz leg. 1. 8. 1957. - ZMB Nr. 96/IV/8: 18 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4535&amp;materialsCitation.latitude=54.0770" title="Search Plazi for locations around (long 13.4535/lat 54.0770)">derselbe Fundort</a>, M. Moritz leg. 1958.</p><p>Beschreibung: Die Körperfarbe ist gelbbraun. Die Tiere sind stark sklerotisiert und von hochaufgewölbter Gestalt. Prodorsum und Notogaster besitzen eine skulpturierte Ornamentation, die sich aus vertieften Feldern, einzelnen Gruben und Höckern zusammensetzt. Die Feldränder sind durch punktförmige Randvertiefungen ausgebuchtet und erscheinen dadurch in der Aufsicht knotig beziehungsweise unterbrochen. Auf dem vertieften Halsteil des Prodorsum zwischen Bothridien und Hinterrand ist eine Querreihe dicht beieinanderliegender viereckiger Felder charakteristisch. Die Mittelpartie zwischen den Lamellar- und Interlamellarhaaren sowie das Rostrum sind mit mehr oder weniger regelmäßig angeordneten groben Punktdellen versehen, deren Ränder in der Aufsicht eine grobe Knotenstruktur vortäuschen . In Dorsalansicht entsteht zwischen den Lamellarhaaren sowie zwischen den Lamellarhaaren und den Bothridien infolge eines sehr steilen Abfalls des Profils der Eindruck einer leistenartigen Verdickung. (Von anderen Autoren wird diese Leistenbildung als besonderes Merkmal hervorgehoben!)</p><p>Auf dem vorderen Notogasterschild befinden sich 3 mediane dreilappige Querfelder, von denen die beiden hinteren besonders deutlich sind. Der Hinterrand des Schildes trägt eine Reihe annähernd viereckiger Felder. Die Seitenflächen besitzen ein dem Brachychthonius-Typ entsprechendes Zeichnungsgrundmuster. Auf dem mittleren Notogasterschild ein entsprechendes medianes Querfeld. Auf dem Pygidium befinden sich im Bereich des pygidialen Pleuralschildes Pl2 zusätzlich grobe Knotenstrukturen.</p><p>Das Prodorsum ist breit. Vor den Lamellarhaaren fällt sein Profil gleichmäßig schräg zum Rostrum ab. Das Rostrum ist in der Aufsicht breit gerundet. Der Rostralrand ist wulstig abgesetzt und an der Unterseite gleichmäßig mit feinen spitzen Dreieckzähnen besetzt. Am Vorderrand befinden sich 3 größere Zähne, die jeweils durch 2 kleine Zähne getrennt sind. Der mittlere Zahn ist median angeordnet. Seitliche Abweichungen von der Mediane kommen vor (vgl. Engelmann 1969). - Die lateralen Randzähne unterhalb der Lamellarhaare bilden eine Gruppe von 4 kegelförmigen Zähnen auf einer gemeinsamen Basis. Die vorderen und der hintere Zahn sind deutlich kürzer und schwächer . In Frontalansicht sind die Zähne leicht nach außen gerichtet und stehen nicht in einer Ebene (Abb. 5 e).</p><p>Die piliformen Prodorsumhaare sind kurz und nach innen gekrümmt . Die Spitzen der Lamellarhaare sind aufeinander gerichtet. Der Sensillus setzt sich aus einem kurzen Stiel und einer langen und schmalen spindelförmigen Keule zusammen. Die Spindel ist mit längeren starren Stachelborsten gleichmäßig besetzt und leicht nach unten gekrümmt . Im Durchschnitt beträgt das Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel 1,73.</p><p>Die vorderen und mittleren Notogasterborsten sind etwas länger als die Prodorsumborsten. Alle Borsten sind piliform, spitz und seitlich etwas zusammengedrückt . Bei stär- Vergrößerung ist auf der Dorsalseite besonders der mittleren Borsten eine feine Zähnung zu erkennen. Alle Borsten sind an der Basis stärker gekrümmt, so daß der übrige mehr oder weniger gerade Teil der Körperoberfläche genähert ist. Die Notogasterborsten stehen auf kaum angedeuteten Insertionshöckern .</p><p>Der vordere Pleuralschild Pl1 ist mit seinem Caudalrand dem pygidialen Pleuralschild Pl2 angelagert, so daß ein askleritisches Band zwischen beiden Schildern fehlt.</p><p>Die hypertrophierte Adanalborste ad2 ist auffallend breit und säbelartig leicht caudad gebogen.</p><p>Systematische Stellung: Synchthonius crenulatus unterscheidet sich von Synchthonius elegans durch die andersartige Ornamentation, die Größe und Stellung der Dorsalhaare und die Form und Anordnung der rostralen Randzähne .</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/6AFCF71FCB8CFDA849A31FA34E27A4E2	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5CA072F093DFAD273F9A9B4CBE43F585.text	5CA072F093DFAD273F9A9B4CBE43F585.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Synchthonius elegans Forsslund	<div><p>Synchthonius elegans Forsslund, 1956 (Abb. 6a bis d)</p><p>Synchthonius elegans Forsslund, 1956: p. 210, Fig. 1 bis 3.</p><p>Synchthonius elegans: Grandjean 1963, p. 122, Fig. 1 bis 7.</p><p>Synchthonius elegans: Balogh 1972, Taf. 4, Fig. 13 und 14.</p><p>Synchthonius elegans: Chinone &amp; Aoki 1972, p. 239, Fig. 66 bis 70.</p><p>Synchthonius elegans: Niedbala 1972a, p. 38, Fig. 10.</p><p>Synchthonius elegans: Niedbala 1974a, p. 483, Fig. 29.</p><p>Synchthonius elegans: Niedbala 1974b, p. 19.</p><p>Material: ZMB Nr. 162/B24: 1 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0830&amp;materialsCitation.latitude=51.3660" title="Search Plazi for locations around (long 11.0830/lat 51.3660)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges</a>, B. Messner leg. 29. 7. 1963. - ZMB Nr. 162/B84: 4 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">derselbe Fundort</a>, B. Messner leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 162/B146: 16 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Katenburg</a>, M. Moritz leg. 6. 7. 1967. - ZMB Nr. 162/U23: 8 Ad., 2 N1, Ungarn <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.3930&amp;materialsCitation.latitude=47.2900" title="Search Plazi for locations around (long 19.3930/lat 47.2900)">Csevharaszt</a>, Pusta, Stieleichenwald auf ehemaligen Flugsanddünen, M. Moritz leg. 7. 10. 1964.</p><p>UNMB Nr. 0-187-68E: 9 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=22.3000&amp;materialsCitation.latitude=48.2666" title="Search Plazi for locations around (long 22.3000/lat 48.2666)">Tiszakeresceny</a>, S. Mahunka leg. 9. 6. 1966. - UNMB Nr. 0-308-68 As: 2 Ad., Mongolische VR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=106.9200&amp;materialsCitation.latitude=47.8900" title="Search Plazi for locations around (long 106.9200/lat 47.8900)">Ulan-Baator</a>, Kaszab leg. 18. 6. 1963.</p><p>Beschreibung: Die Art ist durch die ausführliche Originalbeschreibung und die ausgezeichneten Untersuchungen Grandjeans (1963) so ausreichend gekennzeichnet, daß hier nur wenige Einzelheiten nachzutragen sind.</p><p>Die Tiere sind von breiter Gestalt und nicht ganz so hochgewölbt wie Synchthonius crenulatus . Das Grundschema der crenulatus-Ornamentation ist auch hier erkennbar, nur sind die Ränder der Felder noch weiter aufgelöst, so daß oft nur die Punktdellen Verdickungen aufweisen, die durch sehr feine Linien verbunden sind. Die dorsalen Körperborsten sind sehr lang, kräftig und seitlich etwas zusammengedrückt . Sie stehen auf gutentwickelten Insertionshöckern .</p><p>Das Prodorsum ist zwischen den Lamellar- und Interlamellarhaaren sehr hoch aufgewoelbt und fällt hinter den Interlamellarhaaren und den Bothridien fast senkrecht ab. Vor den Lamellarhaaren verläuft das Profil über das Rostrum bis zum vorderen Rostralrand gleichmäßig schräg abwärts, so daß das Rostrum im Bereich der Rostralhaare nicht besonders aufgewölbt ist. Das Rostrum ist weit nach vorne und unten vorgezogen. Sein Rand ist in Seitenansicht stark aufgewulstet. Vor den lateralen Randzähnen trägt der Rand auf der Unterseite eine Reihe kleiner Sägezähne . Die 3 größeren vorderen Rostralzähne sind dreieckig spitz und distad gerichtet. Sie setzen die Rostrumspitze vom etwas zurückwei- Seitenrand ab. Die lateralen Randzähne bilden eine Gruppe von 4 großen kegelfoermigen Zähnen auf gemeinsamer Basis. Die beiden vorderen spitzen Zähne sind nach innen und vorne gerichtet, die beiden hinteren stumpfen Zähne weisen dagegen direkt nach unten und außen . Der vorletzte Zahn ist am größten .</p><p>Das Prodorsum besitzt vor den Lamellarhaaren eine echte Querlinie, die als Leiste bogenförmig vor den Lamellarhaaren herumläuft, jederseits caudad auf den Exobothridialhoecker gerichtet ist und vor diesem im Bogen bis an den ventralen Prodorsumrand heranreicht (Abb. 6cd). Unterhalb der Insertionsalveole der hinteren reduzierten exobothridialen Borste befindet sich ein kegelförmiger schlanker Vorsprung mit abgerundeter Spitze.</p><p>Der Bothridiumbecher ist in seinem vorderen Teil stark aufgewölbt . Die Becheröffnung ist relativ klein und nach hinten und außen gerichtet. Der Sensillus besitzt einen kurzen kräftigen Stiel und eine lange, schmale und nach unten gekrümmte Spindel, die mit kräf- dornartigen Borsten weitläufig besetzt ist. Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt 1,57.</p><p>Der Exobothridialhöcker ist auffallend groß und besonders im Bereich des Borstenansatzes stark aufgewölbt .</p><p>Der vordere Pleuralschild Pl1 ist mit seinem Caudalrand fest mit dem Vorderrand des pygidialen Pleuralschildes verwachsen. Die Verbindungsstelle ist durch eine unregelmäßige Naht erkennbar (Abb. 6b).</p><p>Die Adanalborste ad2 ist hypertrophiert. Sie hat die Form einer schmalen, etwas nach hinten gekrümmten Lanzettspitze.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/5CA072F093DFAD273F9A9B4CBE43F585	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
03878E4D94DEAFCAA26AC71E38F4BFE1.text	03878E4D94DEAFCAA26AC71E38F4BFE1.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Poecilochthonius	<div><p>Poecilochthonius Balogh, 1943</p><p>Poecilochthonius Balogh, 1943: p. 22 und 111.</p><p>Brachychochthonius: Strenzke 1951, p. 244, ad partem.</p><p>Brachychochthonius: van der Hammen 1959, p. 19, ad partem.</p><p>Poecilochthonius: Chinone &amp; Aoki 1972, p. 235, Fig. 10 bis 12.</p><p>Poecilochthonius: Niedbala 1972c, p. 663 und 665, Fig. 1 c.</p><p>Poecilochthonius: Niedbala 1973, p. 63.</p><p>Poecilochthonius: Niedbala 1974a, p. 509 und 519, Fig. 3 und 10.</p><p>Poecilochthonius: Niedbala 1974b, p. 15.</p><p>Typusart: Brachychthonius brevis var. italicus Berlese, 1910.</p><p>Die Sonderstellung von Brachychthonius italicus Berlese innerhalb der Gattung Brachychthonius ist unter anderem von Niedbala (1972 c) näher begründet worden. Die Ausbildung der Suprapleuralschilder, des Pygidium, der pygidialen Borstenstellung sowie der Ventroanalregion rechtfertigen die Einführung einer besonderen Gattung. Der älteste verfügbare Gattungsname ist Poecilochthonius Balogh, der von Balogh 1943 für alle Brachychthoniiden mit dorsaler Ornamentation und der Typusart Brachychthonius italicus Berlese eingeführt wurde. - Die Gattung war bisher monotypisch. Im folgenden wird eine zweite Art Berleses beschrieben, die mit wenigen Ausnahmen von P. italicus bisher nicht unterschieden worden ist.</p><p>Gattungsdiagnose:</p><p>Körper stark sklerotisiert, mit deutlich abgegrenzten Plattenbildungen im Pleural- und Ventralbereich. Prodorsum und Notogaster mit einer distinkten Ornamentation, die sich auf den Brachychthonius-Grundtyp zurückführen läßt . Prodorsum mit breiter Basis, hinter den Interlamellarhaaren und den Bothridien im Profil stark abfallend. Das Opisthosoma ist wesentlich breiter als hoch und besitzt annähernd parallele Seiten. Das Pygidium ist flach gewölbt, gerundet und ohne besondere Vorwölbungen .</p><p>Lateraler Prodorsumrand in Höhe zwischen den Rostral- und Lamellarhaaren jederseits mit einem aus 3 bis 4 Zähnen verschmolzenen mehrspitzigen großen Lateralzahn. Der ursprünglich vorletzte Zahn bildet die Spitze dieses Lateralzahnes. Der Rostralrand ist vor den Lateralzähnen mit kleinen Sägezähnen gleichmäßig besetzt.</p><p>Exobothridialhöcker weit vorstehend und in Dorsalansicht den Lateralrand des Prodorsum erreichend. Sensillus mit einer dünnen und sehr langen beborsteten Spindel, die fast die doppelte Länge des kurzen Sensillusstieles erreicht.</p><p>Entsprechend der Skulpturierung ist eine Margo lateralis auf dem Pygidium, dem mittleren Notogasterschild und der hinteren Hälfte des vorderen Notogasterschildes ausgebildet. Der hintere Pleuralschild Pl2 ist vom Pygidium durch eine bis zur Borste h3 reichende Pygidialincisur separiert. Sie ist hinter der im vorderen Abschnitt gelegenen Lyrifissur ip als schwächer sklerotisierter Wulst ausgebildet.</p><p>Die Dorsalborsten sind vom piliformen Typ und der Körperoberfläche angelegt. Die Borste d2 ist randständig . Auf dem Pygidium bilden die Borsten f1, h1 und ps1 eine mediale Borstenpaarreihe. Die Borste ps2 ist lateral oder latero-caudal von ps1 angeordnet.</p><p>Es gibt nur 2 freie Suprapleuralschilder: SpC mit der Borste c3 und SpE. Beide Schilder sind dem Rand des jeweiligen Notogasterschildes eng angelagert. Der vordere Pleuralschild Pl1 ist dem Vorderrand des pygidialen Pleuralschildes Pl2 besonders im caudalen Abschnitt dicht angelagert, ohne daß eine Fusion beider Schilder vorliegt.</p><p>Die breiten Adanalplatten sind caudal getrennt. Die kurze Adanalborste adl ist piliform. Die stärkeren und doppelt so langen Borsten ad2 und ad3 sind gleichlang und am Vorderrand leicht verbreitert. Sie bilden so einen Übergang zu den hypertrophierten Adanalborsten anderer Gattungen. Die Adanalborste ad2 ist nur sehr wenig der Borste ad3 genähert . Die gut entwickelten Peranalplatten bilden ein mit der langen Spitze caudad weisendes spitzwinkliges Dreieck. Sie sind der breiten Analplatte dicht angelagert und reichen caudad bis zur Borste an2. Anal- und Peranalborsten sind kurz und piliform.</p><p>Die sehr großen Genitalplatten mit großem Genitaltectum. Es sind 4 paraxiale und 3 anteaxiale Genitalborsten vorhanden. Die Agenitalborste inseriert auf einem großen dreieckigen Agenitalschild.</p><p>Ein askleritisches Sternalband fehlt. Die vorderen Coxisternalplatten I und II sind median vollständig verwachsen. Die hinteren Coxisternalplatten III + IV sind dagegen median deutlich voneinander abgegrenzt.</p><p>Diskussion:</p><p>Die Gattung Poecilochthonius nimmt eine vermittelnde Stellung zwischen den Gattungen Brachychthonius Berlese und Brachychochthonius Jacot einerseits und Synchthonius van der Hammen (vgl. dort) andererseits ein, wobei ohne Zweifel zwischen Brachychthonius und Synchthonius mehr gemeinsame Merkmale bestehen.</p><p>Von den genannten nahe verwandten Gattungen ist Poecilochthonius durch die folgenden Merkmalskombinationen zu unterscheiden: stark entwickelte laterale Rostralzahngruppe, nur 2 freie Suprapleuralschilder SpC und SpE, glatt gewölbtes Pygidium ohne Absatz im Bereich der ps-Borsten und Lateralstellung der ps2-Borste.</p><p>Die von Niedbala (1972c, p. 663 und 665, 1974a, p. 519) geäußerte Ansicht einer Fusion der Suprapleuralschilder SpD, SpE und SpF zu einem freien Pleuralschild kann hier nicht gestützt werden. Die Lage der Lyrifissuren ia beziehungsweise im, diese liegt am Hinterrand des Schildes SpE, weist eindeutig auf eine Reduktion der bei Poecilochthonius fehlenden Suprapleuralschilder hin.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/03878E4D94DEAFCAA26AC71E38F4BFE1	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
A69BE845BFD2FCF962651DD548C75992.text	A69BE845BFD2FCF962651DD548C75992.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Poecilochthonius italicus	<div><p>Poecilochthonius italicus (Berlese, 1910) (Abb. 7a bis d)</p><p>Brachychthonius brevis var. italicus Berlese, 1910a: p. 220, Taf. 19, Fig. 40.</p><p>Brachychthonius italicus: van der Hammen 1959, p. 20.</p><p>In dem hier aus Europa vorliegenden, als Brachychthonius beziehungsweise Poecilochthonius italicus (Berlese, 1910) bezeichneten Material lassen sich 2 Formen unterscheiden, die unter anderem in der unterschiedlichen Größe, durch lange oder kurze Dorsalborsten sowie durch die Anordnung der ps 1- und ps2-Borsten auf dem Pygidium differieren. Der differentialdiagnostisch auffälligste Unterschied besteht aber in der Länge und Stärke der Dorsalborsten (e1 = 16,5 bis 20,5 µm oder e1 = 22,5 bis 28,7 µm). Zwischen beiden Formen ließen sich bisher keine Übergänge feststellen, so daß sie als selbständige Taxa bewertet werden müssen .</p><p>Berlese (1910a, Fig. 40) bildet nun als italicus ein leicht gequetschtes Tier mit kurzen Dorsalborsten ab, dessen übrige Merkmale dagegen besser mit der langborstigen Form übereinstimmen . Das Typusexemplar von italicus Berlese gehört aber eindeutig der langborstigen Form an, wie sich Dr. Bernini (briefl. Mitteilung) durch einen Vergleich mit entsprechenden, in dieser Arbeit genannten Exemplaren überzeugen konnte. Auch sammelte er mehrere Tiere vom Locus typicus, die alle mit der langborstigen Form über- . Berlese hat demzufolge die Dorsalborsten wesentlich zu kurz gezeichnet, so daß die Ähnlichkeit der Dorsalskulpturen beider Formen zur Identifizierung der in Mittel- und Nordeuropa häufigeren kurzborstigen Tiere mit italicus Berlese geführt hat.</p><p>Somit können nur die kleineren, lange Dorsalborsten besitzende Tiere den wahren italicus Berlese repräsentieren, während die kurzborstige Form, wie nachfolgend ausgefuehrt wird, als Poecilochthonius spiciger (Berlese, 1910 a) bezeichnet werden muß .</p><p>Material: IZS: 1 Ad., Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=15.1145&amp;materialsCitation.latitude=38.6635" title="Search Plazi for locations around (long 15.1145/lat 38.6635)">Basiluzzo</a> (Isle Eolie), humus sotto Pistacia lenticus, F. Bernini leg. 31. 3. 1971.</p><p>ZMB Nr. 430/B108: 9 Ad., 3 N3, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.8725&amp;materialsCitation.latitude=50.8145" title="Search Plazi for locations around (long 10.8725/lat 50.8145)">Jonastal</a>, 8 km WSW Arnstadt, Thüringen, 400 m, südexponierter Trockenhang, Graswurzelfilz auf Kalkschiefer, M. Moritz leg. 3.8.1965. - ZMB Nr. 430/B214: 2 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.7763&amp;materialsCitation.latitude=51.2902" title="Search Plazi for locations around (long 11.7763/lat 51.2902)">Muecheln bei Halle, suedexponierter Kalkschotterhang</a>, Trockenrasenbewuchs auf Kalkschotter, schattig und feucht, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 430/B291: 1 Ad., Österreich, Südkärnten, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5980&amp;materialsCitation.latitude=46.5350" title="Search Plazi for locations around (long 14.5980/lat 46.5350)">Umgebung von Miclauzhof</a>, Rotbuchenwald mit eingestreuten Fichten und Föhren, R. Schuster leg. 16. 4. 1961 et ded. - ZMB Nr. 430/U4: 9 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=20.3710&amp;materialsCitation.latitude=48.0630" title="Search Plazi for locations around (long 20.3710/lat 48.0630)">NW-Auslaeufer des Bueckgebirges, suedostexponiertertertiaererLoeshang</a>, Grassteppe, M. Moritz leg. 25. 9. 1964.</p><p>Typus, Locus typicus: Der Typus befindet sich als mikroskopisches Präparat der Coll. Berlese im Institute Sperimentale per la Zoologia Agraria Firenze.</p><p>Der Locus typicus ist Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.2480&amp;materialsCitation.latitude=43.7625" title="Search Plazi for locations around (long 11.2480/lat 43.7625)">Florenz</a>.</p><p>Beschreibung: Farbe goldgelb bis rötlicbgelbbraun . Dorsalborsten lang und verhält- dick. Die Randborsten des Notogaster erreichen die Ansatzstellen der nächst- Borsten. Dorsalfelder glatt und einfach umrandet.</p><p>Prodorsum relativ breit und kurz, das durchschnittliche Verhältnis zwischen Länge und Breite beträgt 1,04. Hinter den Interlamellarhaaren fällt das Prodorsumprofil schräg zum etwas niedrigeren Hals- oder Basisteil ab, vor den Interlamellarhaaren verläuft das Profil dagegen im leicht konvexen Bogen bis zum Rostrum, das nicht besonders abgesetzt ist. Die Lateralzähne des Rostrum sind zu einem etwas unregelmäßig gestalteten flachen dreieckigen Zahn verschmolzen, von dem nur caudal eine Nebenspitze von der ebenfalls gerundeten Hauptspitze abgesetzt ist (Abb. 7bc). Die vorderen Medianfelder des Prodorsum sind wellig, die hinteren dagegen glattumrandet. Die Prodorsumhaare sind lang und ziemlich steif. Die Lamellar- und Interlamellarhaare sind bedeutend länger als die Rostralhaare. Lamellar- und Interlamellarhaare haben gleichen Abstand.</p><p>Der runde Exobothridialhöcker erreicht den Lateralrand des Prodorsum. Die schlanke Sensilluskeule ist allseitig mit feinen und langen Borsten besetzt. Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Sensillusstiel beträgt 1,83.</p><p>Notogaster sich nur leicht caudad verjüngend, Schultereckcn nur wenig vorstehend. Die Dorsalfelder sind glatt und nur einfach umrandet. Die verschmolzenen Medianfelder des Notogasterschildes Na bilden ein zusammenhängendes Längsband, das durch je eine durch wenige Punkte angedeutete Querlinie in der vorderen Hälfte und in der Mitte untergliedert ist. Die hintere, caudad spitz auslaufende Hälfte des Medianbandes ist in der Regel bauchig erweitert, nicht aber taillenartig eingeschnürt wie bei P. spiciger . Der Kutikularring ist vollständig geschlossen. Er liegt in der vorderen transversalen Begrenzung eines großen dreieckigen Rosettenfeldes, das durch Verschmelzung der lateralen und caudalen Felder zustandegekommen ist. Lediglich eine schräg nach hinten verlaufende sehr feine Linie ist als Rest ursprünglicher Feldgrenzen in diesem Dreiecksfeld erkennbar.</p><p>Die Notogasterborsten sind lang und steif. Die d1-Borsten überragen den Hinterrand des Notogasterschildes Na mit mehr als einem Drittel ihrer Länge . Die Randborsten erreichen fast die Ansatzstellen der jeweils nächstfolgenden . Die f1-Borsten des Pygidium über- in der Aufsicht den Ansatzpunkt der h1-Borsten. Die ps1-Borsten überragen den Hinterrand des Pygidium mit einem Drittel ihrer Länge . Die ps2-Borsten stehen lateral in gleicher Höhe neben den medianen ps1-Borsten. Von dorsal sind daher beide Borsten nebeneinander in gleicher Höhe am Pygidiumrand erkennbar.</p><p>Systematische Stellung: Poecilochthonius italicus ist mit der im folgenden beschriebenen P. spiciger (Berlese) nahe verwandt. Beide Arten wurden im europäischen Material bisher nicht auseinandergehalten. Die differentialdiagnostischen Merkmale sind bei P. spiciger genannt.</p><p>P. italicus kommt zwar mit P. spiciger sympatrisch in Mitteleuropa vor, dürfte aber ihren Verbreitungsschwerpunkt als termophile Art in Südeuropa haben.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/A69BE845BFD2FCF962651DD548C75992	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B9D12765650411002FF1D72C7A79AC1B.text	B9D12765650411002FF1D72C7A79AC1B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Poecilochthonius spiciger	<div><p>Poecilochthonius spiciger (Berlese, 1910), nov. comb. (Abb. 8a bis e)</p><p>Brachychthonius brevis var. spiciger Berlese, 1910a: p. 220.</p><p>Brachychthonius italicus spiciger: Jacot, 1936, p. 249, Taf. 20, Fig. 7.</p><p>Brachychthonius italicus spiciger: Jacot 1938, p. 132.</p><p>Brachychthonius italicus: Strenzke 1951, p. 245, Fig. 10 und 11.</p><p>Brachychthonius italicus : van der Hammen 1952, p. 19.</p><p>Brachychthonius italicus spiciger: van der Hammen 1959, p. 20.</p><p>Brachychthonius italicus: Sellnick 1960, p. 81.</p><p>Brachychthonius rapoporti Balogh &amp; Mahunka, 1968: p. 318, Fig. 1, nov. syn.</p><p>? Poecilochthonius italicus: Chinone &amp; Aoki 1972, p. 256, Fig. 60 bis 65.</p><p>Brachychthonius italicus: Niedbala 1972a, p. 37, Fig. 8.</p><p>Poecilochthonius italicus: Niedbala 1974a, p. 472, Fig. 19.</p><p>Poecilochthonius spiciger (Berlese) wird hier im Sinne von Jacot (1936) aufgefaßt, der Brachychthonius brevis var. spiciger Berlese als Unterart zu Brachychthonius italicus Berlese, 1910 stellt. Das von Jacot (1936, Fig. 7) gezeichnete Tier stimmt in allen wesentlichen Merkmalen mit den kurzborstigen europäischen Exemplaren überein .</p><p>Van der Hammen (1959) kann auf Grund einer Inspektion der betreffenden mikroskopischen Präparate Berleses die Auffassung Jacots bestätigen, daß italicus Berlese und spiciger Berlese zwar nahe miteinander verwandt, aber nicht identisch sind. Da zwischen beiden Formen keine morphologischen Übergänge festgestellt werden können und auch eine unterschiedlich weite geographische Verbreitung vorliegt, werden beide als selbstaendige Arten betrachtet.</p><p>Der von Balogh und Mahunka (1968) aus Argentinien beschriebene Brachychthonius rapoporti ist, wie die Überprüfung des Typenmaterials ergab, von P. spiciger Berlese nicht zu trennen.</p><p>Der von Chinone und Aoki (1972) aus Japan beschriebene und abgebildete P. italicus hat zwar kurze Dorsalborsten wie P. spiciger, diese sind aber bedeutend dicker gezeichnet. Auch die Stellung der Pygidiumborsten, die Form des Prodorsumprofils und die Dorsalskulptur des Notogaster weichen von den europäischen Tieren ab, so daß hier die Identitaet mit P. spiciger fraglich ist.</p><p>Material: NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 590, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius italicus), Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.2500&amp;materialsCitation.latitude=43.7625" title="Search Plazi for locations around (long 11.2500/lat 43.7625)">Florenz, Boboli</a>, 11.4.1954. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius italicus), Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.2500&amp;materialsCitation.latitude=43.7625" title="Search Plazi for locations around (long 11.2500/lat 43.7625)">Florenz, Boboli</a>, Gesiebe unter Ilex, M. Sellnick leg. 15.4.1954. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund, 2 mikroskop. Präparate (sub Brachychthonius italicus), Österreich, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=16.3440&amp;materialsCitation.latitude=48.2775" title="Search Plazi for locations around (long 16.3440/lat 48.2775)">Leopoldsberg Sued</a>, Quercetum, März 1955. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius italicus), Österreich, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=16.3440&amp;materialsCitation.latitude=48.2775" title="Search Plazi for locations around (long 16.3440/lat 48.2775)">Leopoldsberg Sued</a>, Wiese, April 1955. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 797, mikroskop. Präparat, Schweden, Skane, Öveds-, 24. 5. 1960. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Präparat, Schweden, Halland, Onsala, Raö, Lohmander leg. September 1941.</p><p>UNMB: 2 Ad., (sub Brachychthonius italicus), Griechenland, Céphalonie, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=20.6700&amp;materialsCitation.latitude=38.1380" title="Search Plazi for locations around (long 20.6700/lat 38.1380)">Mont Rudi</a>, B. Hauser leg. 31. 3. 1971 (Mahunka 1974, Fundort-Nr. Ke-71/51). - UNMB: 3 Ad., (sub Brachychthonius italicus), Griechenland, Céphalonie, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=20.6575&amp;materialsCitation.latitude=38.2465" title="Search Plazi for locations around (long 20.6575/lat 38.2465)">Sami</a>, B. Hauser leg. 14. 4. 1970 (Mahunka 1974, Fundort-Nr. Ke-70/31). - UNMB: 5 Ad., Ungarn, Sikfökut, S. Mahunka leg. 25. 11. 1972. - UNMB: Nr. 0-295-68E: 2 Ad., Ungarn, Bükkhegi, 1954. - UNMB Nr. 0-297-68E: 9 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.0000&amp;materialsCitation.latitude=47.5540" title="Search Plazi for locations around (long 19.0000/lat 47.5540)">Harmash</a>, Qu.-Cot., J. Csiszar leg. 20. 7. 1954. - UNMB Nr. 0-298-68E: 77 Ad., Ungarn, Cot-Agropyr., J. Csiszar leg. 18. 5. 1956. - UNMB Nr. 0-299-68E: 3 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.9600&amp;materialsCitation.latitude=47.5100" title="Search Plazi for locations around (long 18.9600/lat 47.5100)">Janoshegi</a>, J. Csiszar leg. 27. 12. 1959. - UNMB Nr. 0-302-68E: 1 Ad., (sub Brachychthonius italicus, Mahunka 1966, Lok. No. 1), Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.1630&amp;materialsCitation.latitude=45.7230" title="Search Plazi for locations around (long 11.1630/lat 45.7230)">Recoaro, Mont Spitz</a>, Braunerde. - UNMB Nr. 0-301-68E: 3 Ad., (sub Brachychthonius italicus), Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.2500&amp;materialsCitation.latitude=43.7625" title="Search Plazi for locations around (long 11.2500/lat 43.7625)">Firenze, Boboligarten</a>, E. Piffl leg. 1965. - UNMB Nr. 0-361-68DAm: 1 Ad., (sub Brachychthonius rapoporti Balogh &amp; Mahunka, Holotypus), Argentinien, Fanti, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-64.7000&amp;materialsCitation.latitude=-31.5000" title="Search Plazi for locations around (long -64.7000/lat -31.5000)">Sierra de Cordoba</a>, Hung. Soil. Zool. Exp. S. Am., leg. Nr. 320-1, 11. 1. 1966. - UNMB Nr. 0-362-68/DAm: 6 Ad., (sub Brachychthonius rapoporti Balogh &amp; Mahunka, Paratypen), Argentinien, derselbe Fundort. - UNMB Nr. 0-363-68/DAm: 1 Ad., (sub Brachychthonius rapoporti Balogh &amp; Mahunka, Paratypus), Argentinien, derselbe Fundort, aber leg. Nr. 317-2.</p><p>ZMB Nr. 344/B84: 4 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Katenburg</a>, humoser Boden in einer Schrunde, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 344/B89: 1 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0590&amp;materialsCitation.latitude=51.3725" title="Search Plazi for locations around (long 11.0590/lat 51.3725)">derselbe Fundort</a>, aber Gras und Wurzelfilz, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 344/B124: 3 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.9825&amp;materialsCitation.latitude=51.4200" title="Search Plazi for locations around (long 10.9825/lat 51.4200)">Nordrand des Kyffhaeusergebirges, Nymburg</a>, Fichten-Birken Jungwuchs, M. Moritz leg. 11. 4. 1967. - ZMB Nr. 344/B213: 2 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.7763&amp;materialsCitation.latitude=51.2902" title="Search Plazi for locations around (long 11.7763/lat 51.2902)">Muecheln bei Halle, suedexponierter Kalkschotterhang</a>, Graswurzelfilz, M. Moritz leg. 29. 11. 1969. - ZMB Nr. 344/B251: 2 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4790&amp;materialsCitation.latitude=52.6455" title="Search Plazi for locations around (long 13.4790/lat 52.6455)">Berlin-Buch</a>, Stieleichen-Buchenaltbestand, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 344/B269: 1 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4410&amp;materialsCitation.latitude=53.3240" title="Search Plazi for locations around (long 13.4410/lat 53.3240)">Ost-Steilufer am Schmalen Luzin</a>, Streuauflage im Buchcn-Erlen-Weißbuchenbestand, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 344/B291: 1 Ad., Österreich, Süd-Kärnten, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5980&amp;materialsCitation.latitude=46.5350" title="Search Plazi for locations around (long 14.5980/lat 46.5350)">Umgebung von Miclauzhof</a>, Rotbuchenwald mit Fichten und Föhren, R. Schuster leg. 16. 4. 1961 et ded. - ZMB Nr. 344/B292: 1 Ad., Österreich, Nord-Burgenland, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=16.6295&amp;materialsCitation.latitude=47.9110" title="Search Plazi for locations around (long 16.6295/lat 47.9110)">Umgebung von Donnerskirchen, Leithagebirge</a>, Eichen-Hainbuchenmischwald, R. Schuster leg. 30. 9. 1962 et ded. - ZMB Nr. 344/B289: 1 Ad., Jugoslawien, Istrien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.6800&amp;materialsCitation.latitude=45.1345" title="Search Plazi for locations around (long 13.6800/lat 45.1345)">Uferhang des Limski-Kanales</a>, R. Schuster leg. 6. 10. 1957 et ded. - ZMB Nr. 344/U32: 15 Ad., 1 N3, Ungarn, Magyarszek, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.2000&amp;materialsCitation.latitude=46.1650" title="Search Plazi for locations around (long 18.2000/lat 46.1650)">Nordteil des Mecsekgebirges</a>, Trauben-EichenBuchenwald, Bodenauflage, M. Moritz leg. 5. 10. 1964.</p><p>Typus, Locus typicus: Der Typus befindet sich als mikroskopisches Präparat Nr. 83/10 der Coll. Berlese im Istituto Sperimentale per la Zoologia Agraria Firenze.</p><p>Der Locus typicus ist USA, Florida, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-82.6166&amp;materialsCitation.latitude=30.1777" title="Search Plazi for locations around (long -82.6166/lat 30.1777)">Lake City</a>, Moos.</p><p>Beschreibung: Farbe goldgelbbraun. Notogaster breit, mit parallelen Seiten. Dorsalborsten piliform, fein und kurz, nicht die Ansatzstellen der darauffolgenden erreichend. Dorsalfelder glatt und scharf umrandet.</p><p>Prodorsum mit breiter Basis am Notogaster ansitzend. Hinter den Interlamellarhaaren im Profil ein fast senkrechter tiefer Absatz (Abb. 8 b), die Interlamellarhaare selbst etwas erhöht stehend. Vor den Lamellarhaaren fällt das Profil gleichmäßig ab. Das Rostrum ist nicht besonders abgesetzt. Die Lateralzähne des Rostrum stellen jederseits einen großen dreieckigen Zahn dar, der aus 4 stark verschmolzenen Einzelzähnen hervorgegangen ist. Die 2 vorderen medianen Dorsalfeldpaare sind am Innenrand mit eingestochenen Punktdellen versehen. Die großen hinteren Medianfelder sind in der halsartig abgesenkten Basis des Prodorsum quadratisch. Die dicht neben ihnen gelegenen Lateralfelder sind ebenso groß und ebenfalls quadratisch. Die prodorsalen Borsten sind fein und kurz. Die Lamellarund Interlamellarhaare sind kürzer als die Rostralhaare. Lamellar- und Interlamellarhaare haben gleichen Abstand.</p><p>Der Exobothridialhöcker steht eckig vor und erreicht den Lateralrand des Prodorsum. Die Sensilluskeule ist lang und schlank und allseitig mit feinen langen Borsten weitläufig besetzt. Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt 2,05.</p><p>Der Notogaster ist verhältnismäßig breit, mit parallelen Seiten und ohne besondere Schulterbildung. Die Dorsalfelder sind glatt und scharf umrandet, zum Teil erscheinen die Feldränder doppelt konturiert (Medianfelder). Die verschmolzenen Medianfelder des Notogasterschildes Na bilden ein zusammenhängendes Längsband, das in charakteristischer Weise lateral eingeschnürt und durch feine Punktlinien unterteilt sein kann. Die Form dieses Medianfeldbandes variiert von Population zu Population etwas (Abb. 8c). Das am Vorderrand des Notogasterschildes gelegene laterale Schulterfeld ist im lateralen Teil stark bauchig aufgetrieben. Der Kutikularring ist caudal offen und geht hier in das schmale, bis zum Hinterrand des Notogasterschildes reichende Rosettenfeld über .</p><p>Die Notogasterborsten sind kurz und fein. Keine Borste erreicht den Ansatzpunkt der nächstfolgenden . Die d1-Borsten erreichen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na.</p><p>Auf dem Pygidium stehen die ps2-Borsten caudo-lateral neben den ps1-Borsten (Abb. 8d) Die ps1-Borsten erreichen gerade den Pygidiumhinterrand. Alle Pygidiumborsten liegen dem Pygidium dicht an.</p><p>Poecilochthonius spiciger ist in Europa die häufigste Art. Ihre vereinzelten Funde in Nord- und Südamerika sowie Japan (?) lassen auf eine kosmopolitische Verbreitung schließen . Da Berlese (1910a, Fig. 40) P. italicus mit zu kurzen Borsten gezeichnet hat, ist diese häufige Art immer mit P. italicus identifiziert worden. Die meisten aus Europa gemeldeten Funde dürften sich daher auf P. spiciger beziehen.</p><p>Systematische Stellung: P. spiciger unterscheidet sich von dem nahe verwandten P. italicus durch die Größe, die wesentlich kürzeren Dorsalborsten, den offenen Kutikularring, die Form des mit ihm verbundenen caudalen Rosettenfeldes sowie durch die eindeutig caudo-laterale Stellung der ps2-Borste gegenüber der medianen ps1-Borste auf dem Pygidium.</p><p>In Europa bevorzugt P. spiciger gegenüber P. italicus deutlich die kühleren und feuchteren Standorte. Nur in 2 Fällen konnten bisher beide Arten an einem Standort gefunden werden (ZMB Nr. 344/B291- Österreich, ZMB Nr. 344/B213 und B214 - DDR, Mücheln).</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/B9D12765650411002FF1D72C7A79AC1B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
7BD47A259589291A8A5C18AE59929175.text	7BD47A259589291A8A5C18AE59929175.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychthonius	<div><p>Brachychthonius Berlese, 1910</p><p>Brachychthonius Berlese, 1910a: p. 219.</p><p>Brachychochthonius Jacot, 1938: p. 130, ad partem.</p><p>Poecilochthonius Balogh, 1943: p. 22, ad partem.</p><p>Brachychochthonius: Strenzke 1951, p. 244, ad partem.</p><p>Brachychthonius: Evans 1952, p. 227, ad partem.</p><p>Brachychthonius: v. d. Hammen 1952, p. 14, ad partem.</p><p>Brachychthonius: v. d. Hammen 1959, p. 19, ad partem.</p><p>Brachychochthonius: Sellnick 1960, p. 81, ad partem.</p><p>Brachychthonius: Bulanova-Zachvatkina 1967, p. 116, ad partem.</p><p>Brachychthonius: Kunst 1971, p. 545, ad partem.</p><p>Brachychthonius: Balogh 1972, p. 47 und 140.</p><p>Brachychthonius: Niedbala 1972 c, p. 663 und 665, Fig. 2 a.</p><p>Brachychthonius: Niedbala 1973, p. 61.</p><p>Brachychthonius: Niedbala 1974a, p. 509 und 520, Fig. 4 und 11. Brachychthonius: Niedbala 1974b, p. 14.</p><p>Typusart: Brachychthonius berlesei Willmann, 1928 (= brevis Michael sensu Berlese 1910).</p><p>Gattungsdiagnose:</p><p>Körper sklerotisiert, mit gut entwickelten Kutikularschildern. Prodorsum und Notogaster mit einer Ornamentation, die aus bilateral-symmetrisch angeordneten vertieften Feldern der Kutikula besteht. Die Felder lassen sich in eine paarige Medianreihe, die zwischen den dorsalen Medianborsten liegt und je eine Lateralreihe zwischen den medianen und latetalen Notogasterborsten unterteilen (siehe Abb. 10 und 11). Von artspezifischer Bedeutung ist u. a. die Morphologie der Medianreihe auf den Notogasterschilden Na und Nm sowie die der Lateralfelder des vorderen Notogasterschildes Na. Die Medianreihe auf dem Schild Na besteht im Grundmuster aus 6 median aneinanderstoßenden Feldpaaren, die zu je 3 eine enger zusammengclagerte vordere und hintere Gruppe bilden. Auflösung der Feldgrenzen und Verschmelzungsgrad sind artkonstant. - Die mittleren Lateralfelder des vorderen Notogasterschildes Na gruppieren sich rosettenartig um eine tiefe, meist runde Impression der Kutikula, die in der Aufsicht als " Kutikularring " erscheint. Diese Impression liegt zwischen den beiden mittleren Muskelinsertionsfläcbcn der Kutikula (Abb. 3 a) und steht in keiner Beziehung zum Muskelsystem. Die Form des Kutikularringes und die mehr oder weniger vollständige Anlage der " Rosette " ist artspezifisch.</p><p>Auf dem Prodorsum liegen die querovalen interbothridialen Maculae in den hinteren Medianfeldern, soweit diese nicht reduziert sind. Vor den Lamellarhaaren liegt ein einzelnes rostrales Medianfeldpaar, dessen Form nur in Frontalansicht des Rostrum erkennbar ist. Vor diesem rostralen Medianfeldpaar befinden sich außerdem 2 rekurve transversale Rostrallinien, deren innerer medialer Schenkel rostrad umbiegt, die Rostralhaare lateral bogenförmig umgibt und bis nahe an den Rostralrand heranreichen kann.</p><p>Prodorsum länger als breit. Opisthosoma verhältnismäßig breiter als hoch, mit fast parallelen Seiten. Pygidium hinter den Borsten h1 und h2 mit einem Absatz, wodurch der caudale Teil des Pygidium (Segment PS) stufenartig abgesetzt ist. Die ps1-Borsten stehen auf kegelförmigen Erhebungen des Pygidium (Dorsalansicht!).</p><p>Rostralrand mit kleinen Sägezähnen . Stärker entwickelte Lateralzähne sind bei den meisten Arten vorhanden. Die normal entwickelten Exobothridialhöcker erreichen den Lateralrand des Prodorsum. Sensillus mit langer spindelförmiger Keule und meist deutlich kürzerem Stiel. Die Keule ist mit kurzen Stachelborsten, die im allgemeinen deutlich zeilig angeordnet sind, besetzt.</p><p>Eine Margo lateralis (Moritz 1976, Teil 1, Abb. 2) ist im Bereich der Borsten d2, e2, f2 und h3 ausgebildet. Die Suprapleuralincisur des Pygidium reicht bis zur h3-Borste. Zwischen den Borstenlängsreihen ist die Oberfläche des Notogaster, unterstützt durch die eingesenkten Ornamentfelder, leicht konkav gekrümmt . Auf diese Weise stehen die Notogasterborsten, besonders die beiden medialen Längsreihen, leicht erhöht . Bei geschrumpften Tieren können diese sonst flachen Erhebungen Längskiele vortäuschen .</p><p>Die Dorsalborsten sind vom piliformen Grundtyp. Die d2-Borste ist randständig . Die pygidialen Borsten f1, h1, ps1 und ps2 bilden eine mediane Borstenpaarreihe.</p><p>Es sind nur 2 freie Suprapleuralschilder SpC mit der c2-Borste und SpE vorhanden. Die Adanalplatten sind caudal durch einen breiten parallelen Zwischenraum getrennt (Abb. 9 a).</p><p>Die Analplatten enden vor diesem Längsspalt . Die Adanalborsten ad1 - 3 sind piliform, nicht hypertrophiert. Die Borste ad 1 ist am kürzesten, die ad2-Borste am längsten und der vorderen ad3-Borste nur wenig genähert .</p><p>Die Genitalplatten sind auffallend groß und besitzen ein großes Genitaltectum. Sie sind immer deutlich länger (um 1/4) als die Anal- und Peranalplatten zusammengenommen. Es sind 4 paraxiale und 3 anteaxiale kurze Genitalborsten vorhanden. Die Agenitalborsten inserieren auf einem gut erkennbaren Agenitalschild.</p><p>Ein askleritisches Sternalband fehlt. Die stark sklerotisierten Coxisternalplatten besitzen einen deutlich abgesetzten Medialrand. Coxisternale Borstenformel 3 - 1 - (3 - 4).</p><p>Diskussion:</p><p>Die Arten dieser Gattung sind bei oberflächlicher Betrachtung leicht mit denen der folgenden Gattung Brachychochthonius zu verwechseln. Sie lassen sich aber von diesen ganz eindeutig durch das Fehlen des Suprapleuralschildes SpF in Verbindung mit den ausschließlich piliformen Adanalborsten ad 1 - 3 trennen. Außerdem unterscheiden sich beide Gattungen durch die andersartige Morphologie des Anogenitalbereiches (Abb. 9).</p><p>Artspezifischen Charakter besitzt u. a. die dorsale Skulpturierung, die sich als über- konstant herausgestellt hat. Ihre in der Vergangenheit globale Bewertung hat mit Sicherheit dazu geführt, daß sich z. B. unter dem Namen Brachychthonius berlesei mehrere bisher nicht erkannte nahe verwandte Arten verbergen, so daß die bisherigen ökologischen Daten für diese Art einer Überarbeitung bedürfen .</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/7BD47A259589291A8A5C18AE59929175	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
719350251354EE1D21373F766BC99779.text	719350251354EE1D21373F766BC99779.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychthonius berlesei	<div><p>Brachychthonius berlesei Willmann, 1928 (Abb. 10abc)</p><p>Brachychthonius brevis: Berlese 1910a, p. 220, Tal. 19, Fig. 39.</p><p>Brachychthonius berlesei Willmann, 1928: p. 160, Fig. 11.</p><p>Brachychthonius berlesei: Willmann 1931, p. 100, Fig. 23.</p><p>Brachychthonius berlesei: Strenzke 1951, p. 244, Abb. 9.</p><p>Brachychthonius berlesei: Evans 1952, p. 234, Fig. 4.</p><p>Brachychthonius berlesei: v. d. Hammen 1959, p. 20.</p><p>Brachychthonius berlesei: Bulanova-Zachvatkina 1967, p. 177, Taf. 2, Fig. 18.</p><p>Brachychthonius berlesei: Balogh 1972, Taf. 4, Fig. 4.</p><p>Alle bisherigen Angaben ohne ausdrücklichen Bezug auf Berleses Abbildung (1910a, Taf. 19, Fig. 39) sowie auf Willmann (1928) bedürfen einer Überprüfung, da neben Br. berlesei mehrere sehr ähnliche Arten im selben Verbreitungsgebiet auftreten.</p><p>Material: NRSt: 3 Ad., Coll. Forsslund Mf 519, 3 mikroskop. Präparate, Schweden, Väster-, Kulbäcksliden .</p><p>ZMH: 1 Ad., Coll. Sellnick Nr. 778, mikroskop. Präparat, Österreich, Oberperfuß westl. Innsbruck, 1500 m, 120 jähriger Lärchenstandort, E. Jahn leg. (Nr. LC. OB. II St.), April 1964. - ZMH: 2 Ad., Coll. Sellnick Nr. 680, mikroskop. Präparat, Österreich, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.1800&amp;materialsCitation.latitude=47.3525" title="Search Plazi for locations around (long 11.1800/lat 47.3525)">Neuleutasch</a> bei Seefeld, 1 300 m. Lärchenbestand auf Kalksteinbraunlehm, E. Jahn leg. (Nr. L. C. Leu. III St.), April 1964. - ZMH: 1 Ad., Coll. Sellnick Nr. 682, mikroskop. Präparat, Österreich, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.1800&amp;materialsCitation.latitude=47.3525" title="Search Plazi for locations around (long 11.1800/lat 47.3525)">derselbe Fundort</a>, E. Jahn leg. (Nr. L. C. Leut. V. St.), Juli 1964. - ZMH: 1 Ad., Coll. Sellnick Nr. 683, mikroskop. Präparat, Österreich, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.8666&amp;materialsCitation.latitude=47.4000" title="Search Plazi for locations around (long 10.8666/lat 47.4000)">Lermoos im Ausserfern</a>, 1225 m, 120 jähriger Lärchenbestand auf Kalksteinbraunlehm, E. Jahn leg. (Nr. 2 LC. Leu. VII. St.), Juli 1964 (alles in: E. Jahn 1967).</p><p>Slg. Hirschmann: 1 Ad., Coll. Willmann M2, mikroskop. Präparat, BRD, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=9.0475&amp;materialsCitation.latitude=53.0770" title="Search Plazi for locations around (long 9.0475/lat 53.0770)">Oyter Moor</a> bei Oyten ( östl . Bremen), Sphagnum-Tümpel, 31.7.1920.</p><p>UNMB Nr. 0-306-68E: 5 Ad., Belgien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=4.6885&amp;materialsCitation.latitude=50.8655" title="Search Plazi for locations around (long 4.6885/lat 50.8655)">Luvain</a>, Eichenwald, Ph. Lebrun leg. Nr. 14, 15. - LNMB Nr. 0-303-68E: 1 Ad., (sub Brachychthonius cricoides W. - Fogh), Italien, Recoaro, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.1630&amp;materialsCitation.latitude=45.7230" title="Search Plazi for locations around (long 11.1630/lat 45.7230)">Mont Spitz</a>, 1000 m, Braunerde, Nr. 10 (in: Mahunka 1966, p. 371).</p><p>ZMB Nr. 447/B283: 6 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=12.5265&amp;materialsCitation.latitude=54.4270" title="Search Plazi for locations around (long 12.5265/lat 54.4270)">Naturschutzgebiet Darss</a>, W. Karg leg. 1966.</p><p>Typus, Locus typicus: Willmann (1928) hat darauf hingewiesen, daß der von Berlese (1910a, Taf. 19, Fig. 39) abgebildete Brachychthonius brevis (Michael) nicht diese Art ist und hat für die von Berlese sehr exakt abgebildete Art den neuen Namen Brachychthonius berlesei vorgeschlagen. An gleicher Stelle erwähnt Willmann auch den von Sellnick (1928, Fig. 49) unter Br. brevis (Michael) abgebildeten Brachychthonius irrtümlich als zu Br. berlesei zugehörig (vgl. Brachychthonius impressus n. sp.). Da Willmann sich aber bei der Einführung des neuen Namens ausdrücklich auf Berlese bezieht, wird hier die von Berlese wiedergegebene Abbildung als Lectotypus festgelegt (Berlese 1910 a, Taf. 19, Fig. 39).</p><p>Über den Umfang der Typusserie (vgl. v. d. Hammen 1959, p. 20) und den Locus typicus können zur Zeit keine Angaben gemacht werden.</p><p>Beschreibung: Farbe goldgelb. Körper breit, kräftig sklerotisiert und die Dorsalornamentation sehr deutlich hervortretend. Dorsalfelder glatt, ihre Ränder innenseits mit Punktdellen. Die paarigen Medianfelder des Notogaster zum größten Teil verschmolzen. Kutikularring offen. Dorsalborsten piliform.</p><p>Prodorsum mit breiter Basis, seine Dorsalfelder deutlich begrenzt und glatt. Die Feldraender an der Innenseite mit gröberen Punktdellen. Das jederseits neben den hinteren Medianfeldern gelegene Lateralfeld ist lateral offen. Die inneren Schenkel der paarigen Rostrallinien umgeben die Rostralhaare auf der Außenseite kreisförmig und reichen bis nahe an den Rostralrand heran (Abb. 10b). Die rostralen Medianfelder vor den Lamellarhaaren sind fast so breit wie lang und beide zusammen wesentlich breiter als lang.</p><p>Die Exobothridialhöcker sind groß und überragen den lateralen Prodorsumrand. Sensilluskeule ziemlich gerade, mit Reihen von 8 bis 9 ziemlich kurzer und breiter Stachelspitzen besetzt (Abb. 10c). Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt 1,84.</p><p>Das Opisthosoma wirkt breit und gedrungen, caudid sich leicht verjüngend . Medianfelder des Notogaster zum größten Teil verschmolzen. Auf dem Notogasterschild Na bilden die 3 vorderen Paare eine einheitliche, mit 2 lateralen Einschnürungen versehene Fläche, die mit dem Notogastervorderrand in Kontakt steht. Die hinteren 3 Medianfelder sind zu einer herzförmigen Fläche, die teilweise noch eine transversale Trennungslinie erkennen läßt, und einem caudalen breiten, ohrenförmig ausladenden Randfeld umgestaltet. Auf dem Notogasterschild Nm sind die beiden hinteren Medianfeldpaare zu einer für die Art sehr charakteristischen sanduhrförmigen Fläche verschmolzen. Von den Rosettenfeldern des Notogasterschildes Na sind nur das laterale und das caudo-mediale, vor der d1-Borste gelegene Feld vorhanden. Das letztere ist in einer für Br. berlesei typischen Art und Weise mit dem kreisrunden Kutikularring offen verbunden. Diese Fusion zwischen Kutikularring und caudo-medialem Rosettenfeld ist bei keiner anderen Art der Gattung zu finden.</p><p>Die Notogasterborsten sind im Verhältnis zur Körpergröße kurz. Die d1-Borsten erreichen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na.</p><p>Systematische Stellung: Brachychthonius berlesei ist durch die Randskulptur der Medianfelder auf den Notogasterschildern Na und Nm sowie durch die Fusion des Kutikularringes mit dem caudo-medialen Rosettenfeld auf dem vorderen Notogasterschild von allen anderen Vertretern der Gattung sehr klar abzugrenzen.</p><p>Br. berlesei besiedelt in geringen Abundanzen vor allem mesophile, leicht saure Standorte und ist hier auf den Zersetzungshorizont der Bodenauflage beschränkt . Viele der bisher in der Literatur verzeichneten Funde stammen aus reinen Moosproben. Inwieweit sich diese Angaben tatsächlich auf Br. berlesei beziehen lassen (vgl. Brachychthonius impressus n. sp.), müssen weitere Untersuchungen ergeben.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/719350251354EE1D21373F766BC99779	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3.text	76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychthonius impressus	<div><p>Brachychthonius impressus nov. spec. (Abb.9ac, 11a bis d)</p><p>Brachychthonius brevis: Sellnick 1928, p. 23, Fig. 49.</p><p>Brachychthonius berlesei: Niedbala 1974 a, p. 484, Fig. 30.</p><p>Im Rahmen einer Bestimmungstabelle bildet Sellnick (1928, p. 23) unter dem Namen Brachychthonius brevis (Michael) einen Brachychthonius ab, der späterhin von vielen Autoren mit Brachychthonius berlesei Willmann (= brevis sensu Berlese 1910 a, Taf. 19, Fig. 39) gleichgesetzt wurde, mit diesem aber nicht identisch ist, wie ein genauer Vergleich der von Sellnick und Berlese sehr exakt gezeichneten Dorsalmuster ergibt. Das von Sellnick abgebildete Tier gehört einer bisher nicht benannten Art an, die in Mittel- und Nordeuropa weit verbreitet ist und u. a. regelmäßig an Standorten mit Moosbewuchs angetroffen werden kann. Viele der bisher unter Br. berlesei gemachten Fundortangaben dürften sich somit auf Br. impressus n. sp. beziehen und sind daher zur Zeit ohne Überprüfung des Tiermaterials ökologisch nicht auswertbar.</p><p>Material: ZMB Nr. 399/B251: 1 Ad., Holotypus, 34 Ad., Paratypen, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4790&amp;materialsCitation.latitude=52.6455" title="Search Plazi for locations around (long 13.4790/lat 52.6455)">Berlin-Buch</a>, Buchen-Stieleichen-Altbestand, Streuschicht und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1970.</p><p>- ZMB Nr. 399/IV: 3 Ad., Paratypen, DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4540&amp;materialsCitation.latitude=54.0670" title="Search Plazi for locations around (long 13.4540/lat 54.0670)">Elisenhain</a>, Buchen-Eschenwald, Streuschicht, M. Moritz leg. 16. 8. 1957 . - ZMB Nr. 399/EAVI: 3 Ad., Paratypen, DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.3310&amp;materialsCitation.latitude=54.0545" title="Search Plazi for locations around (long 13.3310/lat 54.0545)">Hinrichshagen</a>, Kiefernmischwald, Streuauflage, M. Moritz leg. 10. 7. 1963 [[laut Moritz 1965 ist die Probenserie EAVI vom 12.10.1963, vom 10.7.1963 ist EAIV]] . - ZMB Nr. 399/B82: 38 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges</a>, ost-exponierter Laubwaldhang, Moose und Flechten, M. Moritz leg. 10. 11. 1964 . - ZMB Nr. 399/B89: 6 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0590&amp;materialsCitation.latitude=51.3725" title="Search Plazi for locations around (long 11.0590/lat 51.3725)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges</a>, Graswurzelfilz unter Birkengebüsch, M. Moritz leg. 10. 11. 1964 . - ZMB Nr. 399/B108: 4 Ad., Paratypen, DDR, Arnstadt ( Thüringen), <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.8725&amp;materialsCitation.latitude=50.8145" title="Search Plazi for locations around (long 10.8725/lat 50.8145)">Jonastal</a>, Trockenhang, M. Moritz leg. 3. 8. 1965 . - ZMB Nr. 399/B124: 40 Ad., Paratypen, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.9825&amp;materialsCitation.latitude=51.4200" title="Search Plazi for locations around (long 10.9825/lat 51.4200)">Kyffhaeusergebirge, Nordrand bei Nymburg</a>, Fichten-Birken-Jungwuchs, Bodenauflage, M. Moritz leg. 11. 4. 1967 . - ZMB Nr. 399/B159: 3 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges</a>, Flechtentrockenrasen, M. Moritz leg. 27. 11. 1967 . - ZMB Nr. 399/B169: 25 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0590&amp;materialsCitation.latitude=51.3725" title="Search Plazi for locations around (long 11.0590/lat 51.3725)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges</a>, ost-exponierter Hang, Trockenrasen, M. Moritz leg 27. 11. 1967 . - ZMB Nr. 399/B248: 16 Ad., Paratypen, DDR, Tiefensee, Bezirk Frankfurt Oder, Traubeneichen-Buchen-Linden-Wald <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.8480&amp;materialsCitation.latitude=52.6700" title="Search Plazi for locations around (long 13.8480/lat 52.6700)">am Gamensee</a>, M. Moritz leg. 20.9.1970 .</p><p>- ZMB Nr. 399/B269: 1 Ad., Paratypus, DDR, Feldberg, Kreis Templin, Rot- und Weiß- <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4410&amp;materialsCitation.latitude=53.3240" title="Search Plazi for locations around (long 13.4410/lat 53.3240)">am Schmalen Luzin</a>, Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974.</p><p>MNG: 1 Ad., Paratypus, DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">Naturschutzgebiet "Urwald"</a>, Molinio-Piceetum, Sphagnum magellanum, H. -D. Engelmann leg. Nr. 1171, 4. 6. 1967. - MNG: 2 Ad., Paratypen, DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">Naturschutzgebiet "Urwald"</a>, Molinio-Piceetum, Moosprobe, H.-D. Engelmann leg. Nr. 1193, 4. 6. 1967. - MNG: 15 Ad., Paratypen, DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">Naturschutzgebiet "Urwald"</a>, Molinio-Piceetum, Pholia nutans, H.-D. Engelmann leg. Nr. 1221, 4. 6. 1967. - MNG: 40 Ad., Paratypen, DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">Naturschutzgebiet "Urwald"</a>, Moosprobe, H.-D. Engelmann leg. Nr. 1222, 4. 6. 1967. - MNG: 63 Ad., Paratypen, DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">Naturschutzgebiet "Urwald"</a>, Moosproben, H.-D. Engelmann leg. 4. 6. 1967.</p><p>NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 287, mikroskop. Präparat, Schweden, Uppland, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=17.7730&amp;materialsCitation.latitude=59.8215" title="Search Plazi for locations around (long 17.7730/lat 59.8215)">Linnes Hammarby</a>, 3. 6. 1936 . - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 870, mikroskop. Präparat, Schweden, Dalarna, Ludvika, Ställviksberget, 1. 10. 1960 . - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 928, mikroskop. Präparat, Schweden, Västerbotten, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.7040&amp;materialsCitation.latitude=64.2015" title="Search Plazi for locations around (long 19.7040/lat 64.2015)">Degerfors, Vindeln</a>, 9. 6. 1961 . - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 984, mikroskop. Präparat, Schweden, Dalarna, Ludviga, Kölaberget, 29. 7. 1961 . - NRSt: 2 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 1534, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Västerbotten, Degerfors, Kulbäcksliden, K.-H. Forsslund leg. 1. 9. 1966 .</p><p>IBP: 1 Ad., Paratypus, Coll. Niedbala, Polen, W. Niedbala leg. (Niedbala 1974 a, p. 484, Exemplar der Abb. 30).</p><p>UNMB: Nr. 0-296-68E: 27 Ad., Paratypen, Ungarn, Fanni-v., Querc. cotin., Loksa leg. 22. 7. 1954 (J. Csiszar det. sub. Br. suecicus).</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universität zu Berlin.</p><p>Der Locus typicus ist DDR, Berlin-Buch. Die Probenfläche befindet sich in einem Stieleichen-Buchen-Altbestand des Bucher Forstes nahe dem Forsthaus. Die Probe besteht aus dem Zersetzungshorizont einer starken Laubstreuauflage auf sandigem Humushorizont. Der Standort neigt zur Rohhumusbildung. M. Moritz leg. 1. 11. 1970.</p><p>Beschreibung: Körperfarbe hell braungelb. Dorsales Feldmuster mehr oder weniger vollständig, an das suecicus-Grundmuster erinnernd. Mediane Feldpaare auf dem Notogaster zum größten Teil getrennt, nicht verschmolzen. Alle Körperborsten piliform.</p><p>Prodorsum schmal, seine Dorsalfelder deutlich begrenzt und dicht punktiert. An das hintere Medianfeldpaar des Prodorsum schließt sich jederseits ein fast quadratisches Lateralfeld an. Rostrale Lateralzähne fehlen. Die inneren Schenkel der transversalen Rostrallinien vor dem rostralen Medianfeldpaar sind stark verkürzt und enden bereits ein deutliches Stück hinter den Rostralhaaren (Abb. 11c). Die rostralen Medianfelder wesentlich langer als breit, beide zusammen so lang wie breit (Abb. 11c).</p><p>Exobothridialhöcker groß und deutlich über den Lateralrand des Prodorsum vorgewölbt . Sensilluskeule leicht caudad gebogen, mit Reihen von 9 bis 11 ziemlich steifer Stachelborsten besetzt. Das durchschnittliche Längenverhältnis von Keule und Stiel beträgt 1,63.</p><p>Notogaster mit annähernd parallelen Seiten. Dorsalfelder mehr oder weniger vollständig vorhanden und scharf begrenzt. Besonders stark hervorgehoben sind die Feldgrenzen der Medianfelder durch ziemlich grobe Punktdellen an ihrer Innenseite. Diese Punktdellen der Feldränder sind für die Art typisch. Die nur schwach entwickelte feine Punktierung der Felder selbst fällt dagegen kaum ins Auge. Die Medianfeldpaare sind im allgemeinen getrennt, nur das vordere Feldpaar auf dem Notogasterschild Na ist immer verschmolzen.</p><p>Die longitudinalen Trennungslinien zwischen den Feldern des vorletzten Medianfeldpaares auf dem Notogasterschild Na und dem mittleren Paar auf dem Notogasterschild Nm verlaufen in charakteristischer Weise asymmetrisch, so daß jeweils ein großes und ein kleines Feld entsteht.</p><p>Gelegentlich kommen Populationen mit stärkerer Tendenz zur Auflösung der medianen Begrenzung vor, stets bleiben aber die transversalen Trennungslinien erhalten.</p><p>Die Rosette auf dem Notogasterschild Na ist nur latero-caudal mit 4 Rosettenfeldern entwickelt. Das vor der d1-Borste gelegene, auffallend große caudo-mediale Rosettenfeld ist mediad stärk erweitert und fast so breit wie lang. Der kreisrunde Kutikularring der Rosette ist geschlossen und hat mit allen 4 Rosettenfeldern Kontakt.</p><p>Die Notogasterborsten sind piliform. Die d1-Borsten überragen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Von allen Borstenpaaren der Medianreihe sind die d1-Borsten am weitesten voneinander entfernt.</p><p>Systematische Stellung: Brachychthonius impressus n. sp. ist in Mittel-und Nordeuropa der häufigste Vertreter der Gattung. Von allen anderen Arten unterscheidet er sich durch die verkürzten Rostrallinien (Abb. 11 c), die fast vollständig erhaltenen Medianfeldpaare des Notogasterschildes Na, die starke Randpunktierung der Notogasterfelder und die Form und Anlage der Rosettenfelder, von denen das medio-caudale Feld durch seine Größe und fast quadratische Form besonders auffällt .</p><p>Für das Vorkommen der Art dürften niedrige pH-Werte im Verein mit einem hohen Feuchtigkeitsgradienten bei reichlichem organischen Substratanteil entscheidend sein. So wird sie sowohl in Moospolstern mooriger Standorte als auch in Flechten und Moosen ehr Flechtentrockenrasen exponierter Standorte oder auch an Standorten mit hohem organischem Bestandsabfall und Rohhumusbildung angetroffen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6ED47DD14D41B4571791FAE6CB07CC68.text	6ED47DD14D41B4571791FAE6CB07CC68.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychthonius pius	<div><p>Brachychthonius pius nov. spec. (Abb. 12abc)</p><p>Brachychochthonius berlesei erosus: Hammer 1952, p. 19. Fig. 11.</p><p>? Brachychthonius berlesei: Halaskova et Kunst 1960, p. 31, Abb. 14.</p><p>Brachychthonius berlesei: Pérez-Inigo 1968, p. 195, Fig. 13.</p><p>Brachychthonius berlesei: Bernini 1973, p. 363.</p><p>Diese neue Art ist in der Vergangenheit wahrscheinlich am häufigsten mit Brachychthonius berlesei verwechselt worden. Die von Hammer (1952) als Brachychochthonius berlesei erosus (Jacot) abgebildeten Tiere gehören zweifellos zu Br. pius n. sp., wie eine Inspektion des Materials aus Kanada ergeben hat. Die Art Jacots (1938) ist eine ganz andere, die zudem auf heterogenem Tiermaterial basiert und wahrscheinlich auch in die Gattung Brachychochthonius gehört . Der von Halaskova und Kunst (1960) abgebildete Br. berlesei dürfte ebenfalls zu Br. pius n. sp. gehören .</p><p>Material: ZMB Nr. 159/B24: 1 Ad., Holotypus, 2 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0830&amp;materialsCitation.latitude=51.3660" title="Search Plazi for locations around (long 11.0830/lat 51.3660)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Gipshuegel mit Eichengebuesch</a>, Mullhumusauflage, B. Messner leg. 29. 7. 1963. - ZMB Nr. 159/B41: 1 Ad., Paratypus, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0830&amp;materialsCitation.latitude=51.3660" title="Search Plazi for locations around (long 11.0830/lat 51.3660)">derselbe Fundort</a>, lockerer Mullhumus unter Eichen, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 159/U4: 3 Ad., Paratypen, Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=20.3710&amp;materialsCitation.latitude=48.0630" title="Search Plazi for locations around (long 20.3710/lat 48.0630)">NW-Auslaeufer des Bueckgebirges, SO-exponierte tertiaereLoesshaenge</a>, Grassteppe, M. Moritz leg. 25. 9. 1964. - ZMB Nr. 159/U14: 35 Ad., Paratypen, Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.3930&amp;materialsCitation.latitude=47.2900" title="Search Plazi for locations around (long 19.3930/lat 47.2900)">Csevharaszt</a>, Puszta, Buschsteppenwald auf Flugsanddünen, Rohhumus unter Juniperus, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. - ZMB Nr. 159/U 15: 2 Ad., Paratypen, Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.3930&amp;materialsCitation.latitude=47.2900" title="Search Plazi for locations around (long 19.3930/lat 47.2900)">derselbe Standort</a>, M. Moritz leg. 1. 10. 1964.</p><p>NRSt: 3 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 629, 2 mikroskop. Präparate (sub Brachychochthonius berlesei), Schweden, Dalarna, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.5640&amp;materialsCitation.latitude=61.3266" title="Search Plazi for locations around (long 13.5640/lat 61.3266)">Aelvdalen, Hallstugan</a>, 2. 8. 1956.</p><p>UNMB NR. 0-189-68E: 4 Ad., Paratypen, (sub Brachychthonius berlesei), Ungarn, Turistvándi, Fa. alól gyep. S. Mahunka leg. 10. 6. 1966. - UNMB Nr. 0-296a-68E: 21 Ad., Paratypen (sub. Brachychthonius suecicus), Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.4678&amp;materialsCitation.latitude=47.4600" title="Search Plazi for locations around (long 18.4678/lat 47.4600)">Fanni-v.</a>, Querc. cotin. Loksa leg. 22. 7. 1954.</p><p>IZS: 1 Ad., Paratypus, Coll. Bernini, (sub Brachychthonius berlesei), Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=15.1145&amp;materialsCitation.latitude=38.6635" title="Search Plazi for locations around (long 15.1145/lat 38.6635)">Basiluzzo</a> (Isole Eolie), prato a graminacee, F. Bernini leg. 31. 3. 1971.</p><p>IEM: 1 Ad., Paratypus, Coll. Pérez-Inigo, (sub Brachychthonius berlesei), Spanien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-4.1000&amp;materialsCitation.latitude=40.7200" title="Search Plazi for locations around (long -4.1000/lat 40.7200)">Los Molinos</a>, Fundort-Nr. T12, W. Steiner leg. 24. 4. 1953.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol aufbewahrt in der Sammlung des Zoologischen Museums an der Humboldt-Universität zu Berlin.</p><p>Der Locus typicus ist DDR, westlich von Bad Frankenhausen, Südrand des Kyffhäuser-, sonnen-exponierte Seite der Gipshügel, dunkelbrauner Mullhumus unter Eichengebuesch. M. Moritz leg. 29. 7. 1963.</p><p>Beschreibung: Farbe gelblichgrauweiß bis rötlichgelbbraun . Prodorsumfelder punktiert. Medianfelder des Notogaster median verschmolzen. Kutikularring geschlossen. Rosette auf dem Notogasterschild Na bis auf das caudo-mediale Feld mehr oder weniger aufgeloest. Rostrum ohne Lateralzähne, Dorsalborsten piliform.</p><p>Dorsalfelder des Prodorsum im durchfallenden Licht weißlich punktiert, ihre Ränder glatt. Rostrum im Profil vor den Lamellarhaaren gleichmäßig schräg abfallend. Die vor den Lamellarhaaren liegenden rostralen Medianfelder fast doppelt so lang wie breit. Zusammen sind sie so lang wie breit. Die Innenschenkel der Rostrallinien reichen bis an die Außenseite der Insertionshügel der Rostralhaare (Abb. 12 b). Lateralzähne fehlen dem Rostrum.</p><p>Die Exobothridialhöcker erreichen den Lateralrand des Prodorsum. Die Exobothridialhaare sind auffallend kurz. Sensilluskeule dicht mit sehr feinen Stachelborsten besetzt. Auf der Oberseite der Keule sind diese in Reihen zu 12 bis 15 Borsten angeordnet. Auf der Unterseite sind etwas größere Stachelborsten vorhanden. Das durchschnittliche Längen- zwischen Keule und Stiel beträgt 1,47.</p><p>Opisthosoma sich caudid leicht verjüngend . Dorsalfelder des Notogaster glatt, nicht punktiert. Die Ränder sind andeutungsweise leicht gewellt. Die Medianfelder sind weitgehend verschmolzen. Während die medianen Longitudinalgrenzen völlig verschwunden sind, sind die transversalen Trennungslinien auf dem Notogasterschild Na gelegentlich als feine Punktlinien angedeutet. Charakteristisch ist für die Art die Form des vorderen Medianfeldes auf dem Notogaster Na. Dieses ist zwischen dem ursprünglich vorderen und mittleren Feldpaar stärker seitlich eingezogen. Das mittlere Medianfeld auf dem Notogaster Nm ist im allgemeinen breiter als lang. Der Kutikularring des Notogasterschildes N1 ist geschlossen. Von den Rosettenfeldern ist nur das caudo-mediale vollständig vorhanden, Es ist medial bauchig aufgetrieben, relativ groß und ohne Verbindung mit dem Kutikularring. Das laterale, gegenüber der cp-Borste gelegene Feld ist lateral offen.</p><p>Die Notogasterborsten sind kurz, besonders die f-Borsten. Die d1-Borsten überragen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na.</p><p>Systematische Stellung: Brachychthonius pius n. sp. ist auf den ersten Blick mit Br. berlesei zu verwechseln. Er unterscheidet sich aber von dieser Art durch die geringere Größe, die feiner und dichter beborstete Sensilluskeule, die andersartige Form der verschmolzenen Medianfelder auf dem Notogaster Na und durch das völlig vom Kutikularring getrennte caudo-mediale Rosettenfeld, das bei Br. berlesei mit dem Kutikularring verschmolzen ist.</p><p>Br. pius n. sp. dürfte im Gegensatz zu Br. berlesei sonnenexponierte warme Standorte mit hohem organischen Anteil der Bodenbedeckung und der oberen Bodenschicht bevorzugen.</p><p>Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt daher mehr in Mittel- und Südeuropa .</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/6ED47DD14D41B4571791FAE6CB07CC68	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.text	247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychthonius bimaculatus	<div><p>Brachychthonius bimaculatus Willmann, 1936 (Abb. 13 ab)</p><p>Brachychthonius bimaculatus Willmann, 1936: p. 290, Abb. 22.</p><p>Brachychthonius helveticus Schweizer, 1956: p. 230, Abb. 145.</p><p>Brachychthonius bimaculatus: Sellnick 1960, p. 81.</p><p>Brachychochthonius bimaculatus : Moritz 1963, p. 155.</p><p>Brachychthonius bimaculatus: Niedbala 1968, p. 5, Fig. 5.</p><p>Brachychthonius bimaculatus: Niedbala 1974a, p. 485, Abb. 31.</p><p>Brachychthonius bimaculatus: Niedbala 1974b, p. 18.</p><p>Die Synonymisierung von Brachychthonius helveticus Schweizer mit Br. bimaculatus Willmann durch Niedbala (1974a) kann bestätigt werden. In der Sammlung Schweizer befinden sich 2 mikroskopische Präparate mit insgesamt 7 Exemplaren, die vom selben Fundort stammen und der Originalbeschreibung zugrunde gelegen haben. Neben der für Br. bimaculatus charakteristischen Dorsalornamentation ist auch die zweizeilige Fiederung der Dorsalborsten sehr gut erkennbar.</p><p>Material: Slg. Hirschmann: 1 Ad., Coll. Willmann, mikroskop. Präparat, BRD, Wangerooge, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=7.8853&amp;materialsCitation.latitude=53.7910" title="Search Plazi for locations around (long 7.8853/lat 53.7910)">Heide westlich vom Friedhof</a>, C. Willmann leg. 17. 4. 1950.</p><p>NMB Nr. H14-149: 4 Ad., Coll. Schweizer, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius helveticus Schweizer, Syntypen), Schweiz, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=9.9730&amp;materialsCitation.latitude=46.6270" title="Search Plazi for locations around (long 9.9730/lat 46.6270)">Griatschouls</a>, 2200 m, magere Alpweide, H. Gisin leg. Nr. H 14. - NMB Nr. H14-151: 3 Ad., 1 N., Coll. Schweizer, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius helveticus Schweizer, Syntypen), <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=9.9730&amp;materialsCitation.latitude=46.6270" title="Search Plazi for locations around (long 9.9730/lat 46.6270)">derselbe Fundort</a>.</p><p>NRSt: 3 Ad., Coll. Forsslund Mf 403, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Dalarna, Ludvika, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=15.1340&amp;materialsCitation.latitude=60.2040" title="Search Plazi for locations around (long 15.1340/lat 60.2040)">Brunnsvik</a>, K.-H. Forsslund leg. 19. 7. 1943.</p><p>ZMB Nr. 119/IV: 1 Ad., DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4540&amp;materialsCitation.latitude=54.0670" title="Search Plazi for locations around (long 13.4540/lat 54.0670)">Elisenhain</a>, Buchen-Stieleichen-Hainbuchen-Wald, Zersetzungshorizont und obere Humusschicht, M. Moritz leg. Nr. 1957. - ZMB Nr. 119/B88: 1 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges</a>, Graswurzelfilz in einer Schrunde, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 119/B269: 3 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, Rotbuchen-Erlen-Weißbuchen-Wald <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4375&amp;materialsCitation.latitude=53.3247" title="Search Plazi for locations around (long 13.4375/lat 53.3247)">am ostexponierten Steilhangufer des Schmalen Luzin</a>, feuchte Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 119/U14: 1 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.3930&amp;materialsCitation.latitude=47.2900" title="Search Plazi for locations around (long 19.3930/lat 47.2900)">Csevharaszt</a>, Puszta, Buschsteppenwald auf Flugsanddünen, Juniperusstreu-Rohhumus, M. Moritz leg. 1. 10. 1964.</p><p>Lectotypus, Locus typicus: In der Sammlung Willmann konnte nur ein mikroskopisches Präparat mit der Aufschrift "57a, Frenzel, Brachychthonius bimaculatus Willm . 1935" aufgefunden werden. Entgegen der Angabe Willmanns (1936, p. 290) befinden sich in dem Präparat nicht ein, sondern 2 Exemplare, die mehr oder weniger stark gequetscht sind und der nahe verwandten Art Brachychthonius hirtus n. sp. angehören . Es liegt daher durchaus die Vermutung nahe, daß auf den Präparaten die Fundortnummern Willmanns vertauscht worden sind und hier die Exemplare aus der "Probe 47a: 2 Expl. (16. 11. 33)" vorliegen.</p><p>Da die übrigen 2 Exemplare der Typusserie nicht aufgefunden werden konnten, Willmanns Beschreibung und Abbildung sich aber eindeutig auf Tiere mit zweizeilig stark gefiederten Dorsalborsten bezieht, wird hier die Abbildung 22 (Willmann 1936, p. 289, Abb. 22) als Lectotypus festgelegt.</p><p>Der Locus typicus ist Polen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=17.0300&amp;materialsCitation.latitude=51.1540" title="Search Plazi for locations around (long 17.0300/lat 51.1540)">Psie Pole</a> bei Wroclaw ( Mähwiese bei Hundsfeld), G. Frenzel leg. 14. 3. 1934.</p><p>Beschreibung: Körperfarbe weißlich bis hellgelbbraun. Körper schmal, schwach sklerotisiert. Dorsalskulpturen zum Teil schwer erkennbar. Medianfelder des Notogaster verschmolzen. Alle Dorsalborsten kurz und zweizeilig lang und fein gefiedert.</p><p>Prodorsum schmal, im Profil sehr flach. Rostrum nicht besonders abgesetzt. Rostralzaehne vorhanden, Lateralzähne fehlen. Die hinteren 3 Medianfeldpaare sind zu einem einheitlichen caudalen Randfeld des Prodorsum verschmolzen. In ihm liegen die 2 Paar mittleren Muskelinsertionsflächen . Vor diesem Caudalfeld bilden die 2 folgenden Medianpaare ein viel schmaleres, länglichovales Medianfeld, in dem die ursprünglichen Feldgrenzen noch mehr oder weniger durch grubige Vertiefungen erkennbar sind. Zwischen diesen dicht zusammenliegenden Medianfeldern und dem unmittelbar hinter den Lamellarhaaren gelegenen Feldpaar befindet sich ein mit groben grubigen Vertiefungen versehener Zwischenraum, der durch Reduktion eines Medianfeldpaares entstanden ist. Das vor den Lamellarhaaren gelegene rostrale Feldpaar ist vorhanden. Transversale Rostrallinien fehlen. Die Prodorsumborsten sind alle zweizeilig lang gefiedert. Die feinen Fiederborsten stehen dabei mehr als bei den Notogasterborsten seitlich schräg nach oben. Der Abstand zwischen den Lamellar- und Interlamellarhaaren ist gleich.</p><p>Exobothridialhöcker deutlich entwickelt und seitlich vorgewölbt, den Lateralrand des Prodorsum aber nicht erreichend. Sensilluskeule eine kurze und dicke, fast zylindrische Spindel, die mit Reihen feiner, langer Borsten besetzt ist. Das durchschnittliche Längen- zwischen Keule und Stiel beträgt 1,08.</p><p>Notogaster sehr schmal, Schulterecken sind deutlich ausgeprägt . Die Medianfelder des Notogaster sind zum größten Teil verschmolzen. Auf dem Notogasterschild Na ist das vordere Medianfeld durch eine seitliche Einschnürung und eine unterbrochene Transversallinie andeutungsweise zweigeteilt. Das hintere Medianfeld kann bei stärker sklerotisierten Tieren im hinteren Drittel eine leichte laterale Einschnürung und eine sehr undeutliche unterbrochene Transversallinie besitzen. Der Kutikularring auf dem Notogasterschild Na ist groß und kreisrund und fällt bei den schwach sklerotisierten Tieren besonders stark ins Auge. Von den Rosettenfeldern ist nur das caudo-mediale vorhanden.</p><p>Die Notogasterborsten sind fein und kurz. Die d1-Borsten überragen nicht den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Alle Borsten sind zweizeilig lang und fein gefiedert. Die 4 bis 6 Fiederborsten werden zur Borstenspitze hin allmählich kürzer .</p><p>Das Pygidium besitzt hinter den h1-Borsten eine deutliche abgesetzte Vorwölbung, auf der die ps1-Borsten inserieren.</p><p>Systematische Stellung: Brachychthonius bimaculatus unterscheidet sich von allen hier genannten Arten der Gattung durch die zweizeilig lang und fein gefiederten Dorsalborsten.</p><p>Die bisher immer nur in geringer Abundanz und vereinzelt gefundene Art dürfte Standorte mit Tendenzen zur Rohhumusbildung und stärkerer Myzelentwicklung bevorzugen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
90AE133BE522135E68FC0FD41952E7AF.text	90AE133BE522135E68FC0FD41952E7AF.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychthonius hirtus	<div><p>Brachychthonius hirtus nov. spec. (Abb. 143b)</p><p>Material: ZMB Nr. 445/B269: 1 Ad., Holotypus, 9 Ad., Paratypen, DDR, Feldberg, Kreis Templin, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4410&amp;materialsCitation.latitude=53.3240" title="Search Plazi for locations around (long 13.4410/lat 53.3240)">Ostufer des Schmalen Luzin</a>, Ufersteilhang mit Rotbuchen-Erlen-Weißbuchen-, Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 5. 9. 1974.</p><p>Slg. Hirschmann: 2 Ad., non Typus, Coll. Willmann, mikroskop. Präparat (sub. Brachychthonius bimaculatus Willmann, Typusserie), Polen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=17.0300&amp;materialsCitation.latitude=51.1540" title="Search Plazi for locations around (long 17.0300/lat 51.1540)">Psie Pole</a> bei Wroclaw, Mähwiese, G. Frenzel leg.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich zusammen mit 9 Paratypen in Alkohol konserviert in der Sammlung des Zoologischen Museums der Humboldt-Universitaet zu Berlin.</p><p>Der Locus typicus ist DDR, Feldberg, Kreis Templin. Die Probenfläche liegt am Ostufer des Schmalen Luzin suedlich der Luzinhalle auf dem Ufersteilhang , der mit einem Altbestand von Rot- und Weißbuchen sowie Erlen bedeckt ist. Die Probe wurde dem Zersetzungshorizont einer stärkeren feuchten Streuansammlung an der Hangsole entnommen. M. Moritz leg. 5. 9. 1974.</p><p>Beschreibung: Farbe hellgoldgelb, dorsale Ornamentation deutlich hervortretend. Prodorsum und Opisthosoma sehr schmal. Vordere Medianfelder des Prodorsum reduziert. Notogasterborsten piliform, glatt, höchstens die c- und d-Borsten mit kurzen Dorsalbörst- besetzt.</p><p>Das Prodorsum ist sehr schmal und flach. Das Rostrum ist wie bei Br. bimaculatus breit gerundet, aber noch abgeflachter, so daß die Rostralzähne von dorsal sichtbar werden. Die mittleren und vorderen Medianfelder des Prodorsum fehlen. Nur die vorderen Insertionsflaechen der interbothridialen Dorsalmuskulatur liegen in einem gemeinsamen, wellig scharf umrandeten caudalen Medianfeld. Vor diesem schließt sich ein kleines, wellig begrenztes Feldpaar eng an. Die Rostralhaare sind lang und mit wenigen relativ langen und starren Fiederborsten besetzt. Die übrigen Prodorsumborsten besitzen nur wenige kurze Fiederborsten. Die Interlamellarhaare sind fast glatt.</p><p>Die Exobothridialhöcker sind flach und klein und wirken gegenüber denen von Br. bimaculatus stark reduziert. Die Sensilluskeule ist länger und schmaler als bei Br. bimaculatus und nur spärlich mit sehr feinen Borsten besetzt. Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt 1,23.</p><p>Opisthosoma sehr schmal, mit deutlichen Schultereckcn. Die Notogasterborsten sind piliform. Während die Borsten des vorderen Notogasterschildes auf der Oberseite 1 bis 2 kurze Fiederborsten tragen - deutlich erkennbar sind diese an den Schulterborsten c1 und c3 -, sind die Borsten der beiden hinteren Abschnitte vollkommen glatt. Diese stehen auch verhältnismäßig starr vom Körper ab. Die d1-Borsten überragen den Hinterrand des Notogasterschildes Na.</p><p>Das vordere einheitliche Medianfeld des Notogasterschildes Na ist seitlich in der Mitte etwas eingeschnürt, seine hintere Begrenzung ist undeutlich. Das hintere Medianfeld ist dagegen im Gegensatz zu Br. bimaculatus im letzten Drittel deutlich quergeteilt. Die vorderen Lateralfelder im Schulterbereich des Notogaster sind fast vollkommen reduziert. Von der Rosette ist der kreisrunde Kutikularring und das caudo-mediale Rosettenfeld vorhanden. Auf dem mittleren Notogasterschild Nm und dem Pygidium fehlen das vordere Medianfeld und die vorderen Seitenfelder. Die Ränder, besonders der Medianfelder, sind deutlich abgehoben und an der Innenseite mit grubigen Vertiefungen versehen.</p><p>Das Pygidium ist im Unterschied zu Br. bimaculatus fast gleichmäßig gerundet. Ein Absatz hinter den h-Borsten fehlt. Die Art besitzt ein kleines Agenitalschild.</p><p>Systematische Stellung: Brachychthonius hirtus n. sp. ist mit dem etwas kleineren Br. bimaculatus sehr nahe verwandt. Er unterscheidet sich u. a. von diesem durch die glatten piliformen Borsten des mittleren und hinteren Notogasterabschnittes, durch die Reduktion jeweils der mittleren und lateralen vorderen Felder der 3 Notogasterschilder, das völlige Fehlen der vorderen prodorsalen Medianfelder und die Form der Sensilluskeule.</p><p>Über die ökologischen Ansprüche lassen sich zur Zeit keine verallgemeinernden Angaben machen. Am Locus typicus tritt sie gemeinsam mit Br. bimaculatus auf.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/90AE133BE522135E68FC0FD41952E7AF	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
C5D29112CD12316ABC36FFDE384E4223.text	C5D29112CD12316ABC36FFDE384E4223.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius	<div><p>Brachychochthonius Jacot, 1938</p><p>Brachychochthonius Jacot, 1938: p. 130, ad partem.</p><p>Poecilochthonius Balogh, 1943: p. 22, ad partem.</p><p>Brachychochthonius: Strenzke 1951, p. 244, ad partem.</p><p>Brachychthonius: Evans 1952, p. 227, ad partem.</p><p>Brachychthonius: v. d. Hammen 1952, p. 14, ad partem.</p><p>Brachychthonius: v. d. Hammen 1959, p. 19, ad partem.</p><p>Brachychochthonius: Sellnick 1960, p. 81, ad partem.</p><p>Sellnickochthonius Krivoluckij, 1964: p. 935.</p><p>Brachychthonius: Bulanova-Zachvatkina 1967, p. 117, ad partem.</p><p>Brachychthonius: Kunst 1971, p. 545, ad partem.</p><p>Sellnickochthonius: Balogh 1972, p. 140.</p><p>Brachychthonius: Chinone &amp; Aoki 1972, p. 223.</p><p>Brachychochthonius: Niedbala 1972c, p. 663.</p><p>Brachychochthonius: Niedbala 1973, p. 61.</p><p>Brachychochthonius: Niedbala 1974a, p. 509 und 520, Fig. 2 und o.</p><p>Brachychochthonius: Niedbala 1974b, p. 13.</p><p>Typusart: Brachychochthonius jugatus Jacot, 1938</p><p>Gattungsdiagnose:</p><p>Körper sklerotisiert, mit deutlich abgegrenzten Schildbildungen. Prodorsum und Notogaster mit einer kutikularen Ornamentation, deren symmetrische Felderanordnung dem Grundmuster des Brachychthonius-Typs entspricht. Kutikularring mit Rosette auf dem vorderen Notogasterschild Na vorhanden. Die Innenseite der vorstehenden Feldbegrenzungen ist glatt oder gepunktet eingestochen. Die Kutikularfelder selbst sind eingesenkt und häufig granuliert, besonders die der Medianreihe. Prodorsum länger als breit. Opisthosoma mit geraden Seiten, seine größte Breite liegt im Bereich der vorderen Schultereckcn des Notogaster. - Pygidium hinter den Borsten h1 und h2 mit einem Absatz, so daß der caudale Teil des Pygidium (Segment PS) stufenartig abgesetzt ist. Die ps1-Borsten inserieren auf einem mehr oder weniger vorstehenden kegelförmigen Hügel des Pygidium (Dorsalansicht!).</p><p>Rostralrand mit kleinen Sägezähnen . Einige Arten mit zusätzlicher Lateralzahnbildung. Exobothridialhöcker von normaler Größe und den Lateralrand des Prodorsum gerade erreichend. Der Grundtyp der Sensilluskeule ist spindelförmig . Die Keule ist dicht mit kleinen Stachelborsten besetzt, die dorsalen oft größer sowie dichter angeordnet. Der kurze und dünne Sensillusstiel kann maximal Keulenlänge erreichen.</p><p>Eine Margo lateralis und eine Suprapleuralincisur des Pygidium sind analog zu Brachychthonius vorhanden.</p><p>Die Oberfläche des Notogaster ist hier ebenfalls zwischen den Borstenlängsreihen, unterstuetzt durch die eingesenkten Ornamentfelder, leicht konkav gekrümmt, so daß die Borstenreihen, besonders aber die beiden medianen, leicht erhöht stehen. Bei geschrumpften Tieren täuschen diese sonst flachen Längserhebungen auch bei dieser Gattung Längskiele vor.</p><p>Die Dorsalborsten sind vom piliformen Grundtyp, der in der unterschiedlichsten Weise blattartig verbreitert, gesägt oder gefiedert abgewandelt sein kann. Sie sind der Körper- mehr oder weniger angelegt. Die Borste d2 ist randständig . Die pygidialen Borsten f1, h1, ps 1 und ps 2 bilden eine mediane Borstenpaarreihe, wobei die Borsten ps 1 und ps 2 gewöhnlich auf einer Vorwölbung des Pygidium stehen (Dorsalansicht!).</p><p>Es gibt 3 freie Suprapleuralschilder: SpC mit der c2-Borste, SpE und SpF. Die Adanalplatten sind getrennt. Sie berühren sich median hinter den Analplatten nur mit ihrer spitzwinkligen Innenecke (Abb. 1c). Die Analplatten reichen bis an diesen medialen Beruehrungspunkt der Adanalplatten. Die kurze Adanalborste ad 1 ist piliform, während die fast gleichlangen größeren Borsten ad2 und ad3 stark säbelartig hypertrophiert sind und in ihrer Form an die hypertrophierte Borste ad2 der Liochthonius-Arten erinnert. Beide Borsten sind nur wenig genähert . Die Anal- und Peranalborsten sind kurz und piliform.</p><p>Die Genitalplatten mit großem Genitaltectum. Sie sind nur wenig länger als die Anal- und Peranalplatten zusammengenommen. Es sind 4 paraxiale und 3 anteaxiale Genitalborsten vorhanden. Die Agenitalborste inseriert auf einem kleinen, nicht immer erkennbaren Agenitalschild.</p><p>Ein askleritisches Sternalband fehlt! Die stark sklerotisierten Coxisternalplatten sind medial aber deutlich voneinander abgegrenzt. Coxisternale Chaetotaxie: 3 - 1 - (3 - 4).</p><p>Diskussion:</p><p>Die Gattung ist mit der vorhergehenden sehr eng verwandt, so daß die Arten beider in der Vergangenheit verschiedentlich einer einzigen Gattung zugeordnet worden sind, soweit die auf einem gleichen Grundmuster der dorsalen Ornamentation beruhende Über- als alleiniges Gattungsmerkmal verwendet wurde. Brachychochthonius-Arten sind aber durch den zusätzlichen Besitz des kleinen Suprapleuralschildes SpF und durch die hypertrophierten Borsten ad2 und ad3 differentialdiagnostisch sehr gut charakterisiert. Hypertrophierte Adanalborsten treten bei verschiedenen Gattungen der Familie unabhängig voneinander auf, fehlen aber den Brachychthonius-Arten. Der Suprapleuralschild SpF ist außerdem nur noch bei Eobrachychthonius, der alle 4 Suprapleuralschilder der Brachychthoniiden (Moritz 1976, Teil I, Abb. 2) besitzt, zu finden.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/C5D29112CD12316ABC36FFDE384E4223	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
167A75C2CDA601D4B014C84607B716D3.text	167A75C2CDA601D4B014C84607B716D3.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius suecicus Forsslund	<div><p>Brachychochthonius suecicus Forsslund, 1942 (Abb. 15, 16a bis d)</p><p>Brachychochthonius jugatus var. suecica Forsslund, 1942: p. 8, Fig. 11.</p><p>Brachychthonius suecicus: v. d. Hammen 1952, p. 19.</p><p>Brachychochthonius jugatus suecicus: Sellnick i960, p. 82.</p><p>Brachychochthonius suecicus: Moritz 1963, p. 154.</p><p>Brachychthonius jugatus suecicus: Bulanova-Zachvatkina 1967, p. 117, Taf. 2, Fig. 20.</p><p>Brachychthonius jugatus: Niedbala 1972d, p. 193, Fig. 16.</p><p>Brachychochthonius jugatus: Niedbala 1974 a, p. 478, Fig. 24.</p><p>Forsslund (1942) hat Brachychochthonius suecicus als eine Varietät des aus Nordamerika beschriebenen Br. jugatus Jacot betrachtet, gleichzeitig aber in seiner Beschreibung auf Unterschiede hingewiesen, die durchaus im Bereich der Artmerkmale liegen. Leider war es nicht möglich, den Typus von Brachychochthonius jugatus in der Sammlung Jacot aufzufinden, so daß hier nur auf die Originalbeschreibung Bezug genommen werden kann. Hiernach unterscheidet sich die nordamerikanische Art von den schwedischen suecicus-Tieren 1. durch die Ornamentation auf dem Notogasterschild Na, hier ist das vordere mediane Feldpaar verschmolzen, 2. durch die auffällig breiteten Notogasterborsten, deutlich ist dies an den Lateralborsten zu erkennen (Jacot 1938, Taf. 13, Abb. 10; unter Umständen liegt bei Br. jugatus sogar Heterotrichie vor, denn die medialen Dorsalborsten sind kurz und piliform gezeichnet), 3. durch das abweichende Rostrumprofil, das bei Br. jugatus im Bereich der Rostralhaare stärker halbkreisförmig aufgewölbt ist (Jacot 1938, Taf. 13, Abb. 11).</p><p>Da das Originalmaterial Jacots z. Z. nicht überprüft werden kann und eine Synonymisierung, nur auf der Grundlage von mehr oder weniger genauen Habitusbildern und kurzen Beschreibungen, nach dem heutigen Stand der Kenntnisse über die oft sehr diffizilen Artunterschiede nicht mehr möglich ist, werden die europäischen Exemplare aus den obengenannten Gründen weiterhin als selbständige Art Br. suecicus Forsslund betrachtet.</p><p>Material: NRSt: 2 Ad., Holotypus, Paratypus, Coll. Forsslund Mf 304b, mikroskop. Präparat (sub Brachychochthonius jugatus Jacot var. suecica), Schweden, Västerbotten, Degerfors, Kulbäcksliden, K.-H. Forsslund leg. 22. 7. 1936. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 287, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Uppland, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=17.7730&amp;materialsCitation.latitude=59.8215" title="Search Plazi for locations around (long 17.7730/lat 59.8215)">Linnes Hammarby</a>, K.-H. Forsslund leg. 3. 6. 1936. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 444, mikroskop. Präparat, Schweden, Flälsingland, Delsbo, Överälve, K.-H. Forsslund leg. 30. 5. 1945. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 517H, mikroskop. Präparat, Schweden, Västerbotten, Kulbäcksliden, K.-H. Forsslund leg. 10.6.1951. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 526H, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Västerbotten, Kulbäcksliden, K.-H. Forsslund leg. 10. 6. 1951. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 527F, mikroskop. Präparat, Schweden, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.5700&amp;materialsCitation.latitude=64.1900" title="Search Plazi for locations around (long 19.5700/lat 64.1900)">derselbe Fundort</a>, K.-H. Forsslund leg. 10. 6. 1951. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 541F, mikroskop. Präparat, Schweden, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.5700&amp;materialsCitation.latitude=64.1900" title="Search Plazi for locations around (long 19.5700/lat 64.1900)">derselbe Fundort</a>, K.-H. Forsslund leg. 23. 6. 1951.</p><p>ZMB Nr. 446/S: 5 Ad., Schweden, Hälsingland, Delsbo, Överälve, K.-H. Forsslund leg. 30. 5. 1945 et ded. - ZMB Nr. 446/B82: 5 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges</a>, SO-exponierter Hang mit Erika-Beständen, Rohhumus, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 446/B89: 3 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0590&amp;materialsCitation.latitude=51.3725" title="Search Plazi for locations around (long 11.0590/lat 51.3725)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges</a>, Graswurzelfilz einer SO-exponierten Schrunde, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 446/ B248: 2 Ad., DDR, Tiefensee Bezirk Frankfurt/Oder, Traubeneichen-Linden-Buchenwald <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.8480&amp;materialsCitation.latitude=52.6700" title="Search Plazi for locations around (long 13.8480/lat 52.6700)">am Gamensee</a>, Streuauflage, M. Moritz leg. 10. 9. 1970. - ZMB Nr. 446/B251: 19 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4790&amp;materialsCitation.latitude=52.6455" title="Search Plazi for locations around (long 13.4790/lat 52.6455)">Berlin-Buch</a>, Stieleichenaltbestand, Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 446/B269: 23 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4375&amp;materialsCitation.latitude=53.3247" title="Search Plazi for locations around (long 13.4375/lat 53.3247)">Westufer des Schmalen Luzin</a>, Buchen-Eichen-Erlenaltbestand auf SO-exponiertem Ufersteilhang, Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 446/U 14: 3 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.3930&amp;materialsCitation.latitude=47.2900" title="Search Plazi for locations around (long 19.3930/lat 47.2900)">Csevharaszt, 45 km suedl . Budapest</a>, Buschsteppenwald der Pusta, Juniperus-Rohhumus auf Flugsanddünen, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. - ZMB Nr. 446/U 23: Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.3930&amp;materialsCitation.latitude=47.2900" title="Search Plazi for locations around (long 19.3930/lat 47.2900)">derselbe Fundort</a>, Stieleichenklimaxwald der Pusta, Brachypodium-Rasen, M. Moritz leg. 10. 10. 1964.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich zusammen mit einem Paratypus als mikroskopisches Präparat in der Coll. Forsslund, Naturhistoriska Riksmuseet Stockholm. Die Exemplare wurden von Forsslund am 29. 1. 1951 in Polyvenylalkohol eingebettet. Die Exemplare sind leicht gequetscht und sehr stark aufgehellt, so daß die Kutikularskulpturen nur schwer erkennbar sind.</p><p>Der Locus typicus ist Schweden, Västerbotten, Degerfors, Kulbäcksliden, Mischwald vom Vaccinium-Typ, Zersetzungshorizont (F-Schicht), K.-H. Forsslund leg. 22. 7. 1936.</p><p>Beschreibung: Farbe hellgrau bis hellgelbbraun. Die Tiere machen einen robusten Eindruck. Die Dorsalornamentation ist vollständig ausgebildet. Die Medianfeldpaare zeigen keinerlei Verschmelzungstendenzen und sind eingestochen punktiert deutlich begrenzt.</p><p>Prodorsum im Profil auffallend hoch, bis zu den Lamellarhaaren von gleichbleibender Höhe . Vor den Lamellarhaaren dann plötzlich bis fast an die Rostralhaare schräg abfallend. Im Profil werden zwischen Lamellar- und Rostralhaaren 2 hintereinanderliegende Einsenkungen deutlich, wodurch das Rostrum im Bereich der Rostralhaare sehr kurz wirkt und auch nicht gleichmäßig gewölbt erscheint wie bei den Vergleichsarten Br. jugatus und Br. jacoti . Vor den Rostralhaaren fällt das Rostrum dann fast senkrecht zum Rostralrand ab. Die predorsalen Felder sind vollständig entwickelt und auf der Fläche grob punktiert. Ihre Ränder sind außerdem an der Innenseite durch grobe und dicht stehende Punktdellen besonders hervorgehoben. Durch diese Punktdellen bekommen die Feldränder einen unregelmaessigen, wellenförmigen Verlauf.</p><p>Exobothridialhöcker von normaler Größe, deutlich erkennbar. Sensilluskeule eine schlanke Spindel, mit feinen Stachelspitzen in Zeilen zu 7 bis 12 (im Durchschnitt 8 bis 9) dicht besetzt. Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt 1,39.</p><p>Notogaster im Verhältnis zur Länge relativ breit. Seine piliformen Borsten sind kurz und glatt. Nur die Schulterborsten c2 und c3 dorsal häufig fein gesägt . Die d1-Borsten erreichen in der Dorsalansicht gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Die Dorsalfelder sind wie auf dem Prodorsum grob punktiert. Die Innenkante ihrer Ränder ist noch deutlicher als auf dem Prodorsum eingestochen punktiert, wodurch diese einen für diese Art charakteristischen unregelmäßigen, teilweise wellenförmigen Verlauf zeigen. Der Kutikularring auf dem Notogasterschild Na ist groß und im Umriß unregelmäßig . Die lateralen und medialen Rosettenfelder können zum Teil reduziert sein.</p><p>Das Pygidium im Profil stark gerundet und abfallend. In der Aufsicht wirkt es dadurch verhältnismäßig kurz. Die ps1-Borsten stehen deutlich weiter auseinander als die übrigen Borsten der Medianpaare.</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius suecicus ist in Europa sicher des öfteren mit dem sehr ähnlichen Br. jacoti (Evans) verwechselt worden. Br. jacoti ist im Durchschnitt etwas kleiner. Klare Unterschiede bestehen aber in der Skulpturierung. Die Feldgrenzen von Br. jacoti sind nicht eingestochen punktiert, wodurch sie im Gegensatz zu Br. suecicus glatt erscheinen. Die Punktierung der Felder ist nur angedeutet und dann sehr fein. Die Rosettenfelder auf dem Notogasterschild Na sind bei Br. jacoti vollständig entwickelt, wodurch eine "geschlossene" Rosette entsteht. Der Kutikularring ist wesentlich kleiner als bei Br. suecicus . Über die Abgrenzung der ökologischen Ansprüche beider Arten lassen sich zur Zeit keine genauen Angaben machen, da sie gemeinsam am selben Standort gefunden werden.</p><p>Br. suecicus ist weit verbreitet und besiedelt in geringer Abundanz vor allem die unteren Schichten der humosen Bodenauflage acidophiler Laub- und Mischwaldstandorte Mittel-und Nordeuropas.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/167A75C2CDA601D4B014C84607B716D3	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
258BE0FA44FCB9C25842AFFF24A946DF.text	258BE0FA44FCB9C25842AFFF24A946DF.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius jacoti	<div><p>Brachychochthonius jacoti (Evans, 1952) (Abb. 17abc)</p><p>Brachychthonius jacoti Evans, 1952: p. 235, Fig. 5.</p><p>Brachychochthonius jacoti: Niedbala 1974 a, p. 475, Fig. 23.</p><p>Material: BML: 1 Ad., Holotypus, Coll. Evans, mikroskop. Präparat Nr. 1953-T-2-68, England, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-0.5333&amp;materialsCitation.latitude=52.0266" title="Search Plazi for locations around (long -0.5333/lat 52.0266)">Ampthill</a>, South Bedfordshire, Spruce litter, G. O. Evans leg. Juni 1950. - BML: 1 Ad., Coll. Evans, mikroskop. Präparat (sub Brachychochthonius jugatus var. suecica), England, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-0.5333&amp;materialsCitation.latitude=52.0266" title="Search Plazi for locations around (long -0.5333/lat 52.0266)">Ampthill</a>, spruce, G. O. Evans leg. Oktober 1950. - BML: 1 Ad., coll. Evans, mikroskop. Präparat (sub " jacoti "), England, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-0.5333&amp;materialsCitation.latitude=52.0266" title="Search Plazi for locations around (long -0.5333/lat 52.0266)">derselbe Fundort</a>, G. O. Evans leg. Oktober 1950.</p><p>ZMB Nr. 101/B82: 4 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges, SO-exponierter Hang der Katenburg</a>, Erika-Bestände auf Rohhumus, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 101/B251: 6 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4790&amp;materialsCitation.latitude=52.6455" title="Search Plazi for locations around (long 13.4790/lat 52.6455)">Berlin-Buch</a>, Stieleichen-Buchen-Altbestand, Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 101/B269: 8 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4375&amp;materialsCitation.latitude=53.3247" title="Search Plazi for locations around (long 13.4375/lat 53.3247)">Westufer des Schmalen Luzin</a>, Weißbuchen-Rotbuchen-Erlen-Altbestand, Streu und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 5. 9. 1974.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Prä- Nr. 1953-1-2-68 in der Sammlung des British Museum (Natural History) London. Im selben Präparat befindet sich ein weiteres Exemplar von Liochthonius brevis (Michael) .</p><p>Der Locus typicus ist England, Ampthill, South-Bedfordshire, Streuauflage unter Sitka-Tannen, G. O. Evans leg. Juni 1950.</p><p>Beschreibung: Farbe grauweiß . Schwach sklerotisiert und im Vergleich zu Br. suecicus von schlanker Gestalt. Die dorsalen Felder sind auf dem Prodorsum und allen Schildern des Notogaster vollständig ausgebildet. Ihre Ränder sind mehr oder weniger glatt. Die Felder des Prodorsum sind sehr fein punktiert.</p><p>Die Profilhöhe des Prodorsum nimmt bis zu den Lamellarhaaren nur leicht ab. Zwischen den Lamellar- und Rostralhaaren fällt es dann in fast gerader Linie schräg ab. Das kleine Rostrum ist im Bereich der Rostralhaare gerundet (Abb. 17c). Die prodorsalen Borsten sind piliform und glatt. Die Lamellar- und Interlamellarhaare sind im Durchschnitt länger als bei dem etwas größeren Br. suecicus .</p><p>Exobothridialhöcker klein. Er hebt sich kaum von der Insertionsalveole des Exobothridialhaares ab und macht im ganzen einen reduzierten Eindruck. Sensilluskeule vom suecicus- Typ. Das Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt im Durchschnitt 1,36.</p><p>Notogaster schlank, mit fast parallelen Seiten. Seine piliformen Borsten sind dorsal teilweise fein gesägt . Die d1-Borsten überragen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Seine Dorsalfeder sind glatt berandet, es fehlt die deutliche grobe Punktierung, wie sie für Br. suecicus an den Innenseiten der Feldränder typisch ist. Die vordere und hintere Gruppe der medianen Feldpaare des Notogasterschildes Na wird jederseits durch eine nach außen bogenförmige Linie verbunden. Das Rosettenfeld ist vollständig entwickelt. Der sehr kleine Kutikularring wird dabei allseitig von radiär angeordneten geschlossenen Feldern umgeben (Abb. 17a).</p><p>Pygidium im Profil dem von Br. suecicus gleichend. Die Borsten der medianen Reihe von annähernd gleichem Abstand.</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius jacoti ist mit Br. suecicus nahe verwandt und mit dieser wohl auch oft verwechselt worden. Br. jacoti wirkt im Habitus insgesamt zierlicher. Hat man beide Formen nebeneinander liegen, werden die Unterschiede deutlich. Br. jacoti ist von Br. suecicus durch die fast glatten Ränder der Dorsalfelder, die vollständige Ausbildung aller Rosettenfelder auf dem vorderen Notogasterschild, die geringere Größe des Kutikularringes sowie die relativ längeren Dorsalborsten, die auf dem Notogaster normalerweise auch fein gesägt sind, relativ sicher zu unterscheiden.</p><p>Die ökologischen Ansprüche beider Arten dürften sehr ähnlich sein, zumal beide sympatrisch auftreten.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/258BE0FA44FCB9C25842AFFF24A946DF	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B52F2833FA2C937D44BEBD4E38396B8D.text	B52F2833FA2C937D44BEBD4E38396B8D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius furcatus Weis-Fogh	<div><p>Brachychochthonius furcatus Weis-Fogh, 1948 (Abb. 18 ab)</p><p>Brachychochthonius furcatus Weis-Fogh, 1948: p. 270, Fig. 46 bis 49.</p><p>Brachychochthonius furcatus: Sellnick 1960, p. 82.</p><p>? Brachychthonius suecicus: Niedbala, 1968, p..3, Fig. 3.</p><p>? Brachychochthonius jugatus f. suecica: Niedbala 1974a, p. 478, Fig. 25.</p><p>Brachychthonius furcatus: Niedbala 1974b, p. 507.</p><p>Material: ZMK: 1 Ad., Holotypus, Coll. Weis-Fogh, mikroskop. Präparat, Dänemark, Strandkjär, Femmoeller, T. Weis-Fogh leg. 20. 7. 1942.</p><p>ZMB Nr. 421/IV: 17 Ad., DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4540&amp;materialsCitation.latitude=54.0670" title="Search Plazi for locations around (long 13.4540/lat 54.0670)">Elisenhain</a>, Buchen-Stieleichen-Hainbuchen- Altbestand, Humushorizont, M. Moritz leg. 1957 / 1958. - ZMB Nr. 421/B251: 1 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4790&amp;materialsCitation.latitude=52.6455" title="Search Plazi for locations around (long 13.4790/lat 52.6455)">Berlin-Buch</a>, Stieleichen-Buchen-Altbestand, starke Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 10. 1970. - ZMB Nr. 421/269: 5 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, ostexponierter Rotbuchen-Weißbuchen-Erlen-Wald am <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4375&amp;materialsCitation.latitude=53.3247" title="Search Plazi for locations around (long 13.4375/lat 53.3247)">Ufersteilhang des Schmalen Luzin</a>, feuchte Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 421/U23: 2 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.3930&amp;materialsCitation.latitude=47.2900" title="Search Plazi for locations around (long 19.3930/lat 47.2900)">Csevharaszt, 45 km suedlich Budapest</a>, Puszta, Stieleichen-Klimaxwald auf Flugsanddünen, Brachypodium-Bestand, Streuauflage und Humushorizont, M. Moritz leg. 1. 10. 1964.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Prä- im Universitetets Zoologiske Museum Kobenhavn. Das Präparat trägt die Aufschrift: " Brachychthonius furcatus, St. I. Ps. 30, 20. 7. 42, Strandkjär, Femmoeller ". Das Exemplar ist farblos und etwas geschrumpft.</p><p>Der Locus typicus ist Dänemark, Mols Laboratorium Strandkjär südlich Femmoller. Die Untersuchungsfläche befindet sich 2 km landeinwärts vor der nordwestlichen Ecke der Ebeltoft Vig, auf einem nährstoffreichen, grundwassernahen Niederungsboden im Küstenbereich . Bodenbedeckung eine nicht geschlossene Kraut- und Grasvegetationsdecke.</p><p>Beschreibung: Farbe weißlich bis hellgrau. Schwach sklerotisiert. Die Dorsalfelder sind bei frisch getöteten Tieren im allgemeinen deutlich. Sie sind nicht punktiert. Ihre Rän- sind glatt. Die Dorsalborsten auf der Oberseite deutlich mit wenigen längeren Fiederboerstchen zweizeilig besetzt.</p><p>Das Prodorsum ist im Verhältnis zum Opisthosoma auffallend breit. Im Profil ist es dagegen sehr flach, so daß es sich vor den Lamellarhaaren kaum gegen das Rostrum absenkt (Abb. 18 b). Das Rostrum selbst ist sehr breit gerundet. Auf dem flachen Prodorsum ist in der Aufsicht im Gegensatz zu Br. cricoides keine trapezförmige Linie (Abb. 18 a) vorhanden. Die Prodorsumborsten sind auf der Dorsalseite zweizeilig mit wenigen länge- feinen aber starren Fiederborsten besetzt. Besonders sind diese auf den Lamellarbaaren ausgebildet.</p><p>Die Exobothridialhöcker sind klein. Sie sind vom Prodorsumrand weit entfernt. Die Sensilluskeule ist breit spindelförmig und im Unterschied zu Br. cricoides mit feineren Stachelspitzen, die fast Borstencharakter besitzen, besetzt. Das durchschnittliche Längen- zwischen Keule und Stiel beträgt 1,1.</p><p>Notogaster nur geringfügig caudad verschmälert . Seine Borsten sind dorsal wie die Prodorsumborsten gefiedert. Besonders ist diese zweizeilige Fiederung bei den c- und d-Borsten des Notogasterschildes Na ausgeprägt . Auf den hinteren 2 Notogasterabschnitten reduziert sich diese Fiederung stufenweise bis auf 1 bis 2 kleine Dorsalhäkchen (Abb. 18 h). Die Medianfelder des Notogaster sind alle vollständig separiert. Es sind nur die hinteren Rosettenfelder erkennbar. Der Kutikularring erscheint in der Aufsicht länglichoval und ist kaum auffallend.</p><p>Das Pygidium ist breit und im Profil gleichmäßig gerundet. Seine Borsten besitzen dorsal nur 1 bis 2 Häkchen und wirken gegenüber den Borsten des vorderen Notogasterschildes auffallend robust. Die ps1-Borsten sind von allen Dorsalborsten die längsten und kräftig- .</p><p>Systematische Stellung: Br. furcatus unterscheidet sich von dem gleichgroßen Br. cricoides auf den ersten Blick durch die charakteristische Dorsalfiederung der Prodorsum- und Notogasterborsten sowie durch den feinbeborsteten Sensillus und das flache und breite Prodorsum. Außerdem sind bei Br. furcatus die medianen Feldpaare des Notogaster niemals verschmolzen. - Die Art zeigt in Abhängigkeit vom Standort eine gewisse Variation im Grad der Borstenfiederung.</p><p>Die ökologischen Ansprüche beider Arten sind ähnlich . Br. furcatus bewohnt wie die Vergleichsart den Tiefenbereich zwischen Zersetzungshorizont und oberer Humusschicht. Er bevorzugt dabei Standorte mit hohem organischen Anteil und gleichbleibendem Feuchtigkeitsgehalt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/B52F2833FA2C937D44BEBD4E38396B8D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
4977CD93279B60909A2B39EFD91E4047.text	4977CD93279B60909A2B39EFD91E4047.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius cricoides Weis-Fogh	<div><p>Brachychochthonius cricoides Weis-Fogh, 1948 (Abb. 19)</p><p>Brachychochthonius cricoides Weis-Fogh, 1948: p. 269, Fig. 25.</p><p>Brachychthonius cricoides: Evans 1952, p. 236, Fig. 7.</p><p>Brachychochthonius cricoides: Sellnick 1960, p. 81.</p><p>Brachychochthonius cricoides: Moritz 1963, p. 155.</p><p>Brachychthonius cricoides: Niedbala 1972a, p. 36, Fig. 6 und 7.</p><p>Brachychochthonius cricoides: Niedbala 1974a, p. 473, Fig. 20.</p><p>Material: ZMK: 1 Ad., Holotypus, 3 Ad., Paratypen, Coll. Weis-Fogh, mikroskop. Präparat, Dänemark, Strandkjär, Femmoeller, T. Weis-Fogh leg. 8. 7. 1942.</p><p>NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 603, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Dalarna, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5575&amp;materialsCitation.latitude=61.0245" title="Search Plazi for locations around (long 14.5575/lat 61.0245)">Mora</a>. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 1077, mikroskop. Präparat, Schweden, Lappland [correct: Stockholms laen], Möja, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.8865&amp;materialsCitation.latitude=59.3770" title="Search Plazi for locations around (long 18.8865/lat 59.3770)">Granholmen</a>.</p><p>ZMB: Nr. 86/IV: 43 Ad., DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4540&amp;materialsCitation.latitude=54.0670" title="Search Plazi for locations around (long 13.4540/lat 54.0670)">Elisenhain</a>, Buchen-Stieleichen-Hainbuchen-Wald, Humushorizont, M. Moritz leg. 1957 / 1958. - ZMB Nr. 86/B251: 1 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4790&amp;materialsCitation.latitude=52.6455" title="Search Plazi for locations around (long 13.4790/lat 52.6455)">Berlin-Buch</a>, Buchen-Stieleichen-Altbestand, dicke Streuauflage, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 86/B283: 12 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=12.5265&amp;materialsCitation.latitude=54.4270" title="Search Plazi for locations around (long 12.5265/lat 54.4270)">NSG Darss</a>, W. Karg leg. 1966.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich zusammen mit 3 weiteren Paratypen als mikroskopisches Präparat in der Sammlung des Universitetets Zoologiske Museum Kobenhavn. Das Präparat trägt die Aufschrift: " Brachychthonius cricoides n. sp. Adults: dors. og vent. 4 Stck. H. Ps2. 8. 7. 1942, Strandkjär, Femmoller". Je 2 der Exemplare befinden sich in Dorsal- bzw. Ventrallage. Sie sind nicht vollkommen gestreckt eingebettet. Das größere der in Dorsallage befindlichen Tiere ist der Holotypus.</p><p>Der Locus typicus ist Dänemark, Mols Laboratorium Strandkjär südlich Femmoeller. Die Untersuchungsfläche liegt 2 km landeinwärts vor der nordwestlichen Ecke der Ebeltoft Vig. Die Probenfläche ist Rogeshoj (Standort H), ein Heidekrauthügel, der auf der Nord- und Ostseite mit Juniperus- und Vaccinium-Bestaenden bedeckt ist. Die Probe stammt aus einer reinen Calluna-Flaeche, Bodenauflage feuchter Rohhumus. T. Weis-Fogh leg. 8. 7. 1942.</p><p>Beschreibung: Körperfarbe hellgrau bis weißlich . Schwach sklerotisiert. Die dorsalen Felder zum Teil nur schwach begrenzt, so daß die Ornamentation schwer erkennbar ist.</p><p>Die Felder sind nicht punktiert, ihre Ränder sind glatt. Bis auf die Schulterborsten des Notogaster sind alle piliformen Dorsalborsten glatt.</p><p>Prodorsum schmal, mit breit gerundetem Rostrum. Die prodorsalen Felder sind vollstaendig vorhanden, aber sehr schwer erkennbar. Charakteristisch ist für die Art eine trapezfoermige Linie, die jederseits lateral der Lamellarhaare von den Exobothridialhöckern bis vor die Lamellarhaare reicht und zwischen den Lamellar- und Rostralhaaren vor dem rostralen Feldpaar transversal verläuft . Diese Bildung ist nur in der Aufsicht deutlich und wird durch einen besonders steilen Abfall der entsprechenden lateralen Prodorsumpartien und des Rostrum vor den Lamellarhaaren verursacht.</p><p>Exobothridialhöcker klein, den Prodorsumrand gerade erreichend. Sensilluskeule breit spindelförmig und mit ziemlich dicken und starren Stachelspitzen, die in Zeilen zu 5 bis 7 angeordnet sind, besetzt. Das Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt durchschnittlich 1,03.</p><p>Notogaster nur geringfügig caudad verschmälert . Seine piliformen Borsten dorsal glatt, nur die Schulterborsten c 2 und c3 sind dorsal leicht gesägt . Die d1-Borsten erreichen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Die Felder der medianen Paare sind nur zum Teil verschmolzen. Die noch vorhandenen longitudinalen Trennlinien sind aber so fein, daß sie bei starker Aufhellung der Tiere verschwinden, so daß alle Medianpaare verschmolzen zu sein scheinen (vgl. auch die Originalbeschreibung, Fig. 25). Innerhalb der Rosettenfelder auf dem Notogasterschild Na ist der große runde und stark umrandete Kutikularring sehr auffällig . Gegenüber den weniger stark umrandeten Dorsalfeldern hebt er sich deutlich ab.</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius cricoides ist mit Br. furcatus Weis-Fogh eng verwandt. Beide Arten gehören zu den kleinsten Vertretern der Gattung. Br. cricoides unterscheidet sich von Br. furcatus durch die glatten Dorsalborsten, die trapezförmige Linie auf dem Prodorsum, die stachelartige Beborstung der Sensilluskeule und den großen, deutlich hervortretenden Kutikularring auf dem Notogasterschild Na.</p><p>Die ökologischen Ansprüche beider Arten sind wahrscheinlich sehr ähnlich . Beide besiedeln vorwiegend die tieferen Schichten des Zersetzungshorizontes und die oberen Lagen der Humusschicht mesophiler Standorte, die bei niedrigen pH-Werten zur Rohhumusbildung neigen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/4977CD93279B60909A2B39EFD91E4047	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
F3AA309B054A1EFA3562D79B77D8DE3D.text	F3AA309B054A1EFA3562D79B77D8DE3D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius immaculatus Forsslund	<div><p>Brachychochthonius immaculatus Forsslund, 1942 (Abb. 20 a bis d)</p><p>Brachychochthonius immaculatus Forsslund, 1942: p. 9, Fig. 12.</p><p>Brachychthonius berlesei: Haarlov, 1942, p. 34, Fig. 21.</p><p>Brachychochthonius immaculatus: Strenzke 1951, p. 247.</p><p>Brachychthonius semiornatus Evans, 1952: p. 237, big. 8, nov. syn.</p><p>Brachychochthonius arcticus Hammer, 1952: p. 20, Fig. 14, nov. syn.</p><p>Brachychthonius striatus Willmann, 1956: p. 249, Fig. 19, nov. syn.</p><p>Brachychochthonius immaculatus: Sellnick 1960, p. 81.</p><p>Brachychthonius striatus: Sellnick 1960, p. 84.</p><p>Brachychthonius gygeri Schweizer, 1963: in Bader 1963, p. 67, Fig. 1.</p><p>Brachychthonius semiornatus : Bulanova-Zachvatkina 1967, p. 118, Taf. II, Fig. 21.</p><p>Brachychthonius obscurus Krivoluckij, 1966: p. 126, Fig. 1,? nov. syn.</p><p>Brachychthonius berlesei: Pérez-Inigo 1968, p. 195, ad partem.</p><p>Brachychthonius immaculatus: Niedbala 1972b, p. 190, Abb. 12 bis 14.</p><p>Brachychthonius semiornatus: Bernini 1973, p. 364.</p><p>Brachychochthonius immaculatus: Niedbala 1974a, p. 474, Abb. 21 und 22.</p><p>Die Identität von Br. immaculatus, Br. semiornatus, Br. arcticus und Br. striatus wurde in der Vergangenheit von anderen Autoren verschiedentlich angenommen (vgl. Niedbala 1974a). Eine Überprüfung des entsprechenden Typenmaterials hat diese Annahme vollauf bestätigt .</p><p>Der Holotypus von Br. semiornatus entspricht in allen Einzelheiten den schwedischen Tieren von Br. immaculatus .</p><p>Aus der Coll. Hammer lag ein mikroskopisches Präparat von Br. arcticus vor, das die Aufschrift "Type" trägt . Neben 7 Exemplaren von Liochthonius lapponicus ( Trägardh) enthält es ein Exemplar von Br. arcticus, das als Holotypus gelten muß . Das stark gequetschte Tier konnte in Milchsäure untersucht werden. Seine Farbe ist goldgelb, die Prodorsumfelder sind hell punktiert, das vordere Medianfeld auf dem Notogasterschild Na ist deutlich kürzer als das hintere und wie bei Br. immaculatus seitlich nur einmal eingezogen.</p><p>In der Coll. Willmann befindet sich ein mikroskopisches Präparat, das neben einem nicht näher bestimmbaren Liochthonius-Exemplar ein stark gequetschtes Tier enthält, das mit der Originalbeschreibung von Br. striatus sehr gut übereinstimmt, leider aber nicht umgebettet werden konnte. Schon Willmann berichtet in seiner Beschreibung von einer leichten Quetschung des Tieres. Folgende Einzelheiten sind aber noch heute erkennbar: Körper- 175 µm, Länge des Notogasterschildes Na 42 µm, die Umrisse der Medianfelder auf dem vorderen Notogasterschild stimmen mit denen von Br. immaculatus überein, das vordere Medianfeld ist dabei wesentlich kürzer als das hintere. Die von Willmann angegebenen Längswülste auf dem Notogaster sind dagegen Artefakte, die durch Quetschung entstehen können .</p><p>Der Holotypus von Br. gygeri stimmt mit dem untersuchten Typusmaterial von Br. immaculatus überein .</p><p>In dem hier zur Verfügung gestandenen Material der Coll. Krivoluckij konnte kein Typusmaterial von Br. obscurus aufgefunden werden. Dagegen befinden sich in ihm 2 mikroskopische Präparate (vgl. Material), die 4 Tiere von Br. immaculatus enthalten. Die Synonymisierung von Br. obscurus mit Br. immaculatus ist daher unsicher aber höchst wahrscheinlich.</p><p>Niedbala (1972b, 1974a) gibt für Br. immaculatus 2 verschiedene Abbildungen, die auf den ersten Blick verschiedenen Arten zugeordnet werden müßten . Eine Inspektion des entsprechenden Materials ergab aber, daß die Abbildungen 14 beziehungsweise 22 von einem schwach sklerotisierten Tier stammen, das zudem eine etwas atypische Ornamentation besitzt.</p><p>Material: NRSt: 1 Ad., Holotypus, Coll. Forsslund Mf 272a, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius immaculatus), Schweden, Västerbotten, Degerfors, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.7558&amp;materialsCitation.latitude=64.2443" title="Search Plazi for locations around (long 19.7558/lat 64.2443)">Svartberget</a>, K.-H. Forsslund leg. 8. 7. 1935. - NRSt: 7 Ad., Coll. Forsslund Mf 304a, 344, 349, 472, 504, 516F, 7 mikroskop. Präparate, Schweden, Västerbotten, Kulbäcksliden . - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 544, mikroskop. Präparat, Schweden, Västerbotten, Degerfors, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.7040&amp;materialsCitation.latitude=64.2015" title="Search Plazi for locations around (long 19.7040/lat 64.2015)">Vindeln</a>. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 576, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Dalarna, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=15.2300&amp;materialsCitation.latitude=60.1395" title="Search Plazi for locations around (long 15.2300/lat 60.1395)">Ludvika</a>. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 638 g, Schweden, Värmland, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.1930&amp;materialsCitation.latitude=60.4560" title="Search Plazi for locations around (long 13.1930/lat 60.4560)">N. Ny</a>. V. Näsberg, 25. 6. 1958. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 709, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Ang., <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.3500&amp;materialsCitation.latitude=63.0750" title="Search Plazi for locations around (long 18.3500/lat 63.0750)">Vibyggera, Skuleberget</a>, K.-H. Forsslund leg. 6. 6. 1959. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 797, mikroskop. Präparat, Schweden , Skane, Övedskloster, K.-H. Forsslund leg. 24. 5. 1960. - NRSt: 2 Ad., Coll. Lohmander mikroskop. Präparat, Schweden, Öland VI, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=16.6680&amp;materialsCitation.latitude=56.8270" title="Search Plazi for locations around (long 16.6680/lat 56.8270)">Rapplinge</a>, H. Lohmander leg. 2. 9. 1937. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 1099, mikroskop. Präparat, Dänemark, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=12.5460&amp;materialsCitation.latitude=54.9760" title="Search Plazi for locations around (long 12.5460/lat 54.9760)">Moens Klint</a>, 10. 8. 1962. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 1324, mikroskop. Präparat, Skottland, Pertshire, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-4.2375&amp;materialsCitation.latitude=56.5355" title="Search Plazi for locations around (long -4.2375/lat 56.5355)">Ben Ghlas</a>, 18. 7. 1964. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund, 2 mikroskop. Präparate, Ungarn, J. Balogh leg. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 862a, mikroskop. Präparat, Österreich, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=16.3780&amp;materialsCitation.latitude=48.2260" title="Search Plazi for locations around (long 16.3780/lat 48.2260)">Wien</a>, 26. 8. 1966. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Präparat, Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.5630&amp;materialsCitation.latitude=43.7450" title="Search Plazi for locations around (long 11.5630/lat 43.7450)">Vallombrosa</a>, Rinde von Abies-Stubben, M. Sellnick leg. 18.4.1954. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 589, mikroskop. Präparat, Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.2500&amp;materialsCitation.latitude=43.7625" title="Search Plazi for locations around (long 11.2500/lat 43.7625)">Florenz</a> 1954. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 998, mikroskop. Präparat, Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.2500&amp;materialsCitation.latitude=43.7625" title="Search Plazi for locations around (long 11.2500/lat 43.7625)">Florenz, Boboli</a>, 13. 9. 1961.</p><p>BML: 1 Ad., Coll. Evans, mikroskop. Präparat Nr. 1953-1-2-63 (sub Brachychthonius semiornatus Evans, Holotypus), England, Oxford, Dell, Brachypodium, A. Macfadyen leg. Oktober 1950.</p><p>AIO: 1 Ad., Coll. Hammer, mikroskop. Präparat (sub Brachychochthonius arcticus Hammer Holotypus), Canada, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-119.1850&amp;materialsCitation.latitude=53.0666" title="Search Plazi for locations around (long -119.1850/lat 53.0666)">Mt. Robson</a> 445, M. Hammer leg. 1948.</p><p>Slg. Hirschmann: 1 Ad., Coll. Willmann, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius striatus Willmann, Holotypus), Polen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=16.4133&amp;materialsCitation.latitude=50.3458" title="Search Plazi for locations around (long 16.4133/lat 50.3458)">Spieglitzer Seefelder</a>.</p><p>NMB: 1 Ad., Coll. Schweizer, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius gygeri Schweizer, Holotypus), Schweiz, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=7.5811&amp;materialsCitation.latitude=47.5587" title="Search Plazi for locations around (long 7.5811/lat 47.5587)">Basel</a>, H. Gyger leg. 7. 10. 1958.</p><p>SITM: 1 Ad., Coll. Krivoluckij, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius obscurus), UdSSR, Gornyj Altaj . - SITM: 3 Ad., Coll. Krivoluckij, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius obscurus), UdSSR, Kirgizija, Pobereze ozera Ussyk .</p><p>IBP: 2 Ad., Coll. Niedbala, Polen.</p><p>UNMB: 3 Ad., Ungarn, Budapest, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.1540&amp;materialsCitation.latitude=47.4000" title="Search Plazi for locations around (long 19.1540/lat 47.4000)">Soroksar Kert. Egy. Arboretum</a>, G. Vekony leg. 31, 5. 1971. UNMB: 14 Ad., Norwegen, Eidfjord, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=7.6525&amp;materialsCitation.latitude=60.3000" title="Search Plazi for locations around (long 7.6525/lat 60.3000)">Stigstur</a> 1225 m, T. Solhög leg. 19. 5. 1973.</p><p>IZS: 1 Ad., Coll. Bernini (sub Brachychthonius semiornatus), Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=15.1145&amp;materialsCitation.latitude=38.6635" title="Search Plazi for locations around (long 15.1145/lat 38.6635)">Basiluzzo</a>, Isole Eolie, Prato a graminacee, F. Bernini leg. 31. 3. 1971.</p><p>IBM: 1 Ad., Coll. Pérez-Inigo, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius berlesei), Spanien, Madrid, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-3.9800&amp;materialsCitation.latitude=40.7850" title="Search Plazi for locations around (long -3.9800/lat 40.7850)">Navacerrada</a>, ca. 2200 m ranker con gramineas, W. Steiner leg. 3.7.1953. - IEM: 2 Ad., Coll. Pérez-Inigo, mikroskop. Präparat (sub Brachychthonius spec.), Spanien, Provinz Guadalajara, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-2.4040&amp;materialsCitation.latitude=40.8135" title="Search Plazi for locations around (long -2.4040/lat 40.8135)">Hoehle "Sacecorbo"</a>.</p><p>ZMB Nr. 174/IV: 2 Ad., DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4540&amp;materialsCitation.latitude=54.0670" title="Search Plazi for locations around (long 13.4540/lat 54.0670)">Elisenhain</a>, Eichen-Buchen-Eschenwald, Streu, M. Moritz leg. 1957. - ZMB Nr. 174/B24: 2 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0830&amp;materialsCitation.latitude=51.3660" title="Search Plazi for locations around (long 11.0830/lat 51.3660)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Gipshuegel mit Eichenbewuchs</a>, Mull, B. Messner leg. 29. 7. 1963. - ZMB Nr. 174/B36: 1 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0590&amp;materialsCitation.latitude=51.3725" title="Search Plazi for locations around (long 11.0590/lat 51.3725)">Kyffhaeusergebirge, Suedrand</a>, Steppengrasvegetation, Mullhumus, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 174/B40: 2 Ad., Nr. 174/B41: 2 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0590&amp;materialsCitation.latitude=51.3725" title="Search Plazi for locations around (long 11.0590/lat 51.3725)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges</a>, reiner Humus unter Eichengebüsch auf Gipshängen, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 174/B84: 13 Ad., Nr. 174/B88: 60 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Südrand des Kyffhäusergebirges, baumbestandene <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Schrunde oestl . der Katenburg</a>, Mullhumus, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 174/169: 6 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0590&amp;materialsCitation.latitude=51.3725" title="Search Plazi for locations around (long 11.0590/lat 51.3725)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Prinzenhoehle</a>, Trockenrasen, M. Moritz leg. 21. 11. 1967. - ZMB Nr. 174/B 172: 1 Ad., DDR, Schierke, Harz, Grasbewuchs am <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.6525&amp;materialsCitation.latitude=51.7650" title="Search Plazi for locations around (long 10.6525/lat 51.7650)">Bodeufer</a>, M. Moritz leg. 10. 8. 1967. - ZMB Nr. 174/B 248: 9 Ad., DDR, Tiefensee, Bez. Frankfurt/Oder, Traubeneichen-Buchen-Lindenwald <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.8480&amp;materialsCitation.latitude=52.6700" title="Search Plazi for locations around (long 13.8480/lat 52.6700)">am Gamensee</a>, Streuauflage, M. Moritz leg. 20. 9. 1970. - ZMB Nr. 174/B269: 13 Ad., DDR, Feldberg, Krs. Templin, ostexponierter Buchen-Erlenwald <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4375&amp;materialsCitation.latitude=53.3247" title="Search Plazi for locations around (long 13.4375/lat 53.3247)">am Schmalen Luzin</a>, Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 174/U6: 7 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=20.5650&amp;materialsCitation.latitude=48.5050" title="Search Plazi for locations around (long 20.5650/lat 48.5050)">Aggtelek, suedexponierte Karsthaenge</a>, Streuauflage unter Gebüsch, M.Moritz leg. 26. 9. 1964. - ZMB Nr. 174/U14: 18 Ad., Ungarn <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.3930&amp;materialsCitation.latitude=47.2900" title="Search Plazi for locations around (long 19.3930/lat 47.2900)">Csevharaszt, suedl . Budapest</a>, Puszta, Buschsteppenwald, Juniperus-Rohhumus, M. Moritz leg. 1. 10. 1964.</p><p>Holotypus, Locus typicus: In der Coll. Forsslund, Naturhistoriska Riksmuseet Stockholm, befindet sich ein mikroskopisches Präparat mit der Aufschrift " Brachychochthonius immaculatus Forsslund, Typ. [weibl.]". Dieses am 15. 1. 1951 in Polyvinvlalkohol eingebettete Exemplar ist der Holotypus. Das Tier ist stark geschrumpft, so daß nicht alle Körpermaße exakt ermittelbar sind.</p><p>Der Locus typicus ist Schweden, Västerbotten, Degerfors, Svartberget, Mischwald vom Vaccinium-Typ, Streuschicht, K.-H. Forsslund leg. 8. 7. 1935.</p><p>Beschreibung: Farbe hell gelblichbraun bis dunkel rötlichgelb . Sehr häufig kommen Populationen mit einer größeren Zahl fast farbloser Tiere vor. Diese sind schwächer sklero- tisiert und weisen eine nicht voll ausgebildete Ornamentation auf.</p><p>Prodorsum bis zu den Lamellarhaaren gleichbleibend hoch, vor den Lamellarhaaren dann plötzlich stark abfallend (Abb. 20d), ohne laterale Rostralzähne . Die Dorsalfelder des Prodorsum sind grob gepunktet. Im Bereich der 2 hinteren interbothridialen Maculae sind die Grenzen der entsprechenden Medianfeldpaare aufgelöst . Den caudalen Abschluß der medianen Dorsalfelder bildet jederseits eine rostrad offene bogenförmige Linie an der Basis des Prodorsum. Die Felder des vorderen rostralen Medianfeldpaares sind so lang wie breit und mit 4 abgerundeten Ecken. Die Innenschenkel der transversalen Rostrallinien sind kurz und erreichen nicht die Insertionsalveolen der Rostralhaare (Abb. 20b). Der Abstand zwischen den beiden Innenschenkeln ist sehr klein (vgl. Br. formosus).</p><p>Exobothridialhöcker randständig, von normaler Größe . Sensilluskeule spindelförmig, mit ziemlich starren Stachelspitzen besetzt. Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt 1,32.</p><p>Notogaster relativ kurz, caudad sich deutlich verschmälernd . Seine piliformen Borsten kurz und glatt. Die Felder der Medianreihe weitgehend verschmolzen. Das vordere einheitliche Medianfeld auf dem Notogasterschild Na auffallend kürzer als das hintere und in typischer Weise mit nur einer lateralen Randeinschnürung . Das hintere längere Medianfeld dagegen mit 2 Randeinschnürungen (die ursprüngliche Dreiteilung andeutend). Der Kutikularring auf dem Notogasterschild Na sehr klein, sein Lateralrand gegenüber dem lateralen spitzdreieckigen Rosettenfeld mehr oder weniger undeutlich. Für die Art typisch ist das mediad stark bauchig aufgeweitete Rossettenfeld vor den d1-Borsten.</p><p>Pygidium zum Körperende dachförmig abfallend. Die Borsten ps 1 und ps 2 auf einem einheitlichen transversalen Vorsprung des Körperrandes . Der Abstand zwischen den ps 1- Borsten deutlich größer als zwischen den übrigen Medianborsten des Pygidium.</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius immaculatus ist eine Art mit normalen piliformen Körperborsten, die durch eine Verschmelzung der medianen Dorsalfeldpaare auf den ersten Blick charakterisiert ist. Eine Verwechslung ist zur Zeit nur mit dem nahe verwandten Br. formosus (siehe dort) möglich . Br. immaculatus unterscheidet sich von dieser Art u. a. durch die andere Form und Größe der dorsalen Medianfelder, den median geringen Abstand der transversalen Rostrallinien und die geringere Körpergröße . - Die Dorsalornamentation von Br. immaculatus kann standortsabhängig bei einzelnen Populationen unterschiedlich stark deutlich sein, wodurch sich die Zahl wiederholter Neubeschreibungen erklärt .</p><p>Br. immaculatus ist vor allem in den mesophilen Laub- und Mischwaldstandorten Mittel-und Nordeuropas häufig anzutreffen. Er bevorzugt hier den Zersetzungshorizont der Bodenauflage. Die Art ist als boreo-montan zu bezeichnen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/F3AA309B054A1EFA3562D79B77D8DE3D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
DB5215B8B80A7E750F3831D3DA485694.text	DB5215B8B80A7E750F3831D3DA485694.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius formosus	<div><p>Brachychochthonius formosus (Cooreman, 1947), nov. comb. (Abb. 21, 22a bis d)</p><p>Eobrachychthonius formosus Cooreman, 1947: p. 9, Fig. 4</p><p>Brachychthonius formosus: Chinone 1974, p. 3.</p><p>Material: IRSNB: 1 Ad., Holotypus, Coll. Cooreman, mikroskop. Präparat Nr. 031 (sub Eobrachychthonius formosus Cooreman), Belgien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=4.4317&amp;materialsCitation.latitude=51.3820" title="Search Plazi for locations around (long 4.4317/lat 51.3820)">Putsche Moer</a>, Calmpthout, Nid de Larus ridibundus L., J. Cooreman leg. 16. 5. 1947.</p><p>NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 576, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Dalarna, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=15.2300&amp;materialsCitation.latitude=60.1395" title="Search Plazi for locations around (long 15.2300/lat 60.1395)">Ludvika</a>.</p><p>ZMB: Nr. 441/1176E: 1 Ad., DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">NSG "Urwald"</a>, Moospolster ( Pholia nutans und Georgia pellucida) auf Stubben, H.-D. Engelmann leg. 4. 6. 1967. - ZMB Nr. 441/2040E: 33 Ad., DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">NSG "Urwald"</a>, sehr feuchter Molinio-Pineetum-typicum-Standort, Moosprobe ( Polytrichum commune), H.-D. Engelmann leg. 14.2.1969. - ZMB 441/2041E: 18 Ad., <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">desgleichen</a>. - ZMB Nr. 441/2044E: 1 Ad., DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">NSG "Urwald"</a>, H.-D. Engelmann leg.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Die Art wurde nach einem einzigen Exemplar beschrieben. Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Präparat Nr. 031 (Coll. Cooreman) im Institut Royal des Sciences Naturelles de Belgique, Bruxelles. Das Exemplar ist stark gequetscht und an der linken Körperseite aufgeplatzt. Die charakteristischen Merkmale dieser Art sind aber gut erkennbar (Abb. 21).</p><p>Der Locus typicus ist Belgien, Campthout, kleine Bülten-Insel mit Mövenkolonie im " De Putsche Moer " nahe der holländischen Grenze. Die Probe stammt aus extrem, feuchtem Nistmaterial von Larus ridibundus auf Molinia-Bülten .</p><p>Beschreibung: Die Farbe ist goldgelbbraun. Die dorsale Ornamentation tritt deutlich hervor. Die Tiere machen im Vergleich zur vorhergehenden Art einen robusten Eindruck.</p><p>Prodorsum flach und mit breiter Basis. Lateralzähne fehlen. Die dorsalen Leider sind gepunktet und nur schwach unregelmäßig begrenzt. Im ganzen machen sie einen reduzierten Eindruck. Im Bereich der interbothridialen Maculae fehlen die Feldgrenzen ganz. Die vor dem rostralen Medianfeldpaar geschwungen verlaufenden transversalen Rostrallinien umgeben seitlich die Basis der Rostralhaare und erreichen fast den Rostralrand. Der Abstand zwischen der hinteren medialen Umbiegungsstelle ihrer Innenschenkel ist auffallend groß . Er erreicht fast die Länge des Abstandes der Rostralhaare und ist für diese Art charakteristisch (Abb. 22b).</p><p>Exobothridialhöcker von normaler Größe . Sensillus mit langer, fast zylindrischer Keule, die mit kurzen feinen Stachelspitzen besetzt ist. Der wesentlich kürzere Stiel ist ziemlich gerade. Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt 1,67.</p><p>Notogaster relativ lang, mit fast parallelen Seiten. Seine piliformcn Borsten kurz und glatt. Die Felder der mittleren Reihe weitgehend verschmolzen, vom immaculatus-Typ. Das vordere Medianfeld auf dem Notogasterschild Na mit nur einer transversalen Unterteilung, die der Grenze zwischen dem ehemaligen vorderen und mittleren der drei Feldpaare entspricht. Rosette weitgehend reduziert. Der Kutikularring sehr klein und lateral offen in das zwischen dem Kutikularring und der cp-Borste liegende äußere dreieckige Rosettenschild übergehend .</p><p>Das Pygidium ist wie bei Br. immaculatus sehr flach. Es fällt gleichmäßig dachförmig zum Körperhinterende ab. Die Borsten ps 1 und ps 2 stehen auf einem einheitlichen transversalen Vorsprung des Pygidium. Der Abstand zwischen den ps1-Borsten geringer als zwischen den ps2-Borsten. Der Abstand zwischen den ps2-Borsten ist außerdem größer als der zwischen allen anderen medianen Borstenpaaren.</p><p>Von den Adanalborsten ist die piliforme ad 1-Borste auffallend kräftig und auch länger als die normalerweise längeren hypertrophierten Borsten ad 2 und ad3.</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius formosus ist seit der Beschreibung durch Cooreman nicht wieder aufgefunden worden. Es ist durchaus möglich, daß die Art in der Vergangenheit mit dem sehr ähnlichen Br. immaculatus verwechselt worden ist. Beide Arten haben aber deutlich verschiedene ökologische Ansprüche .</p><p>Während Br. immaculatus in den mesophilen Laub- und Mischwaldstandorten Mittel- und Nordeuropas weit verbreitet ist und hier den Zersetzungshorizont der Bodenauflage bevorzugt, ist Br. formosus offensichtlich ein Bewohner der Moosrasen ( Sphagnum) wassergesättigter Standorte.</p><p>Br. formosus unterscheidet sich von Br. immaculatus morphologisch durch die größeren Körpermaße, das flache Prodorsumprofil, die weit auseinandergestellten rostralen Kutikularlinien, den feinbeborsteten Sensillus, die andersartige dorsale Ornamentation sowie durch die Anordnung der ps1- und ps2-Borsten auf dem Pygidium.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/DB5215B8B80A7E750F3831D3DA485694	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
59F56199CAB882CB556FAA0DEBB87826.text	59F56199CAB882CB556FAA0DEBB87826.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius meridionalis Bernini	<div><p>Brachychochthonius meridionalis Bernini, 1973 (Abb. 23)</p><p>Brachychthonius zelawaiensis: Bernini 1969, p. 332.</p><p>Brachychochthonius meridionalis Bernini, 1973: p. 364, Fig. 4 und 5, Taf. I, Fig. 1.</p><p>Material: IZS: 1 Ad., Holotypus, Coll. Bernini, mikroskop. Präparat, Italien, Basiluzzo (Isole Eolie), Prato a graminacee, F. Bernini leg. 31. 3. 1971.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in der Sammlung Bernini im Instituto di Zoologia dell' Università di Siena. Das Exemplar enthält ein Ei.</p><p>Der Locus typicus ist Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=15.1145&amp;materialsCitation.latitude=38.6635" title="Search Plazi for locations around (long 15.1145/lat 38.6635)">Basiluzzo</a>, eine kleine Insel der Eolie-Inseln nördlich Sizilien, Grasvegetation auf lockerem Boden unter Büschen von Pistacia lentiscus . F. Bernini leg. 31. 3. 1971. <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=15.1145&amp;materialsCitation.latitude=38.6635" title="Search Plazi for locations around (long 15.1145/lat 38.6635)">Vom gleichen Ort</a> stammen 2 weitere Paratypen. Weitere Exemplare der Typusserie stammen aus einem Pinienhain bei <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=12.1961&amp;materialsCitation.latitude=44.4212" title="Search Plazi for locations around (long 12.1961/lat 44.4212)">San Vitale</a>, Ravenna, F. Bernini leg. 9. 3. 1968.</p><p>Beschreibung: Die Art ist von Bernini sehr ausführlich beschrieben worden, so daß hier nur einige Ergänzungen, die sich auf Grund der Untersuchung des Holotypus ergeben haben, genannt zu werden brauchen. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich ausschließ- auf den Holotypus.</p><p>Farbe hellgoldgelb. Die dorsale Ornamentation vom suecicus-Typ. Opisthosoma mit deutlichen Schultereckcn. Dorsalborsten kurz und blattartig erweitert, mit feinen Spitzen besetzt. Alle Kutikularfelder der Dorsalseite sind dicht und fein punktiert, die Zwischenräume sind glatt.</p><p>Prodorsum mit großen, scharf begrenzten und deutlich getrennten Medianfeldern. Die 3 hinteren Medianfeldpaare sind auffallend breit und kurz und fast von gleicher Größe . Während ihre äußere Begrenzung stark hervortritt, sind die sie trennenden Transversal- und Longitudinallinien (diese sind im Gegensatz zu Bernini auch beim Holotypus erkennbar) sehr fein, so daß bei geringer Auflösung des Mikroskops eine mehr oder weniger einheitliche Fläche vorgetäuscht werden kann.</p><p>Die Exobothridialhöcker sind sehr klein. Sie erreichen nicht den Seitenrand des Prodorsum. Die relativ dicke spindelförmige Sensilluskeule ist allseitig dicht mit schlanken Stachelspitzen, die in Längsreihen angeordnet sind, besetzt. Das Längenverhältnis von Keule zu Sensillusstiel beträgt 1,28.</p><p>Die Dorsalfelder des Notogaster sind wie die des Prodorsum sehr fein punktiert (im durchfallenden Licht erscheinen auf Grund der inneren Kutikularstruktur feine helle Lichtpunkte). Die Feldränder sind innenseitig sehr fein gezackt, wirken aber bei schwacher Vergrößerung mehr glattrandig. Die 3 vorderen Medianfeldpaare des Notogasterschildes Na sind wie alle anderen der Medianreihe vollständig getrennt. Im Gegensatz dazu sind bei Bernini (1973, Fig. 4a) diese 3 Feldpaare median verschmolzen gezeichnet. Die Rosettenfelder auf dem Notogasterschild Na sind vollständig vorhanden. Der Kutikularring ist mehr eckig und tritt deutlich hervor.</p><p>Charakteristisch für die Art sind u. a. die Dorsalborsten. Sowohl die des Prodorsum als auch die des Notogaster sind trotz ihrer geringen Länge sehr stark blattartig erweitert. Sie sind nicht nur am Rande, sondern auch auf der deutlich konvexen Oberseite mit kurzen spitzen Stacheln besetzt. Während die Randstacheln immer deutlich hervortreten, sind die auf der Fläche in Längsreihen angeordneten Spitzen bei stark aufgehellten Tieren wahrscheinlich nicht immer erkennbar. Bei Bernini (1973, Fig. 4) werden nur die Randspitzen der Blattborsten gezeichnet, während das elektronenoptische Bild auf seiner Taf. I, Fig. 1 den wahren Borstencharakter klar erkennen läßt . Die pygidialen Borsten ps2 und ps3 des Holotypus sind nicht blattartig erweitert, sondern stellen einfache, nur leicht verdickte Borsten dar.</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius meridionalis ist von allen anderen europaeischen Arten der Gattung durch die Kombination des suecicus-Feldmusters mit kurzen, aber stark blattförmig verbreiterten und auf der ganzen Oberfläche mit Stachelspitzen besetzten Borsten sicher zu trennen. Sie ist nahe verwandt mit dem aus Österreich vorliegenden Brachychochthonius phyllophorus n. sp., dessen blattförmige Borsten auf der Oberseite aber glatt sind und nur am Rand einige wenige Spitzen besitzen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/59F56199CAB882CB556FAA0DEBB87826	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
BE88A565965AB04BEDE4DB2EE65DCDDE.text	BE88A565965AB04BEDE4DB2EE65DCDDE.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius phyllophorus	<div><p>Brachychochthonius phyllophorus nov. spec. (Abb. 24)</p><p>Material: NRSt: 1 Ad., Holotypus, Coll. Forsslund Mf 860, mikroskop. Präparat (sub. Brachychthonius jugatus ssp. suecicus), Österreich, Wien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=16.3440&amp;materialsCitation.latitude=48.2775" title="Search Plazi for locations around (long 16.3440/lat 48.2775)">Leopoldsberg</a>, 25. 8. 1960.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Prä- der Sammlung Forsslund im Naturhistoriska Riksmuseet Stockholm.</p><p>Der Locus typicus ist Österreich, Leopoldsberg bei Wien, E. Piffl leg. 25. 8. 1960.</p><p>Beschreibung: Das einzige vorliegende Exemplar besitzt so charakteristische Merkmale, daß hier die Einführung einer neuen Art berechtigt erscheint. Das Tier ist nicht vollstaendig gestreckt und an einigen Stellen mit Detritus bedeckt.</p><p>Farbe hellgoldgelb. Alle Dorsalborsten weidenblattartig stark erweitert, am Rande mit einigen wenigen Spitzen besetzt. Dorsale Ornamentation vom suecicus-Typ. Die Feldränder unregelmäßig wellig verlaufend.</p><p>Der Umriß des Prodorsum ist in Höhe der Exobothridialhaare durch einen eckigen Vorsprung der Lateralpartie unterbrochen. Die Dorsalfelder sind punktiert. Das Rostrum ist im Bereich der Rostralhaare durch eine besonders begrenzte Vorwölbung, die sich caudad halsartig verjüngt, abgesetzt. Die Rostralzähne sind gut entwickelt, Lateralzähne konnten am Präparat nicht erkannt werden.</p><p>Die prodorsalen Borsten sind blattartig stark erweitert. Während die Lamellar- und Interlamellarhaare glatte Ränder besitzen, ist der Rand der Rostral- und Exobothridialhaare jederseits mit 3 bis 4 sehr dünnen Spitzen besetzt. Die Länge der Interlamellarhaare konnte nicht gemessen werden, sie sind aber auffallend kürzer als die übrigen Dorsalborsten des Prodorsum.</p><p>Die Exobothridialhöcker sind sehr klein. Sie stellen praktisch nur einen etwas erweiterten Insertionshöcker der Exobothtidialborsten dar. Die spindelförmige, allseitig mit Stachelborsten besetzte Keule ist gegenüber dem Stiel caudad leicht abgewinkelt. Das Längenver- zwischen Keule und Stiel beträgt 1,15.</p><p>Die Dorsalfelder des Notogaster sind glatt. Ihre Ränder sind unregelmäßig wellig. Das vordere mediane und das vorletzte hintere Feldpaar auf dem Notogasterschild Na verschmolzen. Von den Rosettenfeldern des vorderen Notogasterschildes sind das laterale dreieckige Feld gegenüber der cp-Borste und das medio-caudale vorhanden. Letzteres in charakteristischer Weise mit dem lateral der d1-Borste gelegenen caudalen Randfeld zu einem durchgehenden Feld verbunden. Das mittlere Medianfeld auf dem Notogasterschild Nm ist in dem Präparat durch Detritus verdeckt, es scheint aber auch ungeteilt zu sein.</p><p>Die Notogasterborsten sind weidenblattförmig stark erweitert und laufen in eine feine Spitze aus. Sie sind convex gewölbt, auf der Fläche völlig glatt und am Rande mit durchschnittlich 2 bis 4 sehr feinen und in größerem Abstand stehenden Spitzen versehen. In der Mitte der Borste ist der Borstenkörper, der fast bis in die Spitze reicht, sehr gut erkennbar. Die hinteren Pygidiumborsten sind mehr oder weniger glattrandig.</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius phyllophorus n. sp. dürfte mit Br. meridionalis näher verwandt sein. Er unterscheidet sich aber von dieser bisher aus Südeuropa bekannten Art durch die Ornamentation und die auf der Oberseite völlig glatten und am Rande nur spärlich mit feinen Spitzen besetzten Dorsalborsten.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/BE88A565965AB04BEDE4DB2EE65DCDDE	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
0D9358BD3E3B6F4258E921551B4922A4.text	0D9358BD3E3B6F4258E921551B4922A4.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius zelawaiensis	<div><p>Brachychochthonius zelawaiensis (Sellnick, 1928) (Abb. 25 a bis d)</p><p>Brachychthonius zelawaiensis Sellnick, 1928: p. 23.</p><p>Brachychthonius zelawaiensis: Willmann 1928, p. 162, Fig. 12.</p><p>Brachychthonius zelawaiensis: Sellnick 1929, p. 347, Fig. 11.</p><p>Brachychthonius zelawaiensis: Willmann 1931, p. 100, Fig. 14.</p><p>? Brachychochthonius zelawaiensis: Jacot 1938, p. 132, Fig. 6.</p><p>Brachychochthonius zelawaiensis: Sellnick 1960, p. 8t.</p><p>Sellnickochthonius zelawaiensis: Krivoluckij, 1964, p. 935, Fig. 1 und 2.</p><p>Brachychthonius zelawaiensis: Chinone &amp; Aoki 1972, p. 231, Fig. 48 bis 54.</p><p>Sellnickochthonius zelawaiensis: Balogh 1972, Taf. 4, Fig. 9 und 10.</p><p>Brachychochthonius zelawaiensis: Niedbala 1974a, p. 481, Fig. 27.</p><p>Material: ZMH: 3 Ad., Coll. Sellnick, mikroskop. Präparat Nr. A 1/1972/1 502, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.5750&amp;materialsCitation.latitude=51.7900" title="Search Plazi for locations around (long 10.5750/lat 51.7900)">Brockenfelder</a>, Kischke leg. Nr. 338, 18. 8. 1954. - ZMH: 2 Ad., Coll Sellnick, mikroskop. Präparat Nr. A 1/1972/1 503, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.5750&amp;materialsCitation.latitude=51.7900" title="Search Plazi for locations around (long 10.5750/lat 51.7900)">Brockenfelder</a>, Kischke leg Nr. 334, 18. 1. 1954. - ZMH: 1 Ad., Coll. Sellnick, mikroskop. Präparat, BRD, Hamburg, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.1611&amp;materialsCitation.latitude=53.7264" title="Search Plazi for locations around (long 10.1611/lat 53.7264)">Duvenstedter Brook</a>, G. Respondek leg. 25. 4. 1965.</p><p>Slg . Hirschmann: 3 Ad., Coll. Willmann M 66, 3 mikroskop. Präparate, BRD, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=9.6215&amp;materialsCitation.latitude=48.0865" title="Search Plazi for locations around (long 9.6215/lat 48.0865)">Federsee</a>, Sphagnum-Polster, C. Willmann leg. April 1926.</p><p>NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 412, mikroskop. Präparat, Schweden, Smaland, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.9325&amp;materialsCitation.latitude=56.8510" title="Search Plazi for locations around (long 14.9325/lat 56.8510)">Aryd</a>, K.-H. Forsslund leg. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 623H, mikroskop. Präparat, Schweden, Västerbotten, Kulbäcksliden, K.-H. Forsslund leg. 9. 6. 1956. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Alf 836, mikroskop. Präparat, Schweden, Dalarna, Lima, Tisjökölen, K.-H. Forsslund leg. 29. 7. 1960.</p><p>UNMB: Nr. 0-178-68/E: 1 Ad., Polen, Zakopane, S. Mahunka leg. 21 6. 1967. - UNMB: 1 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.0383&amp;materialsCitation.latitude=47.6838" title="Search Plazi for locations around (long 19.0383/lat 47.6838)">Szentendre</a>, Lajos leg. 14. 8. 1968. - UNMB Nr. 0-1256-69: 8 Ad., Ungarn, Baláta-See, Bezirk Somogy, Moos, S. Mahunka leg. 1969.</p><p>ZMB Nr. 57/I: 1 Ad., mikroskop. Präparat, DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.3265&amp;materialsCitation.latitude=54.0940" title="Search Plazi for locations around (long 13.3265/lat 54.0940)">Steffenshagen</a>, Stieleichen-Birken-Wald, Streuschicht, M. Moritz leg. 18. 7. 1957. - ZMB Nr. 57/IV: 10 Ad., DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4540&amp;materialsCitation.latitude=54.0670" title="Search Plazi for locations around (long 13.4540/lat 54.0670)">Elisenhain</a>, Buchen-Eichen-Eschen-Wald, Streuschicht, M. Moritz leg. 1957 / 1958. - ZMB Nr. 57/B17: 1 Ad., DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.3445&amp;materialsCitation.latitude=54.1270" title="Search Plazi for locations around (long 13.3445/lat 54.1270)">Kieshofer Moor</a>, vermoderter Fichtenstubben und Moos, M. Moritz leg. 16. 3. 1958. - ZMB Nr. 57/B124: 3 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.9825&amp;materialsCitation.latitude=51.4200" title="Search Plazi for locations around (long 10.9825/lat 51.4200)">Kyffhaeusergebirge, Nordrand bei Nymburg</a>, Fichten-Birken-Jungwuchs, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 11. 4. 1967. - ZMB Nr. 57/B251: 20 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4790&amp;materialsCitation.latitude=52.6455" title="Search Plazi for locations around (long 13.4790/lat 52.6455)">Berlin-Buch</a>, Stieleichen-Buchen-Altbestand, dicke Streuauflage, feucht, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 57/B283: 7 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=12.5265&amp;materialsCitation.latitude=54.4270" title="Search Plazi for locations around (long 12.5265/lat 54.4270)">Naturschutzgebiet Darss</a>, W. Karg leg. - ZMB Nr. 57/1 192E: DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">Naturschutzgebiet "Urwald"</a>, Molinio-Piceetum typicum, Moospolster, H.-D. Engelmann leg. 4. 6. 1967.</p><p>Lectotypus, Locus typicus: Die Milbensammlung Sellnicks ist in den letzten Kriegsjahren bis 1945 vollständig verlorengegangen, so daß auch von dieser Art kein Typenmaterial mehr vorliegt. Br. zelawaiensis ist im Rahmen einer Bestimmungstabelle (Sellnick 1928) als neue Art genannt und etwas später (Sellnick 1929, p. 347, Fig. 311) nochmals beschrieben und sehr genau abgebildet worden. Da Sellnick (1929, p. 342) ausdrücklich betont, daß es sich bei dieser Zweitbeschreibung um dasselbe Material handelt: (Oribatiden des Zehlaubruches), das auch den in der Bestimmungstabelle ein Jahr zuvor benannten neuen Arten zugrunde lag, kann mit Sicherheit angenommen werden, daß der in Fig. 11 sehr exakt gezeichnete Br. zelawaiensis vom Locus typicus stammt und ein Exemplar der Typusserie darstellt. Aus diesem Grunde wird das in Sellnick 1929, p. 348, Fig. 11 dargestellte Tier als Lectotypus festgelegt (Art. 74b der Int. Regeln Zool. Nomenkl.).</p><p>Der Locus typicus ist das <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=20.9300&amp;materialsCitation.latitude=54.5400" title="Search Plazi for locations around (long 20.9300/lat 54.5400)">"Zehlaubruch"</a>, westlich von Drushba, UdSSR, M. Sellnick leg.</p><p>Beschreibung: Farbe weißgrau bis hellgelbbraun. Dorsalborsten stark hypertrophiert, lanzettlich und leicht blasig aufgetrieben, auf dem Notogaster meist über 20 µm lang. Die Dorsalfelder sind vollkommen glatt, ihre Ränder unregelmäßig gewellt.</p><p>Das Prodorsum ist schmal und hoch gewölbt . Das Rostrum ist durch einen gerundeten Längskiel, der sich oberhalb der Rostralhaare befindet und in der Aufsicht als nasenartiger Vorsprung erkennbar ist, besonders vom Prodorsum abgehoben. Neben den Rostralzäh- ist jederseits ein langer, mit gerundeten Spitzen versehener Lateralzahn vorhanden. Die Rostralhaare sind kurz und besonders an ihrer Außenkante mit mehreren langen Stachelspitzen besetzt. Die übrigen prodorsalen Haare sind nur wenig kürzer als die Notogasterborsten und vollkommen glatt. Die Insertionsalveolen befinden sich auf großen niedrigen Insertionshöckern . Von den medianen Dorsalfeldern des Prodorsum ist das hintere Paar reduziert, während die Felder der beiden vorletzten Paare auf jeder Seite verschmolzen sind.</p><p>Die Exobothridialhöcker stellen praktisch große Insertionshöcker der Exobothridialhaare dar und überragen als solche den Lateralrand des Prodorsum. Die Sensilluskeule ist eine lange und relativ schlanke Spindel, die mit in Reihen angeordneten langen steifen Stachelspitzen besetzt ist. Gelegentlich zeigt die Keule eine Tendenz zur seitlichen Kompression. Das durchschnittliche Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt 1,57.</p><p>Das Opisthosoma ist von dem schmalen Prosoma deutlich abgesetzt. Seine Seitenränder verlaufen parallel zueinander. Die Dorsalfelder des Notogaster sind glatt, nicht punktiert. Ihre Ränder sind unregelmäßig wellenförmig, zum Teil mit eckigen oder knotigen Ausbuchtungen. Auf dem Notogasterschild Na sind die medianen Feldpaare zu einem vorderen und einem hinteren einheitlichen Medianfeld, von dem lediglich das letzte Median- feldpaar flügelartig abgesetzt ist, verschmolzen. Die Rosettenfelder sind stark reduziert und haben mit dem etwas elliptischen Kutikularring keinen Kontakt mehr. Die zum Teil verschmolzenen Medianfelder des Pygidium sind auffallend schmal. Die mediane Dorsoventralmuskulatur besteht bei dieser und der folgenden Art nur aus 3 bzw. 2 Muskelbuendeln.</p><p>Die Dorsalborsten des Notogaster sind sehr lang (vgl. Tabelle), lanzettförmig stark verbreitert und dabei etwas blasig aufgetrieben. Mit ihren sehr dicken Stielen inserieren sie auf flachen Borstenhöckern . Während die Schulterborste c3 die Andeutung einer Randzaehnung erkennen läßt, sind alle übrigen Borsten glatt. In der Aufsicht erscheinen ihre Außenkanten besonders in der distalen Hälfte dagegen leicht wellig.</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius zelawaiensis ist durch die stark hypertrophierten langen Dorsalborsten in Verbindung mit der charakteristischen Notogasterornamentation sehr leicht zu erkennen. Auf den ersten Blick ist die Art nur mit Br. honestus n. sp. zu verwechseln, von dem sie sich aber u. a. durch die längeren und glatten Dorsalborsten sowie die völlig glatten Dorsalfelder, die bei Br. honestus n. sp. durchweg fein gepunktet sind, unterscheidet.</p><p>Die Art bevorzugt mäßig feuchte Moorstandorte und feuchtere, stark saure Standorte mit Rohhumusbildung.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/0D9358BD3E3B6F4258E921551B4922A4	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5305DE9424FB939B27DCF302DDD317D7.text	5305DE9424FB939B27DCF302DDD317D7.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius honestus	<div><p>Brachychochthonius honestus nov. spec. (Abb. 26abc)</p><p>Brachychthonius zelawaiensis: Evans 1952, p. 233, Fig. 3.</p><p>Brachychthonius zelawaiensis: Bulanova-Zachvatkina 1967, p. 118, Taf. 2, Fig. 19.</p><p>Brachychthonius zelawaiensis: Kunst 1971, p. 544, Fig. 12.</p><p>Material: ZMB Nr. 442/1 212E: 1 Ad., Holotypus, 10 Ad., Paratypen, DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">Naturschutzgebiet "Urwald"</a>, Moospolster, H.-D. Engelmann leg. 4. 6. 1967. - ZMB Nr. 442/1 192E: 1 Ad., Paratypus, DDR, Weißwasser, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.5700&amp;materialsCitation.latitude=51.4900" title="Search Plazi for locations around (long 14.5700/lat 51.4900)">Naturschutzgebiet "Urwald"</a>, Pholia nutans-Polster, H.-D. Engelmann leg. 4. 6. 1967. - ZMB Nr. 442/B284: 1 Ad., Paratypus, DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.6875&amp;materialsCitation.latitude=51.7825" title="Search Plazi for locations around (long 10.6875/lat 51.7825)">Hohnekamm</a> (Harz), ca. 800 m, Nadelstreu, Moos auf Humus, W. Karg leg. Mai 1966.</p><p>Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universität zu Berlin.</p><p>Der Locus typicus ist DDR, Naturschutzgebiet "Urwald" in den Wäldern am Jagdschloß bei Weißwasser (Oberlausitz). Der Standort ist ein feuchtes Molinio-Piceetum typicum, Moospolster, H.-D. Engelmann leg. 4. 6. 1967.</p><p>Beschreibung: Körperfarbe hellgelbbraun. Dorsalborsten stark hypertrophiert, vom zelawaiensis-Typ, aber der Borstenrand sehr fein gesägt . Dorsalfelder mit glatten Rändern und fein punktiert.</p><p>Prodorsum schmal, im Profil sehr hochgewölbt und bis zu den Lamellarhaaren von gleicher Höhe . Vor den Lamellarhaaren zum Rostrum fast senkrecht abfallend. Das Rostrum oberhalb der Rostralhaare ähnlich wie bei Br. zelawaiensis mit einer gerundeten kielförmigen Vorwölbung . Im Gegensatz zur Vergleichsart fällt es aber hier von der Vorwölbung bis zum Rostralrand fast senkrecht ab (Abb. 26 c). Rostral- und Lateralzähne sind wie bei Br. zelawaiensis vorhanden. Die Rostralhaare sind kurz und kompakt und an den Rändern mit kräftigen Stachelspitzen besetzt. Die übrigen prodorsalen Borsten lanzettförmig, in der distalen Hälfte sich schnell verjüngend und sehr spitz auslaufend. Ihre Ränder sind fein gesägt . Dorsalfelder des Prodorsum in der Anordnung wie bei Br. zelawaiensis, ihre Fläche aber fein punktiert.</p><p>Exobothridialhöcker zu einem großen Insertionshöcker des Exobothridialhaares reduziert, den Lateralrand des Prodorsum erreichend. Sensilluskeule mit etwas feineren Stachelspitzen etwas dichter besetzt als bei Br. zelawaiensis . Das Längenverhältnis zwischen Sensilluskeule und -stiel beträgt im Durchschnitt 1,48.</p><p>Opisthosoma mit annähernd parallelen Seiten. Die Dorsalfelder des Notogaster sind alle fein und dicht punktiert. Ihre Ränder sind vollkommen glatt. Die Anordnung der Dorsalfelder erinnert mehr als bei Br. zelawaiensis an das Grundmuster der Gattung (vgl. Br. suecicus). Bei den verschmolzenen Medianfeldern des Notogasterschildes Na sind die transversalen Trennungslinien als schwache Punktreihen gerade noch angedeutet. Die Rosettenfelder des Notogasterschildes Na stehen mit dem Kutikularring noch in Verbindung. Der ovale Kutikularring steht mit dem mediocaudalen Rosettenfeld in offener Verbindung.</p><p>Die Dorsalborsten des Notogaster sind wesentlich kürzer und von anderer Gestalt als bei Br. zelawaiensis . Die Borstenränder sind zum größten Teil sehr fein gesägt, und die größte Borstenbreite wird in der Mitte der Borste erreicht, von wo aus sich die Borste dann sehr rasch bis zur Spitze verjüngt . In der distalen Hälfte verlaufen dabei die Borstenränder teilweise leicht konkav. Bei Br. zelawaiensis behalten dagegen die Borsten ihre größte Breite ein beträchtliches Stück über die Borstenmitte hinaus bei. Die Borsten inserieren auf flachen Borstenhügeln .</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius honestus n. sp. läßt sich durch die feine Punktierung aller Dorsalfelder, deren glatte Ränder, die andersartig geformten und etwas kürzeren Dorsalborsten und durch das Prodorsumprofil sehr gut von dem nahe verwandten Br. zelawaiensis unterscheiden.</p><p>Über die ökologischen Ansprüche lassen sich zur Zeit keine sicheren Angaben machen. Bisher liegen nur Funde aus feuchtnassen Moosproben bewaldeter Standorte vor, in denen die Art gemeinsam mit Br. zelawaiensis angetroffen wurde.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/5305DE9424FB939B27DCF302DDD317D7	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5AC8B1E0FF8C35817CED088B57749B68.text	5AC8B1E0FF8C35817CED088B57749B68.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius hungaricus	<div><p>Brachychochthonius hungaricus (Balogh, 1943) (Abb. 27ab)</p><p>Poecilochthonius hungaricus Balogh, 1943: p. 23 and 111, Taf. 4, Fig. 9.</p><p>Brachychochthonius hungaricus: Strenzke 1951, p. 246, Abb. 12 und 13.</p><p>Brachychthonius hungaricus: Evans 1952, p. 236, Fig. 6.</p><p>Brachychochthonius hungaricus: Sellnick 1960, p. 82.</p><p>Brachychthonius hungaricus: Chinone &amp; Aoki 1972, p. 224, Fig. 23 bis 31.</p><p>Brachychochthonius rostratus: Niedbala 1974a, p. 479, Fig. 26.</p><p>Der verschiedentlich geäußerten Auffassung, daß Br. hungaricus und Br. rostratus Jacot identisch seien, kann hier nicht gefolgt werden. Obwohl der Typus von Br. rostratus nicht untersucht werden konnte (siehe Anmerkung zur Synonymie bei Br. suecicus), lassen Beschreibung und Abbildung Jacots klare Unterschiede zwischen beiden Arten erkennen. Diese bestehen u. a. in der Form des Rostrum und der Anzahl der vorderen medianen Dorsalfleckcnpaare auf dem Notogasterschild Na. Jacot zeichnet 3 Paare, wie sie bei allen Brachychochthonius-Arten im Anlagemuster vorhanden sind. Br. hungaricus besitzt dagegen nur 2 Paar vordere Dorsalflecke, da das 3. Paar vollständig reduziert ist. Es konnte ein sehr umfangreiches Material von Br. hungaricus aus Europa untersucht werden, niemals war die Andeutung eines 3. Paares der vorderen Mediangruppe vorbanden. Dagegen lagen dem Verfasser 1 Exemplar aus der UdSSR, Kamerowskaja oblast (Coll. Krivoluckij) und 2 Tiere aus Österreich, Leopoldsberg bei Wien (Coll. Forsslund) vor, bei denen die 3 vorderen Medianpaare voll entwickelt sind und zusammen mit einigen anderen Merkmalen dem Br. rostratus Jacots entsprechen.</p><p>Material: NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Präparat, BRD, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.4353&amp;materialsCitation.latitude=54.1608" title="Search Plazi for locations around (long 10.4353/lat 54.1608)">Holstein</a>, ex Coll. Strenzke Nr. 406, 1940 / 1941. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 486S, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Dalarna, Mora, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.4000&amp;materialsCitation.latitude=60.9120" title="Search Plazi for locations around (long 14.4000/lat 60.9120)">Siljansfors</a>, 11. 7. 1947. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 731, mikroskop. Präparat, Schweden, Angermanland, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.3500&amp;materialsCitation.latitude=63.0750" title="Search Plazi for locations around (long 18.3500/lat 63.0750)">Vibyggera, Skuleberget</a>, K.-H. Forsslund leg. 6. 6. 1959. - NRSt: 5 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Präparat, Ungarn, J. Balogh leg. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 594, mikroskop. Präparat, Italien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.5630&amp;materialsCitation.latitude=43.7450" title="Search Plazi for locations around (long 11.5630/lat 43.7450)">Vallombrosa</a>, M. Sellnick leg.</p><p>UNMB Nr. 0-194-68 E: 1 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=22.3000&amp;materialsCitation.latitude=48.2666" title="Search Plazi for locations around (long 22.3000/lat 48.2666)">Tiszakerecseny</a>, S. Mahunka leg. 9. 6. 1960. - UNMB Nr. 0-188-68E: 15 Ad., Ungarn, Fehérgyarnat, S. Mahunka leg. 10.6.1966. - UNMB Nr. 0-193-68E: 2 Ad., Ungarn, Tákos, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=22.4158&amp;materialsCitation.latitude=48.1783" title="Search Plazi for locations around (long 22.4158/lat 48.1783)">Bockereki erdoe</a>, S. Mahunka leg. 10. 6. 1966. - UNMB Nr. 0-294-68E: 1 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.4678&amp;materialsCitation.latitude=47.4600" title="Search Plazi for locations around (long 18.4678/lat 47.4600)">Fanni-V.</a>, Querc.-cot., Loksa leg. 22. 7. 1954.</p><p>IEM: 1 Ad., Coll. Pérez-Inigo, mikroskop. Präparat, Spanien, Madrid, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-4.1000&amp;materialsCitation.latitude=40.7200" title="Search Plazi for locations around (long -4.1000/lat 40.7200)">Los Molinos</a>, W. Steiner leg. 24. 4. 1953.</p><p>ZMB Nr. 97/IV: 5 Ad., mikroskop. Präparat, DDR, Greifswald, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4540&amp;materialsCitation.latitude=54.0670" title="Search Plazi for locations around (long 13.4540/lat 54.0670)">Elisenhain</a>, Buchen-Stieleichen-Hainbuchen-Wald, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 8. 1957. - ZMB Nr. 97/B66: 1 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges, am Grunde einer Schrunde</a>, starke Humusauflage, M. Moritz leg. 19. 7. 1964. - ZMB Nr. 97/B84: 3 Ad., <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">derselbe Fundort</a>, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 97/B88: 5 Ad., <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0775&amp;materialsCitation.latitude=51.3710" title="Search Plazi for locations around (long 11.0775/lat 51.3710)">derselbe Fundort</a>, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 97/B124: 2 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=10.9825&amp;materialsCitation.latitude=51.4200" title="Search Plazi for locations around (long 10.9825/lat 51.4200)">Nymburg, Nordrand des Kyffhaeusergebirges</a>, Fichten-Birken-Jungwuchs, Regenwurmmull, M. Moritz leg. 11. 4. 1967. - ZMB Nr. 97/B140: 2 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0370&amp;materialsCitation.latitude=51.3765" title="Search Plazi for locations around (long 11.0370/lat 51.3765)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges an der Barbarossahoehle</a>, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1966. - ZMB Nr. 97/B169: 2 Ad., DDR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=11.0590&amp;materialsCitation.latitude=51.3725" title="Search Plazi for locations around (long 11.0590/lat 51.3725)">Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Steppengrashang an der Prinzenhoehle</a>, Bodenauflage, M. Moritz leg. 21. 11. 1967. - ZMB Nr. 97/B269: 5 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, ostexponiertes Steilhangufer mit Rotbuchen-Weißbuchen- <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.4375&amp;materialsCitation.latitude=53.3247" title="Search Plazi for locations around (long 13.4375/lat 53.3247)">am Schmalen Luzin</a>, Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 97/U23: 26 Ad., Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=19.3930&amp;materialsCitation.latitude=47.2900" title="Search Plazi for locations around (long 19.3930/lat 47.2900)">Csevharaszt</a>, Puszta, Stieleichenklimaxwald auf ehemaligen Flugsanddünen, Zersetzungs- und Humushorizont, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. - ZMB Nr. 97/B290: 1 Ad., Jugoslawien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=20.8060&amp;materialsCitation.latitude=41.0040" title="Search Plazi for locations around (long 20.8060/lat 41.0040)">zwischen Ochrid und svet Naum</a>, Buchen-Zerreichen-Hopfen-Buschwald, R. Schuster leg. 14. 9. 1958.</p><p>Typus, Locus typicus: Exemplare der Typusserie (Coll. Balogh) konnten nicht untersucht werden. Der Locus typicus ist Ungarn, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=18.6055&amp;materialsCitation.latitude=47.2645" title="Search Plazi for locations around (long 18.6055/lat 47.2645)">Nadap</a>, Pótharaszt, J. Balogh leg.</p><p>Beschreibung: Farbe rötlichbraungelb . Felder der dorsalen Ornamentation zu rundlichen kleinen Flächen, die grob punktiert sind, umgebildet. Rostrum stark blasenförmig aufgetrieben. Nur 2 Paar mediane vordere Feldpaare auf dem Notogasterschild Na.</p><p>Das schmale Prodorsum ist hoch und rund gewölbt . Seine Dorsalfelder sind zum Teil reduziert. Während die hinteren Medianfelder scharf umrandet sind, sind die vorderen zum Teil nur durch die Punktierung in ihren Umrissen zu erkennen. Das Rostrum stellt eine fast halbkugelige mächtige Vorwölbung dar, auf der die winzigen Rostralhaare sitzen und die bis kurz vor die Lamellarhaare reicht. Im Profil gemessen beträgt das Längenver- des Rostrum (Entfernung zwischen Rostralrand und Ansatzstelle vor den Lamellarhaaren) und dem restlichen Prodorsum (Dorsallinie) im Durchschnitt 1,54. Rostralzähne auf stark wulstigem Rostralrand, Lateralzahn des Rostrum mit einem kräftigen langen kegelfoermigen Kaudalzahn. Die Haare des Prodorsum sind sehr kurz und fein.</p><p>Exobothridialhöcker vorhanden, das winzige Exobothridialhaar auf ihm kaum zu erkennen. Sensilluskeule seitlich zusammengedrückt . Auf der Oberseite mit zahlreichen kurzen borstenähnlichen Fortsätzen, auf der Unterseite mit einer Reihe sehr langer und spitzer Stachelborsten. Das Längenverhältnis zwischen Keule und Stiel beträgt im Durchschnitt 1,52.</p><p>Notogaster mit parallelen Seiten, Schultereckcn nicht besonders ausgebildet. Die Dorsalfelder stellen mehr oder weniger kleine rundliche Flächen dar, die sich in der Regel nicht berühren . Sie sind scharf umrandet und gleichmäßig grob punktiert. Charakteristisch für die Art ist das Fehlen des hinteren Feldpaares der vorderen Mediangruppe auf dem Notogasterschild Na. Auch das vordere Paar dieser Gruppe zeigt durch eine gelegentlich undeutliche Begrenzung Rückbildungstendenzen . Das mittlere Feldpaar der hinteren Mediangruppe des Notogasterschildes Na und das mittlere Paar auf dem Notogasterschild Nm sind asymmetrisch. In einer Population kommen sowohl links- als auch rechtsasymmetrische Tiere vor. Die 3 vorhandenen Rosettenfelder haben keinen Kontakt mit dem relativ großen rundlichen Kutikularring.</p><p>Die Notogasterborsten sind piliform und liegen der Körperoberfläche eng an. Sie nehmen von vorne nach hinten stetig an Länge zu, dabei sind die Borsten der Medianreihe jeweils auffallend länger als die der Lateralreihe. Die Pygidiumborsten f2, h1 und ps 1 sind die längsten Körperborsten (zum Beispiel f1 = 16,5 µm, f2 = 7,0 µm). Die ps1-Borsten inserieren auf einem nur angedeuteten flachen Absatz des Pygidium.</p><p>Systematische Stellung: Brachychochthonius hungaricus und Br. rostratus stellen ein Artenpaar dar, dessen ökologisch unterschiedliche Ansprüche mit nur geringen morphologischen Merkmalen korreliert sind. Den zahlreichen Funden des Br. hungaricus aus humusreichen, feuchten Böden Mitteleuropas steht bisher ein einziger Fund von Br. rostratus (2 Ad.) vom Leopoldsberg bei Wien ( Österreich) gegenüber .</p><p>Differentialdiagnostisch ist Br. hungaricus von Br. rostratus, der 3 vordere Medianfeldpaare auf dem vorderen Notogasterschild besitzt, durch das Fehlen des hinteren Paares dieser Gruppe zu trennen. Im einzelnen werden die Unterschiede beider Arten bei Br. rostratus abgehandelt.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/5AC8B1E0FF8C35817CED088B57749B68	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
E4FA5715EB2A481E49138EE549124A80.text	E4FA5715EB2A481E49138EE549124A80.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychochthonius rostratus	<div><p>Brachychochthonius rostratus (Jacot, 1936) (Abb. 28 ab)</p><p>Brachychthonius rostratus Jacot, 1936: p. 250, Taf. 20, Fig. 8.</p><p>Brachychochthonius rostratus: Jacot 1938, p. 131, Taf. 13, Fig. 15.</p><p>Brachychthonius rostratus: Hammer 1952, p. 20, Fig. 13.</p><p>Material: NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Präparat, Österreich, Wien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=16.3440&amp;materialsCitation.latitude=48.2775" title="Search Plazi for locations around (long 16.3440/lat 48.2775)">Suedseite des Leopoldsberges</a>, Quercetum, J. Balogh leg. März 1955. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Präparat, Österreich, Wien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=16.3440&amp;materialsCitation.latitude=48.2775" title="Search Plazi for locations around (long 16.3440/lat 48.2775)">Suedseite des Leopoldsberges</a>, Wiese, J. Balogh leg. April 1955.</p><p>SITM: 1 Ad., Coll. Krivoluckij, mikroskop. Präparat, UdSSR, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=88.0000&amp;materialsCitation.latitude=54.5200" title="Search Plazi for locations around (long 88.0000/lat 54.5200)">Kemerowskaja oblast</a>. Byzowa leg.</p><p>Typus, Locus typicus: Die Sammlung Jacots befindet sich im United States National Museum Washington. Der Typus konnte bisher nicht aufgefunden werden.</p><p>Der Locus typicus ist USA, North Carolina, Bent Creek Experimental Forest bei Asheville, Wiese an der <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=-82.5984&amp;materialsCitation.latitude=35.4930" title="Search Plazi for locations around (long -82.5984/lat 35.4930)">Spitze des Shut-in-Ridge</a>, A. P. Jacot leg. 8. 5. 1935.</p><p>Beschreibung: Körperfarbe rötlichgoldgelb bis braungelb. Vom Br. hungaricus-Habitus, aber stärker skulpturiert, indem die Dorsalfelder im allgemeinen stärker eingesenkt und ihre Ränder erhabener sind. Alle 6 dorsalen Medianfeldpaare des vorderen Notogasterschildes Na vorhanden. Im folgenden wird nur auf die Unterschiede zu Br. hungaricus eingegangen.</p><p>Das Prodorsum zeichnet sich gegenüber Br. hungaricus durch eine geringere Entwicklung des vorgewölbten Rostrum aus. Das Längen Verhältnis von Rostrum (Profillinie zwischen dorsalem Ansatz und Rostralrand) und übrigem Prodorsum (Dorsallinie) beträgt 1,65. Weiterhin ist es vom Prodorsum durch einen tieferen Absatz getrennt. Dies ist in der Aufsicht durch eine stärkere Vorwölbung des Prodorsumrandes jederseits des Rostrum erkennbar. Außerdem ist die genannte scharfe Abgrenzung des Rostrum mit einem steueren Abfall des Prodorsum an den Seiten und vor den Lamellarhaaren gekoppelt, so daß in der Aufsicht an diesen Stellen leistenartige Bildungen entstehen, wie sie von Jacot abgebildet werden. Diese Bildungen fehlen Br. hungaricus auf Grund der mehr gleichmäßigen Prodorsumrundung und des flachen Abfalles zum Rostrum.</p><p>Die Sensilluskeule ist bei durchschnittlich gleicher Sensilluslänge kürzer und schlanker. Das Verhältnis von Keule zu Stiel beträgt 1,21 gegenüber 1,52 bei Br. hungaricus .</p><p>Auf dem Notogasterschild Na sind alle 6 Feldpaare der medianen Reihe vorhanden. Reduktionserscheinungen sind hier nicht erkennbar. Die 2 vorderen, immer dicht zusammenliegenden lateralen Muskelinsertionsflachen der Schulterregion sind auf der Außen- von einem kräftigen Kutikularwulst ohrenförmig umgeben. Diese Kutikularbildung fehlt bei Br. hungaricus vollständig . Die Notogasterborsten sind etwas kürzer als bei der Vergleichsart (f1 = 15 µm). Das Pygidium ist relativ flacher und kürzer und im Bereich der h1-Borsten stärker vorgewölbt .</p><p>Systematische Stellung: Siehe bei Brachychochthonius hungaricus . Die bisherigen Funde von Br. rostratus sprechen gegenüber der Vergleichsart für eine boreo-montane Verbreitung. Weitere Aufsammlungen dürften den hier zweifelsfrei vorliegenden interessanten Aspekt der Verbreitung sehr nahestehender beziehungsweise junger Schwesternarten klären helfen.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/E4FA5715EB2A481E49138EE549124A80	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
C9AC8B677457362FA3C7911AFB157BE8.text	C9AC8B677457362FA3C7911AFB157BE8.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychthonius expolitus Berlese	<div><p>Brachychthonius expolitus Berlese, 1910a, nomen dubium</p><p>Brachychthonius brevis var. expolitus Berlese, 1910a: p. 220.</p><p>Brachychthonius expolitus: van der Hammen 1959, p. 21.</p><p>Brachychthonius expolitus: Niedbala 1974a, p. 506.</p><p>Die Art ist nach v. D. Hammen (1959) wahrscheinlich ein Liochthonius, der heute nicht mehr deutbar ist, da sich in den betreffenden mikroskopischen Präparaten Berleses mehrere Arten von verschiedenen Fundorten befinden, die alle auf die kurze Originalbeschreibung ohne Abbildung passen würden .</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/C9AC8B677457362FA3C7911AFB157BE8	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
67979813E8C534C096E199C01E97D098.text	67979813E8C534C096E199C01E97D098.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychthonius laetepictus Berlese	<div><p>Brachychthonius laetepictus Berlese, 1910 b, species inquirenda</p><p>Brachychthonius laetepictus Berlese, 1910b: p. 380.</p><p>Brachychthonius laetepictus: Schweizer 1956, p. 228, Abb. 141 ab.</p><p>Brachychthonius laetepictus: Forsslund 1957, p. 591, Fig. 14.</p><p>Liochthonius laetepictus: van der Hammen 1959, p. 19.</p><p>Liochthonius laetepictus: Niedbala 1974a, p. 507.</p><p>Liochthonius leatepictus: Ghilarov &amp; Krivoluckij 1975, p. 64, fig. 82.</p><p>Die kurze und ohne Abbildungen gegebene Beschreibung Berleses läßt ein Wiedererkennen der Art nicht zu. Die Wiederbeschreibung durch Forsslund (1957) auf Grund zweier Originalpräparate aus der Typusserie läßt am ehesten einen Liochthonius erkennen. Die Beschreibung Forsslunds schließt aber auch nicht ganz die Zugehörigkeit zu Neobrachychthonius aus (v. d. Hammen 1959, Ghilarov und Krivoluckij 1975).</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/67979813E8C534C096E199C01E97D098	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
A93806962C939A4B498B31B0511A82E5.text	A93806962C939A4B498B31B0511A82E5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Brachychthonius neosimplex Schweizer	<div><p>Brachychthonius neosimplex Schweizer, 1956, species inquirenda</p><p>Brachychthonius neosimplex Schweizer, 1956: p. 227, Abb. 139.</p><p>Die Originalbeschreibung reicht für ein Wiedererkennen der Art nicht aus. Das einzige Exemplar liegt als Holotypus in einem mikroskopischen Präparat (Nr. N1585) vor und ist so stark gequetscht, daß der Habitus und zahlreiche Einzelheiten für eine Artdiagnose nicht mehr verwendbar sind. Ein Umbetten war auf Grund der starken Zerstörung des Tieres nicht mehr möglich .</p><p>Die Abbildung Schweizers gibt den typischen Habitus eines Verachthonius wieder. Außerdem ließen sich folgende Einzelheiten erkennen, die diese Annahme stützen . Es sind einfache spitze, kurze Dorsalborsten vorhanden. Die Spitzen der Lamellarhaare sind gegeneinander gerichtet. Erkennbar sind 3 einfache, nicht hypertrophierte Adanalborsten in gleichem Abstand. Auf dem Pygidium stehen die ps2-Borsten hinter den ps1-Borsten, so daß die Medianreihe aus 4 Borstenpaaren besteht. Ein transversaler Pygidiumwulst ist an einer Körperseite erkennbar. Sensilluskeule spindelförmig und länger als der Stiel.</p><p>Die Artzugehörigkeit ist nicht mehr feststellbar, so daß Aufsammlungen am Locus typicus notwendig sind. Die Synonymisierung mit Brachychthonius laetepictus Berlese, 1910 durch Niedbala (1974a, p. 507) ist unrichtig.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/A93806962C939A4B498B31B0511A82E5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
