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091CA12F5532287ABA9125982612A7AA.taxon	description	♂ 32 mm, ♀ 27 1 / 2 - 33 mm lang. Der ganze Koerper schoen fuchsgelb. 9., 11. und 13. Tergit hinten mit dreieckigen, spitzen, an der inneren Basis gegen den uebrigen Hinterrand abgesetzten Fortsaetzen. 10., 12., 14. Tergit mit dreieckig-spitzen Hihterecken; 15. Tergit des ♂ hinten stark beborstet, breit abgerundetabgestutzt, in der Mitte nicht vorgezogen. Die zahlreichen Coxaldrusenporen bilden fast 5 Reihen, wobei die groesseren Poren sich innen und hinten befinden, der hinterste Porus bisweilen der groesste ist. Das Coxosternum der Kieferfuesse mit 9 + 9 oder 10 + 10 Zaehnen besitzt eine Auszeichnung, welche ich bei keiner anderen Art dieser Gattung beobachtet habe. Sie besteht darin, dass sich dicht unterhalb der Zaehne eine aus drei Reihen kurzer und dicker Borsten gebildete Buerste so an sie herandraengt, dass die Zaehne dadurch teilweise verdeckt werden. Ausserdem ist eine gewoehnliche Beborstung vorhanden von zum Teil recht langen Borsten. Die aeusseren Zaehne sind entschieden groesser als die inneren (Abb. 8 und 9). Porenschlauch der Giftdruesen lang, aber trotzdem nur bis in die Mitte der Tibia reichend. Kieferfuesse spaerlich und fein punktiert. Ocellen 20 (1 + 19). Der Porus des Schlaefenorgans so gross wie einer der vorderen Ocellen. Genitalsegment und Telson des ♂ reichlich und lang beborstet. Die Gonopoden des ♂ sind nur scheinbar 2 gliedrig. Sie sitzen versteckt ueber einem Genitalsternit 1), welches jederseits nach hinten in einen langen, abgerundet-dreieckigen Lappen ausgezogen, der lang, kraeftig und reichlich beborstet. Zwischen diesen beiden Lappen eine tiefe Bucht, fast so breit wie jeder Lappen an seiner Basis. Was nun auf den ersten Blick wie ein Grundglied der Gonopoden erscheint, ist in Wahrheit ein nach oben umgeschlagenes Seitenstueck der Lappen des Genitalstemits, ebenfalls beborstet. In diesem Seitenstueck aber sitzt der kurz-kegelige Gonopodenhoecker, der also ungegliedert ist und schraeg nach innen und hinten gerichtet. 1. Beinpaar 3 2 2 / 3 3 3; Hueften am 12. und 13. Beinpaar 1 / 0; 14. Beinpaar 1 0 3 1 2 / 0 1 3 3 2 Hueften mit einem Seitendorn, 15. Beinpaar 1 0 3 1 0 / 1 1 3 2 1 - 2 Hueften mit 1 - 2 Seitendornen, Endklaue einfach. Praefemur am 1.5. Beinpaar des ♂ ohne Auszeichnung, am Ende oben mit schwacher Furche, die 3 / 3 Stacheln ohne Besonderheit, auch sonst keine Auszeichnung am 15. Beinpaar. Die Endbeine besitzen sehr dichte Porensiebe an Femur, Tibia und Tarsus innen, aussen nur spaerliche Poren, zugleich kurze und spaerliche Beborstung. Am Praefemur fehlt das Porensieb, ueberhaupt gibt es an ihm nur vereinzelte Poren, Beborstung etwas laenger, aber wenig zahlreich. Das 14. Beinpaar verhaelt sich sehr aehnlich, nur mit dem Unterschiede, das am 2. Tarsus innen (mit Ausnahme des Basaldrittels) etwa 9 Tangentialborsten stehen. ♀ mit 2 + 2 langen und spitzen Sporen, die inneren 2 / 3 der Laenge der aeusseren erreichend und um ihre eigene Laenge von der Basis der aeusseren entfernt, die Klaue der Gonopoden lang, spitz, gebogen und einfach, also gaenzlich ohne Nebenspitzen.	de	K. W. Verhoeff (1937): Zur Kenntnis der Lithobiiden. Archiv für Naturgeschichte 6: 171-257, URL: http://un.availab.le
091CA12F5532287ABA9125982612A7AA.taxon	distribution	Vorkommen: Am 1. und 5. X. 32 erbeutete ich 1 ♂, 3 ♀ und 1 junges ♀ (letzteres 21 1 / 2, mm noch ohne Genitalsporen) bei Bargo im suedlichen Piemont (kottische Alpen) in einer Bachsehlucht unter grossen tafelartigen, fuer Lithobiiden ueberaus guenstigen Schieferplatten. Unter denselben Verhaeltnissen haust dort auch Polybothrus fasciatus Newp. in zum Teil riesigen bis 50 mm Laenge erreichenden Stuecken. - Es ist ein sehr seltener und nur durch die besondere Gunst der zahlreichen Schiefer-platten erklaerlicher Fall, dass an derselben Oertlichkeit zwei dieser stattlichen Steinlaeufer-Arten hausen.	de	K. W. Verhoeff (1937): Zur Kenntnis der Lithobiiden. Archiv für Naturgeschichte 6: 171-257, URL: http://un.availab.le
