taxonID	type	description	language	source
81A7D9E016ACF93B4C78A509FAA622CF.taxon	diagnosis	Gattungsdiagnose: Koerper nur schwach sklerotisiert und von walzenfoermiger Gestalt. Prodorsum und Notogaster glatt, ohne kutikulare Ornamentation. Rostralrand und Seitenraender des Prodorsum glatt, ohne Zahnbildungen. Eine Margo lateralis fehlt dem vorderen und mittleren Notogasterschild. Das Pygidium mit einer tiefen Suprapleuralincisur (IcPy), an die sich ein deutlicher transversaler Pygidiumswulst (PlPy) anschliesst, der im Bereich der Insertionsalveolen der Borsten h 2 und h 3 mediad verlaeuft. Die dorsalen Koerperborsten sind lang, piliform und lateral mit je einer Fiederborstenreihe besetzt. Die Borste d 2 ist mediad auf den Notogasterschild gerueckt und der Borste d 1 genaehert. Die Borsten des Pygidium sind in 3 transversalen Reihen angeordnet. Die ps-Borsten stehen dabei in einer Querreihe (Abb. 1 c), so dass das Pygidium nur 3 mediale Borstenpaare besitzt. Die askleritische Suprapleuralregion (vgl. Moritz, 1976, Abb. 5) ist stark entwickelt, wodurch die lateralen Koerperpartien sehr weichhaeutig erscheinen. Das Prosoma besitzt unterhalb des lateralen Prodorsumrandes einen prosomalen Suprapleuralschild (Abb. 1 d). Podopleuralschilder fehlen. Es ist ein freier Suprapleuralschild SpE vorhanden. Freie Suprapleuralschilder SpC und SpD sind nicht vorhanden. Diesen Schildern entsprechende Partien erscheinen als Seitenteile des Notogasterschildes Na. Der freie Pleuralschild Pl 1 ist durch eine grosse askleritische Zone vom lateralen Vorderrand des Pygidium getrennt. Die Adanalplatten sind caudal verbunden. Sie bilden einen breiten nach vorne offenen hufeisenfoermigen Ring. Die in annaehernd gleichem Abstand stehenden Adanalborsten sind piliform und nehmen von ad 1 nach ad 3 an Laenge ab. Die Genitalschilder sind langoval. Ihr Vorderende ist ohne Tectum. Sie sind deutlich laenger als die Anal- und Peranalplatten zusammengenommen. Genitalborsten 4 + 3 Agenitalplatten fehlen. Coxisternalplatten breit und kurz. Der mediane Rand der Coxisternalplatte III + IV breit gerundet und zur Mediane annaehernd parallel leerlaufend. Die Coxisternalplatten sind median durch ein breites askleritisches Sternalband getrennt. Coxisternalborsten 3 - 1 - (3 + 4). Ventrosejugale Furche eine tiefe haeutige Rinne. Subcapitulum schmal, schwach entwickelt. Alle Subcapitulumborsten vorhanden. Die Adoralborste or 1 ist stabfoermig und am Ende abgestumpft.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
81A7D9E016ACF93B4C78A509FAA622CF.taxon	discussion	Diskussion: Die Gattung wurde von Niedbala (1972 c) monotypisch eingefuehrt. Die einzige bisher bekannte Art zeigt eine so abweichende Kombination urspruenglicher und abgeleiteter Merkmale, dass die Zuordnung zu einer etwa naeher verwandten Gattung nicht ohne weiteres moeglich ist und die Errichtung einer besonderen Gattung berechtigt erscheint. Als urspruengliche Merkmale koennen gelten das Fehlen eines Genitalschildtectum (vergleiche aber Paraliochthonius Moritz und Neobrachychthonius n. g.), die piliformen Borsten der Ventroanalregion, die seriale Anordnung der 3 Borstenquerreihen des Pygidium und die antelaterale Stellung der Borste d 2 auf dem vorderen Notogasterschild Na. Auch die Ausbildung der Lateralpartie des vorderen Notogasterschildes Na duerfte zumindest bei dieser Gattung urspruenglich sein, indem hier keine Suprapleuralschilder entwickelt sind. Fuer diese Annahme spricht die Tatsache, dass bei der Protonymphe eine einheitliche Randgestaltung der Schilder Na und Nm vorliegt. Hier liegen alle Dorsalborsten und die entsprechenden Lyrifissuren ia und im im Seitenrand des betreffenden nymphalen Notogasterschildes. Die Lyrifissur ia befindet sich lediglich in einem caudad gerichteten Fortsatz des Schildrandes. Als abgeleitetes Merkmal im Sinne einer progressiven Evolution waere dann die Abtrennung des Suprapleuralschildes SpE vom mittleren Notogasterschild, wahrscheinlich auch die Anlage eines prosomalen Suprapleuralschildes und die Bildung eines transversalen Pygidiumwulstes PlPy zu werten. Insgesamt ueberwiegen sogenannte " Primitivmerkmale ", die bei anderen Gattungen mit unterschiedlichem Grad und in verschiedener Kombination anzutreffen sind. Die groesste Uebereinstimmung der Merkmale besteht mit Verachthonius Moritz. Beide Gattungen unterscheiden sich von allen anderen Gattungen insbesondere durch den Besitz des transversalen Pygidiumwulstes an der Basis der Borsten h 2 und h 3 und die Merkmalskombination freier Suprapleuralschild SpE und mit dem Notogasterschild Na verbundener Suprapleuralschild SpC. Differentialmerkmale fuer Mixochthonius und Verachthonius sind die unterschiedliche Anordnung der pygidialen ps-Borsten und das Vorhandensein eines prosomalen Suprapleuralschildes SpPr sowie das Fehlen eines Genitalschildtectum bei Mixochthonius.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
51087D97B04CBCF2477BA6E16BAAF586.taxon	diagnosis	Gattungsdiagnose: Prodorsum und Notogasterschilder mit medianer kutikularer Ornamentation. Rostrales Prodorsum ohne Randzaehne. Zwischen dem Exobothridialhaar und dem Hinterrand ist die Lateralpartie des Prodorsum durch eine Randeinbuchtung verschmaelert und von der vorderen Lateralhaelfte durch eine feine Kutikularlinie abgetrennt (Abb. 3 b, 4 c). Am vorderen und mittleren Notogasterschild (Na, Nm) ist eine durchgehende Margo lateralis entwickelt, so dass der Notogaster mit kielartigem Rand gegen die Pleura abgesetzt ist. Das Pygidium besitzt neben der Suprapleuralincisur eine um das ganze Pygidium herumlaufende Margo lateralis, so dass die abgeflachte Dorsalseite gegen den latero-ventralen Teil im Profil eckig abgesetzt ist. Dieser pygidiale Lateralkiel verlaeuft in Hoehe der Borsten f 2, ps 3, h 2 und ps 2. Die dorsalen Koerperborsten mit der Tendenz zur lanzettartigen Verbreiterung. Die Borste d 2 ist der medialen Borste d 1 genaehert. Das Pygidium besitzt nur 3 mediane Borstenpaare. Die ps 1 - und ps 2 - Borste stehen nebeneinander. Es sind ein separater Suprapleuralschild SpC mit der Borste c 3 und ein freier Suprapleuralschild SpE vorhanden. Der vordere Pleuralschild Pl 1 ist vom lateralen Vorderrand des Pygidium durch eine askleritische Zone abgesetzt. Die Adanalplatten bilden einen geschlossenen Ring ohne getrennte Adanalschilder. Die Adanalborste ad 2 ist stark hypertrophiert, indem an ihrer Vorderseite jederseits eine duenne Membran entwickelt ist. Sie ist saebelartig caudad gebogen und der winzigen piliformen Borste ad 3 genaehert. Die Adanalborste ad 1 ist ebenfalls piliform, aber nur wenig kuerzer als die ad 2 - Borste. Die Peranalplatten sind voll entwickelt und ueberragen den Hinterrand der Analplatten. Die Genitalplatten sind ohne Tectum, so dass ihre paraxiale Borste g 4 am Plattenvorderrand inseriert. Genitalborsten 4 + 3. Agenitalschilder fehlen. Coxisternalregion median mit askleritischem breiten Sternalband. Coxisternalborsten 3 - 1 - (3 + 3). Dem Subcapitulum fehlt die Borste ma. Die Adoralborste or 1 ist hypertrophiert, am Ende verdickt. Die Adoralborste or 2 ist ein kurzer kegelfoermiger Stift (vgl. Moritz 1976, Abb. 3). Auf den Genus III und IV fehlt jeweils die Ventralborste.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
51087D97B04CBCF2477BA6E16BAAF586.taxon	discussion	Diskussion: Die Gattung ist monotypisch. Neobrachychthonius marginatus (Forsslund) weicht mit seinen beiden Unterarten durch eine Kombination von Merkmalen, die auch bei anderen Gattungen der Familie auftreten, und durch die besondere Gestaltung des Notogasterrandes und des Pygidium von allen anderen Vertretern der Familie so stark ab, dass die Aufstellung einer eigenen Gattung berechtigt ist. Eine naehere Beziehung duerfte zu Paraliochthonius Moritz durch die Ausbildung des lateralen Prodorsum, der Suprapleuralschilder, der Genitalplatten und der anogenitalen und coxisternalen Chaetotaxie sowie durch die breiten askleritischen Zonen (z. B. zwischen dem Pleuralschild Pl 1 und dem Genitalschild) gegeben sein.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
34B2B4BC952E06385E784598A59BC27F.taxon	discussion	Fast alle Exemplare, die bisher zu marginatus Forsslund gestellt wurden, sind im Durchschnitt groesser als 252 ym. Sie liegen damit auffaellig an der oberen Grenze der von Forsslund in der Originalbeschreibung angegebenen Koerpergroesse. Forsslund selbst war dieser Umstand und auch der, dass der Typus wesentlich durch seine geringere Koerpergroesse und Borstenlaenge abweicht, bekannt (briefl. Mitteilung), konnte aber eine geplante Revision seines Materials nicht mehr beginnen. Die Inspektion des gesamten marginatus-Materials der Coll. Forsslund einschliesslich des einzigen Typusexemplares bestaetigt, dass der Holotypus wesentlich kleiner ist, kuerzere Dorsalborsten und eine schwaechere Sklerotisierung des Integuments besitzt, als alle uebrigen Exemplare. Demgegenueber liegen aus zwei Lokalitaeten der DDR Tiere vor, die mit dem Holotypus sehr genau uebereinstimmen und gegenueber der grossen Form ein bisher einheitliches Vorkommen in moosartigen Ueberzuegen vermoderter Holzsubstanzen erkennen lassen. Der Holotypus stammt aus einem alten Fichtenstubben in einem Mischwald vom Vaccinium-Typ von Svartberget. Ein sympatrisches Vorkommen der kleinen und der grossen Form konnte bisher nur fuer einen Standort im Harz bei Hohnekamm (Nr. 444 / B 284) nachgewiesen werden, so dass weitere diesbezuegliche Untersuchungen notwendig sind, um die Frage des Artstatus endgueltig klaeren zu koennen. Hier werden beide Groessenformen zunaechst als Unterarten aufgefasst. Die grosse, im Durchschnitt 252 ym lange haeufigere Form wird als Unterart magnus n. ssp. der kleineren, im Durchschnitt nur 213 ym langen Stammform marginatus Forsslund gegenuebergestellt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
34B2B4BC952E06385E784598A59BC27F.taxon	materials_examined	Material: NRSt: 1 Ad., Holotypus, Coll. Forsslund Mf 241, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius marginatus), Schweden, Vaesterbotten, Degerfors, Svartberget, K. - H. Forsslund leg. 31. 8. 1934. ZMB Nr. 444 / B 17: 11 Ad., DDR, Greifswald, Kieshofer Moor, vermoderter Stubben, M. Moritz leg. 16. 3. 1958. - ZMB Nr. 444 / B 284: 6 Ad., DDR, Harz, Hohnekamm, 800 m, W. Karg leg. Februar 1966. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Praeparat im Naturhistoriska Riksmuseet Stockholm. Der Locus typicus ist Schweden, Vaesterbotten, Degerfors, Svartberget, in einem alten Fichtenstubben, Mischwald vom Vaccinium-Typ. K. - H. Forsslund leg. 31. 8. 1934.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
34B2B4BC952E06385E784598A59BC27F.taxon	description	Beschreibung: Die Koerperfarbe ist gelblich bis hellbraun. Der Holotypus ist im Praeparat farblos. Das Integument ist nur schwach sklerotisiert, so dass die bei der Unterart magnus n. ssp. deutlich hervortretenden Medianfelder des Integumentes kaum ausgepraegt sind oder bei aufgehellten Tieren voellig fehlen. Die Koerperform ist schlank. Laenge und Breite des Notogasterschildes Na verhalten sich wie 1: 2,1 (magnus n. ssp. = 1: 2,2). Das Opisthosoma ist vom Prosoma durch eine Schulterbildung abgesetzt. Alle Dorsalborsten sind glatt und spitz und in der basalen Haelfte mit angedeuteter schmaler lanzettlicher Verbreiterung. Das Prodorsum zeigt in der Aufsicht eine geschlossene Linie, die von den exobothridialen Hoeckern gerade zu den Lamellarhaaren verlaeuft, seitlich um diese herumzieht und vor den Lamellarhaaren eine gerade Querlinie bildet. Diese trapezfoermig angeordnete Linie wird durch eine steilere Aufwoelbung des Prodorsum hervorgerufen und ist in Lateralansicht nicht erkennbar. Das Rostrum im Bereich der Rostralhaare stark vorgewoelbt und vom Prodorsum abgesetzt. Vor den Lamellarhaaren faellt das Prodorsumprofil nochmals stark ab (vgl. die Querlinie vor den Lamellarhaaren), so dass zwischen den Lamellarhaaren und dem Rostrum eine deutliche Einsenkung vorhanden ist (Abb. 3 b). Laenge und Stellung der Prodorsumborsten sind aus der Tabelle ersichtlich. Die Sensilluskeule ist durch eine staerker konvexe Oberseite eine asymmetrische Spindel, die buerstenartig mit kurzen Borsten besetzt ist. Der gerade Stiel ist laenger als die Spindel. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 0,95. Dorsalflecke zwischen den Interlamellarhaaren waren bei den vorliegenden Exemplaren nicht erkennbar. Die Notogasterborsten nehmen caudad bis zu den e-Borsten an Laenge zu, von den e-Borsten zu den ps-Borsten dagegen wieder ab. Nach den Rostralhaaren sind die e 1 - Borsten mit durchschnittlich 14 ym die laengsten Dorsalborsten. Die Borste d 1 erreicht gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na, waehrend die seitlichen d 2 - Borsten den Hinterrand nicht erreichen. Alle laengeren Borsten sind leicht lanzettlich. Die Borsten der Anogenital- und der Coxisternalregion sind piliform und bis auf die stark hypertrophierte Adanalborste ad 2 kurz und fein. Die ad 2 - Borste ist an die sehr kurze und feine ad 3 - Borste gerueckt, stark verbreitert und saebelartig caudad gebogen. Die Adanalborste ad 1 ist doppelt so lang wie die Borste ad 3.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
34B2B4BC952E06385E784598A59BC27F.taxon	discussion	Systematische Stellung: Zusammen mit der Unterart magnus n. ssp. repraesentiert die Art innerhalb der Brachychthoniiden eine monotypische Gattung. Das bisher vorliegende Untersuchungsmaterial gestattet die Trennung der kleinen Stammform marginatus von der grossen Form magnus n. ssp. Intermediaerformen konnten nicht festgestellt werden. Die Unterart magnus n. ssp. wurde bisher auf Grund ihres haeufigeren Vorkommens von allen Autoren mit marginatus Forsslund identifiziert.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
34B2B4BC952E06385E784598A59BC27F.taxon	biology_ecology	Die vorliegenden Funde der Unterart marginatus lassen eine Bindung an stark vermoderte Holzsubstanzen mit Moosueberzuegen bei gleichzeitig hoeherer Bodenfeuchtigkeit, wie sie in Moorgebieten zu finden sind (vgl. Nr. 444 / B 17), bzw. hoeheren Lagen der Mittelgebirge (Nr. 444 / B 284) mit starker organischer Bodenauflage mit Moospolstern vermuten. Der Holotypus stammt aus einem alten Fichtenstubben.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B8113C23FFBEF6751417CF1B2E21A4AA.taxon	materials_examined	Material: ZMB Nr. 134 / B 159 / 1: 1 Ad., Holotypus, DDR, Bad Frankenhausen, Kyffhaeusergebirge, Katenburg, M. Moritz leg. 27. 11. 1967. - ZMB Nr. 134 / B 159 / 6 - 28: 23 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Kyffhaeusergebirge, Katenburg, M. Moritz leg. 27. 11. 1967. - ZMB Nr. 134 / B 124 / 2 - 4: 3 Ad., Paratypen, DDR, Nordrand des Kyffhaeusergebirges bei Nymburg, M. Moritz leg. 11.4.1967. - ZMB Nr. 134 / B 82 / 29 - 38: 10 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Kyffhaeusergebirge, Katenburg, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 134 / B 35 / 39 - 87: 1 Ad., 22 N 2, 16 N 1: Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Kyffhaeusergebirge, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 134 / B 247 / 88 - 121: 34 N 3, Paratypen, DDR, Moritzburg bei Dresden, Altbuchenbestand, M. Moritz leg. 25. 8. 1970. - ZMB Nr. 134 / B 251 / 125: 1 Ad., Paratypus, DDR, Berlin-Buch, Stieleichenaltbestand, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 134 / B 284 / 126 - 127: 2 Ad., Paratypen, DDR, Harz, Hohnekamm, 800 m, Nadelstreu, W. Karg leg. V. 1966. - ZMB Nr. 134 / S 1 / 122 - 124: 3 Ad., Paratypen, Schweden, K. - H. Forsslund leg. et ded. 2. 11. 1965. NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 602 b, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius marginatus Forsslund), Schweden, Dalarna, Aelvdalen, K. - H. Forsslund leg. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 1015, mikroskop. Praeparat (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Uppland, Oesteraecker, Gottsunda, K. - H. Forsslund leg. 25. 3. 1962. - NRSt: 4 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 1016, mikroskop. Praeparat (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Uppland, Oesteraecker, Gottsunda, K. - H. Forsslund leg. 25. 3. 1962. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 872, mikroskop. Praeparat (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Dalarna, Ludvika, Staellviksberget, K. - H. Forsslund leg. 1. 10. 1960. - NRSt: 5 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 1452, 2 mikroskop. Praeparate (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Uppland, Stockholm, K. - H. Forsslund leg. 2. 2. 1965. - NRSt: 4 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 1727, mikroskop. Praeparat (sub Liochthonius marginatus), Schweden, Uppland, Taeby, K. - H. Forsslund leg. 20. 4. 1972. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol konserviert in der Sammlung des Zoologischen Museums der Humboldt-Universitaet zu Berlin. Der Locus typicus ist DDR, westlich von Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges. Die Probe stammt von der sog. Katenburg, einem am Suedrand vorspringenden Gebirgsteil, auf dem Laerchen und lichtes Gebuesch auf Lehmerde ueber Gips stocken. Zersetzungshorizont ueber dunkelbraunem Humus. M. Moritz leg. 27. 11. 1967.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B8113C23FFBEF6751417CF1B2E21A4AA.taxon	description	Beschreibung: Die Koerperfarbe ist gelblich bis roetlichgoldgelb. Das Integument ist kraeftig sklerotisiert, so dass Muskelansatzpunkte und Ornamentationen der Oberflaeche hervortreten. Die Tiere wirken durch den flachen und breiteren Koerper robuster als die Stammform marginatus. Das Opisthosoma ist durch die kraeftige Entwicklung einer Margo lateralis geradezu scharfkantig. Charakteristisch ist fuer die Unterart eine mediane Reihe von querovalen Feldern auf dem Prodorsum und Notogaster. Sie stellen ein vereinfachtes Grundmuster der stark skulpturierten Brachychthonius-Arten dar. Die Porenstruktur der Kutikula ist als feine Punktierung deutlich sichtbar. Die Dorsalborsten sind wie bei der Stammform spitz und schmallanzettlich. Das Prodorsum besitzt eine Marginallinie, die wie bei der Unterart marginatus das Medianfeld zwischen den Exobothridialhoeckern und den Lamellarhaaren trapezfoermig umspannt. Vor den Lamellarhaaren faellt das Prodorsumprofil bis zum stark aufgewoelbten Rostrum schraeg ab. Auf der Rostrumwoelbung stehen die sehr langen und kraeftigen Rostralhaare. Sie sind von allen Dorsalborsten die laengsten. Der Sensillus entspricht in seiner Form dem der Stammform, ist aber absolut groesser. Das durchschnittliche Laengen Verhaeltnis zwischen Sensilluskeule und Stiel betraegt 1,07. Unmittelbar hinter den Lamellarhaaren befindet sich ein leicht querovales Medianfeld, das die Andeutung einer Laengsteilung zeigt. Zwei dicht hintereinanderliegende, bedeutend groessere querovale Medianfelder befinden sich zwischen den Interlamellarhaaren. Sie sind teilweise miteinander verschmolzen. Das vordere Feld liegt vor, das hintere zwischen den Interlamellarhaaren. Der Notogaster ist flach und breit und lateral durch eine Margo lateralis scharf gerandet. Der vordere Notogasterschild Na ist mehr als doppelt so breit wie lang (2,2: 1). Die Borsten der d-Reihe ueberragen mit ihren Spitzen den Hinterrand des Notogasterschildes. Die e-Borsten sind die laengsten Notogasterborsten. Alle Dorsalborsten sind schmal lanzettlich. Die pygidiale Borste ps 3 ist dagegen piliform. Die Ausbildung und Chaetotaxie der ventralen Koerperseite entspricht der der Stammform. Die hypertrophierte Borste ad 2 ist aber weniger stark saebelartig caudad gebogen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B8113C23FFBEF6751417CF1B2E21A4AA.taxon	discussion	Systematische Stellung: Neobrachychthonius marginatus magnus n. ssp. ist in Mittel-und Nordeuropa die haeufigste Form. Sie unterscheidet sich von der Stammform durch ihre absolut groesseren Koerpermasse, Habitus und Ornamentation, Borstenlaenge, Stellung der d-Borsten und nicht zuletzt durch ihre offensichtlich anderen oekologischen Ansprueche.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B8113C23FFBEF6751417CF1B2E21A4AA.taxon	biology_ecology	So ist das verbreitete Vorkommen dieser Unterart vorwiegend an bewaldete Standorte mit reicher geformter organischer Auflage und der Tendenz zur Rohhumusbildung gebunden.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
2530BE8F961394A5655F54602A631B89.taxon	diagnosis	Gattungsdiagnose: Koerper stark sklerotisiert und von hochgewoelbter Gestalt. Das Prodorsum zwischen den Lamellar- und Interlamellarhaaren stark erhoeht, hinter den Interlamellarhaaren und den Bothridien stark abfallend. Oberflaeche des Prodorsum und das Notogaster mit einer kraeftig skulpturierten Ornamentation, die aus einem regelmaessigen Muster von eingesenkten Feldern besteht, deren Raender in kurzen Abstaenden staerker eingedrueckt sind, so dass die Feldbegrenzungen teilweise ausgebuchtet und unterbrochen erscheinen. Zwischen den Feldern, besonders auf dem Prodorsum und dem Pygidium, befinden sich ausserdem Gruppen grober Kutikularknoten. Am lateralen Prodorsumrand unterhalb der Lamellarhaare eine grosse, aus meist 4 Zaehnen bestehende Zahngruppe. Die Zaehne stehen auf einer gemeinsamen Basis des Lateralrandes. Der Rostralrand ist mit feinen Zaehnen saegeartig besetzt. Am Vorderrand des Rostrum ausserdem 3 groessere spitze Dreieckzaehne, von denen der mittlere median angeordnet ist. Exobothridialhoecker klein. Sensillus von spindelfoermigem Keulentyp, die Keule beborstet. Notogasterschilder mit einer Margo lateralis. Das caudal stark gewoelbte Pygidium mit einer sehr tiefen Suprapleuralincisur, so dass der Pleuralschild Pl 2 annaehernd bis zur Haelfte vom Pygidium separiert ist. Die Dorsalborsten sind piliform und stehen im allgemeinen auf deutlichen Insertionshoeckern. Die Borste d 2 vom lateralen Notogasterrand entfernt, der Borste d 1 genaehert. Die medialen Borstenpaare f 1, h 1 und ps 1 stehen in gleichem Abstand. Die Borsten ps 2 sind dagegen mehr latero-caudal hinter den ps - Borsten angeordnet. Prodorsum ohne Suprapleural- und Podopleuralschilder. Nur der opisthosomale Suprapleuralscbild SpE frei vorhanden. Er liegt unterhalb der Intersegmentalfalte zwischen den Notogasterschildern Na und Nm. In Hoehe der Intersegmentalfalte verlaeuft auf dem Suprapleuralschild eine Quernaht, die sekundaeren Charakter hat. Der Suprapleuralschild SpC ist mit der Borste c 3 vollstaendig in den Notogasterschild Na integriert, so dass in seinem Bereich der Rand des Notogasterschildes nur noch schwach ausgebuchtet ist. Die Suprapleuralschilder SpD und SpF fehlen. - Der vordere Pleuralschild Pl 1 ist mit seinem Caudalrand dem Vorderrand von Pl 2 so stark genaehert, dass ein askleritisches Band fehlt und beide Schilder mehr oder weniger fest aneinanderstossen oder mit einer Nahtbildung verwachsen sind. Die Adanalplatten sind caudal getrennt. Die hypertrophierte Borste ad 2 ist lanzettartig und der Borste ad 1 genaehert. Alle uebrigen Borsten der Analregion sind kurz und piliform. Die grossen Genitalplatten mit Genitaltectum. Sie sind so lang wie die Platten der Analregion zusammengenommen. Es sind nur 3 Paar paraxiale und 3 Paar anteaxiale Genitalborsten vorhanden. Die Agenitalborste inseriert auf einem grossen Agenitalschild. Die Coxisternalplatten, besonders I und II, sind median fest verbunden. Ein askleritisches Sternalband fehlt. Coxisternalborsten 3 - 1 - (3 + 4). Das Subcapitulum ist klein. Alle Subcapitulumborsten sind piliform.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
2530BE8F961394A5655F54602A631B89.taxon	discussion	Diskussion: Die Gattung Synchthonius ist bisher durch zwei Arten vertreten. Am ehesten laesst sie sich mit Poecilochthonius und Liochthonius vergleichen (vgl. Niedbala 1973), zwischen denen sie eine gewisse intermediaere Stellung einnimmt. Habitus, Skulpturierung, Form des Prodorsum und der Ventralregion sowie die Verschmelzung des Suprapleuralschildes SpC mit dem Notogasterschild Na und das Zusammenrueckcn der Pleuralplatten Pl 1 und Pl 2 (bei Poecilochthonius sind beide Vorgaenge bereits angedeutet) lassen eine engere Beziehung zu Poecilochthonius erkennen. Andererseits lassen die Stellung der Notogasterborste d 2 und die Form und Anordnung der Adanalborsten zumindest eine Parallelentwicklung zu Liochthonius vermuten. Synchthonius besitzt darueber hinaus in der fehlenden paraxialen Genitalborste g 1 und der Fusion der pygidialen Pleuralplatte Pl 1 mit dem Vorderrand von Pl 2 zwei apomorphe Merkmale, die bisher bei keiner anderen Gattung beobachtet werden konnten.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6AFCF71FCB8CFDA849A31FA34E27A4E2.taxon	discussion	Auf die grosse Uebereinstimmung zwischen dem aus den USA beschriebenen Synchthonius crenulatus und Synchthonius boschmai aus den Niederlanden ist u. a. bereits von Halaskova & Kunst (1960) und Niedbala (1972 a, 1974 a) hingewiesen worden. In der Kollektion Sellnick befindet sich ein Exemplar aus den USA (mikroskopisches Praeparat ZMH Nr. A 1 / 1972 / 407), das mit den hier vorliegenden mitteleuropaeischen Tieren in allen wesentlichen Merkmalen uebereinstimmt. Die von den Autoren fuer beide Arten beschriebene mehr oder weniger durchlaufende Querleiste in Hoehe der Lamellarhaare und die von den Lamellarhaaren zu den Bothridien verlaufende Leiste entstehen in der Aufsicht durch einen etwas steileren Abfall des Prodorsumprofils und sind je nach Lage des Tieres mehr oder weniger durchlaufend zu sehen. Eine echte Leistenbildung ist in Wirklichkeit nicht vorhanden. Andere arttrennende Merkmale konnten nicht festgestellt werden, so dass Synchthonius boschmai hier als juengeres Synonym zu Synchthonius crenulatus gestellt wird.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6AFCF71FCB8CFDA849A31FA34E27A4E2.taxon	materials_examined	Material: NRSt: 1 Ad., Coll. Lohmander (sub Brachychothonius crenulatus), Schweden, Halland, Onsala, Raoe, September 1941. UNMB Nr. Ke- 70 / 31: 2 Ad., Griechenland, Cephalonie, Sami, 700 m, B. Hauser leg. 14. 4. 1970. ZMH Nr. A 1 / 1972 / 407: 1 Ad., Coll. Sellnick, mikroskop. Praeparat, USA. Slg. Hirschmann: 1 Ad., Coll. Willmann Nr. M 66 (mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius brevis), BRD, Federsee, C. Willmann leg. April 1926. ZMB Nr. 96 / IV: 5 Ad., DDR, Greifswald, Elisenhain, M. Moritz leg. 1. 8. 1957. - ZMB Nr. 96 / IV / 8: 18 Ad., DDR, derselbe Fundort, M. Moritz leg. 1958.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6AFCF71FCB8CFDA849A31FA34E27A4E2.taxon	description	Beschreibung: Die Koerperfarbe ist gelbbraun. Die Tiere sind stark sklerotisiert und von hochaufgewoelbter Gestalt. Prodorsum und Notogaster besitzen eine skulpturierte Ornamentation, die sich aus vertieften Feldern, einzelnen Gruben und Hoeckern zusammensetzt. Die Feldraender sind durch punktfoermige Randvertiefungen ausgebuchtet und erscheinen dadurch in der Aufsicht knotig beziehungsweise unterbrochen. Auf dem vertieften Halsteil des Prodorsum zwischen Bothridien und Hinterrand ist eine Querreihe dicht beieinanderliegender viereckiger Felder charakteristisch. Die Mittelpartie zwischen den Lamellar- und Interlamellarhaaren sowie das Rostrum sind mit mehr oder weniger regelmaessig angeordneten groben Punktdellen versehen, deren Raender in der Aufsicht eine grobe Knotenstruktur vortaeuschen. In Dorsalansicht entsteht zwischen den Lamellarhaaren sowie zwischen den Lamellarhaaren und den Bothridien infolge eines sehr steilen Abfalls des Profils der Eindruck einer leistenartigen Verdickung. (Von anderen Autoren wird diese Leistenbildung als besonderes Merkmal hervorgehoben!) Auf dem vorderen Notogasterschild befinden sich 3 mediane dreilappige Querfelder, von denen die beiden hinteren besonders deutlich sind. Der Hinterrand des Schildes traegt eine Reihe annaehernd viereckiger Felder. Die Seitenflaechen besitzen ein dem Brachychthonius-Typ entsprechendes Zeichnungsgrundmuster. Auf dem mittleren Notogasterschild ein entsprechendes medianes Querfeld. Auf dem Pygidium befinden sich im Bereich des pygidialen Pleuralschildes Pl 2 zusaetzlich grobe Knotenstrukturen. Das Prodorsum ist breit. Vor den Lamellarhaaren faellt sein Profil gleichmaessig schraeg zum Rostrum ab. Das Rostrum ist in der Aufsicht breit gerundet. Der Rostralrand ist wulstig abgesetzt und an der Unterseite gleichmaessig mit feinen spitzen Dreieckzaehnen besetzt. Am Vorderrand befinden sich 3 groessere Zaehne, die jeweils durch 2 kleine Zaehne getrennt sind. Der mittlere Zahn ist median angeordnet. Seitliche Abweichungen von der Mediane kommen vor (vgl. Engelmann 1969). - Die lateralen Randzaehne unterhalb der Lamellarhaare bilden eine Gruppe von 4 kegelfoermigen Zaehnen auf einer gemeinsamen Basis. Die vorderen und der hintere Zahn sind deutlich kuerzer und schwaecher. In Frontalansicht sind die Zaehne leicht nach aussen gerichtet und stehen nicht in einer Ebene (Abb. 5 e). Die piliformen Prodorsumhaare sind kurz und nach innen gekruemmt. Die Spitzen der Lamellarhaare sind aufeinander gerichtet. Der Sensillus setzt sich aus einem kurzen Stiel und einer langen und schmalen spindelfoermigen Keule zusammen. Die Spindel ist mit laengeren starren Stachelborsten gleichmaessig besetzt und leicht nach unten gekruemmt. Im Durchschnitt betraegt das Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel 1,73. Die vorderen und mittleren Notogasterborsten sind etwas laenger als die Prodorsumborsten. Alle Borsten sind piliform, spitz und seitlich etwas zusammengedrueckt. Bei staerkerer Vergroesserung ist auf der Dorsalseite besonders der mittleren Borsten eine feine Zaehnung zu erkennen. Alle Borsten sind an der Basis staerker gekruemmt, so dass der uebrige mehr oder weniger gerade Teil der Koerperoberflaeche genaehert ist. Die Notogasterborsten stehen auf kaum angedeuteten Insertionshoeckern. Der vordere Pleuralschild Pl 1 ist mit seinem Caudalrand dem pygidialen Pleuralschild Pl 2 angelagert, so dass ein askleritisches Band zwischen beiden Schildern fehlt. Die hypertrophierte Adanalborste ad 2 ist auffallend breit und saebelartig leicht caudad gebogen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6AFCF71FCB8CFDA849A31FA34E27A4E2.taxon	discussion	Systematische Stellung: Synchthonius crenulatus unterscheidet sich von Synchthonius elegans durch die andersartige Ornamentation, die Groesse und Stellung der Dorsalhaare und die Form und Anordnung der rostralen Randzaehne.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5CA072F093DFAD273F9A9B4CBE43F585.taxon	materials_examined	Material: ZMB Nr. 162 / B 24: 1 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, B. Messner leg. 29. 7. 1963. - ZMB Nr. 162 / B 84: 4 Ad., DDR, derselbe Fundort, B. Messner leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 162 / B 146: 16 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Katenburg, M. Moritz leg. 6. 7. 1967. - ZMB Nr. 162 / U 23: 8 Ad., 2 N 1, Ungarn Csevharaszt, Pusta, Stieleichenwald auf ehemaligen Flugsandduenen, M. Moritz leg. 7. 10. 1964. UNMB Nr. 0 - 187 - 68 E: 9 Ad., Ungarn, Tiszakeresceny, S. Mahunka leg. 9. 6. 1966. - UNMB Nr. 0 - 308 - 68 As: 2 Ad., Mongolische VR, Ulan-Baator, Kaszab leg. 18. 6. 1963.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5CA072F093DFAD273F9A9B4CBE43F585.taxon	description	Beschreibung: Die Art ist durch die ausfuehrliche Originalbeschreibung und die ausgezeichneten Untersuchungen Grandjeans (1963) so ausreichend gekennzeichnet, dass hier nur wenige Einzelheiten nachzutragen sind. Die Tiere sind von breiter Gestalt und nicht ganz so hochgewoelbt wie Synchthonius crenulatus. Das Grundschema der crenulatus-Ornamentation ist auch hier erkennbar, nur sind die Raender der Felder noch weiter aufgeloest, so dass oft nur die Punktdellen Verdickungen aufweisen, die durch sehr feine Linien verbunden sind. Die dorsalen Koerperborsten sind sehr lang, kraeftig und seitlich etwas zusammengedrueckt. Sie stehen auf gutentwickelten Insertionshoeckern. Das Prodorsum ist zwischen den Lamellar- und Interlamellarhaaren sehr hoch aufgewoelbt und faellt hinter den Interlamellarhaaren und den Bothridien fast senkrecht ab. Vor den Lamellarhaaren verlaeuft das Profil ueber das Rostrum bis zum vorderen Rostralrand gleichmaessig schraeg abwaerts, so dass das Rostrum im Bereich der Rostralhaare nicht besonders aufgewoelbt ist. Das Rostrum ist weit nach vorne und unten vorgezogen. Sein Rand ist in Seitenansicht stark aufgewulstet. Vor den lateralen Randzaehnen traegt der Rand auf der Unterseite eine Reihe kleiner Saegezaehne. Die 3 groesseren vorderen Rostralzaehne sind dreieckig spitz und distad gerichtet. Sie setzen die Rostrumspitze vom etwas zurueckweichenden Seitenrand ab. Die lateralen Randzaehne bilden eine Gruppe von 4 grossen kegelfoermigen Zaehnen auf gemeinsamer Basis. Die beiden vorderen spitzen Zaehne sind nach innen und vorne gerichtet, die beiden hinteren stumpfen Zaehne weisen dagegen direkt nach unten und aussen. Der vorletzte Zahn ist am groessten. Das Prodorsum besitzt vor den Lamellarhaaren eine echte Querlinie, die als Leiste bogenfoermig vor den Lamellarhaaren herumlaeuft, jederseits caudad auf den Exobothridialhoecker gerichtet ist und vor diesem im Bogen bis an den ventralen Prodorsumrand heranreicht (Abb. 6 cd). Unterhalb der Insertionsalveole der hinteren reduzierten exobothridialen Borste befindet sich ein kegelfoermiger schlanker Vorsprung mit abgerundeter Spitze. Der Bothridiumbecher ist in seinem vorderen Teil stark aufgewoelbt. Die Becheroeffnung ist relativ klein und nach hinten und aussen gerichtet. Der Sensillus besitzt einen kurzen kraeftigen Stiel und eine lange, schmale und nach unten gekruemmte Spindel, die mit kraeftigen dornartigen Borsten weitlaeufig besetzt ist. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,57. Der Exobothridialhoecker ist auffallend gross und besonders im Bereich des Borstenansatzes stark aufgewoelbt. Der vordere Pleuralschild Pl 1 ist mit seinem Caudalrand fest mit dem Vorderrand des pygidialen Pleuralschildes verwachsen. Die Verbindungsstelle ist durch eine unregelmaessige Naht erkennbar (Abb. 6 b). Die Adanalborste ad 2 ist hypertrophiert. Sie hat die Form einer schmalen, etwas nach hinten gekruemmten Lanzettspitze.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5CA072F093DFAD273F9A9B4CBE43F585.taxon	description		de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
03878E4D94DEAFCAA26AC71E38F4BFE1.taxon	discussion	Die Sonderstellung von Brachychthonius italicus Berlese innerhalb der Gattung Brachychthonius ist unter anderem von Niedbala (1972 c) naeher begruendet worden. Die Ausbildung der Suprapleuralschilder, des Pygidium, der pygidialen Borstenstellung sowie der Ventroanalregion rechtfertigen die Einfuehrung einer besonderen Gattung. Der aelteste verfuegbare Gattungsname ist Poecilochthonius Balogh, der von Balogh 1943 fuer alle Brachychthoniiden mit dorsaler Ornamentation und der Typusart Brachychthonius italicus Berlese eingefuehrt wurde. - Die Gattung war bisher monotypisch. Im folgenden wird eine zweite Art Berleses beschrieben, die mit wenigen Ausnahmen von P. italicus bisher nicht unterschieden worden ist.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
03878E4D94DEAFCAA26AC71E38F4BFE1.taxon	diagnosis	Gattungsdiagnose: Koerper stark sklerotisiert, mit deutlich abgegrenzten Plattenbildungen im Pleural- und Ventralbereich. Prodorsum und Notogaster mit einer distinkten Ornamentation, die sich auf den Brachychthonius-Grundtyp zurueckfuehren laesst. Prodorsum mit breiter Basis, hinter den Interlamellarhaaren und den Bothridien im Profil stark abfallend. Das Opisthosoma ist wesentlich breiter als hoch und besitzt annaehernd parallele Seiten. Das Pygidium ist flach gewoelbt, gerundet und ohne besondere Vorwoelbungen. Lateraler Prodorsumrand in Hoehe zwischen den Rostral- und Lamellarhaaren jederseits mit einem aus 3 bis 4 Zaehnen verschmolzenen mehrspitzigen grossen Lateralzahn. Der urspruenglich vorletzte Zahn bildet die Spitze dieses Lateralzahnes. Der Rostralrand ist vor den Lateralzaehnen mit kleinen Saegezaehnen gleichmaessig besetzt. Exobothridialhoecker weit vorstehend und in Dorsalansicht den Lateralrand des Prodorsum erreichend. Sensillus mit einer duennen und sehr langen beborsteten Spindel, die fast die doppelte Laenge des kurzen Sensillusstieles erreicht. Entsprechend der Skulpturierung ist eine Margo lateralis auf dem Pygidium, dem mittleren Notogasterschild und der hinteren Haelfte des vorderen Notogasterschildes ausgebildet. Der hintere Pleuralschild Pl 2 ist vom Pygidium durch eine bis zur Borste h 3 reichende Pygidialincisur separiert. Sie ist hinter der im vorderen Abschnitt gelegenen Lyrifissur ip als schwaecher sklerotisierter Wulst ausgebildet. Die Dorsalborsten sind vom piliformen Typ und der Koerperoberflaeche angelegt. Die Borste d 2 ist randstaendig. Auf dem Pygidium bilden die Borsten f 1, h 1 und ps 1 eine mediale Borstenpaarreihe. Die Borste ps 2 ist lateral oder latero-caudal von ps 1 angeordnet. Es gibt nur 2 freie Suprapleuralschilder: SpC mit der Borste c 3 und SpE. Beide Schilder sind dem Rand des jeweiligen Notogasterschildes eng angelagert. Der vordere Pleuralschild Pl 1 ist dem Vorderrand des pygidialen Pleuralschildes Pl 2 besonders im caudalen Abschnitt dicht angelagert, ohne dass eine Fusion beider Schilder vorliegt. Die breiten Adanalplatten sind caudal getrennt. Die kurze Adanalborste adl ist piliform. Die staerkeren und doppelt so langen Borsten ad 2 und ad 3 sind gleichlang und am Vorderrand leicht verbreitert. Sie bilden so einen Uebergang zu den hypertrophierten Adanalborsten anderer Gattungen. Die Adanalborste ad 2 ist nur sehr wenig der Borste ad 3 genaehert. Die gut entwickelten Peranalplatten bilden ein mit der langen Spitze caudad weisendes spitzwinkliges Dreieck. Sie sind der breiten Analplatte dicht angelagert und reichen caudad bis zur Borste an 2. Anal- und Peranalborsten sind kurz und piliform. Die sehr grossen Genitalplatten mit grossem Genitaltectum. Es sind 4 paraxiale und 3 anteaxiale Genitalborsten vorhanden. Die Agenitalborste inseriert auf einem grossen dreieckigen Agenitalschild. Ein askleritisches Sternalband fehlt. Die vorderen Coxisternalplatten I und II sind median vollstaendig verwachsen. Die hinteren Coxisternalplatten III + IV sind dagegen median deutlich voneinander abgegrenzt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
03878E4D94DEAFCAA26AC71E38F4BFE1.taxon	discussion	Diskussion: Die Gattung Poecilochthonius nimmt eine vermittelnde Stellung zwischen den Gattungen Brachychthonius Berlese und Brachychochthonius Jacot einerseits und Synchthonius van der Hammen (vgl. dort) andererseits ein, wobei ohne Zweifel zwischen Brachychthonius und Synchthonius mehr gemeinsame Merkmale bestehen. Von den genannten nahe verwandten Gattungen ist Poecilochthonius durch die folgenden Merkmalskombinationen zu unterscheiden: stark entwickelte laterale Rostralzahngruppe, nur 2 freie Suprapleuralschilder SpC und SpE, glatt gewoelbtes Pygidium ohne Absatz im Bereich der ps-Borsten und Lateralstellung der ps 2 - Borste. Die von Niedbala (1972 c, p. 663 und 665, 1974 a, p. 519) geaeusserte Ansicht einer Fusion der Suprapleuralschilder SpD, SpE und SpF zu einem freien Pleuralschild kann hier nicht gestuetzt werden. Die Lage der Lyrifissuren ia beziehungsweise im, diese liegt am Hinterrand des Schildes SpE, weist eindeutig auf eine Reduktion der bei Poecilochthonius fehlenden Suprapleuralschilder hin.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
A69BE845BFD2FCF962651DD548C75992.taxon	discussion	In dem hier aus Europa vorliegenden, als Brachychthonius beziehungsweise Poecilochthonius italicus (Berlese, 1910) bezeichneten Material lassen sich 2 Formen unterscheiden, die unter anderem in der unterschiedlichen Groesse, durch lange oder kurze Dorsalborsten sowie durch die Anordnung der ps 1 - und ps 2 - Borsten auf dem Pygidium differieren. Der differentialdiagnostisch auffaelligste Unterschied besteht aber in der Laenge und Staerke der Dorsalborsten (e 1 = 16,5 bis 20,5 ym oder e 1 = 22,5 bis 28,7 ym). Zwischen beiden Formen liessen sich bisher keine Uebergaenge feststellen, so dass sie als selbstaendige Taxa bewertet werden muessen. Berlese (1910 a, Fig. 40) bildet nun als italicus ein leicht gequetschtes Tier mit kurzen Dorsalborsten ab, dessen uebrige Merkmale dagegen besser mit der langborstigen Form uebereinstimmen. Das Typusexemplar von italicus Berlese gehoert aber eindeutig der langborstigen Form an, wie sich Dr. Bernini (briefl. Mitteilung) durch einen Vergleich mit entsprechenden, in dieser Arbeit genannten Exemplaren ueberzeugen konnte. Auch sammelte er mehrere Tiere vom Locus typicus, die alle mit der langborstigen Form uebereinstimmen. Berlese hat demzufolge die Dorsalborsten wesentlich zu kurz gezeichnet, so dass die Aehnlichkeit der Dorsalskulpturen beider Formen zur Identifizierung der in Mittel- und Nordeuropa haeufigeren kurzborstigen Tiere mit italicus Berlese gefuehrt hat. Somit koennen nur die kleineren, lange Dorsalborsten besitzende Tiere den wahren italicus Berlese repraesentieren, waehrend die kurzborstige Form, wie nachfolgend ausgefuehrt wird, als Poecilochthonius spiciger (Berlese, 1910 a) bezeichnet werden muss.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
A69BE845BFD2FCF962651DD548C75992.taxon	description		de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
A69BE845BFD2FCF962651DD548C75992.taxon	materials_examined	Material: IZS: 1 Ad., Italien, Basiluzzo (Isle Eolie), humus sotto Pistacia lenticus, F. Bernini leg. 31. 3. 1971. ZMB Nr. 430 / B 108: 9 Ad., 3 N 3, DDR, Jonastal, 8 km WSW Arnstadt, Thueringen, 400 m, suedexponierter Trockenhang, Graswurzelfilz auf Kalkschiefer, M. Moritz leg. 3.8.1965. - ZMB Nr. 430 / B 214: 2 Ad., DDR, Muecheln bei Halle, suedexponierter Kalkschotterhang, Trockenrasenbewuchs auf Kalkschotter, schattig und feucht, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 430 / B 291: 1 Ad., Oesterreich, Suedkaernten, Umgebung von Miclauzhof, Rotbuchenwald mit eingestreuten Fichten und Foehren, R. Schuster leg. 16. 4. 1961 et ded. - ZMB Nr. 430 / U 4: 9 Ad., Ungarn, NW-Auslaeufer des Bueckgebirges, suedostexponierter tertiaerer Loeshang, Grassteppe, M. Moritz leg. 25. 9. 1964. Typus, Locus typicus: Der Typus befindet sich als mikroskopisches Praeparat der Coll. Berlese im Institute Sperimentale per la Zoologia Agraria Firenze. Der Locus typicus ist Italien, Florenz.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
A69BE845BFD2FCF962651DD548C75992.taxon	description	Beschreibung: Farbe goldgelb bis roetlicbgelbbraun. Dorsalborsten lang und verhaeltnismaessig dick. Die Randborsten des Notogaster erreichen die Ansatzstellen der naechstfolgenden Borsten. Dorsalfelder glatt und einfach umrandet. Prodorsum relativ breit und kurz, das durchschnittliche Verhaeltnis zwischen Laenge und Breite betraegt 1,04. Hinter den Interlamellarhaaren faellt das Prodorsumprofil schraeg zum etwas niedrigeren Hals- oder Basisteil ab, vor den Interlamellarhaaren verlaeuft das Profil dagegen im leicht konvexen Bogen bis zum Rostrum, das nicht besonders abgesetzt ist. Die Lateralzaehne des Rostrum sind zu einem etwas unregelmaessig gestalteten flachen dreieckigen Zahn verschmolzen, von dem nur caudal eine Nebenspitze von der ebenfalls gerundeten Hauptspitze abgesetzt ist (Abb. 7 bc). Die vorderen Medianfelder des Prodorsum sind wellig, die hinteren dagegen glattumrandet. Die Prodorsumhaare sind lang und ziemlich steif. Die Lamellar- und Interlamellarhaare sind bedeutend laenger als die Rostralhaare. Lamellar- und Interlamellarhaare haben gleichen Abstand. Der runde Exobothridialhoecker erreicht den Lateralrand des Prodorsum. Die schlanke Sensilluskeule ist allseitig mit feinen und langen Borsten besetzt. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Sensillusstiel betraegt 1,83. Notogaster sich nur leicht caudad verjuengend, Schultereckcn nur wenig vorstehend. Die Dorsalfelder sind glatt und nur einfach umrandet. Die verschmolzenen Medianfelder des Notogasterschildes Na bilden ein zusammenhaengendes Laengsband, das durch je eine durch wenige Punkte angedeutete Querlinie in der vorderen Haelfte und in der Mitte untergliedert ist. Die hintere, caudad spitz auslaufende Haelfte des Medianbandes ist in der Regel bauchig erweitert, nicht aber taillenartig eingeschnuert wie bei P. spiciger. Der Kutikularring ist vollstaendig geschlossen. Er liegt in der vorderen transversalen Begrenzung eines grossen dreieckigen Rosettenfeldes, das durch Verschmelzung der lateralen und caudalen Felder zustandegekommen ist. Lediglich eine schraeg nach hinten verlaufende sehr feine Linie ist als Rest urspruenglicher Feldgrenzen in diesem Dreiecksfeld erkennbar. Die Notogasterborsten sind lang und steif. Die d 1 - Borsten ueberragen den Hinterrand des Notogasterschildes Na mit mehr als einem Drittel ihrer Laenge. Die Randborsten erreichen fast die Ansatzstellen der jeweils naechstfolgenden. Die f 1 - Borsten des Pygidium ueberragen in der Aufsicht den Ansatzpunkt der h 1 - Borsten. Die ps 1 - Borsten ueberragen den Hinterrand des Pygidium mit einem Drittel ihrer Laenge. Die ps 2 - Borsten stehen lateral in gleicher Hoehe neben den medianen ps 1 - Borsten. Von dorsal sind daher beide Borsten nebeneinander in gleicher Hoehe am Pygidiumrand erkennbar.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
A69BE845BFD2FCF962651DD548C75992.taxon	discussion	Systematische Stellung: Poecilochthonius italicus ist mit der im folgenden beschriebenen P. spiciger (Berlese) nahe verwandt. Beide Arten wurden im europaeischen Material bisher nicht auseinandergehalten. Die differentialdiagnostischen Merkmale sind bei P. spiciger genannt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
A69BE845BFD2FCF962651DD548C75992.taxon	distribution	P. italicus kommt zwar mit P. spiciger sympatrisch in Mitteleuropa vor, duerfte aber ihren Verbreitungsschwerpunkt als termophile Art in Suedeuropa haben.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B9D12765650411002FF1D72C7A79AC1B.taxon	discussion	Poecilochthonius spiciger (Berlese) wird hier im Sinne von Jacot (1936) aufgefasst, der Brachychthonius brevis var. spiciger Berlese als Unterart zu Brachychthonius italicus Berlese, 1910 stellt. Das von Jacot (1936, Fig. 7) gezeichnete Tier stimmt in allen wesentlichen Merkmalen mit den kurzborstigen europaeischen Exemplaren ueberein. Van der Hammen (1959) kann auf Grund einer Inspektion der betreffenden mikroskopischen Praeparate Berleses die Auffassung Jacots bestaetigen, dass italicus Berlese und spiciger Berlese zwar nahe miteinander verwandt, aber nicht identisch sind. Da zwischen beiden Formen keine morphologischen Uebergaenge festgestellt werden koennen und auch eine unterschiedlich weite geographische Verbreitung vorliegt, werden beide als selbstaendige Arten betrachtet. Der von Balogh und Mahunka (1968) aus Argentinien beschriebene Brachychthonius rapoporti ist, wie die Ueberpruefung des Typenmaterials ergab, von P. spiciger Berlese nicht zu trennen. Der von Chinone und Aoki (1972) aus Japan beschriebene und abgebildete P. italicus hat zwar kurze Dorsalborsten wie P. spiciger, diese sind aber bedeutend dicker gezeichnet. Auch die Stellung der Pygidiumborsten, die Form des Prodorsumprofils und die Dorsalskulptur des Notogaster weichen von den europaeischen Tieren ab, so dass hier die Identitaet mit P. spiciger fraglich ist.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B9D12765650411002FF1D72C7A79AC1B.taxon	materials_examined	Material: NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 590, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius italicus), Italien, Florenz, Boboli, 11.4.1954. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius italicus), Italien, Florenz, Boboli, Gesiebe unter Ilex, M. Sellnick leg. 15.4.1954. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund, 2 mikroskop. Praeparate (sub Brachychthonius italicus), Oesterreich, Leopoldsberg Sued, Quercetum, Maerz 1955. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius italicus), Oesterreich, Leopoldsberg Sued, Wiese, April 1955. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 797, mikroskop. Praeparat, Schweden, Skane, Oevedskloster, 24. 5. 1960. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Praeparat, Schweden, Halland, Onsala, Raoe, Lohmander leg. September 1941. UNMB: 2 Ad., (sub Brachychthonius italicus), Griechenland, Cephalonie, Mont Rudi, B. Hauser leg. 31. 3. 1971 (Mahunka 1974, Fundort-Nr. Ke- 71 / 51). - UNMB: 3 Ad., (sub Brachychthonius italicus), Griechenland, Cephalonie, Sami, B. Hauser leg. 14. 4. 1970 (Mahunka 1974, Fundort-Nr. Ke- 70 / 31). - UNMB: 5 Ad., Ungarn, Sikfoekut, S. Mahunka leg. 25. 11. 1972. - UNMB: Nr. 0 - 295 - 68 E: 2 Ad., Ungarn, Buekkhegi, 1954. - UNMB Nr. 0 - 297 - 68 E: 9 Ad., Ungarn, Harmash, Qu. - Cot., J. Csiszar leg. 20. 7. 1954. - UNMB Nr. 0 - 298 - 68 E: 77 Ad., Ungarn, Cot-Agropyr., J. Csiszar leg. 18. 5. 1956. - UNMB Nr. 0 - 299 - 68 E: 3 Ad., Ungarn, Janoshegi, J. Csiszar leg. 27. 12. 1959. - UNMB Nr. 0 - 302 - 68 E: 1 Ad., (sub Brachychthonius italicus, Mahunka 1966, Lok. No. 1), Italien, Recoaro, Mont Spitz, Braunerde. - UNMB Nr. 0 - 301 - 68 E: 3 Ad., (sub Brachychthonius italicus), Italien, Firenze, Boboligarten, E. Piffl leg. 1965. - UNMB Nr. 0 - 361 - 68 DAm: 1 Ad., (sub Brachychthonius rapoporti Balogh & Mahunka, Holotypus), Argentinien, Fanti, Sierra de Cordoba, Hung. Soil. Zool. Exp. S. Am., leg. Nr. 320 - 1, 11. 1. 1966. - UNMB Nr. 0 - 362 - 68 / DAm: 6 Ad., (sub Brachychthonius rapoporti Balogh & Mahunka, Paratypen), Argentinien, derselbe Fundort. - UNMB Nr. 0 - 363 - 68 / DAm: 1 Ad., (sub Brachychthonius rapoporti Balogh & Mahunka, Paratypus), Argentinien, derselbe Fundort, aber leg. Nr. 317 - 2. ZMB Nr. 344 / B 84: 4 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Katenburg, humoser Boden in einer Schrunde, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 344 / B 89: 1 Ad., DDR, derselbe Fundort, aber Gras und Wurzelfilz, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 344 / B 124: 3 Ad., DDR, Nordrand des Kyffhaeusergebirges, Nymburg, Fichten-Birken Jungwuchs, M. Moritz leg. 11. 4. 1967. - ZMB Nr. 344 / B 213: 2 Ad., DDR, Muecheln bei Halle, suedexponierter Kalkschotterhang, Graswurzelfilz, M. Moritz leg. 29. 11. 1969. - ZMB Nr. 344 / B 251: 2 Ad., DDR, Berlin-Buch, Stieleichen-Buchenaltbestand, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 344 / B 269: 1 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, Ost-Steilufer am Schmalen Luzin, Streuauflage im Buchen-Erlen-Weissbuchenbestand, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 344 / B 291: 1 Ad., Oesterreich, Sued-Kaernten, Umgebung von Miclauzhof, Rotbuchenwald mit Fichten und Foehren, R. Schuster leg. 16. 4. 1961 et ded. - ZMB Nr. 344 / B 292: 1 Ad., Oesterreich, Nord-Burgenland, Umgebung von Donnerskirchen, Leithagebirge, Eichen-Hainbuchenmischwald, R. Schuster leg. 30. 9. 1962 et ded. - ZMB Nr. 344 / B 289: 1 Ad., Jugoslawien, Istrien, Uferhang des Limski-Kanales, R. Schuster leg. 6. 10. 1957 et ded. - ZMB Nr. 344 / U 32: 15 Ad., 1 N 3, Ungarn, Magyarszek, Nordteil des Mecsekgebirges, Trauben-EichenBuchenwald, Bodenauflage, M. Moritz leg. 5. 10. 1964. Typus, Locus typicus: Der Typus befindet sich als mikroskopisches Praeparat Nr. 83 / 10 der Coll. Berlese im Istituto Sperimentale per la Zoologia Agraria Firenze. Der Locus typicus ist USA, Florida, Lake City, Moos.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B9D12765650411002FF1D72C7A79AC1B.taxon	description	Beschreibung: Farbe goldgelbbraun. Notogaster breit, mit parallelen Seiten. Dorsalborsten piliform, fein und kurz, nicht die Ansatzstellen der darauffolgenden erreichend. Dorsalfelder glatt und scharf umrandet. Prodorsum mit breiter Basis am Notogaster ansitzend. Hinter den Interlamellarhaaren im Profil ein fast senkrechter tiefer Absatz (Abb. 8 b), die Interlamellarhaare selbst etwas erhoeht stehend. Vor den Lamellarhaaren faellt das Profil gleichmaessig ab. Das Rostrum ist nicht besonders abgesetzt. Die Lateralzaehne des Rostrum stellen jederseits einen grossen dreieckigen Zahn dar, der aus 4 stark verschmolzenen Einzelzaehnen hervorgegangen ist. Die 2 vorderen medianen Dorsalfeldpaare sind am Innenrand mit eingestochenen Punktdellen versehen. Die grossen hinteren Medianfelder sind in der halsartig abgesenkten Basis des Prodorsum quadratisch. Die dicht neben ihnen gelegenen Lateralfelder sind ebenso gross und ebenfalls quadratisch. Die prodorsalen Borsten sind fein und kurz. Die Lamellarund Interlamellarhaare sind kuerzer als die Rostralhaare. Lamellar- und Interlamellarhaare haben gleichen Abstand. Der Exobothridialhoecker steht eckig vor und erreicht den Lateralrand des Prodorsum. Die Sensilluskeule ist lang und schlank und allseitig mit feinen langen Borsten weitlaeufig besetzt. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 2,05. Der Notogaster ist verhaeltnismaessig breit, mit parallelen Seiten und ohne besondere Schulterbildung. Die Dorsalfelder sind glatt und scharf umrandet, zum Teil erscheinen die Feldraender doppelt konturiert (Medianfelder). Die verschmolzenen Medianfelder des Notogasterschildes Na bilden ein zusammenhaengendes Laengsband, das in charakteristischer Weise lateral eingeschnuert und durch feine Punktlinien unterteilt sein kann. Die Form dieses Medianfeldbandes variiert von Population zu Population etwas (Abb. 8 c). Das am Vorderrand des Notogasterschildes gelegene laterale Schulterfeld ist im lateralen Teil stark bauchig aufgetrieben. Der Kutikularring ist caudal offen und geht hier in das schmale, bis zum Hinterrand des Notogasterschildes reichende Rosettenfeld ueber. Die Notogasterborsten sind kurz und fein. Keine Borste erreicht den Ansatzpunkt der naechstfolgenden. Die d 1 - Borsten erreichen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Auf dem Pygidium stehen die ps 2 - Borsten caudo-lateral neben den ps 1 - Borsten (Abb. 8 d) Die ps 1 - Borsten erreichen gerade den Pygidiumhinterrand. Alle Pygidiumborsten liegen dem Pygidium dicht an.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B9D12765650411002FF1D72C7A79AC1B.taxon	distribution	Poecilochthonius spiciger ist in Europa die haeufigste Art. Ihre vereinzelten Funde in Nord- und Suedamerika sowie Japan (?) lassen auf eine kosmopolitische Verbreitung schliessen. Da Berlese (1910 a, Fig. 40) P. italicus mit zu kurzen Borsten gezeichnet hat, ist diese haeufige Art immer mit P. italicus identifiziert worden. Die meisten aus Europa gemeldeten Funde duerften sich daher auf P. spiciger beziehen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B9D12765650411002FF1D72C7A79AC1B.taxon	discussion	Systematische Stellung: P. spiciger unterscheidet sich von dem nahe verwandten P. italicus durch die Groesse, die wesentlich kuerzeren Dorsalborsten, den offenen Kutikularring, die Form des mit ihm verbundenen caudalen Rosettenfeldes sowie durch die eindeutig caudo-laterale Stellung der ps 2 - Borste gegenueber der medianen ps 1 - Borste auf dem Pygidium.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B9D12765650411002FF1D72C7A79AC1B.taxon	biology_ecology	In Europa bevorzugt P. spiciger gegenueber P. italicus deutlich die kuehleren und feuchteren Standorte. Nur in 2 Faellen konnten bisher beide Arten an einem Standort gefunden werden (ZMB Nr. 344 / B 291 - Oesterreich, ZMB Nr. 344 / B 213 und B 214 - DDR, Muecheln).	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
7BD47A259589291A8A5C18AE59929175.taxon	diagnosis	Gattungsdiagnose: Koerper sklerotisiert, mit gut entwickelten Kutikularschildern. Prodorsum und Notogaster mit einer Ornamentation, die aus bilateral-symmetrisch angeordneten vertieften Feldern der Kutikula besteht. Die Felder lassen sich in eine paarige Medianreihe, die zwischen den dorsalen Medianborsten liegt und je eine Lateralreihe zwischen den medianen und latetalen Notogasterborsten unterteilen (siehe Abb. 10 und 11). Von artspezifischer Bedeutung ist u. a. die Morphologie der Medianreihe auf den Notogasterschilden Na und Nm sowie die der Lateralfelder des vorderen Notogasterschildes Na. Die Medianreihe auf dem Schild Na besteht im Grundmuster aus 6 median aneinanderstossenden Feldpaaren, die zu je 3 eine enger zusammengclagerte vordere und hintere Gruppe bilden. Aufloesung der Feldgrenzen und Verschmelzungsgrad sind artkonstant. - Die mittleren Lateralfelder des vorderen Notogasterschildes Na gruppieren sich rosettenartig um eine tiefe, meist runde Impression der Kutikula, die in der Aufsicht als " Kutikularring " erscheint. Diese Impression liegt zwischen den beiden mittleren Muskelinsertionsflaecbcn der Kutikula (Abb. 3 a) und steht in keiner Beziehung zum Muskelsystem. Die Form des Kutikularringes und die mehr oder weniger vollstaendige Anlage der " Rosette " ist artspezifisch. Auf dem Prodorsum liegen die querovalen interbothridialen Maculae in den hinteren Medianfeldern, soweit diese nicht reduziert sind. Vor den Lamellarhaaren liegt ein einzelnes rostrales Medianfeldpaar, dessen Form nur in Frontalansicht des Rostrum erkennbar ist. Vor diesem rostralen Medianfeldpaar befinden sich ausserdem 2 rekurve transversale Rostrallinien, deren innerer medialer Schenkel rostrad umbiegt, die Rostralhaare lateral bogenfoermig umgibt und bis nahe an den Rostralrand heranreichen kann. Prodorsum laenger als breit. Opisthosoma verhaeltnismaessig breiter als hoch, mit fast parallelen Seiten. Pygidium hinter den Borsten h 1 und h 2 mit einem Absatz, wodurch der caudale Teil des Pygidium (Segment PS) stufenartig abgesetzt ist. Die ps 1 - Borsten stehen auf kegelfoermigen Erhebungen des Pygidium (Dorsalansicht!). Rostralrand mit kleinen Saegezaehnen. Staerker entwickelte Lateralzaehne sind bei den meisten Arten vorhanden. Die normal entwickelten Exobothridialhoecker erreichen den Lateralrand des Prodorsum. Sensillus mit langer spindelfoermiger Keule und meist deutlich kuerzerem Stiel. Die Keule ist mit kurzen Stachelborsten, die im allgemeinen deutlich zeilig angeordnet sind, besetzt. Eine Margo lateralis (Moritz 1976, Teil 1, Abb. 2) ist im Bereich der Borsten d 2, e 2, f 2 und h 3 ausgebildet. Die Suprapleuralincisur des Pygidium reicht bis zur h 3 - Borste. Zwischen den Borstenlaengsreihen ist die Oberflaeche des Notogaster, unterstuetzt durch die eingesenkten Ornamentfelder, leicht konkav gekruemmt. Auf diese Weise stehen die Notogasterborsten, besonders die beiden medialen Laengsreihen, leicht erhoeht. Bei geschrumpften Tieren koennen diese sonst flachen Erhebungen Laengskiele vortaeuschen. Die Dorsalborsten sind vom piliformen Grundtyp. Die d 2 - Borste ist randstaendig. Die pygidialen Borsten f 1, h 1, ps 1 und ps 2 bilden eine mediane Borstenpaarreihe. Es sind nur 2 freie Suprapleuralschilder SpC mit der c 2 - Borste und SpE vorhanden. Die Adanalplatten sind caudal durch einen breiten parallelen Zwischenraum getrennt (Abb. 9 a). Die Analplatten enden vor diesem Laengsspalt. Die Adanalborsten ad 1 - 3 sind piliform, nicht hypertrophiert. Die Borste ad 1 ist am kuerzesten, die ad 2 - Borste am laengsten und der vorderen ad 3 - Borste nur wenig genaehert. Die Genitalplatten sind auffallend gross und besitzen ein grosses Genitaltectum. Sie sind immer deutlich laenger (um 1 / 4) als die Anal- und Peranalplatten zusammengenommen. Es sind 4 paraxiale und 3 anteaxiale kurze Genitalborsten vorhanden. Die Agenitalborsten inserieren auf einem gut erkennbaren Agenitalschild. Ein askleritisches Sternalband fehlt. Die stark sklerotisierten Coxisternalplatten besitzen einen deutlich abgesetzten Medialrand. Coxisternale Borstenformel 3 - 1 - (3 - 4).	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
7BD47A259589291A8A5C18AE59929175.taxon	discussion	Diskussion: Die Arten dieser Gattung sind bei oberflaechlicher Betrachtung leicht mit denen der folgenden Gattung Brachychochthonius zu verwechseln. Sie lassen sich aber von diesen ganz eindeutig durch das Fehlen des Suprapleuralschildes SpF in Verbindung mit den ausschliesslich piliformen Adanalborsten ad 1 - 3 trennen. Ausserdem unterscheiden sich beide Gattungen durch die andersartige Morphologie des Anogenitalbereiches (Abb. 9). Artspezifischen Charakter besitzt u. a. die dorsale Skulpturierung, die sich als ueberraschend konstant herausgestellt hat. Ihre in der Vergangenheit globale Bewertung hat mit Sicherheit dazu gefuehrt, dass sich z. B. unter dem Namen Brachychthonius berlesei mehrere bisher nicht erkannte nahe verwandte Arten verbergen, so dass die bisherigen oekologischen Daten fuer diese Art einer Ueberarbeitung beduerfen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
719350251354EE1D21373F766BC99779.taxon	discussion	Alle bisherigen Angaben ohne ausdruecklichen Bezug auf Berleses Abbildung (1910 a, Taf. 19, Fig. 39) sowie auf Willmann (1928) beduerfen einer Ueberpruefung, da neben Br. berlesei mehrere sehr aehnliche Arten im selben Verbreitungsgebiet auftreten.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
719350251354EE1D21373F766BC99779.taxon	materials_examined	Material: NRSt: 3 Ad., Coll. Forsslund Mf 519, 3 mikroskop. Praeparate, Schweden, Vaesterbotten, Kulbaecksliden. ZMH: 1 Ad., Coll. Sellnick Nr. 778, mikroskop. Praeparat, Oesterreich, Oberperfuss westl. Innsbruck, 1500 m, 120 jaehriger Laerchenstandort, E. Jahn leg. (Nr. LC. OB. II St.), April 1964. - ZMH: 2 Ad., Coll. Sellnick Nr. 680, mikroskop. Praeparat, Oesterreich, Neuleutasch bei Seefeld, 1 300 m. Laerchenbestand auf Kalksteinbraunlehm, E. Jahn leg. (Nr. L. C. Leu. III St.), April 1964. - ZMH: 1 Ad., Coll. Sellnick Nr. 682, mikroskop. Praeparat, Oesterreich, derselbe Fundort, E. Jahn leg. (Nr. L. C. Leut. V. St.), Juli 1964. - ZMH: 1 Ad., Coll. Sellnick Nr. 683, mikroskop. Praeparat, Oesterreich, Lermoos im Ausserfern, 1225 m, 120 jaehriger Laerchenbestand auf Kalksteinbraunlehm, E. Jahn leg. (Nr. 2 LC. Leu. VII. St.), Juli 1964 (alles in: E. Jahn 1967). Slg. Hirschmann: 1 Ad., Coll. Willmann M 2, mikroskop. Praeparat, BRD, Oyter Moor bei Oyten (oestl. Bremen), Sphagnum-Tuempel, 31.7.1920. UNMB Nr. 0 - 306 - 68 E: 5 Ad., Belgien, Luvain, Eichenwald, Ph. Lebrun leg. Nr. 14, 15. - LNMB Nr. 0 - 303 - 68 E: 1 Ad., (sub Brachychthonius cricoides W. - Fogh), Italien, Recoaro, Mont Spitz, 1000 m, Braunerde, Nr. 10 (in: Mahunka 1966, p. 371). ZMB Nr. 447 / B 283: 6 Ad., DDR, Naturschutzgebiet Darss, W. Karg leg. 1966.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
719350251354EE1D21373F766BC99779.taxon	discussion	Typus, Locus typicus: Willmann (1928) hat darauf hingewiesen, dass der von Berlese (1910 a, Taf. 19, Fig. 39) abgebildete Brachychthonius brevis (Michael) nicht diese Art ist und hat fuer die von Berlese sehr exakt abgebildete Art den neuen Namen Brachychthonius berlesei vorgeschlagen. An gleicher Stelle erwaehnt Willmann auch den von Sellnick (1928, Fig. 49) unter Br. brevis (Michael) abgebildeten Brachychthonius irrtuemlich als zu Br. berlesei zugehoerig (vgl. Brachychthonius impressus n. sp.). Da Willmann sich aber bei der Einfuehrung des neuen Namens ausdruecklich auf Berlese bezieht, wird hier die von Berlese wiedergegebene Abbildung als Lectotypus festgelegt (Berlese 1910 a, Taf. 19, Fig. 39). Ueber den Umfang der Typusserie (vgl. v. d. Hammen 1959, p. 20) und den Locus typicus koennen zur Zeit keine Angaben gemacht werden.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
719350251354EE1D21373F766BC99779.taxon	description	Beschreibung: Farbe goldgelb. Koerper breit, kraeftig sklerotisiert und die Dorsalornamentation sehr deutlich hervortretend. Dorsalfelder glatt, ihre Raender innenseits mit Punktdellen. Die paarigen Medianfelder des Notogaster zum groessten Teil verschmolzen. Kutikularring offen. Dorsalborsten piliform. Prodorsum mit breiter Basis, seine Dorsalfelder deutlich begrenzt und glatt. Die Feldraender an der Innenseite mit groeberen Punktdellen. Das jederseits neben den hinteren Medianfeldern gelegene Lateralfeld ist lateral offen. Die inneren Schenkel der paarigen Rostrallinien umgeben die Rostralhaare auf der Aussenseite kreisfoermig und reichen bis nahe an den Rostralrand heran (Abb. 10 b). Die rostralen Medianfelder vor den Lamellarhaaren sind fast so breit wie lang und beide zusammen wesentlich breiter als lang. Die Exobothridialhoecker sind gross und ueberragen den lateralen Prodorsumrand. Sensilluskeule ziemlich gerade, mit Reihen von 8 bis 9 ziemlich kurzer und breiter Stachelspitzen besetzt (Abb. 10 c). Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,84. Das Opisthosoma wirkt breit und gedrungen, caudid sich leicht verjuengend. Medianfelder des Notogaster zum groessten Teil verschmolzen. Auf dem Notogasterschild Na bilden die 3 vorderen Paare eine einheitliche, mit 2 lateralen Einschnuerungen versehene Flaeche, die mit dem Notogastervorderrand in Kontakt steht. Die hinteren 3 Medianfelder sind zu einer herzfoermigen Flaeche, die teilweise noch eine transversale Trennungslinie erkennen laesst, und einem caudalen breiten, ohrenfoermig ausladenden Randfeld umgestaltet. Auf dem Notogasterschild Nm sind die beiden hinteren Medianfeldpaare zu einer fuer die Art sehr charakteristischen sanduhrfoermigen Flaeche verschmolzen. Von den Rosettenfeldern des Notogasterschildes Na sind nur das laterale und das caudo-mediale, vor der d 1 - Borste gelegene Feld vorhanden. Das letztere ist in einer fuer Br. berlesei typischen Art und Weise mit dem kreisrunden Kutikularring offen verbunden. Diese Fusion zwischen Kutikularring und caudo-medialem Rosettenfeld ist bei keiner anderen Art der Gattung zu finden. Die Notogasterborsten sind im Verhaeltnis zur Koerpergroesse kurz. Die d 1 - Borsten erreichen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
719350251354EE1D21373F766BC99779.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychthonius berlesei ist durch die Randskulptur der Medianfelder auf den Notogasterschildern Na und Nm sowie durch die Fusion des Kutikularringes mit dem caudo-medialen Rosettenfeld auf dem vorderen Notogasterschild von allen anderen Vertretern der Gattung sehr klar abzugrenzen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
719350251354EE1D21373F766BC99779.taxon	biology_ecology	Br. berlesei besiedelt in geringen Abundanzen vor allem mesophile, leicht saure Standorte und ist hier auf den Zersetzungshorizont der Bodenauflage beschraenkt. Viele der bisher in der Literatur verzeichneten Funde stammen aus reinen Moosproben. Inwieweit sich diese Angaben tatsaechlich auf Br. berlesei beziehen lassen (vgl. Brachychthonius impressus n. sp.), muessen weitere Untersuchungen ergeben.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
719350251354EE1D21373F766BC99779.taxon	description		de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3.taxon	discussion	Im Rahmen einer Bestimmungstabelle bildet Sellnick (1928, p. 23) unter dem Namen Brachychthonius brevis (Michael) einen Brachychthonius ab, der spaeterhin von vielen Autoren mit Brachychthonius berlesei Willmann (= brevis sensu Berlese 1910 a, Taf. 19, Fig. 39) gleichgesetzt wurde, mit diesem aber nicht identisch ist, wie ein genauer Vergleich der von Sellnick und Berlese sehr exakt gezeichneten Dorsalmuster ergibt. Das von Sellnick abgebildete Tier gehoert einer bisher nicht benannten Art an, die in Mittel- und Nordeuropa weit verbreitet ist und u. a. regelmaessig an Standorten mit Moosbewuchs angetroffen werden kann. Viele der bisher unter Br. berlesei gemachten Fundortangaben duerften sich somit auf Br. impressus n. sp. beziehen und sind daher zur Zeit ohne Ueberpruefung des Tiermaterials oekologisch nicht auswertbar.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3.taxon	materials_examined	Material: ZMB Nr. 399 / B 251: 1 Ad., Holotypus, 34 Ad., Paratypen, DDR, Berlin-Buch, Buchen-Stieleichen-Altbestand, Streuschicht und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 399 / IV: 3 Ad., Paratypen, DDR, Greifswald, Elisenhain, Buchen-Eschenwald, Streuschicht, M. Moritz leg. 16. 8. 1957. - ZMB Nr. 399 / EAVI: 3 Ad., Paratypen, DDR, Greifswald, Hinrichshagen, Kiefernmischwald, Streuauflage, M. Moritz leg. 10. 7. 1963 [[ laut Moritz 1965 ist die Probenserie EAVI vom 12.10.1963, vom 10.7.1963 ist EAIV ]]. - ZMB Nr. 399 / B 82: 38 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, ost-exponierter Laubwaldhang, Moose und Flechten, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 399 / B 89: 6 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Graswurzelfilz unter Birkengebuesch, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 399 / B 108: 4 Ad., Paratypen, DDR, Arnstadt (Thueringen), Jonastal, Trockenhang, M. Moritz leg. 3. 8. 1965. - ZMB Nr. 399 / B 124: 40 Ad., Paratypen, DDR, Kyffhaeusergebirge, Nordrand bei Nymburg, Fichten-Birken-Jungwuchs, Bodenauflage, M. Moritz leg. 11. 4. 1967. - ZMB Nr. 399 / B 159: 3 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Flechtentrockenrasen, M. Moritz leg. 27. 11. 1967. - ZMB Nr. 399 / B 169: 25 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, ost-exponierter Hang, Trockenrasen, M. Moritz leg 27. 11. 1967. - ZMB Nr. 399 / B 248: 16 Ad., Paratypen, DDR, Tiefensee, Bezirk Frankfurt Oder, Traubeneichen-Buchen-Linden-Wald am Gamensee, M. Moritz leg. 20.9.1970. - ZMB Nr. 399 / B 269: 1 Ad., Paratypus, DDR, Feldberg, Kreis Templin, Rot- und Weissbuchen-Erlen-Wald am Schmalen Luzin, Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. MNG: 1 Ad., Paratypus, DDR, Weisswasser, Naturschutzgebiet " Urwald ", Molinio-Piceetum, Sphagnum magellanum, H. - D. Engelmann leg. Nr. 1171, 4. 6. 1967. - MNG: 2 Ad., Paratypen, DDR, Weisswasser, Naturschutzgebiet " Urwald ", Molinio-Piceetum, Moosprobe, H. - D. Engelmann leg. Nr. 1193, 4. 6. 1967. - MNG: 15 Ad., Paratypen, DDR, Weisswasser, Naturschutzgebiet " Urwald ", Molinio-Piceetum, Pholia nutans, H. - D. Engelmann leg. Nr. 1221, 4. 6. 1967. - MNG: 40 Ad., Paratypen, DDR, Weisswasser, Naturschutzgebiet " Urwald ", Moosprobe, H. - D. Engelmann leg. Nr. 1222, 4. 6. 1967. - MNG: 63 Ad., Paratypen, DDR, Weisswasser, Naturschutzgebiet " Urwald ", Moosproben, H. - D. Engelmann leg. 4. 6. 1967. NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 287, mikroskop. Praeparat, Schweden, Uppland, Linnes Hammarby, 3. 6. 1936. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 870, mikroskop. Praeparat, Schweden, Dalarna, Ludvika, Staellviksberget, 1. 10. 1960. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 928, mikroskop. Praeparat, Schweden, Vaesterbotten, Degerfors, Vindeln, 9. 6. 1961. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 984, mikroskop. Praeparat, Schweden, Dalarna, Ludviga, Koelaberget, 29. 7. 1961. - NRSt: 2 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 1534, 2 mikroskop. Praeparate, Schweden, Vaesterbotten, Degerfors, Kulbaecksliden, K. - H. Forsslund leg. 1. 9. 1966.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3.taxon	description		de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3.taxon	materials_examined	IBP: 1 Ad., Paratypus, Coll. Niedbala, Polen, W. Niedbala leg. (Niedbala 1974 a, p. 484, Exemplar der Abb. 30). UNMB: Nr. 0 - 296 - 68 E: 27 Ad., Paratypen, Ungarn, Fanni-v., Querc. cotin., Loksa leg. 22. 7. 1954 (J. Csiszar det. sub. Br. suecicus). Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universitaet zu Berlin. Der Locus typicus ist DDR, Berlin-Buch. Die Probenflaeche befindet sich in einem Stieleichen-Buchen-Altbestand des Bucher Forstes nahe dem Forsthaus. Die Probe besteht aus dem Zersetzungshorizont einer starken Laubstreuauflage auf sandigem Humushorizont. Der Standort neigt zur Rohhumusbildung. M. Moritz leg. 1. 11. 1970.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3.taxon	description	Beschreibung: Koerperfarbe hell braungelb. Dorsales Feldmuster mehr oder weniger vollstaendig, an das suecicus-Grundmuster erinnernd. Mediane Feldpaare auf dem Notogaster zum groessten Teil getrennt, nicht verschmolzen. Alle Koerperborsten piliform. Prodorsum schmal, seine Dorsalfelder deutlich begrenzt und dicht punktiert. An das hintere Medianfeldpaar des Prodorsum schliesst sich jederseits ein fast quadratisches Lateralfeld an. Rostrale Lateralzaehne fehlen. Die inneren Schenkel der transversalen Rostrallinien vor dem rostralen Medianfeldpaar sind stark verkuerzt und enden bereits ein deutliches Stueck hinter den Rostralhaaren (Abb. 11 c). Die rostralen Medianfelder wesentlich langer als breit, beide zusammen so lang wie breit (Abb. 11 c). Exobothridialhoecker gross und deutlich ueber den Lateralrand des Prodorsum vorgewoelbt. Sensilluskeule leicht caudad gebogen, mit Reihen von 9 bis 11 ziemlich steifer Stachelborsten besetzt. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis von Keule und Stiel betraegt 1,63. Notogaster mit annaehernd parallelen Seiten. Dorsalfelder mehr oder weniger vollstaendig vorhanden und scharf begrenzt. Besonders stark hervorgehoben sind die Feldgrenzen der Medianfelder durch ziemlich grobe Punktdellen an ihrer Innenseite. Diese Punktdellen der Feldraender sind fuer die Art typisch. Die nur schwach entwickelte feine Punktierung der Felder selbst faellt dagegen kaum ins Auge. Die Medianfeldpaare sind im allgemeinen getrennt, nur das vordere Feldpaar auf dem Notogasterschild Na ist immer verschmolzen. Die longitudinalen Trennungslinien zwischen den Feldern des vorletzten Medianfeldpaares auf dem Notogasterschild Na und dem mittleren Paar auf dem Notogasterschild Nm verlaufen in charakteristischer Weise asymmetrisch, so dass jeweils ein grosses und ein kleines Feld entsteht. Gelegentlich kommen Populationen mit staerkerer Tendenz zur Aufloesung der medianen Begrenzung vor, stets bleiben aber die transversalen Trennungslinien erhalten. Die Rosette auf dem Notogasterschild Na ist nur latero-caudal mit 4 Rosettenfeldern entwickelt. Das vor der d 1 - Borste gelegene, auffallend grosse caudo-mediale Rosettenfeld ist mediad staerk erweitert und fast so breit wie lang. Der kreisrunde Kutikularring der Rosette ist geschlossen und hat mit allen 4 Rosettenfeldern Kontakt. Die Notogasterborsten sind piliform. Die d 1 - Borsten ueberragen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Von allen Borstenpaaren der Medianreihe sind die d 1 - Borsten am weitesten voneinander entfernt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychthonius impressus n. sp. ist in Mittel-und Nordeuropa der haeufigste Vertreter der Gattung. Von allen anderen Arten unterscheidet er sich durch die verkuerzten Rostrallinien (Abb. 11 c), die fast vollstaendig erhaltenen Medianfeldpaare des Notogasterschildes Na, die starke Randpunktierung der Notogasterfelder und die Form und Anlage der Rosettenfelder, von denen das medio-caudale Feld durch seine Groesse und fast quadratische Form besonders auffaellt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
76DD2B806C4C66D2BD341FC09C7759C3.taxon	biology_ecology	Fuer das Vorkommen der Art duerften niedrige pH-Werte im Verein mit einem hohen Feuchtigkeitsgradienten bei reichlichem organischen Substratanteil entscheidend sein. So wird sie sowohl in Moospolstern mooriger Standorte als auch in Flechten und Moosen ehr Flechtentrockenrasen exponierter Standorte oder auch an Standorten mit hohem organischem Bestandsabfall und Rohhumusbildung angetroffen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6ED47DD14D41B4571791FAE6CB07CC68.taxon	discussion	Diese neue Art ist in der Vergangenheit wahrscheinlich am haeufigsten mit Brachychthonius berlesei verwechselt worden. Die von Hammer (1952) als Brachychochthonius berlesei erosus (Jacot) abgebildeten Tiere gehoeren zweifellos zu Br. pius n. sp., wie eine Inspektion des Materials aus Kanada ergeben hat. Die Art Jacots (1938) ist eine ganz andere, die zudem auf heterogenem Tiermaterial basiert und wahrscheinlich auch in die Gattung Brachychochthonius gehoert. Der von Halaskova und Kunst (1960) abgebildete Br. berlesei duerfte ebenfalls zu Br. pius n. sp. gehoeren.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6ED47DD14D41B4571791FAE6CB07CC68.taxon	materials_examined	Material: ZMB Nr. 159 / B 24: 1 Ad., Holotypus, 2 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Gipshuegel mit Eichengebuesch, Mullhumusauflage, B. Messner leg. 29. 7. 1963. - ZMB Nr. 159 / B 41: 1 Ad., Paratypus, DDR, derselbe Fundort, lockerer Mullhumus unter Eichen, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 159 / U 4: 3 Ad., Paratypen, Ungarn, NW-Auslaeufer des Bueckgebirges, SO-exponierte tertiaere Loesshaenge, Grassteppe, M. Moritz leg. 25. 9. 1964. - ZMB Nr. 159 / U 14: 35 Ad., Paratypen, Ungarn, Csevharaszt, Puszta, Buschsteppenwald auf Flugsandduenen, Rohhumus unter Juniperus, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. - ZMB Nr. 159 / U 15: 2 Ad., Paratypen, Ungarn, derselbe Standort, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. NRSt: 3 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 629, 2 mikroskop. Praeparate (sub Brachychochthonius berlesei), Schweden, Dalarna, Aelvdalen, Hallstugan, 2. 8. 1956. UNMB NR. 0 - 189 - 68 E: 4 Ad., Paratypen, (sub Brachychthonius berlesei), Ungarn, Turistvandi, Fa. alol gyep. S. Mahunka leg. 10. 6. 1966. - UNMB Nr. 0 - 296 a- 68 E: 21 Ad., Paratypen (sub. Brachychthonius suecicus), Ungarn, Fanni-v., Querc. cotin. Loksa leg. 22. 7. 1954. IZS: 1 Ad., Paratypus, Coll. Bernini, (sub Brachychthonius berlesei), Italien, Basiluzzo (Isole Eolie), prato a graminacee, F. Bernini leg. 31. 3. 1971. IEM: 1 Ad., Paratypus, Coll. Perez-Inigo, (sub Brachychthonius berlesei), Spanien, Los Molinos, Fundort-Nr. T 12, W. Steiner leg. 24. 4. 1953. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol aufbewahrt in der Sammlung des Zoologischen Museums an der Humboldt-Universitaet zu Berlin. Der Locus typicus ist DDR, westlich von Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, sonnen-exponierte Seite der Gipshuegel, dunkelbrauner Mullhumus unter Eichengebuesch. M. Moritz leg. 29. 7. 1963.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6ED47DD14D41B4571791FAE6CB07CC68.taxon	description	Beschreibung: Farbe gelblichgrauweiss bis roetlichgelbbraun. Prodorsumfelder punktiert. Medianfelder des Notogaster median verschmolzen. Kutikularring geschlossen. Rosette auf dem Notogasterschild Na bis auf das caudo-mediale Feld mehr oder weniger aufgeloest. Rostrum ohne Lateralzaehne, Dorsalborsten piliform. Dorsalfelder des Prodorsum im durchfallenden Licht weisslich punktiert, ihre Raender glatt. Rostrum im Profil vor den Lamellarhaaren gleichmaessig schraeg abfallend. Die vor den Lamellarhaaren liegenden rostralen Medianfelder fast doppelt so lang wie breit. Zusammen sind sie so lang wie breit. Die Innenschenkel der Rostrallinien reichen bis an die Aussenseite der Insertionshuegel der Rostralhaare (Abb. 12 b). Lateralzaehne fehlen dem Rostrum. Die Exobothridialhoecker erreichen den Lateralrand des Prodorsum. Die Exobothridialhaare sind auffallend kurz. Sensilluskeule dicht mit sehr feinen Stachelborsten besetzt. Auf der Oberseite der Keule sind diese in Reihen zu 12 bis 15 Borsten angeordnet. Auf der Unterseite sind etwas groessere Stachelborsten vorhanden. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,47. Opisthosoma sich caudid leicht verjuengend. Dorsalfelder des Notogaster glatt, nicht punktiert. Die Raender sind andeutungsweise leicht gewellt. Die Medianfelder sind weitgehend verschmolzen. Waehrend die medianen Longitudinalgrenzen voellig verschwunden sind, sind die transversalen Trennungslinien auf dem Notogasterschild Na gelegentlich als feine Punktlinien angedeutet. Charakteristisch ist fuer die Art die Form des vorderen Medianfeldes auf dem Notogaster Na. Dieses ist zwischen dem urspruenglich vorderen und mittleren Feldpaar staerker seitlich eingezogen. Das mittlere Medianfeld auf dem Notogaster Nm ist im allgemeinen breiter als lang. Der Kutikularring des Notogasterschildes N 1 ist geschlossen. Von den Rosettenfeldern ist nur das caudo-mediale vollstaendig vorhanden, Es ist medial bauchig aufgetrieben, relativ gross und ohne Verbindung mit dem Kutikularring. Das laterale, gegenueber der cp-Borste gelegene Feld ist lateral offen. Die Notogasterborsten sind kurz, besonders die f-Borsten. Die d 1 - Borsten ueberragen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6ED47DD14D41B4571791FAE6CB07CC68.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychthonius pius n. sp. ist auf den ersten Blick mit Br. berlesei zu verwechseln. Er unterscheidet sich aber von dieser Art durch die geringere Groesse, die feiner und dichter beborstete Sensilluskeule, die andersartige Form der verschmolzenen Medianfelder auf dem Notogaster Na und durch das voellig vom Kutikularring getrennte caudo-mediale Rosettenfeld, das bei Br. berlesei mit dem Kutikularring verschmolzen ist.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6ED47DD14D41B4571791FAE6CB07CC68.taxon	biology_ecology	Br. pius n. sp. duerfte im Gegensatz zu Br. berlesei sonnenexponierte warme Standorte mit hohem organischen Anteil der Bodenbedeckung und der oberen Bodenschicht bevorzugen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
6ED47DD14D41B4571791FAE6CB07CC68.taxon	distribution	Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt daher mehr in Mittel- und Suedeuropa.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.taxon	discussion	Die Synonymisierung von Brachychthonius helveticus Schweizer mit Br. bimaculatus Willmann durch Niedbala (1974 a) kann bestaetigt werden. In der Sammlung Schweizer befinden sich 2 mikroskopische Praeparate mit insgesamt 7 Exemplaren, die vom selben Fundort stammen und der Originalbeschreibung zugrunde gelegen haben. Neben der fuer Br. bimaculatus charakteristischen Dorsalornamentation ist auch die zweizeilige Fiederung der Dorsalborsten sehr gut erkennbar.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.taxon	materials_examined	Material: Slg. Hirschmann: 1 Ad., Coll. Willmann, mikroskop. Praeparat, BRD, Wangerooge, Heide westlich vom Friedhof, C. Willmann leg. 17. 4. 1950. NMB Nr. H 14 - 149: 4 Ad., Coll. Schweizer, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius helveticus Schweizer, Syntypen), Schweiz, Griatschouls, 2200 m, magere Alpweide, H. Gisin leg. Nr. H 14. - NMB Nr. H 14 - 151: 3 Ad., 1 N., Coll. Schweizer, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius helveticus Schweizer, Syntypen), derselbe Fundort. NRSt: 3 Ad., Coll. Forsslund Mf 403, 2 mikroskop. Praeparate, Schweden, Dalarna, Ludvika, Brunnsvik, K. - H. Forsslund leg. 19. 7. 1943. ZMB Nr. 119 / IV: 1 Ad., DDR, Greifswald, Elisenhain, Buchen-Stieleichen-Hainbuchen-Wald, Zersetzungshorizont und obere Humusschicht, M. Moritz leg. Nr. 1957. - ZMB Nr. 119 / B 88: 1 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Graswurzelfilz in einer Schrunde, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 119 / B 269: 3 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, Rotbuchen-Erlen-Weissbuchen-Wald am ostexponierten Steilhangufer des Schmalen Luzin, feuchte Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 119 / U 14: 1 Ad., Ungarn, Csevharaszt, Puszta, Buschsteppenwald auf Flugsandduenen, Juniperusstreu-Rohhumus, M. Moritz leg. 1. 10. 1964.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.taxon	discussion	Lectotypus, Locus typicus: In der Sammlung Willmann konnte nur ein mikroskopisches Praeparat mit der Aufschrift " 57 a, Frenzel, Brachychthonius bimaculatus Willm. 1935 " aufgefunden werden. Entgegen der Angabe Willmanns (1936, p. 290) befinden sich in dem Praeparat nicht ein, sondern 2 Exemplare, die mehr oder weniger stark gequetscht sind und der nahe verwandten Art Brachychthonius hirtus n. sp. angehoeren. Es liegt daher durchaus die Vermutung nahe, dass auf den Praeparaten die Fundortnummern Willmanns vertauscht worden sind und hier die Exemplare aus der " Probe 47 a: 2 Expl. (16. 11. 33) " vorliegen. Da die uebrigen 2 Exemplare der Typusserie nicht aufgefunden werden konnten, Willmanns Beschreibung und Abbildung sich aber eindeutig auf Tiere mit zweizeilig stark gefiederten Dorsalborsten bezieht, wird hier die Abbildung 22 (Willmann 1936, p. 289, Abb. 22) als Lectotypus festgelegt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.taxon	description		de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.taxon	materials_examined	Der Locus typicus ist Polen, Psie Pole bei Wroclaw (Maehwiese bei Hundsfeld), G. Frenzel leg. 14. 3. 1934.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.taxon	description	Beschreibung: Koerperfarbe weisslich bis hellgelbbraun. Koerper schmal, schwach sklerotisiert. Dorsalskulpturen zum Teil schwer erkennbar. Medianfelder des Notogaster verschmolzen. Alle Dorsalborsten kurz und zweizeilig lang und fein gefiedert. Prodorsum schmal, im Profil sehr flach. Rostrum nicht besonders abgesetzt. Rostralzaehne vorhanden, Lateralzaehne fehlen. Die hinteren 3 Medianfeldpaare sind zu einem einheitlichen caudalen Randfeld des Prodorsum verschmolzen. In ihm liegen die 2 Paar mittleren Muskelinsertionsflaechen. Vor diesem Caudalfeld bilden die 2 folgenden Medianpaare ein viel schmaleres, laenglichovales Medianfeld, in dem die urspruenglichen Feldgrenzen noch mehr oder weniger durch grubige Vertiefungen erkennbar sind. Zwischen diesen dicht zusammenliegenden Medianfeldern und dem unmittelbar hinter den Lamellarhaaren gelegenen Feldpaar befindet sich ein mit groben grubigen Vertiefungen versehener Zwischenraum, der durch Reduktion eines Medianfeldpaares entstanden ist. Das vor den Lamellarhaaren gelegene rostrale Feldpaar ist vorhanden. Transversale Rostrallinien fehlen. Die Prodorsumborsten sind alle zweizeilig lang gefiedert. Die feinen Fiederborsten stehen dabei mehr als bei den Notogasterborsten seitlich schraeg nach oben. Der Abstand zwischen den Lamellar- und Interlamellarhaaren ist gleich. Exobothridialhoecker deutlich entwickelt und seitlich vorgewoelbt, den Lateralrand des Prodorsum aber nicht erreichend. Sensilluskeule eine kurze und dicke, fast zylindrische Spindel, die mit Reihen feiner, langer Borsten besetzt ist. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,08. Notogaster sehr schmal, Schulterecken sind deutlich ausgepraegt. Die Medianfelder des Notogaster sind zum groessten Teil verschmolzen. Auf dem Notogasterschild Na ist das vordere Medianfeld durch eine seitliche Einschnuerung und eine unterbrochene Transversallinie andeutungsweise zweigeteilt. Das hintere Medianfeld kann bei staerker sklerotisierten Tieren im hinteren Drittel eine leichte laterale Einschnuerung und eine sehr undeutliche unterbrochene Transversallinie besitzen. Der Kutikularring auf dem Notogasterschild Na ist gross und kreisrund und faellt bei den schwach sklerotisierten Tieren besonders stark ins Auge. Von den Rosettenfeldern ist nur das caudo-mediale vorhanden. Die Notogasterborsten sind fein und kurz. Die d 1 - Borsten ueberragen nicht den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Alle Borsten sind zweizeilig lang und fein gefiedert. Die 4 bis 6 Fiederborsten werden zur Borstenspitze hin allmaehlich kuerzer. Das Pygidium besitzt hinter den h 1 - Borsten eine deutliche abgesetzte Vorwoelbung, auf der die ps 1 - Borsten inserieren.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychthonius bimaculatus unterscheidet sich von allen hier genannten Arten der Gattung durch die zweizeilig lang und fein gefiederten Dorsalborsten.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
247EF84BF1503BA41CE00FAEFD60F8FE.taxon	biology_ecology	Die bisher immer nur in geringer Abundanz und vereinzelt gefundene Art duerfte Standorte mit Tendenzen zur Rohhumusbildung und staerkerer Myzelentwicklung bevorzugen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
90AE133BE522135E68FC0FD41952E7AF.taxon	materials_examined	Material: ZMB Nr. 445 / B 269: 1 Ad., Holotypus, 9 Ad., Paratypen, DDR, Feldberg, Kreis Templin, Ostufer des Schmalen Luzin, Ufersteilhang mit Rotbuchen-Erlen-Weissbuchen-Wald, Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. Slg. Hirschmann: 2 Ad., non Typus, Coll. Willmann, mikroskop. Praeparat (sub. Brachychthonius bimaculatus Willmann, Typusserie), Polen, Psie Pole bei Wroclaw, Maehwiese, G. Frenzel leg. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich zusammen mit 9 Paratypen in Alkohol konserviert in der Sammlung des Zoologischen Museums der Humboldt-Universitaet zu Berlin. Der Locus typicus ist DDR, Feldberg, Kreis Templin. Die Probenflaeche liegt am Ostufer des Schmalen Luzin suedlich der Luzinhalle auf dem Ufersteilhang, der mit einem Altbestand von Rot- und Weissbuchen sowie Erlen bedeckt ist. Die Probe wurde dem Zersetzungshorizont einer staerkeren feuchten Streuansammlung an der Hangsole entnommen. M. Moritz leg. 5. 9. 1974.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
90AE133BE522135E68FC0FD41952E7AF.taxon	description	Beschreibung: Farbe hellgoldgelb, dorsale Ornamentation deutlich hervortretend. Prodorsum und Opisthosoma sehr schmal. Vordere Medianfelder des Prodorsum reduziert. Notogasterborsten piliform, glatt, hoechstens die c- und d-Borsten mit kurzen Dorsalboerstchen besetzt. Das Prodorsum ist sehr schmal und flach. Das Rostrum ist wie bei Br. bimaculatus breit gerundet, aber noch abgeflachter, so dass die Rostralzaehne von dorsal sichtbar werden. Die mittleren und vorderen Medianfelder des Prodorsum fehlen. Nur die vorderen Insertionsflaechen der interbothridialen Dorsalmuskulatur liegen in einem gemeinsamen, wellig scharf umrandeten caudalen Medianfeld. Vor diesem schliesst sich ein kleines, wellig begrenztes Feldpaar eng an. Die Rostralhaare sind lang und mit wenigen relativ langen und starren Fiederborsten besetzt. Die uebrigen Prodorsumborsten besitzen nur wenige kurze Fiederborsten. Die Interlamellarhaare sind fast glatt. Die Exobothridialhoecker sind flach und klein und wirken gegenueber denen von Br. bimaculatus stark reduziert. Die Sensilluskeule ist laenger und schmaler als bei Br. bimaculatus und nur spaerlich mit sehr feinen Borsten besetzt. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,23. Opisthosoma sehr schmal, mit deutlichen Schultereckcn. Die Notogasterborsten sind piliform. Waehrend die Borsten des vorderen Notogasterschildes auf der Oberseite 1 bis 2 kurze Fiederborsten tragen - deutlich erkennbar sind diese an den Schulterborsten c 1 und c 3 -, sind die Borsten der beiden hinteren Abschnitte vollkommen glatt. Diese stehen auch verhaeltnismaessig starr vom Koerper ab. Die d 1 - Borsten ueberragen den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Das vordere einheitliche Medianfeld des Notogasterschildes Na ist seitlich in der Mitte etwas eingeschnuert, seine hintere Begrenzung ist undeutlich. Das hintere Medianfeld ist dagegen im Gegensatz zu Br. bimaculatus im letzten Drittel deutlich quergeteilt. Die vorderen Lateralfelder im Schulterbereich des Notogaster sind fast vollkommen reduziert. Von der Rosette ist der kreisrunde Kutikularring und das caudo-mediale Rosettenfeld vorhanden. Auf dem mittleren Notogasterschild Nm und dem Pygidium fehlen das vordere Medianfeld und die vorderen Seitenfelder. Die Raender, besonders der Medianfelder, sind deutlich abgehoben und an der Innenseite mit grubigen Vertiefungen versehen. Das Pygidium ist im Unterschied zu Br. bimaculatus fast gleichmaessig gerundet. Ein Absatz hinter den h-Borsten fehlt. Die Art besitzt ein kleines Agenitalschild.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
90AE133BE522135E68FC0FD41952E7AF.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychthonius hirtus n. sp. ist mit dem etwas kleineren Br. bimaculatus sehr nahe verwandt. Er unterscheidet sich u. a. von diesem durch die glatten piliformen Borsten des mittleren und hinteren Notogasterabschnittes, durch die Reduktion jeweils der mittleren und lateralen vorderen Felder der 3 Notogasterschilder, das voellige Fehlen der vorderen prodorsalen Medianfelder und die Form der Sensilluskeule.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
90AE133BE522135E68FC0FD41952E7AF.taxon	biology_ecology	Ueber die oekologischen Ansprueche lassen sich zur Zeit keine verallgemeinernden Angaben machen. Am Locus typicus tritt sie gemeinsam mit Br. bimaculatus auf.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
C5D29112CD12316ABC36FFDE384E4223.taxon	diagnosis	Gattungsdiagnose: Koerper sklerotisiert, mit deutlich abgegrenzten Schildbildungen. Prodorsum und Notogaster mit einer kutikularen Ornamentation, deren symmetrische Felderanordnung dem Grundmuster des Brachychthonius-Typs entspricht. Kutikularring mit Rosette auf dem vorderen Notogasterschild Na vorhanden. Die Innenseite der vorstehenden Feldbegrenzungen ist glatt oder gepunktet eingestochen. Die Kutikularfelder selbst sind eingesenkt und haeufig granuliert, besonders die der Medianreihe. Prodorsum laenger als breit. Opisthosoma mit geraden Seiten, seine groesste Breite liegt im Bereich der vorderen Schultereckcn des Notogaster. - Pygidium hinter den Borsten h 1 und h 2 mit einem Absatz, so dass der caudale Teil des Pygidium (Segment PS) stufenartig abgesetzt ist. Die ps 1 - Borsten inserieren auf einem mehr oder weniger vorstehenden kegelfoermigen Huegel des Pygidium (Dorsalansicht!). Rostralrand mit kleinen Saegezaehnen. Einige Arten mit zusaetzlicher Lateralzahnbildung. Exobothridialhoecker von normaler Groesse und den Lateralrand des Prodorsum gerade erreichend. Der Grundtyp der Sensilluskeule ist spindelfoermig. Die Keule ist dicht mit kleinen Stachelborsten besetzt, die dorsalen oft groesser sowie dichter angeordnet. Der kurze und duenne Sensillusstiel kann maximal Keulenlaenge erreichen. Eine Margo lateralis und eine Suprapleuralincisur des Pygidium sind analog zu Brachychthonius vorhanden. Die Oberflaeche des Notogaster ist hier ebenfalls zwischen den Borstenlaengsreihen, unterstuetzt durch die eingesenkten Ornamentfelder, leicht konkav gekruemmt, so dass die Borstenreihen, besonders aber die beiden medianen, leicht erhoeht stehen. Bei geschrumpften Tieren taeuschen diese sonst flachen Laengserhebungen auch bei dieser Gattung Laengskiele vor. Die Dorsalborsten sind vom piliformen Grundtyp, der in der unterschiedlichsten Weise blattartig verbreitert, gesaegt oder gefiedert abgewandelt sein kann. Sie sind der Koerperoberflaeche mehr oder weniger angelegt. Die Borste d 2 ist randstaendig. Die pygidialen Borsten f 1, h 1, ps 1 und ps 2 bilden eine mediane Borstenpaarreihe, wobei die Borsten ps 1 und ps 2 gewoehnlich auf einer Vorwoelbung des Pygidium stehen (Dorsalansicht!). Es gibt 3 freie Suprapleuralschilder: SpC mit der c 2 - Borste, SpE und SpF. Die Adanalplatten sind getrennt. Sie beruehren sich median hinter den Analplatten nur mit ihrer spitzwinkligen Innenecke (Abb. 1 c). Die Analplatten reichen bis an diesen medialen Beruehrungspunkt der Adanalplatten. Die kurze Adanalborste ad 1 ist piliform, waehrend die fast gleichlangen groesseren Borsten ad 2 und ad 3 stark saebelartig hypertrophiert sind und in ihrer Form an die hypertrophierte Borste ad 2 der Liochthonius-Arten erinnert. Beide Borsten sind nur wenig genaehert. Die Anal- und Peranalborsten sind kurz und piliform. Die Genitalplatten mit grossem Genitaltectum. Sie sind nur wenig laenger als die Anal- und Peranalplatten zusammengenommen. Es sind 4 paraxiale und 3 anteaxiale Genitalborsten vorhanden. Die Agenitalborste inseriert auf einem kleinen, nicht immer erkennbaren Agenitalschild. Ein askleritisches Sternalband fehlt! Die stark sklerotisierten Coxisternalplatten sind medial aber deutlich voneinander abgegrenzt. Coxisternale Chaetotaxie: 3 - 1 - (3 - 4).	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
C5D29112CD12316ABC36FFDE384E4223.taxon	discussion	Diskussion: Die Gattung ist mit der vorhergehenden sehr eng verwandt, so dass die Arten beider in der Vergangenheit verschiedentlich einer einzigen Gattung zugeordnet worden sind, soweit die auf einem gleichen Grundmuster der dorsalen Ornamentation beruhende Uebereinstimmung als alleiniges Gattungsmerkmal verwendet wurde. Brachychochthonius-Arten sind aber durch den zusaetzlichen Besitz des kleinen Suprapleuralschildes SpF und durch die hypertrophierten Borsten ad 2 und ad 3 differentialdiagnostisch sehr gut charakterisiert. Hypertrophierte Adanalborsten treten bei verschiedenen Gattungen der Familie unabhaengig voneinander auf, fehlen aber den Brachychthonius-Arten. Der Suprapleuralschild SpF ist ausserdem nur noch bei Eobrachychthonius, der alle 4 Suprapleuralschilder der Brachychthoniiden (Moritz 1976, Teil I, Abb. 2) besitzt, zu finden.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
167A75C2CDA601D4B014C84607B716D3.taxon	discussion	Forsslund (1942) hat Brachychochthonius suecicus als eine Varietaet des aus Nordamerika beschriebenen Br. jugatus Jacot betrachtet, gleichzeitig aber in seiner Beschreibung auf Unterschiede hingewiesen, die durchaus im Bereich der Artmerkmale liegen. Leider war es nicht moeglich, den Typus von Brachychochthonius jugatus in der Sammlung Jacot aufzufinden, so dass hier nur auf die Originalbeschreibung Bezug genommen werden kann. Hiernach unterscheidet sich die nordamerikanische Art von den schwedischen suecicus-Tieren 1. durch die Ornamentation auf dem Notogasterschild Na, hier ist das vordere mediane Feldpaar verschmolzen, 2. durch die auffaellig breiteten Notogasterborsten, deutlich ist dies an den Lateralborsten zu erkennen (Jacot 1938, Taf. 13, Abb. 10; unter Umstaenden liegt bei Br. jugatus sogar Heterotrichie vor, denn die medialen Dorsalborsten sind kurz und piliform gezeichnet), 3. durch das abweichende Rostrumprofil, das bei Br. jugatus im Bereich der Rostralhaare staerker halbkreisfoermig aufgewoelbt ist (Jacot 1938, Taf. 13, Abb. 11). Da das Originalmaterial Jacots z. Z. nicht ueberprueft werden kann und eine Synonymisierung, nur auf der Grundlage von mehr oder weniger genauen Habitusbildern und kurzen Beschreibungen, nach dem heutigen Stand der Kenntnisse ueber die oft sehr diffizilen Artunterschiede nicht mehr moeglich ist, werden die europaeischen Exemplare aus den obengenannten Gruenden weiterhin als selbstaendige Art Br. suecicus Forsslund betrachtet.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
167A75C2CDA601D4B014C84607B716D3.taxon	materials_examined	Material: NRSt: 2 Ad., Holotypus, Paratypus, Coll. Forsslund Mf 304 b, mikroskop. Praeparat (sub Brachychochthonius jugatus Jacot var. suecica), Schweden, Vaesterbotten, Degerfors, Kulbaecksliden, K. - H. Forsslund leg. 22. 7. 1936. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 287, 2 mikroskop. Praeparate, Schweden, Uppland, Linnes Hammarby, K. - H. Forsslund leg. 3. 6. 1936. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 444, mikroskop. Praeparat, Schweden, Helsingland, Delsbo, Oeveraelve, K. - H. Forsslund leg. 30. 5. 1945. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 517 H, mikroskop. Praeparat, Schweden, Vaesterbotten, Kulbaecksliden, K. - H. Forsslund leg. 10.6.1951. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 526 H, 2 mikroskop. Praeparate, Schweden, Vaesterbotten, Kulbaecksliden, K. - H. Forsslund leg. 10. 6. 1951. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 527 F, mikroskop. Praeparat, Schweden, derselbe Fundort, K. - H. Forsslund leg. 10. 6. 1951. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 541 F, mikroskop. Praeparat, Schweden, derselbe Fundort, K. - H. Forsslund leg. 23. 6. 1951. ZMB Nr. 446 / S: 5 Ad., Schweden, Haelsingland, Delsbo, Oeveraelve, K. - H. Forsslund leg. 30. 5. 1945 et ded. - ZMB Nr. 446 / B 82: 5 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, SO-exponierter Hang mit Erika-Bestaenden, Rohhumus, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 446 / B 89: 3 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Graswurzelfilz einer SO-exponierten Schrunde, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 446 / B 248: 2 Ad., DDR, Tiefensee Bezirk Frankfurt / Oder, Traubeneichen-Linden-Buchenwald am Gamensee, Streuauflage, M. Moritz leg. 10. 9. 1970. - ZMB Nr. 446 / B 251: 19 Ad., DDR, Berlin-Buch, Stieleichenaltbestand, Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 446 / B 269: 23 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, Westufer des Schmalen Luzin, Buchen-Eichen-Erlenaltbestand auf SO-exponiertem Ufersteilhang, Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 446 / U 14: 3 Ad., Ungarn, Csevharaszt, 45 km suedl. Budapest, Buschsteppenwald der Pusta, Juniperus-Rohhumus auf Flugsandduenen, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. - ZMB Nr. 446 / U 23: Ungarn, derselbe Fundort, Stieleichenklimaxwald der Pusta, Brachypodium-Rasen, M. Moritz leg. 10. 10. 1964. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich zusammen mit einem Paratypus als mikroskopisches Praeparat in der Coll. Forsslund, Naturhistoriska Riksmuseet Stockholm. Die Exemplare wurden von Forsslund am 29. 1. 1951 in Polyvenylalkohol eingebettet. Die Exemplare sind leicht gequetscht und sehr stark aufgehellt, so dass die Kutikularskulpturen nur schwer erkennbar sind. Der Locus typicus ist Schweden, Vaesterbotten, Degerfors, Kulbaecksliden, Mischwald vom Vaccinium-Typ, Zersetzungshorizont (F-Schicht), K. - H. Forsslund leg. 22. 7. 1936.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
167A75C2CDA601D4B014C84607B716D3.taxon	description	Beschreibung: Farbe hellgrau bis hellgelbbraun. Die Tiere machen einen robusten Eindruck. Die Dorsalornamentation ist vollstaendig ausgebildet. Die Medianfeldpaare zeigen keinerlei Verschmelzungstendenzen und sind eingestochen punktiert deutlich begrenzt. Prodorsum im Profil auffallend hoch, bis zu den Lamellarhaaren von gleichbleibender Hoehe. Vor den Lamellarhaaren dann ploetzlich bis fast an die Rostralhaare schraeg abfallend. Im Profil werden zwischen Lamellar- und Rostralhaaren 2 hintereinanderliegende Einsenkungen deutlich, wodurch das Rostrum im Bereich der Rostralhaare sehr kurz wirkt und auch nicht gleichmaessig gewoelbt erscheint wie bei den Vergleichsarten Br. jugatus und Br. jacoti. Vor den Rostralhaaren faellt das Rostrum dann fast senkrecht zum Rostralrand ab. Die predorsalen Felder sind vollstaendig entwickelt und auf der Flaeche grob punktiert. Ihre Raender sind ausserdem an der Innenseite durch grobe und dicht stehende Punktdellen besonders hervorgehoben. Durch diese Punktdellen bekommen die Feldraender einen unregelmaessigen, wellenfoermigen Verlauf. Exobothridialhoecker von normaler Groesse, deutlich erkennbar. Sensilluskeule eine schlanke Spindel, mit feinen Stachelspitzen in Zeilen zu 7 bis 12 (im Durchschnitt 8 bis 9) dicht besetzt. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,39. Notogaster im Verhaeltnis zur Laenge relativ breit. Seine piliformen Borsten sind kurz und glatt. Nur die Schulterborsten c 2 und c 3 dorsal haeufig fein gesaegt. Die d 1 - Borsten erreichen in der Dorsalansicht gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Die Dorsalfelder sind wie auf dem Prodorsum grob punktiert. Die Innenkante ihrer Raender ist noch deutlicher als auf dem Prodorsum eingestochen punktiert, wodurch diese einen fuer diese Art charakteristischen unregelmaessigen, teilweise wellenfoermigen Verlauf zeigen. Der Kutikularring auf dem Notogasterschild Na ist gross und im Umriss unregelmaessig. Die lateralen und medialen Rosettenfelder koennen zum Teil reduziert sein. Das Pygidium im Profil stark gerundet und abfallend. In der Aufsicht wirkt es dadurch verhaeltnismaessig kurz. Die ps 1 - Borsten stehen deutlich weiter auseinander als die uebrigen Borsten der Medianpaare.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
167A75C2CDA601D4B014C84607B716D3.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychochthonius suecicus ist in Europa sicher des oefteren mit dem sehr aehnlichen Br. jacoti (Evans) verwechselt worden. Br. jacoti ist im Durchschnitt etwas kleiner. Klare Unterschiede bestehen aber in der Skulpturierung. Die Feldgrenzen von Br. jacoti sind nicht eingestochen punktiert, wodurch sie im Gegensatz zu Br. suecicus glatt erscheinen. Die Punktierung der Felder ist nur angedeutet und dann sehr fein. Die Rosettenfelder auf dem Notogasterschild Na sind bei Br. jacoti vollstaendig entwickelt, wodurch eine " geschlossene " Rosette entsteht. Der Kutikularring ist wesentlich kleiner als bei Br. suecicus. Ueber die Abgrenzung der oekologischen Ansprueche beider Arten lassen sich zur Zeit keine genauen Angaben machen, da sie gemeinsam am selben Standort gefunden werden.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
167A75C2CDA601D4B014C84607B716D3.taxon	description		de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
167A75C2CDA601D4B014C84607B716D3.taxon	biology_ecology	Br. suecicus ist weit verbreitet und besiedelt in geringer Abundanz vor allem die unteren Schichten der humosen Bodenauflage acidophiler Laub- und Mischwaldstandorte Mittel-und Nordeuropas.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
258BE0FA44FCB9C25842AFFF24A946DF.taxon	materials_examined	Material: BML: 1 Ad., Holotypus, Coll. Evans, mikroskop. Praeparat Nr. 1953 - T- 2 - 68, England, Ampthill, South Bedfordshire, Spruce litter, G. O. Evans leg. Juni 1950. - BML: 1 Ad., Coll. Evans, mikroskop. Praeparat (sub Brachychochthonius jugatus var. suecica), England, Ampthill, spruce, G. O. Evans leg. Oktober 1950. - BML: 1 Ad., coll. Evans, mikroskop. Praeparat (sub " jacoti "), England, derselbe Fundort, G. O. Evans leg. Oktober 1950. ZMB Nr. 101 / B 82: 4 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, SO-exponierter Hang der Katenburg, Erika-Bestaende auf Rohhumus, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 101 / B 251: 6 Ad., DDR, Berlin-Buch, Stieleichen-Buchen-Altbestand, Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 101 / B 269: 8 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, Westufer des Schmalen Luzin, Weissbuchen-Rotbuchen-Erlen-Altbestand, Streu und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 5. 9. 1974.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
258BE0FA44FCB9C25842AFFF24A946DF.taxon	materials_examined	Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Praeparat Nr. 1953 - 1 - 2 - 68 in der Sammlung des British Museum (Natural History) London. Im selben Praeparat befindet sich ein weiteres Exemplar von Liochthonius brevis (Michael). Der Locus typicus ist England, Ampthill, South-Bedfordshire, Streuauflage unter Sitka-Tannen, G. O. Evans leg. Juni 1950.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
258BE0FA44FCB9C25842AFFF24A946DF.taxon	description	Beschreibung: Farbe grauweiss. Schwach sklerotisiert und im Vergleich zu Br. suecicus von schlanker Gestalt. Die dorsalen Felder sind auf dem Prodorsum und allen Schildern des Notogaster vollstaendig ausgebildet. Ihre Raender sind mehr oder weniger glatt. Die Felder des Prodorsum sind sehr fein punktiert. Die Profilhoehe des Prodorsum nimmt bis zu den Lamellarhaaren nur leicht ab. Zwischen den Lamellar- und Rostralhaaren faellt es dann in fast gerader Linie schraeg ab. Das kleine Rostrum ist im Bereich der Rostralhaare gerundet (Abb. 17 c). Die prodorsalen Borsten sind piliform und glatt. Die Lamellar- und Interlamellarhaare sind im Durchschnitt laenger als bei dem etwas groesseren Br. suecicus. Exobothridialhoecker klein. Er hebt sich kaum von der Insertionsalveole des Exobothridialhaares ab und macht im ganzen einen reduzierten Eindruck. Sensilluskeule vom suecicus- Typ. Das Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt im Durchschnitt 1,36. Notogaster schlank, mit fast parallelen Seiten. Seine piliformen Borsten sind dorsal teilweise fein gesaegt. Die d 1 - Borsten ueberragen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Seine Dorsalfeder sind glatt berandet, es fehlt die deutliche grobe Punktierung, wie sie fuer Br. suecicus an den Innenseiten der Feldraender typisch ist. Die vordere und hintere Gruppe der medianen Feldpaare des Notogasterschildes Na wird jederseits durch eine nach aussen bogenfoermige Linie verbunden. Das Rosettenfeld ist vollstaendig entwickelt. Der sehr kleine Kutikularring wird dabei allseitig von radiaer angeordneten geschlossenen Feldern umgeben (Abb. 17 a). Pygidium im Profil dem von Br. suecicus gleichend. Die Borsten der medianen Reihe von annaehernd gleichem Abstand.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
258BE0FA44FCB9C25842AFFF24A946DF.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychochthonius jacoti ist mit Br. suecicus nahe verwandt und mit dieser wohl auch oft verwechselt worden. Br. jacoti wirkt im Habitus insgesamt zierlicher. Hat man beide Formen nebeneinander liegen, werden die Unterschiede deutlich. Br. jacoti ist von Br. suecicus durch die fast glatten Raender der Dorsalfelder, die vollstaendige Ausbildung aller Rosettenfelder auf dem vorderen Notogasterschild, die geringere Groesse des Kutikularringes sowie die relativ laengeren Dorsalborsten, die auf dem Notogaster normalerweise auch fein gesaegt sind, relativ sicher zu unterscheiden.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
258BE0FA44FCB9C25842AFFF24A946DF.taxon	biology_ecology	Die oekologischen Ansprueche beider Arten duerften sehr aehnlich sein, zumal beide sympatrisch auftreten.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B52F2833FA2C937D44BEBD4E38396B8D.taxon	materials_examined	Material: ZMK: 1 Ad., Holotypus, Coll. Weis-Fogh, mikroskop. Praeparat, Daenemark, Strandkjaer, Femmoeller, T. Weis-Fogh leg. 20. 7. 1942. ZMB Nr. 421 / IV: 17 Ad., DDR, Greifswald, Elisenhain, Buchen-Stieleichen-Hainbuchen- Altbestand, Humushorizont, M. Moritz leg. 1957 / 1958. - ZMB Nr. 421 / B 251: 1 Ad., DDR, Berlin-Buch, Stieleichen-Buchen-Altbestand, starke Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 10. 1970. - ZMB Nr. 421 / 269: 5 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, ostexponierter Rotbuchen-Weissbuchen-Erlen-Wald am Ufersteilhang des Schmalen Luzin, feuchte Streuauflage und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 421 / U 23: 2 Ad., Ungarn, Csevharaszt, 45 km suedlich Budapest, Puszta, Stieleichen-Klimaxwald auf Flugsandduenen, Brachypodium-Bestand, Streuauflage und Humushorizont, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Praeparat im Universitetets Zoologiske Museum Kobenhavn. Das Praeparat traegt die Aufschrift: " Brachychthonius furcatus, St. I. Ps. 30, 20. 7. 42, Strandkjaer, Femmoeller ". Das Exemplar ist farblos und etwas geschrumpft. Der Locus typicus ist Daenemark, Mols Laboratorium Strandkjaer suedlich Femmoller. Die Untersuchungsflaeche befindet sich 2 km landeinwaerts vor der nordwestlichen Ecke der Ebeltoft Vig, auf einem naehrstoffreichen, grundwassernahen Niederungsboden im Kuestenbereich. Bodenbedeckung eine nicht geschlossene Kraut- und Grasvegetationsdecke.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B52F2833FA2C937D44BEBD4E38396B8D.taxon	description	Beschreibung: Farbe weisslich bis hellgrau. Schwach sklerotisiert. Die Dorsalfelder sind bei frisch getoeteten Tieren im allgemeinen deutlich. Sie sind nicht punktiert. Ihre Raender sind glatt. Die Dorsalborsten auf der Oberseite deutlich mit wenigen laengeren Fiederboerstchen zweizeilig besetzt. Das Prodorsum ist im Verhaeltnis zum Opisthosoma auffallend breit. Im Profil ist es dagegen sehr flach, so dass es sich vor den Lamellarhaaren kaum gegen das Rostrum absenkt (Abb. 18 b). Das Rostrum selbst ist sehr breit gerundet. Auf dem flachen Prodorsum ist in der Aufsicht im Gegensatz zu Br. cricoides keine trapezfoermige Linie (Abb. 18 a) vorhanden. Die Prodorsumborsten sind auf der Dorsalseite zweizeilig mit wenigen laengeren feinen aber starren Fiederborsten besetzt. Besonders sind diese auf den Lamellarbaaren ausgebildet. Die Exobothridialhoecker sind klein. Sie sind vom Prodorsumrand weit entfernt. Die Sensilluskeule ist breit spindelfoermig und im Unterschied zu Br. cricoides mit feineren Stachelspitzen, die fast Borstencharakter besitzen, besetzt. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,1. Notogaster nur geringfuegig caudad verschmaelert. Seine Borsten sind dorsal wie die Prodorsumborsten gefiedert. Besonders ist diese zweizeilige Fiederung bei den c- und d-Borsten des Notogasterschildes Na ausgepraegt. Auf den hinteren 2 Notogasterabschnitten reduziert sich diese Fiederung stufenweise bis auf 1 bis 2 kleine Dorsalhaekchen (Abb. 18 h). Die Medianfelder des Notogaster sind alle vollstaendig separiert. Es sind nur die hinteren Rosettenfelder erkennbar. Der Kutikularring erscheint in der Aufsicht laenglichoval und ist kaum auffallend. Das Pygidium ist breit und im Profil gleichmaessig gerundet. Seine Borsten besitzen dorsal nur 1 bis 2 Haekchen und wirken gegenueber den Borsten des vorderen Notogasterschildes auffallend robust. Die ps 1 - Borsten sind von allen Dorsalborsten die laengsten und kraeftigsten.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B52F2833FA2C937D44BEBD4E38396B8D.taxon	discussion	Systematische Stellung: Br. furcatus unterscheidet sich von dem gleichgrossen Br. cricoides auf den ersten Blick durch die charakteristische Dorsalfiederung der Prodorsum- und Notogasterborsten sowie durch den feinbeborsteten Sensillus und das flache und breite Prodorsum. Ausserdem sind bei Br. furcatus die medianen Feldpaare des Notogaster niemals verschmolzen. - Die Art zeigt in Abhaengigkeit vom Standort eine gewisse Variation im Grad der Borstenfiederung.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
B52F2833FA2C937D44BEBD4E38396B8D.taxon	biology_ecology	Die oekologischen Ansprueche beider Arten sind aehnlich. Br. furcatus bewohnt wie die Vergleichsart den Tiefenbereich zwischen Zersetzungshorizont und oberer Humusschicht. Er bevorzugt dabei Standorte mit hohem organischen Anteil und gleichbleibendem Feuchtigkeitsgehalt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
4977CD93279B60909A2B39EFD91E4047.taxon	materials_examined	Material: ZMK: 1 Ad., Holotypus, 3 Ad., Paratypen, Coll. Weis-Fogh, mikroskop. Praeparat, Daenemark, Strandkjaer, Femmoeller, T. Weis-Fogh leg. 8. 7. 1942. NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 603, 2 mikroskop. Praeparate, Schweden, Dalarna, Mora. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 1077, mikroskop. Praeparat, Schweden, Lappland [correct: Stockholms laen], Moeja, Granholmen. ZMB: Nr. 86 / IV: 43 Ad., DDR, Greifswald, Elisenhain, Buchen-Stieleichen-Hainbuchen-Wald, Humushorizont, M. Moritz leg. 1957 / 1958. - ZMB Nr. 86 / B 251: 1 Ad., DDR, Berlin-Buch, Buchen-Stieleichen-Altbestand, dicke Streuauflage, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 86 / B 283: 12 Ad., DDR, NSG Darss, W. Karg leg. 1966. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich zusammen mit 3 weiteren Paratypen als mikroskopisches Praeparat in der Sammlung des Universitetets Zoologiske Museum Kobenhavn. Das Praeparat traegt die Aufschrift: " Brachychthonius cricoides n. sp. Adults: dors. og vent. 4 Stck. H. Ps 2. 8. 7. 1942, Strandkjaer, Femmoller ". Je 2 der Exemplare befinden sich in Dorsal- bzw. Ventrallage. Sie sind nicht vollkommen gestreckt eingebettet. Das groessere der in Dorsallage befindlichen Tiere ist der Holotypus. Der Locus typicus ist Daenemark, Mols Laboratorium Strandkjaer suedlich Femmoeller. Die Untersuchungsflaeche liegt 2 km landeinwaerts vor der nordwestlichen Ecke der Ebeltoft Vig. Die Probenflaeche ist Rogeshoj (Standort H), ein Heidekrauthuegel, der auf der Nord- und Ostseite mit Juniperus- und Vaccinium-Bestaenden bedeckt ist. Die Probe stammt aus einer reinen Calluna-Flaeche, Bodenauflage feuchter Rohhumus. T. Weis-Fogh leg. 8. 7. 1942.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
4977CD93279B60909A2B39EFD91E4047.taxon	description	Beschreibung: Koerperfarbe hellgrau bis weisslich. Schwach sklerotisiert. Die dorsalen Felder zum Teil nur schwach begrenzt, so dass die Ornamentation schwer erkennbar ist. Die Felder sind nicht punktiert, ihre Raender sind glatt. Bis auf die Schulterborsten des Notogaster sind alle piliformen Dorsalborsten glatt. Prodorsum schmal, mit breit gerundetem Rostrum. Die prodorsalen Felder sind vollstaendig vorhanden, aber sehr schwer erkennbar. Charakteristisch ist fuer die Art eine trapezfoermige Linie, die jederseits lateral der Lamellarhaare von den Exobothridialhoeckern bis vor die Lamellarhaare reicht und zwischen den Lamellar- und Rostralhaaren vor dem rostralen Feldpaar transversal verlaeuft. Diese Bildung ist nur in der Aufsicht deutlich und wird durch einen besonders steilen Abfall der entsprechenden lateralen Prodorsumpartien und des Rostrum vor den Lamellarhaaren verursacht. Exobothridialhoecker klein, den Prodorsumrand gerade erreichend. Sensilluskeule breit spindelfoermig und mit ziemlich dicken und starren Stachelspitzen, die in Zeilen zu 5 bis 7 angeordnet sind, besetzt. Das Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt durchschnittlich 1,03. Notogaster nur geringfuegig caudad verschmaelert. Seine piliformen Borsten dorsal glatt, nur die Schulterborsten c 2 und c 3 sind dorsal leicht gesaegt. Die d 1 - Borsten erreichen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Die Felder der medianen Paare sind nur zum Teil verschmolzen. Die noch vorhandenen longitudinalen Trennlinien sind aber so fein, dass sie bei starker Aufhellung der Tiere verschwinden, so dass alle Medianpaare verschmolzen zu sein scheinen (vgl. auch die Originalbeschreibung, Fig. 25). Innerhalb der Rosettenfelder auf dem Notogasterschild Na ist der grosse runde und stark umrandete Kutikularring sehr auffaellig. Gegenueber den weniger stark umrandeten Dorsalfeldern hebt er sich deutlich ab.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
4977CD93279B60909A2B39EFD91E4047.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychochthonius cricoides ist mit Br. furcatus Weis-Fogh eng verwandt. Beide Arten gehoeren zu den kleinsten Vertretern der Gattung. Br. cricoides unterscheidet sich von Br. furcatus durch die glatten Dorsalborsten, die trapezfoermige Linie auf dem Prodorsum, die stachelartige Beborstung der Sensilluskeule und den grossen, deutlich hervortretenden Kutikularring auf dem Notogasterschild Na.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
4977CD93279B60909A2B39EFD91E4047.taxon	biology_ecology	Die oekologischen Ansprueche beider Arten sind wahrscheinlich sehr aehnlich. Beide besiedeln vorwiegend die tieferen Schichten des Zersetzungshorizontes und die oberen Lagen der Humusschicht mesophiler Standorte, die bei niedrigen pH-Werten zur Rohhumusbildung neigen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
F3AA309B054A1EFA3562D79B77D8DE3D.taxon	discussion	Die Identitaet von Br. immaculatus, Br. semiornatus, Br. arcticus und Br. striatus wurde in der Vergangenheit von anderen Autoren verschiedentlich angenommen (vgl. Niedbala 1974 a). Eine Ueberpruefung des entsprechenden Typenmaterials hat diese Annahme vollauf bestaetigt. Der Holotypus von Br. semiornatus entspricht in allen Einzelheiten den schwedischen Tieren von Br. immaculatus. Aus der Coll. Hammer lag ein mikroskopisches Praeparat von Br. arcticus vor, das die Aufschrift " Type " traegt. Neben 7 Exemplaren von Liochthonius lapponicus (Traegardh) enthaelt es ein Exemplar von Br. arcticus, das als Holotypus gelten muss. Das stark gequetschte Tier konnte in Milchsaeure untersucht werden. Seine Farbe ist goldgelb, die Prodorsumfelder sind hell punktiert, das vordere Medianfeld auf dem Notogasterschild Na ist deutlich kuerzer als das hintere und wie bei Br. immaculatus seitlich nur einmal eingezogen. In der Coll. Willmann befindet sich ein mikroskopisches Praeparat, das neben einem nicht naeher bestimmbaren Liochthonius-Exemplar ein stark gequetschtes Tier enthaelt, das mit der Originalbeschreibung von Br. striatus sehr gut uebereinstimmt, leider aber nicht umgebettet werden konnte. Schon Willmann berichtet in seiner Beschreibung von einer leichten Quetschung des Tieres. Folgende Einzelheiten sind aber noch heute erkennbar: Koerperlaenge 175 ym, Laenge des Notogasterschildes Na 42 ym, die Umrisse der Medianfelder auf dem vorderen Notogasterschild stimmen mit denen von Br. immaculatus ueberein, das vordere Medianfeld ist dabei wesentlich kuerzer als das hintere. Die von Willmann angegebenen Laengswuelste auf dem Notogaster sind dagegen Artefakte, die durch Quetschung entstehen koennen. Der Holotypus von Br. gygeri stimmt mit dem untersuchten Typusmaterial von Br. immaculatus ueberein. In dem hier zur Verfuegung gestandenen Material der Coll. Krivoluckij konnte kein Typusmaterial von Br. obscurus aufgefunden werden. Dagegen befinden sich in ihm 2 mikroskopische Praeparate (vgl. Material), die 4 Tiere von Br. immaculatus enthalten. Die Synonymisierung von Br. obscurus mit Br. immaculatus ist daher unsicher aber hoechst wahrscheinlich. Niedbala (1972 b, 1974 a) gibt fuer Br. immaculatus 2 verschiedene Abbildungen, die auf den ersten Blick verschiedenen Arten zugeordnet werden muessten. Eine Inspektion des entsprechenden Materials ergab aber, dass die Abbildungen 14 beziehungsweise 22 von einem schwach sklerotisierten Tier stammen, das zudem eine etwas atypische Ornamentation besitzt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
F3AA309B054A1EFA3562D79B77D8DE3D.taxon	materials_examined	Material: NRSt: 1 Ad., Holotypus, Coll. Forsslund Mf 272 a, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius immaculatus), Schweden, Vaesterbotten, Degerfors, Svartberget, K. - H. Forsslund leg. 8. 7. 1935. - NRSt: 7 Ad., Coll. Forsslund Mf 304 a, 344, 349, 472, 504, 516 F, 7 mikroskop. Praeparate, Schweden, Vaesterbotten, Kulbaecksliden. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 544, mikroskop. Praeparat, Schweden, Vaesterbotten, Degerfors, Vindeln. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 576, 2 mikroskop. Praeparate, Schweden, Dalarna, Ludvika. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 638 g, Schweden, Vaermland, N. Ny. V. Naesberg, 25. 6. 1958. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 709, 2 mikroskop. Praeparate, Schweden, Ang., Vibyggera, Skuleberget, K. - H. Forsslund leg. 6. 6. 1959. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 797, mikroskop. Praeparat, Schweden, Skane, Oevedskloster, K. - H. Forsslund leg. 24. 5. 1960. - NRSt: 2 Ad., Coll. Lohmander mikroskop. Praeparat, Schweden, Oeland VI, Rapplinge, H. Lohmander leg. 2. 9. 1937. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 1099, mikroskop. Praeparat, Daenemark, Moens Klint, 10. 8. 1962. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 1324, mikroskop. Praeparat, Skottland, Pertshire, Ben Ghlas, 18. 7. 1964. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund, 2 mikroskop. Praeparate, Ungarn, J. Balogh leg. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 862 a, mikroskop. Praeparat, Oesterreich, Wien, 26. 8. 1966. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Praeparat, Italien, Vallombrosa, Rinde von Abies-Stubben, M. Sellnick leg. 18.4.1954. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 589, mikroskop. Praeparat, Italien, Florenz 1954. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 998, mikroskop. Praeparat, Italien, Florenz, Boboli, 13. 9. 1961. BML: 1 Ad., Coll. Evans, mikroskop. Praeparat Nr. 1953 - 1 - 2 - 63 (sub Brachychthonius semiornatus Evans, Holotypus), England, Oxford, Dell, Brachypodium, A. Macfadyen leg. Oktober 1950. AIO: 1 Ad., Coll. Hammer, mikroskop. Praeparat (sub Brachychochthonius arcticus Hammer Holotypus), Canada, Mt. Robson 445, M. Hammer leg. 1948. Slg. Hirschmann: 1 Ad., Coll. Willmann, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius striatus Willmann, Holotypus), Polen, Spieglitzer Seefelder. NMB: 1 Ad., Coll. Schweizer, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius gygeri Schweizer, Holotypus), Schweiz, Basel, H. Gyger leg. 7. 10. 1958. SITM: 1 Ad., Coll. Krivoluckij, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius obscurus), UdSSR, Gornyj Altaj. - SITM: 3 Ad., Coll. Krivoluckij, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius obscurus), UdSSR, Kirgizija, Pobereze ozera Ussyk. IBP: 2 Ad., Coll. Niedbala, Polen. UNMB: 3 Ad., Ungarn, Budapest, Soroksar Kert. Egy. Arboretum, G. Vekony leg. 31, 5. 1971. UNMB: 14 Ad., Norwegen, Eidfjord, Stigstur 1225 m, T. Solhoeg leg. 19. 5. 1973. IZS: 1 Ad., Coll. Bernini (sub Brachychthonius semiornatus), Italien, Basiluzzo, Isole Eolie, Prato a graminacee, F. Bernini leg. 31. 3. 1971. IBM: 1 Ad., Coll. Perez-Inigo, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius berlesei), Spanien, Madrid, Navacerrada, ca. 2200 m ranker con gramineas, W. Steiner leg. 3.7.1953. - IEM: 2 Ad., Coll. Perez-Inigo, mikroskop. Praeparat (sub Brachychthonius spec.), Spanien, Provinz Guadalajara, Hoehle " Sacecorbo ". ZMB Nr. 174 / IV: 2 Ad., DDR, Greifswald, Elisenhain, Eichen-Buchen-Eschenwald, Streu, M. Moritz leg. 1957. - ZMB Nr. 174 / B 24: 2 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Gipshuegel mit Eichenbewuchs, Mull, B. Messner leg. 29. 7. 1963. - ZMB Nr. 174 / B 36: 1 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Kyffhaeusergebirge, Suedrand, Steppengrasvegetation, Mullhumus, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 174 / B 40: 2 Ad., Nr. 174 / B 41: 2 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, reiner Humus unter Eichengebuesch auf Gipshaengen, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 174 / B 84: 13 Ad., Nr. 174 / B 88: 60 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, baumbestandene Schrunde oestl. der Katenburg, Mullhumus, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 174 / 169: 6 Ad., DDR, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Prinzenhoehle, Trockenrasen, M. Moritz leg. 21. 11. 1967. - ZMB Nr. 174 / B 172: 1 Ad., DDR, Schierke, Harz, Grasbewuchs am Bodeufer, M. Moritz leg. 10. 8. 1967. - ZMB Nr. 174 / B 248: 9 Ad., DDR, Tiefensee, Bez. Frankfurt / Oder, Traubeneichen-Buchen-Lindenwald am Gamensee, Streuauflage, M. Moritz leg. 20. 9. 1970. - ZMB Nr. 174 / B 269: 13 Ad., DDR, Feldberg, Krs. Templin, ostexponierter Buchen-Erlenwald am Schmalen Luzin, Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 174 / U 6: 7 Ad., Ungarn, Aggtelek, suedexponierte Karsthaenge, Streuauflage unter Gebuesch, M. Moritz leg. 26. 9. 1964. - ZMB Nr. 174 / U 14: 18 Ad., Ungarn Csevharaszt, suedl. Budapest, Puszta, Buschsteppenwald, Juniperus-Rohhumus, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. Holotypus, Locus typicus: In der Coll. Forsslund, Naturhistoriska Riksmuseet Stockholm, befindet sich ein mikroskopisches Praeparat mit der Aufschrift " Brachychochthonius immaculatus Forsslund, Typ. [weibl.] ". Dieses am 15. 1. 1951 in Polyvinvlalkohol eingebettete Exemplar ist der Holotypus. Das Tier ist stark geschrumpft, so dass nicht alle Koerpermasse exakt ermittelbar sind. Der Locus typicus ist Schweden, Vaesterbotten, Degerfors, Svartberget, Mischwald vom Vaccinium-Typ, Streuschicht, K. - H. Forsslund leg. 8. 7. 1935.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
F3AA309B054A1EFA3562D79B77D8DE3D.taxon	description	Beschreibung: Farbe hell gelblichbraun bis dunkel roetlichgelb. Sehr haeufig kommen Populationen mit einer groesseren Zahl fast farbloser Tiere vor. Diese sind schwaecher sklero- tisiert und weisen eine nicht voll ausgebildete Ornamentation auf. Prodorsum bis zu den Lamellarhaaren gleichbleibend hoch, vor den Lamellarhaaren dann ploetzlich stark abfallend (Abb. 20 d), ohne laterale Rostralzaehne. Die Dorsalfelder des Prodorsum sind grob gepunktet. Im Bereich der 2 hinteren interbothridialen Maculae sind die Grenzen der entsprechenden Medianfeldpaare aufgeloest. Den caudalen Abschluss der medianen Dorsalfelder bildet jederseits eine rostrad offene bogenfoermige Linie an der Basis des Prodorsum. Die Felder des vorderen rostralen Medianfeldpaares sind so lang wie breit und mit 4 abgerundeten Ecken. Die Innenschenkel der transversalen Rostrallinien sind kurz und erreichen nicht die Insertionsalveolen der Rostralhaare (Abb. 20 b). Der Abstand zwischen den beiden Innenschenkeln ist sehr klein (vgl. Br. formosus). Exobothridialhoecker randstaendig, von normaler Groesse. Sensilluskeule spindelfoermig, mit ziemlich starren Stachelspitzen besetzt. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,32. Notogaster relativ kurz, caudad sich deutlich verschmaelernd. Seine piliformen Borsten kurz und glatt. Die Felder der Medianreihe weitgehend verschmolzen. Das vordere einheitliche Medianfeld auf dem Notogasterschild Na auffallend kuerzer als das hintere und in typischer Weise mit nur einer lateralen Randeinschnuerung. Das hintere laengere Medianfeld dagegen mit 2 Randeinschnuerungen (die urspruengliche Dreiteilung andeutend). Der Kutikularring auf dem Notogasterschild Na sehr klein, sein Lateralrand gegenueber dem lateralen spitzdreieckigen Rosettenfeld mehr oder weniger undeutlich. Fuer die Art typisch ist das mediad stark bauchig aufgeweitete Rossettenfeld vor den d 1 - Borsten. Pygidium zum Koerperende dachfoermig abfallend. Die Borsten ps 1 und ps 2 auf einem einheitlichen transversalen Vorsprung des Koerperrandes. Der Abstand zwischen den ps 1 - Borsten deutlich groesser als zwischen den uebrigen Medianborsten des Pygidium.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
F3AA309B054A1EFA3562D79B77D8DE3D.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychochthonius immaculatus ist eine Art mit normalen piliformen Koerperborsten, die durch eine Verschmelzung der medianen Dorsalfeldpaare auf den ersten Blick charakterisiert ist. Eine Verwechslung ist zur Zeit nur mit dem nahe verwandten Br. formosus (siehe dort) moeglich. Br. immaculatus unterscheidet sich von dieser Art u. a. durch die andere Form und Groesse der dorsalen Medianfelder, den median geringen Abstand der transversalen Rostrallinien und die geringere Koerpergroesse. - Die Dorsalornamentation von Br. immaculatus kann standortsabhaengig bei einzelnen Populationen unterschiedlich stark deutlich sein, wodurch sich die Zahl wiederholter Neubeschreibungen erklaert.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
F3AA309B054A1EFA3562D79B77D8DE3D.taxon	biology_ecology	Br. immaculatus ist vor allem in den mesophilen Laub- und Mischwaldstandorten Mittel-und Nordeuropas haeufig anzutreffen. Er bevorzugt hier den Zersetzungshorizont der Bodenauflage. Die Art ist als boreo-montan zu bezeichnen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
DB5215B8B80A7E750F3831D3DA485694.taxon	materials_examined	Material: IRSNB: 1 Ad., Holotypus, Coll. Cooreman, mikroskop. Praeparat Nr. 031 (sub Eobrachychthonius formosus Cooreman), Belgien, Putsche Moer, Calmpthout, Nid de Larus ridibundus L., J. Cooreman leg. 16. 5. 1947. NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 576, 2 mikroskop. Praeparate, Schweden, Dalarna, Ludvika. ZMB: Nr. 441 / 1176 E: 1 Ad., DDR, Weisswasser, NSG " Urwald ", Moospolster (Pholia nutans und Georgia pellucida) auf Stubben, H. - D. Engelmann leg. 4. 6. 1967. - ZMB Nr. 441 / 2040 E: 33 Ad., DDR, Weisswasser, NSG " Urwald ", sehr feuchter Molinio-Pineetum-typicum-Standort, Moosprobe (Polytrichum commune), H. - D. Engelmann leg. 14.2.1969. - ZMB 441 / 2041 E: 18 Ad., desgleichen. - ZMB Nr. 441 / 2044 E: 1 Ad., DDR, Weisswasser, NSG " Urwald ", H. - D. Engelmann leg. Holotypus, Locus typicus: Die Art wurde nach einem einzigen Exemplar beschrieben. Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Praeparat Nr. 031 (Coll. Cooreman) im Institut Royal des Sciences Naturelles de Belgique, Bruxelles. Das Exemplar ist stark gequetscht und an der linken Koerperseite aufgeplatzt. Die charakteristischen Merkmale dieser Art sind aber gut erkennbar (Abb. 21). Der Locus typicus ist Belgien, Campthout, kleine Buelten-Insel mit Moevenkolonie im " De Putsche Moer " nahe der hollaendischen Grenze. Die Probe stammt aus extrem, feuchtem Nistmaterial von Larus ridibundus auf Molinia-Buelten.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
DB5215B8B80A7E750F3831D3DA485694.taxon	description	Beschreibung: Die Farbe ist goldgelbbraun. Die dorsale Ornamentation tritt deutlich hervor. Die Tiere machen im Vergleich zur vorhergehenden Art einen robusten Eindruck. Prodorsum flach und mit breiter Basis. Lateralzaehne fehlen. Die dorsalen Leider sind gepunktet und nur schwach unregelmaessig begrenzt. Im ganzen machen sie einen reduzierten Eindruck. Im Bereich der interbothridialen Maculae fehlen die Feldgrenzen ganz. Die vor dem rostralen Medianfeldpaar geschwungen verlaufenden transversalen Rostrallinien umgeben seitlich die Basis der Rostralhaare und erreichen fast den Rostralrand. Der Abstand zwischen der hinteren medialen Umbiegungsstelle ihrer Innenschenkel ist auffallend gross. Er erreicht fast die Laenge des Abstandes der Rostralhaare und ist fuer diese Art charakteristisch (Abb. 22 b). Exobothridialhoecker von normaler Groesse. Sensillus mit langer, fast zylindrischer Keule, die mit kurzen feinen Stachelspitzen besetzt ist. Der wesentlich kuerzere Stiel ist ziemlich gerade. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,67. Notogaster relativ lang, mit fast parallelen Seiten. Seine piliformcn Borsten kurz und glatt. Die Felder der mittleren Reihe weitgehend verschmolzen, vom immaculatus-Typ. Das vordere Medianfeld auf dem Notogasterschild Na mit nur einer transversalen Unterteilung, die der Grenze zwischen dem ehemaligen vorderen und mittleren der drei Feldpaare entspricht. Rosette weitgehend reduziert. Der Kutikularring sehr klein und lateral offen in das zwischen dem Kutikularring und der cp-Borste liegende aeussere dreieckige Rosettenschild uebergehend. Das Pygidium ist wie bei Br. immaculatus sehr flach. Es faellt gleichmaessig dachfoermig zum Koerperhinterende ab. Die Borsten ps 1 und ps 2 stehen auf einem einheitlichen transversalen Vorsprung des Pygidium. Der Abstand zwischen den ps 1 - Borsten geringer als zwischen den ps 2 - Borsten. Der Abstand zwischen den ps 2 - Borsten ist ausserdem groesser als der zwischen allen anderen medianen Borstenpaaren. Von den Adanalborsten ist die piliforme ad 1 - Borste auffallend kraeftig und auch laenger als die normalerweise laengeren hypertrophierten Borsten ad 2 und ad 3.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
DB5215B8B80A7E750F3831D3DA485694.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychochthonius formosus ist seit der Beschreibung durch Cooreman nicht wieder aufgefunden worden. Es ist durchaus moeglich, dass die Art in der Vergangenheit mit dem sehr aehnlichen Br. immaculatus verwechselt worden ist. Beide Arten haben aber deutlich verschiedene oekologische Ansprueche.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
DB5215B8B80A7E750F3831D3DA485694.taxon	biology_ecology	Waehrend Br. immaculatus in den mesophilen Laub- und Mischwaldstandorten Mittel- und Nordeuropas weit verbreitet ist und hier den Zersetzungshorizont der Bodenauflage bevorzugt, ist Br. formosus offensichtlich ein Bewohner der Moosrasen (Sphagnum) wassergesaettigter Standorte.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
DB5215B8B80A7E750F3831D3DA485694.taxon	discussion	Br. formosus unterscheidet sich von Br. immaculatus morphologisch durch die groesseren Koerpermasse, das flache Prodorsumprofil, die weit auseinandergestellten rostralen Kutikularlinien, den feinbeborsteten Sensillus, die andersartige dorsale Ornamentation sowie durch die Anordnung der ps 1 - und ps 2 - Borsten auf dem Pygidium.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
59F56199CAB882CB556FAA0DEBB87826.taxon	materials_examined	Material: IZS: 1 Ad., Holotypus, Coll. Bernini, mikroskop. Praeparat, Italien, Basiluzzo (Isole Eolie), Prato a graminacee, F. Bernini leg. 31. 3. 1971. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in der Sammlung Bernini im Instituto di Zoologia dell' Universita di Siena. Das Exemplar enthaelt ein Ei. Der Locus typicus ist Italien, Basiluzzo, eine kleine Insel der Eolie-Inseln noerdlich Sizilien, Grasvegetation auf lockerem Boden unter Bueschen von Pistacia lentiscus. F. Bernini leg. 31. 3. 1971. Vom gleichen Ort stammen 2 weitere Paratypen. Weitere Exemplare der Typusserie stammen aus einem Pinienhain bei San Vitale, Ravenna, F. Bernini leg. 9. 3. 1968.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
59F56199CAB882CB556FAA0DEBB87826.taxon	description		de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
59F56199CAB882CB556FAA0DEBB87826.taxon	description	Beschreibung: Die Art ist von Bernini sehr ausfuehrlich beschrieben worden, so dass hier nur einige Ergaenzungen, die sich auf Grund der Untersuchung des Holotypus ergeben haben, genannt zu werden brauchen. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich ausschliesslich auf den Holotypus. Farbe hellgoldgelb. Die dorsale Ornamentation vom suecicus-Typ. Opisthosoma mit deutlichen Schultereckcn. Dorsalborsten kurz und blattartig erweitert, mit feinen Spitzen besetzt. Alle Kutikularfelder der Dorsalseite sind dicht und fein punktiert, die Zwischenraeume sind glatt. Prodorsum mit grossen, scharf begrenzten und deutlich getrennten Medianfeldern. Die 3 hinteren Medianfeldpaare sind auffallend breit und kurz und fast von gleicher Groesse. Waehrend ihre aeussere Begrenzung stark hervortritt, sind die sie trennenden Transversal- und Longitudinallinien (diese sind im Gegensatz zu Bernini auch beim Holotypus erkennbar) sehr fein, so dass bei geringer Aufloesung des Mikroskops eine mehr oder weniger einheitliche Flaeche vorgetaeuscht werden kann. Die Exobothridialhoecker sind sehr klein. Sie erreichen nicht den Seitenrand des Prodorsum. Die relativ dicke spindelfoermige Sensilluskeule ist allseitig dicht mit schlanken Stachelspitzen, die in Laengsreihen angeordnet sind, besetzt. Das Laengenverhaeltnis von Keule zu Sensillusstiel betraegt 1,28. Die Dorsalfelder des Notogaster sind wie die des Prodorsum sehr fein punktiert (im durchfallenden Licht erscheinen auf Grund der inneren Kutikularstruktur feine helle Lichtpunkte). Die Feldraender sind innenseitig sehr fein gezackt, wirken aber bei schwacher Vergroesserung mehr glattrandig. Die 3 vorderen Medianfeldpaare des Notogasterschildes Na sind wie alle anderen der Medianreihe vollstaendig getrennt. Im Gegensatz dazu sind bei Bernini (1973, Fig. 4 a) diese 3 Feldpaare median verschmolzen gezeichnet. Die Rosettenfelder auf dem Notogasterschild Na sind vollstaendig vorhanden. Der Kutikularring ist mehr eckig und tritt deutlich hervor. Charakteristisch fuer die Art sind u. a. die Dorsalborsten. Sowohl die des Prodorsum als auch die des Notogaster sind trotz ihrer geringen Laenge sehr stark blattartig erweitert. Sie sind nicht nur am Rande, sondern auch auf der deutlich konvexen Oberseite mit kurzen spitzen Stacheln besetzt. Waehrend die Randstacheln immer deutlich hervortreten, sind die auf der Flaeche in Laengsreihen angeordneten Spitzen bei stark aufgehellten Tieren wahrscheinlich nicht immer erkennbar. Bei Bernini (1973, Fig. 4) werden nur die Randspitzen der Blattborsten gezeichnet, waehrend das elektronenoptische Bild auf seiner Taf. I, Fig. 1 den wahren Borstencharakter klar erkennen laesst. Die pygidialen Borsten ps 2 und ps 3 des Holotypus sind nicht blattartig erweitert, sondern stellen einfache, nur leicht verdickte Borsten dar.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
59F56199CAB882CB556FAA0DEBB87826.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychochthonius meridionalis ist von allen anderen europaeischen Arten der Gattung durch die Kombination des suecicus-Feldmusters mit kurzen, aber stark blattfoermig verbreiterten und auf der ganzen Oberflaeche mit Stachelspitzen besetzten Borsten sicher zu trennen. Sie ist nahe verwandt mit dem aus Oesterreich vorliegenden Brachychochthonius phyllophorus n. sp., dessen blattfoermige Borsten auf der Oberseite aber glatt sind und nur am Rand einige wenige Spitzen besitzen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
BE88A565965AB04BEDE4DB2EE65DCDDE.taxon	materials_examined	Material: NRSt: 1 Ad., Holotypus, Coll. Forsslund Mf 860, mikroskop. Praeparat (sub. Brachychthonius jugatus ssp. suecicus), Oesterreich, Wien, Leopoldsberg, 25. 8. 1960. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich als mikroskopisches Praeparat der Sammlung Forsslund im Naturhistoriska Riksmuseet Stockholm. Der Locus typicus ist Oesterreich, Leopoldsberg bei Wien, E. Piffl leg. 25. 8. 1960.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
BE88A565965AB04BEDE4DB2EE65DCDDE.taxon	description	Beschreibung: Das einzige vorliegende Exemplar besitzt so charakteristische Merkmale, dass hier die Einfuehrung einer neuen Art berechtigt erscheint. Das Tier ist nicht vollstaendig gestreckt und an einigen Stellen mit Detritus bedeckt. Farbe hellgoldgelb. Alle Dorsalborsten weidenblattartig stark erweitert, am Rande mit einigen wenigen Spitzen besetzt. Dorsale Ornamentation vom suecicus-Typ. Die Feldraender unregelmaessig wellig verlaufend. Der Umriss des Prodorsum ist in Hoehe der Exobothridialhaare durch einen eckigen Vorsprung der Lateralpartie unterbrochen. Die Dorsalfelder sind punktiert. Das Rostrum ist im Bereich der Rostralhaare durch eine besonders begrenzte Vorwoelbung, die sich caudad halsartig verjuengt, abgesetzt. Die Rostralzaehne sind gut entwickelt, Lateralzaehne konnten am Praeparat nicht erkannt werden. Die prodorsalen Borsten sind blattartig stark erweitert. Waehrend die Lamellar- und Interlamellarhaare glatte Raender besitzen, ist der Rand der Rostral- und Exobothridialhaare jederseits mit 3 bis 4 sehr duennen Spitzen besetzt. Die Laenge der Interlamellarhaare konnte nicht gemessen werden, sie sind aber auffallend kuerzer als die uebrigen Dorsalborsten des Prodorsum. Die Exobothridialhoecker sind sehr klein. Sie stellen praktisch nur einen etwas erweiterten Insertionshoecker der Exobothtidialborsten dar. Die spindelfoermige, allseitig mit Stachelborsten besetzte Keule ist gegenueber dem Stiel caudad leicht abgewinkelt. Das Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,15. Die Dorsalfelder des Notogaster sind glatt. Ihre Raender sind unregelmaessig wellig. Das vordere mediane und das vorletzte hintere Feldpaar auf dem Notogasterschild Na verschmolzen. Von den Rosettenfeldern des vorderen Notogasterschildes sind das laterale dreieckige Feld gegenueber der cp-Borste und das medio-caudale vorhanden. Letzteres in charakteristischer Weise mit dem lateral der d 1 - Borste gelegenen caudalen Randfeld zu einem durchgehenden Feld verbunden. Das mittlere Medianfeld auf dem Notogasterschild Nm ist in dem Praeparat durch Detritus verdeckt, es scheint aber auch ungeteilt zu sein. Die Notogasterborsten sind weidenblattfoermig stark erweitert und laufen in eine feine Spitze aus. Sie sind convex gewoelbt, auf der Flaeche voellig glatt und am Rande mit durchschnittlich 2 bis 4 sehr feinen und in groesserem Abstand stehenden Spitzen versehen. In der Mitte der Borste ist der Borstenkoerper, der fast bis in die Spitze reicht, sehr gut erkennbar. Die hinteren Pygidiumborsten sind mehr oder weniger glattrandig.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
BE88A565965AB04BEDE4DB2EE65DCDDE.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychochthonius phyllophorus n. sp. duerfte mit Br. meridionalis naeher verwandt sein. Er unterscheidet sich aber von dieser bisher aus Suedeuropa bekannten Art durch die Ornamentation und die auf der Oberseite voellig glatten und am Rande nur spaerlich mit feinen Spitzen besetzten Dorsalborsten.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
0D9358BD3E3B6F4258E921551B4922A4.taxon	materials_examined	Material: ZMH: 3 Ad., Coll. Sellnick, mikroskop. Praeparat Nr. A 1 / 1972 / 1 502, DDR, Brockenfelder, Kischke leg. Nr. 338, 18. 8. 1954. - ZMH: 2 Ad., Coll Sellnick, mikroskop. Praeparat Nr. A 1 / 1972 / 1 503, DDR, Brockenfelder, Kischke leg Nr. 334, 18. 1. 1954. - ZMH: 1 Ad., Coll. Sellnick, mikroskop. Praeparat, BRD, Hamburg, Duvenstedter Brook, G. Respondek leg. 25. 4. 1965. Slg. Hirschmann: 3 Ad., Coll. Willmann M 66, 3 mikroskop. Praeparate, BRD, Federsee, Sphagnum-Polster, C. Willmann leg. April 1926. NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 412, mikroskop. Praeparat, Schweden, Smaland, Aryd, K. - H. Forsslund leg. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 623 H, mikroskop. Praeparat, Schweden, Vaesterbotten, Kulbaecksliden, K. - H. Forsslund leg. 9. 6. 1956. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Alf 836, mikroskop. Praeparat, Schweden, Dalarna, Lima, Tisjoekoelen, K. - H. Forsslund leg. 29. 7. 1960. UNMB: Nr. 0 - 178 - 68 / E: 1 Ad., Polen, Zakopane, S. Mahunka leg. 21 6. 1967. - UNMB: 1 Ad., Ungarn, Szentendre, Lajos leg. 14. 8. 1968. - UNMB Nr. 0 - 1256 - 69: 8 Ad., Ungarn, Balata-See, Bezirk Somogy, Moos, S. Mahunka leg. 1969. ZMB Nr. 57 / I: 1 Ad., mikroskop. Praeparat, DDR, Greifswald, Steffenshagen, Stieleichen-Birken-Wald, Streuschicht, M. Moritz leg. 18. 7. 1957. - ZMB Nr. 57 / IV: 10 Ad., DDR, Greifswald, Elisenhain, Buchen-Eichen-Eschen-Wald, Streuschicht, M. Moritz leg. 1957 / 1958. - ZMB Nr. 57 / B 17: 1 Ad., DDR, Greifswald, Kieshofer Moor, vermoderter Fichtenstubben und Moos, M. Moritz leg. 16. 3. 1958. - ZMB Nr. 57 / B 124: 3 Ad., DDR, Kyffhaeusergebirge, Nordrand bei Nymburg, Fichten-Birken-Jungwuchs, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 11. 4. 1967. - ZMB Nr. 57 / B 251: 20 Ad., DDR, Berlin-Buch, Stieleichen-Buchen-Altbestand, dicke Streuauflage, feucht, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 57 / B 283: 7 Ad., DDR, Naturschutzgebiet Darss, W. Karg leg. - ZMB Nr. 57 / 1 192 E: DDR, Weisswasser, Naturschutzgebiet " Urwald ", Molinio-Piceetum typicum, Moospolster, H. - D. Engelmann leg. 4. 6. 1967.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
0D9358BD3E3B6F4258E921551B4922A4.taxon	discussion	Lectotypus, Locus typicus: Die Milbensammlung Sellnicks ist in den letzten Kriegsjahren bis 1945 vollstaendig verlorengegangen, so dass auch von dieser Art kein Typenmaterial mehr vorliegt. Br. zelawaiensis ist im Rahmen einer Bestimmungstabelle (Sellnick 1928) als neue Art genannt und etwas spaeter (Sellnick 1929, p. 347, Fig. 311) nochmals beschrieben und sehr genau abgebildet worden. Da Sellnick (1929, p. 342) ausdruecklich betont, dass es sich bei dieser Zweitbeschreibung um dasselbe Material handelt: (Oribatiden des Zehlaubruches), das auch den in der Bestimmungstabelle ein Jahr zuvor benannten neuen Arten zugrunde lag, kann mit Sicherheit angenommen werden, dass der in Fig. 11 sehr exakt gezeichnete Br. zelawaiensis vom Locus typicus stammt und ein Exemplar der Typusserie darstellt. Aus diesem Grunde wird das in Sellnick 1929, p. 348, Fig. 11 dargestellte Tier als Lectotypus festgelegt (Art. 74 b der Int. Regeln Zool. Nomenkl.).	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
0D9358BD3E3B6F4258E921551B4922A4.taxon	materials_examined	Der Locus typicus ist das " Zehlaubruch ", westlich von Drushba, UdSSR, M. Sellnick leg.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
0D9358BD3E3B6F4258E921551B4922A4.taxon	description	Beschreibung: Farbe weissgrau bis hellgelbbraun. Dorsalborsten stark hypertrophiert, lanzettlich und leicht blasig aufgetrieben, auf dem Notogaster meist ueber 20 ym lang. Die Dorsalfelder sind vollkommen glatt, ihre Raender unregelmaessig gewellt. Das Prodorsum ist schmal und hoch gewoelbt. Das Rostrum ist durch einen gerundeten Laengskiel, der sich oberhalb der Rostralhaare befindet und in der Aufsicht als nasenartiger Vorsprung erkennbar ist, besonders vom Prodorsum abgehoben. Neben den Rostralzaehnen ist jederseits ein langer, mit gerundeten Spitzen versehener Lateralzahn vorhanden. Die Rostralhaare sind kurz und besonders an ihrer Aussenkante mit mehreren langen Stachelspitzen besetzt. Die uebrigen prodorsalen Haare sind nur wenig kuerzer als die Notogasterborsten und vollkommen glatt. Die Insertionsalveolen befinden sich auf grossen niedrigen Insertionshoeckern. Von den medianen Dorsalfeldern des Prodorsum ist das hintere Paar reduziert, waehrend die Felder der beiden vorletzten Paare auf jeder Seite verschmolzen sind. Die Exobothridialhoecker stellen praktisch grosse Insertionshoecker der Exobothridialhaare dar und ueberragen als solche den Lateralrand des Prodorsum. Die Sensilluskeule ist eine lange und relativ schlanke Spindel, die mit in Reihen angeordneten langen steifen Stachelspitzen besetzt ist. Gelegentlich zeigt die Keule eine Tendenz zur seitlichen Kompression. Das durchschnittliche Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt 1,57. Das Opisthosoma ist von dem schmalen Prosoma deutlich abgesetzt. Seine Seitenraender verlaufen parallel zueinander. Die Dorsalfelder des Notogaster sind glatt, nicht punktiert. Ihre Raender sind unregelmaessig wellenfoermig, zum Teil mit eckigen oder knotigen Ausbuchtungen. Auf dem Notogasterschild Na sind die medianen Feldpaare zu einem vorderen und einem hinteren einheitlichen Medianfeld, von dem lediglich das letzte Median- feldpaar fluegelartig abgesetzt ist, verschmolzen. Die Rosettenfelder sind stark reduziert und haben mit dem etwas elliptischen Kutikularring keinen Kontakt mehr. Die zum Teil verschmolzenen Medianfelder des Pygidium sind auffallend schmal. Die mediane Dorsoventralmuskulatur besteht bei dieser und der folgenden Art nur aus 3 bzw. 2 Muskelbuendeln. Die Dorsalborsten des Notogaster sind sehr lang (vgl. Tabelle), lanzettfoermig stark verbreitert und dabei etwas blasig aufgetrieben. Mit ihren sehr dicken Stielen inserieren sie auf flachen Borstenhoeckern. Waehrend die Schulterborste c 3 die Andeutung einer Randzaehnung erkennen laesst, sind alle uebrigen Borsten glatt. In der Aufsicht erscheinen ihre Aussenkanten besonders in der distalen Haelfte dagegen leicht wellig.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
0D9358BD3E3B6F4258E921551B4922A4.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychochthonius zelawaiensis ist durch die stark hypertrophierten langen Dorsalborsten in Verbindung mit der charakteristischen Notogasterornamentation sehr leicht zu erkennen. Auf den ersten Blick ist die Art nur mit Br. honestus n. sp. zu verwechseln, von dem sie sich aber u. a. durch die laengeren und glatten Dorsalborsten sowie die voellig glatten Dorsalfelder, die bei Br. honestus n. sp. durchweg fein gepunktet sind, unterscheidet.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
0D9358BD3E3B6F4258E921551B4922A4.taxon	biology_ecology	Die Art bevorzugt maessig feuchte Moorstandorte und feuchtere, stark saure Standorte mit Rohhumusbildung.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5305DE9424FB939B27DCF302DDD317D7.taxon	materials_examined	Material: ZMB Nr. 442 / 1 212 E: 1 Ad., Holotypus, 10 Ad., Paratypen, DDR, Weisswasser, Naturschutzgebiet " Urwald ", Moospolster, H. - D. Engelmann leg. 4. 6. 1967. - ZMB Nr. 442 / 1 192 E: 1 Ad., Paratypus, DDR, Weisswasser, Naturschutzgebiet " Urwald ", Pholia nutans-Polster, H. - D. Engelmann leg. 4. 6. 1967. - ZMB Nr. 442 / B 284: 1 Ad., Paratypus, DDR, Hohnekamm (Harz), ca. 800 m, Nadelstreu, Moos auf Humus, W. Karg leg. Mai 1966.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5305DE9424FB939B27DCF302DDD317D7.taxon	materials_examined	Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universitaet zu Berlin. Der Locus typicus ist DDR, Naturschutzgebiet " Urwald " in den Waeldern am Jagdschloss bei Weisswasser (Oberlausitz). Der Standort ist ein feuchtes Molinio-Piceetum typicum, Moospolster, H. - D. Engelmann leg. 4. 6. 1967.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5305DE9424FB939B27DCF302DDD317D7.taxon	description	Beschreibung: Koerperfarbe hellgelbbraun. Dorsalborsten stark hypertrophiert, vom zelawaiensis-Typ, aber der Borstenrand sehr fein gesaegt. Dorsalfelder mit glatten Raendern und fein punktiert. Prodorsum schmal, im Profil sehr hochgewoelbt und bis zu den Lamellarhaaren von gleicher Hoehe. Vor den Lamellarhaaren zum Rostrum fast senkrecht abfallend. Das Rostrum oberhalb der Rostralhaare aehnlich wie bei Br. zelawaiensis mit einer gerundeten kielfoermigen Vorwoelbung. Im Gegensatz zur Vergleichsart faellt es aber hier von der Vorwoelbung bis zum Rostralrand fast senkrecht ab (Abb. 26 c). Rostral- und Lateralzaehne sind wie bei Br. zelawaiensis vorhanden. Die Rostralhaare sind kurz und kompakt und an den Raendern mit kraeftigen Stachelspitzen besetzt. Die uebrigen prodorsalen Borsten lanzettfoermig, in der distalen Haelfte sich schnell verjuengend und sehr spitz auslaufend. Ihre Raender sind fein gesaegt. Dorsalfelder des Prodorsum in der Anordnung wie bei Br. zelawaiensis, ihre Flaeche aber fein punktiert. Exobothridialhoecker zu einem grossen Insertionshoecker des Exobothridialhaares reduziert, den Lateralrand des Prodorsum erreichend. Sensilluskeule mit etwas feineren Stachelspitzen etwas dichter besetzt als bei Br. zelawaiensis. Das Laengenverhaeltnis zwischen Sensilluskeule und - stiel betraegt im Durchschnitt 1,48. Opisthosoma mit annaehernd parallelen Seiten. Die Dorsalfelder des Notogaster sind alle fein und dicht punktiert. Ihre Raender sind vollkommen glatt. Die Anordnung der Dorsalfelder erinnert mehr als bei Br. zelawaiensis an das Grundmuster der Gattung (vgl. Br. suecicus). Bei den verschmolzenen Medianfeldern des Notogasterschildes Na sind die transversalen Trennungslinien als schwache Punktreihen gerade noch angedeutet. Die Rosettenfelder des Notogasterschildes Na stehen mit dem Kutikularring noch in Verbindung. Der ovale Kutikularring steht mit dem mediocaudalen Rosettenfeld in offener Verbindung. Die Dorsalborsten des Notogaster sind wesentlich kuerzer und von anderer Gestalt als bei Br. zelawaiensis. Die Borstenraender sind zum groessten Teil sehr fein gesaegt, und die groesste Borstenbreite wird in der Mitte der Borste erreicht, von wo aus sich die Borste dann sehr rasch bis zur Spitze verjuengt. In der distalen Haelfte verlaufen dabei die Borstenraender teilweise leicht konkav. Bei Br. zelawaiensis behalten dagegen die Borsten ihre groesste Breite ein betraechtliches Stueck ueber die Borstenmitte hinaus bei. Die Borsten inserieren auf flachen Borstenhuegeln.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5305DE9424FB939B27DCF302DDD317D7.taxon	discussion	Systematische Stellung: Brachychochthonius honestus n. sp. laesst sich durch die feine Punktierung aller Dorsalfelder, deren glatte Raender, die andersartig geformten und etwas kuerzeren Dorsalborsten und durch das Prodorsumprofil sehr gut von dem nahe verwandten Br. zelawaiensis unterscheiden.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5305DE9424FB939B27DCF302DDD317D7.taxon	biology_ecology	Ueber die oekologischen Ansprueche lassen sich zur Zeit keine sicheren Angaben machen. Bisher liegen nur Funde aus feuchtnassen Moosproben bewaldeter Standorte vor, in denen die Art gemeinsam mit Br. zelawaiensis angetroffen wurde.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5AC8B1E0FF8C35817CED088B57749B68.taxon	discussion	Der verschiedentlich geaeusserten Auffassung, dass Br. hungaricus und Br. rostratus Jacot identisch seien, kann hier nicht gefolgt werden. Obwohl der Typus von Br. rostratus nicht untersucht werden konnte (siehe Anmerkung zur Synonymie bei Br. suecicus), lassen Beschreibung und Abbildung Jacots klare Unterschiede zwischen beiden Arten erkennen. Diese bestehen u. a. in der Form des Rostrum und der Anzahl der vorderen medianen Dorsalfleckcnpaare auf dem Notogasterschild Na. Jacot zeichnet 3 Paare, wie sie bei allen Brachychochthonius-Arten im Anlagemuster vorhanden sind. Br. hungaricus besitzt dagegen nur 2 Paar vordere Dorsalflecke, da das 3. Paar vollstaendig reduziert ist. Es konnte ein sehr umfangreiches Material von Br. hungaricus aus Europa untersucht werden, niemals war die Andeutung eines 3. Paares der vorderen Mediangruppe vorbanden. Dagegen lagen dem Verfasser 1 Exemplar aus der UdSSR, Kamerowskaja oblast (Coll. Krivoluckij) und 2 Tiere aus Oesterreich, Leopoldsberg bei Wien (Coll. Forsslund) vor, bei denen die 3 vorderen Medianpaare voll entwickelt sind und zusammen mit einigen anderen Merkmalen dem Br. rostratus Jacots entsprechen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5AC8B1E0FF8C35817CED088B57749B68.taxon	materials_examined	Material: NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Praeparat, BRD, Holstein, ex Coll. Strenzke Nr. 406, 1940 / 1941. - NRSt: 2 Ad., Coll. Forsslund Mf 486 S, 2 mikroskop. Praeparate, Schweden, Dalarna, Mora, Siljansfors, 11. 7. 1947. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 731, mikroskop. Praeparat, Schweden, Angermanland, Vibyggera, Skuleberget, K. - H. Forsslund leg. 6. 6. 1959. - NRSt: 5 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Praeparat, Ungarn, J. Balogh leg. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund Mf 594, mikroskop. Praeparat, Italien, Vallombrosa, M. Sellnick leg. UNMB Nr. 0 - 194 - 68 E: 1 Ad., Ungarn, Tiszakerecseny, S. Mahunka leg. 9. 6. 1960. - UNMB Nr. 0 - 188 - 68 E: 15 Ad., Ungarn, Fehergyarnat, S. Mahunka leg. 10.6.1966. - UNMB Nr. 0 - 193 - 68 E: 2 Ad., Ungarn, Takos, Bockereki erdoe, S. Mahunka leg. 10. 6. 1966. - UNMB Nr. 0 - 294 - 68 E: 1 Ad., Ungarn, Fanni-V., Querc. - cot., Loksa leg. 22. 7. 1954. IEM: 1 Ad., Coll. Perez-Inigo, mikroskop. Praeparat, Spanien, Madrid, Los Molinos, W. Steiner leg. 24. 4. 1953. ZMB Nr. 97 / IV: 5 Ad., mikroskop. Praeparat, DDR, Greifswald, Elisenhain, Buchen-Stieleichen-Hainbuchen-Wald, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 8. 1957. - ZMB Nr. 97 / B 66: 1 Ad., DDR, Bad Frankenhausen, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, am Grunde einer Schrunde, starke Humusauflage, M. Moritz leg. 19. 7. 1964. - ZMB Nr. 97 / B 84: 3 Ad., derselbe Fundort, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 97 / B 88: 5 Ad., derselbe Fundort, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 97 / B 124: 2 Ad., DDR, Nymburg, Nordrand des Kyffhaeusergebirges, Fichten-Birken-Jungwuchs, Regenwurmmull, M. Moritz leg. 11. 4. 1967. - ZMB Nr. 97 / B 140: 2 Ad., DDR, Suedrand des Kyffhaeusergebirges an der Barbarossahoehle, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1966. - ZMB Nr. 97 / B 169: 2 Ad., DDR, Suedrand des Kyffhaeusergebirges, Steppengrashang an der Prinzenhoehle, Bodenauflage, M. Moritz leg. 21. 11. 1967. - ZMB Nr. 97 / B 269: 5 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, ostexponiertes Steilhangufer mit Rotbuchen-Weissbuchen-Erlen-Wald am Schmalen Luzin, Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. - ZMB Nr. 97 / U 23: 26 Ad., Ungarn, Csevharaszt, Puszta, Stieleichenklimaxwald auf ehemaligen Flugsandduenen, Zersetzungs- und Humushorizont, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. - ZMB Nr. 97 / B 290: 1 Ad., Jugoslawien, zwischen Ochrid und svet Naum, Buchen-Zerreichen-Hopfen-Buschwald, R. Schuster leg. 14. 9. 1958. Typus, Locus typicus: Exemplare der Typusserie (Coll. Balogh) konnten nicht untersucht werden. Der Locus typicus ist Ungarn, Nadap, Potharaszt, J. Balogh leg.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5AC8B1E0FF8C35817CED088B57749B68.taxon	description	Beschreibung: Farbe roetlichbraungelb. Felder der dorsalen Ornamentation zu rundlichen kleinen Flaechen, die grob punktiert sind, umgebildet. Rostrum stark blasenfoermig aufgetrieben. Nur 2 Paar mediane vordere Feldpaare auf dem Notogasterschild Na. Das schmale Prodorsum ist hoch und rund gewoelbt. Seine Dorsalfelder sind zum Teil reduziert. Waehrend die hinteren Medianfelder scharf umrandet sind, sind die vorderen zum Teil nur durch die Punktierung in ihren Umrissen zu erkennen. Das Rostrum stellt eine fast halbkugelige maechtige Vorwoelbung dar, auf der die winzigen Rostralhaare sitzen und die bis kurz vor die Lamellarhaare reicht. Im Profil gemessen betraegt das Laengenverhaeltnis des Rostrum (Entfernung zwischen Rostralrand und Ansatzstelle vor den Lamellarhaaren) und dem restlichen Prodorsum (Dorsallinie) im Durchschnitt 1,54. Rostralzaehne auf stark wulstigem Rostralrand, Lateralzahn des Rostrum mit einem kraeftigen langen kegelfoermigen Kaudalzahn. Die Haare des Prodorsum sind sehr kurz und fein. Exobothridialhoecker vorhanden, das winzige Exobothridialhaar auf ihm kaum zu erkennen. Sensilluskeule seitlich zusammengedrueckt. Auf der Oberseite mit zahlreichen kurzen borstenaehnlichen Fortsaetzen, auf der Unterseite mit einer Reihe sehr langer und spitzer Stachelborsten. Das Laengenverhaeltnis zwischen Keule und Stiel betraegt im Durchschnitt 1,52. Notogaster mit parallelen Seiten, Schultereckcn nicht besonders ausgebildet. Die Dorsalfelder stellen mehr oder weniger kleine rundliche Flaechen dar, die sich in der Regel nicht beruehren. Sie sind scharf umrandet und gleichmaessig grob punktiert. Charakteristisch fuer die Art ist das Fehlen des hinteren Feldpaares der vorderen Mediangruppe auf dem Notogasterschild Na. Auch das vordere Paar dieser Gruppe zeigt durch eine gelegentlich undeutliche Begrenzung Rueckbildungstendenzen. Das mittlere Feldpaar der hinteren Mediangruppe des Notogasterschildes Na und das mittlere Paar auf dem Notogasterschild Nm sind asymmetrisch. In einer Population kommen sowohl links- als auch rechtsasymmetrische Tiere vor. Die 3 vorhandenen Rosettenfelder haben keinen Kontakt mit dem relativ grossen rundlichen Kutikularring. Die Notogasterborsten sind piliform und liegen der Koerperoberflaeche eng an. Sie nehmen von vorne nach hinten stetig an Laenge zu, dabei sind die Borsten der Medianreihe jeweils auffallend laenger als die der Lateralreihe. Die Pygidiumborsten f 2, h 1 und ps 1 sind die laengsten Koerperborsten (zum Beispiel f 1 = 16,5 ym, f 2 = 7,0 ym). Die ps 1 - Borsten inserieren auf einem nur angedeuteten flachen Absatz des Pygidium.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5AC8B1E0FF8C35817CED088B57749B68.taxon	biology_ecology	Systematische Stellung: Brachychochthonius hungaricus und Br. rostratus stellen ein Artenpaar dar, dessen oekologisch unterschiedliche Ansprueche mit nur geringen morphologischen Merkmalen korreliert sind. Den zahlreichen Funden des Br. hungaricus aus humusreichen, feuchten Boeden Mitteleuropas steht bisher ein einziger Fund von Br. rostratus (2 Ad.) vom Leopoldsberg bei Wien (Oesterreich) gegenueber.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
5AC8B1E0FF8C35817CED088B57749B68.taxon	discussion	Differentialdiagnostisch ist Br. hungaricus von Br. rostratus, der 3 vordere Medianfeldpaare auf dem vorderen Notogasterschild besitzt, durch das Fehlen des hinteren Paares dieser Gruppe zu trennen. Im einzelnen werden die Unterschiede beider Arten bei Br. rostratus abgehandelt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
E4FA5715EB2A481E49138EE549124A80.taxon	description		de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
E4FA5715EB2A481E49138EE549124A80.taxon	materials_examined	Material: NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Praeparat, Oesterreich, Wien, Suedseite des Leopoldsberges, Quercetum, J. Balogh leg. Maerz 1955. - NRSt: 1 Ad., Coll. Forsslund, mikroskop. Praeparat, Oesterreich, Wien, Suedseite des Leopoldsberges, Wiese, J. Balogh leg. April 1955. SITM: 1 Ad., Coll. Krivoluckij, mikroskop. Praeparat, UdSSR, Kemerowskaja oblast. Byzowa leg. Typus, Locus typicus: Die Sammlung Jacots befindet sich im United States National Museum Washington. Der Typus konnte bisher nicht aufgefunden werden. Der Locus typicus ist USA, North Carolina, Bent Creek Experimental Forest bei Asheville, Wiese an der Spitze des Shut-in-Ridge, A. P. Jacot leg. 8. 5. 1935.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
E4FA5715EB2A481E49138EE549124A80.taxon	description	Beschreibung: Koerperfarbe roetlichgoldgelb bis braungelb. Vom Br. hungaricus-Habitus, aber staerker skulpturiert, indem die Dorsalfelder im allgemeinen staerker eingesenkt und ihre Raender erhabener sind. Alle 6 dorsalen Medianfeldpaare des vorderen Notogasterschildes Na vorhanden. Im folgenden wird nur auf die Unterschiede zu Br. hungaricus eingegangen. Das Prodorsum zeichnet sich gegenueber Br. hungaricus durch eine geringere Entwicklung des vorgewoelbten Rostrum aus. Das Laengen Verhaeltnis von Rostrum (Profillinie zwischen dorsalem Ansatz und Rostralrand) und uebrigem Prodorsum (Dorsallinie) betraegt 1,65. Weiterhin ist es vom Prodorsum durch einen tieferen Absatz getrennt. Dies ist in der Aufsicht durch eine staerkere Vorwoelbung des Prodorsumrandes jederseits des Rostrum erkennbar. Ausserdem ist die genannte scharfe Abgrenzung des Rostrum mit einem steueren Abfall des Prodorsum an den Seiten und vor den Lamellarhaaren gekoppelt, so dass in der Aufsicht an diesen Stellen leistenartige Bildungen entstehen, wie sie von Jacot abgebildet werden. Diese Bildungen fehlen Br. hungaricus auf Grund der mehr gleichmaessigen Prodorsumrundung und des flachen Abfalles zum Rostrum. Die Sensilluskeule ist bei durchschnittlich gleicher Sensilluslaenge kuerzer und schlanker. Das Verhaeltnis von Keule zu Stiel betraegt 1,21 gegenueber 1,52 bei Br. hungaricus. Auf dem Notogasterschild Na sind alle 6 Feldpaare der medianen Reihe vorhanden. Reduktionserscheinungen sind hier nicht erkennbar. Die 2 vorderen, immer dicht zusammenliegenden lateralen Muskelinsertionsflachen der Schulterregion sind auf der Aussenseite von einem kraeftigen Kutikularwulst ohrenfoermig umgeben. Diese Kutikularbildung fehlt bei Br. hungaricus vollstaendig. Die Notogasterborsten sind etwas kuerzer als bei der Vergleichsart (f 1 = 15 ym). Das Pygidium ist relativ flacher und kuerzer und im Bereich der h 1 - Borsten staerker vorgewoelbt.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
E4FA5715EB2A481E49138EE549124A80.taxon	biology_ecology	Systematische Stellung: Siehe bei Brachychochthonius hungaricus. Die bisherigen Funde von Br. rostratus sprechen gegenueber der Vergleichsart fuer eine boreo-montane Verbreitung. Weitere Aufsammlungen duerften den hier zweifelsfrei vorliegenden interessanten Aspekt der Verbreitung sehr nahestehender beziehungsweise junger Schwesternarten klaeren helfen.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
C9AC8B677457362FA3C7911AFB157BE8.taxon	discussion	Die Art ist nach v. D. Hammen (1959) wahrscheinlich ein Liochthonius, der heute nicht mehr deutbar ist, da sich in den betreffenden mikroskopischen Praeparaten Berleses mehrere Arten von verschiedenen Fundorten befinden, die alle auf die kurze Originalbeschreibung ohne Abbildung passen wuerden.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
67979813E8C534C096E199C01E97D098.taxon	discussion	Die kurze und ohne Abbildungen gegebene Beschreibung Berleses laesst ein Wiedererkennen der Art nicht zu. Die Wiederbeschreibung durch Forsslund (1957) auf Grund zweier Originalpraeparate aus der Typusserie laesst am ehesten einen Liochthonius erkennen. Die Beschreibung Forsslunds schliesst aber auch nicht ganz die Zugehoerigkeit zu Neobrachychthonius aus (v. d. Hammen 1959, Ghilarov und Krivoluckij 1975).	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
A93806962C939A4B498B31B0511A82E5.taxon	discussion	Die Originalbeschreibung reicht fuer ein Wiedererkennen der Art nicht aus. Das einzige Exemplar liegt als Holotypus in einem mikroskopischen Praeparat (Nr. N 1585) vor und ist so stark gequetscht, dass der Habitus und zahlreiche Einzelheiten fuer eine Artdiagnose nicht mehr verwendbar sind. Ein Umbetten war auf Grund der starken Zerstoerung des Tieres nicht mehr moeglich. Die Abbildung Schweizers gibt den typischen Habitus eines Verachthonius wieder. Ausserdem liessen sich folgende Einzelheiten erkennen, die diese Annahme stuetzen. Es sind einfache spitze, kurze Dorsalborsten vorhanden. Die Spitzen der Lamellarhaare sind gegeneinander gerichtet. Erkennbar sind 3 einfache, nicht hypertrophierte Adanalborsten in gleichem Abstand. Auf dem Pygidium stehen die ps 2 - Borsten hinter den ps 1 - Borsten, so dass die Medianreihe aus 4 Borstenpaaren besteht. Ein transversaler Pygidiumwulst ist an einer Koerperseite erkennbar. Sensilluskeule spindelfoermig und laenger als der Stiel. Die Artzugehoerigkeit ist nicht mehr feststellbar, so dass Aufsammlungen am Locus typicus notwendig sind. Die Synonymisierung mit Brachychthonius laetepictus Berlese, 1910 durch Niedbala (1974 a, p. 507) ist unrichtig.	de	Moritz, M. (1976): Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938. Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52: 227-319, URL: http://unknown
