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B5B95818959A8B7105F9859C4951A70A.taxon	description	Das Tier ist mittelgross und schlank; die Koerperlaenge betraegt rund 360 y und die Breite 190 y, was beinahe ein Verhaeltnis 2: 1 ergibt. Das Rostrum ist rund und zugespitzt; die Rostralhaare sind eigentlich geknickte Borsten und sitzen dicht hinter dem abgerundeten Ende des Rostrums. Die Lamellen sind breite, an der Seite des Propodosomas liegende Leisten, die rostral nach innen biegen. In derselben Hoehe, jedoch mehr der Mitte des Propodosomas zu, liegen die kurzen borstenfoermigen, schwach nach innen gebogenen Lamellarhaare; die Interlamellarhaare sitzen in geringer Entfernung von der Grenzlinie, und zwar in den Aussenecken des breiten, jedoch kurzen Bandes vor der Grenzlinie. Sie sind kurze, gerade, nach aussen gerichtete Borsten. Das Organum ist dicht an der Grenzlinie; sein Sensillus ist ein schwach verdickter, gerade nach aussen gerichteter, etwas gebogener, mit acht der Groesse nach verschieden langen Borsten besetzter Kolben. Von den Borsten ist die kuerzeste, gerade an der Spitze; ihr folgt eine etwas laengere, auch gerade Borste; denn zwei gleich lange, gegeneinander geneigte (gebogene), viel laengere Borsten; hinter diesen eine ebenso lange (oder um klein wenig kuerzere, auch nach aussen gebogene) Borste. Hinter diesen ist eine kurze, gerade und eine noch kuerzere. Der Form nach aehnelt Sensillus dem bei Oppia sexmaculata Dal. bzw. O. laterostris Mih. Tectopedium I ist kraeftig; das II. aber ein schwacher Lobus. Das Hysterosoma ist verhaeltnismaessig schmal, laenglich oval und mit einem Band umrahmt. An ihm sind 6 Borstenreihen, von denen die zwei ersten der Innenreihe vorne liegen. Die beiden Innenborsten der vorletzten und letzten Beihe sind naeher aneinander gerueckt. An der Bauchflaeche sind owohl die Anal- wie die Genitaloeffnung verhaelnismaessig gross (Genital 40 y X 40 y und Anal 80 y X 68 y). Der Abstand zwischen beiden Oeffnungen betraegt die ganze Laenge der Analplatte, also 80 y. Die Apodemata des IV. Beinpaares sind schwach chitinisiert. Die Bedornung, aus kurzen, kraeftigen Borsten bestehend, ist aus der Abbildung zu ersehen.	de	Mihelcic, F. (1955): Neue Milbenarten aus Kärnten. Zoologischer Anzeiger 155: 87-90, URL: http://unknown
B5B95818959A8B7105F9859C4951A70A.taxon	biology_ecology	Das Tier habe ich in feuchten Wiesenmooren in Goeltschach bei Maria Rain in Kaernten (Oesterreich) gefunden.	de	Mihelcic, F. (1955): Neue Milbenarten aus Kärnten. Zoologischer Anzeiger 155: 87-90, URL: http://unknown
080E3DB699D16E2B088D1D648B3711C9.taxon	description	In der Groesse stimmen beide Arten mehr oder weniger ueberein; die von mir gefundene misst in der Laenge zwischen 400 y und 410 y und in der Breite zwischen 200 y und 210 y. Das Verhaeltnis ist also fast 1: 2. Rostrum ist vorne gerundet. Die Lamellen reichen weit nach vorne und tragen (ohne Cuspis) die nicht bis zur Spitze der Rostralhaare ragenden Lamellarhaare. Diese sind eigentlich als kurz zu bezeichnen. Die Interlamellarhaare liegen im ersten Drittel der Lamelle, d. h. an der Grenze des I. und II. Drittels; hier weisen die Lamellen eine kurze Verbreiterung, in welche die Interlamellarhaare zu liegen kommen, auf. Vom Organum laufen nach rueckwaerts bei einigen Exemplaren breitere, nach innen hakenartig gebogene Leisten (Abb. 2 a), bei anderen aber aus schmalen Leisten zusammengesetzte Leisten (Abb. 2 c und d). Eine Grenzlinie fehlt. Das Organum ist becherfoermig; es wird von der Lamelle umfasst, Sensillus ist bei der Form a kolbig, bei der Form b dick spindelfoermig und hat eine Spitze. In beiden Faellen aber schwach seitwaerts gebogen und dann nach vorne gerichtet. Hysterosoma ist laenglich; Pteromophen sind etwa 51 y breit und 75 - 90 y lang. Am Hysterosoma sind vier Reihen von langen, duennen Borsten; die erste Reihe reicht bis zur fehlenden Grenzlinie. Die Aussenbonste liegt nahe an der Pteromorphe. An der Tibia des ersten Beinpaares sehen wir eine lange, gerade, seitwaerts gerichtete Borste (Solenidion 1); am Tarsus aber ein gekruemmtes Solenidion, neben ihm eine gerade Borste und noch zwei weitere Borsten.	de	Mihelcic, F. (1955): Neue Milbenarten aus Kärnten. Zoologischer Anzeiger 155: 87-90, URL: http://unknown
080E3DB699D16E2B088D1D648B3711C9.taxon	discussion	Die Art unterscheidet sich von P. austriacus Willm. dadurch, dass die Lamellen keine chitinisierte Flaeche an ihrer Innenseite besitzen, sondern nur eine kleine Verbreiterung, in der die Interlamellarhaare zu liegen kommen; dann sind bei meiner Art die Lamellarhaare kurz oder wenigstens erreichen sie nicht die Spitzen der Rostralhaare, wie es bei P. austriacus der Fall ist; Sensillus ist kolben- oder dickspindelfoermig und immer noch vorne gerichtet; am Ruecken sind vier Reihen von je 6 duennen Borsten zu sehen. Von diesen steht das erste Aussenpaar in der Hoehe des Innenpaares und nahe an den Pteromorphen. Meines Erachtens ist die Selbstaendigkeit der Art dadurch genuegend begruendet.	de	Mihelcic, F. (1955): Neue Milbenarten aus Kärnten. Zoologischer Anzeiger 155: 87-90, URL: http://unknown
