Orthotomicus proximus ( Curculionidae)

ist nach KNÍŽEK (2011: 212) durch die gesamte arboreale Paläarktis verbreitet. Der Verbreitungskarte in BLEICH et al. (2019) zufolge ist die Art in Deutschland nur in Teilen der Tiefebene häufiger und in den Mittelgebirgen offenbar sehr selten. Aus Hessen liegen nur ein Fund von 1901 aus Neu-Isenburg (Mitteldick, KÖHLER 2000a: 79) und eine neue Meldung aus Rüsselsheim (BRENNER 2015: 66) vor. Orthotomicus proximus entwickelt sich in Kiefern, in Mitteleuropa bevorzugt an Pinus sylvestris in offenen Beständen und an sonnigen Waldrändern (KOCH 1992: 166). Auf dem Haimberg wurde die Art mit einem Stammeklektor an einer absterbenden Kiefer am südwestlichen Waldrand nachgewiesen. Es handelt sich um den ersten Fund der Art im Osthessischen Bergland.