Longitarsus curtus ( Chrysomelidae)
ist in der gemässigten Paläarktis bis Ostsibirien bekannt (vgl. DÖBERL 2010: 524) und nach BLEICH et al. (2019) in Deutschland weit verbreitet. Die montane Art (MOHR 1962: 88) ist in Hessen vorwiegend aus den Mittelgebirgen gemeldet worden. Neben historischen Funden bei Bad Soden und Frankfurt am Main (VON HEYDEN 1896: 90, 1904: 313) und der Angabe „Oberhessen“ in MOHR (1962: 89) liegen neuere Meldungen vor aus der Rhön (Rotes Moor [FRISCH 1995: 150], Stirnberg [BORNHOLDTet al. 2000: 229, BRENNER 1997b: 24]), dem Vogelsberg (Naturwaldreservat Niddahänge bei Schotten-Rudingshain [FLECHTNER 2000: 46, 68], Naturwaldreservat Schönbuche bei Neuhof [FLECHTNER 2001: 26, 62, 63]), Frankfurt am Main und Lorch am Mittelrhein (HOFMANN 2019). Longitarsus curtus lebt oligophag an Borraginaceen, bevorzugt an Symphytum spec. und Pulmonaria officinalis (KOCH 1992: 108). Die Art wurde im Waldbestand des Haimbergs und am südwestlichen Waldrand nachgewiesen.