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82A867A701B14D73DF123C127967CF80.taxon	vernacular_names	Wassernabel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
82A867A701B14D73DF123C127967CF80.taxon	description	Ausdauernde oder 1 jaehrige Kraeuter. Stengel niederliegend, kriechend, an den Knoten oft Wurzeln treibend. Blaetter im Umriss rundlich, fast ganzrandig bis radiaer geteilt, mit zentralem Stiel; Nebenblaetter vorhanden, haeutig. Hochblaetter klein, frueh abfallend. Blueten zu wenigen, in Quirlen uebereinander oder in 1 facher Dolde, ⚥, klein, unscheinbar. Keine Kelchzipfel vorhanden. Kronblaetter sehr klein. Frucht abgeflacht (Beruehrungsflaeche klein!); Mittelrippe der Aussenflaeche am groessten, oft gefluegelt. Die Gattung Hydrocotyle umfasst 78 Arten, die vor allem auf der suedlichen Hemisphaere Vorkommen; in Europa nur 2 Arten (neben H. vulgaris noch H. ranunculoides L. in Sueditalien, Suedwestasien, zudem Nord- und Suedamerika). Nach Tikhomirov (1961) stehen die Gattungen Hydrocotyle und Centelia L. den Araliaceae viel naeher als den Umbelliferae. Es wird deshalb von ihm vorgeschlagen, die beiden Gattungen in eine eigene Familie, Hydrocotyleaceae, zu stellen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FCD469C3C06DC7B036A6D39146212077.taxon	vernacular_names	Gewoehnlicher Wassernabel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FCD469C3C06DC7B036A6D39146212077.taxon	description	Ausdauernd. Stengel bis ueber 1 m lang, kriechend, fadenartig, an den Knoten Wurzeln treibend. Blaetter rund, im Durchmesser 1,5 - 4 cm, am Rande mit einigen wenig tiefen Einschnitten, oberseits kahl, unterseits lang und zerstreut behaart; Blattstiel je nach Standort verschieden lang, zerstreut und kraus behaart. Bluetenstaende in den Blattachseln, meist einzeln auf Stielen, die viel kuerzer sind als die Blattstiele. Blueten fast sitzend, in kopfigem Bluetenstand oder in Quirlen uebereinander, mit je 1 haeutigen Hochblatt (Tragblatt) je Bluete. Blueten klein; Kronblaetter etwa 0,8 mm lang, weiss bis roetlich. Frucht breiter als lang, 1,5 - 2,5 mm breit, mit roten oder schwarzen Warzen besetzt; Griffelpolster aus 2 kugeligen Haelften bestehend (lebendes Material), aus denen deutlich getrennt die beiden Griffel heraustreten. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 96: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934, Hakansson 1953), aus Island (Loeve und Loeve 1956 b), aus Polen (Skalinska et al. 1961), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1966). Standort. Kollin, selten montan. Moore, Suempfe, Graeben, Bachufer, ueber schlammigem, kalkfreiem Grund. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Island, Suedskandinavien (Bergen), Baltikum; ostwaerts bis Ostpolen, oestliche Balkanhalbinsel; suedwaerts bis Nordwestafrika; auch aus dem Kaukasus und Persien angegeben. - Im Gebiet zerstreut und ziemlich selten; kommt im engem Alpengebiet nicht vor.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0C470D182B2AD0CF6D0880CACB3E8DE3.taxon	vernacular_names	Alpen-Mannstreu	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0C470D182B2AD0CF6D0880CACB3E8DE3.taxon	description	Ausdauernd, bis 70 cm hoch. Grundstaendige Blaetter lang gestielt, im Umriss 3 eckig oder oval, am Grunde tief herzfoermig, bis 20 cm lang, am Rande mit grossen, kurz begrannten Zaehnen. Stengel blaetter nach oben immer tiefer radiaer geteilt, mit begrannten Zaehnen. Hochblaetter blau, den Bluetenstand ueberragend, 1 - 2 fach fiederteilig, mit lang begrannten Abschnitten. Bluetenstaende meist mehrere, meist viel hoeher als dick, bis 6 cm hoch, blau. Tragblaetter die Blueten wenig ueberragend, von der Mitte an 3 teilig (Abschnitte mit Grannenspitze). Kelchzipfel zusammen mit der Grannenspitze 2 - 4 mm lang. Kronblaetter kuerzer als die Kelchblaetter. Frucht mit undeutlichen Laengskanten, auf denen einzelne Reihen von spitzen Schuppen verlaufen, dazwischen Oberflaeche runzelig. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus botanischem Garten (Wanscher 1934). Standort. Subalpin. Feuchte, naehrstoffreiche, kalkhaltige Boeden. Hochwuechsige, krautreiche Gesellschaften an Wildheuhaengen (z. B. Caricetum ferrugineae Luedi 1921), Hochstaudenfluren. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Alpen (Seealpen bis Vorarlberg und Karawanken, Julische Alpen), suedlicher Jura, illyrische Gebirge, Tatra (nach Domin 1926). - Im Gebiet: Vom Westen her im Jura bis auf die Dole; in den Alpen vor allem im Westen (selten), sonst zerstreut und sehr selten (kommt im Tessin nicht vor, in Graubuenden mit Sicherheit nur im Rheinwald und im Praettigau). Verbreitungskarte von Merxmueller (1952).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BF63C460B6314F48D87920586A8B596E.taxon	vernacular_names	Amethystfarbene Mannstreu	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BF63C460B6314F48D87920586A8B596E.taxon	description	Unterscheidet sich von E. campestre (Nr. 2) durch folgende Merkmale; Obere und mittlere Stengelblaetter ohne stengelumfassende Blattzipfel, gegen den Grund hin ohne Zaehne; Pflanze im obern Teil meist blau. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Material von der adriatischen Kueste (Hamel 1955). 2 n = 16: Material aus Ungarn (Bell und Constance 1966). Standort. Kollin. Trockene, felsige Abhaenge in heissen Lagen. Wegraender, Weinberge, Ruderaistellen. Verbreitung. Suedosteuropaeische Pflanze: Italien (nordwaerts bis an die Poebene, das Etschtal aufwaerts bis Meran), westliches Jugoslawien, Albanien, ganz Griechenland, Suedbulgarien, ostwaerts bis in die europaeische Tuerkei. Verbreitungskarte von Turmel (1948). - Im Gebiet: Comersee (alte Angaben aus der Brianza), Meran.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EBE2FF9A16347AB043A31B7FA6C610AD.taxon	vernacular_names	Feld-Mannstreu	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EBE2FF9A16347AB043A31B7FA6C610AD.taxon	description	Ausdauernd, bis 1 m hoch. Grundstaendige Blaetter lang gestielt, im Umriss 3 - oder 5 eckig, bis 20 cm lang, an bluehenden Pflanzen meist 3 zaehlig, mit fiederteiligen Teilblaettern; Zaehne an den Abschnitten mit aufgesetzter Grannenspitze. Stengelblaetter von gleicher Form, die mittleren und obern sitzend, mit 2 auffallenden, stachelig gezaehnten Blattzipfeln den Stengel umfassend. Stengel mehrfach verzweigt. Hochblaetter meist gruenlich, den Bluetenstand ueberragend, vom Grunde an verschmaelert, am Grunde 2 - 3 mm breit, am Rande meist mit wenigen grannenartigen Zaehnen. Bluetenstaende zahlreich, so lang wie dick, meist kugelig, bis 1,5 cm hoch, gruenlich. Tragblaetter meist nicht geteilt, in Fortsetzung des Mittelnervs in einen langen Stachel auslaufend, mit diesem bis 10 mm lang, die Blueten weit ueberragend. Kelchzipfel zusammen mit der Grannenspitze 2 - 4 mm lang. Kronblaetter etwa 1 / 2 so lang wie die Kelchzipfel. Frucht mit undeutlichen Laengskanten, ueberall mit weissen, spitzen Schuppen bedeckt, die gegen den Kelch hin groesser werden. - Bluete; Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Material aus botanischen Gaerten (Hakansson 1953), aus Frankreich (Hamel 1955), aus Polen (Skalinska et al. 1964). 2 n = 28: Material aus Portugal und Spanien (Garde und Malheiros-Garde 1949), aus Deutschland (Reese 1953), aus Ungarn (Polya 1950). Die beiden Chroinosomensippen lassen sich an aeussern Merkmalen nicht unterscheiden, s. Reese (1969). Standort. Kollin, selten montan. Steinige, sandige bis lehmige, trockene Boeden. Magerwiesen, Wegraender, Ruderalstellen, lichte Gehoelze. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze, heutige Verbreitung nach Karten von Turmel (1948) und Meusel (1955 - 1956): Nordwaerts bis Suedengland, Norddaenemark, Ostdeutschland, Polen, Mittelrussland, ostwaerts bis in das aralokaspische Gebiet, suedwaerts bis Nordwestafrika, Kleinasien. - Im Gebiet noerdlich der Alpen in den waermsten Gegenden (besonders im Westen und in der Oberrheinischen Tiefebene, selten und kaum urspruenglich); von der Alpensuedseite zahlreiche Angaben aus dem Aostatal und den Bergamasker Alpen; aus dem Tessin keine Angaben aus neuerer Zeit (Duebi in lit. 1966). Bemerkungen. Die Verbreitung der beiden Chromosomenrassen ist unklar.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
06FC0E6E5448B8F1E1C20CBE966B0EF5.taxon	vernacular_names	Mannstreu	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
06FC0E6E5448B8F1E1C20CBE966B0EF5.taxon	description	1 jaehrige oder ausdauernde, kahle Kraeuter (auf der Juan-Fernandez-Inselgruppe westlich Santiago de Chile auch Straeucher). Blaetter gezaehnt, geteilt oder gefiedert. Zaehne fast immer mit stechenden Spitzen (Pflanze deshalb einer Distel aehnlich). Stengel verzweigt. Blueten kurz gestielt oder sitzend, meist zahlreich in dichten Koepfen, die von fiederteiligen, mit langen Grannen versehenen Hochblaettern umgeben sind. Kelchzipfel deutlich entwickelt; Mittelnerv meist in eine stechende Granne auslaufend. Frucht selten mit deutlichen Laengsrippen, meist mit Laengsreihen von Schuppen oder die ganze Oberflaeche mit Schuppen bedeckt; Fruchttraeger nicht ausgebildet. Die Gattung Eryngium umfasst etwa 220 Arten (artenreichste Gattung der Umbelliferae). Am meisten Arten kommen in Mexiko, Suedbrasilien und Argentinien vor; weitere Zentren befinden sich im westlichen und oestlichen Mediterrangebiet (suedostwaerts bis Persien). Chromosomengrundzahlen n = 7 und 8; Arten sind diploid oder tetraploid (Bellund Constance 1966).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
65212E0CC6334EC6B4CFE8800722A32B.taxon	vernacular_names	Grosse Sterndolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
65212E0CC6334EC6B4CFE8800722A32B.taxon	description	30 - 100 cm hoch. Rhizom dick, zuoberst mit Faserschopf. Stengel meist 1, aufrecht. Grundstaendige Blaetter im Umriss 5 - 7 eckig, im Durchmesser bis 20 cm, bis nahe dem Grunde 5 - 7 teilig, Abschnitte meist wenig tief 3 - oder 2 teilig, nach dem Grunde keilfoermig verschmaelert, mit grob und oft doppelt gezaehntem Rand; auf den Zaehnen eine Grannenspitze vorhanden; Blattstiel mehrmals so lang wie der Durchmesser der Spreite. Stengelblaetter wenige, aehnlich den grundstaendigen, die untersten lang gestielt. Stengel im Bluetenstand gabelig verzweigt oder doldenartig verzweigt, wobei die endstaendige Dolde 2. Ordnung als Fortsetzung der Hauptachse die seitenstaendigen ueberragt. Hochblaetter um jede Dolde zahlreich, weiss bis roetlich, lanzettlich, 1,5 - 2,5 cm lang, die ♂ Blueten ueberragend, mit Grannenspitze und oft jederseits mit 1 bis mehreren seitlichen, fein bespitzten Zaehnen, 3 - 5 nervig, mit verbindenden (anastomosierenden) Nerven. ♂ Blueten lang gestielt (Stiel die reifen Fruechte meist ueberragend), in jeder Dolde zahlreich (in einzelnen Dolden gelegentlich nur ♂ Blueten). Kelchblaetter vom Grunde an in eine feine Spitze verschmaelert, 1,5 - 2,5 mm lang, frei; Kronblaetter meist roetlich, scheinbar kuerzer als die Kelchblaetter. ⚥ Blueten zur Fruchtzeit auf ca. 2 mm langen Stielen; Kelch und Krone wie bei den ♂ Blueten. Frucht (ohne Kelch) 5 - 7 mm lang; Teilfruechte auf den 5 Hauptrippen mit einem blasenartig aufgetriebenen kammartigen Gewebe, das aufwaerts gerichtete, stumpfe Zaehne besitzt. - Bluete: Fruehling bis Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934). 2 n = 28: Material aus Jura und Alpen (Favarger 1965). Standort. Montan und subalpin, selten kollin und alpin. Frische, naehrstoffreiche (oft geduengte), lehmige, meist kalkhaltige Boeden. Fettwiesen, Hochstaudenfluren, Waldlichtungen. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Nordwaerts bis Westalpen, Jura, Vogesen, suedlicher Schwarzwald, Baar, Mitteldeutschland, Polen; ostwaerts bis Karpaten; suedwaerts bis nordspanische Gebirge, Apennin, Gebirge der Balkanhalbinsel, Kaukasus. Karte der zirkumalpinen Verbreitung von Bresinsky (1965). - Im Gebiet verbreitet, ziemlich haeufig; im Mittelland meist nicht vorhanden. Bemerkungen. A. major ist in den Suedalpen vielgestaltig in bezug auf die Laenge der Hochblaetter. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um Genintrogressionen von A. minor. Ueber A. bavarica Schultz in Vorarlberg s. Nachtraege Band 3.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EADB0AE89B42BBDBE7C6FF77BB8B8839.taxon	vernacular_names	Sterndolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EADB0AE89B42BBDBE7C6FF77BB8B8839.taxon	description	Unterscheidet sich von der Gattung Sanicula (S. 798) durch folgende Merkmale: Dolden 2. Ordnung von zahlreichen, auffallend gefaerbten, wei ss en oder roten, lanzettlichen Hochblaettern umgeben, die die ♂ Blueten oft ueberragen; Teilfrucht mit 5 deutlichen, gezaehnten Laengsrippen, nie mit hakigen Stacheln. Die Gattung Astrantia umfasst nach der Monographie von Grintzesco (1910) 9 Arten; die Gattung ist in den Gebirgen Mittel- und Suedeuropas, in Kleinasien und im Kaukasus verbreitet.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2B26271D2EB5BE8E481DD88AD25CA277.taxon	vernacular_names	Kleine Sterndolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2B26271D2EB5BE8E481DD88AD25CA277.taxon	description	Unterscheidet sich von A. major (Nr. 1) durch folgende Merkmale: 20 - 40 cm hoch; grundstaendige Blaetter im Durchmesser meist nicht ueber 5 cm, bis zum Grunde 5 - 7 teilig, mit im Umriss lanzettlichen, spitz gezaehnten Abschnitten; Hochblaetter um die Dolden weniger als 1 cm lang, nie mehr als 3 nervig; Kelchblaetter 0,5 - 1 mm lang, schmal oval; Kronblaetter laenger als die Kelchblaetter; Frucht (ohne Kelch) 3 - 4 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Material aus botanischen Gaerten (Haekansson 1953). 2 n = 16: Material von der Grigna (Kalk!) und aus Uri (Silikatgestein) (Favarger 1965). Standort. Montan und subalpin, selten alpin und kollin. Trockene bis frische, meist kalkfreie Boeden. Rasen, Felsspalten, Gebuesch. Verbreitung. Pyrenaeisch-alpine Pflanze: Pyrenaeen, Alpen (Seealpen bis St. Gallen, Ostbuenden und Suedtirol). - Im Gebiet: Alpen (besonders Zentral- und Suedalpen); verbreitet, ziemlich haeufig. Verbreitungskarte von Merxmueller (1952).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
77FFDFBDEA83B52F2DB5B7804351197C.taxon	vernacular_names	Gewoehnliche Mohrruebe	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
77FFDFBDEA83B52F2DB5B7804351197C.taxon	description	1 jaehrig bis mehrjaehrig, stets nach dem erstmaligen Bluehen und Fruchten absterbend. Wurzel dick, meist senkrecht, von oben nach unten verschmaelert, weiss (bei Kultursorten fleischig und gelb oder rot), mit dem bekannten Ruebligeruch. Pflanze bis 1,5 m hoch, meist verzweigt, grau behaart bis kahl. Blaetter meist 2 fach gefiedert, mit fiederteiligen Abschnitten und diese oft mit gezaehnten, spitzen oder stumpfen, schmalen Zipfeln. Dolden 1. Ordnung zur Bluetezeit flach oder gewoelbt, zur Fruchtzeit in der Mitte meist tief eingesenkt und einem Vogelnest aehnlich. Hochblaetter der Dolden 1. und 2. Ordnung zahlreich, am Rande meist haeutig und bewimpert, jene 1. Ordnung 3 teilig oder fiederteilig, mit sehr schmalen, fein zugespitzten Zipfeln, die der Dolden 2. Ordnung meist nicht geteilt. Die Bluete im Mittelpunkt der Gesamtdolde meist mit dunkelpurpurner Krone. An den Fruechten die Stacheln am Grunde nicht verwachsen. - Bluete: Spaeter Fruehling bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 18: Zahlreiche, uebereinstimmende Zaehlungen (auch alle Unterarten besitzen diese Chromosomenzahl); Zusammenstellung der Literatur in Loeve und Loeve (1961). Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Trockene bis feuchte, steinige, sandige bis lehmige, meist kalkhaltige Boeden. Magerwiesen und Fettwiesen, Boeschungen, Ruderalstellen. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze, heute fast ueber die ganze Erde verbreitet (mit Ausnahme der tropischen und arktischen Zonen). - Im Gebiet verbreitet und haeufig. Bemerkungen. D. Carota ist aussergewoehnlich vielgestaltig und gilt als Sammelart mehrerer Arten, die bisher nicht klar getrennt werden konnten. Aus dem Gebiet wird (abgesehen von den Kultursorten) nur die ssp. Carota (L.) Thellung angegeben, die hinsichtlich Blattformen, Merkmalen an den Fruechten und Standort vielgestaltig ist. Die Kultursorten werden in der ssp. sativus (Hoffm.) Arcang. zusammengefasst. Samen der Moehre sind schon aus den Pfahlbauten nachgewiesen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0110FD2EF1DCE2182EF4E3E56181A392.taxon	vernacular_names	Mohrruebe, Moehre, Gelbe Ruebe, Karotte	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0110FD2EF1DCE2182EF4E3E56181A392.taxon	description	1 jaehrig oder ausdauernd. Pflanze oft flaumig oder borstig behaart. Blaetter 1 - bis mehrfach gefiedert oder fiederteilig mit stets schmalen Abschnitten letzter Ordnung. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden, mit zahlreichen Hochblaettern 1. und 2. Ordnung: Dolden 1. Ordnung aus vielen Dolden 2. Ordnung zusammengesetzt; Dolden 2. Ordnung vielbluetig. Die meisten Blueten ⚥, aber auch ♂ und (besonders am Rande der Dolden) geschlechtslose Blueten vorhanden. Kronblaetter weiss, gelblich oder hellrot, ausgerandet, an den Randblueten (besonders der Dolde 1. Ordnung) die nach aussen gerichteten Kronblaetter deutlich groesser (Blueten zygomorph). Frucht laenger als dick, im Querschnitt rundlich; Teilfrucht mit 4 Laengsreihen von Stacheln (anstelle der Nebenrippen); Stacheln glatt und glaenzend, bis zu ⅓ der Laenge miteinander verwachsen oder frei, wenigstens 1 / 2 so lang wie der groesste Querdurchmesser der reifen Teilfrucht, an der Spitze mit einem Kranz kleiner Haken; die 5 Hauptrippen undeutlich, mit kleinen Borsten besetzt. Teilfruchttraeger nicht geteilt. Die Gattung Daucus umfasst etwa 60 Arten; am meisten Arten sind im Mediterrangebiet und in Suedwestasien vorhanden. Zahlreiche Arten sind sehr vielgestaltig, und die Gattung Daucus gehoert deshalb systematisch zu den schwierigsten Gattungen der Familie; eine befriedigende Bearbeitung gibt es nicht.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
114088554D1160E4BA553C0989B6BC8E.taxon	vernacular_names	Europaeische Sanikel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
114088554D1160E4BA553C0989B6BC8E.taxon	description	Pflanze 20 - 50 cm hoch. Rhizom dick. Grundstaendige Blaetter lang gestielt, im Umriss meist 5 eckig, meist bis gegen den Grund hin radiaer 5 teilig, seltener 3 teilig, im Durchmesser 2 - 10 cm; Abschnitte grob gezaehnt, Zaehne mit grannenartiger Spitze. Stengel 1 - 3. Stengelblaetter den grundstaendigen aehnlich, einfacher und kleiner, kurz gestielt oder sitzend. Verzweigungen des Bluetenstandes an der Hauptachse doldenartig (Fortsetzung der Hauptachse mit endstaendiger Dolde 2. Ordnung verkuerzt). Seitentriebe mit doldenartiger, meist 3 teiliger Verzweigung. Blueten in kopfiger Dolde 2. Ordnung angeordnet, von 4 - 8 lanzettlichen Hochblaettern umgeben, die die ♂ Blueten nicht ueberragen (nach der Bluete sind die Hochblaetter rueckwaerts gerichtet). ♂ Blueten in jedem Kopf zahlreich, gestielt; Kelchblaetter vom Grunde an verschmaelert, spitz, ca. 1 mm lang. Kronblaetter ca. 1,5 mm lang. ⚥ Blueten einzeln oder zu mehreren in einem Kopf, sitzend oder sehr kurz gestielt; Kelch und Krone wie bei den ♂ Blueten. Groesster Durchmesser der Frucht 4 - 5 mm; Stacheln hakig umgebogen, mindestens 2 mm lang. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus Skandinavien (Loeve und Loeve 1944 b), aus Ungarn (Polya 1949), aus Polen (Skalinska et al. 1969), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1963). Standort. Kollin und montan. Frische bis feuchte, kalkhaltige Lehm- und Tonboeden. Laubmischwaelder, Buchenwaelder, seltener Nadelwaelder. Verbreitung. Europaeisch-westasiatische Pflanze: Nordwaerts bis Schottland, Skandinavien (bis 64 ° NB), Finnland, Polen; suedwaerts bis Portugal, noerdliches Spanien, Sizilien, Griechenland, Kleinasien; ostwaerts bis Westsibirien und Iran. Shan und Constance (1951) schreiben nichts ueber die Angaben aus dem noerdlichen und tropischen Afrika (in Kamerun bis 2500 m), Suedafrika und Ostasien. - Im Gebiet verbreitet und haeufig, in den zentralalpinen Trockentaelern sehr selten oder nicht vorhanden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D91A3F8F75A7B70C0123701A31DD88BA.taxon	vernacular_names	Sanikel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D91A3F8F75A7B70C0123701A31DD88BA.taxon	description	Ausdauernd. Grundstaendige Blaetter radiaer 3 -, 5 - oder 7 teilig (wie bei vielen Ranunculus arten), seltener ganzrandig oder fiederteilig. Bluetenstand doldenartig oder die einzelnen kleinen Dolden (Dolden 2. Ordnung) trauben- oder rispenartig angeordnet (keine Dolden 1. Ordnung). Dolden 2. Ordnung aus ⚥ und aus ♂ Blueten bestehend. ⚥ Blueten sitzend oder sehr kurz gestielt. ♂ Blueten deutlich gestielt. Kelchblaetter bei den ⚥ Blueten frei, bei den ♂ oft verwachsen. Kronblaetter weiss, hellgelb bis roetlich. Frucht meist kugelig, dicht mit Stacheln besetzt, so dass auf der Frucht keine Rippen sichtbar sind. Fruchttraeger nicht vorhanden. Die Gattung Sanicula umfasst nach der Monographie von Shan und Constance (1951) 37 Arten; die Gattung ist vor allem in den gemaessigten Zonen der noerdlichen Hemisphaere verbreitet (groesste Artenzahl in Ostasien und in Nordamerika, in Europa nur S. europaea); in Australien und Neuseeland kommt die Gattung Sanicula nicht vor. Wenige Arten sind zytologisch untersucht; Chromosomengrundzahl n = 8.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E7DA088E33B3D666CD9C827723EEC4AE.taxon	vernacular_names	Haftdolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E7DA088E33B3D666CD9C827723EEC4AE.taxon	description	Unterscheidet sich von der Gattung Daucus (S. 799) durch folgende Merkmale: Stets 1 jaehrig; Dolden 1. Ordnung aus bis 5 Dolden 2. Ordnung zusammengesetzt; Dolden 2. Ordnung mit bis 6 Fruechten; Hochblaetter an den Dolden 1. und 2. Ordnung 0 - 5; Stacheln an den Fruechten fein zugespitzt und an der Spitze hakig umgebogen (an der Spitze kein Kranz kleiner Haken vorhanden). Die Gattung Caucalis umfasst 5 Arten, davon kommen 4 im Mediterrangebiet, Mitteleuropa und ostwaerts bis Zentralasien vor; 1 Art im westlichen Nordamerika.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
18E95CC9961B837C5E6F0352F1B7B750.taxon	vernacular_names	Moehren-Haftdolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
18E95CC9961B837C5E6F0352F1B7B750.taxon	description	Bis 30 cm hoch, meist borstig behaart. Blaetter 3 fach gefiedert; alle Abschnitte schmal und + / - parallelrandig; Zipfel kurz zugespitzt oder stumpf. Dolden 1. Ordnung meist mit 2 oder 3, selten bis 5 weit auseinanderstrebenden Dolden 2. Ordnung. Dolden 2. Ordnung mit meist 3 (2 - 5) ⚥, fast sitzenden Blueten und 1 - 3 deutlich gestielten ♂ Blueten. Hochblaetter an den Dolden 1. und 2. Ordnung 0 - 2, unscheinbar, ganzrandig, ohne auffallenden Hautrand. Frucht 6 - 12 mm lang, auf den 4 Nebenrippen der Teilfrucht je 1 Reihe glatter und glaenzender, an der Spitze hakig umgebogener Stacheln, die laenger sind als der groesste Querdurchmesser der Teilfrucht; auf den Hauptrippen meist nur kleine Borsten vorhanden. - Bluete: Frueher Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus botanischen Gaerten. (Wanscher 1934, Bell und Constance 1957). Standort. Kollin, selten montan. Stets offene, trockene, steinige bis lehmige, kalkreiche bis kalkarme Boeden in heissen Lagen. Aecker, Haenge, Wegraender. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze (ostwaerts bis Westasien). Heute ueber weite Gebiete verschleppt (in Europa nordwaerts bis England und Norddeutschland). - Im Gebiet nur in den trockensten und waermsten Gegenden, in weiten Gebieten des Mittellandes und der Nordalpen nicht oder nicht mehr vorhanden. Bemerkungen. Greuter und Rechinger (1967) stellen C. Lappula zur Gattung Orlaya unter dem Namen O. daucoides (L.) Greuter. Weber (1966) verwendet den Namen C. platycarpos L., ebenso " Flora Europaea " 2 (1968).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E7F448A09BC961F248B793CDBB754203.taxon	vernacular_names	Grossbluetige Strahlendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E7F448A09BC961F248B793CDBB754203.taxon	description	Bis 30 cm hoch, meist borstig behaart. Blaetter meist 1 fach gefiedert mit 2 fach fiederteiligen Abschnitten. Zipfel in eine feine, gelbe Spitze verschmaelert. Dolden 1. Ordnung mit 4 - 12 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter der Dolden 1. und 2. Ordnung meist 5, fast so lang oder laenger als die Stiele der Dolden 2. Ordnung, mit weissen Nerven im gruenen Mittelteil und breitem, weissem, behaartem Rand. Das nach aussen gerichtete Kronblatt der Randblueten 10 - 15 mm lang, etwa 10 mal so lang wie die uebrigen Kronblaetter derselben Bluete. Frucht 6 - 8 mm lang, abgeflacht (Fugenflaeche gross!). - Bluete: Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934, Garde und Malheiros-Garde 1954), aus Deutschland (Reese 1951), aus Ungarn (Baksay 1956). Standort. Kollin und montan. Trockene, kalkhaltige, steinige und lehmige, humusarme Boeden in heissen Lagen. Aecker, Wegraender, Ruderalstellen. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze, heute auch in Mittel- und Osteuropa und in Suedwestasien. Verbreitungskarte von Schubert und Hilbrig (1969). - Im Gebiet: Savoyen, Dep. Jura, Dep. Doubs, Gegend von Belfort, Oberrheinische Tiefebene, Schaffhausen und Hegau (sehr selten geworden), Wallis, Aostatal, Suedalpen, Vintschgau, sonst gelegentlich adventiv. Nach Duebi (in lit. 1966) im Tessin in neuerer Zeit nicht mehr gefunden, in der noerdlichen Lombardei jedoch verbreitet.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
222986A35D41B42005F7BC1638A4AAF2.taxon	vernacular_names	Strahlendolde, Breitsame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
222986A35D41B42005F7BC1638A4AAF2.taxon	description	Unterscheidet sich von der Gattung Daucus (S. 799) durch folgende Merkmale: Stets 1 jaehrig; Dolden 1. Ordnung mit bis 8 Dolden 2. Ordnung; Dolden 2. Ordnung mit 2 - 4 Fruechten; Hochblaetter an den Dolden 1. und 2. Ordnung 3 - 8, breit lanzettlich, mit auffallend breitem Hautrand (wie bei Turgenia); Randblueten der Dolden 1. Ordnung mit je einem auffallend grossen, 5 - 15 mm langen, bis fast zum Grunde 2 teiligen, nach aussen gerichteten Kronblatt (sonst bei keiner Gattung mit stachligen Fruechten so!); Stacheln an den Fruechten an der Spitze hakig gekruemmt oder gebogen, ohne Kranz kleiner Haken. Die Gattung Orlaya umfasst 3 Arten, die urspruenglich im Mittelmeergebiet und Suedwestasien verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9E744BAFCDAEF07D5276FE1FC9CA4BC1.taxon	vernacular_names	Flachfruechtige Strahlendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9E744BAFCDAEF07D5276FE1FC9CA4BC1.taxon	description	Unterscheidet sich von O. grandiflora (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Hochblaetter 1. Ordnung 2 - 3; Dolden 1. Ordnung mit 2 - 3 Dolden 2. Ordnung; Randblueten der Dolden 1. Ordnung mit 5 bis 7 mm langem, nach aussen gerichtetem Kronblatt; Frucht 10 - 15 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus Italien (Larsen 1956 a). Standort. Wie O. grandiflora (Nr. 1). Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Ganzes Mediterrangebiet, ostwaerts bis Krim und Kaukasus. Verbreitungskarte von Schubert und Hilbrig (1969). - Im Gebiet: In Aeckern zusammen mit O. grandiflora (Nr. 1) in der Provinz Bergamo, angegeben von Rodegher und Venanzi (1894). Bemerkungen. In " Flora Europaea " 2 (1968) wird der Name O. Kochii Heywood verwendet.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6E8048D103A24037053D520447F27672.taxon	vernacular_names	Klettendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6E8048D103A24037053D520447F27672.taxon	description	Unterscheidet sich von der Gattung Daucus (S. 799) durch folgende Merkmale: Stets 1 jaehrig; Blaetter fiederteilig; Dolden 1. Ordnung aus bis 5 Dolden 2. Ordnung zusammengesetzt; Dolden 2. Ordnung mit bis 6 Fruechten. Hochblaetter an den Dolden 1. und 2. Ordnung 3 - 5, breit lanzettlich, mit auffallend breitem Hautrand (wichtiger Unterschied zu Caucalis und Torilis leptophylla); Stacheln an den Fruechten auf Haupt- und Nebenrippen fast gleich lang, ziemlich gerade, an der Spitze nicht hakig umgebogen und ohne Kranz kleiner Haken; die Stacheln sind auf der ganzen Oberflaeche rauh, da sie dicht mit 20 - 50 μ hohen Papillen besetzt sind (25 fache Vergroesserung; wichtiger Unterschied zu Caucalis und Orlaya). Die Gattung Turgenia umfasst wenige Arten im Mediterrangebiet und Suedwestasien, die oft in die Gattung Caucalis gestellt werden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D2B0EB11235BA484D3791D6C58BC9132.taxon	vernacular_names	Breitblaettrige Klettendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D2B0EB11235BA484D3791D6C58BC9132.taxon	description	Bis 30 cm hoch, meist borstig behaart. Blaetter 2 fach fiederteilig (Mittelnerv des Blattes nur schmal gefluegelt); Abschnitte 1. Ordnung wenig tief geteilt; Zipfel mit kleiner, gelber, aufgesetzter Spitze. Dolden 1. Ordnung mit 2 - 5 Dolden 2. Ordnung. Dolden 2. Ordnung mit 2 - 5 kurzgestielten ⚥ Blueten und mehreren lang gestielten ♂ Blueten. Alle Hochblaetter am breiten Hautrand kraus behaart (wie bei Orlaya). Frucht 6 - 10 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n ca. 32: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934). Standort. Kollin, selten montan und subalpin (im Wallis bis 1950 m). Sehr trockene, meist kalkhaltige, humusarme Boeden in heissen Lagen. Aecker, Trockenrasen. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze, heute in den gemaessigten Zonen weithin verschleppt (auch Nordamerika). Verbreitungskarte von Schubert und Hilbrig (1969). - Im Gebiet: Genf, Dep. Doubs und Dep. Jura, Waadt, Wallis, Oberrheinische Tiefebene und angrenzendes Huegelland, Hohentwiel, suedoestliche Bergamasker Alpen (Sarnico), selten; sonst wenige Angaben ueber adventives Vorkommen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3342D16D88204221AEED343E35992AFA.taxon	vernacular_names	Kerbel-Borstendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3342D16D88204221AEED343E35992AFA.taxon	description	Unterscheidet sich von T. japonica (Nr. 2) durch folgende Merkmale: 1 jaehrig; 20 - 80 cm hoch; Dolden 1. Ordnung mit 0 oder 1 Hochblatt; Frucht 4 - 5 mm lang, an der Spitze in einen geraden, ca. 1 mm langen, kahlen Schnabel verschmaelert (im Gebiet nur bei dieser Art so!), sonst mit an der Spitze hakig umgebogenen Stacheln besetzt. - Bluete: Spaeter Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 18: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1931). Standort. Kollin. Naehrstoffreiche, kalkarme Boeden in schattigen, warmen Lagen. Waldraender, Gebuesch, Ruderalstellen. Unkrautgesellschaften. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich suedeuropaeische Pflanze: Nordwaerts bis England, Suedschweden, Baltikum, Polen, Krim; ostwaerts bis in den Kaukasus; nach Nordamerika verschleppt. - Im Gebiet wahrscheinlich verbreitet, ziemlich selten, oft uebersehen. Bemerkungen. Die Art wird hier morphologischer Merkmale wegen (hakige Stacheln an den Fruechten, usw.) in die Gattung Torilis gestellt.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
82CFA488D3E130834A7D66FDD3F179D2.taxon	vernacular_names	Borstendolde, Klettenkerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
82CFA488D3E130834A7D66FDD3F179D2.taxon	description	Unterscheidet sich von der Gattung Daucus (S. 799) durch folgende Merkmale: Dolden 1. Ordnung mit 2 bis zahlreichen Dolden 2. Ordnung (Dolden 1. Ordnung jedoch nie vogelnestartig eingesenkt) oder Bluetenstand kopfig dem Stengel anliegend (T. nodosa); Dolden 2. Ordnung wenigbis vielbluetig. Hochblaetter 1. und 2. Ordnung schmal lanzettlich, ganzrandig oder mit einzelnen Zaehnen; oft keine Hochblaetter vorhanden. Frucht abgeflacht (Fugenflaeche klein!) mit mehreren Reihen von Stacheln oder Borsten, die + / - dicht mit 20 - 50 μ hohen, borstigen Papillen besetzt und deshalb rauh sind (25 fache Vergroesserung!); oft besitzt nur die aeussere Teilfrucht Stacheln und die innere traegt nur Hoecker. Die Gattung Torilis umfasst etwa 20 Arten, die urspruenglich in Suedeuropa, im subtropischen Asien (ostwaerts bis Japan) und in einigen tropischen Gebirgen Afrikas verbreitet sind. T. leptophylla (L.) Rchb., frueher als Ackerunkraut aus dem Mediterrangebiet einige Male bei uns gefunden, kommt wohl nicht mehr vor.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
317475D736907B0CD54DF6A0020791FB.taxon	vernacular_names	Acker-Borstendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
317475D736907B0CD54DF6A0020791FB.taxon	description	Unterscheidet sich von T. japonica (Nr. 2) durch folgende Merkmale: Stets 1 jaehrig; Dolden 1. Ordnung mit 0 oder 1 Hochblatt; Frucht 3 - 5 mm lang; Stacheln an der Spitze mit einem Widerhaken und in der ganzen Laenge mit vielen rueckwaerts gerichteten, borstigen Papillen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 12: Material aus Ungarn (Baksay 1958), aus botanischen Gaerten (Reese in Loeve und Loeve 1961), aus Afghanistan (Podlech und Dieterle 1969). Standort. Kollin. Trockene, sandige, steinige oder lehmige, humusarme, kalkhaltige Boeden in heissen Lagen. Aecker, Wegraender, Ruderalstellen. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze, heute nordwaerts bis England und Norddeutschland. - Im Gebiet nur in den warmen und trockenen Gegenden, dort ziemlich selten, sonst selten adventiv.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F545CEEF5CC440A98C0EB9D89B817683.taxon	vernacular_names	Japanische Borstendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F545CEEF5CC440A98C0EB9D89B817683.taxon	description	1 - oder 2 jaehrig, bis 1,3 m hoch, meist mit anliegenden Borstenhaaren besetzt. Blaetter meist 2 fach gefiedert; Teilblaetter 2. Ordnung fiederteilig, mit fein zugespitzten Zipfeln. Dolden 1. Ordnung mit 4 - 12 Dolden 2. Ordnung; Dolden 2. Ordnung mit 3 - 8 ⚥ und einigen ♂ Blueten. Dolden 1. Ord- nung mit 4 - 12 sehr schmalen, allmaehlich zugespitzten, meist ganzrandigen, den Stielen der Dolden 2. Ordnung anliegenden Hochblaettern. Frucht 2 - 3 mm lang; Stacheln mit einfacher Spitze (keine Haken!) und zum grossen Teil vorwaerts gerichteten borstigen Papillen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 12: Material aus Nordamerika (Bell und Constance 1957). 2 n = 16: Material aus Formosa (Liu et al. 1961). Standort. Kollin und montan. Frische, naehrstoffreiche, humose, steinige bis lehmige Boeden. Waldschlaege, Gebuesche, Hecken, Wegraender. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis auf die Hebriden, in Schweden bis 63 ° NB; suedwaerts bis Nordafrika; ostwaerts bis zum Ural. - Im Gebiet verbreitet, ziemlich haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
53887F718BCC2456FD1749AC14110547.taxon	vernacular_names	Knaeuelige Borstendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
53887F718BCC2456FD1749AC14110547.taxon	description	1 jaehrig, bis 40 cm hoch, meist mit zerstreuten kurzen Borstenhaaren besetzt. Blaetter 1 - oder 2 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern und ca. 1 mm breiten, allmaehlich und fein zugespitzten Zipfeln. Bluetenstaende knaeuelig, den Stengelblaettern gegenueber (Dolden 1. Ordnung mit je 2 - 3 Dolden 2. Ordnung werden erst nach Praeparation sichtbar; im Gebiet nur bei dieser Art der Gattung so!), Dolden 2. Ordnung mit wenigen, meist ⚥ Blueten. Dolden 1. Ordnung meist ohne Hochblaetter. Frucht 2 - 3 mm lang; meist nur die nach aussen gerichtete der beiden Teilfruechte mit normalen, an der Spitze mit einem Kranz kleiner, gerader Borsten versehenen Stacheln; die innere Teilfrucht bloss mit Hoeckern. - Bluete: Spaeter Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1939 b). Standort. Kollin. Wegraender, Ruderalstellen. Verbreitung. Wie T. Anthriscus (Nr. 3), ostwaerts jedoch bis Krim und Kolchis. - Im Gebiet: Suedliche Bergamasker Alpen (z. B. noerdlich Bergamo), sonst nur adventiv.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D2313CDB9DF7385C84BDA65A7F487E80.taxon	vernacular_names	Langblaettriges Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D2313CDB9DF7385C84BDA65A7F487E80.taxon	description	Ausdauernd, oft nach der 1. Bluete absterbend, bis 1 m hoch. Blaetter breit oval oder breit lanzettlich (groesste Breite der grundstaendigen Blaetter ueber der Mitte), bis 15 cm lang, meist 2 - 3 ⅓ mal so lang wie breit, duenn, mit zahlreichen Nerven, die zuerst dem Mittelnerv entlang laufen und dann faecherfoermig auseinanderstreben; unterste Blaetter meist allmaehlich in einen langen gefluegelten Stiel verschmaelert (Stiel oft viel laenger als die Spreite); mittlere und obere Stengelblaetter sitzend, den Stengel mit grossen, breit abgerundeten Blattzipfeln umfassend. An End- und Seitensprossen Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Dolden 1. und 2. Ordnung mit rundlichen, ovalen oder breit lanzettlichen, 3 - 7 nervigen, am Grunde oft verwachsenen Hochblaettern; Hochblaetter 2. Ordnung die Spitze der Fruechte meist nicht erreichend. Frucht fast schwarz, 4 - 5 mm lang; Teilfrucht mit 5 niedrigen Hauptrippen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930, Wanscher 1934), aus der Schweiz (Creux du Van) (Cauwet 1967 a). Standort. Montan, selten subalpin. Steinige bis tonige, frische bis trockene, meist kalkhaltige Boeden. Lichte Laubwaelder und Hochstaudenfluren. Verbreitung. Europaeische Gebirgspflanze: Alpen (vom Monte Viso ostwaerts, oestlich von Vorarlberg und Tirol selten), Jura (nordostwaerts bis in den deutschen Jura), Auvergne, Vogesen, mitteldeutsche Gebirge, Boehmen, Maehren, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel, Russland (nahe verwandte Sippen in Sibirien, West- und Zentralasien). - Im Gebiet: Vogesen, Jura (von Suedwesten bis Baar und Hegau, fehlt dem Basler Jura), Alpen und Alpenvorland (Savoyen, Freiburg [Merlas, bei Grandvillars], Schwyz [am Etzel und an der Sihl, frueher bis gegen Zuerich], St. Gallen [Speer, Windenpass, Kaeserrugg in den Churfirsten], Vorarlberg [Kleines Walsertal]).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
87B87C1E4E9E670DDED57477A0DB8864.taxon	vernacular_names	Rundblaettriges Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
87B87C1E4E9E670DDED57477A0DB8864.taxon	description	1 jaehrig, 10 - 70 cm hoch. Blaetter oval bis rundlich, bis 7 cm lang und bis 3 cm breit, die untersten den Stengel teilweise umfassend, die mittleren und obern vom Stengel durchwachsen, mit zahlreichen, radial verlaufenden Nerven. An End- und Seitensprossen Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Dolden 1. Ordnung ohne Hochblaetter; Dolden 2. Ordnung mit je 5 - 6 Hochblaettern: aeussere breit lanzettlich, 5 - 9 nervig, die Fruechte ueberragend. Frucht fast schwarz, 3 - 4 mm lang; Teilfrucht mit 5 niedrigen Hauptrippen. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930, Wanscher 1934, Garde und Malheiros-Garde 1954), aus Frankreich (Cauwet 1967). Standort. Kollin und montan. Trockene, steinige bis tonige Boeden. Aecker (besonders Getreide) in sommerwarmen Lagen. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich mediterran-westasiatische Pflanze: Nordwaerts bis Nordfrankreich, Norddeutschland, Polen, Rumaenien, Russland; ostwaerts bis ins Obgebiet und Zentralasien. - Im Gebiet in den niederschlagsarmen und waermsten Gegenden; der Unkrautbekaempfung wegen selten geworden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4C54AEFB467E8F5754BA06B421D4D620.taxon	vernacular_names	Stern-Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4C54AEFB467E8F5754BA06B421D4D620.taxon	description	Ausdauernd, 10 - 40 cm hoch. Oberster Teil des Rhizoms von abgestorbenen Blattscheiden bedeckt, die einen dicken Schopf bilden (sonst nur noch bei B. petraeum Nr. 6 so!). Grundstaendige Blaetter 5 - 30 cm lang und 0,3 - 1,5 cm breit, stumpf oder mit kurzer Spitze, nach dem Grunde allmaehlich verschmaelert, von einem auf der Unterseite besonders vortretenden Mittelnerv durchzogen (2 Nerven verlaufen am Rand), sonst mit einem auffallenden Netz von Nerven. Obere Blaetter (bei den Verzweigungen des Stengels) den Grundblaettern aehnlich, den Stengel teilweise umfassend (ohne deutliche Zipfel). An End- und Seitensprossen Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. Ordnung 2 - 4, meist ungleich, den Stengelblaettern aehnlich, jedoch kleiner. Hochblaetter 2. Ordnung 8 - 12, meist bis weit ueber die Mitte verwachsen und eine schuesselfoermige Huelle bildend, die Fruechte nicht ueberragend. Frucht braun, 4 - 5 mm lang; Teilfrucht mit 5 deutlichen, etwas gefluegelten Hauptrippen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Material aus Korsika (Cauwet 1967 a). 2 n = 16: Material aus den Schweizer Alpen (Favarger 1954). Standort. Alpin und subalpin, selten montan. Trockene, saure Boeden. Wiesen, Felsspalten. Verbreitung. Alpen-Pflanze: Von den Seealpen ostwaerts bis Vorarlberg und Suedtirol; Korsika. - Im Gebiet in den Urgesteinsketten verbreitet, nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
36DCC49B56F302AF2C30F7B7317E9AD5.taxon	vernacular_names	Hohes Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
36DCC49B56F302AF2C30F7B7317E9AD5.taxon	description	Unterscheidet sich von B. falcatum (Nr. 4) durch folgende Merkmale: Alle Blaetter schmal lanzettlich, grasartig, selten ueber 10 cm lang und weniger als 0,5 cm breit, in der aeussern Haelfte mit 3 oder 5 Laengsnerven (ohne Randnerven) (s. Bemerkungen unter B. gramineum Nr. 8). - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Montan. Trockenbusch. Verbreitung. Suedeuropaeisch-suedwestasiatische Gebirgspflanze: Pyrenaeen, Suedalpen, Apennin, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel und Suedwestasiens, Krim. - Im Gebiet: Aostatal (mehrere Angaben) und Wallis (Angaben aus dem Val d'Illiez und von Vernayaz); in den Suedalpen (z. B. Bergamasker Alpen) vielleicht nicht von B. falcatum (Nr. 4) unterschieden. Bemerkungen. Die Verbreitung von B. exaltatum in den Suedalpen und im Wallis bleibt festzustellen. Die Pflanzen der suedeuropaeischen Gebirge werden oft von den suedosteuropaeisch-suedwestasiatischen unter dem Namen B. cernuum Ten. abgetrennt.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E7428B98A196FEB083C455A44DA4BBB1.taxon	vernacular_names	Sichel-Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E7428B98A196FEB083C455A44DA4BBB1.taxon	description	Ausdauernd, am Grunde (im Boden!) verholzt und dort sparrig verzweigt, bis ueber 1 m hoch, mehrfach und ausladend verzweigt. Blaetter mit mehreren Laengsnerven; grundstaendige Blaetter oval oder spatelfoermig, mit der groessten Breite ueber der Mitte (wie bei B. longifolium Nr. 2); Blattstiel viel laenger als die Spreite, ohne Fluegel oder sehr schmal gefluegelt. Mittlere und obere Stengelblaetter allmaehlich in einen gefluegelten Stiel verschmaelert, der den Stengel umfasst (keine Blattzipfel!). An End- und Seitensprossen zahlreiche Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Dolden 1. und 2. Ordnung mit schmal lanzettlichen, nicht verwachsenen Hochblaettern. Hochblaetter 2. Ordnung meist 5, fein zugespitzt, mit 3 - 5 Laengsnerven, nicht oder nur wenig laenger als der Fruchtstiel. Frucht 3 - 4 mm lang, braun; Teilfrucht mit 5 niedrigen, oft schmal gefluegelten Hauptrippen. - Bluete: Sommer und Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus Ungarn (Baksay 1956), aus botanischen Gaerten (Bell und Constance 1957, Reese in Loeve und Loeve 1961), aus den Pyrenaeen (Cauwet 1967 a). Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Trockene Boeden in warmen Lagen. Flaumeichenwaelder, Foehrenwaelder, Trockenbusch, Trockenwiesen. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Suedengland, Norddeutschland, Karpaten; ostwaerts bis ins Gebiet der Wolga und des Kaukasus; suedwaerts bis Mittelspanien (Alcarria), Albanien, Bulgarien, Krim; (nahe verwandte Sippen in Zentral- und Ostasien). - Im Gebiet: Jura (von Suedwesten bis in den deutschen Jura [ohne Laegern] und Baar, haeufig), Oberrheinische Tiefebene und angrenzende Huegel, Gegend von Belfort, Mittelland (ostwaerts bis Aargau, zerstreut), Savoyen, Wallis (ostwaerts bis Naters und Simplon), Aostatal, Bergamasker Alpen (s. unter B. exaltatum Nr. 5).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F0FCC410AD475FF10F982304D4C2DCF4.taxon	vernacular_names	Felsen-Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F0FCC410AD475FF10F982304D4C2DCF4.taxon	description	Ausdauernd, 20 - 40 cm hoch. Rhizom von einem dicken Schopf abgestorbener Blattscheiden umgeben (sonst nur bei B. stellatum Nr. 3 so!). Grundstaendige Blaetter zahlreich, bis 30 cm lang und 0,3 bis 0,5 cm breit, grasblattartig. Stengel meist unverzweigt und oft ohne Blaetter (nur Hochblaetter). Hochblaetter der Dolde 1. Ordnung 3 - 5, lanzettlich. Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung 5 - 10, oval, mit aufgesetzter Spitze, frei oder bis zur Mitte verwachsen, mit 3 - 5 Laengsnerven, die Fruechte nicht ueberragend. Frucht 5 - 6 mm lang, dunkelbraun; Teilfrucht mit 5 schmal gefluegelten Hauptrippen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Material von der Grigna (Favarger 1959). Standort. Montan und subalpin. Kalkhaltige Unterlage. Felsspalten. Verbreitung. Suedalpen-Pflanze: Von den Seealpen bis Karawanken, Steiner Alpen und Julische Alpen. - Im Gebiet: Corni di Canzo, Grigna (viele Fundorte), Bergamasker Alpen (zahlreiche Fundorte); die Angaben aus dem Aostatal (Crammont) und vom Monte Generoso im Tessin sind kaum richtig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E50EBC8D92706403146293DAC30B24BE.taxon	vernacular_names	Grasblaettriges Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E50EBC8D92706403146293DAC30B24BE.taxon	description	Unterscheidet sich von B. ranunculoides (Nr. 7) durch folgende Merkmale: Bis 60 cm hoch; die meisten grundstaendigen Blaetter bis 20 cm lang und nicht ueber 0,4 cm breit, mit 3 - 5 Laengsnerven (ohne die Randnerven) in der obern Blatthaelfte. Stengel meist verzweigt, mit seitenstaendigen Dolden 1. und 2. Ordnung. Stiele der Dolden 2. Ordnung getrocknet 0,3 - 0,4 mm dick (bei den andern Arten unserer Flora mindestens 0,5 mm dick). Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung lanzettlich (bis etwa 3 mal so lang wie breit). - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Material aus den Alpes Maritimes, Kottischen Alpen, Aostatal (Cognetal), Zermatt, Tessin (Arzo), Gardasee (Monte Pizzocollo) (Favarger 1965). Standort. Montan, seltener kollin und subalpin. Kalkreiche, trockene Boeden. Buschige Haenge, Trockenwiesen, Felsspalten. Verbreitung. Suedalpen-Pflanze: Alpes Maritimes bis Kaernten. - Im Gebiet: Suedliche Alpen (von Savoyen ostwaerts bis in die Bergamasker Alpen). Bemerkungen. B. gramineum koennte mit B. exaltatum (Nr. 5) verwechselt werden, doch ist B. exaltatum reich und ausladend verzweigt, die meisten Blaetter sind nicht ueber 10 cm lang und die Pflanze ist am Grunde holzig. Die Verbreitung von B. gramineum in den suedlichen Ketten (z. B. Wallis) sollte genauer abgeklaert werden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
43D101555DC5821159B3F9B785A5DA33.taxon	vernacular_names	Hahnenfuss-Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
43D101555DC5821159B3F9B785A5DA33.taxon	description	Ausdauernd, 10 - 40 cm hoch. Grundstaendige Blaetter schmal lanzettlich, nach dem Grunde deutlich verschmaelert, selten ueber 10 cm lang, wenigstens 0,5 cm breit, mit 9 - 20 Laengsnerven (ohne Randnerven!) in der obern Blatthaelfte. Stengel oft nicht verzweigt, mit wenigen, nach dem Grunde auffallend verbreiterten, den Stengel umfassenden Blaettern. Hochblaetter 1. Ordnung 2 - 5, den obersten Stengel- blaettern aehnlich. Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung meist 5, rundlich bis breit lanzettlich, frei oder am Grunde verwachsen, mit 5 - 7 Laengsnerven, die Fruechte gelegentlich ueberragend. Frucht 3 - 4 mm lang, dunkelbraun; Teilfrucht mit 5 schmal gefluegelten Hauptrippen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 42: Material aus botanischen Gaerten (Reese in Loeve und Loeve 1961), aus dem Jura (Chasseron) und den Alpen (Saentis) (Favarger 1965). 2 n = 14, 28, 42: Material aus spanischen Gebirgen (Kuepfer 1969). Standort. Montan, subalpin und alpin. Kalkhaltige, frische bis trockene Boeden. Vor allem im Seslerio-Sempervirentetum Br. - Bl. 1926. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Pyrenaeen, Franzoesisches Zentralplateau, Jura, Alpen (von den Seealpen bis Allgaeu, Arlberg, Berchtesgaden [Staufen], Suedtiroler Dolomiten, Krain), noerdlicher Apennin, Jugoslawien, Karpaten. - Im Gebiet: Jura (hoechste Gipfel von Suedwesten her bis in den Solothurner Jura), Alpen (noerdliche Ketten, in den suedlichen Ketten zusammen mit B. gramineum Nr. 8), ziemlich haeufig. Bemerkungen. Die zahlreichen Sippen von B. ranunculoides, deren Merkmale Ruegger (1961) ausfuehrlich zusammenstellt, sollten experimentell weiter untersucht werden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
592FC0DB4205B202A97471BA175C55A0.taxon	vernacular_names	Monte Baldo-Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
592FC0DB4205B202A97471BA175C55A0.taxon	description	1 jaehrig, 10 - 40 cm hoch. Alle Blaetter schmal lanzettlich, mit mehreren Laengsnerven; die untersten zur Fruchtzeit meist abgestorben. Stengel oft schon vom Grunde an verzweigt. Seitensprosse abstehend, fast alle mit Dolden 1. und 2. Ordnung. Hochblaetter der Dolden 1. Ordnung meist 5, lanzettlich, am Rande haeutig, 3 - 5 nervig (ohne Randnerven), mit auffallend vorstehenden Verbindungsnerven, mit Grannenspitze, mindestens einzelne der verschieden lang gestielten Dolden 2. Ordnung ueberragend. Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung wie die der Dolden 1. Ordnung, jedoch kleiner, 2 - 3 mm breit, die Fruechte mehr als um das Doppelte der Hoehe ueberragend und umhuellend. Frucht braun, etwa 2 mm lang; Teilfrucht mit 5 schmal gefluegelten Hauptrippen. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Kollin und montan. Trockene, meist kalkhaltige, sandige bis kiesige, offene Boeden. Rasen mit nicht geschlossener Pflanzendecke, Aecker, Ruderalstellen. Verbreitung. Westmediterrane Pflanze: Nordwaerts bis Suedengland, Seinegebiet, Savoyen, Suedalpen; ostwaerts bis Gardaseegebiet und Apenninenhalbinsel. - Im Gebiet: Dep. Ain, Savoyen, Aostatal, suedoestliche Bergamasker Alpen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
93F8E8469A1BFAAD7109540CBB2BA75C.taxon	vernacular_names	Binsen-Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
93F8E8469A1BFAAD7109540CBB2BA75C.taxon	description	1 jaehrig, bis 1,5 m hoch. Alle Blaetter schmal lanzettlich, mit mehreren Laengsnerven; die untersten zur Fruchtzeit abgestorben. Stengel ungefaehr von der Mitte an verzweigt; Seitensprosse aufwaerts gerichtet (Pflanze schmal); wenige typische Dolden 1. Ordnung vorhanden (meist nur Verzweigungen). Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung meist 3 - 5, schmal lanzettlich (weniger als 1 mm breit), weniger als 5 mm lang, allmaehlich in eine feine Spitze verschmaelert, 1 nervig oder undeutlich 3 nervig (ohne Randnerven), die Spitzen der Fruechte nicht erreichend. Frucht dunkelbraun, 3,5 bis 4,5 mm lang; Teilfrucht mit 5 schmal gefluegelten Hauptrippen. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus Frankreich (Mont Ventoux) (Cauwet 1967 a). Standort. Kollin, selten montan (im Jura bis 650 m). Kalkhaltige, trockene Boeden. Buschige Haenge. Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Nordwaerts bis Auvergne, Rhonetal (Bugey), Norditalien, suedliche Balkanhalbinsel (vereinzelt nordwaerts bis Wien und Bratislava), Krim; ostwaerts bis Kleinasien. - Im Gebiet: Savoyen (Maurienne, Jura [Chain du Ratz und Mont Vuache]) und im franzoesischen Rhonetal (Bugey) (vgl. Briquet 1929 - 1931), Bergamasker Alpen (Val Taleggio).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
65E44024FC2E29B6C3DC012C6D2E5538.taxon	vernacular_names	Zartes Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
65E44024FC2E29B6C3DC012C6D2E5538.taxon	description	1 jaehrig, 10 - 60 cm hoch. Alle Blaetter schmal lanzettlich, mit mehreren Laengsnerven, die untersten zur Zeit der Fruchtreife meist abgestorben. Stengel meist schon vom Grunde an reich verzweigt; Seitensprosse abstehend. Wenige bis keine typischen Dolden 1. Ordnung vorhanden (nur Verzweigungen). Dolden 2. Ordnung knaeuelig. Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung 3 - 5, schmal lanzettlich (etwa 0,5 mm breit), allmaehlich in eine feine Spitze verschmaelert, 3 nervig (ohne Randnerven), die Fruechte weit ueberragend. Frucht dunkelbraun, fast sitzend (im Gebiet nur bei dieser Art so!), 2 - 2,5 mm lang, dicht mit Warzen besetzt (im Gebiet nur bei dieser Art so!); Teilfrucht mit 5 schmal gefluegelten Hauptrippen. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937 a), aus Rumaenien (Tarnavschi 1938), aus Ungarn (Polya 1948), aus botanischen Gaerten (Garde und Malheiros-Garde 1949). Standort. Kollin. Salzhaltige Boeden (z. B. Meeresstrand!). Aecker, Daemme, Ruderalstellen. Verbreitung. Westeuropaeisch-mediterrane Pflanze: Kuestengebiete, nordwaerts bis Suedengland und Suedskand navien, durch das Mediterrangebiet ostwaerts bis in den Kaukasus; in den kuestenfernen Gebieten (ausgenommen salzreiche Boeden) ueberall selten und wahrscheinlich nur verschleppt. - Im Gebiet: Dep. Ain (Dombes, Bresse), Alpensuedfuss (Lombardei).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
984E25A60D01AB03926DC25977246D7F.taxon	vernacular_names	Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
984E25A60D01AB03926DC25977246D7F.taxon	description	Ausdauernde oder 1 jaehrige Kraeuter, selten am Grunde verholzt. Blaetter nicht geteilt, ganzrandig (nur bei dieser Umbelliferae gattung unserer Flora so!), rundlich, oval, lanzettlich oder grasblattartig, mit radialen oder mit Laengsnerven; obere Blaetter vom Stengel durchwachsen oder sitzend oder mit gefluegeltem Stiel. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden oder am Stengel seitenstaendig nur wenigbluetige Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 2. Ordnung stets vorhanden, bei zahlreichen Arten eine auffallende Huelle um die Dolden 2. Ordnung bildend; Hochblaetter 1. Ordnung nicht immer vorhanden (z. B. bei B. rotundifolium). Blueten 3 - 12, selten bis 20 je Dolde 2. Ordnung, klein, ⚥, gelbgruen. Fruchtstiel kuerzer bis so lang wie die Frucht. Frucht laenger als dick, nicht oder wenig abgeflacht; Teilfrucht mit 5 deutlich entwickelten Hauptrippen (keine Nebenrippen!), glatt oder mit Warzen (B. tenuissimum), ohne Stacheln, kahl; Griffel sehr kurz, nach der Bluete zurueckgebogen und dem Griffelpolster anliegend. Die Gattung Bupleurum umfasst etwa 150 Arten, die in Eurasien und Nordafrika verbreitet sind; zudem je 1 Art im arktischen Nordamerika und in Suedafrika. Die meisten unter unsern Arten sind vielgestaltig, was zu einer Aufteilung der Arten in viele Varietaeten und Formen gefuehrt hat, deren systematischer Wert ueberprueft werden muss (vgl. die Bearbeitungen von Wolff 1910 in " Pflanzenreich " und von Thellung in Hegi V / 2,1. Aufl.).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C3F97B60AE35E9EF849D7F015ADADA3D.taxon	vernacular_names	Gerards Hasenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C3F97B60AE35E9EF849D7F015ADADA3D.taxon	description	Unterscheidet sich von B. baldense (Nr. 11) durch folgende Merkmale: Pflanze mit aufwaerts gerichteten Seitensprossen (schmal). Hochblaetter der Dolden 1. Ordnung schmal lanzettlich, ohne haeutigen Rand, allmaehlich in eine feine Spitze verschmaelert, ohne sichtbare Verbindungsnerven, meist kuerzer als die kuerzesten Stiele der Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung meist weniger als 1 mm breit, 3 nervig, ohne sichtbare Verbindungsnerven, allmaehlich in eine feine Spitze verschmaelert, keine geschlossene Huelle bildend. - Bluete: Sommer und Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus Portugal (Gegend von Coimbra) (Malheiros-Garde und Garde 1951). Standort. Wie B. baldense (Nr. 11). Verbreitung. Mediterran-suedwestasiatische Pflanze: Mediterrangebiet (auch Nordafrika), Krim, Kaukasus, Suedwestasien (ostwaerts bis Persien). - Im Gebiet: Angaben aus dem Veltlin und von Ponte di Legno (Provinz Bergamo) von Rodegher und Venanzi (1894); die Angaben aus Savoyen sind nach Briquet (1929 - 1931) unrichtig und jene aus dem Aostatal (Canavais) sehr zweifelhaft (Verwechslung mit B. junceicm Nr. 10).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BB43371F56B1F1D64D98C657D0775713.taxon	vernacular_names	Rosskuemmelartiges Laserkraut, Berg-Laserkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BB43371F56B1F1D64D98C657D0775713.taxon	description	0,3 - 1,5 m hoch. Grundachse mit grossem Faserschopf. Stengel oft bis 2 cm dick, mit zahlreichen, feinen Rillen, meist verzweigt. Blaetter gross, bis 1 m lang (mit Stiel); Spreite im Umriss 3 eckig, 3 - 4 fach gefiedert, blaugruen; Teilblaetter letzter Ordnung lanzettlich, 1 - 6 an lang, meist etwa 5 mal so lang wie breit, ganzrandig, kahl. Dolden 1. Ordnung gross (zur Fruchtzeit bis 25 cm im Durchmesser), mit 20 - 40 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. und 2. Ordnung vorhanden, vom Grunde an verschmaelert, mit haeutigem, kahlem Rand. Frucht 5 - 12 mm lang, kahl. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Montan und subalpin, selten kollin. Trockene, stets kalkreiche, steinige, meist feinerdearme Boeden; auch Kalkschutt und Felsspalten. Lichte Foehrenwaelder, Haenge mit lichtem Gebuesch. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Nordspanische Gebirge, Pyrenaeen, Cevennen, Alpen, Jura (auch deutscher Jura), noerdlicher Apennin und Apuanische Alpen, Gebirge der Balkanhalbinsel. Karte der zirkumalpinen Verbreitung von Bresinsky (1965). - Im Gebiet: Jura (nordoestlich bis in den Aargau), Alpen (in den Kalkketten verbreitet und ziemlich haeufig).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F44F95FD2CDAD28ADA0D1738D0E65A69.taxon	vernacular_names	Gaudins Laserkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F44F95FD2CDAD28ADA0D1738D0E65A69.taxon	description	Unterscheidet sich durch folgende Merkmale von L. latifolium (Nr. 3): 0,3 - 1,2 m hoch; gestielte und sitzende Teilblaetter letzter Ordnung tief 3 teilig; Dolden 1. Ordnung mit meist weniger als 15 Dolden 2. Ordnung; Hochblaetter meist keine. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus dem Val Morobbia (Favarger 1965). Standort. Subalpin und alpin, seltener montan. Kalkreiche bis schwach saure Boeden. Kalkgeroell, Foehrenwaelder, Magerwiesen. Verbreitung. Mittelalpen-Pflanze: Von den Walliser Alpen ostwaerts bis Suedtirol und Venetische Alpen. Verbreitungskarte von Neugebauer (1932). - Im Gebiet: Zentral- und Suedalpen (im Wallis nur bei Unterbaech, in den Visper Taelern und am Simplon, in Savoyen nicht vorhanden), Nordalpen (nur im Taminatal im St. Galler Oberland); nicht haeufig. Bemerkungen. Das sehr nahe verwandte L. marginatum Waldst. et Kit. (L. Krapfii Crantz s. str.) kommt nur in den illyrischen Gebirgen, das nahe verwandte L. alpinum Waldst. et Kit. nur in den Karpaten vor (Neugebauer 1932).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FBCE4996F241D49695588675B00AE8E4.taxon	vernacular_names	Breitblaettriges Laserkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FBCE4996F241D49695588675B00AE8E4.taxon	description	0,5 - 2 m hoch. Grundachse mit grossem Faserschopf. Stengel oft bis 2 cm dick, mit zahlreichen, feinen Rillen, meist verzweigt. Blaetter gross, bis 1 m lang (mit Stiel); Spreite im Umriss 3 eckig, 1 - 2 fach gefiedert, blaugruen; Teilblaetter letzter Ordnung gestielt (wenigstens die untern), oval, 3 - 15 cm lang, 1 - 2 mal so lang wie breit, am Grunde abgerundet bis tief herzfoermig, oft asymmetrisch, grob gezaehnt (Zaehne mit aufgesetzter Spitze), meist kahl. Dolden 1. Ordnung mit 20 - 40 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter, Dolden und Fruechte wie bei L. Siler (Nr. 1). - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934, Hakansson 1953), aus Ungarn (Baksay in Loeve und Loeve 1961). Vazart (1964) hat Gestalt und Verkettung der Chromosomen untersucht. Standort. Montan und subalpin, selten kollin und alpin. Meist kalkhaltige, tonige, frische bis wechselfeuchte Boeden. Lichte Waelder, Gebuesch, Hochstaudenfluren, Wiesen, Wildheuhaenge. Verbreitung: Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Paris, Lothringen, Suedskandinavien, Baltikum; ostwaerts bis ins Wolgagebiet; suedwaerts bis Spanien (Sierra de Guadarrama), Kalabrien, Montenegro, Rilagebirge in Bulgarien. - Im Gebiet in allen Gebirgen, ziemlich haeufig (im Schwarzwald nur am Feldsee); in den Molassebergen des Mittellandes selten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FFFC1DB68531AEE4F21F26CEFACD3069.taxon	vernacular_names	Haarstrang-Laserkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FFFC1DB68531AEE4F21F26CEFACD3069.taxon	description	30 - 70 cm hoch. Grundachse mit Faserschopf. Stengel weniger als 3 mm dick, mit feinen Rillen, wenig oder nicht verzweigt. Blaetter (mit Stiel) meist weniger als 25 cm lang; Spreite im Umriss 3 eckig, meist 2 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung sehr schmal lanzettlich, 2 - 8 cm lang und nur selten ueber 3 mm breit, ganzrandig, mit unterseits deutlichen, dem Blattrand fast parallel laufenden Seitennerven (im Gebiet nur bei dieser Art so!), kahl. Dolden 1. Ordnung zur Fruchtzeit im Durchmesser 5 - 8 cm, mit 5 - 10 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter und Fruechte wie bei L. Siler (Nr. 1). - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Norditalien (Grigna im Comerseegebiet) (Favarger 1959). Standort. Kollin, montan und subalpin. Wie L. Siler (Nr. 1), zudem auch auf mageren Weiden. Verbreitung. Suedostalpen-Pflanze: Vom Comerseegebiet ostwaerts bis Karst, Karawanken und Steiermark. - Im Gebiet: Comerseegebiet (Val Cavargna, Grigna), Bergamasker Alpen (z. B. haeufig im Valle Brembana).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
5067A9B9176D7F6CD78F7B3551834413.taxon	vernacular_names	Hallers Laserkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
5067A9B9176D7F6CD78F7B3551834413.taxon	description	15 - 60 cm hoch, meist behaart. Grundachse mit grossem Faserschopf. Stengel meist nicht ueber 5 mm dick, oft schon am Grunde verzweigt, mit zahlreichen, feinen Rillen. Blaetter mit nur wenige Zentimeter langem Stiel (bei den andern Arten, ausgenommen L. gallicum Nr. 7, Blattstiel der untersten Blaetter stets lang!); Spreite bis 50 cm lang, im LImriss 3 eckig, 2 - 3 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung meist 2 fach fiederteilig mit 0,5 - 1 mm breiten und 1 - 4 mm langen, spitzen Zipfeln und kleinen Zwischenraeumen. Dolden 1. Ordnung mit 15 - 40 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter mit Hautrand, am Rande abstehend bewimpert. Kronblaetter ausserseits oft zerstreut bewimpert (in dieser Gattung sonst nur bei L. prutenicum Nr. 5 so!). Frucht 5 - 9 mm lang; Hauptrippen (kaum vortretend), mit ca. 0,1 mm langen Borstenhaaren. - Bluete; Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus dem Wallis (Barberine) (Favarger 1953). Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Trockene, saure bis neutrale, naehrstoffarme Boeden. Besonders im Festucetum Halleri Br. Bl. 1926 und im Festucetum variae Brockm. - Jerosch 1907. Verbreitung. Alpen-Pflanze: Von den Kottischen Alpen bis Tirol (Paznaun, Stubaier Alpen) und Dolomiten. - Im Gebiet: Alpen (besonders in den Urgesteinsketten), ziemlich haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DF4ACC8A690B1F684C5795FED64F183C.taxon	vernacular_names	Preussisches Laserkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DF4ACC8A690B1F684C5795FED64F183C.taxon	description	2 jaehrig (unsere andern Arten sind ausdauernd!), 0,3 - 1 m hoch, behaart oder kahl. Grundachse ohne Faserschopf. Stengel meist nicht ueber 3 mm dick, kantig, verzweigt. Blaetter bis 40 cm lang (mit Stiel), Spreite im Umriss 3 eckig, 1 - 2 fach gefiedert, mit tief fiederteiligen Teilblaettern und mit 2 - 6 ganzrandigen, bis 2 cm langen und meist weniger als 5 mm breiten, spitzen Zipfeln. Dol- den 1. Ordnung mit 10 - 20 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter mit Hautrand, mindestens gegen die Spitze hin am Rande mit etwa 0,1 mm langen, abstehenden Borstenhaaren. Kronblaetter ausserseits zerstreut mit feinen, bis 0,2 mm langen Borstenhaaren (im Gebiet in dieser Gattung nur noch bei L. Halleri Nr. 6 so!). Frucht 3,5 - 5 mm lang; Hauptrippen (kaum vortretend) mit ca. 0,1 mm langen, feinen Borstenhaaren. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1939 c), aus botanischen Gaerten (Garde und Malheiros-Garde 1949). Standort. Kollin, selten montan. Wechselfeuchte, humose, ungeduengte, kalkreiche Boeden in sommerwarmen Lagen. Vor allem im Molinietum medioeuropaeum W. Koch 1926. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Dep. Saone et Loire, Vogesen, Elsass, Pfalz, Harz, norddeutsche Tiefebene, Polen; ostwaerts bis Ural und unteres Wolgagebiet; suedwaerts bis Portugal, Mittelspanien, Norditalien (Parma, Venedig), Balkanhalbinsel (ohne Albanien und Griechenland). - Im Gebiet: Das Rhonetal aufwaerts bis ins Wallis (einzige Fundstelle bei Vionnaz), vereinzelt durch den Jura (nordwaerts bis Elsass, ostwaerts bis Wutachtal und deutsches Bodenseegebiet); Fluss- und Seengebiete des Mittellandes (Neuenburger- und Bielersee, Linthebene, Zuerichsee, Furttal, Greifensee, zahlreiche Fundstellen im Zuercher Oberland, vereinzelt im noerdlichen Kantonsteil), Rheingebiet (von Liechtenstein und Berneck im St. Galler Rheintal abwaerts, mit Seitenfluessen Thur und Wutach); Vorarlberg; Alpensuedseite (Langensee, Luganersee, Misox, Chiavenna, Grigna, Bergamasker Alpen); Meran; ueberall sehr selten und der Meliorationen wegen in staendigem Rueckgang. Bemerkungen. L. prutenicum besitzt am Blattrand ca. 0,3 mm lange, abstehende Wimperhaare; daran ist die Art in sterilem Zustand von Peucedanum palustre, Selinum Carvifolia und Silaum selinoides (gleicher Standort!)	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B13C188689868E481A2CE480F8B211D9.taxon	vernacular_names	Franzoesisches Laserkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B13C188689868E481A2CE480F8B211D9.taxon	description	Unterscheidet sich von L. Halleri (Nr. 6) durch folgende Merkmale; Teilblaetter (letzter Ordnung) weit voneinander abgerueckt, an der Spitze haeufig mit 3 bespitzten Zaehnen, nach dem Grunde keilfoermig verschmaelert und dort meist noch ueber 1 mm breit. Kronblaetter ausserseits kahl. - Bluete; Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Montan und subalpin. Kalkreiche, steinige, sonnige Haenge und Felsspalten. Verbreitung. Suedwesteuropaeische Gebirgspflanze: Iberische Halbinsel (suedwaerts bis Sierra Nevada), Balearen, Sardinien, noerdlicher und mittlerer Apennin, Ostpyrenaeen, Cevennen, Cote d'Or, suedwestlicher Jura, suedliche Kalkalpen (von den Seealpen bis Bergamasker Alpen). - Im Gebiet: Dep. Ain, Savoyen, Aostatal, Bergamasker Alpen (Monte Ocone bei Carenno).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F587D8A759ED75D14A7B99C4F818D829.taxon	vernacular_names	Laserkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F587D8A759ED75D14A7B99C4F818D829.taxon	description	Ausdauernde oder 2 jaehrige Kraeuter, mit oft verzweigtem Stengel. Blaetter meist mehrfach gefiedert oder fiederteilig. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter vorhanden oder fehlend. Blueten klein (Durchmesser in der Regel weniger als 5 mm), meist alle gleich gross, ⚥ und fertil, gelegentlich in den aeussern Dolden nur ♂ Blueten. Kelchblaetter' meist deutlich, klein, lanzettlich oder vom Grunde an verschmaelert. Kronblaetter weiss, gelblich oder roetlich, meist alle gleich gross (die an den Randblueten der Dolde 1. Ordnung nach aussen gerichteten nicht auffallend groesser). Frucht laenger als breit, nicht abgeflacht bis deutlich abgeflacht (Fugenflaechen gross!); Hauptrippen nicht vorhanden oder einen niedrigen Wulst oder einen niedrigen, haeutigen, oft unterbrochenen Fluegel bildend. Teilfrucht mit 4 auffallend hohen, haeutigen Nebenrippen (die der Fugenflaeche benachbarten sind am hoechsten). Die Gattung Laserpitium umfasst etwa 30 Arten; sie ist von den atlantischen Inseln ostwaerts bis Suedwestasien und Sibirien (Obgebiet) verbreitet. Bisher ist in dieser Gattung nur die Chromosomenzahl 2 n = 22 festgestellt.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0E67B364B0BF82123F62CC930F60EB88.taxon	vernacular_names	Glaenzendes Laserkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0E67B364B0BF82123F62CC930F60EB88.taxon	description	0,4 - 1,2 m hoch, meist behaart. Grundachse mit grossem Faserschopf. Stengel bis 1 cm dick, verzweigt, mit feinen Rillen. Blaetter bis 50 cm lang (mit Stiel); Spreite im Umriss 3 eckig, 2 fach gefiedert; Teilblaetter 2. Ordnung im Umriss oval, 2 - 6 cm lang, 11 / 2 - 2 mal so lang wie breit, am Grunde mit 2 tiefen Einschnitten, weiter oben wenig tief fiederteilig, Abschnitte mit kleinen, spitzen Zaehnen. Dolden 1. Ordnung mit 15 - 30 Dolden 2. Ordnung. Huellblaetter 1. Ordnung mit Hautrand, an der Spitze oft 3 zaehnig oder mit mehreren seitlichen Zaehnen, am Rande abstehend bewimpert. Frucht 5 - 10 mm lang, kahl. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Norditalien (Grigna im Comerseegebiet) (Favarger 1959). Standort. Montan und subalpin. Kalkhaltige, steinige, sonnige Haenge und Felsspalten. Gebuesche und Weiden. Verbreitung. Suedostalpen-Pflanze: Vom Comersee ostwaerts bis Trient und Gardasee. - Im Gebiet: Comerseegegend (Griglia, Monte Ocone bei Carenno, Monte Barro bei Lecco, Monte Resegone), Bergamasker Alpen (Monte Aralalta, Monte Cavallo, Monte Alben, Cima di Piazzo, Pizzo Arera).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
945BE282D4A8C53A1F6C81DF0A1F2F2A.taxon	vernacular_names	Wasser- Rebendolde, Wasserfenchel, Rossfenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
945BE282D4A8C53A1F6C81DF0A1F2F2A.taxon	description	1 - oder 2 jaehrig (nach der Bluete absterbend), 0,3 - 2 m hoch. Rhizom dick, schwammig, mit vielen buescheligen Wurzelfasern. Blaetter meist 2 fach gefiedert, die untergetauchten (meist nicht vorhanden) mit fadenfoermigen oder haarfoermigen Zipfeln (aehnlich Ranunculus aquatilis), die ueber dem Wasser stehenden Blaetter mit fiederteiligen Teilblaettern 2. Ordnung und kurzen, bis 6 mm langen, ca. 1 mm breiten, stumpfen, spreizenden Zipfeln. End - und seitenstaendige Dolden 1. Ordnung auf meist weniger als 3 cm langen Stielen, mit 8 - 15 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung meist keine. Hochblaetter 2. Ordnung zahlreich. Blueten an den zuerst gebildeten Dolden 1. Ordnung ⚥, an den spaeteren Dolden oft nur ♂. Die groesseren Kronblaetter ca. 1,5 mm lang und ebenso breit. Reife Fruechte auf 1 - 3 mm langen Stielen, keinen dichten, kugeligen Kopf bildend, 3,5 - 4,5 mm lang, etwa 2 mal so lang wie dick, wenig abgeflacht, nach dem Grunde und nach der Spitze gleichmaessig verschmaelert, mit hellen wulstigen Hauptrippen; Kelchblaetter ca. 0,5 mm lang, + / - senkrecht abstehend; Griffel ca. 1 mm lang, wenig laenger als das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1938), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1966), aus England (Cook in Loeve 1968 c), aus Polen (Skalinska et al. 1969). Standort. Kollin. Meist stehende, naehrstoffreiche Gewaesser mit schwankendem Wasserstand (im Sommer gelegentlich austrocknend) ueber schlammigem Grund in warmen Lagen. Oenantho-Rorippetum Lohm. 1950 (Verlandungsgesellschaft). Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwaerts bis Schottland, Suedskandinavien, Suedfinnland, noerdliches Russland; suedwaerts bis Suedeuropa (selten), Kaukasus; ostwaerts bis Baikalseegebiet und Zentralasien. - Im Gebiet: Savoyen, Dep. Ain, Dep. Jura, Dep. Doubs, Sundgau, Oberrheinische Tiefebene, Neuenburger und Berner Jura (St-Ursanne, frueher bei Bonfol), Freiburg (Lac de Lussy), Solothurn (Egelsee bei Staad-Grenchen), Aargau (Zurzach?), Zuerich (Katzensee?, Andelfinger Seen), Schaffhausen (Thayngen), Thurgau (Neunforn, Diessenhofen, Etzwilen), Hegau und Deutsches Bodenseegebiet; Aostatal, Flussgebiet der Adda; ueberall zerstreut und der Meliorationen wegen manche Fundorte zerstoert. Bemerkungen. Landformen von Oe. aquatica koennten im bluehenden Zustande mit Aethusa Cynapium verwechselt werden; Aethusa Cynapium ist jedoch an den nach aussen abstehenden Hochblaettern 2. Ordnung leicht zu erkennen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EA998A5996371BCEDEBDCF19455C6C60.taxon	vernacular_names	Fluss-Rebendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EA998A5996371BCEDEBDCF19455C6C60.taxon	description	Unterscheidet sich von Oe. aquatica (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Ein grosser Teil der Stengel und Blaetter im fliessenden Wasser flutend (bis 2 m lang); diese Blaetter mit schmalen, nach dem Grunde allmaehlich keilfoermig verschmaelerten Teilblaettern 2. Ordnung, deren Zipfel nicht spreizen; Frucht 5 - 6 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus England (Cook in Loeve 1968 c). Standort. Kollin. Langsam fliessende, kalkarme Gewaesser ueber schlammigem Grund in Gegenden mit milden Wintern. Verbreitung. Nordwesteuropaeische Pflanze: Irland, England, Flandern, Juetland; suedwaerts bis Metz, Vogesen (Bitch) und Elsass. - Im Gebiet: Elsass (in der Ill und vor allem Gegend von Colmar).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B833984CAFD4B193BD3DA43BCB988BF8.taxon	vernacular_names	Safran-Rebendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B833984CAFD4B193BD3DA43BCB988BF8.taxon	description	Ausdauernd, 0,5 - 1,5 m hoch. Rhizom mit fadenfoermigen und ruebenfoermig verdickten (2 - 3 cm dicken) Wurzeln. Blaetter 2 - 4 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung im Umriss vorn breit und rund, mit wenigen, stumpfen Zaehnen und oft wenig tief 2 - 3 teilig, nach dem Grunde steil und keilfoermig verschmaelert (dort ohne Zaehne). Dolden 1. Ordnung zur Fruchtzeit meist auf ueber 10 cm langen Stielen, mit 12 - 30 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung keine bis viele. Hochblaetter 2. Ordnung meist mehrere. Stiele der Dolden 2. Ordnung 3 - 6 cm lang. Die laengsten Kronblaetter ca. 1,5 mm lang, laenger als breit. Reife Fruechte sitzend, wenige in einem Kopf, 4 - 6 mm lang, wenig laenger als dick, zylindrisch, mit wulstigen, flachen Hauptrippen; Kelchblaetter aufwaerts gerichtet; Griffel 2 - 3 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Garde und Malheiros-Garde 1949), aus England (Cook in Loeve 1968 c). Standort. Kollin. Schlammige Boeden an Ufern von Seen und Tuempeln. Verbreitung. Westeuropaeische Pflanze: Iberische Halbinsel, atlantisches Frankreich, Grossbritannien, Korsika, Sardinien, Marokko, zerstreut und selten in Italien. - Im Gebiet: Lac Saint-Michel bei Ivrea (Ausgang des Aostatals).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8E9E4BAC87EFB1DDF1C6909EADB5DD4A.taxon	vernacular_names	Roehren-Rebendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8E9E4BAC87EFB1DDF1C6909EADB5DD4A.taxon	description	Ausdauernd, 0,3 - 1 m hoch. Rhizom mit fadenfoermigen und zum Teil auch ruebenfoermig oder kugelig verdickten Wurzeln; gelegentlich im Schlamm kriechende Auslaeufer vorhanden. Unterste Stengelblaetter (zur Bluetezeit abgestorben) meist 2 fach gefiedert, wenn untergetaucht, dann mit fadenfoermigen Teilblaettern letzter Ordnung und die Spreite laenger als der Stiel; obere Stengelblaetter 1 - 2 fach gefiedert, mit schmal ovalen, ganzrandigen Teilblaettern letzter Ordnung; die Spreite viel kuerzer als der Blattstiel (im Gebiet nur bei dieser Art so!). Stengel und Blattstiele oft spindelfoermig erweitert, stets hohl und duennwandig und deshalb leicht zusammendrueckbar (im Gebiet nur bei dieser Art so!). Dolden 1. Ordnung zur Fruchtzeit auf meist ueber 4 cm langen, hohlen, duennwandigen, oft spindelfoermigen Stielen, die zuerst gebildeten untern mit 2 - 4, die letzten und obersten mit 6 - 10 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung meist keine, selten 1 - 2. Hochblaetter 2. Ordnung zahlreich. Stiele der Dolden 2. Ordnung 1 - 2 cm lang, in Form und Konsistenz wie jene der Dolden 1. Ordnung. Blueten an den zuerst gebildeten Dolden 1. Ordnung ⚥, sitzend, an den spaeteren Dolden oft nur ♂. Die groessten Kronblaetter bis 4 mm lang, laenger als breit. Reife Fruechte sitzend, einen kugeligen, dichten Kopf bildend (Habitus wie Sparganium ramosum), 4,5 - 5,5 mm lang, 2,5 - 3,5 mm dick, groesste Dicke zuoberst, nach dem Grunde gleichmaessig verschmaelert, nicht abgeflacht, unregelmaessig stumpfkantig; Kelchblaetter nach vorn gerichtet oder abstehend, oft laenger als 1 mm; Griffel ca. 5 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1939 b), aus Spanien (Cauwet 1967), aus England (Cook in Loeve 1968 c). Standort. Kollin. Schlammige, kalkhaltige, zeitweise ueberschwemmte oder sickernasse Boeden. Grossseggengesellschaften und Schilfbestaende, Pionierpflanze auf unbewachsenen Boeden. Verbreitung. Westeuropaeisch-mediterrane Pflanze: Nordwaerts bis Irland, Schottland, Suedskandinavien, Polen, Suedrussland; suedwaerts bis Nordwestafrika, Kleinasien; ostwaerts bis in den Kaukasus. - Im Gebiet: Savoyen, Dep. Ain, Dep. Jura, Dep. Doubs, Gegend von Belfort, Sundgau, Oberrheinische Tiefebene, westliches Mittelland (ostwaerts bis Aargau), Aostatal.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C408F8F5075A3F6B0E5AB2653FF5F25F.taxon	vernacular_names	Rebendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C408F8F5075A3F6B0E5AB2653FF5F25F.taxon	description	1 jaehrige bis ausdauernde, kahle Sumpf- und Wasserpflanzen. Blaetter 1 - 3 fach gefiedert. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Dolden 1. Ordnung oft mit kurzen Stielen und 2 - 25 Dolden 2. Ordnung; Fruechte oft sitzend und kugelige Fruchtstaende bildend (aehnlich aussehend wie bei Sparganium ramosum). Hochblaetter 1. Ordnung oft keine vorhanden (gelegentlich nur bei den am fruehesten gebildeten Dolden nicht vorhanden); Hochblaetter 2. Ordnung stets vorhanden. Blueten ⚥ und (oft den Rand der Dolden 2. Ordnung bildend, lang gestielt) + / - aktinomorph bis auffallend zygomorph (Randblueten). Kronblaetter weiss bis rosa. Frucht vielgestaltig; stets laenger als dick, mit der groessten Dicke in der Mitte oder ueber der Mitte, nach dem Grunde kegelfoermig verschmaelert oder ellipsoidisch, im Querschnitt rund oder flach (Fugenflaeche klein), mit breiten, niedrigen, sich oft fast beruehrenden Hauptrippen; Fruchttraeger mit der Frucht verwachsen (Frucht deshalb nicht oder erst spaet in die beiden Teilfruechte zerfallend); Kelchblaetter auf der Frucht gross, mindestens 0,4 mm lang (bei unsern Arten), nach vorn gerichtet oder abstehend; Griffel laenger als das Griffelpolster, nach vorn gerichtet und spreizend. Die Gattung Oenanthe umfasst etwa 35 Arten und ist fa st ueber die ganze Erde verbreitet. Untersuchungsmaterial Die Pflanzen muessen sorgfaeltig ausgegraben werden, damit die Form der verdickten Wurzeln festgestellt werden kann.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EED6C60E22B2CD9BE1B7BD95C44DF8DC.taxon	vernacular_names	Lachenais Rebendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EED6C60E22B2CD9BE1B7BD95C44DF8DC.taxon	description	Ausdauernd, 0,3 - 1 m hoch. Die verdickten Wurzeln (mehrere Zentimeter lang) gegen die Ansatzstelle hin allmaehlich duenner werdend, nach aussen ploetzlich in eine duenne Wurzelfaser uebergehend. Unterste Blaetter (zur Bluetezeit bereits abgestorben) 2 fach gefiedert, mit schmal ovalen, ganzrandigen Teilblaettern 2. Ordnung (groesste Breite ueber der Mitte); obere Stengelblaetter 1 fach gefiedert, die Teilblaetter meist nicht geteilt, schmal oval oder lanzettlich, 2 - 4 cm lang, bis 2 mm breit. Dolden 1. Ordnung auf ueber 6 cm langen Stielen, mit 8 - 15 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 6. Hochblaetter 2. Ordnung zahlreich. In allen Dolden 2. Ordnung Blueten im Innern ⚥ am Rande meist ♂. Die groessten Kronblaetter bis 1,5 mm lang und fast so breit. Reife Fruechte auf etwa 0,5 mm langen Stielen, einen kugeligen, dichten Kopf bildend, 3 - 4,5 mm lang, im obersten Drittel am dicksten (1,5 - 2 mm), nach dem Grunde gleichmaessig verschmaelert, nicht abgeflacht, mit regelmaessigen, wulstigen Hauptrippen; Kelchblaetter nach vorn gerichtet, ca. 0,5 mm lang; Griffel ca. 1 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22. Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937 a), aus England (Cook in Loeve 1968 c). Standort. Kollin. Wie Oe. fistulosa (Nr. 4). Grossseggenbestaende; zudem Molinieten. Verbreitung. Westeuropaeisch-mediterrane Pflanze: Nordwaerts bis England, Suedschweden, Norddeutschland, Oberrheinische Tiefebene, schweizerisches Mittelland, Mazedonien (Kuestenland); suedwaerts bis Algerien; die Angaben aus dem Kaukasus und dem Kaspischen Meer gehoeren zu einer andern Art. - Im Gebiet: Savoyen, Aostatal, Genf, Waadt und Wallis (frueher vom Genfersee aufwaerts bis St-Maurice, heute noch bei Villeneuve), Berner Oberland (Thunersee bei Interlaken), Aargau (?), Zuerich (Dietikon?), Zuerichsee (Obersee), Oberrheinische Tiefebene (Elsass, Kaiserstuhl).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3B3920F52796B4392E47F1192BBDBCEF.taxon	vernacular_names	Haarstrang-Rebendolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3B3920F52796B4392E47F1192BBDBCEF.taxon	description	Unterscheidet sich von Oe. Lachenalii (Nr. 5) durch folgende Merkmale: Die verdickten Wurzeln an der Ansatzstelle ploetzlich verschmaelert (zylindrisch) und nur bis etwa 1,5 cm lang; Dolden 1. Ordnung mit 6 - 12 Dolden 2. Ordnung; Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 3; die groessten Kronblaetter 2 - 3 mm lang; reife Frucht 2,5 - 3,5 mm lang, 1,5 - 1,8 mm dick, in der Mitte am dicksten, ellipsoidisch, meist im Querschnitt rund. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Kollin. Nasse, zeitweise ueberschwemmte, tonige Boeden. Moore, Riedwiesen. Verbreitung. Westeuropaeisch-mediterrane Pflanze: Nordwaerts bis Holland; ostwaerts bis Thueringen, Pfalz, Oberrheinische Tiefebene, Langenseegebiet, Venetien, Balkanhalbinsel; suedwaerts bis Algerien. - Im Gebiet: Savoyen (Lac du Bourget), Dep. Ain, Bresse, Gegend von Belfort, Oberrheinische Tiefebene (zahlreiche Angaben aus dem Elsass), suedliches Tessin (?), Flussgebiet der Adda.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6E5436043036641E7F1FFAF68F8D4398.taxon	vernacular_names	Pferde-Bergfenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6E5436043036641E7F1FFAF68F8D4398.taxon	description	Ausdauernd, 0,2 - 0,6 m hoch. Blaetter mit bandfoermigen, weniger als 1 mm breiten, und meist weniger als 1 cm langen Zipfeln, kahl. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 10 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung meist keine. Die laengsten Stiele der Dolden 2. Ordnung ca. 1 cm lang, kahl. Hochblaetter 2. Ordnung zu einem Becher verwachsen, dessen bewimperte Zaehne bis in den untern Teil der meist weniger als 1 mm lang gestielten Fruechte reichen (im Gebiet nur bei dieser Art so!). Frucht 4 - 5 mm lang, ca. 2 mal so hoch wie dick, meist hellrot, mit stumpfen Rippen, die sich fast beruehren, zur Reifezeit kahl; Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus Ungarn (B aksay 1956), aus botanischen Gaerten (Reese in Loeve und Loeve 1961), aus der Tschechoslowakei (Cincura und Hindakova 1963). Standort. Kollin. Trockene, meist kalkhaltige, naehrstoffarme Boeden in warmen Lagen. Trockenwiesen, felsige Haenge. Verbreitung. Osteuropaeische Pflanze: Westwaerts (nur noerdlich der Alpen) bis ins Rheingebiet (Kaiserstuhl, Rheinhessen), durch Boehmen, Maehren, Niederoesterreich und das Donaugebiet (Balkanhalbinsel) ostwaerts bis an die Wolga (nahe verwandte Art in Zentralasien). - Im Gebiet: Kaiserstuhl, Istein.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EA600EC815FFB3358B1667290D22EAB7.taxon	vernacular_names	Hirschheil-Bergfenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EA600EC815FFB3358B1667290D22EAB7.taxon	description	Mehrjaehrig, nach der 1. Bluete (bis 8 Jahre) absterbend, 0,3 - 1,2 m hoch. Blaetter mit mehr als 1 mm breiten, vom Grunde an in die Spitze verschmaelerten oder lanzettlichen, nie bandfoermigen Zipfeln oder Zaehnen, kahl. Dolden 1. Ordnung mit 20 - 40 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung mehrere. Stiele der Dolden 2. Ordnung 3 - 5 cm lang, oberseits dicht und abstehend bewimpert. Hochblaetter 2. Ordnung zum Teil laenger als die Fruchtstiele. Frucht 3 - 4 cm lang, etwa 2 mal so lang wie dick, mit schmalen, gelben Hauptrippen und rotbraunen Zwischenfeldern, zerstreut mit bis 0,2 mm langen, abstehenden Haaren besetzt (junge Fruechte dicht behaart, reife oft fast kahl); Kelchblaetter bis 1 mm lang (im Gebiet nur bei dieser Art so lang!); Griffel etwa 3 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Mitteleuropa (Reese 1953), aus botanischen Gaerten (Garde und Malheiros-Garde 1954). Standort. Kollin, montan und subalpin. Trockene, meist kalkhaltige, steinige Boeden in waermeren Lagen. Felsspalten, Felsschutt, Foehrenwaelder, Trockenbusch. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Suedostengland, Suedskandinavien; suedwaerts bis Nordspanien, Apennin, Balkanhalbinsel; Ostgrenze nicht bekannt, da im europaeischen Russland, Sibirien und Zentralasien eigene Arten unterschieden werden (vgl. Flora URSS Bd. XVI, 1950). - Im Gebiet: Kalkhuegel von Vogesen und Schwarzwald, Gegend von Belfort, Jura (ostwaerts bis Randen, Schwaebischer Jura und Baar, auch auf der Laegern), Zuercher Oberland (Rothen), noerdliche Kalkalpen (zwischen Klus von Boltigen im Simmental und der Linth), Aostatal, Wallis (Grammont, Simplonsuedseite, Binntal), suedliches Tessin, Graubuenden (Hinterrhein, Albula, Engadin, Muenstertal), Vintschgau, Bergamasker Alpen (Val di Scalve).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
52D7784646D750157F74AC0879A8ADB7.taxon	vernacular_names	Einjaehriger Bergfenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
52D7784646D750157F74AC0879A8ADB7.taxon	description	1 jaehrig oder 2 jaehrig, 0,1 - 0,6 m hoch, meist mit weniger als 0,1 mm langen, senkrecht abstehenden Haaren 4: dicht besetzt. Blattzipfel meist weniger als 1 cm lang und nicht ueber 1 mm breit, kurz zugespitzt. Dolden 1. Ordnung mit 15 - 30 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung keine. Stiele der Dolden 2. Ordnung meist weniger als 2 cm lang, oberseits abstehend bewimpert. Hochblaetter 2. Ordnung so lang oder laenger als die meisten Fruchtstiele. Frucht ca. 2 mm lang, etwa 2 mal so lang wie dick, mit schmalen, gelben Hauptrippen und rotbraunen Zwischenfeldern, kahl; Griffel etwa so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus der Tschechoslowakei (mehrere Fundstellen, Cincura und Hindakova 1963). 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Hakansson 1953). Standort. Kollin und montan. Trockene, kalkreiche Boeden. Trockenwiesen, Foehrenwaelder, Trockenbusch. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Nordfrankreich, Moseltal, Harz, untere Weichsel; ostwaerts bis Ural und Wolgagebiet; suedwaerts bis Nordspanien, Toskana, Montenegro, Bulgarien. - Im Gebiet: Dep. Ain, Dep. Jura, Dep. Doubs, Kalkhuegel der Vogesen und des Schwarzwaldes, Oberrheinische Tiefebene, Hegau, Baar, Schwaebischer Jura, Nordostschweiz (Schaffhausen, noerdliches Zuerich, noerdlicher Thurgau, Rheintal von Ragaz bis Sevelen und Schaan, Seeztal von Sargans bis Flums), Vorarlberg (Bludenz), Savoyen, Genf (nicht mehr gefunden), Waadt, zentralalpine Taeler, suedliches Tessin, Misox, Chiavenna, Grigna, Bergamasker Alpen; mancherorts verschwunden, gelegentlich adventiv.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
703637601E6940D0731893467D62B1BB.taxon	vernacular_names	Kuemmelblaettriger Bergfenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
703637601E6940D0731893467D62B1BB.taxon	description	Unterscheidet sich von S. annuum (Nr. 3) durch folgende Merkmale: Dolden 1. Ordnung mit 12 - 18 Dolden 2. Ordnung; Hochblaetter 1. Ordnung 2 - 6. Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 18: Material aus Ceillac (Favarger 1969). Standort. Montan und subalpin. Trockene, kalkhaltige Boeden. Trockenwiesen. Verbreitung. Westalpen-Pflanze: Durch die Westalpen nordwaerts bis Grenoble, Tarentaise und Aostatal (?). - Im Gebiet: Savoyen (Maurienne, Tarentaise), Aostatal (?).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
04E2846FF282106D69ACF4A0AC00E7DA.taxon	vernacular_names	Bergfenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
04E2846FF282106D69ACF4A0AC00E7DA.taxon	description	Ausdauernd oder 2 jaehrig. Rhizom mit Faserschopf. Grundstaendige Blattrosette vorhanden, diese Blaetter meist blaugruen, mehrfach gefiedert, mit lanzettlichen oder bandfoermigen Zipfeln; das unterste Fiedernpaar 1. Ordnung der untersten Blaetter nicht auffallend nach unten abgerueckt (Unterschied zu Carum). Stengel verzweigt, ohne oder nur mit wenigen, reduzierten Blaettern. Dolden 1. Ordnung meist mit zahlreichen Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung keine bis mehrere. Hochblaetter 2. Ordnung stets vorhanden (bei S. Hippomarathrum verwachsen). Blueten ⚥, einzelne ♂, klein, + / - aktinomorph. Kronblaetter weiss, gelblich oder rot, ca. 1 mm lang und breit. Frucht 2 - 21 1 / 2 mal so lang wie dick, nicht nur oder undeutlich abgeflacht (Fugenflaeche kleiner!), mit wulstigen oder stumpfkantigen Hauptrippen, kahl oder abstehend bewimpert; Kelchblaetter auf der Frucht lang (bis 1 mm bei S. Libanotis) oder unscheinbar; Griffel zurueckgebogen und bis 3 mal so lang wie das Griffelpolster. Die Gattung Seseli umfasst etwa 80 Arten, die in Eurasien und Westafrika verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CC329EE19119AEE16E968D7A9F052513.taxon	vernacular_names	Echter Bergfenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CC329EE19119AEE16E968D7A9F052513.taxon	description	Ausdauernd, 0,2 - 0,6 m hoch. Stengel und Blaetter kahl: Blattzipfel meist nicht ueber 1 mm breit, bandfoermig, kurz zugespitzt, die der untersten Blaetter meist nicht ueber 1 cm lang. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 10 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 3. Stiele der Dolden 2. Ordnung weniger als 2 cm lang, oberseits abstehend bewimpert. Hochblaetter 2. Ordnung zahlreich, kuerzer als die meisten Fruchtstiele, am Grunde oft kurz verwachsen. Frucht ca. 3,5 mm lang und ca. 1,5 mm dick, graugruen, mit weniger als 0,05 mm hohen Papillen (25 fache Vergroesserung!), mit sich beruehrenden Hauptrippen; Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Garde und Malheiros-Garde 1954). Standort. Kollin und montan. Trockene, kalkreiche Boeden. Trockenwiesen. Verbreitung. Suedwesteuropaeische Pflanze: Spanien, durch Frankreich nord- und ostwaerts bis Amiens, Maastal, noerdliches Elsass, Jura, Savoyen, Apennin. - Im Gebiet: Savoyen (Jura und Monts de Lemenc), Dep. Doubs, Dep. Jura, Elsaesser Jura (Heidenfluh bei Pfirt?), im Schweizer Jura nur in der Gegend von Pruntrut urspruenglich, sonst gelegentlich verschleppt oder angepflanzt.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CA5A367A39781CEA4764DA29161D8F9D.taxon	vernacular_names	Bunter Bergfenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CA5A367A39781CEA4764DA29161D8F9D.taxon	description	Unterscheidet sich von S. montanum (Nr. 5) durch folgende Merkmale: 2 jaehrig, Zipfel der Blaetter meist deutlich laenger (bis 2,5 cm lang); Stiele der Dolden 2. Ordnung vollstaendig kahl; Frucht mit gelblichen Hauptrippen, die durch schmale, braune Zwischenfelder getrennt sind, vollstaendig kahl. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus Ungarn (Baksay 1956). Standort. Kollin und montan. Trockene, steinige Boeden. Trockenwiesen, Trockenbusch. Verbreitung. Suedosteuropaeische Pflanze: Westwaerts bis Vintschgau und Comerseegebiet, durch die suedlichen Kalkalpen und die Donaulaender ostwaerts bis auf die Krim und den Kaukasus. - Im Gebiet: Gegend des Comersees (Esino ob Varenna, Carenno, Val San Martino), Vintschgau. Bemerkungen. Die Angaben von 5. elatum L. (S. osseum Crantz) bei Rodegher und Venanzi (1894) beziehen sich wahrscheinlich auf S. varium. Von S. elatum werden westlichste Fundstellen noch aus den Judikarischen Alpen angegeben.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
35600B616381D68E3F2E7824BD186B66.taxon	vernacular_names	Nadelkerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
35600B616381D68E3F2E7824BD186B66.taxon	description	1 jaehrige Kraeuter. Blaetter mehrfach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung. Dolden 1. Ordnung meist ohne Hochblaetter; oft nur Dolden 2. Ordnung vorhanden. Dolden 2. Ordnung stets mit gezaehnten oder geteilten Hochblaettern, mit mehreren, kurz gestielten Blueten. Blueten meist ⚥ einzelne ♂. Randblueten gelegentlich auffallend zygomorph. Kronblaetter weiss. Frucht (mit Schnabel) bis 30 mal so lang wie dick, im Querschnitt rundlich; Hauptrippen abgerundet und wenig vorstehend, mit sehr kurzen Borstenhaaren zerstreut besetzt, heller gefaerbt als die dazwischenliegenden, dunkelbraunen, kahlen Laengsrillen; Schnabel so lang bis mehrmals so lang wie der uebrige (samenhaltige) Teil der Frucht, gerade, nach oben duenner werdend, rund (ohne Rippen und Furchen), mit Borstenhaaren wie auf den Hauptrippen. (Bei allen andern Gattungen des Gebiets hoechstens ein ganz kurzer Schnabel vorhanden.) Griffel aufrecht und wenig spreizend. Die Gattung Scandix umfasst 15 zum Teil sehr nahe verwandte Arten, die im Mittelmeergebiet verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6BE7DC31BA865414A39D88B8843D3C99.taxon	vernacular_names	Venuskamm	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6BE7DC31BA865414A39D88B8843D3C99.taxon	description	20 - 40 cm hoch. Blattzipfel meist weniger als 1 mm breit, spitz. Meist nur Dolden 2. Ordnung vorhanden, mit ca. 10 Blueten. Frucht 3 - 6 cm lang (mit Schnabel), unten ca. 2 mm dick; Schnabel im untern Teil ca. 1 mm dick, 3 - 4 mal so lang wie der uebrige Teil der Frucht. - Bluete: Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Zahlreiche uebereinstimmende Zaehlungen in Loeve und Loeve (1961). Standort. Kollin, seltener montan. Trockene, kalkhaltige, sandige bis steinige, meist naehrstoffreiche Boeden in warmen Lagen. Unkraut in Getreidefeldern, Aeckern, Weinbergen, an Wegraendern und auf Schuttplaetzen. Verbreitung. Urspruenglich mediterrane Pflanze: Nordwaerts bis Schottland, Suedschweden, Suedpolen, Krim, Kaukasus; ostwaerts bis Zentralasien. Verbreitungskarte von Schubert und Hilbrig (1969). - Im Gebiet in den waermeren Gegenden; der Unkrautbekaempfung wegen ziemlich selten geworden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
24807EAAAADC6536A7DE4B83E8557548.taxon	vernacular_names	Behaarte Augenwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
24807EAAAADC6536A7DE4B83E8557548.taxon	description	10 - 40 cm hoch. Blattzipfel 0,2 - 1 mm breit und 2 - 10 mm lang, spitz. Dolden 1. Ordnung mit 1 - 4 Hochblaettern 1. Ordnung und 4 - 12 Dolden 2. Ordnung. Gruener Mittelstreifen der Hochblaetter 1. Ordnung breit bis schmal (s. Bemerkungen). - Bluete: Spaeter Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material von der Grigna (Favarger 1959). Standort. Montan, subalpin und alpin. Beweglicher oder ruhender, trockener bis feuchter, meist feinerdearmer Kalkschutt oder Kalkfelsspalten; sonnige Lagen. Petasitetum paradoxi Beger 1922, Potentillo-Hieracietum Br. - Bl. 1933. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Spanische Gebirge, Pyrenaeen, Cevennen, Alpen, Jura (bis Donaugebiet), noerdlicher Apennin, Gebirge in Jugoslawien. - Im Gebiet: Alpen (in den kalkarmen Gegenden nicht vorhanden) und Jura (von Suedwesten bis Gislifluh [Aargau] und einige Fundstellen in der suedwestlichen Schwaebischen Alb). Bemerkungen. Von A. cretensis werden im Gebiet gelegentlich 2 Sippen unterschieden: Die im ganzen Gebiet verbreitete, als typische A. cretensis oder als A. hirsuta Lam. bezeichnete Sippe (Pflanzen bis 20 cm hoch, mit bis 4 mm langen und 0,5 - 1 mm breiten, kurz zugespitzten oder stumpfen Blattzipfeln und breitem, gruenem Mittelnerv der Hochblaetter 1. Ordnung) und die vor allem in den Suedalpen und im Jura (Creux du Van, Felsen bei Fleurier [Godet 1853]) vorkommende Sippe A. mutellinoides Lam. (Pflanze 30 - 60 cm hoch, Blattzipfel 5 - 10 mm lang und kaum ueber 0,5 mm breit, mit feiner Spitze; gruener Mittelnerv der Hochblaetter 1. Ordnung sehr schmal). Es ist zu pruefen, ob sich die beiden Sippen systematisch trennen lassen und welche Oekologie und Verbreitung sie haben. A. cretensis kommt auf der Insel Kreta nicht vor.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BC7F1CFDE0B857B482BFF523C2A3FAB0.taxon	vernacular_names	Augenwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BC7F1CFDE0B857B482BFF523C2A3FAB0.taxon	description	Ausdauernde, durch Behaarung oft graugruene Kraeuter. Blaetter mehrfach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung und schmalen (oft weniger als 1 mm breiten) Zipfeln. Dolden 1. Ordnung mit wenigen Hochblaettern 1. Ordnung oder ohne Hochblaetter, mit mehreren (bis 12) Dolden 2. Ordnung. Dolden 2. Ordnung mit zahlreichen, lanzettlichen oder vom Grunde an verschmaelerten, haeutigen Hochblaettern 2. Ordnung. Blueten meist ⚥ Kronblaetter weiss, ausserseits zerstreut behaart, an den Randblueten nicht auffallend vergroessert. Frucht mindestens 21 / 2 mal so lang wie dick, ueberall dicht mit geraden, ca. 0,5 mm langen Haaren besetzt. Teilfrucht mit 5 + / - deutlichen Hauptrippen. Die Gattung Athamanta umfasst 9 Arten, die in den Gebirgen Suedeuropas und Westasiens (ostwaerts bis Persien, im Kaukasus nicht vorhanden) verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3B39AE6570B941DE404099C0710B7ACE.taxon	vernacular_names	Suessdolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3B39AE6570B941DE404099C0710B7ACE.taxon	description	Die Gattung Myrrhis umfasst nur 1 Art; die Gattungsmerkmale sind in der Artdiagnose enthalten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CD3DAC3606ACBE7F3AA89E6819528EA8.taxon	vernacular_names	Wohlriechende Suessdolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CD3DAC3606ACBE7F3AA89E6819528EA8.taxon	description	Ausdauernd, nach Anis riechend (zerriebene Pflanzenteile), im Habitus wie Chaerophyllum, 50 bis 120 cm hoch, oft weich behaart (Haare ca. 0,5 mm lang), verzweigt. Blaetter 2 - 4 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung und spitzen Zaehnen. Dolden 1. Ordnung mit zahlreichen Dolden 2. Ordnung, meist ohne Hochblaetter 1. Ordnung. Stiele der Dolden 2. Ordnung behaart. Hochblaetter 2. Ordnung haeutig bewimpert. Blueten ⚥ und ♂, randstaendige wenig zygomorph. Kronblaetter weiss, ausserseits bewimpert. Frucht 2 - 2 1 / 2 cm lang, meist mehr als 3 mal so lang wie dick, dunkelbraun, glaenzend, mit scharfkantigen Hauptrippen, wenig abgeflacht (Fugenflaeche etwas kleiner) an den Kanten mit einigen kleinen Borstenhaaren. Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Spaeter Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Zahlreiche uebereinstimmende Angaben in Loeve und Loeve (1961). Standort. Kollin, montan und subalpin. Frische, humose, naehrstoffreiche Boeden in schattigen Lagen. Hochstaudenfluren, Waldlichtungen, Hecken, Weiden, um Haeuser. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Pyrenaeen, Alpen (durch die Westalpen ostwaerts bis Berner Oberland und Wallis, durch die suedlichen Kalkalpen von der Grigna ostwaerts bis Karawanken und Julische Alpen), Apennin, Gebirge der Balkanhalbinsel, Karpaten, Kaukasus; in den uebrigen Teilen Europas als alte Kulturpflanze weit verbreitet (ueber Verbreitung und Kulturgeschichte in Mitteleuropa s. Hegi 1926). - Im Gebiet: Urspruengliche Vorkommen wahrscheinlich nur von Westen her bis Berner Oberland und Wallis und in den suedlichen Kalkalpen (ostwaerts der Grigna), sonst nicht haeufiges Kulturrelikt (besonders im Alpenvorland).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6CDDBA40032A172A1F22FC645E72210F.taxon	vernacular_names	Faltenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6CDDBA40032A172A1F22FC645E72210F.taxon	description	2 jaehrige, kahle Kraeuter. Unterste Blaetter meist 1 fach gefiedert, mit fiederteiligen oder gezaehnten Teilblaettern, zur Bluetezeit oft schon abgestorben und nicht mehr vorhanden. Obere Blaetter fein zerteilt, mit fadenfoermigen Zipfeln. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter an den Dolden 1. Ordnung keine. Die meisten Blueten ⚥, weiss, keine auffallend zygomorphen Blueten vorhanden. Frucht zylindrisch, mehr als 2 mal so lang wie dick; Teilfrucht mit 5 gleich grossen, scharfkantigen Hauptrippen. Die Gattung Ptychotis umfasst 4 Arten; sie kommen im mediterranen Gebiet und in Suedafrika vor.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
7651053B0E00A90A931CB5CA1294810B.taxon	vernacular_names	Steinbrech-Faltenohr	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
7651053B0E00A90A931CB5CA1294810B.taxon	description	Bis 60 cm hoch. Grundstaendige Blaetter 1 fach gefiedert, mit 1 - 3 Paaren von Teilblaettern und einem Endteilblatt; Teilblaetter im Umriss oval, gezaehnt, 3 teilig oder fiederteilig und stets mit gezaehnten Abschnitten. Untere Stengelblaetter mit schmalen, bis 1 mm breiten Zipfeln, obere mit fadenfoermigen Zipfeln. Frucht etwa 3 mm lang und ca. 1 mm dick, kahl; Griffel wenig laenger als das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Kollin und montan. Steinige, sandige Boeden. Geroell an Seen und Flussufern, Trockenwiesen und Gebuesch an Haengen. Verbreitung. Suedwesteuropaeische Pflanze: Von Spanien (Katalonien, Aragonien) nordwaerts bis ins Gebiet der Maas, Franzoesischer Jura, Genfersee, Norditalien (Suedtirol, Euganeen); Sardinien. - Im Gebiet: Savoyen (zahlreiche Angaben), Franzoesischer Jura (Tal des Ain), Genf (Satigny, Peney-Dessous), alte Angaben vom Genfersee zwischen Coppet und St-Prex (Waadt).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
ECFFF082D151E9A5A93CA3E6CEC11E05.taxon	vernacular_names	Rosskuemmel, Wiesensilge	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
ECFFF082D151E9A5A93CA3E6CEC11E05.taxon	description	Ausdauernde, kahle Kraeuter. Blaetter mehrfach gefiedert, mit schmal lanzettlichen Zipfeln. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. Ordnung oft keine. Blueten ⚥ und einzelne ♂, klein, + / - aktinomorph. Kronblaetter gelbgruen. Frucht 2 - 2 1 / 2 mal so lang wie dick, nicht abgeflacht, mit scharfkantigen, hohen, fluegelartigen Hauptrippen; Griffel etwa so lang wie das Griffelpolster, zurueckgebogen, mit keulenfoermigen Narben. Die Gattung Silaum umfasst wenige Arten in Eurasien.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4AF71EBC797B84C366982E5A2E883A22.taxon	vernacular_names	Silgenaehnlicher Rosskuemmel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4AF71EBC797B84C366982E5A2E883A22.taxon	description	0,3 - 1 m hoch. Rhizom mit Faserschopf. Blaetter im Umriss 3 eckig, 3 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern 3. Ordnung; Zipfel schmal lanzettlich, 1 - 3 mm breit, mit feiner Spitze. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 10 Dolden 2. Ordnung; Stiele der Dolden 2. Ordnung sehr verschieden lang. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 3. Frucht ca. 5 mm hoch und 2 - 2,5 mm dick. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus England (Maude 1939 Maude 1940), aus botanischen Gaerten (Hakansson 1953, Bell und Constance 1957). Standort. Kollin und montan. Wechselfeuchte bis nasse Boeden. Moore, Riedwiesen, Fettwiesen. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Irland, England, Holland, Norddeutschland, Baltikum, Polen; ostwaerts bis in die Ukraine; suedwaerts bis Pyrenaeen, Poebene, Kroatien, unteres Donaugebiet. - Im Gebiet verbreitet, nicht haeufig, in den Alpen ziemlich selten. Bemerkungen. Von Selinum Carvifolia ist Silaum selinoides wohl nur an Fruchtmerkmalen eindeutig zu unterscheiden; das Merkmal mit den Stengelkanten (schaerfere bis gefluegelte Kanten bei Silaum selinoides) ist nicht durchwegs zuverlaessig. Wenn keine Fruechte vorliegen, kann Peucedanum palustre an den stets vorhandenen zahlreichen Hochblaettern 1. Ordnung von Silaum selinoides unterschieden werden. Bei Cnidium silaifolium ist der Griffel etwa 4 mal so lang wie das Griffelpolster. Der Name Silaum Silaus, der haeufig verwendet wird, ist ein Doppelname (der Artname Silaus ist nur eine andere Schreibweise des Gattungsnamens Silaum) und sollte deshalb nicht mehr verwendet werden (vgl. dazu die nomenklatorischen Bemerkungen in Janchen 1966).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BB1965812374C79CC92B3AF3AB7E8A4F.taxon	vernacular_names	Villars Kerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BB1965812374C79CC92B3AF3AB7E8A4F.taxon	description	Ausdauernd, 0,3 - 1,2 m hoch. Stengel dick, verzweigt, behaart oder kahl, ohne Flecken, unter den Blaettern kaum verdickt. Blaetter 3 - 4 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung, borstig oder flaumig behaart oder kahl, unterseits glaenzend. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 20 Dolden 2. Ordnung. Stiele der Dolden 2. Ordnung behaart oder kahl. Hochblaetter 2. Ordnung 5 - 10, lanzettlich, mit haeutigem, zottig bewimpertem Rand. Kronblaetter am Rande bewimpert. Frucht 8 bis 20 mm lang, so lang oder laenger als der Stiel, im groessten Durchmesser 1 - 3 mm, mit hellen Rippen, die etwa so breit sind wie die dunkelbraunen Zwischenfelder, kahl, ohne Schnabel. Griffel mindestens 2 mal so lang wie das Griffelpolster. Die Artengruppe des Ch. Villarsii umfasst in Mitteleuropa 3 Arten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BED842B838888A8CFD2A545E4AD2CCB7.taxon	vernacular_names	Schierlings-Kerbel, Berg-Kerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BED842B838888A8CFD2A545E4AD2CCB7.taxon	description	An den untersten Blaettern jederseits das unterste Teilblatt 1. Ordnung fast so gross wie der Rest der nach vorn anschliessenden Blattspreite; Teilblaetter letzter Ordnung wenig tief geteilt; Scheiden der obersten Blaetter 10 - 60 mm lang. Pflanze mit Borstenhaaren oder fast kahl. Frucht 8 - 12 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material vom Brienzersee (Schweiz) (Boecher und Larsen 1955). Standort. Montan, subalpin und alpin, seltener kollin. Wie Ch. Villarsii (Nr. 1 a), zudem in Fettwiesen. Verbreitung. Europaeische Gebirgspflanze: Nordwaerts bis norddeutsche Tiefebene, Polen, suedwaerts bis Sierra Nevada, Alpen, Mazedonien, ostwaerts bis Westrussland (Dnjepr). - Im Gebiet: Alpen, Jura, Vogesen, Schwarzwald; verbreitet und haeufig; Mittelland (nicht in niederschlagsarmen Gegenden), nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
86B99F38E3B9E8249E166B6F40F9194B.taxon	vernacular_names	Zierlicher Kerbel (keine Abbildung)	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
86B99F38E3B9E8249E166B6F40F9194B.taxon	description	Unterscheidet sich von Ch. Villarsii (Nr. 1 a) durch folgende Merkmale: Scheiden der obersten Blaetter 15 - 20 mm lang; Blaetter unterseits mit weicher und flaumiger Behaarung; auf den Hauptnerven 2 weisse Streifen mit flaumigen Haaren, zwischen denen auch Borstenhaare vorhanden sein koennen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material vom Grossen St. Bernhard (Rohner 1954). Standort. Subalpin. Wahrscheinlich wie Ch. Villarsii (Nr. 1 a). Verbreitung. Suedwestalpen-Pflanze: Von den Seealpen bis Aostatal, vielleicht bis Venetische Alpen. - Im Gebiet: Savoyen (?), Aostatal (Champorcher, La Thuille, Grosser St. Bernhard, Cressonay), Wallis (Grosser St. Bernhard, Val Ferret, Simplon); die Angaben aus den Bergamasker Alpen von Rodegher und Venanzi (1894) und aus dem Kleinen Walsertal in Vorarlberg von Janchen (1957) beduerfen der Nachpruefung.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C604997F8071317A6C81883CD7CA8365.taxon	vernacular_names	Villars Kerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C604997F8071317A6C81883CD7CA8365.taxon	description	An den untersten Blaettern jederseits das unterste Teilblatt 1. Ordnung viel kleiner als der Rest der nach vorn anschliessenden Blattspreite; Teilblatt letzter Ordnung tief (bis gegen den Mittelnerv) geteilt; Scheiden der obersten Blaetter 3 - 10 mm lang. Stengel, Blattstiele und Blattnerven auf der Blattunterseite mit abstehenden Borstenhaaren; Frucht 8 - 20 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus der Schweiz (Grosser St. Bernhard, Schynige Platte, Gantrisch) (Rohner 1954), aus den Pyrenaeen (Bocher und Larsen 1955). Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Naehrstoffreiche, meist kalkarme, feuchte bis sickernasse, steinige bis tonige Boeden. Bergwiesen (nicht Fettwiesen), Bach- und Quellraender, Hochstaudenfluren, Erlengebuesch, Fichtenwaelder. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Pyrenaeen (?), Auvergne, Alpen, Jura, Kroatien. - Im Gebiet in den Alpen und Molassevorbergen verbreitet, haeufig; im Jura von Westen her bis in den Solothurner Jura, ziemlich haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
424C589575E6A9AAEDE91E46C9188E26.taxon	vernacular_names	Goldfruechtiger Kerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
424C589575E6A9AAEDE91E46C9188E26.taxon	description	Ausdauernd, 0,3 - 1,2 m hoch. Stengel dick, verzweigt, meist mit 1,5 - 3 mm langen rueckwaerts gerichteten Haaren, meist mit roten Flecken, unter den Blaettern verdickt. Blaetter 3 - 4 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung und schmalen, fein zugespitzten Zipfeln und Zaehnen, unterseits und an den Stielen meist weich behaart. Dolden 1. Ordnung mit 8 - 20 Dolden 2. Ordnung. Stiele der Dolden 2. Ordnung kahl. Hochblaetter 2. Ordnung 5 - 10, lanzettlich, allmaehlich und lang zugespitzt (Unterschied zu Ch. silvestre Nr. 5), am breiten Hautrand lang bewimpert. Kronblaetter weiss, kahl. Frucht 8 - 12 mm lang, laenger als der Stiel, 1,5 - 2,5 mm dick, mit deutlichen, fadenfoermigen Laengsrippen, kahl, ohne Schnabel. Griffel mindestens 2 mal so lang wie das Griffelpolster, an der reifen Frucht zurueckgebogen oder senkrecht abstehend. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930); Stoerungen in der Pollenmeiose, wenig normale Pollenkoerner (Hakansson 1948 b 1953). Standort. Montan und subalpin, seltener kollin. Stickstoffreiche und meist auch kalkhaltige, humose, steinige oder tonige, feuchte bis trockene Boeden. Ueberduengte Stellen um Haeuser, Wegraender, Ackerraender, Ufer, Gebuesch, Waldraender. Verbreitung. Urspruenglich europaeische Gebirgspflanze: Nordwaerts bis Cevennen, Auvergne, Alpen, Jura, Schwarzwald, Mosel, norddeutsches Bergland, Tschechoslowakei, suedliches Polen; suedwaerts bis Pyrenaeen, Apennin, Griechenland (Parnass); Ostgrenze nicht sicher bekannt; sonst verschleppt. - Im Gebiet verbreitet, in den Gebirgen haeufig; aus den Vogesen nicht angegeben.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
93B7F5DEDFE0E2BD813E6B1C86D902B4.taxon	vernacular_names	Knolliger Kerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
93B7F5DEDFE0E2BD813E6B1C86D902B4.taxon	description	2 jaehrig oder ausdauernd, 1 - 2 m hoch. Wurzel knollig oder ruebenartig verdickt (im Gebiet nur bei dieser Art so!). Stengel gelegentlich mit abwaerts gerichteten, ca. 1 mm langen Haaren, mit roten Flecken, unter den Blaettern verdickt. Blaetter 3 - 4 fach gefiedert, mit schmal lanzettlichen, kaum ueber 1 mm breiten, fein zugespitzten Zipfeln, am Rande und unterseits auf den Nerven borstig behaart oder kahl. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 12 Dolden 2. Ordnung. Stiele der Dolden 2. Ordnung kahl. Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung 4 - 8, worunter 1 oder mehrere Hochblaetter stark verkuerzt sind; die langen Hochblaetter in eine feine Spitze ausgezogen, am Rande kahl oder zerstreut bewimpert. Kronblaetter weiss, kahl. Frucht 4 - 6 mm lang, meist laenger als der Stiel, 1 - 1,5 mm dick, mit deutlichen, flachen, hellen Rippen und dunkelbraunen Zwischenfeldern, kahl, ohne Schnabel. Griffel etwa so lang wie das Griffelpolster, an der reifen Frucht senkrecht abstehend oder einen stumpfen Winkel bildend, selten zurueckgebogen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930, Haekansson 1953). Standort. Kollin. Naehrstoffreiche, meist kalkhaltige Boeden. Flussufer, Gebuesch. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich suedosteuropaeisch-westasiatische Pflanze: Westwaerts bis Ostfrankreich, Stromtaeler Mittel- und Osteuropas (ostwaerts bis zum Ural?), suedwaerts bis Norditalien, Montenegro, Bulgarien, Kaukasus, ostwaerts bis Zentralasien. - Im Gebiet: Aus den waermeren Gegenden im noerdlichen Teil zahlreiche alte Angaben (s. Bemerkungen); neue Angaben aus der Oberrheinischen Tiefebene und dem Sundgau (zerstreut). Bemerkungen. Die unterirdischen Teile von Ch. bulbosum spielten im Mittelalter fuer die menschliche Ernaehrung eine Rolle. Der Anbau wurde durch die Kloester verbreitet. Ch. bulbosum ist in Mitteleuropa wahrscheinlich nirgends urspruenglich.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0FE8BE7B5F32CDC17FD41B1759FE7AD4.taxon	vernacular_names	Taumel-Kerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0FE8BE7B5F32CDC17FD41B1759FE7AD4.taxon	description	1 - oder 2 jaehrig, 0,3 - 1 m hoch, meist die ganze Pflanze mit Ausnahme der Bluetenteile und Fruechte mit kurzen Borstenhaaren besetzt. Stengel ausladend verzweigt, meist mit roten Flecken, unter den Blaettern verdickt. Blaetter 2 - 3 fach gefiedert, mit wenig tief fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung; Zipfel und Zaehne breit abgerundet, mit kleiner aufgesetzter Spitze. Dolden 1. Ordnung mit 6 - 12 Dolden 2. Ordnung. Stiele der Dolden 2. Ordnung mit vorwaerts gerichteten Borstenhaaren. Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung 4 - 8, lanzettlich, allmaehlich zugespitzt, am Rande dicht bewimpert. Kronblaetter weiss, selten rosa oder gelblich, kahl. Frucht 5 - 7 mm lang, laenger bis kuerzer als der Stiel, 1 - 1,5 mm dick, mit fadenfoermigen Laengsrippen, kahl, ohne Schnabel. Griffel etwa so lang wie das Griffelpolster, an der reifen Frucht meist senkrecht abstehend oder einen stumpfen Winkel bildend, selten zurueckgebogen. - Bluete: Spaeter Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 14: Material aus Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Portugal (Boecher und Larsen 1955), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1967 Gadella und Kliphuis 1968). Die Angabe von 2 n = 22 an Material aus Holstein von Wulff (1939 b) beruht auf falsch bestimmtem Material. Standort. Kollin und montan. Stickstoffreiche, frische, sandige, steinige bis lehmige Boeden. Waldraender, Waldlichtungen, Hecken, um Haeuser und an Wegen (schattige Lagen). Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Daenemark, Suedschweden, noerdliches Russland, suedwaerts bis Nordwestafrika; ostwaerts bis Ural und Kaukasus. - Im Gebiet verbreitet, ziemlich haeufig; in den Gebirgen nur in den Taelern.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A32D5CDEFA56BB77FC1B3C710BF95D26.taxon	vernacular_names	Glaenzender Kerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A32D5CDEFA56BB77FC1B3C710BF95D26.taxon	description	Unterscheidet sich von Ch. silvestre (Nr. 5) durch folgende Merkmale: An den untersten Blaettern jederseits das unterste Teilblatt 1. Ordnung etwa so gross wie der nach oben anschliessende Rest der Blattspreite; Fruechte kuerzer bis so lang wie der zugehoerige Stiel, am Grunde meist kein Kranz von Borsten vorhanden (gelegentlich vereinzelte Borsten). - Bluete: Spaeter Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Montan und subalpin. Naehrstoffreiche, sickerfeuchte, kalkhaltige, lehmige Boeden. Hochstaudenreiche Buchen- und Bergahornwaelder. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Alpen, Jura, Vogesen, suedlicher Schwarzwald, deutsche Gebirge, Sudeten, Karpaten, Suedrussland, Karst, Montenegro. - Im Gebiet: Alpen, Alpenvorland (z. B. Hohe Rone), Jura (von Westen bis Aargauer Jura), Vogesen, suedlicher Schwarzwald, Baar, deutsches Bodenseegebiet (Bodman); nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8ECBEE31A3EE769B87943BD11A2E994A.taxon	vernacular_names	Wiesen-Kerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8ECBEE31A3EE769B87943BD11A2E994A.taxon	description	2 jaehrig bis ausdauernd, 0,3 - 1,5 m hoch. Stengel verzweigt, borstig und flaumig behaart oder kahl, ohne Flecken, unter den Blaettern nicht verdickt. Blaetter 2 - 3 fach gefiedert, an den untersten jederseits das unterste Teilblatt 1. Ordnung viel kleiner als der Rest der nach oben anschliessenden Blattspreite. Teilblaetter letzter Ordnung vielgestaltig (wie bei Ch. Cicutaria Nr. 1 c, Ch. aureum Nr. 2 oder Ch. bulbosum Nr. 3). Dolden 1. Ordnung mit 8 - 16 Dolden 2. Ordnung. Stiele der Dolden 2. Ordnung kahl. Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung 4 - 8, breit lanzettlich, ploetzlich in eine oft lange Spitze ausgezogen (Unterschied zu Ch. aureum Nr. 2), am breiten Hautrand lang bewimpert. Kronblaetter weiss, kahl. Die meisten Fruechte 6 - 10 mm lang, ohne deutliche Rippen, meist deutlich laenger als der zugehoerige Stiel, am Grunde oft mit einem Kranz von ca. 0,1 mm langen Borstenhaaren, braun und lackartig glaenzend, unter dem Griffelpolster mit einer 1 - 2 mm langen, geschrumpf- ten, aus feinen Laengsfalten bestehenden, matten Zone (Schnabel). Griffel an der reifen Frucht wenig spreizend, 1 - 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus dem Berner Jura (ssp. stenophylla Rouy et Camus) (Rohner 1954), aus Frankreich, Luxemburg, Daenemark, Tschechoslowakei und Ungarn (Bocher und Larsen 1955), aus Island (Loeve und Loeve 1956 b), aus Finnland (Sorsa 1962 Sorsa 1963), aus Kenia (Mount Kenia; das Material stimmt auch in den aeussern Merkmalen mit dem europaeischen ueberein) (Hedberg 1957), aus Kanada (Mulligan 1961). Standort. Kollin, montan und subalpin. Frische, geduengte, stickstoffreiche, humose Boeden. Fettwiesen. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis 71 ° NB; ostwaerts bis zum Ural; suedwaerts bis Spanien, Italien, suedliche Balkanhalbinsel; auch weitherum verschleppt. - Im Gebiet verbreitet und sehr haeufig. Bemerkungen. Im Berner Jura bei Bressaucourt (Ajoie) findet sich eine Sippe mit extrem geteilten Fiedern letzter Ordnung, bei der die breitesten Zipfel an den groessten Blaettern meist weniger als 2 mm breit sind; die Sippe, meist als var. stenophyllum (Rouy et Camus) Thellung bezeichnet, ist nur von diesem Fundort bekannt. Aehnliche Sippen, jedoch mit weniger fein geteilten Blaettern, werden aus den Pyrenaeen, Alpen, Vogesen und deutschen Gebirgen angegeben (ssp. alpina [Vill.] O. Schwarz).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9D4B61B0D0BBCF5B7CB14362720503EF.taxon	vernacular_names	Kerbel, Kaelberkropf	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9D4B61B0D0BBCF5B7CB14362720503EF.taxon	description	Ausdauernde oder 1 jaehrige, kahle oder behaarte Kraeuter. Blaetter mehrfach gefiedert, mit fiederteiligen oder gezaehnten Teilblaettern letzter Ordnung. Dolden 1. und Dolden 2. Ordnung in der Regel vorhanden. Hochblaetter an den Dolden 1. Ordnung meist keine; Hochblaetter der Dolden 2. Ordnung stets mehrere. ⚥ (oft nur wenige!) und ♂ Blueten in denselben Dolden 2. Ordnung vorhanden. Kronblaetter weiss, hellrot oder hellgelb, am Rande bewimpert (Artengruppe des Ch. Villarsii Nr. 1) oder kahl, an den Randblueten die nach aussen gerichteten Kronblaetter oft etwas groesser (Blueten zygomorph). Frucht zylindrisch oder spindelfoermig, mehr als 2 mal so lang wie dick. Teilfrucht mit 5 stumpfen, wulstigen oder fadenfoermigen, undeutlichen Hauptrippen oder ohne Rippen, kahl oder mit Papillen oder mit 0,2 mm langen, vom Grunde an aufwaerts gebogenen Borstenhaaren (nur bei einer Sippe von Ch. Cerefolium Nr. 7); in der ganzen Laenge gleich oder unterhalb des Griffelpolsters mit einer 1 - 2 mm langen, geschrumpften Zone mit feinen Laengsfalten (Schnabel). Die Gattung Chaerophyllum (inklusive Anthriscus) umfasst etwa 40 Arten, die vor allem in Europa und dem westlichen Asien verbreitet sind; 3 Arten im suedoestlichen Nordamerika.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9120C00BD92D07B8A887205355640454.taxon	vernacular_names	Garten-Kerbel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9120C00BD92D07B8A887205355640454.taxon	description	1 jaehrig, 0,3 - 0,7 m hoch. Stengel hin- und hergebogen, kahl oder flaumig behaart, ohne Flecken, unter den Blaettern, nicht verdickt. Blaetter 2 - 4 fach gefiedert, auffallend duenn und hellgruen, zerstreut behaart bis kahl; Teilblaetter letzter Ordnung mit breiten, kurz zugespitzten oder stumpfen Zaehnen. Dolden 1. Ordnung mit 1 - 5 Dolden 2. Ordnung. Stiele der Dolden 2. Ordnung flaumig behaart. Hochblaetter 2. Ordnung 1 - 4, schmal lanzettlich oder vom Grunde an verschmaelert, mit bewimpertem Rand. Kronblaetter weiss, kahl. Frucht 6 - 10 mm lang, laenger als der zugehoerige Stiel, ca. 1,5 mm dick, kantig, kahl oder mit vom Grunde an aufwaerts gebogenen, ca. 0,2 mm langen Borstenhaaren (Ch. trichospermum Schultes) dunkelbraun glaenzend, unter dem Griffelpolster mit einer 1 - 2 mm langen, geschrumpften, aus feinen Laengsfalten bestehenden, matten Zone (Schnabel). Griffel parallel oder zusammenneigend, laenger als das Griffelpolster. - Bluete: Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 18: Material aus botanischen Gaerten; mehrere alte und uebereinstimmende Zaehlungen in Loeve und Loeve (1961) zusammengestellt. Standort. Kollin, selten montan und subalpin. Naehrstoffreiche, humose, sandige bis lehmige Boeden. Um Haeuser, Ackerraender, Weinberge, Waldraender. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich westasiatische Pflanze: Heute durch weite Gebiete von Europa, Nordafrika, Ostasien, Neuseeland, Nord- und Suedamerika verbreitet. - Im Gebiet in den waermeren Gegenden; nicht haeufig (s. Bemerkungen). Bemerkungen. Ch. Cerefolium war bereits im Altertum eine bekannte Gewuerzpflanze. Heute duerfte bei uns der Anbau des Garten-Kerbels weitgehend verschwunden sein; die Pflanze ist aber mancherorts eingebuergert. Der Garten-Kerbel mit kahlen Fruechten soll aus der Sippe mit borstig behaarten Fruechten (Ch. trichospermum Schultes) hervorgegangen sein. Im Gebiet sind beide Sippen vorhanden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
064555DA37ABFD43B89C9BC337390374.taxon	vernacular_names	Erdkastanie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
064555DA37ABFD43B89C9BC337390374.taxon	description	0,2 - 0,6 m hoch. Knollendurchmesser 1 - 3 cm. Blaetter im Umriss 3 eckig, 2 - 3 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung; Zipfel schmal oval, stumpf oder mit kleiner aufgesetzter Spitze. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 20 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 3 - 7. Kronblaetter oft breiter als lang (ca. 1,5 mm lang, ca. 2 mm breit). Frucht 4 - 4,5 mm lang und 1,5 - 1,8 mm dick, mit stumpfen Rippen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930). Standort. Kollin, montan, selten subalpin (Roggenfelder im Wallis). Meist kalkhaltige, steinige bis tonige Boeden. Aecker, Wegraender, magere Wiesen, Hecken. Verbreitung. Suedwesteuropaeische Pflanze: Nord- und ostwaerts bis Suedostengland, Niederrhein, Untermain, Neckar, Oberrheinische Tiefebene, Gegend von Belfort, Jura (ostwaerts bis Berner Jura), Rhonetal (aufwaerts bis ins Wallis), Aostatal, Alpensuedfuss (ostwaerts bis Monte Baldo), Triest; suedwaerts bis Mittelspanien (Sierra da Guadarrama) und Sizilien. - Im Gebiet: Oberrheinische Tiefebene und Kalkhuegel der Vogesen, Gegend von Belfort, durch den Jura von Westen her bis in den Berner Jura, westliches Mittelland (verschleppt?), Savoyen (haeufig in Maurienne und Tarentaise), Genf, Wallis, Aostatal, Valsesia (Riva), wenige Fundorte im Tessin (Dalpe, Cornone, Deggio oberhalb Quinto, Ronco), Bergamasker Alpen (Val Seriana [Clusone sowie zwischen Ardesio und Gromo]); sonst selten und wohl nur verschleppt in Getreideaeckern und Wiesen. Bemerkungen. Von Valleve im obersten Val Brembana (Bergamasker Alpen) geben Rodegher und Venanzi (1894) Bunium alpinum Waldst. et Kit. an. B. alpinum ist sehr aehnlich B. Bulbocastanum und kann mit Sicherheit nur an den 2 - 4 Oelstriemen zwischen den Hauptrippen der Frucht (bei B. Bulbocastanum stets 2 Oelstriemen) erkannt werden. Zudem sind die Zipfel der untern und obern Blaetter der Pflanze bei B. alpinum fast gleich, waehrend sie bei B. Bulbocastanum unten kuerzer und naeher beisammen sind. Da B. alpinum nur aus dem Kuestengebiet von Jugoslawien angegeben wird (nahe verwandte Sippen in Gebirgen des westlichen Mittelmeergebiets), ist eine Verwechslung mit B. Bulbocastanum naheliegend.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BFA494F6D0B2305108F8F77A292876FE.taxon	vernacular_names	Erdkastanie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BFA494F6D0B2305108F8F77A292876FE.taxon	description	Ausdauernde Kraeuter. Rhizom eine kugelige Knolle (im Gebiet dieser nur bei Gattung so!). Blaetter mehrfach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung; Zipfel schmal, nicht gezaehnt. Dolden 1. und 2. Ordnung und Hochblaetter 1. und 2. Ordnung vorhanden. Blueten meist ⚥, einzelne ♂; keine auffallend zygomorphen Blueten vorhanden. Kronblaetter bis 2 mm lang, weiss oder roetlich. Frucht mehr als 2 mal so lang wie dick, wenig abgeflacht (Fugenflaeche klein!); Teilfrucht mit 5 deutlichen, stumpfen, gelben Hauptrippen, dazwischen rotbraun; Griffelpolster kegelfoermig; Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. Die Gattung Bunium umfasst etwa 30 Arten in Suedeuropa und Westasien.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
5D3B4BEC80F8EF4CF383FD8009D96D1D.taxon	vernacular_names	Gewoehnlicher Fenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
5D3B4BEC80F8EF4CF383FD8009D96D1D.taxon	description	1 jaehrig, bis 0,5 m hoch und mit bis 10 cm dicker und bis 15 cm hoher Zwiebel (Kultursorten, unter F. azoricum Miller zusammengefasst) oder 2 jaehrig bis ausdauernd, bis 2 m hoch, mit spindelfoermigem. Rhizom (Wildsippen). Pflanze in den obern Teilen mit blauem Wachsueberzug. Die laengsten der fadenfoermigen Blattzipfel 3 - 7 cm lang und meist weniger als 1 mm breit. Dolden 1. Ordnung mit 4 - 20 Dolden 2. Ordnung. Kronblaetter ca. 1 mm lang. Frucht 5 - 10 mm lang und 2 - 2,5 mm dick; zur Bluetezeit kein Griffel vorhanden (Narben sitzend, im Gebiet nur bei dieser Gattung und Angelica Archangelica, S. 850, so!), zur Zeit der Fruchtreife Griffel etwa 1 / 4 so lang wie das Griffelpolster, zurueckgebogen. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Zahlreiche uebereinstimmende Zaehlungen in Loeve und Loeve (1961). Standort. Kollin. Gartenpflanze, in den waermsten Gegenden verwildert in Weinbergen, an Mauern und Wegraendern. Verbreitung. Urspruenglich mediterrane Pflanze: Heute in vielen Sippen als Gemuese-, Medizinal- und Zierpflanze fast ueber die ganze Erde verbreitet. - Im Gebiet in Gaerten, in den waermeren Gegenden gelegentlich verwildert; Anbau bei uns seit dem fruehen Mittelalter (8. Jahrhundert).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
27309D4DDE163D8BF6B214DA715BFB6C.taxon	vernacular_names	Sicheldolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
27309D4DDE163D8BF6B214DA715BFB6C.taxon	description	2 jaehrige oder ausdauernde, meist kahle Kraeuter. Blaetter 3 zaehlig (mittleres Teilblatt oft nochmals tief 3 teilig und die seitlichen Teilblaetter oft 2 teilig); Zipfel bandfoermig oder lanzettlich, am Rande fein und regelmaessig gezaehnt; Zaehne nach vorn gerichtet. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter der Dolden 1. Ordnung zahlreich, vom Grunde an verschmaelert. Blueten ⚥ und ♂, keine auffallend zygomorphen Blueten vorhanden. Kronblaetter weiss. Frucht zylindrisch, mehr als 2 mal so lang wie dick, mit wulstigen, stumpfen Hauptrippen; Griffelbasis so breit wie die Frucht. Die Gattung Falcaria umfasst 3 Arten; sie sind in Suedeuropa und Westasien verbreitet.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
626808A496DF58D7CA5A19CA3D7BD269.taxon	vernacular_names	Gewoehnliche Sicheldolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
626808A496DF58D7CA5A19CA3D7BD269.taxon	description	Bis 1 m hoch. Stengel sparrig verzweigt. Zipfel der untersten Blaetter bis 20 cm lang und bis 1,5 cm breit, bandfoermig oder lanzettlich, allmaehlich oder kurz zugespitzt, gelegentlich stumpf; Zaehne ca. 1 mm lang. Frucht 3 - 4 mm lang; Griffel so lang oder wenig laenger als das Griffelpolster, meist nicht zurueckgebogen. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Suedschweden (Loeve und Loeve 1942 a). Standort. Kollin. Trockene sandige, steinige bis lehmige Boeden (Loess). Aecker, Weinberge, Wegraender, Ruderalstellen. Verbreitung. Urspruenglich mediterran-westasiatische Pflanze: Nordwaerts bis ins Gebiet der Maas, Suedschweden, Norddeutschland, Baltikum, Mittelrussland; ostwaerts bis ins Gebiet des suedlichen Ob und Zentralasien; im Mediterrangebiet in den Gebirgen. - Im Gebiet: Dep. Jura, Dep. Doubs, Gegend von Belfort, Oberrheinische Tiefebene und angrenzendes Huegelland, Basel (Reinacher Heide), Aargau (zwischen Brugg und Rhein, Frick, Zurzach), noerdlichste Teile von Zuerich, Schaffhausen, Baar, Hegau; der Unkrautbekaempfung wegen sehr selten geworden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
54065E37B02A547FF0DDC8BDB21A87D8.taxon	vernacular_names	Fenchel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
54065E37B02A547FF0DDC8BDB21A87D8.taxon	description	1 jaehrige bis ausdauernde, kahle Kraeuter. Rhizom spindelfoermig oder von Blatfscheiden umgeben und eine grosse Zwiebel bildend. Blaetter 2 - 3 fach gefiedert; Zipfel lang und fadenfoermig. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. und 2. Ordnung keine. Blueten ⚥, nicht auffallend zygomorph. Kronblaetter oft wenig breiter als lang, gelb. Frucht zylindrisch, im Querschnitt rundlich, stets mehr als 2 mal so lang wie dick; Teilfruechte mit 5 deutlich vorstehenden, stumpfen Hauptrippen. Die Gattung Foeniculum umfasst 2 oder 3 Arten, die im Mediterrangebiet und in Suedwestasien verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FAE8958198F4106294580B39AF291881.taxon	vernacular_names	Knorpelmoehre	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FAE8958198F4106294580B39AF291881.taxon	description	1 - oder 2 jaehrige, kahle Kraeuter. Blaetter 3 zaehlig, gefiedert oder fiederteilig. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden, reichbluetig. Hochblaetter 1. Ordnung 3 teilig oder fiederteilig, mit sehr schmalen, langen, ganzrandigen, bandfoermigen oder fadenfoermigen Abschnitten. Blueten ⚥, klein, die Randblueten der Dolden oft zygomorph. Kronblaetter mit asymmetrischer Ausrandung, weiss. Frucht im Querschnitt fast rund, weniger als 2 mal so lang wie dick, mit schmalen, deutlich vortretenden Hauptrippen, dazwischen oft rippenartig vortretende Sekretgefaesse; Griffelpolster flach; Griffel laenger als das Griffelpolster, zurueckgebogen. Die Gattung Ammi umfasst 6 Arten, die im Mediterrangebiet verbreitet und von dort weit verschleppt sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
020D682C50D756ECAC95049FEEEA78E2.taxon	vernacular_names	Grosse Knorpelmoehre	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
020D682C50D756ECAC95049FEEEA78E2.taxon	description	1 jaehrig, 0,3 - 1 m hoch. Unterste Blaetter 1 fach gefiedert oder 3 zaehlig und oft mit gefiederten Teilblaettern, obere Blaetter 2 - 3 fach gefiedert, mit schmalen, gezaehnten Teilblaettern letzter Ordnung. Dolden 1. Ordnung mit 15 - 30 Dolden 2. Ordnung. Abschnitte der Hochblaetter 1. Ordnung meist weniger als 1 mm breit, einzelne gelegentlich so lang wie die Stiele der Dolden 2. Ordnung. Frucht 2 - 2,5 mm lang und 1,2 - 1,5 mm dick. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Zahlreiche uebereinstimmende Zaehlungen aus dem weiten Verbreitungsgebiet in Loeve und Loeve (1961). Standort. Kollin. Sandige bis lehmige Boeden. Unkrautgesellschaften, Luzerneaecker. Verbreitung. Urspruenglich mediterrane Pflanze; heute in den gemaessigten Zonen weit verschleppt. - Im Gebiet zerstreut und selten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4085DE8D8526FB42529947FF7045A5A6.taxon	vernacular_names	Striemensame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4085DE8D8526FB42529947FF7045A5A6.taxon	description	Die Gattung umfasst nur 1 Art; die Gattungsmerkmale sind deshalb in der Artdiagnose enthalten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2AC7F6429216BC225D08F6982E3EDF96.taxon	vernacular_names	Striemensame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2AC7F6429216BC225D08F6982E3EDF96.taxon	description	Ausdauernd, bis 1,5 m hoch, meist kahl. Blaetter 2 - 4 fach gefiedert, gross; Teilblaetter letzter Ordnung allmaehlich in eine feine Spitze ausgezogen, schmal, am Rande mit groben, vorwaerts gerichteten Zaehnen. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Dolden 1. Ordnung an den Aesten quirl- oder doldenartig angeordnet (im Gebiet nur bei dieser Art, bei Peucedanum verticillare, S. 859, und gelegentlich bei Ligusticum Seguieri, S. 888, so!), mit grossen, gezaehnten oder geteilten, den obersten Stengelblaettern aehnlichen Hochblaettern 1. Ordnung; Dolden 1. Ordnung mit 15 - 40 Dolden 2. Ordnung. Blueten ⚥, nicht auffallend zygomorph. Kronblaetter weiss, ca. 2 mm lang. Frucht oval, bis 10 mm lang und bis 7 mm breit, flach (Fugenflaeche klein!), Teilfrucht meist nur mit 3 grossen, gefluegelten, glatten Hauptrippen (2 der Fugenflaeche benachbarte Hauptrippen und die mittlere rueckenstaendige Hauptrippe), die beiden der mittleren rueckenstaendigen Rippe benachbarten Hauptrippen dann nur undeutlich vortretend; Griffelpolster kegelfoermig; Griffel bis 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Haekansson 1953). Standort. Montan und subalpin, selten kollin. Kalkarme (ueber Kalkgestein wohl versauerte) Unterlage. Wiesen zwischen Felsbloecken, grober, ruhender Blockschutt, felsige Haenge und Felsspalten. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Pyrenaeen, Corbieres, Cevennen, Suedalpen (ostwaerts bis Kaernten), noerdliches Jugoslawien (Krain und Kuestenland). - Im Gebiet: Aostatal, (Vallon de Brissogne), Wallis (Simplonsuedseite), suedliches Tessin, Graubuenden (Misox, Bergell, Puschlav), Veltlin, Grigna, Bergamasker Alpen (im obern Val Brembana haeufig). Bemerkungen. Der Hinweis auf den Peloponnes in Griechenland, der im Namen peloponnesiacum enthalten ist, ist irrefuehrend, da die Art dort nicht vorkommt. Zur Nomenklatur vgl. Becherer (1956).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EB760ABC3C83FF534733D516278BCC42.taxon	vernacular_names	Oesterreichischer Rippensame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EB760ABC3C83FF534733D516278BCC42.taxon	description	Ausdauernd oder 2 jaehrig (?), bis 1,5 m hoch, obere Pflanzenteile mit Papillen besetzt. Blaetter 2 - 3 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung kurz zugespitzt, im Umriss breit lanzettlich, mit zahlreichen, + / - groben, vorwaerts gerichteten Zaehnen. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Dolden 1. Ordnung mit grossen, gezaehnten oder geteilten, den obersten Stengelblaettern aehnlichen Hochblaettern 1. Ordnung. Dolden 1. Ordnung mit 15 - 40 Dolden 2. Ordnung. Kronblaetter weiss, bis 3 mm lang, ohne einwaerts gebogenen Zipfel und nicht ausgerandet. Frucht 6 - 10 mm lang und 4 - 6 mm breit. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Ungarn (Baksay 1958). Standort. Montan und subalpin, selten kollin. Tonige, wechselfeuchte, kalkhaltige Boeden. Buschige Abhaenge und Felsgesimse, Auenwaelder. Verbreitung. Osteuropaeische Pflanze: Westwaerts bis Eifel, Schwaebische Alb, Nordostschweiz, Pilatus, Savoyen und Isere; nordwaerts bis Suedschweden, Baltikum, Polen; suedwaerts bis Alpen, Dalmatien, Bulgarien, Rumaenien, Suedrussland; ostwaerts bis ins Wolgagebiet. Verbreitungskarte (alle Angaben aus unserm Gebiet fehlen!) von Hadac et al. (1967). - Im Gebiet: Savoyen (Cormet de Granier, Vallee des Allues), Aostatal (Vallon de Brissogne, Vallee de Rhenes), Wallis (auf der Simplonsuedseite an 2 Stellen bei Gabi und im Zwischbergental), Valsesia (Riva), Tessin (Monte Generoso), Bergamasker Alpen (Monte Resegone), Zuerich (Toessstock und Toessufer abwaerts bis Bauma), Pilatus (Eigental), Saentisgebiet und laengs der Fluesse Thur und Sitter abwaerts bis Sulgen, Amlikon und Uesslingen, badisches Grenzgebiet (Gutmadingen, Geisingen), Bregenz, Bregenzerwald, Allgaeu.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
950A11C5B01FF9D5839EF54989F64201.taxon	vernacular_names	Rippensame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
950A11C5B01FF9D5839EF54989F64201.taxon	description	Habitus wie bei Molopospermum peloponnesiacum (S. 841); wesentliche Unterscheidungsmerkmale: Frucht im Querschnitt rundlich; Teilfrucht mit 5 gleich grossen, warzig punktierten, nicht gefluegelten Hauptrippen (10 fache Vergroesserung!). Die Gattung Pleurospermum umfasst etwa 25 Arten; sie ist in Asien verbreitet vom Kaukasus bis ins Gebiet des Amur; am meisten Arten (14) in ostindischen Gebirgen; in Mitteleuropa nur 1 Art. Hadac et al. (1967) fassen die Gattung viel enger, so dass ihr nur noch 3 Arten, P. camtschaticum Hoffm. in Ostasien, P. uralense Hoffm. in Russland und Ostasien und unsere Art angehoeren.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A1B5CDC4E5AAC24321DA622D0F0672E5.taxon	vernacular_names	Echter Dill	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A1B5CDC4E5AAC24321DA622D0F0672E5.taxon	description	Vegetative Merkmale wie Foeniculum vulgare (S. 838), am Grunde jedoch nie mit Zwiebel. Frucht ca. 4 mm hoch und ca. 2,5 mm breit, Randrippen ca. 0,5 mm breit, rueckenstaendige Rippen wenig vorstehend; Griffel zurueckgebogen, kuerzer als das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten; mehrere und uebereinstimmende Zaehlungen in Loeve und Loeve (1961). Standort. Kollin. Gartenpflanze, sehr selten verwildert. Verbreitung. Urspruenglich ostmediterran-suedwestasiatische Pflanze: Heute als Gewuerzpflanze fast ueber die ganze Erde verbreitet. - Im Gebiet: Wahrscheinlich seit der Roemerzeit als Medizinal- und Gewuerzpflanze in Gaerten, sehr selten verwildert.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8B5BB27F8A80FF2416B5BE77998A5BFA.taxon	vernacular_names	Dill	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8B5BB27F8A80FF2416B5BE77998A5BFA.taxon	description	Unterscheidet sich von der Gattung Foeniculum (S. 838) durch folgende Merkmale: Frucht flach (Fugenflaeche gross!) linsenfoermig; Randrippen (die der Fugenflaeche benachbarten Hauptrippen) viel breiter als die rueckenstaendigen Hauptrippen; Griffel zur Bluetezeit vorhanden und kuerzer als das Griffelpolster. Die Gattung Anethum umfasst 2 Arten, die durch das Mediterrangebiet ostwaerts bis Indien verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B80F67C543553BF5FBFF1B27700F18EF.taxon	vernacular_names	Kuemmelblaettrige Silge	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B80F67C543553BF5FBFF1B27700F18EF.taxon	description	0,3 - 1 m hoch. Blaetter im Umriss oval oder schmal 3 eckig, 2 - 3 fach gefiedert; Zipfel schmal lanzettlich, mit kurzer und feiner Spitze. Dolden 1. Ordnung mit meist 15 - 20 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 2. Hochblaetter 2. Ordnung zahlreich, ungefaehr so lang wie die Fruchtstiele. Frucht 2,5 - 3,5 mm hoch, wenig hoeher als breit; da die Randrippen zur Zeit der Fruchtreife weit voneinander spreizen, erscheint die aus den beiden Teilfruechten bestehende Frucht mit 10 Hauptrippen. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Ungarn (Polya 1949). Standort. Kollin und montan. Wechselfeuchte Boeden. Riedwiesen, Graeben, lichte Laubwaelder. Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwaerts bis England, Suedskandinavien, Finnland; suedwaerts bis Pyrenaeen, Alpensuedfuss, Montenegro, Bulgarien, Suedrussland; ostwaerts bis Ural und Zentralasien (Einzugsgebiet des Ob). - Im Gebiet verbreitet und nicht haeufig; in Graubuenden nur im Misox. Bemerkungen. S. Carvifolia kann wohl nur an Fruchtmerkmalen eindeutig von Silaum selinoides unterschieden werden; das Merkmal mit den Stengelkanten (schaerfere bis gefluegelte Kanten bei Silaum selinoides) ist nicht durchwegs zuverlaessig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C80CEEFF36102C5D3926A864060C11AE.taxon	vernacular_names	Silge	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C80CEEFF36102C5D3926A864060C11AE.taxon	description	Ausdauernde, kahle Kraeuter. Blaetter mehrfach gefiedert, mit schmalen Blattzipfeln. Dolden 1. Ordnung mit vielen Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung keine oder wenige; Hochblaetter 2. Ordnung zahlreich. Blueten ⚥, einzelne ♂, klein, alle gleich, aktinomorph. Kronblaetter weiss. Frucht etwa so lang wie breit, abgeflacht (Fugenflaeche gross!); die einander nicht anliegenden Randrippen der beiden Teilfruechte etwa 2 mal so hoch wie die 3 rueckenstaendigen Hauptrippen. Griffel 2 - 4 mal so lang wie das Griffelpolster. Die Gattung Selinum umfasst nur etwa 6 Arten in Eurasien; in Europa nur S. Carvifolia.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4270766917FB6971BA3A7CA5C3DB51BB.taxon	vernacular_names	Liebstoeckel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4270766917FB6971BA3A7CA5C3DB51BB.taxon	description	Ausdauernde, kahle, grosse Kraeuter. Blaetter mehrfach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung oberhalb der Mitte mit wenigen grossen, nach vorn gerichteten Zaehnen, unterhalb der Zaehne nach dem Grunde keilfoermig verschmaelert und ganzrandig. Blueten gelb. Frucht wenig abgeflacht (Fugenflaeche verkleinert!); die Randrippen (die der Fugenflaeche der Teilfruechte benachbarten Rippen) der Teilfruechte etwa 2 mal so breit wie die 3 rueckenstaendigen Rippen; die einander benachbarten, gefluegelten Randrippen voneinander abstehend. Griffel an der Spitze nicht keulenfoermig verdickt (im Gebiet nur bei dieser Art so!). Die Gattung Levisticum umfasst 3 Arten in Suedwestasien.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9CD46D2A9531933CF35FCDC4282B420E.taxon	vernacular_names	Liebstoeckel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9CD46D2A9531933CF35FCDC4282B420E.taxon	description	Pflanze bis 2 m hoch. Unterste Blaetter 2 - 3 fach gefiedert, gross (bis 70 cm lang und 60 cm breit). Die sitzenden oder kurz gestielten Teilblaetter 1. Ordnung bis 10 cm lang, etwa 2 mal so lang wie breit, im Umriss rhombisch. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 20 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. und 2. Ordnung meist zahlreich, rueckwaerts gerichtet, mit breitem, haeutigem Rand. Kronblaetter kugelig zusammenneigend, sehr klein (ca. 1 mm lang). Fruechte oval, 6 - 8 mm lang und 3 - 5 mm breit. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten; uebereinstimmende Angaben in Loeve und Loeve (1961). Standort. Kollin, montan und subalpin. Haeufig in Gaerten als Gewuerzpflanze kultiviert und gelegentlich verwildert. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich suediranische Gebirgspflanze: Heute als Gewuerzpflanze in Eurasien und Nordamerika angepflanzt. - Im Gebiet oft angepflanzt und gelegentlich verwildert. Bemerkungen. Der Anbau von Liebstoeckel ist in Westeuropa seit Karl dem Grossen (um 800) bekannt. Die Stammform unserer Gartenpflanze ist sehr wahrscheinlich L. persicum Freyn et Bormueller, die in den iranischen Gebirgen vorkommt.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4E3DD9D88BE933B6005DF1CEC638800F.taxon	vernacular_names	Brustwurz, Engelwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4E3DD9D88BE933B6005DF1CEC638800F.taxon	description	2 jaehrige bis ausdauernde Kraeuter. Blaetter mehrfach gefiedert, mit ovalen oder lanzettlichen, gezaehnten Teilblaettern letzter Ordnung (bei A. pyrenaea Teilblaetter fiederteilig), mit bandfoermigen, selten ueber 1 mm breiten Zipfeln, die eine grannenartige Spitze tragen. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 3; Hochblaetter 2. Ordnung zahlreich. Die meisten Blueten ⚥, meist keine auffallend zygomorphen Randblueten vorhanden. Kronblaetter weiss, gruenlich oder roetlich. Frucht abgeflacht (Fugenflaeche gross!), oval, kahl, mit ringsum breiten, zur Zeit der Fruchtreife voneinander abstehenden Randrippen der beiden Teilfruechte; Randrippen mehr als 2 mal so hoch wie die 2 oder 3 rueckenstaendigen Hauptrippen; diese als deutliche Laengswuelste mit + / - scharfen Kanten vorhanden. Die Gattung Angelica umfasst etwa 50 Arten, die in den noerdlichen Teilen der Nordhemisphaere verbreitet sind; zudem 4 Arten in Neuseeland.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DDE1614BF2D100D3A720A8CB1BE858CD.taxon	vernacular_names	Pyrenaeen-Brustwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DDE1614BF2D100D3A720A8CB1BE858CD.taxon	description	2 jaehrig (nach dem erstmaligen Bluehen absterbend) oder mehrjaehrig, meist weniger als 0,4 m hoch, kahl. Blaetter im Umriss oval bis 3 eckig, meist nicht ueber 10 cm lang (ohne Stiel), meist 2 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung fiederteilig, mit schmalen, selten ueber 1 mm breiten Zipfeln mit grannenartiger Spitze; Blattscheide nicht blasenartig erweitert. Dolden 1. Ordnung mit 3 - 10 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 1. Kronblaetter etwa 1 mm lang, weiss oder gruenlich, selten roetlich. Staubblaetter etwa so lang wie die Kronblaetter. Frucht oval, ca. 5 mm lang und 3 mm breit; Randrippen etwa 0,5 mm breit. Griffel zurueckgebogen, etwa so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer und Herbst. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Montan (700 - 1200 m). Feuchte bis nasse, kalkarme, humose Boeden. Moore. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (westlich): Asturien, Pyrenaeen, Corbiere, Cevennen, Auvergne, Vogesen. - Im Gebiet: Vogesen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9D2F627DA6A5894212776F7B57FC6F12.taxon	vernacular_names	Wald-Brustwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9D2F627DA6A5894212776F7B57FC6F12.taxon	description	2 jaehrig (meist nach dem erstmaligen Bluehen absterbend) oder mehrjaehrig, oft bis 2 m hoch, kahl oder nur im Bereich der Dolden mit haaraehnlichen Papillen. Blaetter im Umriss 3 eckig, bis 60 cm lang (ohne Stiel), meist 2 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung gross, meist breit lanzettlich, bis 14 cm lang, 1,2 - 2,5 mal so lang wie breit, oft 2 - oder 3 teilig, am Grunde oft asymmetrisch, 1 fach oder doppelt gezaehnt; am Grunde der Teilblaetter 1. Ordnung oft ein Paar kleiner blattartiger Gebilde vorhanden, die wie Nebenblaetter angeordnet sind; Blattstiel am Grunde mit grosser, blasig erweiterter Scheide. Dolden 1. Ordnung mit 20 - 40 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 3. Kronblaetter bis 15 mm lang, weiss oder gruenlich, selten roetlich. Fruechte oval, 4 - 6 mm lang, 3 - 4 mm breit; Randrippen bis 0,8 mm breit. Griffel zurueckgebogen, laenger als das Griffelpolster. Der Same ist mit der Fruchtwand verwachsen (vgl. Bemerkungen). - Bluete: Sommer und Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Skandinavien (Loeve und Loeve 1948), aus Island (Loeve und Loeve 1956 b), aus Finnland (Sorsa 1962 Sorsa 1963), aus Ungarn (Polya 1950), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1966). Standort. Kollin, montan und subalpin. Frische bis nasse, meist basische, naehrstoffreiche, humose, steinige, lehmige oder tonige Boeden. Auenwaelder, Waldlichtungen, Flachmoore, feuchte Wiesen, Hochstaudenfluren. Verbreitung. Eurosibirische Pflanze: Nordwaerts bis Island, Nordskandinavien (71 ° NB), Nordfinnland, arktisches Russland und Sibirien; ostwaerts bis Baikalseegebiet; suedwaerts bis Portugal, Mittelspanien, Korsika, Sizilien. Griechenland, Kaukasus, Suedsibirien. - Im Gebiet verbreitet und haeufig. Bemerkungen. Aus der montanen und subalpinen Stufe fast aller europaeischen Gebirge wird eine Sippe (A. montana Brot.) mit schmaeler lanzettlichen Blaettern, groesseren Dolden und 6 - 8 mm langen und 5 - 6 mm breiten Fruechten angegeben. Die Merkmale der Gebirgssippe sind durch Uebergaenge mit der Tieflandsippe verbunden. Die Sippen sollten zytogenetisch untersucht werden. Frueher wurde im Gebiet als Heilpflanze A. Archangelica L. angepflanzt; sie kommt urspruenglich in Skandinavien (nordwaerts bis zum Nordkap), Finnland, Osteuropa und Sibirien (ostwaerts bis ins Obgebiet), Island und Groenland vor (Verbreitungskarte von Hulten 1958). Ob A. Archangelica heute noch im Gebiet verwildert vorkommt, ist unsicher, da die Pflanze oft mit A. silvestris verwechselt wurde; (ueber Angaben von Bellinzona und dem Misox vgl. Becherer in " Fortschritte " 1964). Bei A. Archangelica ist zur Bluetezeit kein Griffel vorhanden, der Same haengt frei in der Frucht; Chromosomenzahl 2 n = 22; Material aus Finnland (Sorsa 1962 Sorsa 1963).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E72A2BEB1D48DB1F33100B086D11EB8B.taxon	vernacular_names	Oesterreichische Baerenklau	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E72A2BEB1D48DB1F33100B086D11EB8B.taxon	description	Meist nicht ueber 0,5 m hoch, ausdauernd. Stengel am Grunde meist nicht ueber 3 mm dick, kahl oder mit zerstreuten Haaren. Grundstaendige Blaetter ohne Stiel bis 10 cm lang, 1 fach gefiedert, mit 1 - 3 Paaren von Teilblaettern; Teilblaetter meist 1 - 2 cm voneinander entfernt, oval oder breit lanzettlich, 2 - 4 cm lang, gezaehnt, gelegentlich an der Basis mit 1 - 2 tieferen Einschnitten, sitzend; Endteilblatt im Umriss rundlich, mit wenigen, wenig tiefen Einschnitten, gezaehnt. Dolden 1. Ordnung meist ohne Hochblaetter, mit 8 - 12 Dolden 2. Ordnung. Kronblaetter weiss oder rosa, die nach aussen gerichteten zygomorphen Blueten bis 1 cm lang. Frucht 6 - 8 mm lang, so lang wie breit, mit der groessten Breite ueber der Mitte, kahl; Randrippe etwa 0,5 mm breit; Griffel 2,5 - 3 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material vom Wiener Schneeberg (Favarger 1965), aus den Ostalpen (Polatschek 1966). Standort. Subalpin. Frische bis sickerfeuchte, kalkhaltige, humose Boeden. Hochstaudenfluren, Wiesen, Felsbaender. Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Vom Kaisergebirge, Berchtesgaden, Kitzbuehel und Karawanken ostwaerts; Napf; Angaben aus den suedoestlichen Kalkalpen (Bergamasker Alpen [Selvino, Bondione] und Monte Baldo) sollten ueberprueft werden. - Im Gebiet isoliert auf dem Gipfel des Napf (vom Gipfel bis zur Geissgratfluh, 1250 - 1400 m) im Emmental (Grenze Bern-Luzern). Verbreitungskarte von Merxmueller (1952).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
85975014E3CDBD6DAB4EA8D60205B703.taxon	vernacular_names	Wiesen-Baerenklau	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
85975014E3CDBD6DAB4EA8D60205B703.taxon	description	Grundstaendige Blaetter 1 fach gefiedert, mit 3 oder 5 meist gestielten, fiederteiligen Teilblaettern, oberseits zerstreut mit 0,3 - 0,6 mm langen, nach unten verdickten Borstenhaaren, gruen, unterseits auf Haupt- und Seitennerven mit 0,8 - 1,5 mm langen nach unten verdickten Borstenhaaren, dazwischen auf der Flaeche zerstreut mit 0,3 - 0,6 mm langen, nach unten nicht verdickten Haaren. - Bluete: Spaeter Fruehling bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus England (Maude 1939 Maude 1940), aus Schleswig-Holstein (Wulff 1939 b), aus Finnland (Sorsa 1963), aus Ungarn (Polya 1950), aus nordafrikanischen Gebirgen (Quezel 1957 aus Loeve und Loeve 1961). Standort. Kollin, montan und subalpin. Naehrstoffreiche, frische bis sickernasse, humose, tiefgruendige Boeden, besonders in Gebieten mit feuchtem Klima. Fettwiesen, Auenwaelder, Hochstaudenfluren, Waldraender und Waldschlaege, ueberduengte Stellen um Haeuser. Laestiges und schwierig zu bekaempfendes Unkraut (Tiefwurzler) in den Fettwiesen. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Shetlandinseln, Skandinavien (69 ° NB), Baltikum; ostwaerts bis Suedrussland (Dnjeprgebiet): suedwaerts bis Nordafrika; nach Amerika verschleppt. - Im Gebiet verbreitet und sehr haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8A82EB7AA6162631DB95661C6EA9B091.taxon	vernacular_names	Wiesen-Baerenklau	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8A82EB7AA6162631DB95661C6EA9B091.taxon	description	2 jaehrig oder ausdauernd, bis 1,5 m hoch. Stengel am Grunde meist dicker als 5 mm, aber kaum dicker als 2 cm, dicht und borstig behaart. Blaetter oft gross (Durchmesser bis 50 cm), rauh behaart bis fast kahl, sehr vielgestaltig: Im Umriss rundlich und radiaer + / - tief geteilt oder im Umriss oval und fiederteilig oder gefiedert, mit fiederteiligen und grob gezaehnten Abschnitten oder Teilblaettern. Dolden 1. Ordnung mit 0 - 3 Hochblaettern, mit 15 - 30 Dolden 2. Ordnung. Die meisten Blueten ⚥. Kronblaetter weiss, rosa oder gelbgruen (ueber Vergruenung und Verlaubung der Blueten s. Frey-Wyssling 1943), die nach aussen gerichteten zygomorphen Blueten bis 1 cm lang. Fruchtknoten meist flaumig behaart (nach Gawlowska 1961 unterschiedliche Behaarung des Fruchtknotens zur Unterscheidung von Sippen geeignet). Frucht 6 - 10 mm lang, oval oder rund, kahl; Randrippen 0,5 - 1 mm breit; Griffel 1 - 4 mm lang. Die Artengruppe des H. Sphondylium umfasst zahlreiche Sippen in Eurasien, deren systematische Bewertung sehr unterschiedlich ist. Eine befriedigende Gliederung der Artengruppe liegt noch nicht vor; besonders H. Sphondylium s. str. ist vielgestaltig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2B29DA440F11F3462365E3744E451EFE.taxon	vernacular_names	Baerenklau	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2B29DA440F11F3462365E3744E451EFE.taxon	description	Mehrjaehrige oder ausdauernde Kraeuter. Grundstaendige Blaetter im Umriss rundlich und radiaer + / - tief geteilt oder laenglich und fiederteilig, oder gefiedert mit gezaehnten Teilblaettern und Abschnitten. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. Ordnung keine oder wenige. Hochblaetter 2. Ordnung zahlreich. Blueten ⚥ an den Randdolden haeufig ♂ und diese auffallend zygomorph. Kronblaetter weiss, rosa oder gelblich; die an den Randblueten nach aussen gerichteten Kronblaetter lang und + / - tief ausgerandet. Frucht scheibenfoermig flach (Fugenflaeche gross!), oval oder rund, ringsum mit breiten, aneinander liegenden, harten Randrippen der beiden Teilfruechte (die 3 rueckenstaendigen Rippen jeder Teilfrucht als kaum vorstehende Nerven sichtbar), kahl (unsere Arten) oder borstig behaart (Gartenpflanzen). Griffel meist 2 - 3 mal so lang wie das Griffelpolster. Die Gattung Heracleum umfasst etwa 60 Arten, die auf der Nordhemisphaere verbreitet sind; ein Zentrum der Gattung liegt in Suedwestasien. Mehrere Arten werden als Zierpflanzen kultiviert, so vor allem das aus dem Kaukasus stammende H. Mantegazzianum (Nr. 3) und verwandte Arten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0EB2E41A15DB961E7D0D076EAB34CE4F.taxon	vernacular_names	Jura-Baerenklau	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0EB2E41A15DB961E7D0D076EAB34CE4F.taxon	description	Grundstaendige Blaetter im Umriss rundlich, meist nur bis auf etwa ⅔ radiaer 3 - oder 5 teilig, mit gezaehnten, breit abgerundeten Abschnitten (Zaehne breit, stumpf, mit kleiner, aufgesetzter Spitze), oberseits kahl, unterseits nur auf den Hauptnerven mit zerstreuten, 0,3 - 1 mm langen, nach dem Grunde deutlich verbreiterten Borstenhaaren besetzt, sonst kahl, gruen. - Bluete: Spaeter Fruehling. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Montan und subalpin, seltener kollin. Kalkreiche frische Boeden in schattigen Lagen. Von Moor (1952) als Begleiter in mehreren Buchenwaldgesellschaften erwaehnt. Verbreitung. Jura-Pflanze: Vom Dep. Ain und von Savoyen (Bourget, Saleve) nordostwaerts bis in den Basler und Aargauer Jura; nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
7D12B52C6F7E9F976EB10EECA1C2F1CB.taxon	description	Unterscheidet sich von der Artengruppe der H. Sphondylium (Nr. 2) durch folgende Merkmale: Pflanze bis 3,5 m hoch. Stengeldurchmesser am Grunde bis 10 cm. Unterste Blaetter bis 1 m lang (ohne Stiel), tief 3 - oder 5 teilig, mit wenig tief fiederteiligen Abschnitten. Dolden 1. Ordnung im Durchmesser bis 50 cm. Frucht 10 - 14 mm lang, 6 - 8 mm breit, mit borstig behaarten Randrippen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934, Bell und Constance 1966). Standort. Kollin. Geduengte Wiesen, Gebuesche, Parkanlagen, Schuttablagerungen (ueberall nur verwilderte Gartenpflanze). Verbreitung. Urspruenglich kaukasische Pflanze: Gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Gartenpflanze nach Europa gebracht. - Im Gebiet: Gartenpflanze, oft voruebergehend verwildert. Bemerkungen. Es werden mehrere aehnliche suedwestasiatische Heracleumarten bei uns in Gaerten kultiviert, und es muesste ueberprueft werden, welche von diesen Arten verwildern.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2F4158382A54117D84BCE42714F6F5CC.taxon	vernacular_names	Berg-Baerenklau	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2F4158382A54117D84BCE42714F6F5CC.taxon	description	Grundstaendige Blaetter im Umriss rundlich, tief (oft bis auf ⅕) radiaer 3 -, 5 - oder 7 teilig, mit stumpf gezaehnten, allmaehlich zugespitzten Abschnitten (Zaehne oft mit kleiner aufgesetzter Spitze); Blattoberseite meist kahl, gruen; Blattunterseite auf Haupt- und Seitennerven dicht mit nach unten dicker werdenden, 0,3 - 1 mm langen Borstenhaaren besetzt, deutlich rauh; Blattflaeche + / - kahl, graugruen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Subalpin und alpin. Bodenansprueche wie bei H. Sphondylium (Nr. 2 a). Hochstaudenfluren, Fettwiesen, Wildheuhaenge. Verbreitung. Ungenuegend bekannt; Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Alpen (Westalpen bis Niederoesterreich), Jura (von Suedwesten bis Aargau und Baselland), Vogesen, Schwarzwald; angeblich auch in Spanien und Sizilien. - Im Gebiet in den Alpen wahrscheinlich ziemlich haeufig; im Jura ist die Ostgrenze unklar, ebenso die Verbreitung in den Vogesen; Schwarzwald (Angaben vom Feldberg und Belchen).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
80911AD4486EC785917C00ADF7333F68.taxon	description	Unterscheidet sich von H. montanum (Nr. 2 b) durch folgende Merkmale: Blattunterseite zwischen den Haupt- und Seitennerven dicht mit gewoehnlichen, nach unten nicht verdickten, meist nicht ueber 0,5 mm langen, weichen Haaren besetzt (Behaarung auf den Nerven der Blattunterseite wie bei H. montanum). - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Subalpin. Kalkschutt. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Ostalpen, Gebirge der Balkanhalbinsel (suedwaerts bis Peloponnes). - Im Gebiet: Vom Engadin (mit Seitentaelern) und Muenstertal ostwaerts, Bergamasker Alpen (Passo Vivione).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0E140C9DF1D833FC7976DFEF88E2A8F1.taxon	vernacular_names	Pastinak	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0E140C9DF1D833FC7976DFEF88E2A8F1.taxon	description	2 jaehrige oder ausdauernde Kraeuter. Blaetter meist 1 fach gefiedert, mit gezaehnten oder fiederteiligen Teilblaettern. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Oft keine Hochblaetter 1. und 2. Ordnung vorhanden. Blueten ⚥ und ♂, keine auffallend zygomorphen Blueten. Kronblaetter leuchtend gelb, selten rot, kugelig zusammenneigend. Frucht scheibenfoermig flach (Fugenflaeche gross!), oval oder rund, mit ringsum verdickten, aneinander liegenden, harten Randrippen der beiden Teilfruechte (die rueckenstaendigen Rippen nur als undeutliche Nerven sichtbar), kahl. Griffelpolster die Spitze der jungen Frucht kragenartig umgebend, an der reifen Frucht nur noch einen schmalen Saum bildend; Griffel sehr kurz, ueber das Griffelpolster zurueckgebogen. Die Gattung Pastinaca umfasst etwa 14 Arten, die in Sibirien, Suedwestasien und Europa vorkommen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
21826604A408D01F31A56E1F02C9329E.taxon	vernacular_names	Gewoehnlicher Pastinak	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
21826604A408D01F31A56E1F02C9329E.taxon	description	2 jaehrig, 30 - 100 cm hoch, grau behaart bis kahl. Blaetter 1 fach gefiedert, mit 3 - 7 Paaren von Teilblaettern und Endteilblatt; Teilblaetter sitzend, schmal bis breit oval, grob und unregelmaessig gezaehnt, am Grunde oft mit 1 - 3 tieferen Einschnitten. Hochblaetter keine. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 20 Dolden 2. Ordnung. Frucht 5 - 7 mm lang, 4 - 5,5 mm breit; Randrippen bis etwa 0,5 mm breit. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Zahlreiche und uebereinstimmende Angaben aus dem weiten Verbreitungsgebiet der Art in Loeve und Loeve (1961) zusammengestellt. Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Wegraender, Boeschungen, Ruderalstellen; auch in Fettwiesen, besonders in waermeren Lagen. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich westasiatische Pflanze: Heute ueber die subtropischen und gemaessigten Zonen der ganzen Erde verbreitet (seit dem Altertum als Futter- und Heilpflanze angebaut). - Im Gebiet verbreitet und ziemlich haeufig (besonders in den Zentral- und Suedalpen); wird jedoch heute nicht mehr angebaut. Bemerkungen. Aus dem Gebiet werden 2 Sippen angegeben, die oft als Unterarten behandelt werden: 1. ssp. sativa (Pflanze + / - kahl; Teilblaetter schmal oval, am Grunde oft fiederteilig; Dolden 1. Ordnung mit 9 - 20 Dolden 2. Ordnung), im Gebiet verbreitet; 2. ssp. silvestris (Miller) Rouy et Camus (Pflanze + / - dicht grauhaarig; Teilblaetter oft breit oval, gezaehnt; Dolden 1. Ordnung mit 5 - 7 Dolden 2. Ordnung), im Gebiet selten (Westschweiz, Wallis). Die angegebenen Merkmale erlauben jedoch keine klare Trennung der Sippen, da Uebergangsformen haeufig sind. Die Sippen muessten in ihrem urspruenglichen Verbreitungsgebiet (Westasien?) untersucht werden. Eine 3. Sippe (ssp. urens [Req.] Celak., P. latifolia Ledeb.) ist charakterisiert durch den hohen Wuchs (bis 2,5 m hoch), durch zahlreiche, weit abstehende Zweige (Winkel zum Hauptstengel ueber 60 °, bei den anderen Sippen um 40 °) und durch die kurz gestielten 5 - 7 Dolden 2. Ordnung (laengste Stiele hoechstens 4 cm lang, bei den anderen Sippen bis 7 cm lang). Bluete: Spaeter Sommer und Herbst. Die Sippe hat eine submediterrane Verbreitung und kommt ausserhalb des Gebiets in Westdeutschland und Lothringen vor (Lambinon 1968). Die Sippe ist im Vordringen und koennte auch in waermeren Gegenden des Gebiets angetroffen werden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
78D9F4F80E1272B291CF907310DB222C.taxon	vernacular_names	Birkwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
78D9F4F80E1272B291CF907310DB222C.taxon	description	Ausdauernde, meist hohe Kraeuter. Blaetter mehrfach gefiedert, mit meist sehr schmalen, bandfoermigen, ganzrandigen Zipfeln. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. und 2. Ordnung meist zahlreich, lanzettlich oder vom Grunde an verschmaelert, ganzrandig, klein. Die meisten Blueten ⚥ (z. B. an der endstaendigen Dolde) oder ♂ (an seitenstaendigen Dolden). Kronblaetter dunkelgelb, klein. Frucht scheibenfoermig, flach (Fugenflaeche gross!), oval, mit ringsum verdickten, aneinander liegenden, harten Randrippen der beiden Teilfruechte (die rueckenstaendigen Rippen als deutliche Nerven sichtbar), kahl. Griffelpolster die junge Frucht kragenartig umgebend, an der reifen Frucht nur noch als schmaler Saum sichtbar; Griffel sehr kurz, auf das Griffelpolster zurueckgebogen. Die Gattung Ferulago umfasst etwa 40 Arten, die im Mittelmeergebiet und in West- und Zentralasien verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B20C2B67605C4DFBDCE3B7596E77852D.taxon	vernacular_names	Knotenbluetige Birkwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B20C2B67605C4DFBDCE3B7596E77852D.taxon	description	Bis 2 m hoch, reich verzweigt, kahl. Blaetter gross, bis 60 cm lang, meist 4 fach gefiedert; Zipfel meist weniger als 1 mm breit, mindestens 10 mal (oft mehr als 20 mal) so lang wie breit, spitz. Hochblaetter 1. und 2. Ordnung je 5 - 6, 3 - 6 mm lang, spitz, mit schmalem Hautrand, kahl. Dolden 1. Ordnung mit 8 - 12 Dolden 2. Ordnung. Endstaendige Dolde 1. Ordnung mit ⚥ Blueten, seitenstaendige Dolden 1. Ordnung meist nur mit ♂ Blueten. Kronblaetter kugelig zusammenneigend, sehr klein, weniger als 1 mm lang. Frucht 12 - 15 mm lang, etwa 11 / 2 mal so lang wie breit. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Kollin. Trockene, kalkhaltige Boeden in heissen Lagen. Felsige Haenge, Magerwiesen, lichte Waelder. Verbreitung. Suedosteuropaeische Pflanze: West- und nordwaerts bis Var, Seealpen, Alpensuedfuss, Kroatien, Rumaenien, Suedrussland; ostwaerts bis in den Kaukasus; suedwaerts bis Sizilien, Albanien, Bulgarien. - Im Gebiet in der Gegend des Comersees: Barzio im Val Sassina (Provasi 1922). Bemerkungen. In " Flora Europaea " 2 (1968) wird der Name F. campestris (Besser) Grec, verwendet.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
10EF340A8AAFD6C5AE89B13ED4DAA168.taxon	vernacular_names	Zirmet, Drehkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
10EF340A8AAFD6C5AE89B13ED4DAA168.taxon	description	1 - oder 2 jaehrige, meist borstig behaarte Kraeuter. Blaetter 1 fach gefiedert, mit fiederteiligen oder grob gezaehnten Abschnitten. Dolden 1. Ordnung mit meist wenigen Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. und 2. Ordnung vorhanden, derb, gruen, dicht und borstig behaart. Die meisten Blueten ⚥, einzelne ♂; die Randblueten in den Dolden 2. Ordnung auffallend zygomorph. Kronblaetter weiss, das nach aussen gerichtete Kronblatt jeder Dolde 2. Ordnung gross und tief 2 teilig (gelegentlich auch die beiden benachbarten Kronblaetter deutlich groesser). Frucht scheibenfoermig flach (Fugenflaeche gross!), oval oder rund, mit ringsum verdickten, harten, aneinander liegenden Randrippen der beiden Teilfruechte (sonst keine Rippen vorhanden), borstig behaart, wenn kahl, dann die Randrippen mit auffallenden Buckeln; Griffelpolster kegelfoermig, mit aufrechten oder zurueckgebogenen Griffeln. Die Gattung Tordylium umfasst etwa 16 Arten, die im Mediterrangebiet und in Suedwestasien verbreitet sind. Chromosomengrundzahlen n = 4,9, 10, 11 (Runemark 1968).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
62A1586BE450E7123A4B971CFD7C03F2.taxon	vernacular_names	Grosser Zirmet	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
62A1586BE450E7123A4B971CFD7C03F2.taxon	description	30 - 120 cm hoch, von der Mitte an abstehend verzweigt, ueberall dicht mit grauen Borstenhaaren besetzt. Haare am Grunde verdickt, mit feinkoerniger, rauher Oberflaeche. Blaetter mit 2 - 4 Paaren von sitzenden, ovalen, grob und stumpf gezaehnten Teilblaettern und 1 Endteilblatt. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 15 Dolden 2. Ordnung. Dolden 2. Ordnung mit wenigen, kurzgestielten Blueten. Alle Hochblaetter ohne haeutigen Rand. Kronblaetter ausserseits behaart. Frucht im Umriss fast rund (wenig laenger als breit), im Durchmesser 5 - 7 mm, ueberall mit 0,2 - 1 mm langen, + / - anliegenden Borstenhaaren; Randrippen einen etwa 1 mm breiten, meist nicht hoeckerigen Ringwulst bildend. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus botanischem Garten (Runemark 1968). 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Tamamschjan 1933). Standort. Kollin. Naehrstoffreiche Boeden in warmen Lagen. Brachland, Ruderalstellen. Verbreitung. Urspruenglich mediterrane Pflanze: Nordwaerts bis Suedengland, Nordfrankreich, Rheinland, Mitteldeutschland, Boehmen, Karpaten, Ukraine. - Im Gebiet sehr selten, vielleicht urspruenglich vorhanden am Alpensuedfuss, im Franzoesischen Jura und in der Oberrheinischen Tiefebene.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DCDF1FA530AED087A54A26E7FB620733.taxon	vernacular_names	Riesen-Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DCDF1FA530AED087A54A26E7FB620733.taxon	description	Meist 4 - 5 jaehrig, nach der ersten Bluete in der Regel absterbend, 1 - 3 m hoch. Stengel am Grunde bis 5 cm dick. Unterste Blaetter sehr gross, 2 - 3 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung oval, 5 - 10 cm lang, 1 - 2 1 / 2 mal so lang wie breit, grob und stumpf oder spitz gezaehnt, gestielt oder sitzend, unter den seitenstaendigen einzelne asymmetrisch und + / - tief 2 - oder 3 teilig, die endstaendigen oft 3 teilig, alle oberseits dunkelgruen, unterseits blaugruen, kahl; Blattstiel und die erweiterten Blattscheiden meist flaumig behaart. Hochblaetter 1. und 2. Ordnung meist 0, selten 1 oder 2. Dolden 1. Ordnung in Quirlen angeordnet (im Gebiet nur bei dieser Art und Molopospermum peloponnesiacum und gelegentlich bei Seguieri so!). Stiele der Dolden 2. Ordnung ungleich lang (bis 10 cm lang). Kronblaetter gelbgruen, ca. 1 mm lang. Frucht oval, 7 - 9 mm lang, 6 - 7 mm breit; Randrippen breit, etwa so breit wie das Fruchtgehaeuse. Rueckenrippen kantig; Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Garde und Malheiros-Garde 1949, Hakansson 1953). Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Trockene, kalkhaltige, rutschige Haenge. Hasel- und Eichengebuesch, lichte Foehrenwaelder. Gelegentlich auf Alluvionen und an Strassen- und Bahndaemmen. Verbreitung. Suedosteuropaeische Pflanze: Aostatal, Ostalpen, noerdlicher Apennin, Istrien, Kroatien, Ungarn. - Im Gebiet: Aostatal, Graubuenden (vom Safiental und Vorderpraettigau ostwaerts ins Unterengadin) und das Inntal abwaerts, das Rheintal abwaerts (Ragaz, Diepoldsau) nur herabgeschwemmt, St. Anton am Arlberg; Vintschgau (Latsch, Meran), suedliche Bergamasker Alpen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A2092701C8423275E6A4F1BBF64EEA74.taxon	vernacular_names	Berg-Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A2092701C8423275E6A4F1BBF64EEA74.taxon	description	Ausdauernd, 0,3 - 1 m hoch. Unterste Blaetter 2 - 3 fach gefiedert; Teilblaetter rechtwinklig abstehend oder rueckwaerts gerichtet (Verzweigungen zwischen den verschiedenen Fiederachsen rechte bis stumpfe Winkel bildend); Teilblaetter letzter Ordnung im Umriss oval, 3 eckig oder rhombisch, in der Regel weniger als 3 cm lang, mit wenigen, groben, bespitzten Zaehnen oder 3 teilig und die Abschnitte grob gezaehnt, meist kahl. Hochblaetter 1. Ordnung mehrere, rueckwaerts gerichtet. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 25 Dolden 2. Ordnung. Dolden 2. Ordnung zur Fruchtzeit auf ueber 5 cm langen Stielen. Kronblaetter weiss bis rosa, ca. 1 mm lang. Frucht rund; Durchmesser 5 - 8 mm; Randrippen etwa 1 / 2 so breit wie das Fruchtgehaeuse; Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Ungarn (Polya 1949), aus botanischen Gaerten (Hakansson 1953). Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Trockene, meist kalkhaltige Boeden in sonniger Lage. Trockenwiesen, Eichengebuesche, lichte Foehrenwaelder. Verbreitung. Suedeuropaeische Pflanze: Nordwaerts bis Lothringen, Suedskandinavien, Baltikum; ostwaerts bis in den Ural und Kaukasus. - Im Gebiet in den sommerwarmen Gegenden verbreitet, nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9D16B5905B344FF681F2C38D98F7A0F6.taxon	vernacular_names	Meisterwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9D16B5905B344FF681F2C38D98F7A0F6.taxon	description	Ausdauernd, 0,3 - 1 m hoch. Unterste Blaetter 3 zaehlig, mit 3 gestielten Teilblaettern; Teilblaetter im Umriss rund oder oval, 5 - 15 cm lang, 1 - 1 1 / 2 mal so lang wie breit, meist tief (oft bis zum Grunde) 3 teilig, unregelmaessig und spitz gezaehnt (Spitze grannenartig), meist kahl. Hochblaetter 1. Ordnung 0 oder 1. Dolden 1. Ordnung mit bis 50 Dolden 2. Ordnung. Dolden 2. Ordnung zur Fruchtzeit auf mehr als 5 cm langen Stielen. Kronblaetter weiss oder rosa, bis 1,5 mm lang. Frucht rund; Durchmesser 4 - 5 mm; Randrippen ungefaehr so breit wie das Fruchtgehaeuse; Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934). Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Stickstoffreiche, feuchte, humose Boeden, oft an fliessendem Wasser. Hochstaudenfluren, Erlengebuesch, Laegerstellen, Steinhaufen. Verbreitung. Wahrscheinlich Alpen-Pflanze: Wegen der frueher universellen Bedeutung als Medizinalpflanze ist P. Ostruthium in weiten Gebieten Europas in hoeheren Lagen oft verwildert (mit Ausnahme der Arktis und der Gebiete mit mediterranem Klima); auch aus Nordamerika als verwildert angegeben. - Im Gebiet: Alpen (verbreitet und haeufig), Vogesen, Schwarzwald, Neuenburger Jura; wohl nur noch selten angebaut.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FFAE946CFFFB4D51CEC73160A8DC6368.taxon	vernacular_names	Kuemmel-Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FFAE946CFFFB4D51CEC73160A8DC6368.taxon	description	Unterscheidet sich von P. Schottii (Nr. 6) durch folgende Merkmale: Stiele der Dolden 2. Ordnung im untern Teil behaart; Griffel etwa so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Kollin, seltener montan. Steinige, felsige Boeden, nur auf Kalk. Gebuesche, Waldraender, Wegraender. Verbreitung. Suedeuropaeische Pflanze: Nordwaerts bis ins Gebiet der Seine, Suedholland, Rheinland, Sueddeutschland (Jura und Donaugebiet), Wien, Tschechoslowakei, Niederoesterreich; suedwaerts bis Pyrenaeen, Norditalien, Balkanhalbinsel (ohne Griechenland); ostwaerts bis Suedrussland und Nordfuss des Kaukasus. Verbreitungskarte von Chrtek und Radovan (1962). - Im Gebiet: Jura (vom Westen her bis Basel), Gegend von Belfort; unsichere Angaben aus der Comerseegegend (Carenno, Grigna).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D49B6BD28BCA9CDF0B617E730D55EA46.taxon	vernacular_names	Hirschwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D49B6BD28BCA9CDF0B617E730D55EA46.taxon	description	Unterscheidet sich von P. Oreoselinum (Nr. 3) durch folgende Merkmale: Teilblaetter spitzwinklig nach vorn gerichtet (Verzweigungen an den Blaettern spitze Winkel zwischen den Fiederachsen bildend); Teilblaetter letzter Ordnung am Grunde oft abgerundet, mit zahlreichen, ungleich grossen Zaehnen, die eine 0,5 - 1 mm lange, gelbbraune Grannenspitze tragen; Frucht oval, 4 - 6 mm lang und 3 - 4 mm breit. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Ungarn (Borhidi 1968). Standort. Kollin und montan. Sommertrockene, meist kalkhaltige Boeden in waermeren, oft halbschattigen Lagen. Lichte Waelder, Gebuesche, Molinia litoralis- Wiesen, Trockenwiesen. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Mittelfrankreich, an die norddeutsche Ebene; ostwaerts bis Ural und Wolgagebiet; suedwaerts bis Pyrenaeen, Mittelitalien, noerdliche Balkanhalbinsel, Rumaenien, Suedrussland. - Im Gebiet verbreitet; nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
39C36A1FC359B738D128F5C2C23E856F.taxon	vernacular_names	Echter Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
39C36A1FC359B738D128F5C2C23E856F.taxon	description	Ausdauernd, 0,5 - 2 m hoch. Grundstaendige Blaetter mehrfach (3 - 5 fach) 3 zaehlig, mit spitzwinklig nach vorn gerichteten Teilblaettern, so dass das Blatt besenartig aussieht (im Gebiet nur bei dieser Art so!); Teilblaetter letzter Ordnung fast immer zu 3 beisammen am Ende der Blattachsen, schmal lanzettlich oder bandfoermig, 1 - 4 mm breit, 10 - 40 mal so lang wie breit, ganzrandig, spitz, unterseits mit auffallend vorstehendem Mittelnerv und Randnerv. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 4. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 40 Dolden 2. Ordnung. Dolden 2. Ordnung zur Fruchtzeit auf ueber 5 cm langen Stielen. Kronblaetter hellgelb, ca. 1 mm lang. Frucht oval, 5 - 10 mm lang und 3 - 5 mm breit; Randrippen etwa 1 / 2 so breit wie das Fruchtgehaeuse. Griffel etwa so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 66: Material aus Ungarn (Polya 1949), aus Deutschland (Reese 1951). Standort. Kollin und montan. Sommertrockene Tonboeden. Magerwiesen, Gebuesche. Verbreitung. Suedeuropaeische Pflanze: West- und nordwaerts bis Portugal, Vogesen, Rheinland, isoliert in Suedengland, Thueringen; ostwaerts bis Wiener Becken und Suedkarpaten, westliche Schwarzmeerkueste; suedwaerts bis Apennin, suedliches Griechenland, Bulgarien; isoliert in Nordwestafrika. Verbreitungskarte von Meusel (1955 bis 1956). - Im Gebiet: Gegend von Belfort, Elsass (von Muelhausen abwaerts), Aostatal, Veltlin, Comerseegegend (Val Sassina, Monte Legnone).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
951B140256CC534D423570F4330F1F9D.taxon	vernacular_names	Schotts Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
951B140256CC534D423570F4330F1F9D.taxon	description	Ausdauernd, 0,4 - 0,6 m hoch. Grundstaendige Blaetter 1 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung sitzend, 1 - oder 2 fach fiederteilig, unterseits mit vorstehendem Adernetz, kahl; Zipfel bandfoermig, 1 - 2 mm breit, 5 - 20 mal so lang wie breit, allmaehlich in eine feine Spitze verschmaelert. Hochblaetter 1. Ordnung 0. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 10 Dolden 2. Ordnung. Nur vereinzelte Dolden 2. Ordnung zur Fruchtzeit auf mehr als 3 cm langen Stielen; Stiele kahl. Kronblaetter weiss, bis 1,5 mm lang. Frucht oval, 6 - 7 mm lang und 4 - 5 mm breit; Randrippen etwa ⅓ so breit wie das Fruchtgehaeuse. Griffel 2 - 3 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Norditalien (Grigna) (Favarger 1959). Standort. Montan, seltener kollin. Kalkhaltige Boeden. Rasige und buschige Haenge in sonniger Lage. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (suedlich): Ostpyrenaeen (Aude), Seealpen, Grigna, suedoestliche Kalkalpen (vom Valsugana in Suedtirol ostwaerts), Gebirge von Jugoslawien; auch aus der Ukraine angegeben. - Im Gebiet: Lecco, Grigna, Resegone; duerfte auch in den uebrigen suedlichen Bergamasker Alpen Vorkommen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
08345F574B0A27EE605ABD949E6F5167.taxon	vernacular_names	Giftiger Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
08345F574B0A27EE605ABD949E6F5167.taxon	description	Ausdauernd, 0,5 - 1 m hoch. Grundstaendige Blaetter 2 fach gefiedert, kahl; Teilblaetter letzter Ordnung meist 1 fach fiederteilig, mit etwa 2 mm breiten, kurz zugespitzten bis stumpfen, am Rande undeutlich rauhen Zipfeln, die 2 - 5 mal so lang wie breit sind; Nervennetz unterseits deutlich sichtbar. Hochblaetter 1. Ordnung stets vorhanden (bis 10), mit hellem, rauhem Rand. Dolden 1. Ordnung mit 6 - 12 Dolden 2. Ordnung. Dolden 2. Ordnung zur Zeit der Fruchtreife auf weniger als 3 cm langen Stielen. Kronblaetter weiss, bis 1 mm lang. Frucht oval, 4 - 6 mm lang und 3 - 4 mm breit; Randrippen etwa 1 / 2 so breit wie das Fruchtgehaeuse; Griffel 2 - 3 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Kollin. Trockene, steinige und felsige Haenge in sonniger Lage. Gebuesche, lichte Waelder, Hecken, Mauern, Weinberge. Verbreitung. Suedeuropaeische Pflanze: Nordspanien (Katalonien), Pyrenaeen, Suedfrankreich, Westalpen, Suedalpen, Italien (suedwaerts bis Abruzzen), Jugoslawien (suedwaerts bis Kroatien). - Im Gebiet: Aostatal, Wallis (wenige Fundorte), Tessin (nordwaerts bis Osogna), Graubuenden (Val Calanca und Misox), Grigna, Bergamasker Alpen, Meran.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
00A1B89EFC72A33EF0032BAD2EF52B51.taxon	vernacular_names	Elsaesser Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
00A1B89EFC72A33EF0032BAD2EF52B51.taxon	description	Unterscheidet sich von P. venetum (Nr. 8) durch folgende Merkmale: Blattzipfel breiter und meist ziemlich stumpf; Griffel ungefaehr so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Ungarn (Polya 1949). Standort. Kollin. Trockene, kalkhaltige Boeden. Trockenwiesen (Mesobrometen), Weinberge. Verbreitung. Suedosteuropaeische Pflanze: Westalpen, Bergamasker Alpen (?), vom Rheingebiet (vom Elsass nordwaerts bis Mainz und Bingen) westwaerts bis Loiregebiet, Sueddeutschland, Boehmen, Maehren, Niederoesterreich, Suedpolen, Balkanhalbinsel (suedwaerts bis Montenegro, Ungarn, Rumaenien). (In Flora URSS 1951, Bd. 17 aus Russland nicht angegeben.) - Im Gebiet: Sundgau, Oberrheinische Tiefebene und angrenzende Loess- und Kalkhuegel; zweifelhafte Angaben aus den Bergamasker Alpen (Carenno).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6A9346A6324D9B36082C9D23B3C93B54.taxon	vernacular_names	Oesterreichischer Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6A9346A6324D9B36082C9D23B3C93B54.taxon	description	Ausdauernd, 0,5 - 1,2 m hoch. Grundstaendige Blaetter wie bei P. palustre (Nr. 10), die laengsten Blattzipfel jedoch nur bis 5 mal so lang wie breit. Hochblaetter 1. Ordnung stets vorhanden, zahlreich, mit rauhem, haeutigem Rand. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 20 Dolden 2. Ordnung. Die meisten Stiele der Dolden 2. Ordnung zur Zeit der Fruchtreife ueber 3 cm lang. Kronblaetter weiss, ca. 1,5 mm lang. Frucht oval, 6 - 9 mm lang und 5 - 7 mm breit; Randrippen fast so breit wie das Fruchtgehaeuse; Griffel 1,5 - 3 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus den Ostalpen (Polatschek 1966). Standort. Montan, seltener kollin und subalpin. Felsige und steinige Haenge in sonniger Lage. Gebuesche, Waldraender, Mauern, Weinberge. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Alpen (von Hochsavoyen ostwaerts bis Berner Oberland; Ostalpen), Gebirge der Balkanhalbinsel. - Im Gebiet: Nordalpen (Hochsavoyen, Walliser-, Waadtlaender- und Freiburger Alpen, Berner Oberland [Kandertal]).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4D3CB515790D9F9879D3E4399AE5763E.taxon	vernacular_names	Sumpf-Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4D3CB515790D9F9879D3E4399AE5763E.taxon	description	2 jaehrig, 0,5 - 1,5 m hoch. An der Stengelbasis kein Faserschopf (bei den andern Arten unserer Flora dort + / - zahlreiche Fasern von verwitterten Blattscheiden vorhanden; Pflanzen sorgfaeltig ausgraben!). Grundstaendige Blaetter meist 3 fach gefiedert, kahl; Teilblaetter letzter Ordnung 1 - oder 2 fach fiederteilig, mit schmalen, 1 - 2 mm breiten, bespitzten Zipfeln, die 4 - 15 mal so lang wie breit sind, einen glatten oder rauhen Rand haben und unterseits ein deutliches Nervennetz aufweisen. Hochblaetter 1. Ordnung stets vorhanden, zahlreich, mit rauhem, haeutigem Rand. Dolden 1. Ordnung mit 15 - 30 Dolden 2. Ordnung. Die meisten Stiele der Dolden 2. Ordnung zur Zeit der Fruchtreife ueber 3 cm lang. Kronblaetter weiss, ca. 1 mm lang. Frucht oval, 4 - 5,5 mm lang und 3 - 4 mm breit; Randrippen etwa 1 / 2 so breit wie das Fruchtgehaeuse; Griffel bis 1 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten; mehrere uebereinstimmende Angaben in Loeve und Loeve (1961) zusammengestellt. Standort. Kollin und montan. Zeitweise ueberschwemmte, nasse Boeden. Riedwiesen, Verlandungsgesellschaften, Erlenwaelder. Verbreitung. Eurosibirische Pflanze: Nordwaerts bis England, Lappland; suedwaerts bis Suedfrankreich, Norditalien, Jugoslawien, Karpaten; ostwaerts bis Jenisseigebiet und Zentralasien. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich haeufig; im Wallis der Meliorationen wegen vielleicht nicht mehr vorhanden, aus Graubuenden nicht angegeben. Bemerkungen. Wenn keine Fruechte vorliegen, kann P. palustre an den Hochblaettern 1. Ordnung von Silaum selinoides unterschieden werden: S. selinoides besitzt nur 0 - 3 Hochblaetter 1. Ordnung.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3D9A93B7B1B74DB06C7EBD1147134883.taxon	vernacular_names	Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3D9A93B7B1B74DB06C7EBD1147134883.taxon	description	Mehrjaehrige oder ausdauernde Kraeuter, oft mit knollig verdicktem Rhizom. Grundstaendige Blaetter sehr vielgestaltig: 3 zaehlig oder mehrfach 3 zaehlig, 1 fach oder mehrfach gefiedert, mit grossen oder kleinen, ovalen und gezaehnten Teilblaettern oder mit fiederteiligen Teilblaettern und schmalen, oft bandfoermigen, spitzen, oder stumpfen Zipfeln. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. Ordnung keine bis mehrere. Hochblaetter 2. Ordnung meist vorhanden. Die meisten Blue- ten ⚥, an den Randblueten zygomorph, nicht auffallend gross. Kronblaetter weiss, rosa, gelblich oder gruenlich, nie dunkelgelb, bis ca. 3 mm lang, mit tiefer Ausrandung. Frucht flach (Fugenflaeche gross!), oval oder rund, ringsum mit breiten, aneinanderliegenden Randrippen der beiden Teilfruechte, kahl; die 3 rueckenstaendigen Rippen jeder Teilfrucht deutlich vorstehend. Griffel 1 - 3 mal so lang wie das Griffelpolster. Die Gattung Peucedanum umfasst etwa 120 Arten in Europa, Weslasien und Afrika. P. officinale L. (Nr. 5) ist unter den bisher untersuchten Arten als einzige hexaploid (2 n = 66); die uebrigen Arten sind diploid (2 n = 22). Nach histologischen Merkmalen der Fruechte sollten die beiden Arten P. verticillare (Nr. 1) und P. Ostruthium (Nr. 2) in die Gattung Imperatoria L. versetzt werden (Leute 1966 a).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
22B594752A18DDE49DE36E7B81253BB7.taxon	vernacular_names	Raibler Haarstrang	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
22B594752A18DDE49DE36E7B81253BB7.taxon	description	Unterscheidet sich von P. austriacum (Nr. 11) durch das folgende Merkmal: Blattzipfel sehr schmal, 0,7 - 1,5 mm breit, die laengsten Blattzipfel 10 - 20 mal so lang wie breit. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Kollin und montan. Felsige und buschige Haenge in sonniger Lage und wahrscheinlich nur auf kalkhaltiger Unterlage. Verbreitung. Suedalpen-Pflanze: Vom Aostatal ostwaerts bis Kaernten, Jugoslawien (?). - Im Gebiet: Aostatal, vom Monte San Giorgio im suedlichen Tessin ostwaerts durch die suedlichen Kalkalpen, nordwaerts bis Misox, Veltlin, Puschlav und Bormio. Bemerkungen. Es ist zu untersuchen, ob P. austriacum und P. rablense sich oekologisch unterscheiden. Die Verbreitung von P. rablense ist genauer abzuklaeren.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8C1430BBE961BBB8280FA75E195BEEBE.taxon	vernacular_names	Koriander	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8C1430BBE961BBB8280FA75E195BEEBE.taxon	description	1 - oder 2 jaehrige Kraeuter. Unterste Blaetter fiederteilig, obere 1 - 3 fach gefiedert. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. Ordnung 0 oder 1. Hochblaetter 2. Ordnung vorhanden. Blueten ⚥ und ♂; an Randblueten deutlich zygomorph. Kronblaetter meist weiss oder rosa, an Randblueten bis 4 mm lang. Frucht kugelig, hart; Verlauf der Fugenflaeche auf der Oberflaeche der Frucht nicht sichtbar (Frucht teilt sich nicht in die beiden Teilfruechte!); Hauptrippen undeutlich und erst beim Trocknen der reifen Frucht erscheinend; zwischen den undeutlichen Hauptrippen die Nebenrippen als geschlaengelte feine Linien oder Punktreihen sichtbar (10 fache Vergroesserung!). Griffel 2 - 3 mal so lang wie das kegelfoermige Griffelpolster, an der Spitze kaum verdickt. Die Gattung Coriandrum umfasst 2 im oestlichen Mittelmeergebiet vorkommende Arten. In Mitteleuropa nur C. sativum als alte Kulturpflanze.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A038BD5325A95795E675235DC52BCD9A.taxon	vernacular_names	Garten-Koriander	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A038BD5325A95795E675235DC52BCD9A.taxon	description	1 jaehrig, kahl, 20 - 50 cm hoch. Unterste Blaetter fruehzeitig absterbend, meist fiederteilig oder nur 3 teilig, mit rundlichen, stumpf gezaehnten, nach dem Grunde keilfoermig verschmaelerten Abschnitten; obere Blaetter 1 - 3 fach gefiedert, mit fiederteiligen Abschnitten und 1 - 2 mm breiten, bandfoermigen, stumpfen Zipfeln mit feiner, aufgesetzter Spitze. Dolden 1. Ordnung mit 3 - 5 Dolden 2. Ordnung. Durchmesser der Frucht 2 - 5 mm. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Viele uebereinstimmende Zaehlungen aus dem weiten Verbreitungsgebiet in Loeve und Loeve (1961) zusammengestellt. 2 n = 22: Material aus Aethiopien (Kaffa) (Bell und Constance 1966). Standort. Kollin, selten montan. Trockene, naehrstoffreiche, kalkhaltige Boeden in warmen Lagen. Aecker, Ruderalstellen. Verbreitung. Urspruenglich ostmediterran-westasiatische Pflanze: Heute als Gewuerzpflanze ueber die warmen Zonen der ganzen Erde verbreitet. - Im Gebiet zerstreut, selten und wohl kaum mehr angepflanzt (s. Bemerkungen). Bemerkungen. Die Fruechte von C. sativum liefern ein haeufig verwendetes Gewuerz. Die Pflanze wurde bei uns schon im 8. Jahrhundert in Gaerten gepflanzt; heute wird dieses Gewuerz importiert.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
16C6B5C983DE4A6B17F55CA884B92A20.taxon	vernacular_names	Hohlsame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
16C6B5C983DE4A6B17F55CA884B92A20.taxon	description	Unterscheidet sich von der Gattung Coriandrum (S. 868) durch folgende Merkmale: Kelch undeutlich, ohne Zaehne (wo nichts anderes vermerkt ist, besitzt der Kelch immer Zaehne; an diesem Merkmal zur Bluetezeit von Coriandrum einfach zu unterscheiden); jede Teilfrucht kugelig und die beiden Teilfruechte durch eine kleine Fugenflaeche miteinander verbunden, Frucht deshalb etwa 2 mal so breit wie lang, nie mit Rippen. Die Gattung Bifora umfasst 4 Arten; 3 davon sind in den Subtropen der Alten Welt verbreitet, 1 Art in Texas.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
19AD2E937DE4733BC4DA5BF09F8FB0A7.taxon	vernacular_names	Strahlen-Hohlsame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
19AD2E937DE4733BC4DA5BF09F8FB0A7.taxon	description	Zipfel der obersten Blaetter fadenfoermig. Dolden 1. Ordnung mit 4 - 7 Dolden 2. Ordnung. Frucht 3 - 4 mm hoch und 6 - 7 mm breit, unter der Griffelbasis nicht erhoeht, mit fast glatter, undeutlich buckliger Oberflaeche (10 fache Vergroesserung!); Griffel 1,5 - 2 mm lang, 4 - 5 mal so lang wie das flache Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934). Standort. Kollin. Trockene, naehrstoffreiche Boeden in warmen Lagen. Aecker, Ruderalstellen. Verbreitung. Suedeuropaeisch-westasiatische Pflanze: Als Ackerunkraut mit Kulturpflanzen weithin verschleppt. - Im Gebiet in den waermeren Gegenden; selten und meist unbestaendig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FF225FDBB4C9C59008C1919D7BB916AE.taxon	vernacular_names	Grubiger Hohlsame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FF225FDBB4C9C59008C1919D7BB916AE.taxon	description	Unterscheidet sich von B. radians (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Zipfel der obersten Blaetter bis 1 mm breit. Dolden 1. Ordnung mit 2 - 3 Dolden 2. Ordnung; Frucht unter der Griffelbasis kegelfoermig erhoeht, Oberflaeche der Frucht mit deutlichen, oft scharfkantigen, unregelmaessigen und gebogenen, netzartigen Leisten (10 fache Vergroesserung!), Griffel ca. 0,5 mm lang, etwa so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Bell und Constance 1957, Garde und Malheiros-Garde 1954). Standort. Kollin. Wie B. radians (Nr. 1). Verbreitung. Mediterran-westasiatische Pflanze: Wohl ganzes Mediterrangebiet, ostwaerts bis Zentralasien. - Im Gebiet am Alpensuedrand; als haeufig angegeben in Aeckern zusammen mit B. radians (Nr. 1) in der Provinz Bergamo (Rodegher und Venanzi 1894).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
07AF7A149CE0485514755B12E4A6CE3A.taxon	vernacular_names	Schierling	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
07AF7A149CE0485514755B12E4A6CE3A.taxon	description	Meist 2 jaehrige, kahle Kraeuter. Stengel mit langgezogenen, roten oder violetten Flecken oder Streifen. Unterste Blaetter 2 - 4 fach gefiedert. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. Ordnung vorhanden, zur Fruchtzeit oft abgefallen. Blueten ⚥ oder ♂, auch Randblueten nicht auffallend zygomorph. Kelchrand ohne Zaehne. Kronblaetter weiss, klein. Frucht eifoermig; Hauptrippen vorstehend, wellig bis kraus (Merkmal an jungen Fruechten besonders deutlich!); Griffel ungefaehr so lang wie das Griffelpolster, zurueckgebogen. Die Gattung Conium umfasst 2 Arten in der Alten Welt. C. maculatum ist weit verbreitet, waehrend C. chaerophylloides (Thunb.) Ecklon et Zeyher auf das suedliche Afrika beschraenkt ist.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8BD4FB0AF706FA978CB76C406694E17A.taxon	vernacular_names	Gefleckter Schierling	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8BD4FB0AF706FA978CB76C406694E17A.taxon	description	0,5 - 2 m hoch; unangenehm riechend. Blaetter schlaff, im Umriss 3 eckig, unterseits graugruen, oberseits dunkelgruen; Abschnitte und Zaehne stumpf oder mit feiner aufgesetzter Spitze. Dolden 1. Ordnung mit 8 - 15 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung rueckwaerts gerichtet, mit weissem Rand. Kronblaetter etwa 1,5 mm lang. Frucht 2,5 - 3,5 mm lang, ungefaehr so dick wie hoch. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934, Garde und Malheiros-Garde 1949), aus Kalifornien (Heiser und Whitaker 1948). Standort. Kollin, seltener montan. Stickstoffreiche, naehrstoffhaltige Boeden in sommerwarmen Gegenden. Unkrautgesellschaften um Haeuser, an Wegen und auf Schuttplaetzen. Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Ganzes Mediterrangebiet, Abessinien; ostwaerts bis Zentralasien und Obgebiet; nordwaerts (oft nur verschleppt) bis Orkneyinseln, Suedskandinavien, Suedfinnland, in Russland bis ca. 60 ° NB. - Im Gebiet in den sommerwarmen Gegenden; ziemlich selten. Bemerkungen. C. maculatum wurde bereits im Altertum als gefaehrliche Gift- und Arzneipflanze gebraucht.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F3944BAF2EB69A8C46A46E15FBBC81E9.taxon	vernacular_names	Gelbdolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F3944BAF2EB69A8C46A46E15FBBC81E9.taxon	description	2 jaehrige, kahle Kraeuter. Wurzel knollig verdickt. Unterste Blaetter 2 faeh gefiedert oder 3 zaehlig. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter meist keine. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 15 Dolden 2. Ordnung. Blueten ⚥, klein, ohne auffallend zygomorphe Randblueten. Kelchrand oft ohne Zaehne. Kronblaetter gelbgruen. Fruechte so dick wie lang, nach oben zugespitzt, am Grunde ueber dem Stiel " herzfoermig ", mit fluegelartig vorstehenden Hauptrippen, zur Reifezeit schwarz glaenzend; Griffelpolster hoch, kegelfoermig; Griffel etwa so lang wie das Griffelpolster. Die Gattung Smyrnium umfasst 7 Arten mit mediterran-westasiatischer Verbreitung. S. perfoliatum L. mit stengel-umfassenden Blaettern wurde vor ueber 100 Jahren bei uns in Gaerten und Weinbergen als Heilpflanze kultiviert; sie wird heute aus dem Gebiet nicht mehr angegeben.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B014BFA85AAD15A97E3601EF54600174.taxon	vernacular_names	Gespenst-Gelbdolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B014BFA85AAD15A97E3601EF54600174.taxon	description	Bis 1,5 m hoch. Grundstaendige Blaetter 3 zaehlig, mit fiederteiligen oder 1 fach gefiederten Teilblaettern; Abschnitte oval, gezaehnt; Stengelblaetter wie die grundstaendigen Blaetter. Frucht ca. 6 mm hoch. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus England (Rutland 1941). Standort. Kollin. Gebuesche, feuchte Wiesen. Verbreitung. Urspruenglich mediterrane Pflanze: Zur Roemerzeit und im Mittelalter als Gemuesepflanze (wie heute Sellerie) im noerdlichen Europa weit verbreitet. Heute noch nordwaerts bis Irland, England, Nordfrankreich. - Im Gebiet: Savoyen (Ried zwischen Champagneux und Saint-Genix).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BEF1B705AA2BDD2093DA6609068FB33B.taxon	vernacular_names	Blaugruener Faserschirm	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BEF1B705AA2BDD2093DA6609068FB33B.taxon	description	Bis 1 m hoch, die ♂ Pflanzen meist auffallend kleiner als die ♀ Pflanzen. Wurzel ruebenartig, mit Faserschopf. Stengelverzweigungen vom Grunde an reichlich und sparrig, Pflanze deshalb oft im Umriss halbkugelig. Blattzipfel bis 3 cm lang und meist nicht mehr als 1 mm breit, kurz zugespitzt. Dolden 1. Ordnung mit 4 - 8 Dolden 2. Ordnung. Kronblaetter weiss, ca. 0,5 mm lang. Frucht ca. 3 mm lang, dunkelbraun. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 18: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934, Garde und Malheiros-Garde 1949). Standort. Kollin, montan, selten subalpin. Sehr trockene, kalkreiche, steinige, meist flachgruendige Boeden. Trockenrasen, Wegraender. Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Nordwaerts bis Suedengland, Rheinland, deutscher Jura, Wiener Becken, Ungarische Tiefebene; ostwaerts bis europaeische Tuerkei. - Im Gebiet: Dep. Ain, Savoyen, Franzoesischer Jura, dem Jurafuss entlang bis Biel, Oberrheinische Tiefebene und angrenzende Kalkhuegel; oberes Saanetal, Eingang des Simmentals (Simmenfluh), Rhonetal zwischen Rochers de Naye und Martigny, Aostatal, suedliches Tessin, Puschlav, Comerseegegend, suedliche Bergamasker Alpen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A3F224B82DEA7178C95E0C9879B5188B.taxon	vernacular_names	Faserschirm	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A3F224B82DEA7178C95E0C9879B5188B.taxon	description	Mehrjaehrige, 1 geschlechtige Kraeuter, nach der ersten Bluete meist absterbend. Stengel vom Grunde an reich verzweigt. Blaetter 2 - 4 fach gefiedert, mit schmalen, bandfoermigen Zipfeln. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter meist keine. Kelchzaehne nicht vorhanden oder undeutlich. Keine auffallend zygomorphen Blueten; ♂ Blueten mit rudimentaeren Fruchtknoten. Frucht kugelig oder eifoermig, mit dicken, stumpfen Hauptrippen. Die Gattung Trinia umfasst 11 Arten und hat mediterran-asiatische Verbreitung (ostwaerts bis Altai).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B5A56D8EF094384BB472077AA56806D8.taxon	vernacular_names	Wasserschierling	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B5A56D8EF094384BB472077AA56806D8.taxon	description	Ausdauernde Sumpf- und Wasserpflanzen. Blaetter mehrfach gefiedert. Dolden 1. Ordnung mit vielen Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung meist vorhanden; Hochblaetter 2. Ordnung meist zahlreich, einzelne so lang wie die Bluetenstiele. Blueten ⚥, einzelne ♂, klein, weiss, alle gleich, + / - aktinomorph. Kelchblaetter vom Grunde an verschmaelert, ziemlich gross. Frucht breiter als lang (Fugenflaeche klein!), an der Fugenflaeche ein wenig eingesclmuert, so dass die Frucht deutlich 2 teilig ist; Teilfrucht mit 5 breiten und flachen, gelbbraunen Hauptrippen; zwischen den Hauptrippen (in den Taelchen oder Striemen) fuellen 4 dunkelbraune, in getrocknetem Zustande die Hauptrippen gelegentlich ueberragende Sekretgefaesse den Raum aus. Griffel etwa 1 / 2 so lang wie die Frucht, zurueckgebogen. Die Gattung Cicuta umfasst 7 Arten, die auf der Nordhemisphaere verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4690852D348037B8BF845A2649E50007.taxon	vernacular_names	Giftiger Wasserschierling	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4690852D348037B8BF845A2649E50007.taxon	description	Rhizom knollig oder riibenartig verdickt, hohl, durch Querwaende meist in mehrere Kammern gegliedert, von zahlreichen Wurzelfasern umgeben. Pflanze 0,5 - 1,5 m hoch, meist im Wasser stehend, verzweigt und an den Knoten Wurzeln treibend. Blaetter 2 - 3 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung schmal lanzettlich, mit spitzen, nach vorn gerichteten Zaehnen. Dolden 1. Ordnung mit 8 - 20 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 2. Dolden 2. Ordnung reichbluetig (bis 50 Blueten). Hochblaetter 2. Ordnung zahlreich, einzelne so lang wie die Stiele der Blueten. Kronblaetter ca. 1 mm lang. Fruchtstiel 3 - 6 mal so lang wie die reife Frucht. Frucht ca. 1,5 mm lang und ca. 2 mm breit; Kelchzipfel auf der reifen Frucht 0,3 - 0,5 mm hoch. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Ungarn (Baksay 1956), aus Polen (Skalinsk a et al. 1966), aus Finnland (Sorsa 1962), aus Kamtschatka (Sokolovskaya 1963). Standort. Kollin und montan. Schlammige, torfige, flach ueberschwemmte Boeden. Verlandungs- und Grossseggengesellschaften an Altlaeufen, Tuempeln und Seen. Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwaerts in Skandinavien bis 63 ° NB, weiter im Osten bis 68 ° NB; suedwaerts bis Poebene, Donaubecken, Kaukasus; ostwaerts bis Zentralasien und Kamtschatka. - Im Gebiet zerstreut, selten, mancherorts der Meliorationen wegen nicht mehr vorhanden, in den Nord- und Zentralalpen meist nicht vorhanden. Bemerkungen. C. virosa ist eine sehr gefaehrliche Giftpflanze (frueher oft Verwechslungen mit Pflanzen, deren unterirdische Teile gegessen wurden).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D11470E2BDAF1ED41EA6BDF28D5995C5.taxon	vernacular_names	Sellerie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D11470E2BDAF1ED41EA6BDF28D5995C5.taxon	description	1 - oder 2 jaehrig, 0,3 - 1 m hoch, kahl. Rhizom spindelfoermig (bei Kultursorten knollig oder ruebenartig). Blaetter 1 fach gefiedert (Kultursorten oft mit 2 fach gefiederten Blaettern), glaenzend gruen; Teilblaetter im Umriss rhombisch, unterste tief 3 teilig, Rand mit breiten, bespitzten Zaehnen, nach dem Grunde keilfoermig verschmaelert und dort ohne Zaehne. Dolden 1. Ordnung zahlreich, die untern fast sitzend und scheinbar den Stengelblaettern gegenueber, mit 5 - 10 Dolden 2. Ordnung. Keine Hochblaetter 1. und 2. Ordnung (geteilte Tragblaetter der teilweise fast sitzenden Dolden 1. Ordnung nicht mit Hochblaettern verwechseln!). Frucht 1,2 - 1,6 mm breit, wenig breiter als lang; Hauptrippen schmal, wenig vorstehend, gelb; Flaeche zwischen den Hauptrippen dunkelbraun. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Viele und uebereinstimmende Zaehlungen in Loeve und Loeve (1961) zusammengestellt. Standort. Kollin und montan. Im Gebiet Kultursorten als Gartenpflanze und diese sehr selten verwildert auf Schuttplaetzen; die wilde Sippe waechst auf Salzboeden (Meeresstrand), an Ufern, Graeben und auf Oedland. Verbreitung. Pflanze mit weltweiter Verbreitung: Eurasien (nordwaerts bis Schottland, Suedskandinavien, ostwaerts bis Zentralasien, suedwaerts bis ins Mediterrangebiet), Nord- und Suedafrika, Indien, Suedamerika; in Australien und Neuseeland eingeschleppt. - Im Gebiet selten und kaum urspruenglich. Bemerkungen. Der Sellerie als Kulturpflanze (var. dulce [Miller] Pers.) kam im fruehen Mittelalter (8. Jahrhundert) aus Suedeuropa in unser Gebiet.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
75CB5C1FA1E3A51D97B29EC8A3C2ECCC.taxon	vernacular_names	Knotenbluetiger Sellerie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
75CB5C1FA1E3A51D97B29EC8A3C2ECCC.taxon	description	Ausdauernd, kahl. Stengel bogig aufsteigend, 0,2 - 0,5 m lang, an den untersten Stengelknoten Wurzeln treibend. Blaetter mit 2 - 4 Paaren breit lanzettlicher, gezaehnter Teilblaetter und 1 oft 3 teiligem, gezaehntem Endteilblatt. Dolden 1. Ordnung scheinbar den Blaettern gegenueber stehend, fast sitzend oder Stiele kuerzer als die Stiele der Dolden 2. Ordnung, mit 5 - 10 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 2. Hochblaetter 2. Ordnung 4 - 6, breit lanzettlich, mit weissem Rand, rueckwaerts gerichtet. Frucht 1,3 - 2 mm breit, wenig breiter als lang; Hauptrippen wulstig vorstehend (ca. 0,1 mm hoch), gelb; Flaeche zwischen den Hauptrippen dunkelbraun. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1939 c), aus England (Rutland 1941), von den Kanarischen Inseln (Larsen 1960 a). Standort. Kollin. Nasse, schlammige, naehrstoffreiche Boeden. Stehende oder langsam fliessende Gewaesser (z. B. am Rande von Schilfbestaenden); Moore, Sumpfwiesen. Verbreitung. Westeuropaeisch-mediterrane Pflanze: Nord- und ostwaerts bis Grossbritannien und Shetlandinseln (kommt in Skandinavien nicht vor), Schleswig-Holstein, Rheinland, Neckargebiet, Oberrheinische Tiefebene, Bozen, Friaul, Savegebiet, Nordbulgarien, Zentralasien; suedwaerts bis Nordafrika und Abessinien. - Im Gebiet: Savoyen, Genf, Waadt, Dep. Jura, Dep. Doubs (neue Angaben in Becherer " Fortschritte " 1964), Oberrheinische Tiefebene, suedliches Tessin, Gegend von Bergamo; ueberall sehr selten, der Meliorationen wegen mancherorts nicht mehr vorhanden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2FDC7D68B428FD9954D804F495B85581.taxon	vernacular_names	Kriechender Sellerie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2FDC7D68B428FD9954D804F495B85581.taxon	description	Unterscheidet sich von A. nodiflorum (Nr. 2) durch folgende Merkmale: Stengel in der ganzen Laenge niederliegend, an allen Knoten Wurzeln treibend; Stiele der Dolden 1. Ordnung stets laenger (bis 3 mal so lang) als die Stiele der Dolden 2. Ordnung; Hochblaetter 1. Ordnung 3 - 6; Hochblaetter 2. Ordnung ohne weissen Rand; Frucht meist nicht ueber 1,2 mm breit, mit schmalen, scharfen Hauptrippen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Ungarn (Baksay 19561) Standort. Kollin. Wie A. nodiflorum (Nr. 2), jedoch vor allem in fliessendem Wasser auf Torfboeden Moore. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis England (wenige und unsichere Angaben), Norddeutschland, Tschechoslowakei (Boehmen, Maehren), Polen (Krakau?); suedwaerts bis Spanien (Katalonien, Aragonien) und Portugal (Alemtejo), Italien (Bozen, andere Angaben unsicher), Jugoslawien, Ungarn, isoliert in Nordafrika (Marokko). - Im Gebiet nur noerdlich der Alpen und in noerdlichen Alpentaelern (Flueelen), nicht im Jura, in den Vogesen und im Schwarzwald; zerstreut und sehr selten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8BA3C2E45BC087D0CEA394FD14B96311.taxon	vernacular_names	Ueberschwemmter Sellerie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8BA3C2E45BC087D0CEA394FD14B96311.taxon	description	Ausdauernd, kahl. Stengel niederliegend, im Wasser flutend oder an der Spitze bogig aufsteigend. Die meisten Blaetter 2 fach gefiedert oder 1 fach gefiedert und die Teilblaetter fast bis zum Mittelnerv fiederteilig oder 3 teilig; an den flutenden Blaettern die Abschnitte lang und fadenfoermig, schlaff; an den Blaettern ueber dem Wasser breiter, kurz und steif (oft Uebergaenge vorhanden); Teilblaetter 1. Ordnung ueber dem Wasser meist nicht ueber 1 cm lang. Dolden 1. Ordnung scheinbar den Blaettern gegenueber, meist nur mit 2 oder 3 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung keine. Hochblaetter 2. Ordnung 2 - 6, oval, mit aufgesetzter Spitze, ohne weissen Rand. Frucht ca. 1,6 mm breit und ca. 3 mm lang, mit wulstig vorstehenden, gelben Hauptrippen; Flaeche zwischen den Hauptrippen dunkelbraun. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Schleswig-Holstein (Scherrer 1939), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1966). Standort. Kollin. Nasse, zeitweise ueberschwemmte Torfschlammboeden; Schlenken, Graeben, Tuempelraender. Nordwesteuropaeische Assoziation des Heleocharitetum multicaulis All. 1922. Verbreitung. Westeuropaeisch-westmediterrane Pflanze: Nordwaerts bis Schottland und Suedschweden, ostwaerts bis Oberschlesien, Oberrheinische Tiefebene, Italien, Sizilien; suedwaerts bis Tunis und Marokko. - Im Gebiet: Dep. Ain, Elsass (" Sumpfgraben bei Graffenstaden, 10. Okt. 1936, leg. E. Oberholzer "; Material steril, Landform; Herbar ETH; einziger uns bekannter Fund aus dem Elsass).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0DA888C06083F19F979016A1FBEAD557.taxon	vernacular_names	Sellerie, Eppich	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0DA888C06083F19F979016A1FBEAD557.taxon	description	1 jaehrige oder ausdauernde Kraeuter. Blaetter 1 - oder 2 fach gefiedert. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. und 2. Ordnung keine (A. graveolens) oder mehrere. Blueten ⚥, klein, alle gleich, aktinomorph. Kronblaetter weiss oder hellgruen, ca. 0,5 mm lang, rundlich oder lanzettlich, an der Spitze ohne Ausrandung und ohne einwaerts gebogenen Zipfel (nur bei dieser Gattung unserer Flora so!). Frucht meist wenig breiter als hoch (Ausnahme: A. inundatum Nr. 4), abgeflacht (Fugenflaeche klein!), an der Fugenflaeche eingeschnuert, so dass die Frucht deutlich 2 teilig ist. Teilfrucht mit 5 vorstehenden, kantigen Rippen; zwischen den Hauptrippen (in den " Taelchen " oder " Striemen "), gelegentlich dunkelbraune, an getrockneten, reifen Fruechten vorstehende Sekretgefaesse vorhanden. Griffel wenig laenger als das Griffelpolster. Die Gattung Apium umfasst 20 Arten, die auf der Nordhemisphaere und in tropischen Gebirgen verbreitet sind; nur 1 Art in Australien und Suedamerika (A. australe Thou.).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6F1A4FEFF310F561E896FEB10954026B.taxon	vernacular_names	Gewuerzdolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6F1A4FEFF310F561E896FEB10954026B.taxon	description	2 jaehrig, 0,3 - 0,6 m hoch, sparrig verzweigt, kahl. Unterste Blaetter lang gestielt, 1 fach gefiedert, mit 3 oder 4 Paaren von ovalen, meist sitzenden, unregelmaessig gezaehnten Teilblaettern und 1 wenig tief 3 teiligen Endteilblatt (Blaetter wie bei Pimpinella, S. 880). Dolden 1. Ordnung zahlreich, mit 3 - 6 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 2 - 5. In den Dolden 2. Ordnung die Stiele der Fruechte auffallend verschieden lang (Fruchtstiel 0 - 4 mal so lang wie die Frucht in derselben Dolde 2. Ordnung). Blueten ⚥, klein, aktinomorph. Kronblaetter weiss, ca. 0,6 mm lang. Frucht bis 3 mm lang und bis 2,5 mm breit, wenig abgeflacht (Fugenflaeche verkleinert!), nach oben zugespitzt, zwischen den Hauptrippen in der obern Haelfte der Frucht Sekretgefaesse als deutliche, braune Schwielen sichtbar (reife Fruechte!); Griffel etwa so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Kollin. Naehrstoffreiche, lehmige Boeden. Unkrautgesellschaften in Hecken. Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Nordwaerts bis England, Rheinland, Gegend von Genf, Suedtirol, Dalmatien, Nordbulgarien; durch Kleinasien ostwaerts bis in den Kaukasus; Nordwestafrika (Algerien). - Im Gebiet: Savoyen, Genf, suedliche Bergamasker Alpen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C0B728950B3488AC7044B518D75577D2.taxon	vernacular_names	Hundspetersilie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C0B728950B3488AC7044B518D75577D2.taxon	description	1 - oder 2 jaehrig, 0,2 - 1 m hoch, kahl. Blaetter im Umriss 3 eckig, 2 - 3 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung fiederteilig, mit stumpfen oder kurz zugespitzten Zipfeln. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 15 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 2, schmal lanzettlich (bei fast sitzenden Dolden 1. Ordnung die geteilten Stengelblaetter nicht mit Hochblaettern verwechseln!). Hochblaetter 2. Ordnung meist 3, einseitig angeordnet: in bezug auf die Dolde 1. Ordnung nach aussen und abwaerts gerichtet, meist viel laenger als die Stiele der Blueten und Fruechte. Blueten ⚥, Randblueten zygomorph. Kronblaetter weiss, bei den groessten Randblueten bis 2 mm lang. Frucht 2,5 - 4 mm lang, wenig laenger als dick, nicht abgeflacht, nach oben zugespitzt, mit breiten, kantigen, gelben Hauptrippen und dazwischen mit schmalen, roten Striemen. Griffel zurueckgebogen, etwa so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus botanischen Gaerten (Wanscher 1934, Haekansson 1953), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1963), aus Oesterreich (Titz 1966). 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930, Delay 1947). Standort. Kollin, montan, selten subalpin. Sandige bis lehmige, lockere, naehrstoffreiche Boeden. Aecker, Schuttplaetze, Wegraender, Hecken, lichte Waelder. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Orkneyinseln, Nordskandinavien, Baltikum; ostwaerts bis zum Ural und Kaukasus; Kleinasien. - Im Gebiet verbreitet und haeufig. Bemerkungen. Standortsmodifikationen und Sippenbildung sind von Weimarck (1945) bei Ae. Cynapium untersucht worden; danach lassen sich durch die unterschiedliche Laenge der Hochblaetter 2. Ordnung genetisch fixierte Sippen unterscheiden. Die aus dem suedlichen Tessin angegebene suedosteuropaeisch-westasiatische Sippe Ae. cynapioides M. Bieb. muss auf den systematischen Wert geprueft werden. Sie ist meist hoeher als 90 cm; Blattzipfel schmaeler als bei typischen Pflanzen, und die Hochblaetter 2. Ordnung sind so lang oder kuerzer als die Stiele der Blueten und Fruechte. 2 n = 20: Material aus einem Laubmischwald in Niederoesterreich (Titz 1966).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CFD205C27D7C81A7FCF7750F39277E12.taxon	vernacular_names	Hundspetersilie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
CFD205C27D7C81A7FCF7750F39277E12.taxon	description	Die Gattung umfasst nur 1 Art, die Gattungsmerkmale sind in der Artdiagnose enthalten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
754A99795C4E570B3485AEC187C7B5C1.taxon	vernacular_names	Baumtropfen, Geissfuss	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
754A99795C4E570B3485AEC187C7B5C1.taxon	description	Ausdauernde Kraeuter. Unterste Blaetter 3 zaehlig oder 2 fach gefiedert, mit breit lanzettlichen, gezaehnten Teilblaettern. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Keine Hochblaetter 1. und 2. Ordnung. Blueten ⚥ und ♂ aktinomorph, weiss. Frucht weniger als 2 mal so lang wie dick, wenig abgeflacht (Fugenflaeche verkleinert!), mit fadenfoermigen Hauptrippen; Griffelpolster gross, etwa ⅕ so lang wie die Frucht; Griffel wenigstens 2 mal so lang wie das Griffelpolster; Narbe zurueckgebogen. Die Gattung Aegopodium umfasst 5 Arten (nach Flora URSS Bd. 16) mit eurosibirischer Verbreitung; in Europa nur Ae. Podagraria.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
07C7198AA12F33E4CB699A532D3A2485.taxon	vernacular_names	Baumtropfen, Gicht-Geissfuss	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
07C7198AA12F33E4CB699A532D3A2485.taxon	description	0,3 - 1 m hoch, kahl, mit sehr langen, tief (bis 0,5 m) in die Erde eindringenden Auslaeufern. Unterste Blaetter 1 - 2 fach 3 zaehlig oder 2 fach gefiedert; Teilblaetter letzter Ordnung breit lanzettlich, bis 10 cm lang und meist ungefaehr 2 mal so lang wie breit, mit nach vorwaerts gerichteten Zaehnen. Dolden 1. Ordnung mit 15 - 25 Dolden 2. Ordnung. Kronblaetter ca. 1,5 mm lang. Frucht ca. 3 mm lang und ca. 2 mm breit. - Bluete: Sommer und Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Malheiros-Garde und Garde 1951). 2 n = 42: Material aus Ungarn (Polya 1949). 2 n = 44: Material aus botanischen Gaerten (Hakansson 1953), aus Island (Loeve und Loeve 1956 b), aus Finnland (Sorsa 1962), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1967). Standort. Kollin, montan, seltener subalpin. Frische bis feuchte, naehrstoffreiche, tiefgruendige Boeden. Auenwaelder, Waldraender, Hecken, unbebaute Orte in schattigen Lagen, Gaerten, um Haeuser; meist in dichten Bestaenden. Verbreitung. Eurosibirische Pflanze: Europa (ohne Mediterrangebiet), ostwaerts bis Sibirien und Zentralasien. - Im Gebiet verbreitet und sehr haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4CBED558CFEEE93F2A8914E52DE5B222.taxon	vernacular_names	Aufrechter Wassersellerie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4CBED558CFEEE93F2A8914E52DE5B222.taxon	description	0,2 - 0,8 m hoch, mit unterirdischen Auslaeufern. Unterste Blaetter bis 30 cm lang (ohne Stiel), mit 2 - 10 Teilblattpaaren; Teilblaetter sitzend, oval oder lanzettlich, 1,5 - 4 cm lang, 1 1 / 2 - 2 mal so lang wie breit, das unterste Paar meist kleiner und von den folgenden abgerueckt; Endteilblatt meist + / - tief 3 teilig; Rand unregelmaessig und stumpf gezaehnt, Zaehne mit aufgesetzter Spitze. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 20 Dolden 2. Ordnung. Frucht ca. 2 mm lang und ca. 2 mm breit. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 18: Material aus Schleswig-Holstein (Scheerer 1940), aus den USA (Bell und Constance 1957). Standort. Kollin und montan. Ueberflutete, sandige bis schlammige Boeden (bis 1,5 m Wassertiefe). Baeche, Graeben. Verbreitung. Europaeisch-nordamerikanische Pflanze: Nordwaerts bis Shetlandinseln, Suedskandinavien, Baltikum; ostwaerts bis Ural und Kaukasus; suedwaerts bis Balearen und Krim; in Nordamerika von Ontario suedwaerts bis Kalifornien. - Im Gebiet verbreitet und haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
18B512881E6782929079298845C56E63.taxon	vernacular_names	Wassersellerie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
18B512881E6782929079298845C56E63.taxon	description	Ausdauernde, kahle Sumpf- und Wasserpflanzen. Blaetter 1 fach gefiedert; Teilblaetter gezaehnt. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Dolden 1. Ordnung zum Teil seitenstaendig, Blaettern gegenueber. Hochblaetter 1. Ordnung gezaehnt oder geteilt, einzelne (besonders bei den obersten Dolden) ganzrandig und lanzettlich. Blueten ⚥ aktinomorph, weiss. Frucht so lang wie breit, abgeflacht (Fugenflaeche klein!), an der Fugenflaeche eingeschnuert; Hauptrippen fadenfoermig, wenig vorstehend; Griffel laenger als das Griffelpolster, zurueckgebogen. Die Gattung Berula umfasst wenige Arten in Eurasien und Nordamerika.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3C109E97BA10F31B3E22B1BCF2FEFD25.taxon	vernacular_names	Merk	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3C109E97BA10F31B3E22B1BCF2FEFD25.taxon	description	Unterscheidet sich von der Gattung Berula (S. 879) durch folgende Merkmale: Dolden 1. Ordnung endstaendig; Hochblaetter 1. Ordnung meist ganzrandig, selten gezaehnt; Frucht mit grossen, stumpfen Hauptrippen. Die Gattung Sium umfasst wenige Arten in Eurasien und Nordamerika; in Europa nur S. latifolium.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
00DED09C77B48F666246AA0F0954D912.taxon	vernacular_names	Breitblaettriger Merk	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
00DED09C77B48F666246AA0F0954D912.taxon	description	0,5 - 1,5 m hoch, aufrecht, keine Auslaeufer. Untergetauchte Blaetter mit fadenfoermigen Abschnitten. Blaetter ueber dem Wasser bis 40 cm lang, mit 4 - 10 Teilblattpaaren; Teilblaetter oval oder lanzettlich, sitzend, 3 - 6 cm lang, 3 - 4 mal so lang wie breit, das unterste Paar wenig kleiner als die obern, nicht abgerueckt; Endteilblatt von gleicher Form wie die andern Teilblaetter; Rand fein, regelmaessig und spitz gezaehnt. Dolden 1. Ordnung mit 15 - 25 Dolden 2. Ordnung. Frucht 3 mm lang und 3 mm breit, mit auffallenden, 0,4 - 0,8 mm langen, schmal lanzettlichen Kelchzipfeln; Griffelpolster flach und kaum erkennbar. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1938), aus botanischen Gaerten (Hakansson 1953), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1966), aus Polen (Skalinska et al. 1969). Standort. Kollin. Schlammige, bis 60 cm tief ueberschwemmte Boeden; stehende oder langsam fliessende, stets naehrstoffreiche Gewaesser. Scirpo-Phragmitetum W. Koch 1926. Verbreitung. Eurosibirische Pflanze: Nordwaerts bis Schottland, Suedskandinavien, Finnland, Nordrussland (Karelien); ostwaerts bis Jenissei- und Baikalseegebiet und Zentralasien; suedwaerts bis Spanien (Sevilla), Kalabrien, Balkanhalbinsel (ohne Griechenland), Kaukasus. - Im Gebiet: Savoyen (nach Perrier de la Bathie 1917 haeufig), Dep. Jura (z. B. Besancon), frueher im westlichen Mittelland ostwaerts bis Nidau (Bielersee), mehrere Fundstellen, heute wohl nur noch in der alten Zihl bei Meienried (Bern); Alpensuedfuss (Piemont, Lombardei) von Rodegher und Venanzi 1894 als haeufig angegeben; in der Oberrheinischen Tiefebene ausserhalb des Gebiets z. B. noerdlich Strassburg.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E5ADD06BB55DDFDE9F7E7EAE1E4BD119.taxon	vernacular_names	Bibernelle	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E5ADD06BB55DDFDE9F7E7EAE1E4BD119.taxon	description	Ausdauernde (unsere Arten), seltener 1 jaehrige Kraeuter. Untere Blaetter 1 fach gefiedert, mit gezaehnten, selten geteilten Teilblaettern. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Keine Hochblaetter 1. und 2. Ordnung. Blueten ⚥ und ♂, nicht auffallend zygomorph, weiss bis rot. Frucht wenig hoeher als breit, wenig abgeflacht (Fugenflaeche verkleinert!), an der Fugenflaeche deutlich eingeschnuert, mit fadenfoermigen, bei einzelnen Arten nur an der Spitze oder am Grunde der Frucht deutlichen Hauptrippen; Griffel viel laenger als das Griffelpolster, zurueckgebogen. Die Gattung Pimpinella umfasst etwa 150 Arten, die in Eurasien, Afrika und Nord- und Suedamerika verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
151839762396C3C278BF2466E8A15DCF.taxon	vernacular_names	Grosse Bibernelle	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
151839762396C3C278BF2466E8A15DCF.taxon	description	0,4 - 1 m hoch, meist vollstaendig kahl. Teilblattpaare der untersten Blaetter 1 - 4; Teilblaetter im Umriss oval, spitz und unregelmaessig gezaehnt, am Grunde abgerundet bis herzfoermig, meist sitzend; Endteilblatt wenig tief 3 teilig. Mehrere Blaetter, die den grundstaendigen aehnlich sind, ueber den Stengel verteilt. Stengel mit groben Rippen. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 15 Dolden 2. Ordnung. Kronblaetter weiss oder rosa, 1 - 1,5 mm lang. Wenn die Kronblaetter abfallen, sind die Griffel 1,5 bis 2 mm lang und zu dieser Zeit viel laenger als die Frucht und das Griffelpolster zusammen. Reife Frucht 2,5 - 3 mm lang und 1,5 - 2 mm breit; zwischen den undeutlichen Hauptrippen Oberflaeche mit feinen Laengsrunzeln (25 fache Vergroesserung!). - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 18: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930, Hakansson 1953), aus Polen (Gawlowska 1967). 2 n = 20: Material aus Ungarn (Baksay 1957 b), aus der Schweiz, aus Frankreich, Deutschland, Oesterreich, Polen und der Tschechoslowakei (Hunkeler und Favarger 1967). Standort. Montan und subalpin, seltener kollin, selten alpin. Frische, naehrstoffreiche Boeden. Fettwiesen, Hochstaudenfluren, Laegerstellen. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis England, Suedskandinavien, Finnland, Nordrussland; ostwaerts bis Karelien und Ukraine; suedwaerts bis Nordspanien, Kalabrien, Montenegro, Karpaten. - Im Gebiet verbreitet und haeufig. Bemerkungen. P. major ist sehr vielgestaltig hinsichtlich der Teilung der Blaetter; es sind deshalb viele Sippen beschrieben worden, ueber deren systematischen Wert man aber nichts weiss.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C962BC87F9853BEFF1BC47C0255F92D9.taxon	vernacular_names	Schwarze Bibernelle	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C962BC87F9853BEFF1BC47C0255F92D9.taxon	description	Unterscheidet sich von P. saxifraga (Nr. 2) durch folgende Merkmale: Blaetter beiderseits behaart (Haare 0,2 - 0,5 mm lang), ebenso der Stengel bis ueber die Verzweigungen hinauf behaart; die groessten Dolden 1. Ordnung an kraeftig entwickelten Pflanzen mit 15 - 20 (haeufig 15 - 17) Dolden 2. Ordnung; angeschnittene Wurzel wird blau (Gawlowska 1969). - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 18: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930, Garde und Malheiros-Garde 1949, Hakansson 1953), aus Ungarn (Polya 1949). 2 n = 18, 20: Material aus Polen; keine aeussern Unterschiede zwischen den Chromosomensippen (Gawlowska 1967). 2 n = 40: Material aus Schuls (Unterengadin), Oesterreich, Tschechoslowakei, Baltikum, Russland (Leningrad); Zugehoerigkeit dieser Chromosomensippe zu P. nigra wird vermutet (Hunkeler und Favarger 1967). Standort. Kollin und montan, seltener subalpin. Sehr trockene, naehrstoffarme, sandige bis kiesige Boeden. Trokkenwiesen, Foehrenwaelder. Verbreitung (ungenuegend bekannt). Osteuropaeische Pflanze: Westwaerts bis ins Rheingebiet; nordwaerts bis Suedschweden, Boehmen, Maehren; suedwaerts bis in die Zentralalpen und die noerdliche Balkanhalbinsel; Ostgrenze wohl nicht bekannt. Verbreitungskarte von Weide (1962). - Im Gebiet: Zentral- und suedalpine Taeler, nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FF6277DA3B2AEC91E4398493FA37CE1D.taxon	vernacular_names	Kleine Bibernelle	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FF6277DA3B2AEC91E4398493FA37CE1D.taxon	description	0,2 - 0,6 m hoch. Teilblattpaare der untersten Blaetter 3 - 5. Teilblaetter im Umriss oval, unregelmaessig und spitz oder stumpf gezaehnt, selten fiederteilig, am Grunde keilfoermig verschmaelert, kahl, oder seltener und nur unterseits zerstreut mit ca. 0,1 mm langen Haaren, meist sitzend; Endteilblatt wenig tief 3 teilig. Stengelblaetter meist mit schmalen oder fiederteiligen Teilblaettern oder noch 1 unteres Stengelblatt den grundstaendigen Blaettern aehnlich. Stengel kahl oder am Grunde mit weichen, gebogenen, ca. 0,1 mm langen Haaren besetzt, mit feinen Rillen oder rund und glatt. Die groessten Dolden 1. Ordnung an kraeftigen Pflanzen mit 10 - 15 (haeufig 14 oder 15) Dolden 2. Ordnung. Kronblaetter weiss bis rot, ca. 1 mm lang. Wenn die Kronblaetter abfallen, sind die Griffel bis 1 mm lang und zu dieser Zeit viel kuerzer als die Frucht und das Griffelpolster zusammen. Frucht 2 - 2,5 mm lang und 1,5 - 1,8 mm breit; zwischen den kaum sichtbaren Hauptrippen sind undeutliche Laengsrunzeln vorhanden (25 fache Vergroesserung!). Angeschnittene Wurzel bleibt gelblich (Gawlowska 1969). - Bluete: Sommer bis Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus der Schweiz, aus Frankreich, Deutschland, Oesterreich, Tschechoslowakei, Ungarn (Hunkeler und Favarger 1967). 2 n = 36: Material aus botanischen Gaerten (Hakansson 1953). 2 n = 40: Material aus botanischen Gaerten (Bell und Constance 1960). 2 n = 36, 40: Material aus Polen; keine aeussern Unterschiede zwischen den beiden Chromosomensippen (Gawlowska 1967). Standort. Kollin, montan und subalpin. Trockene Boeden. Trockenwiesen, trockene Buschwaelder, Foehrenwaelder, Boeschungen. Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwaerts bis Shetlandinseln, in Skandinavien bis 70 ° NB, Finnland, noerdliches Russland; ostwaerts bis Baikalseegebiet und Zentralasien; suedwaerts bis Sierra Nevada, Albanien, Kleinasien, Kaukasus. - Im Gebiet verbreitet, haeufig. Bemerkungen. Weide (1962) hat von P. saxifraga die P. nigra als Art abgetrennt. Seiner weitern Aufteilung der beiden Arten in je 5 Unterarten und z. T. weiter in Varietaeten (alles nach Herbarmaterial!) folgen wir nicht.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
623FD9F267382AC10AFF216C1C93867C.taxon	vernacular_names	Athamas-Baerwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
623FD9F267382AC10AFF216C1C93867C.taxon	description	Ausdauernd, 0,2 - 0,6 m hoch, kahl. Rhizom dick, mit Faserschopf. Grundstaendige Blaetter im Umriss oval, meist 3 fach gefiedert, mit haarfoermigen, meist nicht ueber 0,2 mm breiten, 2 - 6 mm langen, fein zugespitzten Zipfeln, die sich ueberlagern. Stengelblaetter 0 - 2. Stengel oft nicht oder wenig verzweigt. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 6. Dolden 1. Ordnung mit 5 - 15 Dolden 2. Ordnung. Blueten ⚥ oder ♂, meist nur Randblueten in den Dolden 2. Ordnung fruchtend, klein, aktinomorph. Kronblaetter weiss, hellgelb oder blass rosa. Frucht 6 - 8 mm lang, 3 - 4 mm dick, nicht abgeflacht, mit kantig vorstehenden Hauptrippen, auf sehr verschieden langen Stielen; Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster, zurueckgebogen. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930, Wanscher 1934, Hakansson 1953). Standort. Montan, subalpin, seltener alpin. Saure, naehrstoffarme Boeden. Magere Weiden. Verbreitung. Europaeische Gebirgspflanze: In den meisten Gebirgen von England und Suednorwegen suedwaerts bis Sierra de Gredos (Mittelspanien), Apennin, Albanien. - Im Gebiet: Vogesen, Schwarzwald, suedwestliche Schwaebische Alb, Wurzach (Oberschwaben), Jura (von Suedwesten her zerstreut bis Delsberg und Chasseral), suedwestliche Alpen (Savoyen, Aostatal, Wallis [Val Ferret, Valsorey, Val d'Entremont, Binntal?]), suedoestliche Kalkalpen (Val Brembana in den Bergamasker Alpen), noerdliche Ketten (unter Rossberg bei Oberwil im Simmental, Buochser Horn, Molasseberge von Schwyz [Etzel, Einsiedeln] und St. Gallen [Vorberge des Speer oberhalb Ebnat-Kappel], Vorarlberg [Oberbildstein]); alte unrichtige Angabe vom Pilatus.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
194C54447D75D0D6CE095E065090FB1E.taxon	vernacular_names	Baerwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
194C54447D75D0D6CE095E065090FB1E.taxon	description	Die Gattung umfasst nur 1 Art; die Gattungsmerkmale sind deshalb in der Artdiagnose enthalten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2BB9662C6028E0748F5E9A37718BE6AC.taxon	vernacular_names	Echter Kuemmel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2BB9662C6028E0748F5E9A37718BE6AC.taxon	description	2 jaehrig, 0,3 - 0,6 m hoch. Rhizom dick, mit faserigen Seitenwurzeln. Stengel sparrig verzweigt, mit mehreren Blaettern. Unterste Blaetter mit auffallend nach unten abgeruecktem unterstem Teilblattpaar 1. Ordnung; Zipfel und Zaehne fein zugespitzt. Dolden 1. Ordnung mit 8 - 16 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung keine. Kronblaetter meist rosa bis rot, seltener weiss, ca. 1,5 mm lang, ungefaehr so lang wie breit. Stiele der Dolden 2. Ordnung und der Fruechte unter sich auffallend verschieden lang. Frucht 3 - 3,5 mm lang, 1,8 - 2,2 mm breit, zur Fruchtreife die beiden Fugenflaechen sichelfoermig gegeneinander gebogen. - Bluete: Spaeter Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material zum grossen Teil aus botanischen Gaerten; zahlreiche Zaehlungen in Loeve und Loeve (1961) zusammengestellt. 2 n = 22: Material aus botanischen Gaerten (Schulz-Gaebel 1930, Delay 1947); diese Zahl ist unsicher. Standort. Kollin, montan und subalpin, selten alpin. Naehrstoffreiche, frische Boeden. Fettwiesen, Weiden, Wegraender. Verbreitung. Eurosibirische Pflanze: In Europa nordwaerts bis 70 ° NB (oft nur verschleppt oder angepflanzt), in Asien bis in die Arktis; suedwaerts bis Kastilien, Emilia, Montenegro, Rilagebirge, Kaukasus, Zentralasien; ostwaerts bis Kamtschatka. - Im Gebiet verbreitet und besonders in den Bergen haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
825D39C071ABF2323D930C085024FA6F.taxon	vernacular_names	Kuemmel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
825D39C071ABF2323D930C085024FA6F.taxon	description	2 jaehrige bis ausdauernde, kahle Kraeuter. Blaetter 2 - 3 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung; Zipfel meist nicht ueber 1 mm breit zugespitzt. Dolden 1. Ordnung mit zahlreichen Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 bis wenige; Hochblaetter 2. Ordnung stets vorhanden. Blueten ⚥ und ♂, klein, weiss bis rot, aktinomorph. Frucht fast 2 mal so lang wie breit, wenig abgeflacht (Fugenflaeche verkleinert!), mit deutlich vorstehenden, stumpfen Hauptrippen; Griffel laenger als das Griffelpolster, zurueckgebogen. Die Gattung Carum umfasst etwa 25 Arten, die in den gemaessigten und subtropischen Gebieten der ganzen Erde vorkommen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
87C590555F425AFC502D354C428B2B49.taxon	vernacular_names	Quirlblaettriger Kuemmel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
87C590555F425AFC502D354C428B2B49.taxon	description	Ausdauernd, 0,3 - 0,8 m hoch. Wurzeln bueschelig, spindelfoermig verdickt. Stengel wenig und spitzwinklig verzweigt, mit 1 - 3 Blaettern. Uebrige Blaetter eine grundstaendige Rosette bildend, bis 25 cm lang und bis 1,5 cm breit, mit 25 - 30 Paaren von sitzenden Teilblaettern, die bis zum Grunde mehrfach gabelig geteilt sind, so dass fadenfoermige, fein zugespitzte, weniger als 1 cm lange Zipfel entstehen; die Zipfel bilden um die Hauptachse des Blattes scheinbar Quirle. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 15 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung mehrere. Stiele der Dolden 2. Ordnung und der Fruechte unter sich nicht auffallend verschieden lang. Frucht 2,5 - 3 mm lang und ca. 2 mm dick, sonst wie bei C. Carvi (Nr. 1). - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus botanischen Gaerten (Garde und Malheiros-Garde 1949). Standort. Kollin. Feuchte Wiesen. Verbreitung. Westeuropaeische Pflanze: Iberische Halbinsel, Frankreich (ostwaerts bis Dep. Ain, Elsass [an der Lauter zwischen Wissemburg und Lauterburg]), weiter im Norden ostwaerts bis an den Rhein, westliches England und Schottland. - Im Gebiet: Dep. Ain (Dombes).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A0A721B7DE62350D48AFC13189AC9BA1.taxon	vernacular_names	Petersilie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A0A721B7DE62350D48AFC13189AC9BA1.taxon	description	1 jaehrige bis ausdauernde, kahle Kraeuter. Blaetter 3 zaehlig oder gefiedert, mit fiederteiligen und gezaehnten Teilblaettern letzter Ordnung, die oft kraus sind und sich nicht in einer Ebene ausbreiten lassen. Dolden 1. und 2. Ordnung mit Hochblaettern 1. und 2. Ordnung vorhanden. Blueten ⚥ und ♂, klein, aktinomorph. Kronblaetter weiss, hellgruen oder roetlich. Frucht meist nur wenig hoeher als breit, wenig abgeflacht (Fugenflaeche verkleinert!) und an der Fugenflaeche etwas eingeschnuert. Teilfrucht mit 5 deutlichen Hauptrippen; Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. Fruchttraeger bis zum Grunde 2 teilig. Die Gattung Petroselinum umfasst 4 Arten, die urspruenglich im Mediterrangebiet verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D95C1852A664608A3F430301FE797C2E.taxon	vernacular_names	Garten-Petersilie	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D95C1852A664608A3F430301FE797C2E.taxon	description	2 jaehrig, 0,3 - 1 m hoch. Unterste Blaetter 2 - 3 fach gefiedert, mit fiederteiligen und gezaehnten Teilblaettern letzter Ordnung. Dolden 1. Ordnung mit 10 - 20 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 1 - 3. Kronblaetter gelbgruen bis rosa, ca. 0,6 mm lang. Frucht 2,5 - 3 mm lang und 1,5 - 2 mm breit; Hauptrippen hellgelb und deutlich vorstehend; zwischen den Hauptrippen Frucht dunkelbraun. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Zahlreiche und uebereinstimmende Zaehlungen in Loeve und Loeve (1961) zusammengestellt. Standort. Kollin, montan und subalpin. Gartenpflanze, sehr selten verwildert. Verbreitung. Urspruenglich mediterrane Pflanze (besonders Balkanhalbinsel); heute ueber die ganze Erde verbreitet. - Im Gebiet seit dem fruehen Mittelalter (8. Jahrhundert) ueberall als Medizinal-, Gewuerz- und Gemuesepflanze angebaut. Bemerkungen. Neuerdings wird auch der Name P. crispum (Miller) A. W. Hill gebraucht.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0DD6BCCA404FAC798E890B80D2019CCB.taxon	vernacular_names	Zwerg-Mutterwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0DD6BCCA404FAC798E890B80D2019CCB.taxon	description	3 - 15 cm hoch. Rhizom an der Spitze mit braunen, haeutigen Blattresten (kein Faserschopf!). Alle Blaetter grundstaendig, bis 5 cm lang (ohne Stiel) und bis 4 cm breit, 1 - 2 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung, Zipfel lanzettlich, bis 1 nun breit und bis 8 mm lang. Stengel nicht verzweigt, ohne Blaetter. Dolde 1. Ordnung 1, mit 12 - 20 Dolden 2. Ordnung, sehr dicht, da Stiele der Dolden 2. Ordnung meist weniger als 1 cm lang (selten bis 1,5 cm) und die Fruchtstiele (Dolden 2. Ordnung mit 10 - 15 Fruechten) nur 2 - 3 mm lang sind. Hochblaetter 1. Ordnung 5 - 10, schmal lanzettlich oder an der Spitze 3 teilig, so lang oder laenger als die Stiele der Dolden 2. Ordnung und diesen stets anliegend. Hochblaetter 2. Ordnung wie die Hochblaetter 1. Ordnung oft viel laenger als die Fruchtstiele. Kronblaetter weiss bis rot, ca. 1 mm lang und ebenso breit. Frucht 3,5 - 4,5 mm lang und 2,5 - 3 mm dick; Griffel etwa 2 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus den Schweizer Alpen (Favarger 1957). Standort. Alpin, seltener subalpin. Basische bis saure, humose Boeden auf extrem windexponierten Graten und Buckeln, die im Winter schneefrei bleiben oder nur kurze Zeit eine Schneedecke tragen. Elynetum (Brockmann-Jerosch) Br. - Bl. 1913, Caricetum curvulae elynetosum Br. - Bl. 1926. Verbreitung. Alpin-karpatische Pflanze: Alpen (Dauphine bis Oesterreich [Seckauer Zinken]), Karpaten, Kroatien. (Die in Russland, Sibirien und Zentralasien vorkommende Sippe wird als L. alpinum Kurtz abgetrennt.). - Im Gebiet in den Alpen verbreitet, nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
25E338029F0E717D31ABAFE3940686F0.taxon	vernacular_names	Mutterwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
25E338029F0E717D31ABAFE3940686F0.taxon	description	Ausdauernde, kahle Kraeuter. Rhizom mit haeutigen Blattresten oder Faserschopf. Blaetter stets mehrfach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung. Zipfel schmal, lanzettlich oder + / - parallelrandig, mit aufgesetzter Spitze. Dolden 1. und 2. Ordnung vorhanden. Hochblaetter 1. Ordnung keine bis viele, diese ungeteilt oder an der Spitze 3 teilig oder fiederteilig. Blueten ⚥ und oft viele ♂, klein, + / - aktinomorph, weiss bis rot. Frucht weniger als 2 mal so lang wie dick, nicht abgeflacht, mit fluegelartig vortretenden Hauptrippen; alle Hauptrippen ungefaehr gleich hoch, Griffelpolster oft gross; Griffel laenger als das Griffelpolster. Die Gattung Ligusticum umfasst etwa 25 Arten, die auf der noerdlichen Hemisphaere, in Chile und Neuseeland verbreitet sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8CD4D3FE6148A558B254C098685D0C20.taxon	vernacular_names	Steckenkraut-Mutterwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8CD4D3FE6148A558B254C098685D0C20.taxon	description	0,6 - 1,2 m hoch. Rhizom an der Spitze mit grossem Faserschopf. Grundstaendige und stengelstaendige Blaetter vorhanden, bis 30 cm lang (ohne Stiel), bis 15 cm breit, 3 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung; Zipfel weniger als 1 mm breit, fein zugespitzt. Dolden 1. Ordnung 1 - 3, mit je 20 - 30 Dolden 2. Ordnung; Stiele der Dolden 2. Ordnung bis 5 cm lang. Hochblaetter 1. Ordnung zahlreich, fiederteilig, kuerzer als die Stiele der Dolden 2. Ordnung, abstehend. Hochblaetter 2. Ordnung wie die Hochblaetter 1. Ordnung, oft viel laenger als die Fruchtstiele. Kronblaetter weiss, ca. 1 mm lang und ebenso breit. Frucht 4,5 - 5 mm lang und 3 - 3,5 mm dick; Griffel 2 - 3 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus dem Jura (Reculet) (Favarger 1969). Standort. Subalpin. Felsschutt und steinige Haenge, nur auf Kalk. Verbreitung. Westalpen-Pflanze: Seealpen bis Hautes Alpes (Angaben vom Mont Cenis sind unrichtig), suedwestlicher Jura. - Im Gebiet: Reculet, Colombier de Gex. Die Angaben von Fiori (1925 - 1929) aus den Bergamasker Alpen (Monte Legnone, Corno Stella, Monte Cavallo, Tonale) uebernommen von Pitschmann und Reisigl (1959) sind zweifelhaft, da Standorte auf kalkarmem Gestein sehr unwahrscheinlich sind.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BF4D392405754A030CA0E07E9C420855.taxon	vernacular_names	Muttern, Alpen-Mutterwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BF4D392405754A030CA0E07E9C420855.taxon	description	Bis 0,5 m hoch. Rhizom mit Faserschopf. Grundstaendige Blaetter bis 10 cm lang (ohne Stiel) und bis 8 cm breit, meist 2 fach gefiedert, mit fiederteiligen Teilblaettern letzter Ordnung; Zipfel lanzettlich, kurz, ca. 1 mm breit, allmaehlich zugespitzt. Stengel mit 1 Dolde 1. Ordnung und ohne Stengelblatt oder mit 2 - 3 Dolden 1. Ordnung und 1 - 2 Stengelblaettern. Dolde 1. Ordnung mit 7 - 12 Dolden 2. Ordnung; Stiele der Dolden 2. Ordnung meist nicht ueber 2 cm lang. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 3, lanzettlich, ganzrandig, kuerzer als die Stiele der Dolden 2. Ordnung, abstehend. Hochblaetter 2. Ordnung mehrere, schmal lanzettlich, ganzrandig, wenig laenger als die Fruchtstiele. Kronblaetter weiss bis rot, ca. 1,5 mm lang. Frucht 5 - 6 mm lang und ca. 3,5 mm dick; Griffel 2 - 3 mal so lang wie das Griffelpolster. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus den Schweizer Alpen (Favarger 1957). Standort. Alpin und subalpin, selten montan. Frische bis sickernasse, meist kalkarme, humose Boeden. Rasengesellschaften, Weiden, Hochstaudenfluren, Fettwiesen, Alnus viridis- Busch. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Auvergne, Alpen, Schwarzwald, Boehmerwald, Sudeten, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel (suedwaerts bis Albanien und Bulgarien). - Im Gebiet: Alpen (verbreitet), Schwarzwald (Feldberg, Triberg).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D8176B03A9B1BB63F996564567131E05.taxon	vernacular_names	Seguiers Mutterwurz	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D8176B03A9B1BB63F996564567131E05.taxon	description	0,6 - 1,3 m hoch. Rhizom mit wenigen groben Fasern. Unterste Blaetter sehr gross, bis 30 cm lang (ohne Stiel), 4 fach gefiedert; die meisten Zipfel 0,8 - 1,5 cm lang (im Gebiet nur bei dieser Ligusticum art. so lang; vgl. auch die in der gleichen Gegend vorkommenden Peucedanum rablense, S. 866, und Cnidium silaifolium), fast parallelrandig, mit aufgesetzter, weisser bis hellgelber Spitze (bei Peucedanum rablense und Cnidium silaifolium Spitze fast immer rotbraun). Stengel meist mit vielen Blaettern und Dolden 1. Ordnung, wobei die obersten Dolden (unterhalb der Enddolde) gegenstaendig oder quirlstaendig sind (Unterschied zu Peucedanum rablense und Cnidium silaifolium). Die groessten Dolden 1. Ordnung mit 30 - 50 Dolden 2. Ordnung. Stiele der Dolden 2. Ordnung bis 10 cm lang. Hochblaetter 1. Ordnung meist keine. Hochblaetter 2. Ordnung vom Grunde an verschmaelert, viel kuerzer als die meisten Fruchtstiele. Kronblaetter weiss, ca. 1 mm lang und ebenso breit. Frucht ca. 5 mm lang und ca. 3 mm dick, mit hellen Rippen und dazwischen breiten, dunkelbraunen Streifen (im Gebiet nur bei dieser Art so!). - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Jugoslawien (Susnik 1967). Standort. Subalpin und montan. Kalkhaltige, steinige Boeden. Weiden, Buschwald. Verbreitung. Suedostalpen-Pflanze: Vom suedlichen Tessin ostwaerts bis Venetien und Dalmatien. - Im Gebiet: Tessin (Monte San Giorgio, Poncione d'Arzo, San Martino, Monte Generoso); wahrscheinlich ostwaerts durch die suedlichen Kalkalpen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6AD8478A4015A1C4958DC2279DA11BB1.taxon	vernacular_names	Brenndolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
6AD8478A4015A1C4958DC2279DA11BB1.taxon	description	1 jaehrige bis ausdauernde Kraeuter. Blaetter mehrfach gefiedert. Stengel spitzwinklig verzweigt (Habitus der Pflanze wie Selinum, S. 846, vgl. Bemerkungen unter C. silaifolium und die Diagnose von Ligusticum Seguieri!). Dolden 1. Ordnung mit vielen Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung meist keine; Hochblaetter 2. Ordnung stets vorhanden. Blueten ⚥ und einzelne ♂, klein, alle gleich, + / - aktinomorph. Kronblaetter weiss bis rot. Frucht weniger als 2 mal so lang wie breit, wenig abgeflacht (Fugenflaeche verkleinert!), mit deutlich vorstehenden, stumpfen Hauptrippen, wobei die Randrippen der Teilfriichte nicht oder nur unbedeutend hoeher sind als die rueckenstaendigen Hauptrippen (Unterschied zu Selinum); der zurueckgebogene Griffel mehrmals laenger als das Griffelpolster. Die Gattung Cnidium umfasst etwa 20 Arten in Eurasien; das Zentrum der Gattung ist in Ostasien; in Europa nur 2 Arten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0FFB9EAFC446F49B08F50108098B04FA.taxon	vernacular_names	Silgenblaettrige Brenndolde	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0FFB9EAFC446F49B08F50108098B04FA.taxon	description	Ausdauernd, 0,6 - 1,2 m hoch. Unterste Blaetter im Umriss 3 eckig, 3 fach gefiedert, unterstes Fiedernpaar 1. Ordnung nicht nach unten abgerueckt (auffallender Unterschied zu Carum Carvi, S. 883), Zipfel bis 1,5 mm breit, ganz kurz zugespitzt oder stumpf und mit aufgesetzter Spitze. Dolden 1. Ordnung mehrere, die untersten nie gegenstaendig (Unterschied zu Ligusticum Seguieri), gross, flach, mit 30 - 40 Dolden 2. Ordnung. Hochblaetter 1. Ordnung 0 - 8, meist 0. Kronblaetter weiss, ca. 1,5 mm lang und 1 mm breit. Frucht 3,5 - 4 mm lang und ca. 2,5 mm breit; Griffel etwa 4 mal so lang wie das Griffelpolster (s. auch unter Bemerkungen). - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Montan und kollin. Kalkreiche, steinige Boeden in heissen Lagen. Buschwaelder, lichte Laubmischwaelder. Verbreitung. Suedeuropaeische Pflanze: Cevennen, Alpen (Westalpen und suedoestliche Kalkalpen), Korsika, Sardinien, Apenninenhalbinsel, Sizilien, Jugoslawien, Siebenbuergen, Kreta. - Im Gebiet: Gegend von Varese, suedliches Tessin (Poncione d'Arzo, Monte San Giorgio, Monte Generoso, Balerna), Bergamasker Alpen (Valle Imagna, Val Taleggio, Val Brembilla). Bemerkungen. Wenn keine Fruechte vorliegen und Angaben ueber Standort und Herkunft der Pflanze fehlen, so kann C. silaifolium an folgenden Merkmalen von Selinum Carvifolia unterschieden werden: Dolden 1. Ordnung mit 30 - 40 Dolden 2. Ordnung; Papillen an den Stielen der Dolden 2. Ordnung schief aufwaerts gerichtet (bei S. Carvifolia zum grossen Teil senkrecht abstehend).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Umbelliferae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
