Salix apennina A. K. Skvortsov

Apenninen-Weide

Art ISFS: 363000 Checklist: 1040580 Salicaceae Salix Salix apennina A. K. Skvortsov

Zusammenfassung

Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): Ähnlich wie S. myrsinifolia, aber Blätter auf der ganzen Unterseite mit bläulicher Wachsschicht und stark vorspringenden Adern, Hauptnerv im Sommer mit rotbraunen Haaren. Blattoberseite dunkelgrün glänzend . Griffel nur 0,5-0,9 mm lang (bei S. myrsinifolia 0,7-1,5 mm). Holz unter der Rinde mit zahlreicheren und längeren vorspringenden Rippen als bei S. myrsinifolia .

Blütezeit (nach Lauber & al. 2018): 4-5

Standort und Verbreitung in der Schweiz (nach Lauber & al. 2018): Feuchte Gebüsche, Moore / kollin / Südliches TI

Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Apenninisch

Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 4w + 33-333.n.2n=114

Status

Status IUCN: Verletzlich

Nationale Priorität: 3 - Mittlere nationale Priorität

Internationale Verantwortung: 2 - Mittel Erhalten/ Fördern Gefährdungen Kleine, isolierte Vorkommen Verbiss (durch Ziegen) Hybridisierung Zerstörung des Lebensraums ( künstliche Umgestaltung von Flussbetten, Eindämmung, Berichtigung, Kiesentfernung) Änderung des Wasserhaushalts, Veränderung der Wasserqualität

Ökologie

Lebensform Nanophanerophyt

Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015

KEINE ANGABE

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

BodenfaktorenKlimafaktorenSalztoleranz
Feuchtezahl Fsehr feucht; Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)Lichtzahl LhalbschattigSalzzeichen--
Reaktionszahl Rschwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)Temperaturzahl Tmontan ( Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
Nährstoffzahl Nmässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreichKontinentalitätszahl Ksubozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)

Abhängigkeit vom Wasser

Flüsse0 - unbedeutend, keine Bindung.
Ruhiges Wasser0 - unbedeutend, keine Bindung.
Grundwasser0 - unbedeutend, keine Bindung.

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017): Salix apennina A. K. Skvortsov

Volksname Deutscher Name: Apenninen-Weide Nom français: Saule des Apennins Nome italiano: Salice dell' Appennino

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

RelationNomReferenzwerkeNo
=Salix apennina A. K. SkvortsovChecklist 2017363000
=Salix apennina A. K. SkvortsovFlora Helvetica 2001596
=Salix apennina A. K. SkvortsovFlora Helvetica 2012751
=Salix apennina A. K. SkvortsovFlora Helvetica 2018751
=Salix apennina A. K. SkvortsovIndex synonymique 1996363000
=Salix apennina A. K. SkvortsovLandolt 1991715
=Salix apennina A. K. SkvortsovSISF/ISFS 2363000

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status Indigenat: Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN: Verletzlich

Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: C2a(i); D1; D2

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische RegionenStatusKriterien IUCN
Jura (JU)--
Mittelland (MP)--
Alpennordflanke (NA)--
Alpensüdflanke (SA)verletzlich (Vulnerable)C2a(i); D1; D2
Östliche Zentralalpen (EA)--
Westliche Zentralalpen (WA)--

Status nationale Priorität /Verantwortung

Nationale Priorität3 - Mittlere nationale Priorität
Massnahmenbedarf1 - Möglicher (unsicherer) Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung2 - Mittel
Überwachung Bestände1 - Überwachung ist eventuell nötig

Schutzstatus

International (Berner Konvention)Nein
TIVollständig geschützt(23.01.2013)
Schweiz--

Status in sektoriellen Umweltpolitiken

Umweltziele für die Waldbewirtschaftung:Z - Zielartweitere Informationen

Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Kleine, isolierte Vorkommen Regelmässiges Kontrollieren der wenigen einheimischen Vorkommen (Mission Überwachen) Ex-situ Vermehrung von indigenem Material und Wiederansiedlung an ursprünglichen (oder potentiellen) Fundstellen, Verstärkung bestehender Populationen (dringend notwendig) Verbiss (durch Ziegen) Wenn nötig auszäunen Hybridisierung Für ex Situ Vermehrung möglichst reine Formen wählen Zerstörung des Lebensraums ( künstliche Umgestaltung von Flussbetten, Eindämmung, Berichtigung, Kiesentfernung) Schutz aller Fundstellen (Mikroreservate) Berücksichtigung der Art und ihre ökologischen Bedürfnisse bei der Planung neuer Projekte Änderung des Wasserhaushalts, Veränderung der Wasserqualität Verbot der Veränderung des Wasserhaushalts in der Nähe der verbleibenden Vorkommen Verwendung von Düngemitteln in nahegelegenen Kulturen vermeiden Verstärkung der Maßnahmen gegen Wasserverschmutzung