Taraxacum alatum H. Lindb. ,
Acta Soc. Fauna Fl. Fenn. 29 (9): 9, 20 (1908) –
Abb. 10 B.
Österreich, Oberösterreich: Ortschaft Mondsee, Straße am Verbrauchermarkt nahe der Autobahnauffahrt, 14.4.2007, leg. Uhlemann (Hb. DR, WU). — Linz, nördlicher Stadtrand, Gewerbegebiet an der Straße nach Freistadt, 18. 4. 2009, leg. Uhlemann (Hb. DR).
Österreich, Kärnten: St. Veit an der Glan, ruderalisierter Rasen gegenüber dem Bahnhof, 11.4. 2009, leg. Uhlemann (Hb. DR).
Taraxacum alatum besitzt unberandete, zurückgebogene äußere Involukralblätter mit nach außen gebogenen Spitzen, grüne, geflügelte Blattstiele (Artepitheton!) und kurze, dreieckige Blattseitenlappen, die meist einen großen Zahn auf der Oberkante tragen. Diese seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts bekannte und damit „klassische“ Art wurde aus Finnland (Helsinki) beschrieben und hat eine weite Verbreitung in Nord- und Mitteleuropa, wohl einschließlich Österreichs.