Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. Koch

Wulfens Hauswurz

Art ISFS: 387400 Checklist: 1043210 Crassulaceae Sempervivum Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. Koch

Zusammenfassung

Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): 10-30 cm hoch. Rosetten sternförmig ausgebreitet, Durchmesser 4-8 cm. Rosettenblätter 8-15 mm breit, kurz zugespitzt, mit stachliger Spitze, blaugrün, meist mit roter Basis und Spitze, Rand drüsig bewimpert, sonst kahl. Blüten gelb, Durchmesser 2-3 cm. Kronblätter 12-18, allmählich zugespitzt, 2-2,5mal so lang wie die Kelchblätter, am Rand drüsig bewimpert. Staubfäden rot.

Blütezeit (nach Lauber & al. 2018): 7-8

Standort und Verbreitung in der Schweiz (nach Lauber & al. 2018): Felsen, Blockschutt, steinige Hänge / subalpin-alpin / Südöstliches GR

Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Ostalpin

Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 222-51 + 4.c.2n=36

Status

Status IUCN: Verletzlich

Nationale Priorität: 2 - Hohe nationale Priorität

Internationale Verantwortung: 3 - Hoch Erhalten/ Fördern Gefährdungen Konkurrenz, Verdichtung Kleine Vorkommen, kleines Verbreitungsgebiet

Ökologie

Lebensform Krautiger Chamaephyt

Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015

4.3.6 - Buntschwingelhalde (Festucion variae)
5.4.4 - Trockene subalpine Zwergstrauchheide (Zwergwacholderheide) (Juniperion nanae)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt Charakterart Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

BodenfaktorenKlimafaktorenSalztoleranz
Feuchtezahl Fmässig trockenLichtzahl Lsehr hellSalzzeichen--
Reaktionszahl Rsauer (pH 3.5-6.5)Temperaturzahl Tunter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin ( Arven-Lärchenwälder)
Nährstoffzahl NnährstoffarmKontinentalitätszahl Ksubkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)

Abhängigkeit vom Wasser

Flüsse0 - unbedeutend, keine Bindung.
Ruhiges Wasser0 - unbedeutend, keine Bindung.
Grundwasser0 - unbedeutend, keine Bindung.

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017): Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. Koch

Volksname Deutscher Name: Wulfens Hauswurz Nom français: Joubarbe de Wulfen Nome italiano: Semprevivo di Wulfen

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

RelationNomReferenzwerkeNo
=Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. KochChecklist 2017387400
=Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. KochFlora Helvetica 2001883
=Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. KochFlora Helvetica 2012253
=Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. KochFlora Helvetica 2018253
=Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. KochIndex synonymique 1996387400
=Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. KochLandolt 19771451
=Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. KochLandolt 19911225
=Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. KochSISF/ISFS 2387400
=Sempervivum wulfenii Mert. & W. D. J. KochWelten & Sutter 1982611

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status Indigenat: Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN: Verletzlich

Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: C1

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische RegionenStatusKriterien IUCN
Jura (JU)--
Mittelland (MP)--
Alpennordflanke (NA)--
Alpensüdflanke (SA)stark gefährdet (Endangered)C1
Östliche Zentralalpen (EA)verletzlich (Vulnerable)C1
Westliche Zentralalpen (WA)--

Status nationale Priorität /Verantwortung

Nationale Priorität2 - Hohe nationale Priorität
Massnahmenbedarf1 - Möglicher (unsicherer) Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung3 - Hoch
Überwachung Bestände0 - Überwachung ist nicht nötig

Schutzstatus

International (Berner Konvention)Nein
GRVollständig geschützt(01.12.2012)
SchweizVollständig geschützt

Status in sektoriellen Umweltpolitiken

Umweltziele Landwirtschaft:L - Leitartweitere Informationen

Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Konkurrenz, Verdichtung Förderung und Erhaltung von offenen Bodenstellen Gestaffelte Schnittzeitpunkt benachbarter Flächen (falls in Wiesen) Kleine Vorkommen, kleines Verbreitungsgebiet Schutz der Fundstellen (Mikroreservate) Regelmäßige Bestandskontrollen (Monitoring, Mission Überwachen, Pflanzenpatenschaften) Ex situ Material Close