identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
E76287984B427260F586FC5D9BF4F2D5.text	E76287984B427260F586FC5D9BF4F2D5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Dentigera) kashmirensis (NURSE 1903)	<div><p>1. Hylaeus (Dentigera) kashmirensis (NURSE, 1903) (Fig. 1-5)</p> <p>Prosopis kashmirensis NURSE, 1903 – Annals and Magazine of Natural History (7) 11: 534-535. Loc. typ.: Kashmir. Syntypen ♀ 3, 3 Expl. coll. BMNH 17.a.11 (♀).</p> <p>Zu dieser Art lagen mir aus der Kollektion C.G. Nurse im Natural History Museum London je ein ♀ und ein 3 von "Kashmir" vor. In dieser schwierigen Gruppe sind die Männchen wegen ihrer vergleichweise zuverlässigeren Merkmale unbedingt zu bevorzugen, so dass ich hier das Syntypus-3 als Lectotypus auswähle. Es trägt folgende Etiketten: blaurandiges Kreisetikett " Syntype ", "Kashmir 6-8000 ft, 6.01.", " Prosopis kashmirensis (Nurse) " [handschriftlich], "Col. C.G. Nurse Coll. 1920-72", "3", "Type", " Lectotypus Prosopis kashmirensis Nurse, 1903, H.H. Dathe design. 2009"</p> <p>Das 3 besitzt einen kompakten Kopf mit breiten Genae, der Scapus ist schlank (Fig. 1). Das Typusexemplar wurde von mir genitalisiert. Der Kopulationsapparat ist verlängert, die Penisvalven lang; die Loben des Sternum 7 sind relativ klein, basal gekielt und mit wenigen feinen Borsten besetzt (Fig. 3-5).</p> <p>Es handelt sich um eine Art aus der Gruppe des H. brevicornis NYL., die im übrigen dringend revidiert werden muss.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B427260F586FC5D9BF4F2D5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B427263F586FA499E1BF687.text	E76287984B427263F586FA499E1BF687.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Dentigera) vetustus (NURSE 1903)	<div><p>2. Hylaeus (Dentigera) vetustus (NURSE, 1903) (Fig. 6)</p> <p>Prosopis vetusta NURSE, 1903 – Annals and Magazine of Natural History (7) 11: 536-537. Loc. typ.: India: Kashmir. Holotypus ♀ (monobasisch), coll. BMNH 17.a.37.</p> <p>Das Gesicht ist breit und reich gelb gezeichnet, auch der Clypeus mit grossem Fleck, die Genae verdickt, die Supraclypealarea oben deutlich erweitert; das Integument von Tergum 1 ist glatt und glänzend und nur äusserst fein und sehr zerstreut punktiert. Diese Merkmale sind sehr eigenständig in der Gruppe und rechtfertigen die artliche Trennung. Im Vergleich konnten Arten wie H. bivittatus MORAWITZ, 1876, H. pallidicornis MORAWITZ, 1876 und H. syriacus (ALFKEN, 1936) ausgeschlossen werden.</p> <p>Die Synonymie mit Hylaeus (Dentigera) brevicornis NYLANDER, 1852 nach WARNCKE (1980: 157) ist unbegründet. Mit liegt Material weiterer Taxa der brevicornis-Gruppe im Gebiet vor, anhand dessen sich eine gesonderte vergleichende Bearbeitung empfiehlt.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B427263F586FA499E1BF687	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B417262F586FD989E3BF16D.text	E76287984B417262F586FD989E3BF16D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Hylaeus) churtalis Dathe 2010	<div><p>3. Hylaeus (Hylaeus) churtalis nov.sp. (Fig. 7-11</p> <p>D i a g n o s e Die Art stellt sich nach dem Männchen habituell und durch die reduzierte Maske in die Artengruppe des H. niger, zu der ausserdem H. sinensis und H. nepalensis zu rechnen sind (Subgenus Nesohylaeus IKUDOME). Sie ist jedoch durch eine punktierte Frons ohne glatte Felder unterschieden. Auffallend ist die im oberen Teil abgesetzte Supraclypealarea, die die Art mit H. nepalensis nov.sp. verbindet, von den anderen Arten der Gruppe jedoch sondert. – Das Weibchen ist nicht mit letzter Sicherheit zuzuordnen.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 M a ss e [n = 1] KL 4,79 mm, AL 4,67 mm, KIx 0.90, ScIx 1,75. – S c a p u s (Fig. 7) schlank, wenig erweitert; flach und gebogen; 1.75mal so lang wie breit; schwarz. Antennengeissel lang, ebenfalls gänzlich schwarz. – C a p u t (Fig. 1) im Umriss fast dreieckig, die Orbiten nach unten stark konvergierend; Vertex, Frons und Genae mässig dicht hell behaart. Foveae faciales klein, aber deutlich. Maske reduziert: Clypeus mitten mit weissem, rechteckigen Fleck; Gesichtsseiten mitten mit verlängert-dreieckigen Seitenflecken. Clypeus nur fein chagriniert, mit zerstreuter, flacher, undeutlicher Punktierung, glänzend; Vorderrand schwarz, seitlich tief eingedrückt. Entlang den Orbiten eine kräftige Punktreihe. Supraclypealarea schwarz; fein längsstreifig, obere Spitze abgesetzt, mitten flach ausgekehlt mit Seitenkanten, Fläche scharf von der Frons abgesetzt, Übergang als scharfer Kiel gebildet. Neben dem Kiel jeweils eine chagrinierte ovale Fläche mit Seidenglanz, die sich jedoch nicht deutlich von der Umgebung abhebt. Frons matt; sehr dicht rau und kräftig punktiert; Vertex dicht grob punktiert, Intervalle nur schmal. Occiput kantig. Genae längsrunzlig mit flacher, undeutlicher Punktierung. Malae deutlich. Labrum schwarz, mit breiter Schwiele. Mandibeln zweizähnig, schwarz. – T h o r a x normal schlank, schwarz, mit abstehender heller Behaarung. Pronotum, Calli und Tegulae schwarz. Mesonotum seidenglänzend, fein chagriniert und sehr dicht punktiert, Intervalle &lt;0,5 Punktdurchmesser, Scutellum zerstreut und kräftiger punktiert, Integument glänzend. Mesopleuren ebenfalls glänzend, kräftig punktiert, Intervalle ca. 1- 2 Punktdurchmesser; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz. Alae gebräunt, Stigma, Costa und Venen schwarz. – P r o p o d e u m von normaler Länge, kantig. Medialarea basal mit scharf begrenzten, aber kleinen Maschen, dahinter eine Reihe lang ausgezogener Längsrippen, die Kanten von einer ebenfalls kräftigen Maschenreihe begrenzt; Fläche erscheint insgesamt quer eingedrückt mit erhabener Hinterkante; Skulptur glatt und glänzend. Terminalarea seitlich unten und oben mit scharfen Kanten, Fläche grob skulptiert, kaum glänzend. Lateralareae oben mit gleicher Skulptur wie die Terminalarea und gegen sie nicht abgegrenzt, dicht behaart. – M e t a s o m a schlank spindelförmig, schwarz. Tergum 1 glatt und glänzend, fein aber deutlich zerstreut punktiert; Intervalle 2- 5 Punktdurchmesser; Seitenfransen am Typusexemplar nicht erkennbar. Die folgenden Terga obsolet chagriniert, etwas dichter punktiert. Sterna eben. – T e r m i n a l i a Fig. 9- 11. Kopulationsapparat ohne besondere Kennzeichen. Apikalloben von Sternum 8 zweiteilig, apikal rund mit feinen Borsten. Basalloben von Sternum 7 kurz dreieckig.</p> <p>♀ M a ss e [n = 4] KL 7,03 (6,4-7,4) mm, AL 5,53 (5,3-5,9) mm, KIx 0,96 (0,95-0,97). – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel verlängert, ganz dunkel. – C a p u t (Fig. 8) trapezförmig; Vertex, Frons und Genae abstehend hell behaart. Facies ganz schwarz. Clypeus flach gewölbt, längs chagriniert, mattglänzend; Punktierung zerstreut und flach, undeutlich; Vorderrand mitten etwas ausgerandet. Supraclypealarea verbreitert, oben scharfkantig, von der Frons abgesetzt, mitten mit kleiner Grube. Seitlich darunter jeweils mit unpunktierten, streifigen Flächen. Frons besonders nach oben zu sehr dicht und tief punktiert, Punkte in Längsrunzeln angeordnet, Fläche matt; Vertex dicht punktiert, matt. Genae nadelstreifig, mit lang ausgezogener Punktierung. Malae deutlich. Labrum schwarz, mit hufeisenförmiger Schwiele in der Mitte. Mandibeln bilobat, abstehend behaart. – T h o r a x etwas depress, schwarz, unten und seitlich mit abstehender heller Behaarung. Ohne weisse Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae. Pronotumseiten schmal, abgerundet. Mesonotum chagriniert, sehr dicht tief punktiert, matt, Intervalle 0,5 Punktdurchmesser. Scutellum etwas zerstreuter und gröber punktiert, seidenglänzend. Mesopleuren mattglänzend, ebenfalls gröber und zerstreuter punktiert als das Mesonotum; Vorderkante gerundet. Pedes gänzlich schwarz. Alae gebräunt, Geäder dunkelbraun bis schwarz. – P r o p o d e u m verlängert, kantig, mit grober Skulptur. Medialarea basal mit einer Maschenreihe, dahinter unregelmässige scharfe Längsrippen, die auch Maschen bilden, Zwischenräume glänzend; mittlerer Bereich quer eingedrückt, zum Ende mit unregelmässiger Querkante. Terminalarea nur seitlich unten scharf gerandet, grob skulptiert, matt. Lateralareae oben flach dicht punktiert, nach unten nur noch runzelstreifig. – M e t a s o m a schlank spindelförmig, schwarz; abstehend weiss behaart. Tergum 1 glatt und glänzend, sehr zerstreut und sehr fein punktiert; Seitenfransen schmal und spärlich. Folgende Terga ebenfalls glatt, Grundskulptur kaum erkennbar, feiner aber dichter punktiert, glänzend. Depressionen wenig aufgehellt, weisser Cilienbesatz bildet keine Binden. Sterna ohne Auszeichnungen. Endbehaarung dunkel.</p> <p>A n m e r k u n g: Die hier verzeichneten ♀♀ wurden nicht zusammen mit den 33 gefangen, so dass ihre Zuordnung nicht mit letzter Sicherheit erfolgen kann. Für die Zusammengehörigkeit der Geschlechter sprechen zahlreiche Strukturmerkmale, aber auch ihr Fang in grosser Höhe über 3000 m, in der nicht viele Arten vorkommen.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3, NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Jumla: Churta E, obere Lagen. 29°09'N 82°31'E, 3400- 3800 m, 03.06.200 7. F. Creutzburg leg. Coll. DEI. – Paratypen: NEPAL: Prov. Seti, Distr. Bajura: <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=81.65&amp;materialsCitation.latitude=29.883333" title="Search Plazi for locations around (long 81.65/lat 29.883333)">Simikot</a> 19 km W, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=81.65&amp;materialsCitation.latitude=29.883333" title="Search Plazi for locations around (long 81.65/lat 29.883333)">Kuwadi Khola</a>, 29°53'N 81°39'E, 3500 m, 05.07.200 1, 1♀; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=81.75&amp;materialsCitation.latitude=29.85" title="Search Plazi for locations around (long 81.75/lat 29.85)">Simikot</a> 16 km SW, N Chachour, 29°51'N 81°45'E, 3500 m, 06.07.200 1, 1♀; alle F. Creutzburg leg.; Simikot 19 km WSW, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=81.65&amp;materialsCitation.latitude=29.883333" title="Search Plazi for locations around (long 81.65/lat 29.883333)">Kuwadi Khola</a>, 29°53'N 81°39'E, 3500 m, 04.- 05.07.2001, 2♀♀, Kopetz &amp; Weigel leg. Coll. DEI / Dathe.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e Registrierte Flugzeit: Juni/Juli. Höhenangaben: 3400-3800 m.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Benannt nach dem Fangort des Typus Churta in Nepal.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B417262F586FD989E3BF16D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B477264F586FF4D9992F31C.text	E76287984B477264F586FF4D9992F31C.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Hylaeus) nepalensis Dathe 2010	<div><p>4. Hylaeus (Hylaeus) nepalensis nov.sp. (Fig. 12-16)</p> <p>D i a g n o s e: Die Art erscheint habituell, insbesondere durch die Gesichtsform mit einer reduzierten Maske, als Angehörige der Artengruppe des H. niger. Das Propodeum ist nicht scharf skulpturiert. Sie ist jedoch vor allem im 3 durch eine abgesetzte Supraclypealarea und zwei scharf begrenzte ovale Stirngruben neben der Antennenbasis als eigenständig charakterisiert.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 M a ss e [n = 18] KL 4,72 (4,3-5,5) mm, AL 3,61 (3,3-3,9) mm, KIx 0,93 (0,92-0,97), ScIx 2,00 (1,91-2,00). – S c a p u s schlank, kaum erweitert; flach und gebogen; doppelt so lang wie breit; schwarz. Antennengeissel ebenfalls schwarz. – C a p u t (Fig. 12) abgerundet trapezförmig, die Orbiten nach unten deutlich konvergierend; Vertex, Frons und Genae lang aber mässig dicht weiss behaart. Foveae faciales undeutlich. Maske reduziert, Clypeus zumindest mitten weiss; oben jederseits neben der Clypeusbasis kleine dreieckige Seitenflecken. Clypeus chagriniert, am Rand mit deutlicher Punktierung, mitten punktlos, seidenglänzend; Vorderrand schwarz. Supraclypealarea schwarz; längsstreifig, obere Spitze ausgekehlt, erhaben und scharf von der Frons abgesetzt. Frons mitten chagriniert und seidenglänzend; sonst dicht rau punktiert, matt; Vertex zerstreut grob punktiert, Intervalle chagriniert. Genae längsstreifig mit flacher, undeutlicher Punktierung. Malae schmal. Labrum schwarz, mit breiter Schwiele. Mandibeln zweizähnig, schwarz, Spitzen braun. – T h o r a x normal schlank, schwarz, mit abstehender weisser Behaarung. Pronotum und Calli schwarz, Tegulae durchscheinend hornbraun. Mesonotum und Scutellum glänzend, fein chagriniert und zerstreut flach punktiert, Intervalle 1-3 Punktdurchmesser. Mesopleuren zerstreut tief punktiert; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, Tibien I vorn und Basis der Tibien II hell; Basitarsen und weitere Tarsenglieder dunkel. Alae gebräunt, Stigma, Costa und Venen dunkelbraun. – P r o p o d e u m lang, abgerundet. Medialarea basal mit kurzen, scharfen Längsrunzeln, apikale Fläche chagriniert und matt. Terminalarea ohne Kanten, fein skulptiert, seidenglänzend. Lateralareae hinten und seitlich nicht abgegrenzt, flach punktiert und dicht behaart. – M e t a s o m a schlank spindelförmig, schwarz. Tergum 1 glatt und glänzend, fein aber deutlich punktiert; Intervalle 1-2 Punktdurchmesser; Seitenfransen nur als undeutliche Cilien ausgebildet. Folgende Terga chagriniert, feiner und dichter punktiert. Sterna eben. – T e r m i n a l i a Fig. 14-16. Kopulationsapparat kompakt, Gonostylusbasis apikal abgewinkelt. Apikalloben von Sternum 8 zweiteilig, apikal rund mit feinen Borsten.</p> <p>♀ M a ss e [n = 4] KL 5,11 (4,6-5,6) mm, AL 3,81 (3,7-4,1) mm, KIx 0,99 (0,97-1,02). – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel dunkel. – C a p u t (Fig. 13) trapezförmig; Behaarung kurz und spärlich. Foveae faciales nur auf der Frons, nahe Orbiten. Seitenflecken fehlen oder sind bis auf kleine Punkte an den Orbiten und einen Clypeus- Punkt reduziert, enden oben unter den Scapusbasen. Clypeus chagriniert, dicht flach punktiert, seidenglänzend. Supraclypealarea apikal mit herausgehobener Fläche, mit kleiner tiefer Grube, diese nach oben in eine Furche ausgezogen. Frons dicht punktiert, seidenglänzend; Vertex gröber zerstreut punktiert, Intervalle glänzend. Genae längsstreifig mit ausgezogener Punktierung. Occiput abgerundet. Malae schmal. Labrum schwarz, mit breiter Hufeisenschwiele. Mandibeln bilobat, schwarz. – T h o r a x depress, schwarz, mit anliegender weisser Behaarung. Weisse Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae. Pronotum dunkel. Calli bei einem Exemplar am Rand weiss; Tegulae hornbraun. Mesonotum und Scutellum seidenglänzend, chagriniert und gleichmässig dicht punktiert, Intervalle 1 Punktdurchmesser. Mesopleuren etwas zerstreuter punktiert, stärker glänzend; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, nur Tibienbasen I und III bei einem Exemplar weiss, Tarsen schwarz. Alae gebräunt, Stigma, Costa und Venen dunkelbraun. – P r o p o d e u m lang, abgerundet. Medialarea ähnlich wie beim 3, auffallend ist die wulstig gerundete, fein genetzte Hinterkante. Terminalarea nur ganz unten kantig. Lateralareae seitlich nicht abgegrenzt. – M e t a s o m a schlank spindelförmig, schwarz. Tergum 1 glatt, fein punktiert wie 3; Intervalle 1-3 Punktdurchmesser; Seitenfransen undeutlich. Folgende Terga fein chagriniert, feiner und flacher punktiert. Sterna eben. Endbehaarung weiss.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3, NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Humla: Simikot 14 km NW, Kermi Umgebung, 30°03'N 81°42'E, 2800 m, 19.- 20.06.2001. Coll. DEI. – Paratypen: NEPAL: 13mit gleichen Funddaten wie Holotypus; Prov. Karnali, Distr. Humla: <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.51667&amp;materialsCitation.latitude=29.15" title="Search Plazi for locations around (long 82.51667/lat 29.15)">Simikot</a> 18 km NW, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.51667&amp;materialsCitation.latitude=29.15" title="Search Plazi for locations around (long 82.51667/lat 29.15)">Brücke am Chumsa Khola</a>, 30°02'25 " N 81°39'06 " E, 2950 m, 20.- 22.06.2001, 13, Gelbschale. - Prov. Karnali, Distr. Jumla: Churta E Hochtal, 29°09'N 82°31'E, 3500-3800 m, 02.06.200 7, 13; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.3&amp;materialsCitation.latitude=29.183332" title="Search Plazi for locations around (long 82.3/lat 29.183332)">Gothichaur Umgebung</a>, 29°11'N 82°18'E, ca. 2850 m, 11.06.199 7, 13, Weissschale; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.083336&amp;materialsCitation.latitude=29.133333" title="Search Plazi for locations around (long 82.083336/lat 29.133333)">Tamti Umgebung</a>, 29°08'N 82°05'E, 2500-4000 m, 09.- 12.06.2007, 233; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.38333&amp;materialsCitation.latitude=29.333334" title="Search Plazi for locations around (long 82.38333/lat 29.333334)">Talphi</a>, 29°20'N 82°23'E, 3115 m, 15.06.199 7, 1♀; Uthu Umgebung, bei <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.25&amp;materialsCitation.latitude=29.5" title="Search Plazi for locations around (long 82.25/lat 29.5)">Jumla</a>, 29°30'N 82°15'E, 2500 m, 22.06.199 7, 1♀; Simikot 20 km NW, 29°59'N 81°38'E, 3500 m, 28.06.200 1 333, 28.07.200 1, 13, Wacholderwiesen, Gelbschale. - Prov. Karnali, Distr. Dolpa: <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.61667&amp;materialsCitation.latitude=29.133333" title="Search Plazi for locations around (long 82.61667/lat 29.133333)">Hurikot</a>, 29°08'N 82°37'E, 2900-3100 m, 15.05.199 5, 13, 1♀; alle F. Creutzburg leg; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.55&amp;materialsCitation.latitude=29.133333" title="Search Plazi for locations around (long 82.55/lat 29.133333)">Rimi</a>, 29°08'N 82°33'E, 2900-3100 m, 16.05.199 5, 13, J. Weipert leg.; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.71667&amp;materialsCitation.latitude=29.083334" title="Search Plazi for locations around (long 82.71667/lat 29.083334)">Pahada Umgebung</a>, 29°05'N 82°43'E, 3010 m, 02.- 03.06.1997, 333, an Rosa; Kaigaon Umgebung, 29°07'N 82°37'E, 3000 m, 04.06.199 7, 13. - Prov. Bagmati, Distr. Lalitpur: <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=85.38333&amp;materialsCitation.latitude=27.583334" title="Search Plazi for locations around (long 85.38333/lat 27.583334)">Kathmandu</a> S, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=85.38333&amp;materialsCitation.latitude=27.583334" title="Search Plazi for locations around (long 85.38333/lat 27.583334)">Mt. Phulchoki</a>, 27°35'N 85°23'E, ca. 1800 m, 18.07.200 1, 13; alle F. Creutzburg leg. Coll. DEI/Dathe.</p> <p>Neben der Typenserie lagen mir je zwei 3 und ♀ vor aus der Coll. Nurse, BMNH London, mit dem Fundort "Simla, 8.98." Śimlā (auch Shimla) ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Himāchal Pradesh. Sie liegt bei 31°06'N 77°10E in ungefähr 2200 m Höhe.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e: Nach Notizen der Sammler unter anderem auf Wacholderwiesen an Rosa und Sträuchern, in 1800-4000 m Höhe zum Teil in Gelb- und Weissschalen gefangen. Registrierte Flugzeit: Mai bis Juli.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Benannt nach dem Herkunftsland Nepal.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B477264F586FF4D9992F31C	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B467266F586FB3799B6F5BC.text	E76287984B467266F586FB3799B6F5BC.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Hylaeus) simikotalis Dathe 2010	<div><p>5. Hylaeus (Hylaeus) simikotalis nov.sp. (Fig. 17-21)</p> <p>D i a g n o s e: DieneueArterinnerthabituellan H. communis NYL. und H. sibiricus (STRAND), unterstützt auch durch die Scapusform und die unvollständige Gesichtsmaske des 3. Von diesen Arten unterscheidet sie sich jedoch in zahlreichen Details, insbesondere durch ein schwächer skulptiertes, abgerundetes Propodeum ohne rings gerandete Terminalarea. Die Spitze der Supraclypealarea ist schmaler und von der Frons deutlich abgesetzt.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 M a ss e [n = 6] KL 5,17 (4,7-6,2) mm, AL 4,36 (4,1-4,7) mm, KIx 0,97 (0,96-1,00), ScIx 1,47 (1,3-1,6). – S c a p u s zur Spitze flach kreiselförmig erweitert; etwa anderthalbmal so lang wie breit; schwarz; Fläche lang gelblich behaart. Antennengeissel vorn (aussen) eingelenkt, schwarz. – C a p u t (Fig. 17) trapezförmig; Vertex, Frons und Genae abstehend gelblich behaart; auch Clypeus kurz behaart. Foveae faciales undeutlich. Maske komplett, weiss; Seitenflecken oben abgekürzt, erreichen nicht die Seiten der Supraclypealarea und den unteren Rand der Scapusbasen. Clypeus flach, weiss; Fläche sehr fein chagriniert, am Rand zerstreut, aber kräftig punktiert, glatt und glänzend; Vorderrand schwarz, untere Seitenecken abgesetzt, hornbraun. Supraclypealarea zweiteilig, nur unterer Teil weiss; obere Spitze schwarz, als ovales Feld von der Frons deutlich abgesetzt; mit scharfem Kiel zur Frons. Fläche der Frons im Bereich der vertieften Antennenbasen aufgewölbt; oberhalb der Antennenbasen mit deutlichen ovalen, fein punktierten glatten Flächen; Integument dicht runzlig punktiert, rau; Vertex grob und dicht punktiert, wenig glänzend. Occiput oben scharf gerandet. Genae längsstreifig mit ausgezogener Punktierung. Malae deutlich. Labrum schwarz, mit Schwiele. Mandibeln zweispitzig, behaart, schwarz, apikal braun. – T h o r a x depress, schwarz; Behaarung kurz, abstehend, unten weiss, oben gelblich. Keine hellen Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae; letztere hornbraun. Pronotumseiten gerundet. Mesonotum fein chagriniert, dicht tief punktiert, Intervalle 1 Punktdurchmesser, seidenglänzend. Scutellum gröber und zerstreuter punktiert, Intervalle glatt. Mesopleuren glatt und glänzend, dicht grob punktiert; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, Tibien I vorn, II basal, bei manchen Exemplaren auch die Basitarsen III weiss. Alae gebräunt, Stigma, Costa und Venen dunkelbraun. – P r o p o d e u m abgerundet und gröber skulptiert; mit langer weisser Behaarung. Medialarea mit scharfen Längsrunzeln, die nach hinten flach auslaufen; Zwischenräume chagriniert, seidenglänzend. Terminalarea unten mit Kanten, gröber skulptiert, glänzend. Lateralareae flach punktiert, chagriniert. – M e t a s o m a schlank und spindelförmig gestreckt, schwarz. Tergum 1 glatt, deutlich fein punktiert, Intervalle 2-3 Punktdurchmesser; Seitenfransen fehlen, aber Cilienbesatz wie auch bei den folgenden Terga. Diese feiner und dichter punktiert, fein chagriniert und glänzend. Depressionen etwas aufgehellt, mit schmalem Cilienbesatz. Sterna eben. – T e r m i n a l i a (Fig. 19-21) ohne Auffälligkeiten. Penisvalven verlängert; Gonostyli mit durch Impressionen etwas abgesetzten Spitzen.</p> <p>♀ M a ss e [n = 15] KL 6,33 (5,8-7,2) mm, AL 4,94 (4,3-5,6) mm, KIx 0,99 (0,97-1,03). – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel kurz, dunkel. – C a p u t (Fig. 18) trapezförmig; Behaarung des Kopfes unten lang, oben kurz. Foveae faciales lang, deutlich. Seitenflecken weissgelb, nicht ausfüllend, oben bis zu den Scapusbasen. Clypeus längsgerieft mit ausgezogener Punktierung; Vorderrand breit hornbraun, die unteren Seitenecken abgesetzt und braungelb. Supraclypealarea längsstreifig, mitten eingeschnürt, oberer Teil etwas abgesetzt und gerandet, apikal scharfkantig; mitten mit Längsfurche, die schräg in die Frons übergeht. Frons mit fortgesetzter Mittelfurche, sehr dicht punktiert bis an die Supraclypealarea, Intervalle glatt und glänzend; Vertex gröber und zerstreuter punktiert, glänzend. Genae längsstreifig mit ausgezogenen Punkten. Malae deutlich. Labrum schwarz; mit glattem hufeisenförmigem Höcker. Mandibeln zweizähnig, dunkelbraun, lang behaart. – T h o r a x depress, schwarz; Behaarung unten lang, oben kurz, weiss. Pronotum schwarz, gelbe Punktflecken auf den Calli, Tegulae hornbraun. Pronotumseiten gerundet. Mesonotum seidenglänzend, chagriniert, dicht und tief punktiert; Intervalle 1 Punktdurchmesser. Scutellum kaum chagriniert, zerstreuter und gröber punktiert, glänzend. Mesopleuren seidenglänzend, grob und dicht punktiert, Intervalle glatt und glänzend; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, nur Tibien basal gelbweiss geringelt. Alae gebräunt, Subcosta schwarz, Venen sonst dunkelbraun. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet, Wölbung fein skulptiert. Medialarea nur basal mit einer Maschenreihe und kurzen Rippen, Integument dahinter fein genetzt, glänzend. Terminalarea nur unten scharf gerandet, chagriniert und flach punktiert. Lateralareae grob flach punktiert, behaart. – M e t a s o m a normal spindelförmig, schwarz. Tergum 1 poliert, sehr zerstreut und sehr fein punktiert, nur apikal etwas dichter; zum Teil ohne Punkte; Seitenfransen fehlen, jedoch sind feine Cilienflecken vorhanden. Folgende Terga fein chagriniert, sehr zerstreut fein punktiert, glänzend. Depressionen aufgehellt, mit weissen, mitten unterbrochenen Cilienbinden. Sterna eben. Endbehaarung gelblich.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3, NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Humla: Simikot 14 km NW, Kermi Umgebung, 30°03'N 81°42'E, 2800 m, 19.- 20.06.2001, F. Creutzburg leg. Coll DEI. – Paratypen: NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Humla: <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=81.816666&amp;materialsCitation.latitude=29.966667" title="Search Plazi for locations around (long 81.816666/lat 29.966667)">Simikot Umgebung</a>, 29°58'N 81°49'E, 3100 m, 18.06.200 1, 233, Wacholderwiesen, Gelbschale; Simikot 20 km NW, 3,8 km SE Chala, 29°58'49''N 81°38'25''E, 3520 m, 27.- 28.06.200 1, 13, Wacholderwiesen, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.316666&amp;materialsCitation.latitude=29.2" title="Search Plazi for locations around (long 82.316666/lat 29.2)">Gelbschale.</a> - Prov. Karnali, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.316666&amp;materialsCitation.latitude=29.2" title="Search Plazi for locations around (long 82.316666/lat 29.2)">Distr. Jumla</a>: <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.316666&amp;materialsCitation.latitude=29.2" title="Search Plazi for locations around (long 82.316666/lat 29.2)">Gothichaur Umgebung</a>, 29°12'N 82°19'E, ca. 2850 m, 10.06.199 7 13, 11♀♀, 11.06.199 7, 1♀, Weissschale; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.316666&amp;materialsCitation.latitude=29.25" title="Search Plazi for locations around (long 82.316666/lat 29.25)">Gothichaur Umgebung</a>, 29°15'N 82°19'E, 2620 m, 14.06.199 7, 1♀; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.26667&amp;materialsCitation.latitude=29.283333" title="Search Plazi for locations around (long 82.26667/lat 29.283333)">Lamri Umgebung</a>, 29°17'N 82°16'E, 2600 m, 21.06.199 7, 1♀, alle F. Creutzburg leg. Coll. DEI / Dathe.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e In Gelb- und Weissschalen auf</p> <p>Wacholderwiesen in 2600-3500 m Höhe gefangen. Registrierte Flugzeit: Juni.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Benannt nach dem Fundort Simikot, Nepal.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B467266F586FB3799B6F5BC	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B447269F586FC97994BF589.text	E76287984B447269F586FC97994BF589.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Hylaeus) persulcatus Dathe 2010	<div><p>6. Hylaeus (Hylaeus) persulcatus nov.sp. (Fig. 22)</p> <p>D i a g n o s e Die Art ist gut kenntlich an der tiefen Furche in der Spitze der Supraclypealarea. Das Integument der Facies ist weitgehend glänzend. Das Propodeum- Mittelfeld ist abgerundet und über den grössten Teil der Fläche fein gerippt. – Das 3 ist unbekannt.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>♀ M a ss e [n = 3] KL 7,35 (6,7-7,8) mm, AL 6,04 (5,7-6,3) mm, KIx 1,03 (1,02-1,04). – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel verlängert, oben dunkel, Unterseite hellbraun. – C a p u t (Fig. 22) fast kreisrund; Vertex, Frons und Genae nur kurz hell behaart. Facies-Seiten im unteren Bereich mit weissen Strichen. Foveae faciales verlängert, auf den Scheitel gezogen und etwas konvergierend, aber näher den Komplexaugen endend. Clypeus flach gewölbt, längs gerieft mit verlaufenden flachen Punkten, glänzend; Vorderrand mitten etwas ausgerandet, schwarz, darauf eine kräftige, unregelmässige Punktreihe. Supraclypealarea verbreitert, seitlich oben scharfkantig mit Ecken, von der Frons abgesetzt; mitten mit auffallender tiefer und vergleichsweise breiter Furche, so dass die Supraclypealarea gespalten erscheint. Seitliche Flächen gestreift wie die Supraclypealarea selbst, aber nicht von der Frons separiert. Frons überall glänzend, dicht und tief punktiert; um die Ocellen eine flache Vertiefung, die den Vertex abgrenzt. Dieser dicht runzlig punktiert, glänzend. Genae nadelstreifig, mit flacher, undeutlicher Punktierung, seidenglänzend. Malae etwas verlängert. Labrum schwarz, mit hufeisenförmiger Schwiele in der Mitte. Mandibeln bilobat, abstehend behaart. – T h o r a x etwas depress, schwarz, besonders unten und seitlich mit abstehender heller Behaarung. Ohne weisse Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae. Pronotumseiten abgerundet. Mesonotum chagriniert, dicht punktiert, seidenglänzend, Intervalle 1 Punktdurchmesser. Scutellum zerstreuter und gröber punktiert, glänzend. Mesopleuren glatt und glänzend, deutlich gröber und zerstreuter punktiert als das Mesonotum; Vorderkante gerundet. Pedes gänzlich schwarz. Alae gebräunt, Geäder dunkelbraun bis schwarz. – P r o p o d e u m verlängert, gerundet, mit feiner Skulptur. Medialarea mit feinen Längsrippen, die zum Ende zu feiner werden und in die Riefung eingehen, Zwischenräume fein unregelmässig gerunzelt, seidenmatt; mittlerer Bereich sanft gerundet, seitlich zu den Lateralareae kaum abgegrenzt. Terminalarea auch unten nur kantig, fein skulptiert, seidenmatt. Lateralareae runzlig punktiert. – M e t a s o m a schlank elliptisch, schwarz. Tergum 1 glatt und glänzend, zerstreut fein punktiert, Intervalle 2-4 Punktdurchmesser; Seitenfransen schmal, aber deutlich; auch die folgenden Terga glatt, dichter punktiert, glänzend. Depressionen nicht aufgehellt, mit weissem Cilienbesatz, der spärliche Binden bildet. Sterna ohne Auszeichnungen. Endbehaarung dunkel.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: ♀, NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Jumla: Churta E Hochtal, 29°09'N 82°31'E, 3500-3800 m, 02.06.200 7, F. Creutzburg leg. Coll. DEI. – Paratypen: 1♀ mit gleichen Daten wie Holotypus; Gothichaur, Fluss Umgebung, 29°15'N 82°19'E, 2620 m, 14.06.199 7, 1♀, beide F. Creutzburg leg. Coll. DEI / Dathe.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e Registrierte Flugzeit: Juni; 2600- 3800 m.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: persulcatus (lat.) – tief gefurcht.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B447269F586FC97994BF589	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B4B7268F586FC8D992AF220.text	E76287984B4B7268F586FC8D992AF220.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Hylaeus) deviatus Dathe 2010	<div><p>7. Hylaeus (Hylaeus) deviatus nov.sp. (Fig. 23-27)</p> <p>D i a g n o s e:DieArtistwenigauffallend,im3 vor allem gekennzeichnet durch die Bildung des Scapus und der Terminalia. Sie ähnelt stark H. altaicus DATHE, im Vergleich ist ihr 3-Scapus aber mehr gebogen, es fehlt die Stirnbehaarung, und der Kopulationsapparat endet nicht spitz. Von den ebenfalls ähnlichen Arten H. sibiricus (STRAND), H. implicatus DATHE und H. asiaticus D.T. ist sie sofort durch die abgerundete Terminalaraea des Propodeums zu trennen.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 M a ss e [n = 4] KL 5,61 (5,0-5,9) mm, AL 4,47 (4,1-4,6) mm, KIx 0,99 (0,98-1,00), ScIx 1,50 (1,41-1,67). – S c a p u s insbesondere im apikalen Teil flach erweitert, Spitze mit weissem Fleck oder Punkt; etwa um die Hälfte länger als breit; Oberseite behaart. Antennengeissel hinten (innen) eingelenkt; Unterseite gelb, oben dunkel. – C a p u t (Fig. 23) trapezförmig; lang und dicht weiss behaart. Foveae faciales kurz. Maske komplett, elfenbeinweiss, seidenglänzend; Seitenflecken oben bis zum Oberrand der Scapusbasen reichend, oben eingebuchtet; innen in kleine glatte Flächen mündend. Clypeus chagriniert und längs gerieft, flach punktiert, seidenglänzend; Vorderrand hornbraun. Supraclypealarea apikal grubig ausgehöhlt, scharf von der Frons abgesetzt, Verbindung als scharfer Kiel gebildet. Frons innen chagriniert, aussen mit dichten Punktreihen, seidenglänzend; jederseits der Supraclypealarea eine glatte, glänzende runde Fläche. Vertex dicht grob punktiert; Occiput kantig. Genae nadelrissig. Malae deutlich. Labrum schwarz, mit Schwiele. Mandibeln zweizähnig, schwarz. – T h o r a x normal, schwarz, besonders unten und seitlich mit ziemlich dichter, abstehender weisser Behaarung. Weisse Flecken auf den Calli und Punkte auf den Tegulae. Mesonotum seidenglänzend, sehr dicht grob punktiert, Intervalle &lt;0,5 Punktdurchmesser. Scutellum zerstreuter punktiert, die Intervalle glatt. Mesopleuren ebenfalls sehr dicht und grob punktiert, Punkte aber flacher; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, Tibienbasen und Basitarsen gelbweiss. Alae gebräunt, Venen dunkelbraun, Costa schwarz. – P r o p o d e u m kurz und kantig, grob skulptiert. Medialarea mit groben Längsrunzeln, Zwischenräume glänzend. Terminalarea nur unten kantig, feiner skulptiert, matt. Lateralareae flach und dicht punktiert. – M e t a s o m a schlank spindelförmig, schwarz. Tergum 1 glatt und glänzend, deutlich dicht punktiert; Intervalle 2 Punktdurchmesser; Seitenfransen vorhanden, auch auf den folgenden Terga mit Cilienbinden; weitere Behaarung fast struppig. Folgende Terga in der Grundskulptur fein gerieft und dichter punktiert, aber glänzend. Sterna eben. – T e r m i n a l i a Fig. 25-27. Loben von Sternum 8 zweiteilig, gerundet, mit Borsten. Kopulationsapparat kompakt, ohne auffallende Besonderheiten.</p> <p>♀ M a ss e [n = 2] KL 6,00 (5,8-6,2) mm, AL 4,60 (4,5-4,7) mm, KIx 1,00 (0,97-1,03). – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel gelb, oben dunkel. – C a p u t (Fig. 24) trapezförmig; abstehend weiss behaart. Foveae faciales lang, bis auf den Vertex reichend. Seitenflecken gelbweiss, ausfüllend; schräg zu den Scapusbasen laufend. Clypeus vorn mit kleinem weissem Punkt, Skulptur nadelrissig mit flachen Punktgruben, glänzend. Supraclypealarea spitz zulaufend, die schräg in die Frons übergeht. daneben auf der Frons gestreifte punktlose Flächen mit langen weissen Haaren. Frons mitten sehr dicht punktiert, nach aussen zerstreuter grob punktiert; Intervalle glänzend. Vertex mit flacher Punktierung. Occiput gerundet. Genae längs gestreift und flach überpunktiert. Malae lang, von halber Mandibelbasis-Breite. Labrum schwarz, mit hufeisenförmigem Mittelkiel. Mandibeln bilobat, schwarz, apikal braun. – T h o r a x normal, schwarz, Behaarung lang abstehend, gelblich. Weisse Flecken auf Calli und Tegulae. Pronotumseiten eckig vorgezogen. Mesonotum sehr dicht und tief punktiert, Intervalle &lt;0,5 Punktdurchmesser. Scutellum zerstreuter punktiert, glatt und glänzend. Mesopleuren streifig skulptiert, flach punktiert, seidenglänzend; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, nur Tibienbasen weiss. Alae gebräunt, Venen dunkelbraun, Costa schwarz. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet, grob skulptiert. Medialarea mit Längsrippen über die ganze Fläche. Terminalarea mitten chagriniert. Lateralareae wie bei 3. – M e t a s o m a spindelförmig, nach hinten verschmälert, schwarz. Tergum 1 poliert, fein zerstreut punktiert; Intervalle 2-4 Punktdurchmesser; Seitenfransen deutlich. Folgende Terga fein gerieft, feiner und dichter punktiert, glänzend. Depressionen mit dichten weissen Cilienbinden. Sterna eben. Endbehaarung gelblich.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3, NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Humla: Simikot 20 km NW, 3,8 km SE Chala, 29°58'49''N 81°38'25''E, 3500 m, 27.- 28.06.2001, Wacholderwiesen, Gelbschale, F. Creutzburg leg. Coll. DEI. – Paratypen: 333, 2♀♀ mit gleichen Funddaten. Coll. DEI/Dathe.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e:RegistrierteFlugzeit:Juni.Gefangen</p> <p>in Gelbschalen auf Wacholderwiesen, zum Teil an Potentilla, in 3500 m Höhe.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: deviatus (lat.) – abweichend</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B4B7268F586FC8D992AF220	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B4A726BF586FAFB98FEF62C.text	E76287984B4A726BF586FAFB98FEF62C.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Hylaeus) advocatus (NURSE 1903)	<div><p>8. Hylaeus (Hylaeus) advocatus (NURSE, 1903) (Fig. 28)</p> <p>Prosopis advocata NURSE, 1903 – Annals and Magazine of Natural History (7) 11: 537-538. Loc. typ.: India: Kashmir. 2 Syntypen ♀, coll. BMNH 17.a.13.</p> <p>WARNCKE (1980: 156) synonymisierte die Art mit " Prosopis nigrifacies (BRAMSON,</p> <p>1879)", einem Nomen dubium, womit er Hylaeus moricei (FRIESE, 1898) meinte. Dem</p> <p>mir aus dem BMNH London vorliegenden Syntypus- ♀ fehlt das Metasoma, das laut</p> <p>Beschreibung "shining, impunctate" war; jedoch ist der charakteristische Kopf gut erhalten. Die vorliegende Art hat im Vergleich zu H. moricei einen weniger schmalen Facies-Umriss und eine breitere, deutlich abgesetzte Supraclypealarea. Eine Synonymie ist auch mit dem viel schärfer rings gerandeten Propodeum in keiner Weise zu vereinbaren, die Feststellung von Warncke unbegründet.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B4A726BF586FAFB98FEF62C	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B49726BF586FEE69AE8F5DE.text	E76287984B49726BF586FEE69AE8F5DE.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Hylaeus) secretus (NURSE 1903)	<div><p>9. Hylaeus (Hylaeus) secretus (NURSE, 1903) (Fig. 29-31)</p> <p>Prosopis secreta NURSE, 1903 – Annals and Magazine of Natural History (7) 11: 537. Loc. typ.: India: Kashmir. Holotypus (mono) 3, coll. BMNH 17.a.12.</p> <p>Der Holotypus des BMNH wurde untersucht, die Terminalia präpariert (Fig. 29-31). Das Tier ist leider ohne Kopf, so dass Sicherheit über seinen taxonomischen Status vorerst nicht zu erlangen ist. Das Propodeum ist ähnlich grob und scharf gefeldert wie bei H. churtalis nov.sp., aber Tergum 1 ist breiter und kaum abgesetzt von Tergum 2; ebenso ist die Thorax-Punktierung verschieden von dieser Art: die Punkte sind deutlich gröber und ungleichmässig, besonders auf den Mesopleuren. In diesen Merkmalen würde H. secretus als 3 zu H. advocatus (♀) passen, was sich am kopflosen Tier jedoch nicht beweisen lässt.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B49726BF586FEE69AE8F5DE	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B49726DF586FD719B84F66A.text	E76287984B49726DF586FD719B84F66A.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Hylaeus) kuhlmanni Dathe 2010	<div><p>10. Hylaeus (Hylaeus) kuhlmanni nov.sp. (Fig. 32-37)</p> <p>D i a g n o s e Markante Art aus der Gruppe um Hylaeus annulatus. Mit dem kegelförmig erweiterten, kräftig gewölbten Scapus und den gekielten ersten Antennensegmenten schliesst das 3 entfernt an H. stentoriscapus DATHE an. Völlig unikal für die Gattung Hylaeus sind die knotig verdickten apikalen Geisselglieder, eigenständig ist auch der Bau des Kopulationsapparates.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 M a ss e [n = 2] KL 7,06 (6,4-7,7) mm, AL 5,07 (5,0-5,2) mm, KIx 1,01 (1,00-1,01), ScIx 1,66 (1,57-1,71). – S c a p u s (Fig. 32, 34) charakteristisch erweitert: etwas unterhalb der Mitte kräftig aufgewölbt und kantig, Rückseite flach; etwas mehr als anderthalbmal so lang wie breit; schwarz, unteres Drittel über die ganze Länge weiss; abstehend behaart. Antennengeissel schwarz, Segmente 2-9 unten gelb; Segment 1 nach unten etwas erweitert und flach ausgekehlt; Segmente 2-5 unten kantig gekielt; Segmente 8-12 knotig verdickt (Fig. 34). – C a p u t (Fig. 32) lang trapezförmig; Vertex und Genae lang und weiss, Frons kurz gelblich behaart; längere Haare entlang der Orbiten. Foveae faciales verlängert, nur oben deutlich. Maske komplett, weiss, mattglänzend; Seitenflecken oben über den Scapusbasen nach innen spitz zulaufend. Gesicht mitten auf breiter Fläche eingedrückt, Clypeus nur vorn aufgewölbt. Integument des Clypeus chagriniert, vorn zerstreut grob punktiert, matt glänzend; Vorderrand schwarz. Supraclypealarea verlängert, obere Spitze wie abgeknickt, mit feiner Mittelfurche, oben deutlich von der Frons abgesetzt. Frons grossflächig trapezförmig eingedrückt, Impression undeutlich gerieft und ohne Punktierung oder diese undeutlich, glänzend. Vertex fein und dicht punktiert, hinten gröber, matt. Genae verbreitert, längs gerieft mit Punktgruben. Malae deutlich. Labrum schwarz, glatt. Mandibeln kurz behaart, schwarz, vorn oben braun. – T h o r a x depress, schwarz, besonders unten und seitlich mit dichter, abstehender weisser Behaarung. Ohne weisse Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae. Pronotumseiten abgerundet, schmal. Mesonotum seidenglänzend, grob und dicht punktiert, Intervalle &lt;0,5 Punktdurchmesser. Scutellum zerstreut grob punktiert, fein chagriniert. Mesopleuren noch dichter und gröber punktiert, Punkte aber flacher; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, Tibien basal und Tarsen 1-2 (3) gelbweiss. Alae gebräunt, Venen dunkelbraun. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet, grob skulptiert. Medialarea mit groben runzligen Maschen, zum Teil Längsrippen erkennbar; Zwischenräume glänzend. Terminalarea nur ganz unten kantig, unregelmässig etwas feiner gerunzelt. Lateralareae mit feinmaschiger Fläche, seidenglänzend, weiss behaart. – M e t a s o m a schlank oval, schwarz. Tergum 1 fein quergerieft bis gerunzelt, zerstreut fein punktiert; Intervalle 2-3 Punktdurchmesser; matt bis seidenglänzend; Seitenfransen klein und schmal. Folgende Terga ähnlich, aber feiner und flacher punktiert, mattglänzend. Depressionen hornartig aufgehellt, ohne deutliche Cilienbinden. Sternum 2 basal eingedrückt, Sternum 3 mit breiter, dreieckiger Querschwiele, auf den folgenden Terga nur angedeutet. – T e r m i n a l i a Fig. 35-37. Kopulationsapparat verlängert, Gonoforcipes zugespitzt. Sternum 8 in Seitenansicht hakenartig aufgebogen, Apikalloben aussen mit feinen Borsten besetzt.</p> <p>♀ M a ss e [n = 2] KL 6,89 (6,5-7,2) mm, FL 5,47 (5,4-5,6) mm, KIx 1,07. – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel dunkel, nur die Segmente 2-7 unten gelb; ab Segment 8 etwas knotig erweitert. – C a p u t (Fig. 33) lang trapezförmig; kurz und dicht weiss behaart. Foveae faciales lang, bis auf den Vertex gezogen und nahe den Orbiten endend. Seitenflecken weiss, lang und schmal nahe den Orbiten verlaufend, oben bis zur Unterkante der Scapusbasen reichend; matt. Clypeus flach, längs gestreift, nach vorn mit ausgezogenen Punkten; seidenglänzend; Vorderrand schwarz. Supraclypealarea längs gerieft, wenig erhaben, schräg in die Frons übergehend, oben mit feiner Mittelfurche. Frons besonders mitten längsstreifig, ohne deutliche Punktierung; erst zu den Seiten mit dichten tiefen Punkten, mattglänzend; Vertex grob punktiert, matt. Genae wie beim 3. Malae deutlich, fast so lang wie halbe Breite der Mandibelbasis. Labrum mit hufeisenförmiger Mittelschwiele. Mandibeln bilobat, lang behaart, schwarz, apikal braun. – T h o r a x depress, schwarz, besonders unten und seitlich mit abstehender weisser Behaarung. Ohne weisse Flecken auf Pronotum, Calli oder Tegulae. Pronotumseiten schmal, nicht vorgezogen. Mesonotum chagriniert, grob und dicht punktiert, seidenglänzend, Intervalle &lt;0,5 Punktdurchmesser. Scutellum gröber und zerstreuter punktiert, glänzend. Mesopleuren deutlich gröber punktiert, seidenglänzend; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, nur Tibien I vorn, II und III basal und (schmal) apikal weiss geringelt; Tarsenspitzen gelb, sonst schwarz. Alae gebräunt, Venen dunkelbraun. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet, mit grober Skulptur. Medialarea überwiegend längsrunzlig, mit grossen Maschen, Zwischenräume glänzend. Terminalarea unten erhaben scharf gerandet, feiner netzrunzlig. Lateralareae feinmaschig, seidenglänzend. – M e t a s o m a kompakt elliptisch, schwarz. Tergum 1 glänzend, Integument sehr fein genetzt, fast glatt; Punktierung sehr fein und zerstreut, Intervalle 3-5 Punktdurchmesser; Seitenfransen undeutlich. Folgende Terga feiner und dichter chagriniert, dicht punktiert, seidenglänzend. Depressionen aufgehellt, ohne Cilienbinden. Sterna eben, matt. Endbehaarung weiss.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3, KASACHSTAN, Ketmen Chrebet, Ketmen-Pass, 43°20'N 80°19'E, 2700-3000 m, 31.07.200 2. M. Kuhlmann leg. Coll. DEI. – Paratypen: 13, 1♀ mit gleichen Funddaten.- 13, 1♀, KIRGISTAN, Transalai, unterhalb Pass Kysyl Art, 39°26’00N 73°14’59E, 3800 m, 23.07.199 9. F. Wagner leg. Coll. DEI/Dathe.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e: Registrierte Flugzeit: Juli. Bisher nur in grosser Höhe von 2700 bis 3800 m nachgewiesen.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Ich widme die Art dem Apidologen Dr. Michael Kuhlmann (London).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B49726DF586FD719B84F66A	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B4F726CF586FEAD9BE4F6C2.text	E76287984B4F726CF586FEAD9BE4F6C2.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Hylaeus) oehlkei Dathe 2010	<div><p>11. Hylaeus (Hylaeus) oehlkei nov.sp. (Fig. 38-42)</p> <p>D i a g n o s e Art aus der Gruppe um Hylaeus annulatus, in der Scapusbildung und weiteren Details sehr nahe an H. stentoriscapus. Der Scapus des 3 ist bei der neuen Art jedoch kleiner; die basalen Segmente des Flagellum deutlich gekielt. Der Kopulationsapparat ist kürzer, die Gonoforcipes sind nicht abgestutzt, und das Propodeum besitzt nicht die feine Ringkante. Das ♀ ist unbekannt.</p> <p>Beschreibung:</p> <p>3 M a ss e [n = 7] KL 5,17 (5,0-6,1) mm, AL 3,89 (3,8-4,2) mm, KIx 1,03 (1,00-1,09), ScIx 1,69 (1,47-1,71). – S c a p u s verlängert und kegelförmig erweitert, Rückseite abgeflacht; mehr als anderthalbmal so lang wie breit; schwarz, untere Hälfte weiss; spärlich weiss behaart. Antennengeissel unten gelbbraun, oben dunkel; Segment 2 unten etwas vorgezogen, mit scharfem Kiel, Segmente 3 bis 9 mit feinem Längskiel (Fig. 39). – C a p u t (Fig. 38) lang trapezförmig; Behaarung kurz und spärlich. Foveae faciales kurz, undeutlich in der Skulptur. Maske komplett, weiss; Seitenflecken oben bis zum Oberrand der Scapusbasen reichend, quer eingebuchtet oder spitz nach innen auslaufend. Clypeus fein längs gerieft, mit flachen Punktgruben, matt; Vorderrand hornbraun. Supraclypealarea verlängert, oben schmal, Spitze deutlich von der Frons abgesetzt. Frons mit breiter Impression, dicht und grob punktiert, Punkte in Runzelstreifen eingebettet; Intervalle glänzend; oberhalb der Scapusbasen schmale, längliche polierte Flächen ohne Punkte. Vertex dicht und grob punktiert, seidenglänzend. Genae längs runzelstreifig, punktiert. Malae deutlich. Labrum schwarz, mitten flach hufeisenförmig eingedrückt. Mandibeln basal weiss gefleckt, sonst schwarz, kurz weiss behaart. – T h o r a x normal, schwarz, mit kurzer, abstehender weisser Behaarung. Weiss sind zwei Streifen auf dem Pronotum und Flecken auf Calli und Tegulae. Pronotumseiten winklig vorgezogen. Skulptur des Thorax relativ grob, matt glänzend; Mesonotum und Scutellum chagriniert, dicht und tief punktiert, Intervalle 0,5-1 Punktdurchmesser. Mesopleuren ähnlich punktiert, Punkte gröber; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, Femora apikal, Tibien I vorn, II und III basal weiss geringelt; Basitarsen weiss, apikale Tarsen schwarz. Alae kaum getrübt, Venen hellbraun, Costa dunkel. – P r o p o d e u m kantig gerundet, grob skulptiert. Medialarea mit scharf begrenzten Maschen, Zwischenräume glänzend. Terminalarea unten kantig, feiner skulptiert, mattglänzend. Lateralareae flach und dicht punktiert. – M e t a s o m a schlank spindelförmig, schwarz. Tergum 1 glatt und glänzend, zerstreut punktiert, am Ende dichter und feiner, Intervalle 2-4 Punktdurchmesser; Seitenfransen vorhanden, aber undeutlich. Folgende Terga feiner und dichter punktiert, weniger glänzend. Depressionen aufgehellt, mit undeutlichen weissen, mitten unterbrochenen Cilienbinden. Sternum 2 basal breit eingedrückt, sonst ohne Auszeichnungen. – T e r m i n a l i a (Fig. 40-42) ohne besondere Merkmale gegenüber der Artengruppe; Kopulationsapparat im Vergleich zu H. stentoriscapus weniger lang, kompakter, am Ende gerundet; Basallobus von Sternum 7 mit stumpfem Ende.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3, MONGOLEI, Prov. Töv: Bogd uul S Ulan Bator, ca. 47°50'N 107°00'E, 1400-2000 m, 02.- 12.07.1988, J. Oehlke leg. Coll. DEI. – Paratypen: 433 mit gleichen Daten wie Holotypus, alle J. Oehlke leg. Coll. DEI/Dathe. Nicht in die Typenserie eingeschlossen wurde folgender</p> <p>festgestellter Fund: MONGOLEI: Prov. Töv: Ulan Bator, Selbe gol, ca. 47°55'N 106°55'E, 1400- 2000 m, 28.06.199 4, 233, J. M. Carpenter leg.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e Keine Angaben der Sammler. Registrierte Flugzeit: Juni - Juli.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Benannt nach dem um den Erhalt des Deutschen Entomologischen Instituts verdienten Entomologen und Sammler der Art, Prof. Dr. Joachim Oehlke (Eberswalde).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B4F726CF586FEAD9BE4F6C2	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B4E726FF586FE459B66F15F.text	E76287984B4E726FF586FE459B66F15F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Patagiata) creutzburgi Dathe 2010	<div><p>12. Hylaeus (Patagiata) creutzburgi nov.sp. (Fig. 43-47)</p> <p>D i a g n o s e:ArtausderengerenGruppe um Hylaeus difformis, dem sie in fast allen Grundmerkmalen gleicht. Abweichend sind beim 3 der schmalere Scapus und die schlanken Gonoforcipes ohne apikalen Fortsatz. Occiput nicht scharf gerandet, bei einigen Männchen kantig. ♀ ganz schwarz. Beide Geschlechter mit deutlich feiner skulptiertem Propodeum, ohne Binden auf dem Metasoma. – Die Entdeckung der Art rechtfertigt einmal mehr eine Trennung des Subgenus Patagiata von Hylaeus s. str.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 M a ss e [n = 9] KL 5,92 (5,7-6,4) mm, FL 5,06 (4,9-5,2) mm, KIx 0,96 (0,93-0,99), ScIx 1,49 (1,39-1,56). – S c a p u s dreieckig erweitert, anderthalbmal länger als breit; schwarz; Fläche unregelmässig grob punktiert, mit abstehenden schwarzen Borsten. Antennen lang, schwarz, Geisselglieder in der distalen Hälfte sägezahnartig abgesetzt. – C a p u t (Fig. 43) trapezförmig, Orbiten nach unten deutlich konvergierend; Vertex, Frons und Genae lang abstehend bräunlich behaart, unten weiss. Foveae faciales kurz, oben an den Orbiten, deutlich abgesetzt. Maske gelb, glatt und glänzend; auf einen rechteckigen Clypeusfleck und zwei Seitenflecken reduziert, diese lang dreieckig ausgezogen, enden oben über dem Oberrand der Scapusbasen, nach innen bis an die glatten Stirnflächen reichend. Clypeus glatt und glänzend; Fläche basal eben, gerieft, apikal gewölbt und glatt, sehr zerstreut punktiert; Vorderrand und Seitenecken schwarz. Supraclypealarea verlängert, obere Fläche deutlich von der Frons abgesetzt, mit dieser nur durch eine dünnen lamellenartigen Steg verbunden. Jederseits neben der Spitze eine tiefe Höhle, die sich auf die Frons als charakteristische mandelförmige glatte Fläche mit blauem Ölglanz fortsetzt. Frons ausserhalb der glatten Flächen sehr dicht rau und tief punktiert, die geringen Intervalle matt. Vertex kantig erhöht, grob tief punktiert, Intervalle hier deutlich, matt glänzend. Occiput kantig, manchmal auch scharfkantig. Genae erweitert, schmaler als das Komplexauge in Seitenansicht; Oberfläche grob längsstreifig mit lang ausgezogenen Punkten. Malae deutlich. Labrum schwarz, mitten mit geteilter kreisförmiger Schwiele. Mandibeln zweizähnig, schwarz, abstehend behaart. – T h o r a x etwas deprimiert, gänzlich schwarz; mit abstehender bräunlicher Behaarung, diese unten heller. Ohne Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae. Pronotum schmal, an den Seiten etwas kantig hochgezogen. Mesonotum matt seidenglänzend, chagriniert, dicht in mittlerer Grösse punktiert, Intervalle 0,5-1 Punktdurchmesser. Scutellum gröber und zerstreuter punktiert, glänzend. Mesopleuren ähnlich glänzend, Punktierung etwas dichter als auf dem Scutellum; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, nur Tibien I vorn und manchmal die Basis der Tibien III gelb. Alae gebräunt, Stigma und Costa braun, Venen sonst schwarz. – P r o p o d e u m lang, hinten kantig abgerundet, gröber skulptiert. Medialarea chagriniert, mit groben Längsrunzeln, die durch Querrippen teilweise Maschen bilden, Zwischenräume seidenglänzend. Terminalarea nicht rings gerandet nur seitlich unten scharfkantig, grob skulptiert, matt. Lateralareae hinten und seitlich nicht abgegrenzt. – M e t a s o m a schlank, lang spindelförmig, schwarz, abstehend behaart. Tergum 1 poliert, stark glänzend, zerstreut punktiert; Intervalle 3-5 Punktdurchmesser; schmale weisse Seitenfransen vorhanden, aber teilweise undeutlich. Folgende Terga dichter und regelmässiger punktiert, Integument aber nur mit äusserst feiner Grundnetzung, glänzend. Depressionen nicht aufgehellt, mit weissen abstehenden Cilien, die aber keine Bänderung erkennen lassen. Sterna eben. – T e r m i n a l i a Fig. 45-47. Sternum 7 mit kurzen, spitzen Kammdornen am Rand der Loben; Loben von Sternum 8 ohne Borsten. Kopulationsapparat apikal zugespitzt, ohne Lamellenbildung wie bei H. difformis oder H. paradifformis.</p> <p>♀ M a ss e [n = 3] KL 6,44 (6,2-6,7) mm, AL 5,37 (5,2-5,5) mm, KIx 0,98 (0,97-0,99). – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel kurz, ganz dunkel. – C a p u t (Fig. 44) trapezförmig; Vertex dunkel behaart, Frons und Genae abstehend hell. Faciesseiten mit kleinen weissen, langgezogenen Dreieckflecken. Clypeus flach gewölbt, längs chagriniert, mattglänzend; Punktierung gross aber flach, ziemlich dicht; Vorderrand mitten etwas ausgerandet. Supraclypealarea mitten eingeschnürt, oben scharfkantig und von der Frons abgesetzt, am Ende flach in die Frons übergehend, mit schmaler Mittelfurche. Seitlich darunter jeweils mit unpunktierten, streifigen Flächen. Frons dicht und tief punktiert, Punkte in Längsrunzeln angeordnet, matt, Intervalle glänzend; Vertex zerstreut punktiert, glatt. Genae nadelstreifig, mit lang ausgezogener Punktierung. Malae deutlich. Labrum schwarz, mit hufeisenförmiger Schwiele in der Mitte. Mandibeln bilobat, abstehend behaart. – T h o r a x etwas depress, schwarz, unten und seitlich mit abstehender heller Behaarung. Ohne weisse Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae. Pronotumseiten abgerundet. Mesonotum chagriniert, sehr dicht punktiert, matt, Intervalle 0,5 Punktdurchmesser. Scutellum zerstreuter und gröber punktiert, seidenglänzend. Mesopleuren mattglänzend, mit ungleichen Punkten, gröber und zerstreuter punktiert als das Mesonotum; Vorderkante gerundet. Pedes gänzlich schwarz. Alae wenig gebräunt, Geäder schwarz. – P r o p o d e u m verlängert, abgerundet, mit grober Skulptur. Medialarea basal mit Maschenreihen, dahinter unregelmässige scharfe Längsrippen, die längere Maschen bilden, Zwischenräume glänzend; apikaler Bereich abgerundet, ohne Querkante, hier fein gekörnelt und matt. Terminalarea nur seitlich unten scharf gerandet, moderat skulptiert, seidenglänzend. Lateralareae flach dicht punktiert, seidenglänzend, dicht weiss behaart. – M e t a s o m a schlank spindelförmig, schwarz; spärlich weiss behaart. Tergum 1 glatt und glänzend, sehr zerstreut und nur äusserst fein punktiert; Seitenfransen undeutlich. Folgende Terga ebenfalls glatt, Grundskulptur kaum erkennbar, etwas dichter punktiert. Depressionen wenig aufgehellt, weisser Cilienbesatz bildet keine Binden. Sterna ohne Auszeichnungen. Endbehaarung dunkel.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3, NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Jumla: Maharigaon Umgebung, 29°20'N 82°23'E, 3345 m, 20.06.199 7, an Euphorbia, F. Creutzburg leg. Coll. DEI. – Paratypen: Fundort wie Holotypus, 3400 m, 20.06.199 7, 13, an Euphorbia; Umgebung Churta E Hochtal, 3500-4000 m, 02.- 04.06.2007, 13; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=81.651665&amp;materialsCitation.latitude=30.040277" title="Search Plazi for locations around (long 81.651665/lat 30.040277)">Tamti Umgebung</a>, 29°08'N 82°05'E, 2500-4000 m, 09.- 12.06.2007, 433, 3♀♀. Simikot 18 km NW, Brücke am Chumsa Khola, 30°02'25''N 81°39'06''E, 2950 m, 20.- 22.06.2001, 233, Gelbschale; alle F. Creutzburg leg. Coll. DEI / Dathe.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e Nach Notizen des Sammlers an Euphorbia. Registrierte Flugzeit: Juni, in 2500-4000 m Höhe.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Benannt nach dem Sammler der Art, Frank Creutzburg (Jena/ Thüringen).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B4E726FF586FE459B66F15F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B4C7271F586FF4D9BB4F22B.text	E76287984B4C7271F586FF4D9BB4F22B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Lambdopsis) karnaliensis Dathe 2010	<div><p>13. Hylaeus (Lambdopsis) karnaliensis nov.sp. (Fig. 48-52)</p> <p>D i a g n o s e Art der Untergattung Lambdopsis mit vergleichsweise schlankem Scapus des Männchens. Beide Geschlechter haben flache Gesichter mit auffallend mattem Integument, das beim 3 oberhalb der Scapusbasis zusätzlich eingedrückt ist. Die Gesichtsbildung erinnert teilweise an die Flächenform und die matte Skulptur von H. pfankuchi (Alfken), der Umriss ist aber nicht kreisrund wie bei dieser Art.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 M a ss e [n = 1] KL 7,50 mm, FL 5,78 mm, KIx 1,01, ScIx 1,82. – S c a p u s nur wenig erweitert; etwa 1,8mal so lang wie breit; schwarz; Fläche lang gelblich behaart. Antennengeissel lang, schwarz, unten gelbbraun. – C a p u t (Fig. 48) quer elliptisch, aber unten vorgezogen; Vertex, Frons und Genae abstehend gelblich behaart; auch Clypeus behaart. Foveae faciales deutlich, oben bis auf Höhe der hinteren Ocellen verlängert. Maske weiss, reduziert bis auf einen pilzförmigen Clypeusfleck. Clypeus vorn flach ausgeschnitten. Vorderrand schwarz, untere Seitenecken deutlich abgesetzt. Basis des Clypeus fein längs gerieft, Punktierung spärlich und sehr flach. Supraclypealarea längs gerieft, apikal in eine Mittelfurche mündend; oberer Teil kurz und breit, seitlich kantig von der Frons abgehoben, aber Spitze eben in die Frons übergehend. Frons ab Fühlergruben in ganzer Breite flach eingedrückt, besonders seitlich an den Orbiten. Die Fläche im Bereich Orbiten glatt und glänzend, sonst fein längs gestreift. Über den Antennenbasen ovale, chagrinierte, seidenglänzende Flächen. Integument sonst überwiegend längsstreifig, kaum punktiert, matt; Vertex nach hinten abgeschrägt, runzlig punktiert, wenig glänzend. Occiput oben abgerundet. Genae breit, längsstreifig, kaum punktiert. Malae breit, etwa wie Scapusbasen. Labrum schwarz, mit Schwiele. Mandibeln zum Ende relativ breit, zweispitzig, lang behaart, schwarz. – T h o r a x lang depress, abgerundet; Behaarung lang und abstehend, unten weiss, oben gelblich. Färbung ganz schwarz, ohne helle Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae. Pronotum schmal, seine Seiten gerundet. Mesonotum nur undeutlich chagriniert, zerstreut grob aber flach punktiert, Intervalle ca. 0,5 Punktdurchmesser, matt. Scutellum gröber und zerstreuter punktiert, Intervalle seidenglänzend. Mesopleuren glatt und glänzend, dicht grob punktiert; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, nur Tibien I vorn und III basal weiss. Alae gebräunt, Stigma, Costa und Venen schwarz. – P r o p o d e u m lang, abschüssig überwiegend fein skulptiert, matt; mit langer weisser Behaarung. Medialarea nur basal mit kurzen Längsrunzeln, diese etwa so lang wie das Postscutellum; Zwischenräume chagriniert, matt. Terminalarea unten mit Kanten, seitlich fein längsrunzlig, mit relativ breiter, oben gut begrenzter glatter Mittelfurche. Lateralareae netzrunzlig. – M e t a s o m a schlank und langgestreckt spindelförmig, schwarz. Tergum 1 nur mit feinster Mikroskulptur, praktisch poliert und stark glänzend; nur wenige winzige, flache Punkte; Seitenfransen winzig, aber seitlich auf der Wölbung mit abstehenden Haarflecken, auch auf den folgenden Terga. Diese erkennbar gerieft und feinst punktiert, glänzend. Depressionen kaum abgesetzt, nicht aufgehellt. Sterna eben. – T e r m i n a l i a vom Lambdopsis-Typ, charakteristisch (Fig. 50-52). Gonobase lang, Gonocoxite apikal herzförmig ausgerandet, Gonostyli verschmälert und zugespitzt, am Ende mit kurzen Borsten. Sternum 8 nicht als Haken gebildet, von vorn gesehen wie ein Bogen gewölbt. Apikalloben von Sternum 7 trapezförmig, seitlich eingerollt.</p> <p>♀ Masse [n = 4] KL 8,11 (7,1-9,9) mm, FL 6,46 (5,9-6,8) mm, KIx 1,03 (1,0-1,1). – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel lang, dunkel, Unterseite nur wenig heller. – C a p u t (Fig. 49) trapezförmig, flach; Vertex, Frons und Genae abstehend gelblich behaart. Foveae faciales deutlich, lang, oben bis auf Höhe der hinteren Ocellen verlängert, etwa konvergierend. Facies ganz schwarz. Clypeus vorn flach ausgeschnitten, untere Seitenecken deutlich abgesetzt. Fläche fein längs gerieft, Punktierung zerstreut und flach. Supraclypealarea längs gerieft, apikal in eine Mittelfurche mündend; oberer Teil kurz und breit, schildförmig, seitlich kantig von der Frons abgehoben, aber Spitze flach in die Frons übergehend. Frons über den Fühlergruben flach eingedrückt, nicht an den Orbiten. Integument über den Antennenbasen nur streifig, matt, sonst überwiegend längsstreifig und tief punktiert; Vertex nach hinten abgeschrägt, seichte Vertiefung auch um die Ocellen; runzlig punktiert, wenig glänzend. Occiput oben abgerundet. Genae sehr breit, breiter als Komplexauge, längsstreifig, kaum punktiert. Malae breit, etwa wie Scapusbasen. Labrum schwarz, mit schmaler Schwiele. Mandibeln zum Ende relativ breit, zweilappig, lang behaart, schwarz. – T h o r a x depress, lang, abgerundet; Behaarung lang und abstehend, unten weiss, oben gelblich. Färbung ganz schwarz, ohne helle Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae. Pronotum schmal, seine Seiten gerundet. Mesonotum nur undeutlich chagriniert, zerstreut grob aber flach punktiert, Intervalle ca. 0,5 Punktdurchmesser, matt. Scutellum gröber und zerstreuter punktiert, Intervalle seidenglänzend. Mesopleuren glatt und glänzend, dicht grob punktiert; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz. Alae gebräunt, Stigma, Costa und Venen schwarz. – P r o p o d e u m lang, abschüssig überwiegend fein skulptiert, matt; mit langer weisser Behaarung. Medialarea nur basal mit kurzen Längsrunzeln, diese etwa so lang wie das Postscutellum; Zwischenräume chagriniert, matt. Terminalarea unten mit Kanten, seitlich fein längsrunzlig, mit relativ breiter, oben gut begrenzter glatter Mittelfurche. Lateralareae netzrunzlig. – M e t a s o m a schlank und langgestreckt spindelförmig, schwarz. Tergum 1 nur mit feinster Mikroskulptur, poliert und stark glänzend; nur wenige winzige, flache Punkte; Seitenfransen vorhanden, zusätzlich seitlich längs mit abstehenden Haarflecken, auch auf den folgenden Terga. Diese erkennbar gerieft und feinst punktiert, glänzend. Depressionen kaum abgesetzt, nicht aufgehellt. Sterna eben. Endbehaarung schwarz.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3 NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Jumla: Churta E Hochtal, 29°09'N 82°31'E, 3500-3800 m, 02.06.200 7, 13, F. Creutzburg leg. Coll. DEI. – Paratypen: 2♀♀ mit gleichem Fundort wie der Holotypus; Prov. Karnali, Distr. Jumla: <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.3&amp;materialsCitation.latitude=29.183332" title="Search Plazi for locations around (long 82.3/lat 29.183332)">Gothichaur</a>, 29°11'N 82°18'E, 2900 m, 06.06.200 7, 1♀, Gelbschale; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=82.083336&amp;materialsCitation.latitude=29.133333" title="Search Plazi for locations around (long 82.083336/lat 29.133333)">Tamti Umgebung</a>, 29°08'N 82°05'E, 2500-4000 m, 09.- 12.06.2007, 1♀; alle F. Creutzburg leg. Coll. DEI /Dathe.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e: Keine Angaben des Sammlers. Registrierte Flugzeit: Juni.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Benannt nach der Provinz Karnali in Nepal, in der die neue Art gefangen wurde.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B4C7271F586FF4D9BB4F22B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B527270F586FF4D9B93F3D0.text	E76287984B527270F586FF4D9B93F3D0.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Prosopis) montanus (NURSE 1903)	<div><p>14. Hylaeus (Prosopis) montanus (NURSE, 1903) (Fig. 53, 54)</p> <p>Prosopis absoluta CAMERON, 1897 – Memoires and Proceedings of the Manchester Literary and Philosophical Society 41 (4): 92. Loc. typ.: India: Barrackpore. Typus ♀, coll. OUMNH HYME1954. Name praeokkupiert durch Prosopis absoluta Gribodo, 1894.</p> <p>Prosopis montana NURSE, 1903 – Annals and Magazine of Natural History (7) 11: 536. Loc. typ.: India: Mont Abu. Syntypen ♀, coll. BMNH 17.a.41. Syn. nov.</p> <p>Prosopis buddhae MEADE- WALDO, 1923 – Genera Insectorum 181: 23. Nomen novum P. absoluta CAMERON, 1897 nec GRIBODO, 1894.</p> <p>Prosopis butea WARNCKE, 1972 – Bulletin des Recherches agronomiques de Gembloux N. S. 5 (1970): 747. Ungerechtfertigtes nomen novum für P. absoluta CAMERON, 1897 nec GRIBODO, 1894.</p> <p>Hylaeus pannuceus SNELLING, 1980 – Contributions in Science, Los Angeles Nr. 328: 14, 16-17, Fig. 30. Loc. typ.: Central India: Jabalpur. Holotypus ♀ (monobasisch), coll. Natural History Museum of Los Angeles County. Syn. nov.</p> <p>Die Typen des UMNH Oxford (Holotypus ♀ P. absoluta, Fig. 54) und des BMNH London (Syntypus ♀ P. montana, Fig. 53) wurden mit H. albonotatus WALKER, 1871 verglichen. Die schon durch die Maske recht charakteristische Art passt habituell, mit seinem quer gerunzelten Propodeum und den weissfilzigen Fühlergruben gut zu dem geographisch weit verbreiteten und recht variablen H. albonotatus, erscheint aber ausser der Gesichtszeichnung durch die auffallend grobe Skulptur (Integument und Punktierung) von Gesicht und Thorax als eigenständig. Auf jeden Fall sind die beiden Arten als konspezifisch aufzufassen (syn. nov.), wobei der ältere Name absoluta durch GRIBODO (1894) präokkupiert ist und dafür nun der jüngere montana eintritt. Dessen Verfügbarkeit macht spätere nomina nova obsolet. Hylaeus pannuceus SNELLING, 1980 gehört nach der Beschreibung ebenfalls zu diesem Taxon (syn. nov.). SNELLING (1980) hatte die Typen von Cameron und Nurse nicht zum Vergleich herangezogen. Er nennt auch keine Untergattung.</p> <p>Nach dem Typenmaterial zeichnet sich eine Verbreitung über rund 1700 km quer über den indischen Subkontinent ab, von Gujarat im Westen bis Westbengalen im Osten. Die Ortsangabe "Mount Abu" bezieht sich sehr wahrscheinlich auf das Mount Abu Wildlife Sanctuary (24°36'N 72°42'E) im südlichen Rajastan. In der Londoner Serie befindet sich auch 1♀ von der nicht weit entfernten Sammelstelle C. G. Nurse's in Disa ("Deesa 3.99."), Provinz Gujarat. Jabalpur (23°10’N 75°57’E) liegt in Madhya Pradesh im zentralen Indien, Barrackpore (Bārākpur, 22°46’N 88°21’E) in Westbengalen nördlich bei Kolkata (Kalkutta).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B527270F586FF4D9B93F3D0	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B527273F586FB4A9B30F64F.text	E76287984B527273F586FB4A9B30F64F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Prosopis) repentens (NURSE 1903)	<div><p>15. Hylaeus (Prosopis) repentens (NURSE, 1903) (Fig. 55)</p> <p>Prosopis repentens NURSE, 1903 – Annals and Magazine of Natural History (7) 11: 535-536. Loc. typ.: India: Deesa. Syntypen ♀, coll. BMNH 17.a.35.</p> <p>Zur Fixierung des Namens lege ich hiermit das Exemplar mit dem blaurandigen</p> <p>Typenetikett " Syntype " und den weiteren Etiketten "B.M.TYPE HYM. 17.a.35",</p> <p>" Prosopis repentens (Nurse) " [handschriftlich], "Deesa 9.01.", "Col. C. G. Nurse Coll.</p> <p>1920-72", " ♀ ", "Type", " Lectotypus Prosopis repentens Nurse, 1903, H.H. Dathe design.</p> <p>2009" als Lectotypus fest.</p> <p>Die Nähe des Taxons zu H. albonotatus (WALKER 1871) ist unverkennbar, jedoch ist die Frons im Antennenbereich ohne weisse Behaarung. Das Propodeum-Mittelfeld ist fein punktuliert und ohne Grate, die Terga haben seitlich grosse weisse Filzflecken, jedoch keine Binden. Möglicherweise handelt es sich um eine regionale Form des H. albonotatus. Klarheit würde das noch fehlende 3 mit seinen kennzeichnenden Terminalia bringen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B527273F586FB4A9B30F64F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B517273F586FEC3982AF4C0.text	E76287984B517273F586FEC3982AF4C0.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Paraprosopis) gujaraticus (NURSE 1903)	<div><p>16. Hylaeus (Paraprosopis) gujaraticus (NURSE, 1903) (Fig. 56-60)</p> <p>Prosopis gujaratica NURSE, 1903 – Annals and Magazine of Natural History (7) 11: 535. Loc. typ.: India: Deesa. Syntypen ♀, coll. BMNH 17.a.36.</p> <p>Prosopis elata WARNCKE, 1981 – Bolletino del Museo Civico di Storia Naturale di Venezia 31 (1980): 169-170. Loc. typ.: Israel: Elat Fjord. Typus 3, coll. Biozentrum Linz. – Syn. nov.</p> <p>Aus der Kollektion C. G. Nurse im Natural History Museum London lagen mir 8♀♀ und 433 vor, sämtlich von Deesa (Gujarat: Dīsa, 24.15'N 72.10E). Darunter befanden sich zwei Exemplare mit dem runden blaurandigen Typenetikett " Syntype ". Eines davon ist ein ♀ von Prosopis repentens NURSE, so dass ich zur Sicherung des Namens das andere Exemplar mit dem Typenzettel "B.M.TYPE HYM. 17.a.36" hiermit als Lectotypus festlege. Dieses Tier trägt ausserdem folgende Etiketten: " Prosopis gujaratica (Nurse)" [handschriftlich], "Deesa 9.01.", "Col. C. G. Nurse Coll. 1920-72", " ♀ ", "Type", " Lectotypus Prosopis gujaratica Nurse, 1903, H.H. Dathe design. 2009". Der Lectotypus und die weiteren konspezifischen Exemplare sind identisch mit Hylaeus (Paraprosopis) elatus (WARNCKE, 1980) (syn. nov.). Diese Feststellung wird durch ein genitalisiertes 3 bestätigt, das die charakteristische ringförmige Sklerotisierung des Basallobus des Sternit 7 zeigt (Fig. 58).</p> <p>Die Art ist aus Ägypten, Israel, Oman, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Pakistan und dem westlichen Indien nachgewiesen. Sie überschreitet mithin möglicherweise die Grenze der Paläarktis zur Orientalis.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B517273F586FEC3982AF4C0	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B517275F586FC5B9861F40C.text	E76287984B517275F586FC5B9861F40C.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Paraprosopis) socheri Dathe 2010	<div><p>17. Hylaeus (Paraprosopis) socheri nov.sp. (Fig. 61-65)</p> <p>D i a g n o s e Art aus der engeren Gruppe um Hylaeus xanthopoda. Sie ist ebenso reich und kräftig gelb gezeichnet, das ♀ hat eine komplette Maske und gänzlich gelbe Beine. Die neue Art unterscheidet sich aber bei beiden Geschlechtern im dicht punktierten Integument des Tergum 1; H. xanthopoda ist hier nur kräftig chagriniert und praktisch punktlos, während H. dinkleri auf fast polierter Fläche nur äusserst feine und sehr zerstreute Punkte trägt. Das 3 hat einen charakteristischen, kompakten Kopulationsapparat mit abgestutzten Gonoforcipes und stark gebogenen Penisvalven (Fig. 65).</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 Masse [n = 1] KL 5.22 mm, AL 4.00 mm, KIx 0.85, ScIx 2.67. – S c a p u s schlank und kurz, nicht erweitert; gelb, nur innen unten und auf der Rückseite schwarz. Antennengeissel gelb, oben dunkel. – C a p u t (Fig. 61) quer trapezförmig, die Orbiten konvergieren stark nach unten. Facies, besonders Vertex, abstehend weiss behaart. Foveae faciales kurz, nur auf dem Vertex deutlich. Maske komplett, kräftig gelb; Seitenflecken bis zum Vertex reichend, oben verbreitert mit einer gerundeten Spitze am oberen Orbitenrand. Clypeus flach gewölbt, nach unten etwas stärker; Fläche mit dichter, unterschiedlich groben, teilweise längs ausgezogenen Punkten, glatt und glänzend; ein schmaler Vorderrand und die Seitenecken schwarzbraun. Supraclypealarea verlängert, obere Spitze mit scharfen Seitenecken, zur Frons abgeknickt. Frons sehr dicht tief punktiert, kaum Zwischenräume, die wenigen glatt und glänzend. Vertex hoch gewölbt, besonders seitlich sehr grob punktiert, glänzend. Occiput rings scharf gerandet. Genae schmal, grob längsgestreift und grob überpunktiert. Malae schmal. Labrum schwarz, mitten mit flachem, breiten Höcker. Mandibeln zweizähnig, schwarz mit braunen Spitzen. – T h o r a x kompakt, schwarz, besonders unten und seitlich mit deutlich abstehender weissgelber Behaarung. Gelb gefärbt sind ein breites Pronotumband, die Calli (mit schwarzer Linie), die Tegulae und weitere basale Flügelteile. Pronotum breit, die Seiten gerundet. Mesonotum matt, sehr dicht kräftig punktiert, Intervalle &lt;0,5 Punktdurchmesser. Scutellum glänzend, mit grösseren, glatten Intervallen und gröberen Punkten. Mesopleuren mit grösseren und zerstreuteren Punkten, glatt und glänzend; Vorderkante gerundet. Pedes gelb, nur an den Femurbasen schwarz; Tarsenglieder 2-5 hellbraun. Alae gebräunt, Stigma, Costa und Venen dunkelbraun. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet. Medialarea mit groben und scharf begrenzten Maschen, Zwischenräume glatt und glänzend. Terminalarea nur unten kantig, feiner gerunzelt, seidenglänzend. Lateralareae chagriniert, abstehend behaart. – M e t a s o m a schlank und gestreckt, schwarz. Tergum 1 glatt und glänzend, dicht eingestochen punktiert, Intervalle 0,5-1 Punktdurchmesser; Seitenfransen deutlich, schmal dreieckig. Folgende Terga feiner und flacher punktiert, glänzend. Depressionen transparent, mit dichten weissen, mitten kaum unterbrochenen Cilienbinden. Sternum 3 mit glatter, wenig erhabener Querschwiele, alle Sterna glatt und zerstreut grob punktiert. – T e r m i n a l i a Fig. 63-65. Kopulationsapparat kurz und kompakt, Gonoforcipes apikal etwas eingedrückt, die Ränder mit auffallend langen Borsten. Penisvalven kurz, in Seitenansicht deutlich gewinkelt. Apikallobus von Sternum 8 mit feinen Borsten; Sternum 7 mit gut entwickelten Basal- und Apikalloben, Basalloben am Ende mit feinen Cilien.</p> <p>♀ M a ss e [n = 2] KL 6.03 (5.8-6.3) mm, AL 4.53 (4.4-4.6) mm, KIx 0.86. – S c a p u s schlank; schwarz, mit gelbem Spitzenstreif. Antennengeissel unten gelb, oben schwarz. – C a p u t (Fig. 62) quer trapezförmig, die Orbiten abwärts deutlich konvergierend; Facies, besonders Vertex, abstehend weiss behaart. Foveae faciales setzen hoch an, etwa auf Höhe der Supraclypealarea-Spitze und in den gelben Seitenflecken, reichen weit auf den Vertex und enden etwas näher den Ocellen. Maske komplett, kräftig gelb, matt erscheinend. Seitenflecken gross, ausfüllend, oben sogar erweitert und bis auf den Vertex (Höhe des vorderen Ocellus) gezogen. Foveae erscheinen als schmale schwarze Rinne in den Seitenflecken. Clypeus ebenfalls ganz gelb, die Begrenzung erscheint als schwarze Linie; Fläche flach gewölbt, chagriniert, grob flach punktiert, matt; Vorderrand breit ausgerandet, ein schmaler Rand sowie die eingedrückten Seitenecken schwarz. Supraclypealarea gänzlich gelb, flach, nur die seitlich scharf gerandete Spitze nach unten abgewinkelt und schräg in die Frons übergehend; Oberfläche längs gerieft, oben mit undeutlicher Mittelfurche, die sich auf der Frons fortsetzt. Frons mitten längsstreifig, dicht und rau skulptiert mit flachen Punktgruben, matt. Vertex grob und zerstreut punktiert, Intervalle glänzend. Occiput kantig gerundet. Genae schmal und abschüssig, längs gefurcht und überpunktiert. Malae schmal. Labrum mit deutlich erhabener, glatter hufeisenförmiger Schwiele. Mandibeln bilobat, Einschnitt zwischen den Zähnen nur klein; unten lang behaart; schwarz, Spitzen braun. – T h o r a x normal, schwarz, mit abstehender weisser Behaarung. Gelbe Flecken oben auf den Propleuren und vorn auf den Mesopleuren; das wulstige, abgerundete Pronotum oben ganz gelb, Calli, Tegulae und Flügelbasen ebenfalls gelb. Paarige gelbe Fleckung auch auf den Axillae, dem Scutellum und dem Postscutellum. Mesonotum sehr dicht tief punktiert, Intervalle &lt;0,5 Punktdurchmesser, glatt und glänzend. Scutellum glatt, zerstreut grob punktiert. Mesopleuren gröber skulptiert als das Mesonotum, mit glatten Intervallen, insgesamt seidenglänzend; Vorderkante gerundet. Pedes gelb, schwarz sind nur die Basen der Femora, Tarsen von der Basitarsenspitze ab hellbraun. Alae getrübt, Stigma, Costa und Venen dunkelbraun. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet. Medialarea mit groben und scharf begrenzten Maschen, Zwischenräume glatt und glänzend. Terminalarea nur unten kantig; mitten mit glatter Fläche, die oben fein gerunzelt ist; Struktur insgesamt feiner, seidenglänzend. Lateralareae chagriniert, abstehend behaart. – M e t a s o m a schlank und gestreckt, schwarz. Tergum 1 in der Grundskulptur glatt und glänzend, dicht eingestochen punktiert, Intervalle 1 Punktdurchmesser; Seitenfransen deutlich, lang dreieckig. Folgende Terga feiner und flacher punktiert, glänzend. Depressionen transparent, mit auffallend dichten weissen, mitten nicht unterbrochenen Haarbinden. Sterna eben.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3, IRAN, Hochland von Iran: Yazd, Deh Bālā 5-10 km NW, ca. 31°36'N 56°09'E, 2600- 2900 m, 10.07.200 4, H. Mühle leg. Coll DEI. – Paratypen: 2♀♀ mit gleichen Funddaten, coll. DEI/Dathe.</p> <p>P h ä n o l o g i e: Registrierte Flugzeit: Juli, in 2600-2900 m Höhe.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Die neue Art ist Dr. Heinz Socher, dem vormaligen Verwaltungsdirektor des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), gewidmet, der sich um die Etablierung des Deutschen Entomologischen Instituts am Standort Müncheberg verdient gemacht hat.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B517275F586FC5B9861F40C	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B577277F586FC0799CEF6B7.text	E76287984B577277F586FC0799CEF6B7.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Paraprosopis) taizzi Dathe 2010	<div><p>18. Hylaeus (Paraprosopis) taizzi nov.sp. (Fig. 66-70)</p> <p>D i a g n o s e: In der Maske des 3 ähnelt die Art Hylaeus clypearis, hat aber einen völlig anders gestalteten Kopulationsapparat. Charakteristisch für das ♀ ist das breite Gesicht; das ♀ von H. clypearis ist kleiner und trägt auf dem Tergum 1 eine dichtere und gröbere Punktierung. H. styriacus hat abweichende Gesichts-Seitenflecken, und das Propodeum ist rings scharf gerandet.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 Masse [n = 4] KL 4,75 (4,6-5,1) mm, AL 3,28 (3,1-3,6) mm, KIx 0,85 (0,83-0,90), ScIx 1,99 (1,86-2,33). – S c a p u s schlank, nicht erweitert; kurz, doppelt so lang wie dick; schwarz, bei einigen Exemplaren vorn gelb; oben kurz behaart. Antennengeissel kurz, unten gelb, oben dunkel. – C a p u t (Fig. 66) quer trapezförmig; Orbiten nach unten stark konvergierend. Vertex, Frons und Genae mit spärlicher weisser Behaarung. Foveae faciales winzig, undeutlich. Maske variabel: von komplett bis auf zwei Seitenflecken reduziert, hellgelb; Seitenflecken an den Orbiten, reichen oben bis weit über die Scapusbasen und fast an den Vertex. Clypeus stark gewölbt, Fläche chagriniert, zerstreut grob punktiert, matt; vorn breit schwarz mit gezacktem Oberrand oder ohne gelben Fleck; abstehend behaart. Supraclypealarea unten gelb oder ganz schwarz, obere Spitze breit, flach in die Frons übergehend. Frons unten gestreift, seidenglänzend, oben dicht punktiert und matt. Vertex zerstreut grob und runzlig punktiert. Occiput oben kantig. Genae obsolet gestreift und flach punktiert. Malae schmal. Labrum schwarz, mit flacher, breiter Schwiele. Mandibeln zweizähnig, dicht weiss behaart, schwarz, apikal braun. – T h o r a x normal, schwarz, Behaarung spärlich weiss. Weisse Streifen auf dem Pronotum, Calli und Tegulae mit weissem Fleck. Pronotumseiten mehr/weniger eckig vorgezogen. Mesonotum fein dicht punktiert, Intervalle &lt;0,5 Punktdurchmesser. seidenglänzend. Scutellum etwas gröber und zerstreuter punktiert. Mesopleuren chagriniert und zerstreuter punktiert, Abstände ca. 1 Punktdurchmesser; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, Femora apikal weiss, Tibien I vorn, II und III basal breit weiss geringelt; Basitarsen überwiegend weiss, apikaler Tarsus sonst dunkel. Alae klar, Stigma, Costa und Venen dunkelbraun. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet. Medialarea mit groben runzligen Maschen und scharfen Graten, Zwischenräume glänzend. Terminalarea nur unten scharf, seitlich kantig, feiner skulptiert mit wenigen Graten, matt. Lateralareae chagriniert, ohne Punktierung. – M e t a s o m a schlank und gestreckt, schwarz. Tergum 1 quergerieft, dicht fein punktiert, Intervalle 1 Punktdurchmesser; seidenglänzend; Seitenfransen vorhanden, aber schmal und schütter. Die feine Punktierung der folgenden Terga verschwindet im Chagrin, seidenglänzend. Depressionen etwas aufgehellt, ohne Cilienbinden. Stern 3 und 4 mit flacher, breiter Schwiele. – T e r m i n a l i a Fig. 68-70. Loben von Sternum 8 zweiteilig, apikal mit Borsten. Kopulationsapparat in charakteristischer Weise quer abgestutzt. Penisvalven-Paar in der Seitenansicht abgewinkelt.</p> <p>♀ M a ss e [n = 16] KL 5,47 (4,9-6,0) mm, AL 3,89 (3,5-4,0) mm, KIx 0,84 (0,82-0,87). – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel kurz, fast keulenförmig; unten gelb, oben dunkel. – C a p u t (Fig. 67) quer trapezförmig, auffallend breit; Orbiten stark konvergierend. Vertex, Frons und Genae abstehend kurz weiss behaart. Foveae faciales relativ kurz, beginnen oberhalb der Seitenflecken und enden auf der Mitte des Vertex. Seitenflecken lang und schmal, unten abgekürzt, aber oben weit über die Scapusbasen hinausgehend. Clypeus mit viereckigem Mittelfleck; besonders unten stark gewölbt; Integument längsstreifig chagriniert und flach runzlig punktiert, glänzend; Vorderrand breit ausgerandet, Seitenecken deutlich eingedrückt. Supraclypealarea wenig erhaben, auch apikal flach abgerundet; quer gerieft, mit flacher Punktierung; oben in der Mitte mit Furche, die flach in die Frons übergeht. Frons unten mit fächerartiger Streifung, die auf die Antennenbasen zuläuft, sehr dicht überpunktiert, seidenglänzend bis matt; Vertex mit flachen Punktgruben, die vorn in der Runzelskulptur verschwinden. Occiput gerundet. Genae schmaler als das Komplexauge, obsolet gestreift und flach punktiert. Malae schmal. Labrum mit deutlich erhöhtem hufeisenförmigem Mittelkiel. Mandibeln bilobat, abstehend hell behaart. – T h o r a x normal, schwarz, besonders unten, seitlich am Postscutellum und Propodeumseiten mit abstehender weisser Behaarung. Weisse Streifen auf dem Pronotumrand, am Hinterrand der Calli und Punktflecken auf den Tegulae. Pronotumseiten vorgezogen, Ecken abgerundet. Mesonotum chagriniert, zerstreut punktiert, Intervalle 1 Punktdurchmesser, seidenglänzend. Scutellum fein chagriniert und zerstreuter punktiert, Intervalle bis 2 Punktdurchmesser, glänzender. Mesopleuren deutlich chagriniert, kräftiger flach punktiert als das Mesonotum, seidenglänzend; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, nur Tibien basal schmal weiss geringelt. Alae klar, Stigma, Costa und Venen dunkel. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet. Medialarea mit groben runzligen Maschen und scharfen Graten, Zwischenräume glänzend. Terminalarea nur unten scharf, seitlich kantig, mit breiter glatter Mittelfurche, die im oberen Bereich fein quer chagriniert ist, sonst matt. Lateralareae chagriniert, ohne Punktierung. – M e t a s o m a elliptisch, nach hinten spitz, schwarz. Tergum 1 seidenglänzend, fein quergerieft, mit sehr feiner zerstreuter Punktierung, Intervalle 3 Punktdurchmesser; weisse Seitenfransen schmal, aber dicht und deutlich. Folgende Terga sehr fein chagriniert, Punktierung nicht erkennbar, seidenglänzend. Depressionen aufge- hellt, mit lockeren weissen, mitten kaum unterbrochenen Cilienbinden. Sterna eben. Endbehaarung weiss.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3, JEMEN, Jemen SW, Taizz 20 km S, 13°30'N 43°57'E, 1200 m, 24.10.200 5, J. Halada leg. Coll. DEI. – Paratypen: 333, 16♀♀, mit gleichen Funddaten. Coll. DEI/Dathe.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e Registrierte Flugzeit: Oktober.</p> <p>Gefangen in Anzahl in 1200 m Höhe.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Benannt nach dem Fundort Taizz in Jemen.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B577277F586FC0799CEF6B7	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B557276F586FE68981AF2C0.text	E76287984B557276F586FE68981AF2C0.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus (Nesoprosopis) dubitzkyi Dathe 2010	<div><p>19. Hylaeus (Nesoprosopis) dubitzkyi nov.sp. (Fig. 71-75)</p> <p>D i a g n o s e: Art aus der Artengruppe des Hylaeus (Nesoprosopis) floralis, einer Untergruppe des H. insularum sensu IKUDOME (1989). Unterscheidet sich von H. floralis durch netzartig gerunzeltes Propodeum-Mittelfeld. Beim 3 ist der Apikalfortsatz des Sternum 8 zweiteilig mit langen Haarbürsten an der Spitze. In beiden Geschlechtern ist der Präoccipitalrand fein aber deutlich gekielt; Pronotum mitten nur linienartig schmal.</p> <p>B e s c h r e i b u n g:</p> <p>3 M a ss e [Holotypus] KL 6,0 mm, AL 4,1 mm, KIx 0,92. – S c a p u s schlank, kurz, wenig erweitert; schwarz, aussen gelb gestreift. Antennengeissel lang, ab S8 knotig; schwarz, unten schmal gelb. – C a p u t (Fig.71) rund trapezförmig; kurz behaart. Foveae faciales fehlen. Maske reduziert, gelb: Seitenflecken oben bis zur Mitte der Scapusbasen reichend, unten verkürzt; Clypeus mit langovalem Mittelfleck. Clypeus auf der Fläche längs gerieft mit flachen Punktgruben, seidenglänzend; Vorderrand schwarz. Supraclypealarea längs gerieft; oben verschmälert, Spitze scharf von der Frons abgesetzt. Frons mitten dicht und tief punktiert, seitlich davon Punkte gröber und zerstreuter, Fläche matt, nur an der Scapusbasis mit glatten, glänzenden Flächen. Vertex flach gewölbt, mitten feiner und dichter punktiert als aussen, wenig glänzend. Gesichtsseiten etwas eingedrückt, mit kantigem, aber nicht kielartig scharfem Paraocularrand. Genae schmal, längs runzlig gefurcht und punktiert. Malae schmal, deutlich. Occiput rings scharf gerandet. Labrum und Mandibeln schwarz. – T h o r a x depress, schwarz, besonders unten und seitlich mit abstehender weisser Behaarung. Weisse Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae. Pronotumseiten eckig vorgezogen. Mesonotum und Scutellum glatt und glänzend, kräftig dicht punktiert, Intervalle 0,5 Punktdurchmesser. Mesopleuren noch dichter punktiert, Punkte grösser, glänzend; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, Tibien I vorn, II und III basal breit, apikal geringer weiss geringelt; Basitarsen und weitere Tarsenglieder gänzlich weiss, apikaler Tarsus sonst braun. Alae klar, Stigma, Costa und Venen dunkel. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet. Medialarea mit groben runzligen Maschen, Zwischenräume glänzend. Terminalarea unten und seitlich mit aufgebogenen scharfen Leisten, feiner skulptiert, matt. Lateralareae hinten und seitlich nicht abgegrenzt. – M e t a s o m a schlank und gestreckt, schwarz. Tergum 1 glatt, dicht punktiert, Punktierung feiner als auf dem Thorax; Intervalle 1 Punktdurchmesser; Seitenfransen gross, dreieckig. Folgende Terga feiner und flacher punktiert, glänzend. Depressionen aufgehellt, mit dichten weissen, mitten schmal unterbrochenen Cilienbinden. Sternum 3 mit grosser, breiter, kantiger Schwiele, die folgenden Terga mit geringeren Schwielen. – T e r m i n a l i a Fig. 73-75. Loben von Sternum 7 flach rechteckig, zweizipflig: ohne Borsten. Sternum 8 mit verlängertem, abgewinkeltem Apikalfortsatz, der sich in zwei Loben teilt; Loben mit langen Borstenreihen, auch Fortsatz mitten mit Borstenkamm. Kopulationsapparat normal, Gonostyli verlängert. Penisvalven-Paar in der Draufsicht mit flach gebogenem Umriss.</p> <p>♀ M a ss e [n = 2] KL 6,2 mm, AL 4,6 mm, KIx 0,89. – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel dunkel, auch unten kaum heller; ab S8 etwas knotig. – C a p u t (Fig. 72) rund trapezförmig; Behaarung kurz, hell. Foveae faciales bis auf den Vertex verlängert, etwas konvergierend, enden aber näher den Orbiten. Seitenflecken dreieckig, gelb, unten verkürzt, oben bis etwas über Clypeusbasis. Clypeus mit ovalem gelbem Mittelfleck, seidenglänzend; Fläche chagriniert mit flachen Punktgruben, diese nach vorn ausgezogen; Vorderrand schwarz. Supraclypealarea längs gerieft, oben mit Mittelfurche, von der Frons deutlich abgesetzt. Frons mitten dicht und tief punktiert, seitlich davon Punkte gröber und zerstreuter, Fläche seidenglänzend. Vertex flach gewölbt, dicht und grob punktiert, mattglänzend. Gesichtsseiten ohne deutlichen Paraocularrand. Occiput mit scharfer Kante. Genae längs gefurcht und grob überpunktiert. Malae schmal, aber deutlich. Labrum schwarz, mitten mit schwachem Höcker. Mandibeln bilobat, dunkel. – T h o r a x normal, schwarz, mit spärlicher kurzer weisser Behaarung. Gelbe Flecken auf Pronotumseiten und Calli, Tegulae dunkel oder mit kleinem gelbem Punkt. Mesonotum chagriniert, sehr dicht fein punktiert, mattglänzend, Intervalle &lt;0,3 Punktdurchmesser. Scutellum etwas zerstreuter punktiert, Intervalle 0,5-1 Punktdurchmesser. Mesopleuren etwas gröber und regelmässiger punktiert als das Mesonotum, Punktur aber deutlich feiner als beim 3, seidenglänzend; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, nur Tibien I vorn gelb gestreift; Tarsen schwarz. Alae gebräunt, Stigma, Costa und Venen schwarz bis dunkelbraun. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet, seitlich und unten abstehend weiss behaart. Medialarea ohne deutliche Begrenzung, matt; Fläche mit Netzrunzeln, Zwischenräume glänzend. Terminalarea und Lateralareae unten und seitlich mit aufgebogenen scharfen Leisten, dicht punktiert, glänzend. – M e t a s o m a schlank und gestreckt, schwarz. Tergum 1 glatt, poliert und glänzend, zerstreut aber deutlich punktiert; Intervalle&gt;3 Punktdurchmesser; basal fein behaart. Seitenfransen auf allen Segmenten vorhanden. Folgende Terga feiner und dichter punktiert, glänzend. Sterna eben, ohne Auszeichnungen. Endbehaarung schwarz.</p> <p>N a c h w e i s e:</p> <p>Holotypus: 3 REPUBLIC OF CHINA, Taiwan: Terng Je, TESRI [Endemic Species Research Institute] 23°07'N 120°47'E, 1600 m, 06.07.200 0, 13, leg. Andreas Dubitzky. Coll. Entomological Department, National Chung Hsing University, Taichung. – Paratypen: REPUBLIC OF CHINA, Taiwan: Kaoshiung Hsien, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=120.8&amp;materialsCitation.latitude=23.116667" title="Search Plazi for locations around (long 120.8/lat 23.116667)">Terng Je</a>, TESRI 23°07'N 120°48'E, 1600 m, 06.07.200 0, 1♀, leg. Susanne Szczepanek; Water pipe way, Tsuifeng, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=121.166664&amp;materialsCitation.latitude=24.133333" title="Search Plazi for locations around (long 121.166664/lat 24.133333)">Rei En Shi Region</a> 24°08'N 121°10'E, 2200 m, 30.06.200 0, 1♀, leg. Andreas Dubitzky. Coll. Entomological Department, National Chung Hsing University, Taichung, et coll. DEI.</p> <p>B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e: Gesammelt im Juli auf 1600- 2200 m Höhe. Blütenbesuch nicht angegeben.</p> <p>D e r i v a t i o n o m i n i s: Benannt nach dem Sammler der Art, Dr. Andreas Dubitzky (Hebertshausen/ Bayern).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B557276F586FE68981AF2C0	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
E76287984B547279F586FA5B9E27F34B.text	E76287984B547279F586FA5B9E27F34B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hylaeus strenuus (CAMERON 1897)	<div><p>20. Hylaeus strenuus (CAMERON, 1897) (Fig. 76 -79)</p> <p>Prosopis strenua CAMERON, 1897 – Memoirs and Proceedings of the Manchester Literary &amp; Philosophical Society 41 (4): 91. Loc. typ.: India: Barrackpore. Typus 3 (nec ♀!), coll. OUMNH HYME1953.</p> <p>Prosopis striatifrons CAMERON, 1897 – Memoirs and Proceedings of the Manchester Literary &amp; Philosophical Society 41 (4): 89-90. Loc. typ.: India: Barrackpore. Typus ♀, coll. OUMNH HYME1951. Syn. nov.</p> <p>Beide Typen aus dem UMNH Oxford konnten untersucht werden. Anders als in der Originalbeschreibung angegeben, handelt es sich bei Prosopis strenua um ein 3; der Autor war möglicherweise durch die reduzierte Maske irritiert, denn wie häufig bei ♀ sind nur die Seitenflecken und eine helle Clypeusmarke vorhanden (Fig. 76). So gibt er für eine weitere seiner Arten mit ähnlichem Gesicht, P. bellicosa (Fig. 81), ebenfalls ein 3, gar kein Geschlecht an.</p> <p>Die Terminalia des P. strenua -3 wurden präpariert, was leider nicht ganz ohne Artefakt gelang (Fig. 77). So viel wird jedoch klar, dass die Art zu keiner der bekannten Untergattungen passt. Besonders auffallend sind die langen, verzweigten Borsten entlang der Gonoforcipes (Fig. 79), aber auch die apikalen Büschel am Sternum 8 (Fig. 78); ohne Parallele ist die Struktur des Sternum 7 (Fig. 77). Zahlreiche korrespondierende Strukturmerkmale an Kopf, Thorax und Propodeum begründen die Zuordnung von Prosopis striatifrons (Fig. 80) zu Prosopis strenua als die beiden Geschlechter einer Spezies, für die ich wegen der besseren Merkmale den Namen des 3 H. strenuus wähle (syn. nov.). Gewichtige gemeinsame Kennzeichen sind neben der breiten Supraclypealarea der ♀, die oben flach in die Frons übergeht, vor allem die bei 3 und ♀ ungewöhnlich breiten, kräftigen Mandibeln. Beides haben sie auch mit dem P. bellicosa -3 (Fig. 81) gemeinsam, aber leider fehlt diesem Tier das Abdomen.</p> <p>Ich zögere jedoch, P. bellicosa ebenfalls zu synonymisieren, weil SNELLING (1980) aus ebendieser Gruppe von Breitmandibel-Arten mehrere untereinander sehr ähnliche Taxa beschrieb, die sich farblich unterscheiden; weiss sind die Abzeichen seines Hylaeus sedens SNELLING, 1980 und gelb die des Hylaeus eurygnathus SNELLING, 1980. Die hellen Zeichnungen bei P. strenua und P. striatifrons sind gelb (Fig. 76, 80), die bei P. bellicosa (Fig. 81) weiss. Snelling lagen nur Einzeltiere mit variierenden Merkmalen vor, von denen sich die Geschlechter nicht zuordnen liessen, so dass er nur Ähnlichkeiten verglich und im übrigen auch auf die Etablierung einer neuen Untergattung verzichtete.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/E76287984B547279F586FA5B9E27F34B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Dathe, H. H.	Dathe, H. H. (2010): Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Hylaeus F. (6). Arten asiatischer Hochgebirge und Anmerkungen zu weiteren asiatischen Arten 1 (Hymenoptera, Anthophila, Colletidae). Linzer biologische Beiträge 42 (1): 43-80, DOI: 10.5281/zenodo.4507146
