Tychius lineatulus ( Curculionidae)

ist in Europa weit verbreitet und auch aus Anatolien und Israel bekannt (vgl. CALDARA 2013: 167). Die Art ist nach BLEICH et al. (2019) aus vielen Regionen Deutschlands gemeldet, scheint aber selten zu sein. Die wenigen hessischen Funde liegen im Rhein-Main-Gebiet (Königstein-Falkenstein [VON HEYDEN 1904: 358], Frankfurt am Main [BATHON & BRENNER 1996: 9, VON HEYDEN 1904: 358, HÖHNER 1999: 251], Grossauheim [DEHNERT 1959: 81]) und Osthessen (Schlüchtern-Kressenbach [KUNZ 1994: 60]). Tychius lineatulus entwickelt sich an Trifolium spec., vorwiegend an Trifolium medium, und ist eine typische Art wärmebegünstigter Säume, trockener, lichter Wälder und verbuschter Magerrasen (RHEINHEIMER & HASSLER 2013: 562). Im Untersuchungsgebiet wurde die nach SCHMIDL & BÜCHE (im Druck) deutschlandweit gefährdete Art auf Kalkmagerrasen nachgewiesen.