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794C26AD1A5DE7630F7C441815C61AC7.taxon	description	♀ von 19 mm lg. mit 12 mm langen Endbeinen, fuchsgelb und nur die Ocellen schwarz pigmentiert, Ocellen 11 (9 + 1 + 1). Antennen jederseits 48 - gliedrig. Coxosternum der Kieferfuesse mit 7 + 7 Zaehnen. 7., 9., 11. und 13. Tergit mit dreieckigen Fortsaetzen, 6. mit abgerundeten Hinterecken. Ruecken glatt und glaenzend, kaum punktiert, auf den hinteren Tergiten, namentlich dem 12. etwas gerunzelt. Coxaldruesen in 2 - 3 Reihen: 8 - 9, 13 - 14, 16, 19 - 20. 1. Beinpaar 0,0,3,1,1 / 0,0,2 - 3,2,2 Klaue mit Nebenklaue. 15. Beinpaar 1,0,2,1,0 / 0,1,3,3,2 Endkralle einfach, Hueften ohne Seitendorn. ♀ mit 2 + 2 Sporen, die Genitalklauen ein spitzig. - j. ♀ von 11 1 / 2 mm Lg. mit 40 und 41 Antennengliedern, Coxosternum der Kieferfuesse mit 5 + 5 Zaehnen. Coxaldruesen 7 (4 + 3) - 8 (5 + 3) - 9 (5 + 4) - 9 (5 + 4) - Genitalsporen 1 (2) + 1 (2) - Agenitalis von 8 mm Lg. mit 27 gliedrigen Antennen, 5 + 5 Zaehnen am Coxosternum der Kieferfuesse.	de	K. W. Verhoeff (1929): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. Mitteilungen über Höhlen- und Karstforschung 1929: 41-55, URL: http://un.availb.le
794C26AD1A5DE7630F7C441815C61AC7.taxon	diagnosis	Die Art ist zunaechst verwandt mit leptopus Latz, und unterscheidet sich hauptsaechlich wie folgt: cerberus n. sp. Koerper hell fuchsgelb, ohne Laengsbinde. Ocellen 11. 12. Tergit, hinten ganz quer verlaufend, 14. hinten schwach eingebuchtet, Hinterecken schwach vorgezogen. Hueften nur am 15, Beinpaar oben mit Dorn, am 14. fehlt er. leptopus Latz. Koerper gelbbraun und meistens mit einer dunklen Nittelbinde. Ocellen 16 - 21. 12. und 14. Tergit hinten in der ganzen Breite ausgebuchtet, das 14. tief, die Hinterecken etwas eckig vortretend. Hueften des 14. und 15. Beinpaares oben mit Dorn.	de	K. W. Verhoeff (1929): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. Mitteilungen über Höhlen- und Karstforschung 1929: 41-55, URL: http://un.availb.le
794C26AD1A5DE7630F7C441815C61AC7.taxon	materials_examined	Vorkommen: 30. IX. 28 in der Dantegrotte bei Tolmein 1 ♀ 1 j. ♀ und 3 Agenitales.	de	K. W. Verhoeff (1929): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. Mitteilungen über Höhlen- und Karstforschung 1929: 41-55, URL: http://un.availb.le
794C26AD1A5DE7630F7C441815C61AC7.taxon	discussion	Anmerkung: Die beiden krainerischen Hoehlen-Lithobiiden sind von besonderem Interesse insofern, als man an ihnen mit aller Deutlichkeit die Abstammung von oberirdischen Formen nachweisen kann. Waehrend naemlich der Lithobius stygius Latz, von dem illyricus Latz abzuleiten ist, stellt der Polybothrus cerberus m. einen cavernicolen Abkoemmling des leptopus Latz vor. In beiden Artenpaaren ist durch den Uebergang zum Hoehlenleben die Zahl der Ocellen vermindert. Waehrend aber bei der beiden Lithobius-Arten in der Pigmentierung nicht viel Unterschied zu bemerken ist, zeigt sich dieselbe bei Polybothrus cerberus ebenfalls bedeutend vermindert. Die Zahl der Antennenglieder ist dagegen nicht oder doch nur geringfuegig bei cerberus vermehrt.	de	K. W. Verhoeff (1929): Arthropoden aus südostalpinen Höhlen. Mitteilungen über Höhlen- und Karstforschung 1929: 41-55, URL: http://un.availb.le
