Leptusa norvegica ( Staphylinidae)
ist durch die gemässigte Klimazone Europas verbreitet (vgl. SCHÜLKE & SMETANA 2015: 536). Während die Art nach BLEICH et al. (2019) in der norddeutschen Tiefebene nicht selten ist, liegen aus den Mittelgebirgen nur sehr wenige Fundmeldungen vor. In Hessen wurde der Kurzflügler bislang nur im Jahr 1988 im NSG Sababurg im Reinhardswald nachgewiesen (SCHAFFRATH 2001: 24). Leptusa norvegica ist eine Waldart subkortikoler Lebensweise, die nach KOCH (1989a: 355) vorwiegend unter Rinden von Picea abies und Pinus sylvestris leben soll. Der Nachweis im Wald des Haimbergs (1♂), der zweite in Hessen und der erste im Osthessischen Bergland, gelang mittels Stammeklektoren.